Erzähl mir nichts von Liebe... (Kuch Naa Kaho) am 1. Mai auf RTL II
Bollywood-Liebeskomödie (IND 2003)
1. Mai 2007 um 13:05 auf RTL II
DEUTSCHE ERSTAUSSTRAHLUNG
Raj, der überzeugte Junggeselle, der sein Leben in New York City in vollen Zügen genießt, wird von seiner Mutter nach Indien geschickt, um dort endlich zu heiraten. Doch statt in eine der Kandidatinnen verliebt er sich in Namrata, die bildschöne Assistentin seines Onkels. Doch die hat bereits einen Sohn …
Raj ist ein überzeugter Junggeselle, der sein Leben in New York City in vollen Zügen genießt. Doch seiner Mutter ist sein Lebensstil schon länger ein Dorn im Auge, deshalb beschließt sie, ihren Sohn zu seinem Onkel nach Indien zu schicken. Dort soll er endlich heiraten und sich dauerhaft niederlassen. Rajs Onkel Rakesh erhält den Auftrag, eine passende Braut für ihn zu finden. Doch bald muss Rakesh einsehen, dass er nicht so leicht Erfolg haben wird mit seinen Verkupplungsversuchen. Kurzerhand engagiert er seine überaus attraktive Assistentin Namrata: Sie erhält den Auftrag, endlich die richtige Braut für Raj aufzuspüren. Leichter gesagt als getan, denn der potenzielle Ehemann ist von keiner der Kandidatinnen sonderlich begeistert. Stattdessen empfindet Raj immer stärkere Gefühle für die Assistentin seines Onkels. Raj muss sich eingestehen, dass er sich in die bildhübsche Namrata verliebt hat, doch die hält anfangs überhaupt nichts von ihm. Die beiden kommen sich trotzdem schon bald immer näher. Die Sache hat allerdings einen Haken: Namrata ist eine Frau mit Vergangenheit. Sie hat einen Sohn namens Adi und ihr Ehemann hat sie vor sieben Jahren verlassen. Wird Mut und wahre Liebe Raj und Namrata doch noch zusammen bringen?
„Erzähl mir nichts von Liebe“ ist mehr als ein bewegender Liebesfilm. Die Liebeskomödie handelt von dem Wunsch, entgegen von Traditionen seinen eigenen Weg zu gehen – auch in der Liebe. Arrangierte Ehen sind auch im heutigen Indien keine Seltenheit, doch immer mehr Inder wünschen sich, ihre Ehepartner selber auszusuchen und nur eine Ehe einzugehen, wenn auch Liebe mit im Spiel ist.
Regisseur Rohan Sippys Erstlingswerk präsentiert mit Abhishek Bachchan und Aishwarya Rai das Traumpaar Bollywoods in den Hauptrollen. Auch im realen Leben sind die beiden inzwischen ein Paar. Abhishek Bachchan ist der Sohn von Superstar Amitabh Bachchan, der größte Altstar Bollywoods, der auch Big B. genannte Altmeister, ist vor kurzem mit der höchsten zivilen Auszeichnung Frankreichs, dem Orden „Légion d'honneur“, für seinen „Beitrag zum kulturellen Leben Indiens und weltweit“ geehrt worden. Die Bollywood-Legende, die in mehr als 140 Filmen mitspielte, sagte dazu: „Ich sehe diese Ehrung nicht als persönlichen Erfolg an, sondern als Anerkennung der vielfältigen Verdienste des indischen Kinos, dem ich seit über drei Jahrzehnten angehören darf“. An der Veranstaltung nahmen auch Bachchans Sohn Abhishek Bachchan und dessen Verlobte Aishwarya Rai teil. Ganz Indien fiebert seit der Bekanntgabe der Heiratspläne der Hochzeit der beiden jungen Bollywood-Stars entgegen.
Abhishek hatte sein Debüt zusammen mit Kareena Kapoor in dem Film „Refugee“, der allerdings an den Kinokassen floppte. Mit seiner Darstellung des jungen Anwalts Tarun in Revathis „Phir Milenge" gelang ihm 2004 der Durchbruch. Für seine hervorragenden Leistungen in „Phir Milenge" wurde ihm bei den Zee Cine Awards 2005 der Preis für den Besten Nebendarsteller verliehen. Ein Jahr später bot er eine überragende Leistung in Mani Ratnams „Yuva“ für den er den Filmfare Award als bester Nebendarsteller erhielt. Nur ein Jahr später wurde er auch für seinen Part in „Sarkar“ mit dem indischen Pendant zum Oscar ausgezeichnet. Auch seine zukünftige Frau Aishwarya Rai wurde bereits zwei Mal mit dem höchsten indischen Filmpreis geehrt. Die überirdisch schöne Inderin wurde 1994 zur Miss World gewählt. Danach machte sie als Supermodel Karriere, das sowohl für die berühmte Pepsi-Kampagne vor der Kamera stand als auch das renommierte Vogue Magazin zierte. Außerdem etablierte sie sich als ungeschlagene „Queen Of Bollywood“. Mittlerweile streicht sie die höchsten Gagen unter den Bollywood-Darstellerinnen ein. Die ehemalige Architekturstudentin war die erste indische Schauspielerin, die 2003 als Jury-Mitglied beim Filmfestival in Cannes fungierte, und sie ist der erste weibliche Bollywood-Star, der eine eigene Wachsfigur im Londoner Madame Tussauds Museum erhielt. Im Jahr 2005 wurde sogar eine holländische Tulpe nach Ash – so ihr Spitzname – benannt.