1 Kommentare: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, oder?" "Über nichts lachen die Götter lauter!" Das verkündet uns Jimmy Starks(Guy Pearce) Stimme am Filmbeginn aus dem Off. Da weiß Jimmy schon, wie die Story enden wird. Wir müssen uns noch 101 Minute gedulden, aber diese Wartezeit lohnt sich.
Jimmy ist Vertreter. Er lebt mit der hübschen Deirdre(Piper Perabo) zusammen und ist viel mit dem Wagen unterwegs. Als er in einem kleinen Wüstenkaff eine Panne hat, muss er auf die Reparatur seines Wagens warten. Jimmy verkürzt sich die Zeit mit einem Besuch bei dem Wahrsager Vacaro(J.K.Simmons). Vacaro sagt ihm ein paar belanglose Dinge voraus, ehe er unter mysteriösen Umständen, die Sitzung abbricht. Jimmy ist noch mehr verwirrt, als Vacaro ihm das Geld für seine Dienste zurück gibt und ihm nicht sagen will, was er "gesehen" hat. Aber Jimmy vergisst schnell. Die Arbeit und Deirdre lenken ihn ab. Erst als er feststellen muss, dass Vacaros vorausgesagte "Kleinigkeiten" tatsächlich passieren, wird Jimmy nachdenklich. Er sucht Vacaro noch einmal auf, setzt ihn unter Druck und muss erfahren, dass der Hellseher seinen Tod vorausgesehen hat. "Wenn der erste Schnee fällt, sehe ich keine Straßen mehr..." verkündet dieser ihm. Von da an fällt Jimmys Leben wie ein Kartenhaus zusammen. Als dann noch sein alter Jugendfreund Vince(Shea Wigham), der noch eine Rechnung mit ihm offen hat, aus dem Gefängnis entlassen wird, ahnt Jimmy, wie ihn das Ende ereilen wird. Aber das Schicksal lässt sich nicht in die Karten schauen...
Mark Fergus hat mit seiner Produktion -First Snow-, die bereits aus dem Jahr 2006 stammt, ein altes Thema aufgegriffen. Ein Wahrsager sagt einem Menschen den nahen Tod voraus und dieser muss sehen, was er mit dem Rest seines Lebens anfängt. Stephen King und andere Größen der Horrorliteratur haben dieses Prozedere schon durchgespielt. Fergus hat, zum Glück für uns, kein Plagiat erschaffen, sondern eine eigenständige Story auf die Beine gestellt. Er wirft uns sofort in die Geschichte und hält den Spannungsbogen hoch. Jimmy zu beobachten, wie er Zeichen falsch deutet, sich von Anrufen und Nachrichten verwirren lässt und am Ende kurz vorm Durchdrehen steht, ist überaus kurzweilig; auch wenn der Film im Mittelteil ein wenig an Fahrt verliert. Fergus schafft es mit melancholischen Bildern aus dem Nirgendwo, geschickt gewählten Blenden, Einstellungen und Farben, eine ganz spezielle Atmosphäre der Bedrohung zu erzeugen.
Guy Pearce zeigt wieder einmal, wie extrem wandlungsfähig er ist. Sein Jimmy Starks ist absolut real. Auch J.K.Simmons überzeugt als Vacaro. Piper Perabos Rolle ist leider nur Beiwerk für diese beiden Mimen, ihr Charakter hätte ruhig ein wenig mehr Platz einnehmen können.
Mein Fazit: -First Snow- ist gut gemachtes Mistery-Kino. Der Film lebt von einer interessanten Story und sehr guten Darstellern. Begleiten sie Jimmy auf seinem Weg in Richtung Abgrund, sie werden es nicht bereuen. Und denken sie immer an Vacaros Worte: "Ihr Schicksal liegt auf der Straße, die sie einschlagen werden. Selbst wenn sie vor ihm davonlaufen wollen."
2 Kommentare: Super Serie!! Nur zu schade das es nur ein Staffel gibt. Ich hätte die Serie echt gern weiter geschaut vor allem wegen dem Ende der Staffel. Aber es ist doch oft so das gute Serien abgesetzt werden und Schrott weiter bestehen darf. Ich sage zugreifen doch wer dem Englisch nicht so mächtig ist sollte vielleicht warten bis es die Deutschefassung auf DVD gibt. Es gibt echt nicht auszusetzten.
Zu Unrecht gescheitert Wie hatte es man doch gut gemeint im amerikanischen Fernsehen...
Direkt nach dem Quotenhit "Lost" plazierte man eine ambitionierte Mysteryserie um zwei Familien, die nach einem Wirbelsturm feststellen müssen, dass nichts mehr so ist, wie es scheint, da irgendwelche Aliens das Unwetter für ihre geheimen Invasionspläne genutzt haben.
Zugegeben - neu ist das nicht. Ob nun in "Invasion der Körperfresser" oder in anderen Serien mit ähnlichen Invasionsszenarien bereits erfolgreich abgehandelt. Selten ist es jedoch einem Autor gelungen, dies vergleichbar fesselnd - weil mit den Problemen des alltäglichen Familienlebens kombiniert - serienkompatibel umzusetzen.
Wie kam es dann, dass "Invasion" nach nur einer Staffel (hoffentlich nur vorerst) eingestampft wurde?
Auf die Antwort auf diese Frage warten bis heute Tausende von Fans, die ihrem Ärger in einschlägigen Internetforen Luft machen.
Zunächst einmal hatte die Serie einen schlechten Start. In New Orleans tobte noch der Hurricane "Katrina", da wartete man im Fernsehen bereits mit einem vergleichbaren Desaster auf. Dann nahm sich der Drehbuchautor auch ein bisschen mehr Zeit für die Entwicklung seiner Charaktere, die einem deshalb spätestens im Finale dermassen ans Herz gewachsen waren, dass der erzwungene Abschied umso schwerer fiel. Einen besonders grossen Anteil daran hatten auch die Darsteller. Ob nun Eddie Cibrian in der Rolle des Parkrangers Russel oder insbesondere William Fichtners grandiose Verkörperung des zwielichtigen Scheriffs Tom Underlay, die jede einzelne Minute der Serie trägt - es fiel auf, dass man hier bis in die kleinste Nebenrolle mit sehr guten Schauspielern aufwartete. Nahezu jede Folge endete mit einer - mal grösseren - mal kleineren - bösen Überraschung. Und auch, wenn das Tempo in den ersten Folgen hätte deutlich höher sein können, so wurde man gerade in der zweiten Hälfte der Staffel mehr als entschädigt. Und auch ein Wort noch zu den Spezialeffekten. Diese sind zwar spärlich gesät, aber um Längen besser, als in der gleichermassen abgesägten Serie "Surface".
Woran lag es dann?
Vielleicht am durchschnittlichen amerikanischen Fersehzuschauer, der zu später Stunde - nach 22 Uhr und nach "Lost" - nicht mehr in der Lage war, einem gleichermassen komplexen Handlungsverlauf zu folgen. Oder vielleicht an den Studiobossen, deren überzogene Hoffnungen an die Quote angesichts des zu späten Sendeplatzes - und zu geringer Wiederholungen - als bei weitem überzogen erscheinen. Pro Sieben hat aus deren Fehlern jedenfalls gelernt - wird doch "Invasion" ab dem 30.10.2006 immer Montags zur Prime Time um 20.15 Uhr VOR "Lost" ausgestrahlt.
An den Fans kann es mit absoluter Sicherheit nicht gelegen haben. Die würden neben der ersten Staffel eine zweite nur zu gern ihr Eigen nennen.
Und wenn Sie, geneigter Leser, des Englischen mächtig sind und keine - wie so häufig - zweigeteilte Veröffentlichung in deutscher Sprache abwarten wollen, dann greifen Sie zu.
Die Lieferung war sehr schnell und alles war gut verpackt. Jedoch habe ich eine kleine Kratzer auf der DVD gefunden, die das abspielen jedoch nicht behindern.
Deshalb nur 4 Sterne.
Ansonsten war alles echt gut.
Einer der realistischsten und besten Kriegsfilme Mit "Black Hawk Down" gelang Ridley Scott ohne Frage einer seiner großen cineastischen Würfe. Die authentische Geschichte der tragisch fehlgeschlagenen Militäroperation der amerikanischen Streitkräfte in der somalischen Hauptstadt Mogadishu im Jahre 1993, bei der 18 US-Soldaten und zwischen 1.500 und 2.000 Somalis ihr Leben ließen, ist ein packender, mit nahezu dokumentarischer Präzision inszinierter Kriegsfilm, der zu den besten des Genres zählt. Der Film schildert, wie aus einer angeblichen Routineoperation, die nur etwa eine Stunde dauern sollte und das Ziel hatte, zwei der oberen Offiziere des somalischen Warlords Mohamed Farrah Aidid einzukesseln und festzunehmen, ein grausamer Albtraum wurde und sich schließlich zwei Tage hinzog.
"Black Hawk Down" bringt dem Zuschauer vermutlich das Kriegsgeschehen so unmittelbar und authentisch rüber, wie das filmisch nur irgend möglich ist. Der Film bietet von Beginn bis Ende unbarmherzige Kriegsaction, die zu keiner Sekunde nachlässt. Ziel des Films ist es zweifelsohne die Geschehnisse dieser zwei Tage so akkurat wie möglich festzuhalten und den Soldaten, die dabei kämpften, zu huldigen. Es ist ein Film ohne richtigen Hauptdarsteller und erzählerischen Fokus, was natürlich Sinn macht, da Krieg nicht einem bestimmten Erzählmuster folgt, sondern wie hier pures Chaos ohne nett verpacktes Ende und große pathetische Reden ist. Der Film hält sich also nicht lange mit Einzelschicksalen auf und oft ist es nicht leicht, die vielen Gesichter überhaupt auseinanderzuhalten. "Black Hawk Down" ist interessiert an der viskeralen Erfahrung, auf dem Schlachtfeld zu stehen und nicht einen politischen Kommentar abzugeben und damit, wie so oft in dem Genre, die eigentliche Bedeutung zu verwässern.
Auf Basis des Buches "Black Hawk Down: A Story of Modern War" des Autors und Journalisten Mark Bowden inszeniert Scott die Kriegsaction mit enormer Präzision und wie gewohnt in faszinierenden Bildern. Er geht mit enormem Sinn fürs Detail vor, jede Uniform, jede Waffe, jeder Hubschrauber und sogar jedes Staubkorn scheint authentisch. Wenn die Charaktere mit Hubschraubern über Mogadishu fliegen, durch die Rotorblätter aufgewirbelten Sand stapfen, Schüsse von allen Seiten vorbeizischen oder von Deckung zu Deckung rennen, das Erlebnis ist so unmittelbar, dass das Adrenalin in die Höhe getrieben wird und ein Gefühl des Mittendrinseins entsteht.
Hervorzuheben ist auch der Soundtrack und allgemein das Oscar-prämierte Sounddesign: Hans Zimmer lieferte schon zum fünften Mal die Filmmusik für Ridley Scott und gerade die drei Scores zu "Gladiator", "Hannibal" und hier "Black Hawk Down" gehören zu seinen besten Arbeiten, bei denen es ihm gelang, sich jedes Mal ein Stück neuzuerfinden. Auch die Musikwahl, die aus einer Mischung aus traditioneller und moderner afrikanischer Musik und amerikanischer Rockmusik besteht, treibt den Puls in die Höhe und ist perfekt gewählt.
Die Besetzung besteht es einer interessanten Mischung verschiedener teils bekannter und teils weniger bekannter Schauspieler wie Josh Hartnett, Ewan McGregor, Eric Bana, Tom Sizemore, William Fichtner, Jason Issacs, Ron Eldard, Jeremy Piven, Sam Shephard u.v.a., wobei vor allem Bana als "Kriegs-Junkie" Sgt. First Class Hoot Gibson un Sizemore als unerschütterlicher Veteran Lt. Col. Danny McKnight herausstechen.
Auch wenn die Charaktere vielleicht etwas zu kurz kommen, ist "Black Hawk Down" wohl mit Kathryn Bigelows Irak-Kriegsfilm "The Hurt Locker" der beste und klischeefreiste Genrebeitrag des letzten Jahrzehnts. Es ist ein Film, der durch ungeschönte, realistische und frenetische Kriegsbilder besticht und versucht, die Kriegserfahrung so unnachgiebig und ehrlich wie möglich filmisch darzustellen.
Black Hawk Dwon geteilte gemüter Ich empfinde Black hawk Down als sehenswerten Film aber nicht unbedingt als guten film den wie es viele vorreiter erwähnt nun ja tatsächlich wird die handlung sehr gedehnt die schließlich in der Wirklichkeit auch nicht sonderlich lange gedauert hatt dennoch ist die Storyfülle zu bekritteln zu wenig vorgeschichte welche nur in den ersten Minuten durch eine sehr eindringliche Sequenz mit Untertiteln geschildert wird.
Und ja es ist ein film aus amerikanischer Sicht, komplett, man merkt es dem film an das die Somalis von Anfng an als Feindbils herhalten müssen dadurch ensteht aber auch eine sehr emotionale Bindung zu den leidenden Amerikanern ich muss zugeben als der Abspann mit den Todesopfern abläuft musste ich auf grund des umstandes das tatsächlich Soldaten dort gestorben sind weinen tatsächlich hat er mich sehr gerührt und wenn schon denn schon unbedgingt special edition man merkt dme film erst dann die liebe zum detail wie das echte Army ranger sich abseilen und die schauspieler in asubildungslagern waren um sich ein bild zu machen sehr interessant.
Nun wieder zu den Amerikanern den armen armen Amerikanern es wird keine einzige Sekunde verschwendet die geschichte aus der Sicht der Somalis zu erlären um sich etwa sin sie hineinzuversetzen sehr schade
erst zum schluss als eingeblendet wird Während der Schlacht von Mogadishu starben 21 (die zahlen sind umstritten ich bin mri nicht sicher ) amerikaner
uuuund nun fiel meine betrübnis etwas ab da ich nicht damit gerechnet habe...1000Somalis nun vll sind die amerikanern nicht nur die armen opfer...
Wow Wir waren Helden, Tränen der Sonne, James Ryan, Windtalkers u.u.u es gibt viele Filme die von mir 4 oder 5 Sterne bekommen. Schade denn hier müsste ich dann 6 geben.
Super umgesetzter Häuserkampf, und gute schauspielerische Leistung.
Und ich finde das der typische Patriotismus hier nicht ganz so schlimm rüber kommt wie bei den meisten anderen Filmen.
KAUFEN denn es wird lange dauern bis es wieder einen so guten Film in dem Genre gibt. Platoon - Black Hawk Down - ? hoffentlich nicht wieder so lange warten.
Technisch effektiv gemacht, doch auch ein Hmmtja ... Ästhetik des Krieges, Hubschrauber tanzen Ballett, die Farben des Himmels, des Mogadischu-Staubs und der Marines passen zueinander. Alles wirkt wie ein harmloses Manöver: Helfer des "Warlords" Aidid sollen festgesetzt werden. Und locker wird ins Gefecht gegangen. Die Verbündeten werden nicht informiert, die Ausrüstung ist nachlässig, usw.
Und es geht schief aus Sicht der US-Amerikaner, wie der aufmerksame Zeitungsleser von damals weiß. Auch Somalis sind nicht blöd.
Es soll sich an der damaligen Realität orientieren, somit weiß so mancher von Beginn, wie's ganz am Schluss ausgeht. Allen anderen wird die Spannung belassen.
Der Film ist rhythmisch hervorragend gemacht, die Effekte sind gut gesetzt, die Choreografie stimmt. Die Personen als solche bleiben ohne Charakterisierung: es sind die Kampfszenen, die den Film tragen. Ein bisschen "Wir lassen keinen zurück"-Pathos und eine Idealisten-Person auf "Heldenreise" scheinen die Reverenz an die Hollywood-Klischees zu sein.
Hart wird es dargestellt. Wer kein Blut, keine Gewalt, kein Gemetzel sehen möchte, sollte hier recht oft die Augen schließen. Ein ansonsten guter Film, auch zu einem solchen Thema, braucht solche Szenen eigentlich nicht.
Wie Krieg hier dargestellt wird? Ich finde, auf eher vielschichtige Weise. Der US-/UN-Einsatz war nicht ausreichend durchdacht, das wird klar. Der Film ist eine einzige Werbung für die Powell-Doktrin (verkürzt: erst denken, dann erst evtl. schießen). Parallelen mag hier jeder selbst ziehen.
Und doch ist die Perspektive leider so gut wie ausschließlich die der Marines und Rangers. Somalische Opfer kommen so gut wie nicht als Menschen vor (nur in zwei Szenen Zivilisten). Die somalischen Kämpfer sind eine wimmelnde heulende schwarze Masse, die entsprechend wie die Indianer abgeknallt wird. Das Letztgenannte, die unterschiedlichen Opferzahlen, war damals aber wohl auch wirklich so.
Technisch äußerst effektiv also, doch Plot, Zielrichtung, unnötige Härte, hmmtja, ... so gerade noch die vier Sterne für mich.
-------- Ein P.S. - und nicht in die Bewertung einfließend - zur Ausgabe von TV-Movie, denn auch die wird hier ab und an angeboten: leider nur Deutsch. Die "Filmkritik" ist ein Text kürzer als die meisten unserer Rezensionen hier. Also eine Sparversion, dafür war sie natürlich auch eine günstige Beilage.
5 Kommentare: Ein Film der das Medium nicht wert ist auf, dass er gebannt wurde. Dieser Film ist ein kläglicher Versuch einen weiteren Ästethik-Kampffilm im Science-Fiction Genre zu machen.
Die Geschichte ist für sich genommen nicht nur dumm sondern wird auch unglaublich langweilig und vorhersehbar erzählt.
Die Kampfszenen sind indiskutabel - man hat einfach überall geklaut (Matrix, Equilibrium...) das wäre verzeihlich - hätte man das auch gut umgesetzt.
Hat man aber nicht.
Lassen Sie die Finger weg, nehmen Sie das Geld, dass Sie für diesen Film ausgeben wollten und spülen es die Toilette herunter.
Damit verschaffen sie vielleicht einem Mitarbeiter des städtischen Klärwerks zu ein paar Bier.
Ohne Kunst Der Film ist die DVD nicht wert. Ich frage mich wie ein Film mit so schlechten Effekten 30Mio. kosten kann. Vielleicht waren die Schauspieler teuer aber dann waren die ihr Geld auch nicht wert!
Ich musste nach 30 Minuten ausschalten und ich schaffe es Helge Schneider Filme zu ende zu schauen!
Die Idee ist vielleicht ganz ok aber die Umsetzung samt Dialogen mehr als Peinlich.
Ganz geeignet für Leute denen es Spaß macht der Milla beim Schwert schwingen zuzusehen weil mehr gibt es nicht zu sehen oder hören.
Nichts neues Eine Wiedergabe des Inhalts erspare ich mir, denn die Geschichte ist nicht wirklich neu. Es spielt in weit entfernter Zukunft (O-Ton "eine Welt, die ihr nicht versteht"), in der es nur noch zwei verschiedene Wesen gibt, die gegeneinander kämpfen: vampirartige Wesen mit dem Namen "Hämophagen" und Menschen. Nun haben die Menschen ein Gift entwickelt, um alle Hämophagen auszulöschen.
Die Protagonistin, Violet (Milla Jovovich), kämpft gemeinsam mit den Hämophagen gegen die Verbreitung dieses Gegenmittels. Als ihre Gruppe einen kleinen Jungen (Six) umbringen will, der angeblich das Gegenmittel in sich trägt, lehnt sich Violet nun auch gegen ihre eigenen Männer auf, da sie das Kind um jeden Preis schützen will, was auf ihren unerfüllbaren Kinderwunsch zurückschließt.
Tolle Bilder, super Effekte, viel Action. Allerdings ein bisschen zu viel des Guten. Violet kämpft in jeder zweiten Szene gegen durchschnittlich 100 Männer an - und gewinnt natürlich immer. Wirkt einfach nur wie ein Klamauk auf mich, denn der Plot ist einfach nichts neues und der Film bietet nichts außer Action und Effekte.
Der definitiv schlechteste Film aller Zeiten Eigentlich wollte ich diesen Film Stück für Stück auseinandernehmen, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wo man anfangen soll. Ganz abgesehen davon hat mir der Film genug meiner Lebenszeit gestohlen, als dass ich hier in einer Rezension noch mehr davon vergeude. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben so einen schlechten Film gesehen. Es gibt zwar einiges an Trash-Filmen in dieser Welt, aber die nehmen sich wenigstens selbst nicht ernst. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.
Vampirmodel auf dem Laufsteg Im Leben jeder Ameise gibt es Momente, an denen Sie verflucht, aufgestanden zu sein oder die Schwiegermutter zu Weihnachten durch die Tür gelassen zu haben oder eben nicht die Hände vom Schicksalsknopf zum Abspielen einer DVD gelassen zu haben. Eher selten im Leben einer Ameise sind die Momente, in denen sie obgleich ihrer Wahl sowohl flucht als auch jubiliert:
Irgendwann in der Zukunft ist die Menschheit immer noch verd*mmt gut darin, sich möglichst qualvoll, brutal und last but not least sinnfrei umzubringen. Diesmal ist es ein Virus, der bei den Infizierten zur rapiden Leistungssteigerung bei noch rapider absteigenderer Lebenszeit führt. Aufgrund der mitwachsenden Eckzähne nennt man das Phänomen erschreckend kreativ "Vampirismus". Da sich Frieden in Hollywood noch nie gut verkauft hat, wird der Film-Mensch auf eine gnadenlose Vernichtungsmission gegen die infizierten Pseudovampire geschickt. Ultraviolet, die coolste, schönste und einzig fähige Vampiristin mopst in diesen totalitären Zeiten das finale Vernichtungswerkzeug der Menschen, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Jedenfalls ist es für Ultraviolet (Milla Jovovich) eine faustdicke Überraschung, und ihre ungeahnt wachsenden Mutterinstikte führen flott dazu, dass sie sich den Rest des Films auf der Flucht vor allen Seiten befindet u alles und mehr niederwalzt, das so naiv ist, sich ihr in den Weg zu stellen.
Kurt Wimmer u Equilibrium - eine furios gelungene Mischung, ohne Zweifel - die man bei Kurt Wimmer u Ultraviolet allerdings ganz gaanz schnell wieder vergessen sollte. Anders als benachbarte Kritiker hatte ich persönlich kein Problem, der nach Substanz hungernden Handlung zu folgen. Mein Problem bestand eher darin, meine Schläfen angesichts des zunehmend schwachsinniger werdenden Humbugs hinreichend zu massieren. Sei es nun Plot, Dramaturgie, Tiefgang, Kampfchoreographie, Actionszenen oder auch nur schauspielerische Leistung, all das ist bei Ultraviolet auf einem so erbärmlichen Niveau, dass mir der Kopf zu implodieren droht, wenn ich nur an einen der zahllosen Tiefpunkte denke, die wie bei jedem wirklich schlechten Film immer noch eins drauf u unter die Gürtellinie zu setzen verstanden. Mit der als grellbunte Comicwelt samt künstlich aufgesetzten Bilder durchwobenen Atmosphäre habe ich mich nach einer kurzen Weile durchaus arrangieren können, schließlich spielt Milla Jovovich in einer Rolle, die den Film nicht nur benamt, sondern auch trägt, versinnbildlicht u verkörpert.
Ergo: Eine futuristische Kampfamazone metzelt u metzelt u metzelt u metzelt - ein durchaus erfolgsträchtiges Konzept, dem in zu langen Zwischensequenzen seitens der stumpfsinnigen Handlung, den hirnpulverisierend schlechten Dialogen u einer Gefühlsduselei ersten Ranges nur leider fast ausnahmslos der Garaus gemacht wird. Was bleibt, ist einzig und allein Milla Jovovich, die nur stoisch und extrem hochgestylt bis zur letzten Haarspitze in die Kamera schauen muss, um den Unterhaltungswert sowohl zu reanimieren als auch in bisweilen extravagante Höhen zu schrauben. Ihre exaltierten Auftritte wirken zwar eher wie das Schreiten eines Models auf dem Catwalk, aber nicht zuletzt sieht es geradezu unverschämt ästhetisch, glamourös und cool aus. Unterlegt mit einem durchweg gelungenen Soundtrack und nur wenigen dafür aber erlesen gut arrangierten Bilderkompositionen verführt auch noch Ultraviolets zehntes "Watch me...!" im Angesicht einer gewaltigen Übermacht zum visuellen Aus- u Durchhalten.
Fazit:
Zwei extrem subjektive Sterne, und der ernst gemeinte Ratschlag, die Hände von diesem stumpfsinnigen Machwerk zu lassen.
Nach einer wenig erfolgreichen Fischereisaison fährt Captain Billy Tyne (George Clooney) mit seinem Boot, der Andrea Gail, noch einmal hinaus auf die See. Nichts deutet darauf hin, dass dies die letzte Fahrt der Andrea Gail werden wird. Doch während seine Mannschaft die Netze vor der Küste Nova Scotias einholt, treffen auf hoher See drei Stürme, inklusive eines Hurricans, zusammen, um ein seltenes Naturschauspiel zu kreieren: den perfekten Sturm (Perfect Storm, so lautet auch der Originaltitel des Filmes). Auf ihrem Rückweg nach Gloucester, Massachusetts, geraten Tyne und seine Männer direkt in die Mitte dieses Sturms.
5 Kommentare: der sturm .... gerade die detaillierte und fundierte sachkenntnis des autors gibt dem buch die erwartete spannung. Da fallen die teilweise bedienten klischees (an land, in der kneipe, mit der frau/freundin), wie sie aus amerikanischen romanen bekannt sind, nicht ins gewicht.
Natur kennt keine Gnade !!! Der film ist zwar nicht so action-reich wie es der trailer verspricht unterhält aber bestens dank der vielen vielen guten haupt-u. nebendarsteller. Natürlich ist der hauptprotagonist hier der sogenannte "perfekte sturm" der sich damals wirklich so zugetragen hat und man erkennt mit diesem film auch welch risiko diese fischer jedesmal auf sich nehmen um einen guten fang zu machen, ihr lebensunterhalt hängt ja auch davon ab. Mich stören nur ein paar klischees in clooney`s rolle (er ist natürlich so rau wie die see, hat ein hinkendes bein, ein typischer captain eben) aber kann ja auch sein das dieser captain wirklich so war. Aber der film ist viiel viiel besser als poseidon und wer sich mal eine atemberaubende wasserschlacht ala "mensch gegen natur" ansehen will der ist hier richtig.
Ganz schön langweilig Im ersten Drittel des Films passiert überhaupt nichts. Leute reden miteinander, haben Probleme und reden noch mehr miteinander. Dann fahren sie raus aufs Meer und man sieht ungeheuer viel Meer und ein paar Fische und natürlich auch einen bösen Hai. Um die Spannung für die zu erhalten, die den Film noch sehen wollen verrate ich nicht, wer vom Hai gebissen wird, aber damit keiner abgeschreckt wird sei doch gesagt, daß derjenige nur ein paar Kratzer abbekommt.
Dann kommt ein fürchterlicher Sturm auf und man sieht Wellen. Wahnsinnig viele Wellen. Also - so viele Wellen. Und dann ist der Film endlich aus und es gibt noch eine ergreifende Schlußrede.
In einem Wort: LANGWEILIG
Sehr gut Der Sturm von George Clooney ist enfach klasse, so gehts ja auch vielen Fischern und ging es schon vielen Fischen. Er ist traurig aber wahr.
Einen der besten Spielfilme von Wolfgang Petersen, unterlegt mit der eindrucksvollen Titelmelodie, stellt meines Erachtens "Der Sturm" da.
"Der Sturm" ist die Tragödie der Mannschaft eines Schiffes, die unter hohem Risiko die Verluste des letzten Fanges ausgleichen möchte.
Gewarnt von Angehörigen und Freunden scheint das Ergebnis des Fischzugs das Risiko wert. Da fällt die Kühlanlage angesichts eines nahenden Sturmes aus. Das Resultat harter Arbeit verlieren oder dem Schrecken des Sturmes trotzen? Gemeinsam fällen sie eine Entscheidung, die sie einholen wird.
Der "Sturm" ist ein Gleichnis über nahenden finanziellen Verlust oder persönliches Risiko. Verfeinert wird die Parabel durch ein anderes Schiff, das ebenfalls - jedoch nicht aus beruflichen und finanziellen Gründen - in Seenot gerät und die Küstenwache um ihre Hilfe bittet.
Zwischen beiden steht die Besatzung des Rescue-Hubschraubers ..., Eigentlich sind sie die Helden des Filmes.
5 Kommentare: Science-Fiction-Film von sehr hohem Niveau Dieser Film basiert auf einem Roman von Carl Sagan, dem "Vater der SETI-Forschung". Es ist ein Science-Fiction-Film von sehr hohem Niveau. Er kommt ohne aggressive Aliens und ohne "Weltraumknallerei" aus, sondern handelt von der letztlich erfolggekrönten Suche nach Signalen einer intelligenten außerirdischen Zivilisation. Die Forscherin Ellie Arroway entdeckt mit ihrem Team in diesen Signalen den Bauplan einer Maschine. Unter weltweiter Beteiligung bereitet sich die Menschheit auf ihren "Ersten Kontakt" vor.
So könnte es sich vielleicht in naher Zukunft in der Realität abspielen...
So if it is just us, seems like an awful waste of space Ellie Arroway (Jodie Foster), appropriate last name, is a scientist seeking the fringes of space to find if we are alone. Mean time she has to overcome terrestrial impediments as Dr. David Drumlin (Tom Skerritt) a limelight-steeling pragmatist, and Palmer Joss (Matthew McConaughey) the religious antagonist. Supported by the mysterious multi-billionaire S.R. Hadden (John Hurt), will Ellie get her wish or is she a victim of Occam's razor.
Intriguing story based on a book by Carl Sagan; however, I never read the book to compare. The supposedly two-sided story that becomes two versions of the same argument is rather hokey and one-dimensional.
Occam's (or Ockham's) razor is a principle attributed to the 14th century logician and Franciscan friar William of Ockham. Ockham was the village in the English county of Surrey where he was born. The principle states "Entities should not be multiplied unnecessarily."
I have followed the film from the movies to Blu-ray and will probably watch it again when the re-master for 3D or whatever comes next. However, the basic acting has not changed with any technical innovation.
On the positive side, the Blu-ray edition is packed with DVD extras that include several commentaries, trailers and much more. After the commentaries, SETI yourself down and re-watch the movie.
Contact by Carl Sagan
Unglaublicher toller Film - Aktueller denn je Mit großem Ärger habe ich die schlechten Rezensionen gelesen, die es eigentlich nicht wert sind, beachtet zu werden.
Denn es setzt gewisse Intelligenz, Verstand und vor alledem Gefühl voraus, dieses Meisterwerk zu verstehen.
Nicht nur die schaustellerische Umsetzung, die Bildgewaltigen Effekte sind unbedingt sehenswert. Vor allem ist es die tiefsinnige Öffnung einer Balance zwischen Glauben und Wunsch.
Diese Gratwanderung ist durch die versuchte Darstellung unserer eigenen Unvorstellbarkeit mehr als gelungen. Man wird an die Grenzen geführt und erlebt intensiv die Schranken unseres Denkens.
Selbst das wird mit den verrückten Auswüchsen der sensationsgierigen Konsumdrohnen hervorragend dargestellt.
Leider gibt es Menschen, die ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr erkennen. Denn genau dieses wird uns hier eindrucksvoll vorgehalten. Wer das nicht verstehen will, setzt sich besser vor die Kommerzglotze und hängt seinen niederen Genüssen
nach Oberflächlichkeit, Selbstherrlichkeit und Verdrängung hinterher.
Wer aber ein tiefsinniges anspruchsvolles, bildgewaltiges Kunstwerk erleben will, dem sei selbst im Jahr 2010 geraten, diesen Film gesehen zu haben.
SF auf die sanfte Tour........ Die Handlung ist Geschmackssache wer giftgrüne Aliens erwartet die Waffenstarrend uns Menschen ihrer Heimat berauben wollen,wird hier bitter enttäuscht werden,zumal dieses Thema ja auch bis zum erbrechen schon durchgekaut ist.Dies ist ein SF -Film der sanften Töne mit einer genialen J.Foster.Und genau so könnte sich ein erster Kontakt abspielen.Intrigen,religiöser Wahnsinn und ein Anschlag auf die "Höllenmaschine".Die Bildqualität ist schon fast Reverenzklasse,der Ton ist auch in Ordnung,hier wird halt nicht geballert.KAUFTIP!
Bildqualität keine Referenz aber deutlich besser als DVD Hatte den Film schon auf DVD, die aber eine sehr schlechte Bildschärfe aufwies (dafür kein Rauschen), daher habe ich mich schon auf die Blu-Ray gefrreut. Aus dieser Sicht wurde ich nicht enttäuscht, die Bildschärfe ist deutlich besser, aber man darf keine Referenzqualität (wie z.B. bei Stirb langsam 4.0) erwarten. Bei der Tonqualität kann ich nur etwas über die englische Originalfassung sagen, die läßt keine Wünsche offen.
5 Kommentare: Science-Fiction-Film von sehr hohem Niveau Dieser Film basiert auf einem Roman von Carl Sagan, dem "Vater der SETI-Forschung". Es ist ein Science-Fiction-Film von sehr hohem Niveau. Er kommt ohne aggressive Aliens und ohne "Weltraumknallerei" aus, sondern handelt von der letztlich erfolggekrönten Suche nach Signalen einer intelligenten außerirdischen Zivilisation. Die Forscherin Ellie Arroway entdeckt mit ihrem Team in diesen Signalen den Bauplan einer Maschine. Unter weltweiter Beteiligung bereitet sich die Menschheit auf ihren "Ersten Kontakt" vor.
So könnte es sich vielleicht in naher Zukunft in der Realität abspielen...
So if it is just us, seems like an awful waste of space Ellie Arroway (Jodie Foster), appropriate last name, is a scientist seeking the fringes of space to find if we are alone. Mean time she has to overcome terrestrial impediments as Dr. David Drumlin (Tom Skerritt) a limelight-steeling pragmatist, and Palmer Joss (Matthew McConaughey) the religious antagonist. Supported by the mysterious multi-billionaire S.R. Hadden (John Hurt), will Ellie get her wish or is she a victim of Occam's razor.
Intriguing story based on a book by Carl Sagan; however, I never read the book to compare. The supposedly two-sided story that becomes two versions of the same argument is rather hokey and one-dimensional.
Occam's (or Ockham's) razor is a principle attributed to the 14th century logician and Franciscan friar William of Ockham. Ockham was the village in the English county of Surrey where he was born. The principle states "Entities should not be multiplied unnecessarily."
I have followed the film from the movies to Blu-ray and will probably watch it again when the re-master for 3D or whatever comes next. However, the basic acting has not changed with any technical innovation.
On the positive side, the Blu-ray edition is packed with DVD extras that include several commentaries, trailers and much more. After the commentaries, SETI yourself down and re-watch the movie.
Contact by Carl Sagan
Unglaublicher toller Film - Aktueller denn je Mit großem Ärger habe ich die schlechten Rezensionen gelesen, die es eigentlich nicht wert sind, beachtet zu werden.
Denn es setzt gewisse Intelligenz, Verstand und vor alledem Gefühl voraus, dieses Meisterwerk zu verstehen.
Nicht nur die schaustellerische Umsetzung, die Bildgewaltigen Effekte sind unbedingt sehenswert. Vor allem ist es die tiefsinnige Öffnung einer Balance zwischen Glauben und Wunsch.
Diese Gratwanderung ist durch die versuchte Darstellung unserer eigenen Unvorstellbarkeit mehr als gelungen. Man wird an die Grenzen geführt und erlebt intensiv die Schranken unseres Denkens.
Selbst das wird mit den verrückten Auswüchsen der sensationsgierigen Konsumdrohnen hervorragend dargestellt.
Leider gibt es Menschen, die ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr erkennen. Denn genau dieses wird uns hier eindrucksvoll vorgehalten. Wer das nicht verstehen will, setzt sich besser vor die Kommerzglotze und hängt seinen niederen Genüssen
nach Oberflächlichkeit, Selbstherrlichkeit und Verdrängung hinterher.
Wer aber ein tiefsinniges anspruchsvolles, bildgewaltiges Kunstwerk erleben will, dem sei selbst im Jahr 2010 geraten, diesen Film gesehen zu haben.
SF auf die sanfte Tour........ Die Handlung ist Geschmackssache wer giftgrüne Aliens erwartet die Waffenstarrend uns Menschen ihrer Heimat berauben wollen,wird hier bitter enttäuscht werden,zumal dieses Thema ja auch bis zum erbrechen schon durchgekaut ist.Dies ist ein SF -Film der sanften Töne mit einer genialen J.Foster.Und genau so könnte sich ein erster Kontakt abspielen.Intrigen,religiöser Wahnsinn und ein Anschlag auf die "Höllenmaschine".Die Bildqualität ist schon fast Reverenzklasse,der Ton ist auch in Ordnung,hier wird halt nicht geballert.KAUFTIP!
Bildqualität keine Referenz aber deutlich besser als DVD Hatte den Film schon auf DVD, die aber eine sehr schlechte Bildschärfe aufwies (dafür kein Rauschen), daher habe ich mich schon auf die Blu-Ray gefrreut. Aus dieser Sicht wurde ich nicht enttäuscht, die Bildschärfe ist deutlich besser, aber man darf keine Referenzqualität (wie z.B. bei Stirb langsam 4.0) erwarten. Bei der Tonqualität kann ich nur etwas über die englische Originalfassung sagen, die läßt keine Wünsche offen.
1 Kommentare: Tolle Schauspieler aber leider kränkelt die Handlung! Es ist schwer diesen Film zu beurteilen, schon allein die Thematik dürfte nicht unbedingt den Geschmack von so manchem Zuschauer treffen!
Der Film erzählt von Julia (Miranda Otto), einer jungen verheirateten Frau und Mutter von Zwillingen! Sie lebt ein ruhiges beschauliches Leben bis sie ihren Ehemann mit einer anderen Frau im Bett erwischt! Schockiert und enttäuscht will sie sich scheiden lassen - doch dazu kommt es nicht, denn plötzlich erkrankt ihr kleiner Sohn schwer! Die Diagnose Krebs stürzt die beide Elternteile in Verzweiflung und es beginnt ein schwerer Kampf gegen die Krankheit!
Als Chemotherapien und Medikamente nicht mehr anschlagen und der Junge quasi im Sterben liegt, greift Julia nach dem letzten Strohhalm und fährt mit dem schwer kranken Kind zu einem Wunderheiler(Lothaire Bluteau) nach Polen. Sie macht in ausfindig und tatsächlich erholt sich das Kind! Aber langsam entwickeln sich auch Gefühle zwischen Julia und dem Heiler ....
Ich will hier nicht die gesamte Geschichte vorweg nehmen, der erste Teil des Films ist relativ nachvollziehbar, auch das eine Mutter in ihrer Verzweiflung alles versucht und selbst Wunderheiler aufsucht, doch ab dem Auftauchen des Heilers, sollte man nicht allzu sehr Realist sein! Der Verlauf der Geschichte, als auch das Verhalten der Figuren nimmt ab hier doch seltsame und nicht immer nachvollziehbare Handlungen an! Wie gesagt, Realist sollte man nicht sein! Diese kleinen, schwer zu verstehenden Handlungsabläufe einzelner Charaktere sind aber nicht schwerwiegend! Die hervorragend spielenden Schauspieler machen da viel wieder gut! Es ist das Ende, was den Zuseher völlig schleierhaft erscheinen wird und nur verwirrt! Es ist kein klassisches Hollywood-Happy-End, ein solches wäre auch unpassend, aber dieses Ende ist einfach nur irritierend und ergibt nur schwer einen Sinn! Diesen muss man wohl selbst finden und das Ende selbstg interpretieren! Es läßt den Zuschauer leider unbefriedigt zurück, was ich sehr schade finde! Es zerstört viel eines sonst gelungen Films! Deswegen nur drei Sterne!
Zur Ausstattung sei gesagt, Extras gibt es nur in Form einer Bildergalerie, einer Trailershow und Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Schauspielern! Kein Blick hinter die Kulissen oder Interviews.
Alles in allem sehr gute Schauspieler in einer Geschichte, welche nicht jedem Zuseher nachvollziehbar erscheinen wird und die leider mit einem unbefriedigenden Ende schließt!