Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat [Blu-ray]
mit
Kenneth Branagh,
Tom Cruise,
Terence Stamp,
Thomas Kretschmann,
Tom Wilkinson, Regie:
Bryan SingerDVD bei Amazon: EUR 31,99 EUR 18,97(8 gebraucht ab EUR 8,97)
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Amazon.de-Verkaufsrang 5860
Durchschnittliche Bewertung:

5 Kommentare:
Operation Walkyrie "This motion picture is based on actual historical events and public records. Certain dialogue, events and characters were created or combined for the purpose of dramatization. Similarly, the chronology of some events has been compressed and/or edited for the purpose of clarity."
The scene of the German 10th Panzer Division was shot in Victorville California, in the high desert near the U.S. NTC (National Training Center.) I was a tank mechanic there for a while in the Reserves.
We all know that Tom Cruise is in the film but it is interesting to see how many other actors you recognize. See if you can spot Halina Reijn when she is all buttoned up. You will also notice that the music pays a character in the film. Occasionally the sound drowned out the dialog (a common movie mistake.)
Lots of color and no lame ersatz German accents.
Basic story is this is the last of a series of attempts on Hitler by Germans. Each character has a different reason and idea on why. However the bottom line is this is a suspense action movie with the end results of dispatching Hitler.
Adolf Hitler, "The Valkyrie; handmaidens of the gods, choosing who will live and who will die, sparing the most heroic from an agonizing death. One cannot understand National Socialism if one does not understand Wagner."
Only saw this on Blu-ray so I cannot compare to other presentations.
Homemade C-4 A Recipe For Survival
Zu sehr auf Edel-Optik getrimmter, aber guter Verschwörungs-Thriller Stauffenberg und der bekannteste Attentats-Versuch auf Adolf Hitler - Seit Kriegsende gab es eine Unmenge an Filmen und Dokus, die sich mit dieser wahren Begebenheit befassten. Nahezu alle selbstverständlich aus nationalem Hause, steht doch bis heute der Gedanke dahinter, alle Generationen über dieses wichtige Stück Kriegszeit-Geschichte aufzuklären und dieses beispiellose Vorhaben, den Urheber des wohl grausamsten Krieges in der Geschichte der Menschheit zu beseitigen, nie in Vergessenheit geraten zu lassen. Umso mehr freut es jemanden wie mich (der sich schon immer für alles rund um den Weltkrieg Nr. 2 interessiert), dass die große Filmindustrie jenseits des großen Teichs nun auch diesen Stoff für sich gefunden hat und auch auf ihrem Kontinent darauf hinzuweisen versuchen, dass es innerhalb der militärischen Obrigkeit des dritten Reiches viele Persönlichkeiten gab, die nicht nach Befehlen, sondern mit dem eigenen Gewissen kämpften.
Dass Bryan Singer für die neueste Verfilmung verpflichtet wurde, versprach nur Gutes, hat er mit seinen beiden "X-Men"-Filmen gezeigt, dass er beste Kino-Unterhaltung und inhaltliches Niveau gekommt miteinander verquicken kann. Dass widerum Tom Cruise die Titelrolle verkörpert, sorgte eher für skeptische Reaktionen. Nach dem gestrigen Konsum dieses Streifens muss ich sagen, dass Singer einen ordentlichen, aber nicht überragenden Thriller geschaffen hat, während Cruise zu meiner Überraschung als Claus Schenk von Stauffenberg keine schlechte Figur abgibt.
Zunächst einmal positiven Aspekte zum Film:
Singers Wiedergabe der Ereignisse rund um die Walküre-Operation ist die wohl bis dato geschichtstreueste Version. Penibel recherchiert, zeitlich korrekt aneinander gereiht, mit historisch orientierten Kulissen unterstützt. Die Einbindung der wichtigsten Mitwisser und Beteiligten des Attentates ist ebenso lobenswert, da so eine zu starke Zentralisierung der Persönlichkeit Stauffenbergs vermieden wird. Dank des Verzichts auf unpassende Action-Elemente (abgesehen vom Filmanfang, wo auf Stauffenbergs Kriegsverwundung verwiesen wird) wird der Zuschauer nie vom eigentlich Kern des Films abgelenkt, welcher doch die konspirative Aktion darstellt. Und zu Tom Cruise: Er sieht dem realen Vorbild nicht nur verblüffend ähnlich, sondern glänzt mit einem kühlen, weitgehend untheatralischen Spiel.
"Walküre" ist aber auch mit einigen eher unerfreulichen Problemen behaftet:
Singers frühere Arbeit an Comic-Adaptionen macht sich leider schnell bemerkbar, da Edel-Optik zwar in besagten Verfilmungen durchaus Sinn macht, in einem Kriegs-Thriller wie hier aber völlig deplaziert ist. Statt sich auf Sachlichkeit zu beruhen, werden reihenweise schnellschnittige Szenenwechsel, abenteuerliche Kamera-Perspektiven und pompöse Totalaufnahmen eingestreut, wie um unmissverständlich darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um ein Big-Budget-Movie handelt. Bei der sonst so hervorragende Detailtreue finde ich es umso bedauerlicher, dass Singer auf "billige" Mittel zurückgreift und den Menschen Stauffenberg demonstrativ als verkrüppelten Kriegsveteran veranschaulicht (mehrmals taucht das Glasauge auf, das verlorene Augenlicht wird mal mitten bei der Rasur SEHR nahe gezeigt, der Hitler-Gruß mit der verkrüppelten Rechten, ...). Schade, denn der Anfang hat zur Genüge gezeigt, dass Stauffenberg in Nord-Afrika körperlichen Schaden davongetragen hat. Der bewusstlose, arg mitgenommene Korpus, der Wüstensand, der sich auf Kopf- bzw. Augenhöhe nach und nach in einen kleinen blutigen See verwandelt, der Aufenthalt im Lazarett, wo seine Frau Nina über seine Verwundung informiert wird - das alles hätte schon vollkommen ausgereicht.
Desweiteren trübt das arg pathetische Ende den insgesamten Filmgenuß, denn irgendwie scheint es amerika-typisch zu sein, historische Figuren mit einem "Schlusssatz" ableben zu lassen. Auch ein Punkt für die "Hätte nicht sein müssen"-Schublade.
Neben diesem Film halte ich den TV-Film "Stauffenberg" (2004) mit Sebastian Koch für die gelungenste Geschichts-Reproduktion, daher fällt es mir schwer, einen der Beiden als persönliche Nummer Eins zu werten. Während "Walküre" mit seiner historischen Genauigkeit punktet, geht "Stauffenberg" in seiner unspektakuläreren Inszenierung sachlicher mit dem Thema um.
"Operation Walküre" ist nach vielen Jahren wieder einmal ein ausgesprochen spannend und detailverliebt gestalteter Thriller mit einem ungewöhnlich gut spielenden Cruise (nebst weiteren guten Akteuren wie Kenneth Branagh, Tom Wilkinson und Bill Nighy), der es wegen inszenatorischer "Fehltritte" zwar nicht zum Meisterwerk schafft, jedoch qualitativ mehr als überdurchschnittlich auffällt. Darum verdiente 4 Sterne.
Lieber einen Dokumentarfilm Dieser Film ist ein wiederspruch in sich, ein Mann der gegen ein faschistisches System kämpft wird gespielt (Tom Cruise) von einem der für eins Arbeitet. Die Leute die sich diesen Film ansahen und den Film auf DVD kauften unterstützen dieses auch noch. Ich habe den Film nicht gesehen dank des Hauptdarstellers also kann ich nicht urteilen wie der Film ist aber ich kann eins so etwas nicht finanzieren.
Es ist wichtig auch Hintergründe zu kennen.
Danke fürs Lesen und ihre Meinungen.
Note 3 Kurz gesagt: über Note 3 kommt diese Scheibe nicht hinaus. Warum?
Die Story ist ok und sicherlich interessant.
Die Bildqualität ist absolut ok - wenn auch mit Sicherheit mehr möglich gewesen wäre, aber ist schon voll annahmefähig.
Sehr enttäuschend ist der Ton! Die Musik, teilweise die Effekte viel zu laut gegenüber der Sprache. Hat man die Lautstärke so eingestellt, das man den Dialogen folgen kann, fliegen einem die Ohren weg, bei allen anderen Geräuschen - oder man lernt eben mal schnell noch von den Lippen abzulesen.
Hier bedarf es meiner Meinung nach auf jeden Fall noch einer Nachbesserung!
Stauffenberg goes Hollywood Dieser Film ist nicht die erste Verfilmung dieses Themas. Daher darf man hier auch nicht erwarten, dass die Geschichte um das Attentat auf Hitler neu erfunden wird.
Man erhält hier einen typischen Hollywoodstreifen.
Die Schauspieler sind gut und überzeugend in ihren Rollen.
Es rumst auch ein wenig und heroische Passagen ala Hollywood sind auch dabei.
Tiefgreifende geschichtliche Erkenntnisse darf man hier nicht erwarten.
Aber es ist ein guter Film bei schlechtem Wetter.
Für mich war er auf jeden Fall sehenswert.
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