Shadow - Dead Riot
mit
Tony Todd,
Carla Greene,
Nina Hodoruk, Regie:
Derek WanDVD bei Amazon: EUR 9,99 EUR 9,99(16 gebraucht ab EUR 1,88)
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Durchschnittliche Bewertung:
SHADOW DEAD RIOT
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften5 Kommentare:
Oh Gott! Ich bewundere jeden der diesen Film in nüchterem Zustand durchsteht ohne auf FF zu drücken. Ich habs nicht geschafft, obwohl der Anfang eingentlich ganz vielversprechend aussah. Da gabs den fiesen "Candyman" Tony Todd, mit einer Frisur, für die er sich wohl jetzt noch schämt und ein paar gute Gore-FX und dann kam... eigentlich nichts mehr nur schlechte Fights, Möpse, Szenen, die an Schwachsinn kaum zu überbieten sind, und viel Langweile. Also auf FF gedrückt, letztendlich die DVD aus dem Player genommen und ab in die Tonne damit!
Genremix für Die Hard-Fans Trash-Fans aufgepasst. Wer sich mit dem Frauenknastfilm der 70er und 80er anfreunden kann und zudem auf Zombies steht, die knietief durch Gedärm und Gliedmaßen waten, muss hier zugreifen.
Kurz vor seiner Hinrichtung vollzieht Serienkiller Shadow (Tony Todd, Candyman, Cameo in Final Destination) eine Art Voodoo-Ritual. Noch während der Exekution bricht ein blutiger Gefängnisaufstand aus, der einige Wärter und Gefangene das Leben kostet. Der Vorfall wird von der Gefängnisleitung vertuscht, die Leichen im Hof verscharrt. 20 Jahre später ist aus dem Gefängnis ein reiner Frauenknast geworden, der mit neuen Methoden die Insassen resozialisieren will. Diese 'Methoden' bestehen zwar scheinbar nur aus Drogen und Einzelhaft, aber sei's drum. Doch mir der Ankunft einer 'Neuen', genannt Solitaire (Carla Greene), wird eine Reihe Ereignisse losgetreten, die mit einem blutigen Gemetzel enden. Und die nun lebenden Toten von einst, sind nur ein kleiner Teil dieses Problems.
Shadow: Dead Riot zerfällt in zwei Hälften. Da gibt es den Frauenknastteil: Gruppenduschen, rumstänkern, den dauergeilen Gefängnisarzt, angedeuteter Lesbensex und sich mit Gewalt Respekt verdienen. Und den Horrorteil: Auferstehende Tote, Wiederkehr von Shadow, Rituale, Splatter und Gore. Dies alles wird routiniert erzählt, zu Beginn vielleicht etwas langatmig, aber immerhin ordentlich gefilmt. Der ehemalige Kameramann Derek Wan zeigt besonders in den Actionszenen, dass er bei seinen früheren Projekten (u.a. Jackie Chans Twin Dragons) aufgepasst hat. Die Darsteller gewinnen mit ihrer Leistung zwar keinen Blumentopf (nur Genrestar Tony Todd hat so etwas wie Ausstrahlung), bewegen sich jedoch auf akzeptablem Niveau. Wirklich negativ fällt eigentlich nur die billige DV-Optik und das extrem billige Zombiebaby auf. Anscheinend muss jeder Splatterfilm der jüngeren Zeit so etwas sein eigen nennen.
Relativ gute Story für einen Softporno! Um eine Rezension bei Amazon zu veröffentlichen, muss man den Film bewerten und das niedrigste ist 1 Stern. Den MUSSTE ich vergeben aber glaubt mir, Shadow hat nicht mal diesen einen verdient!
Stellt euch folgendes vor:
Ihr seid ca. 30 Jahre alt. Ein Freund von euch findet auf einer uralten Videokassette einen Horrorfilm, den ihr zu eurem 6. Lebensjahr super fandet und kopiert diese VHS auf eine DVD und beim Anschauen merkt ihr plötzlich, dass dieser Film genauso beschi**en ist wie seine Qualität - SO ist Shadow Dead Riot!
Ich habe mir den Film eigentlich nur ausgliehen wegen Tony Todd. Der "Candyman" ist einfach grossartig und nach seinen Gastauftritten in der "Final Destination"-Reihe und "Hatchet", habe ich mich gefreut, dass der Mann mit der unheimlichen Stimme endlich wieder eine Hauptrolle bekommen hat. Leider muss NACH dem Schauen von Shadow sagen, dass seine besten Zeiten vorüber sind.
STORY:
Ein Serienkiller (Tony Todd), wird im Gefängnis hingerichtet. Da der Gute jedoch spirituell angehaucht ist, wickelt er vorher noch ein Ritual ab um durch die Hinrichtung unsterblich zu werden. Weil der Killer quasi auch eine Art Sektenführer für alle Insassen war, bricht direkt zu seiner Hinrichtung eine Revolte aus (Riot). Am Ende werden dann alle Insassen erschossen und der Sektenführer ist als Reaktion auf seine Giftpspritze explodiert (die einige Stelle, wo ich lachen musste). Die Leichen der Häftlinge und der Schädel des Chefs werden dann im Hof des Gefängnises begraben.
Jahre später ist dieses besagte Gefängnis eine Erziehungsanstalt für junge Frauen mit grossen Brüsten. Die Frauen tragen alle grelle Farben, ihre Zellentüren kann man auf-pusten wenn man schwer atmet und sie werden alle sexuell belästigt, und zwar zum einen vom Gefängnis-Arzt und zum anderen noch vom Chef-Aufseher, welcher eine Frau ist (Mhm...).
Als dann durch Zufall (oder war es doch Blödheit?) eine der Insassinen aus einer Fuß-Wunde blutend über den Hof schlurft und dieses Blut zu den Leichen sickert, ist die Auferstehung des Serienkillers und seiner Zombie-Armee nicht mehr weit.
Rezension:
Versteht mich nicht falsch, ich mag Trash! "Story of Ricky" - Hammer!, "Troll 2" - Göttlich!, aber Shadow ist nicht lustig, sondern einfach nur dumm. Ich habe mit einem Horrorfim gerechnet, vielleicht auch Splatter und letztendlich waren die unzähligen nackten Brüste zwar unerwartet aber dann leider der einzige Grund zum Wachbleiben.
Eigentlich müsste der Film witzig sein, denn er erfüllt die Trash-Regeln. Bekannter Horrorfilm-Darsteller, miese Schauspieler, minimalistische Story (Drehbuch wurde von 3 Schimpansen geschrieben!) und sogar ein total mies gemachter Baby-Zombie springt die Leute an. Wieso ist Shadow trotzdem Dreck?
Die Schauspieler sind unter aller Sau, wirklich! Viele von den Frauen sehen zumindestens nackt unter der Dusche ganz gut aus und man ist froh wenn sie sich schlagen, weil sie dabei weniger reden und "spielen" müssen. Die Masken und das Make up sind sogar für Homevideos noch ein Rückschritt und ich glaube, wenn es überhaupt nach der Gage von Tony Todd noch Budget gab, wurde dieses für Silikon und die Gore-Effekte ausgegeben, denn die sind wenigsten noch annehmbar (auch wenn man machen Stellen Leute bluten ohne Wunde.
Ich denke wenn es sich hierbei nicht um einen Soft-Porno handeln würde, hätte Shadow ganz gut werden können. Aber die ständigen Dusch-Szenen (laut diesem Film duschen Häftlinge täglich mehrmals, manche Häftlinge verlassen die Dusche sogar nie!), die grellen Farben (die Klamotten sind aus unerfindlichen Gründen grell rosa und selbst die Bettdecken sind in Baby-blau und Kotz-grün gehalten !!!) und die Tatsache, dass die Schauspieler zwar schlecht spielen aber dabei einfach nicht sympathisch genug sind, um das liebenswert zu finden, haben es meiner Meinung nach versaut.
Ach ja, der Regisseur war übrigens auch ein absoluter Stümper, denn die Hauptdarstellerin kommt alle 15 Minuten total aufgeregt angerannt und hechelt von irgendwas, was sie gesehen hat und der Zuschauer fragt sich schon, ob da vielleicht was geschnitten war, weil man sich nicht mehr daran erinnern kann. Dann fällt einem doch noch in letzter Sekunde ein, dass da wirklich mal kurz was war aber der Müll in den 15 Minuten darauf war so einschläfernd und dumm, dass man es einfach "verdrängt" hat (Selbstschutz)
DVD:
Geschnitten! Ist aber Wurscht, denn laut Schnittbericht fehlen nur unbedeutende Szenen (eigentlich immer nur, dass man für eine Sekunde länger Blut sieht) und da die Bild- und Tonqualität sogar bei deutschen Fernseh-Filmen heutzutage besser ist, wirkt das alles so beleidigend billig auf das Auge des Zuschauers, dass man aufhört, über eventuelle Schnitte nachzudenken.
Am Anfang bei der Hinrichtung des Serienmörders, sieht man zum Beispiel nicht was mit dem passiert. Am Ende der Revolte wird lediglich der Schädel ins Grab geworfen und erst später sieht man in Rückblenden die Explosion und selbst dann ist es einem vollkommen egal, ob das nun geschnitten war und bei der Rückblende vergessen wurde oder nicht, weil man sowieso mittlerweile genug Ablenkung durch Bügeln, Stricken oder seine Steuererklärung hat.
Fazit:
Meiner Meinung nach ist es keine Trash-Perle sondern einfach nur verlorene Zeit. Heutzutage kann man auch an einen B-Film einen gewissen Anspruch stellen und am schönsten lacht es sich doch immer noch über lustige und geistlose Dialoge. Für alle, die wie ich über einen schlechte gemachten Baby-Zombie lachen können aber bei 90 Minuten Laufzeit etwas mehr erwarten, kann ich von Shadow nur abraten!
Wer jedoch beim Anschauen von "Black Emanuelle" dachte, "da fehlen nur noch Zombies!", für den ist Shadow bestimmt goldrichtig.
Auf auf zur lustigen Zombiehatz ! Zu aller erst: Man darf den Film nicht ernst nehmen,
das tut er nämlich selber nicht.
Ansonsten hat hier ein Splatter Fan alles was das herausgerissene Herz begehrt - nämlich das selbige, zerplatzende Köpfe, ein mutiertes Zombie-Baby ala "Braindead", herausquellende Gedärme,
durchgebissene Kehlen, explodierende Körper, Kung Fu-Schlägereien, jede Menge nackte Haut und Literweise "roten Saft", der aus allen möglichen Körperöffnungen spritzt. > ...und das ist nur ein Teil.
Kling sehr abgefahren? Ja, das ist es auch. Teilweise fühle ich mich an "Beyond Re-Animator" erinnert, nur leider ist die Produktion nicht im selben Maße gelungen. Nichts desto Trotz macht der Film wirklich Spaß, wenn man auf absolut crazy gemachten Zombie-Thrash abfährt.
Ein richtiger Party-Film für Gehirntote mit dem großen schwarzen "Candyman"
Der Partykracher schlechthin! Tony Todd (Candyman-Trilogie, Night of the Living Dead Remake, Minotaurus) ist ein unermüdlicher Genredarsteller und der Großmeister der Lässigkeit. Film für Film wird mit ihm gedreht, der eine besser, der andere schlechter, aber durch den immer beeindruckenden und coolen Darsteller trotzdem sehenswert.
Hier nun haben wir den Film Shadow: Dead Riot vorliegen, der, um es vorweg zu sagen, mit dem nötigen Humorverständnis ein absoluter Spaß ist! Die Crew hinter dem Film war es jedoch, die mich aufhorchen ließ. Regie führte Derek Wan, seines Zeichens Kameramann unter anderem von Jackie Chan und Tsui Hark, die Special FX wurden von Allan Cooke erstellt, der vorher für Resident Evil 2 und Land of the Dead verantwortlich war, und die Action Szenen lagen in den Händen von Tony Leung, der schon bei Bruce Lees Enter the Dragon seine Finger im Spiel hatte, und später auch für Jackie Chan arbeitete. Also eine brandheiße Mischung, die viel erhoffen ließ! Die Geschichte dreht sich um den Mörder Shadowman (Tony Todd), der vom Okkultismus fasziniert mehrere Menschen ermordete.
Bei seiner Hinrichtung läuft schief, was schief gehen kann, so dass er letztendlich explodiert. Der nachfolgende blutige Aufstand der Gefangenen wird brutal niedergeschlagen. Zwei Jahrzehnte später ist in diesem Gebäude eine Besserungsanstalt für auffällige Frauen geworden, die rüden Methoden sind jedoch immer noch die selben. Hier werden dem geneigten Betrachter nun alle Klischees geboten, die das Genre des Frauenknastfilms zu bieten hat. Neben den obligatorischem Hierachiegerangel und den damit verbundenen Fights gibt es noch reichlich Möglichkeiten, dem Alltag unter der Dusche und den dort zelebrierten Riten beizuwohnen. Derek Wan gelingt hier das Kunststück, alte Klassiker zu zitieren und gleichzeitig zu parodieren.
So heißt die Wächterin zum Beispiel Elsa Thorne, was eine Hommage an die alten Ilsa - Filme ist, und gleichzeitig deren damalige Darstellerin Dyanne Thorne hervorhebt. Als dann plötzlich auch noch der böse Geist vom alten Shadowman wieder aufersteht, und um sich eine hungrige Schar gieriger Zombies scharrt, ist das Chaos und beim Betrachter der Spaß perfekt.
Shadow: Dead Riot nimmt sich nicht ernst. Hier sieht man allen Darstellern den Spaß bei den Dreharbeiten förmlich ins Gesicht geschrieben, und dem Betrachter passiert ähnliches, wenn man die Freude hat, etwa einer Darstellerin wie der von mir geschätzten Misty Mundae bei ihrer Arbeit zuschauen zu können.
Wer bei einem Horrorfilm auch lachen kann, keine Angst vor der Vermengung von Genres hat, und Spaß dabei hat, Anspielungen auf andere Filme zu suchen, der ist bei Shadow: Dead Riot richtig aufgehoben. Der Titel Zombies im Knast" wäre eventuell passender gewesen, erinnert der Film doch streckenweise an das Finale des dritten Re-Animator, die Kampfszenen wissen zu überzeugen und der Goregehalt ist streckenweise enorm.
Somit ist Shadow: Dead Riot schon jetzt der ultimative Partyfilm!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften