3 Kommentare: lautlos... Randa Haines stilles lautes Meisterwerk von Hörenden und Taubstummen an einer Schule für Gehörlose.
Über das Lernen und Verstehen. Sich finden dürfen, verlassen werden. Die Liebe.
Sich emanzipieren und wieder finden.
Die taubstumme Marlee Matlin wurde für ihre Leistung mit einem Oscar geehrt.
5 Sterne
Für Gehörlose und deren Angehörige Pflicht! Eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen einer gehörlosen Frau und einem hörenden Mann. Gefühlvoll werden die Probleme aufgezeigt, die solch eine Beziehung mit sich bringt,mit Happy End natürlich.Die Schauspieler haben nach dem Film wirklich geheiratet.
Toller Film, bringt die Welt der Gehörlosen besser in die hörende Welt rein Der Film ist einmalig, da es bei uns immer noch sehr viele probleme mit Gehörlosen und Hörenden gibt. In Amerika ist die Gebärdensprache eine Selbstverständlichkeit, von der Deutschland eine große Scheibe abschneiden kann.
Der Film basiert auf das reale Leben der Gehörlosen mit den Hörenden. Die Gebärdensprache ist eine fazinierende Sprache, man braucht nicht mal laut zu sprechen. Sehr empfehlenswert für diejenigen, die sich mit dieser aussergewöhnlichen und schönen Sprache befassen wollen.
2 Kommentare: Ein Film über Vertrauen und wahre Liebe Dieser Film ist ein Meisterstück! Wunderschön erzählt, wunderschöne Bilder und super Schauspieler. Drei verlorene Seelen finden sich auf dem Weg zu New Orleans zusammen und teilen ihre "Abnormalitäten" miteinander und finden auf diese Weise zueinander.
Wer viel Sex und Gewalt liebt, kann einen anderen Film suchen. Wer Tiefgang mag, findet hier was sie/er sucht.
Wunderschöner Film über das Leben und die Liebe Ich kann diesen Film nur empfehlen! Sehr emotionsvoll, intensiv und mitreißend. Die Charaktere sind toll gespielt und lassen einen die Geschichte hautnah erleben. Ich bin gegeistert!
1 Kommentare: Ein wunderschöner, aber auch sehr trauriger Film! Der Doktor ist wieder mal so ein Drama, das erst wie ein Melodram anfängt sich aber dann doch anders weiterenwickelt.
Alle Schauspieler allen voran William Hurt, in der Rolle des erst sehr arroganten und zynischen Dr McGee der nichts für seine Patienten übrig hat, als ein paar hohle Sprüche oder andere Wortphrasen, die er wahrscheinliche selbst nicht mal versteht, ist superb; aber auch Elizabeth Perkins als die totgeweihte June, die falsch von ihrem Hausarzt diagnosiziert wurde und letztendlich an den Folgen eines Hirntumors stirbt spielt die Rolle grandios gut.
Man findet in der Rolle William Hurts sich selbst wieder und fragt sich was man an seiner Stelle tun würde...
Natürlich wurde a la Hollywood wieder mal ein Quentchen Fantasie mitbeigemischt. Aber genug der Schelte, Der Doktor kann sich vorallem durch die gute und glatte Story und den fabelhaften Darstellern sehen lassen. Den Leidensweg Jack McGee's mitzuverfolgen ist dann wieder mal etwas überzogen dargestellt, auch müssen die Kameras keine Operationen filmen, aber hey, wer SAW IV gesehen hat, den juckt so etwas schon gar nicht.
Aber im Gegensatz zu solchen Splatterkrachern ist dies eine interessante Geschichte, nicht umsonst heisst der Roman: A Taste of your own medicine...
1 Kommentare: Die ersten Schritte zur Aufhebung der Apartheid in Südafrika Bei Anschauen der DVD verspürte ich Erleichterung und auch Dankbarkeit, dass ungeachtet der harten Regeln des Kommerzes und der Überzahl von Blockbuster-Produktionen in der heutigen Film- und Kinolandschaft so stille und unaufgeregte Filmdramen wie dieses noch möglich sind.
Der Film beleuchtet die Hintergründe und Vorgänge abseits der Kulissen der großen Weltpolitik, die schließlich zum Ende der Apartheit in Südafrika führten. Als Zuschauer kommt man dabei nicht umhin, für beide Verhandlungsparteien Sympathien zu empfinden, was die Stärke dieses Dramas ausmacht und auch auf die Leistungen der großartigen Darsteller zurückzuführen ist. Zu nennen sind hierbei die Charakterdarsteller William Hurt, Derek Jacobi, Chiwetel Ejiofor, aber vor allem auch Jonny Lee Miller, der bei aller Zurückhaltung, die seiner sympathischen Rolle eigen ist, auch hier zeigt, was für ein großartiger Schauspieler er ist.
Man muss etwas Geduld für dieses Kammerspiel aufbringen, wird dafür aber bei einem entsprechend vorhandenen Interesse für Politik und deren Zusammenhänge in hohem Maße belohnt. In eindringlichen Bilder und Dialogen werden nicht nur der mühsame Weg zu Verhandlungen, sondern auch die Schwierigkeiten der zunächst ausschließlich von Misstrauen geprägten Begegnungen der Verhandlungspartner beschrieben. Am Ende des Films steht die Freilassung Nelson Mandelas aus dem Gefängnis. Nichts desto weniger bedurfte es danach noch vierjähriger Verhandlungen zwischen ANC und der südafrikanischen Regierung bis zur endgültigen Aufhebung der Apartheid.
Das Bonusmaterial bietet umfangreiches Interviewmaterial mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und der Drehbuchautorin - auf Englisch, leider ohne die Möglichkeit von Untertiteln.
5 Kommentare: Man spürt die Bewusstheit der Jane Eyre, Charlotte Grainsburg und deren Wirkung. Sie und Wiliam Hurt regen zum Nachdenken an. Wiliam Hurt und Charlotte Grainsburg sind für mich Darsteller, über die man noch lange nachdenken kann. Spürt man, wie wichtig es ist, bewusst zu sein, achtsam zu sein. Geht man in das Gefühl der Jane Eyre, fühlt man das Angekommensein. Ja ich kann den Film empfehlen für Jung und Alt. Man sollte ihn nicht nebenbei anschauen. Ist das Interesse für mehr Bewusstheit vorhanden, dann beobachte man Jane Eyre, Charlotte Grainsburg und ihr Sein. Auffallend genial gewählt sind die Synchronsprecher.Ohne sie wäre der deutschsprachige Film nicht so wirksam. Vielen Dank an sie und angenehmes Schauen
Nostalgie pur Jane Eyre ist ein klasse Film, (aber wohl nur für Frauen) :-)
Männer werden ihn nicht verstehen. Nostalgie pur mit tollen Szenen und Dialogen. Einer meiner Lieblingsfilme, den ich immer wieder gerne weiter empfehle.
kein Direktors-Cut Ich habe diese Verfilmung schon mal im Fernsehen gesehen und fand Sie eigentlich recht gut. Leider fehlt auf der DVD die Szene mit der Zigeunerin alias Rochester, auch bei der Liebeserklärung fehlt eine Szene und am Schluss wird der Heiratsantrag des Pfarrers komplett unterschlagen. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich die DVD nicht gekauft.
zwiespältig Der Film löst in mir zwiespältige Gefühle aus, er hat durchaus seine Glanzpunkte aber auch große Schwächen und das ist in erster Linie das Drehbuch (vor allem im letzten Filmabschnitt).
Da ich bereits Ruth Wilson als Verkörperung von Jane Eyre empfunden habe, kann ich Charlotte Gainsbourg nicht den 1.Platz einräumen, auch wenn ich zustimme, dass sie äußerlich perfekt besetzt ist. Sie versteht es sehr gut, dass kühle, beherrschte Temperament wiederzugeben, aber bei der Leidenschaft hapert es ein bisschen. Alles in allem kann ich mit ihr gut leben. Der viel gescholtene William Hurt hat meiner Meinung nach etwas, das anderen Darstellern der Rolle abgeht, nur er konnte mich davon überzeugen, dass er ein Opfer der Umstände bzw. seiner Familie geworden ist. Dadurch bringt er eine Facette hinein, die ich allen anderen Schauspielern nie wirklich abgenommen habe, die Unschuld. Bei den anderen habe ich in erster Linie die Intelligenz (Timothy Dalton), Ruppigkeit (Ciaran Hinds) oder Leidenschaft und Zärtlichkeit (Toby Stephens) gesehen.
Sehr positiv aufgefallen ist mir die Umsetzung der Kindheit in Lowood. Sehr schöne Bilder und Leanne Rowe, als Janes Freundin Helen Burns, passt hervorragend. Endlich hat man auch einmal die sympathische Lehrerin Miss Temple (Amanda Root) in das Drehbuch integriert, ist sie doch nach Helens Tod Janes emotionaler Anker in der entbehrungsreichen Zeit im Internat.
Auch der Schauplatz in Thornfield Hall ist sehr stimmungsvoll und irgendwie wärmer, bewohnter, als die Schlösser in den anderen Versionen. Die Filmmusik ist ein weiterer Pluspunkt.
Aber das war es dann auch, das letzte Drittel des Filmes (nach der Aufdeckung des Geheimnisses von Thornfield Hall) ist komplett daneben gegangen, sinnentstellt und langweilig. Entweder ist ihnen die Luft ausgegangen oder sie haben den Drehbuchschreiber ersetzt. Was mich aber ganz besonders enttäuscht hat, es gibt bei dieser Ausgabe keine englische Tonspur. Ich hatte leider beim Kauf nicht darauf geachtet. Nachdem ich den auf der DVD befindlichen Trailer in Englisch gesehen habe bedaure ich diesen Umstand noch mehr, denn William Hurt scheint eine sehr ausdrucksstarke Stimme zu haben und verleiht dem Charakter eventuell dadurch auch noch mehr Tiefe.
Leider sind auch die anderen verfügbaren englischen Ausgaben scheinbar gekürzt (das verstehe wer will) und somit keine verlockende Alternative.
Schade!
Eine Jane-Eyre-Verfilmung unter vielen... Lang erwartet habe ich die DVD-Veröffentlichung dieses Filmes und habe mir sofort ein Exemplar gesichert! Anders als einige hier kenne ich nur diese Verfilmung, kann also keine Vergleiche anstellen, aber ich war vom ersten Anschauen des Filmes an beeindruckt. Der Film gehört neben Sinn & Sinnlichkeit (Verfilmung mit Hugh Grant, Emma Thompson etc.) zu meinen liebsten Literaturverfilmungen mit einer Handlung aus den vergangenen Jahrhunderten.
Die Romanvorlage kenne ich nicht, daher finde ich die bisherigen Rezensionen sehr interessant. Trotzdem kann bzw. möchte ich mich der überwiegenden Meinung nicht anschließen. Ich kann zwar keine Vergleiche zwischen Figur im Buch und Figur im Film vornehmen, aber die schauspielerischen Leistung kann ich trotzdem bewerten. Charlotte Gainsbourg und auch William Hurt spielen ihre Rollen - meiner Meinung nach - durchweg glaubhaft und gut, auch Joan Plowright (als Mrs. Fairfax), Josephine Serre (als Adele), John Wood (als Schulleiter Mr. Brocklehurst), Elle MacPherson (als Rivalin Blanche Ingram), Billie Whitelaw (als Grace Poole) und Amanda Root (als Miss Temple) wissen in ihren Rollen zu überzeugen. Auch Anna Paquin als junge Jane hat mich sehr beeindruckt, auch wenn ich hier gelesen habe, dass ihre Darstellung nicht der eigentlichen Romanfigur entspricht. Ich glaube, es wird nie eine Verfilmung 1:1 zu einem Roman geben. Anmerken möchte ich noch, dass ich durchaus offen bin für andere "Jane Eyre" Verfilmungen, mich also nicht unbedingt auf diese hier festlegen würde. Ich weiß nur, dass mir der Film insgesamt sehr zusagt, mich quasi von Anfang an gefesselt hat.
Die Musik von Alessio Vlad und Claudio Capponi trägt zu einer stimmungsvollen Untermalung der einzelnen Lebensabschnitte von Jane bei und unterstreicht die Wirkung enorm. Die Musik für Mr. Rochester und Thornfield ist düster und auch manchmal bedrohlich, perfekt also für die Gesamtwirkung. Ganz besonders gefällt mir jedoch die Musik ganz am Anfang des Films.
Warum lautet meine Wertung trotzdem nur auf 4 von 5 Sternen...
5 Sterne scheitern einfach daran, dass auf der DVD lediglich die deutsche Sprachfassung enthalten ist! Das kann ich im heutigen Zeitalter von DVD und Blu-Ray nicht mehr akzeptabel finden! :(
3 Kommentare: Genialer Film Ein absolut toller Film der in Keiner Sammlung fehlen sollte! Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit im Jahr 1987. Der Gründer des Insektariums von Montreal, Georges Brossard, suchte mit dem todkranken David Marenger den Blauen Morpho im Regenwald. Danach war der Junge gesund.
Inhalt Der zehnjähriger Pete Carlton hat eine Leidenschaft für Schmetterlinge. Er träumt davon, eines Tages ein Exemplar des "mariposa azul" zu fangen. Der in den Regenwäldern Süd- und Mittelamerikas lebende Schmetterling ist äußerst selten. Pete muss sich beeilen, denn er ist unheilbar an einem Hirntumor erkrankt und hat voraussichtlich nur noch wenige Monate zu leben. Petes Mutter Teresa nimmt bei einem Vortrag Kontakt zu dem renommierten Insektenforscher Alan Osborne auf. Alan hat bereits Einiges über den seltenen Schmetterling geschrieben. Er ist zudem Petes ganz persönliches Idol und der ideale Reisebegleiter. Nach anfänglichem Zögern lässt sich Alan überzeugen und macht sich mit der kleinen Forschergruppe auf dem Weg. Pete hat auf Grund seiner Krankheit zwar kein Gleichgewichtgefühl mehr und ist an einem Rollstuhl gefesselt, doch sein Wille ist unerschütterlich und sein Optimismus schier grenzenlos. Eine abenteuerliche Reise nimmt ihren Lauf an deren Ende mehr als nur faszinierende Einblicke in eine unberührte Natur stehen.
Eine rührende Geschichte mit wunderschönen Naturaufnahmen von der Tier- und Insektenwelt Lateinamerikas. "Das Geheimnis des blauen Schmetterlings" ist ein bildgewaltiges Drama mit Oscar-Preisträger William Hurt, das den Zuschauer rührend fesselt und mit tollen Naturaufnahmen beeindruckt. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte.
Über den Film:
Der zehnjährige Pete, schwer krank an einem Rollstuhl gefesselt, leidet an einem Gehirntumor. Die Ärzte geben ihm nicht mehr viel Zeit. Als leidenschaftlicher Schmetterlingssammler wünscht er sich nichts mehr, als einen "Blauen Morphofalter" zu fangen, den es allerdings nur in den Regenwälder Lateinamerikas und auch nur zu einer bestimmten Jahreszeit. Petes Mutter überredet den Insektenforscher Alan Osborne, gespielt von Oscar-Preisträger William Hurt, Pete dabei zu helfen, sich diesen Traum zu erfüllen. Doch diese abenteuerliche Reise in die schöne Wildnis bereitet ihnen einigen Hürden und birgt Gefahren.
An dem Film haben mir die wunderschönen Naturaufnahmen der einzigartigen Tier- und Insektenwelt in den Regenwälder Lateinamerikas gefallen. Die exotischen Bilder faszinieren und beängstigen den Zuschauer zugleich. Die Geschichte über den kranken Pete ist rührend und fesselnd, da die Suche nach dem blauen Schmetterling eigentlich fast aussichtslos wie die Prognose seiner Erkrankung scheint. Ich als Arzt bin da eher schon abgehärtet, weshalb ich eigentlich nur von den Naturaufnahmen fasziniert bin, die recht kurz sind. Das Ende könnte den Zuschauer überraschen, wenn man das Ende der wahren Geschichte noch nicht kennt.
Zur DVD: DVD Hülle standardmäßig aus Plastik, Einzel-DVD. Das Cover hätte bunter sein können, wie die Landschaftsaufnahmen selbst, dennoch hat es gereicht, mich neugierig zu machen. Das Bonusmaterial aus Blick hinter die Kulissen, Interviews, einen Text-Portrait von William Hurt sowie der Film-Crew und Fotogalerie gehören ja mittlerweile zu einer guten DVD standardmäßig dazu. Was ich aber persönlich ganz nett fand, ist der kleine Schmetterlingsführer.
Mein Fazit: Meiner Meinung nach ein ganz nett anzuschauender Film mit einer rührenden Geschichte und tollen Naturaufnahmen von der Tier- und Insektenwelt Lateinamerikas. Mehr nicht. Der Film gehört leider in meine Kategorie "einmal anschauen, ganz nett finden und dann nie wieder anschauen". Trotzdem wurde ich positiv überrascht, da der Film als Kinderfilm angepriesen wurde, was ich nicht so empfand. Deswegen gibt es von mir auch vier Sterne.
Wunderschöner Film ! Ich habe mir diesen Film vor kurzem angeschaut. Zum einen sind es wunderschöne Bilder vom Tropischen Regenwald und den 10000 .... Schmetterlingen / anderen Insekten zum anderen geht dieser Film auch ans Herz. Ein kleiner Junge, der nicht mehr lange zum leben hat, wünscht sich nichts sehnlicher, als 1x den blauen Schmetterling zu sehen. EIN TOTAL LIEBENSWERTER FAMILIENFILM ! Ich kann jedem nur empfehlen, sich diesen Film 'mal anzuschauen. Viel Spaß beim anschauen !
2 Kommentare: Auch nach Jahren noch berührend Dieser Film ist eine der wenigen gelungenen Buchverfilmungen. Denn es wir nicht Anne Tylers Roman abgebildet, sondern es wird die Geschichte mit Film-Mitteln erzählt. Bereits vor vielen Jahren habe ich Buch und dann den Film kennengelernt. Jetzt habe ich meinem Freund so viel davon vorgeschwärmt, dass wir den Film nochmal gesehen haben. Ergebnis: Wir waren beide ganz gerührt. Es ist eine kluge, warmherzige, traurige und lustige Story. Was will man von einem Feierabend mit Film mehr erwarten?
Endlich auf DVD und das sogar in guter Qualität! In Anbetracht der letzten Veröffentlichungen von Klassiker und Backkatalog-Titel aus dem Hause Warner muss man dies leider so formulieren. Diese Veröffentlichung kann man allerdings wirklich bedenkenlos empfehlen!
?Die Reisen des Mr. Leary? ist eine Romanverfilmung der besonderen Art. Witzig, anrührend und großartig besetzt mit William Hurt, Geena Davis und Kathleen Turner. Der Autor von Reiseführern Macon Leary meistert die Aufgaben seines Jobs perfekt und gilt für viele Geschäftsreisenden als Inbegriff von Kontrolle und als Vorbild. Leider jedoch hat er sein Privatleben nicht mehr unter Kontrolle. Als seine Frau (Turner) ihn verlässt, stürzt er sich unversehens in eine Affäre mit der resoluten, aber völlig chaotischen Hundetrainerin Muriel. Grandios gespielt wird Muriel von Geena Davis, die völlig zu Recht für ihre Darstellung den Oscar als beste Nebendarstellerin gewann. Sie bringt das geordnete Leben des ruhigen, fast schon lethargischen Macon gehörig auf Trapp.
Die DVD bietet ein hervorragendes, anamorph kodiertes Bild im Originalformat von 2,40:1. Der Ton liegt in Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.0 (original Surround-Ton) vor. Auch die Extras der Scheibe können sich sehen lassen. Neben einem kurzen ?Making of? finden sich auf der DVD viele geschnittene Szenen, ein sehr unterhaltsamer Audiokommentar von Geena Davis, eine Einführung von Regisseur Lawrence Kasdan und der Kinotrailer.
In dieser Qualität kann man den Kauf der DVD ruhigen Gewissens allen Fans dieses brillanten Films empfehlen. Ein Wort noch an die Damen und Herren von Warner: SO wollen wir Klassiker sehen und nicht anders!
5 Kommentare: schuld waren eigentlich ein paar kleine Nager Renko (William Hurt) hat den Mord an drei Leichen aufzuklären, die ohne Gesichtshaut und Fingerkuppen im Moskauer Gorky Park gefunden werden. Offensichtlich ein politischer Mord; wir befinden uns in der UdSSR. Renko will die Wahrheit wissen, auch wenn er sich dafür mit dem KGB oder seinen Vorgesetzten in der Miliz anlegen muss. Auch ohne Gentechnik gelingt es, die Leichen zu identifizieren. Renko stößt auf Irina (Joanna Pacula), eine Freundin der Opfer. Ihr einziges Ziel: Aus der UdSSR rauskommen, und ihre Freunde schützen, von denen sie hofft, dass ihnen dies schon gelungen ist. Es dauert lange ehe sie sich von deren Tod überzeugen lässt. Bis dahin hat sich zwischen ihr und Renko ein Kampf um Vertrauen, Loyalität und Wahrheitssuche entwickelt: Lässt sie sich das Geheimnis um die drei Freunde entreißen oder nicht? Geht es ihr nur um ihre eigene Freiheit, hat sie Interesse daran, Militär und Geheimdienste der UdSSR von illegalen Elementen zu säubern, hat sie auch ein Herz für Renko? Nur dank ihrer gegenseitigen bedingungslosen Liebe können sich die politischen und wirtschaftlichen Wirren am Ende auflösen. Bis Renko das realisiert, vermöbelt er aus tiefster Verletztheit Irina, im Glauben sie habe ihm nur etwas vorgespielt. Nach der glücklichen Auflösung der betrügerischen Bedrohung der UdSSR mit Ursprung in den USA bleibt die Erkenntnis: Schufte gibt bzw. gab es in beiden Systemen, aber Liebe ist stärker.
Die US-amerikanische Verfilmung des Romans von Martin Cruz Smith von 1983 (Regie: Michael Apted) ist schlüssig, spannend, mit überzeugenden Charakteren und interessanten Kulissen. Inzwischen zwangsläufig leicht angestaubt, aber das schadet nichts.
Kalter Krieg im Winter Der Altmeister Michael Apted lieferte 1983 einen Klassiker unter den Agententhrillern. Er hat die Atmosphäre des Kalten Krieges anschaulich eingefangen, eine Zeit, in der sich KGB und CIA bespitzelten und versuchten, sich gegenseitig das Handwerk zu legen. Grosse Stars sind zu sehen, u.a. die seltene Joanna Pacula (Tochter des berühmteren Vaters (Regisseur), aber auch William Hurt und Lee Marvin überzeugen. Der Spannungsbogen reicht von drei gesichtslosen Leichen im besagten Park in Moskau bis hin in höchste Kreise des Geheimdienstes und damit des Staates. Es geht um das russische Zobelmonopol. Handwerklich tadellos: gute Kampfszenen, gekonnte Verfolgungsjagden lange bevor man von der Handycam sprach, aber alles wohl dosiert und abwechslungsreich in Tempo und Intensität. Auch die Love Story trägt zu erhöhter Spannung bei. Und dann was für ein Showdown!? Es knistert und berührt emotional. Aus heutiger Sicht klingt das Ende fast prophetisch Irgendwann werden wir frei sein. Irgendwann
Wenn der Pelz juckt! William Hurt zählt eindeutig zu den besten Schauspielern Amerikas: Das bewies er im "Kuß der Spinnenfrau", wie in Gorky Park. Der Film ist ein brutaler hintersinniger Thriller, der das "Facelifting des Establishment" allzu wörtlich nimmt und die Geschmacklosigkeit des Tragens von "Häuten" aller Art an Menschen aller Art auf den Arm nimmt.
Nichts für geschwächte Nerven.
Gorky Park ist eine Klasse für sich. Ich sehe den Film seit Jahren immerwieder - und immerwieder ist er es wert!!! That's all.
Kunstgenuß auf hohem Niveau! Auch wenn man keine Thriller mag!!! Klar, man muß eigentlich schon Spaß haben an dem Genre Thriller.
Das ist bei diesem Film aber gar nicht nötig!
Alleine die Herangehensweise an Thema und Genre ist klassisch und zeigt wirklich noch die Hohe Schule des Films: klare Charaktere, traditioneller Aufbau in den Spannungs- und Ruhekontrasten, und eine Erzählweise, die immer ganz nah am Geschehen und an der Geschichte bleibt. Gelegentliche kleine Schwächen kratzen nicht am Film-Ganzen.
Und auch die Schauspieler machen Spaß und zeigen Profil und (heute leider immer seltener werdendes) wirkliches Können. Die Figur des Arkady Renko ist vielleicht eine der Paraderollen für William Hurt. Aber sie gibt diesem wirklich großen Schauspieler auch die Möglichkeit, nicht alleine sein auf höchstem Niveau angesiedeltes Handwerk nutzen zu können. Sondern auch seine ganze schauspielerische Arbeit an dieser Figur zeigt einen hoch-sensiblen Künstler, der sich für mehr interessiert als für das bloße Erscheinungsbild seiner Rolle.
Für uns war dieser Film ein Genuß-Rausch an professionellem Arbeiten mit der Kunstform Film. Wenn man also noch einen Sinn für Können und künstlerisches Handwerk hat, sollte man sich diesen Film nicht entgehen lassen, auch wenn man gar keine Thriller mag.
5 Kommentare: Enttäuschend Habe den Film aus der Valentinsbox, deshalb war er sehr günstig. Ansonsten hätte ich mich sehr geärgert dafür Geld ausgegeben zu haben. Leider ist der Film wirklich nicht besonders lustig und auch nicht romantisch. Wie kann man diesen Film nur mit Harry & Sally, einem Kultfilm, vergleichen? Diese beiden Filme haben wirklich überhaupt nichts gemeinsam! Habe den Film aus Langeweile geschaut, hatte mich eigentlich auf eine nette romantische Komödie gefreut, wurde aber sehr enttäuscht. Die Handlung plätschert so dahin, man wartet eigentlich die ganze Zeit auf etwas Interessantes und nichts kommt. Da kann selbst Juliette Binoche nichts mehr retten. Wobei ich dazu sagen muß, daß sie in dem Film wie eine Laienschauspielerin daherkommt. Alles in allem: überhaupt nicht empfehlenswert!
Tolle Komödie Dieser Film ist eine tolle Komödie; ich habe lange nicht mehr so viel gelacht. Die zauberhafte Juliette Binoche spielt die lebenslustige Beatrice, die mehr oder weniger unabsichtlich zu einer Psychotherapeutin wird, die den Profi-Analytiker Harriston in den Schatten stellt, sehr lustig und überzeugend. Der Profi-Psycholge muss erkennen, dass die lebenstüchtige Beatrice den Menschen eigentlich mehr bringt, als er es (für teures Geld natürlich) leisten kann. Eine köstliche Parodie auf den Psycho-Markt, der in den Staaten ja noch deutlich ausgeprägter ist als bei uns! Ein Film, der gute Laune rüberbringt, nicht allzu tiefsinnig ist, aber schlicht und einfach Spaß macht! Deshalb und wegen der tollen schauspielerischen Leistung von Juliette Binoche und William Hurt ohne Bedenken 5 Punkte!
Schöner Film für schöne Abende Eine nette kleine Romanze zweier leicht neurotischer Großstädter. Wem Harry&Sally zu laut und extrovertiert sind, findet hier ein pointiertes, leiseres Pendant. Sehr zu empfehlen.
Das richtige für einen Abend auf der Couch Man nehme 2 unzufriedene Großstädter, New York, jede Menge zugespitzte Dialoge und ein bischen Romantik. Was hat man dann? Einen schönen Abend zu zwet auf der Couch daheim:-) Wir(ich und meine Frendin) waren happy über diesen Glücksgriff. Juliette Binoche und William Hurt leisten in dieser romantischen Komödie tolle Arbeit. Nur zu empfehlen!
Schade um die Zeit, hätte wohl im Bett besser geschlafen... Ich habe mich gerade durch diesen Film gequält und wundere mich nicht mehr, dass er nicht bekannter ist. Ich mag Juliette Binoche eigentlich sehr, aber diesen Film kann sie nicht retten. Das Drehbuch ist haarsträubend unlogisch, manche Szenen sind sowas von daneben (z. B. Warum gehen die beiden Hauptprotagonisten im Park mit allen Kleidern ins Wasser, nur weil der Hund vom einen Ufer ans ander schwimmt?) Er geht ja ganz von alleine wieder raus. Der Film ist sowas von langatmig, weder lustig, noch romantisch. Die Dialoge sind weder witzig, noch geistreich, sondern einfach banal und sinnfrei.
5 Kommentare: keine Anleitung für den Weg zu sich selbst.... ...wie sich wohl manche von diesem Film erwartet hatten die dem Film dann nur einen Punkt gaben, weil ihre Erwartunge enttäuscht wurden.
Hier wird die Geschichte eines sehr unreifen jungen Mannes erzählt, der auf der Flucht vor seinen familiären Verhältnissen und vor sozialer Verantwortung ist.
Seine grosse Illusion ist es zu glauben, dass am Ende des Regenbogens (seiner Reise ins Unbekannte) ein voller Topf mit Gold (seine Harmonie mit der Welt) steht. Am Ende muss er erkennen, das sogar die glücklichen Momente nichts wert sind, wenn man sie nicht mit jemandem teilen kann.
Typen wie diesen jungen Mann gibt es zu Hauf. Die meisten gehen halt nicht in die Wildnis sondern verlieren sich in einer Grosstadt, in Drogen, im Alkohol. Christopher McCandless starb nach knapp 4 Monaten Aufenthalt in seiner "Wildniss" an Unterernährung und Pflanzengiften. Zirka 30 km von der nächsten Autobahn und wenige Tagesmärsche von der nächsten Siedlung entfernt. Er war nur unzureichend vorbereitet und ausgerüstet. Ausserdem hatte er keine Landkarte dabei. Deshalb fand er keinen Rückweg über einen inzwischen Schmelzwasser führenden Fluss.
Sean Penn hat diese, an sich banale Geschichte mit einem grossartigen Hauptdarsteller, als idealisierten und romantisierten Egotrip dargestellt. Die Reise durch die Landschaften der U.S.A und die Naturaufnahmen machen den Film jedenfalls sehenswert. Wenn die Geschichte sich nur in Städten abspielen würde, wäre sie deprimierend.
Warum schreibe ich hier die 150. Rezension? Allein, dass der Film so viele Leute zum Diskutieren anregt, macht ihn schon interessant. Und so ist er dann auch meiner Meinung nach: Nicht gut und nicht schlecht. Ich wußte übrigens beim Anschauen nicht, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht und dass der Protagonist am Ende stirbt. Aufwühlend ist der Film sicherlich. Wenn man nicht besonders auf Naturaufnahmen steht, hat er auch deutliche Längen, bei denen man weiterspulen kann. Am Ende gehört man dann zu einer der Fraktionen, nämlich denjenigen, die Chris für einen selbstsüchtigen Spinner halten oder denen, die ihn für seine Konsequenz und den Egotrip bewundern. Ich neige eher der ersten Fraktion zu: So viele Menschen, die einen doch mögen und lieben, vor den Kopf zu stoßen und dabei so ein nutzloses Dasein zu führen, ist zumindest keineswegs vorbildlich.
Ich würde gerne mal einen Film über jemanden sehen, der zwar genauso viel denkt und die gleiche Einstellung hat wie Chris (und die gibt es reichlich!, schließlich können wir uns alle mit vielem, was er schreibt, identifizieren), daraus aber ganz andere Konsequenzen zieht und vielleicht nach einer Weile auch mal wieder an andere denkt und wie er ihnen helfen kann.
Tragisch, rührend, bildgewaltig. Sean Penn liefert eine absolut hammergeile Verfilmung von Jon Krakauers Sachbuch über Leben und Sterben des Christopher McCandles. Tragisch, rührend und mit einer unglaublichen Bildgewalt erzählt Penn die Geschichte eines jungen Mannes, der nicht dazu gehören will, ein idealistischer, Klugscheißer, der glaubt, er weiß wie die Welt funktioniert, der die Einsamkeit und Schönheit der Natur sucht, nur um am Ende zu der Erkenntnis zu kommen, dass Glück nur vollkommen ist, wenn man es mit jemandem teilen kann. Leider ist es dann bereits zu spät.
Tiefgründig, emotional: zum Nachdenken! Nur wenige Filme konnten mich derart zum Nachdenken bewegen wie "Into the Wild" es getan hat.
Was ist unser Leben mit all dem Wohlstand eigentlich wert? Was soll der ganze Stress mit Studieren? Wieso kümmert es uns immer so, viel Geld zu besitzen?
Was sind neue Gegenstände eigentlich wert?
Was bedeutet "leben"?
Die letzte Frage stellt wohl die Tiefe des gesamten Films am besten dar. Denn letztendlich geht es auch darum, herauszufinden, was Leben wirklich ist, und zwar aus der Sicht von Chris McCandless. Er hat nicht vor, ein Leben nach dem Vorbild seiner Eltern zu leben, ein Leben, welches auf Geld und Wohlstand beruht. Chris ist das genaue Gegenteil dazu: Ein Mann, der ohne einen Cent in der Tasche durch die Wildnis streift. Nicht selten packt vielleicht auch einen selbst manchmal die Lust während des Films, auch einfach mal raus in die Welt zu gehen, ohne zu wissen, wo die Reise enden soll. Weg mit all dem Stress, den Geldsorgen, allen Sorgen.
Nach dem Film folgte eine beinahe schlaflose Nacht, in der soviele Gedanken auf einmal kamen, dass nur diese eine Nacht nicht ausreichte. Eine schöne Ergänzung zum Film bietet auch der Song "The Ballad of Chris McCandless" von Ellis Paul. Eine Folk-Ballade, die auch Chris' Leben wiederspiegelt.
Nun nehme ich mir noch vor, das Buch zu lesen, um noch tiefere Einblicke in die Psyche eine Chris McCandless zu erlangen. Entgegen einiger Meinungen ist er sicher kein Psychopat, der den Tod in der Wildnis sucht. Wie ist ein Banker zu bewerten, der alles dafür tut, dein Kapital zu maximieren? Stellt nicht auch so ein Verhalten etwas "psychopatisches" dar? Man kann in jedem Bestreben des Menschen etwas Verrücktes sehen, doch Chris ist der Freidenker eine modernen Gesellschaft, die es vielleicht schon velernt hat zu tun, wovon sie wirklich getrieben ist. Denn in jedem Menschen steckt auch ein Stück Chris McCandless, ein Stückchen, das sich nach der absoluten Freiheit sehnt. Nach Indivualität, und nicht nach dem Schutz der Masse, in dem sich viele verstecken wollen.
gute Zusammenfassung - aber... Ich habe das Buch 'In die Wildnis' gelesen und war begeistert!! Mein Freund liest allerdings nicht gerne, hat sich aber für die Geschichte sehr interessiert. Damit er 'mitreden' kann, hab ich den Film gekauft und wir haben ihn uns gleich abends angesehen.
Ich muss sagen, der hier schon oft gelobte Soundtrack ist wirklich super!
Wenn man das Buch gelesen hat, reicht einem halt der Film nicht. Im Film werden die wichtigsten Geschehnisse zusammengefasst. Die Infos, die man dem Buch entnehmen kann, sind natürlich nicht alle im Film unterzubekommen.
Trotzdem ein guter Film (den man sich halt nur einmal ansehen kann). Allerdings sage ich persönlich: Wenn jemand an der Geschichte interessiert ist, dann soll er das Buch lesen, da es einfach viele Spekulationen gibt, was zB. den Tod von 'Alex' angeht.
Die im Film gezeigte Todesursache ist halt einfach auch nur eine von mehreren möglichen Ursachen. Ich mag es immer nicht so gerne, wenn eine Geschichte möglichst wahrheitsgetreu erzählt wird, aber um dem Publikum einen guten Abschluss zu zeigen, einfach etwas gezeigt wird, womit sich der Zuschauer zufrieden gibt. Das mag für eine erfundene Geschichte ja OK sein, aber hier geht es um eine reale Geschichte, die auch so abgeschlossen werden sollte.
Fazit: Buch lesen, da hat man mehr davon. .... und den Soundtrack kaufen ;-)