5 Kommentare: Steelbook Defekt Über den Film braucht man ja nichts mehr zu sagen. Der ist meiner Meinung nach 1a!! Gekauft habe ich diesen Artikel nur wegen des Steelbooks. Er wurde als gebraucht beschrieben. Mit Kratzern oder kleinen Dellen am Steelbook hatte ich ja gerechnet, aber das die Hülle beim öffnen in zwei Teile fällt hat mich dann ganz schön entsetzt. Mit ein paar Klebestreifen wurde die Hülle am Rücken fixiert. So was geht gar nicht. Gerade die Hülle macht hier den Kauf aus. Es wurde leider auch nichts darüber geschrieben das sie so dermaßen defekt ist. Quasi (für mich) schon fast Schrott. Das hat mich echt sehr verärgert und deswegen gibt es auch nur 1 Stern als Bewertung.
Volle 5 Sterne Dieser Film ist eine der Besten Kriegsfilme die den zweiten Weltkrieg zum Thema hat. Jede Menge Stars spielen hier mit und auch eine realistische Darstellung des D-Day. Prädikat wertvoll!
klasse fim Also ich war ja schon immer fan von diesem Film. Ich finde ihn einfach nur klasse und er zeigt, in meinen augen, so wie die soldaten es wirklich empfunden haben könnten. Klar ist die Story etwas ... naja komisch ... aber trozdem ein klasse fim und mit der richtigen 5.1 anlage hat man das gefühl mitten drinn anstatt nur dabei zu sein.
eine wirkliche kaufempfehlung
und nochmal Forrest Gump Die ersten 20 Minuten sind sehr realitätsnah und hart gedreht , was das Einzige ist, das den Film auszeichnet. Danach wird der Film langweilig. Vollkommen deplaziert ist "Milchbart" Tom Hanks, der eigentlich nur in die Rolle des Infantilen passt: "Forrest Gump, meine Name ist Forrest Gump"
Letztlich macht Tom Hanks den Film unerträglich.
Ein Film der nicht nur berührt... Einleitung: Das Leben eines anderen retten und dadurch das vieler riskieren. Kurz zusammengefasst ist das die Geschichte von "Der Soldat James Ryan", ein Film der sehr viele Zuschauer bisher berühren konnte und zugleich auch wieder in Erinnerung brachte, welche Grausamkeit und Brutalität sich am 06.Juni 1944 bei der Invasion der Normandie ereignete.
Was lässt diesen Film aber so besonders werden? Alleine die Tatsache, dass Steven Spielberg Regie geführt hat? Nun, wenn der Erfolgsfilmer einen Film in die Hand nimmt, konnte er schnell große Erfolge feiern, siehe E.T. - Der Außerirdische (Remastered Version), Schindlers Liste (2 DVDs), Krieg der Welten [Blu-ray], Indiana Jones Quadrilogie (5 DVDs), Der weisse Hai (Special Edition), Jurassic Park Trilogy (3 DVDs) etc... . So war auch klar, dass wenn er sich dem Thema der Invasion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg annimmt, dabei kein Schnellschuß herauskommen wird.
Die Story: Genre: Action, Drama, Kriegsfilm Altersfreigabe: FSK: ab 16 Jahre Spieldauer: 169min.
6.Juni 1944 - D-Day an der Küste der französischen Normandie. Bei der Landung der US-Army werden diese von der deutschen Wehrmacht schwer unter Beschuss genommen. Binnen kürzester Zeit gibt es hunderte Gefallene; unter ihnen die beiden Brüder Ryan, deren dritter Bruder bereits die Woche zuvor in Neu Guinea ums Leben kam. Aus diesem Grund entscheidet der General Stab, das deren vierter Bruder Private James Francis Ryan sofort nach Hause zu dessen Mutter zu schicken. Den Auftrag zur Rettung von Private Ryan erhält Captain John H. Miller und seine Mannen, der nun alles daran setzt, den letzten der Ryan Brüder nach Hause zu bringen...
Der erste Eindruck: Der zweite Weltkrieg bot schon oft genug Stoff für Filme, wie z.B. bereits in "Die Brücke von Arnheim", "Agenten sterben einsam", Pearl Harbor [Blu-ray] und so weiter. Mit "The longest Day" wurde auch bereits die Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sehr früh und sehr gut verfilmt, aber kein Film erreichte bis her eine annähernd bedrückende Stimmung und eindringliche Atmosphäre wie "Der Soldat James Ryan".
Manch einer mag nun beim Betrachten der ersten halben Stunde denken, dass die Landung an der Küste zu brutal dargestellt wurde. Und auch wenn die Normandie schnell von den Alliierten erobert war, sollten an diesem Tag etliche 1000 im Sperrfeuer ihr Leben lassen.
Der reale Hintergrund: Die Landung an den Küsten der Normandie lief unter dem Namen Operation Neptune und war lediglich ein Teil der Operation Overlord. Begonnen hatte diese Operation bereits im Januar selbigen Jahres mit Übungsmanövern in Britannien und endete am 30.Juni 1944. Operation Neptune beinhaltete dabei den Sturmangriff am Küstenabschnitt vor der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Des Weiteren war sie unterteilt in 17 weitere Operationen, deren unterschiedlichen Aufgaben z.B. waren Täuschung der deutschen Verteidiger, Nachschubflüge, Einfliegen der 82. US-Luftlandedivision oder der 101. US-Luftlandedivision zur Eroberung von deutschen Stellungen, U-Boote zur Einweisung der Invasionseinheiten, See- und luftgestützte Aktionen zur Auslegung von Minenfeldern, usw.
Beteiligt waren dabei von allen beteiligten Nationen u.a. 6.900 Schiffe (Kampfschiffe, U-Boote, Landungsboote, Unterstützungsschiffe, Handelsschiffe), 11.000 Flugzeuge (u.a. 4.000 Jagdflugzeuge und 4.000 Bomber) sowie insgesamt etwa 170.000 Soldaten.
Dem konnte die deutsche Wehrmacht nur wenig entgegen setzen, nämlich gerade mal 5 Divisionen sowie 2 Jagdflugzeuge. Zwar waren 3 Panzerverbände in relativer Nähe stationiert, welche aber nur auf ausdrücklichen Befehl Hitlers bewegt werden durften. Zudem waren alle anderen Flugzeuge der deutschen Luftwaffe 2 Tage zuvor ins Landesinnere verlegt worden.
Filmfakten: Inspiriert wurde dieser Film von dem reellen Fall der Niland Brüder. Robert und Preston Niland fielen am 6. und 7. Juni 1944 bei der Invasion der Normandie, der dritte Bruder Edward kehrte von einem Einsatz in Burma nicht mehr zurück und wurde deswegen als tot gemeldet. Aus diesem Grund trat hier für den vierten Bruder Frederick 'Fritz' Niland (der auch wie James Francis Ryan bei der 101.
US-Luftlandedivision war) die Sole Survivor Policy in Kraft, die besagt, dass zum einen Brüder nicht alle in der selben Einheit dienen durften und zudem der letzte von mehreren Brüdern sofort vom Kriegsdienst befreit und nach Hause geschickt wird, wenn alle anderen im Krieg gefallen sind. Eingeführt wurde diese Regelung durch den Fall der 5 Sullivan Brüder 1942 bei den Solomon Inseln, die im Kriegeinsatz auf dem Kriegsschiff Juno ihr Leben ließen.
Meine Meinung: Steven Spielberg hat sich mit "Der Soldat James Ryan" sehr sensibel dem Thema "D-Day" genähert. Auf eindruckvolle aber bedrückende Weise wird vor allem die Landung an der Normandie Küste bei Omaha Beach geschildert. Gedreht wurde hier im irischen County Wexford hauptsächlich mit Handkameras, was die Geschehnisse noch authentischer werden ließ.
Doch auch der Cast wurde hochkarätig mit hochklassigen Schauspielern wie Tom Hanks, Tom Sizemore, Edward Burns, Giovanni Ribise, Barry Pepper, Adam Goldberg, Vin Diesel, Jeremy Davis, Matt Damon, Paul Giamatti oder Ted Danson bis in die Nebenrollen besetzt. Zudem mussten alle Schauspieler eine zehntägige militärische Grundausbildung über sich ergehen lassen, bei dem sie in Waffendrill, Nahkampf, Einzelmanövern und Kampftaktiken ausgebildet wurden. Diese Tatsache merkt man auch dem Schauspiel der Charakterdarsteller an, die glaubwürdig ihre Rollen verkörperten. Im Übrigen wird auf der zweiten Disc hierzu ein Special Feature geboten.
Doch nicht nur das alleine, sondern auch die führende Hand von Regisseur Steven Spielberg als auch der herausragenden, nahezu poetischen Kameraarbeit von Janusz Kaminski ist es zu verdanken, dass "Der Soldat James Ryan" ein formidables Jahrhundertwerk, eine absolute Referenz seines Genres geworden ist. Und auch wenn die Schlachtsequenzen für manchen Zuschauer zu brutal und schonungslos sein mögen, wirkt dies dennoch zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und übertrieben, denn hier wird nur vor Auge geführt, was sich damals an jedem 06.Juni des Jahres 1944 an den Küsten der Normandie wirklich ereignete. Dieser Film soll nicht nur unterhalten, sondern das Publikum bewegen, mitfühlen lassen und zum Nachdenken animieren.
Mr. Spielberg, Aufgabe zu vollster Zufriedenheit erfüllt!
Das Bild: HD-Widescreen (16:9, 1.85:1)
Auf den ersten Blick scheint das Bild alles andere als in Ordnung zu sein. Es wirkt nicht nur sehr kühl, sondern auch sehr körnig und stellenweise zu hell. Allerdings sollte hier zwingend berücksichtigt werden, dass dieser Look gewollt so eingesetzt wurde. Kameramann Janusz Kaminski wollte dem Zuschauer kein glatt poliertes, sauberes Kinobild liefern, sondern vielmehr den Eindruck einer Kriegdokumentation vermitteln. Aus diesem Grund ließ er die schwarze Beschichtung der Kameraobjektive entfernen, was dazu führte, dass das Licht dadurch mehr reflektiert wurde und dadurch niedrigere Kontrastwerte und eine höhere Lichtempfindlichkeit entstand.
Wie bereits vorhin erwähnt wurden beim Dreh zur Landung an der Normandie Küste Handkameras mit asynchron eingebauten Umlaufblenden einsetzen, was für wacklige und ungleichmäßige Aufnahmen sorgte und diesem Effekt noch mehr unterstütze.
Zusätzlich wurde das gesamte Filmmaterial im Bleach Bypass Prozess (um genau zu sein ENR, erfunden von Technicolor) entwickelt. Bei diesem Effekt wird das Bleichen bei der Farbfilmentwicklung entweder komplett oder nur teilweise ausgesetzt. Dadurch wird das Farbbild von einem Schwarz-Weiß-Bild überlagert, demzufolge das Bild mit verminderter Farbsättigung daherkommt, was auch Einflüsse in Bezug auf erhöhten Kontrast und stärkeres Graining hat.
In dem Zusammenhang ist die Umsetzung auf Blu-ray sehr gut ausgefallen. Der gewünschte Effekt entfaltet voll seine Wirkung und verleiht dem Film - auch dank eines optimalen Schwarzwertes - eine zusätzlich düstere Atmosphäre.
Leider liegt die deutsche Tonspur lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Nichtsdestotrotz wird hier eine gute Qualität geboten, der es allerdings ein wenig an Dynamik mangelt. Vor allem bei heftigen Explosionen vermisst man ein wenig den Druck der Bässe. Allerdings wird dennoch volle Leistung bei den Surroundkanälen abgeliefert. Insbesondere bei den Kampfszenen zu Beginn des Films wird im Heimkino der Eindruck erweckt man würde sich inmitten der Kriegsgeschehnisse befinden.
Deutlich mehr wird indes bei der englischen O-Ton Spur in DTS-HD MA 5.1 gearbeitet. Die Dynamik wurde hier voll ausgelastet und auch die Bässe werden bei den entsprechenden Szenen voll ausgelotet. Hier wird stark an der Referenzmarke gekratzt. Das 24bit Encoding macht sich auf alle Fälle sehr gut bemerkbar.
Unterstrichen wird dies mitunter auch von dem herausragenden Score von Steven Spielbergs Haus- und Hofkomponist John Williams, der zu jeder Szene auch die perfekte musikalische Untermalung findet.
Special Features: (auf Disc 2) - Eine Einführung zum Film (2:35 min.)
- Blick in die Vergangenheit (4:40 min.) - Miller und seine Einheit (8:23 min.) - Boot Camp (7:37 min.) - Die Produktion von Soldat James Ryan (22:05 min.) - Die Neuerschaffung von Omaha Beach: (17:57 min.) - Musik und Sound (15:59 min.) - Schlussgedanken (3:43 min.) - In die Bresche: Der Soldat James Ryan (25:01 min.) - Original Kinotrailer (HD) (2:10 min.) - Re-Release Trailer (HD) (1:59 min.) - Den Krieg filmen (88:05 min.) - Wendecover
Das Bonusmaterial auf Disc 2 lässt keinen Grund zur Beschwerde aufkommen. Zwar befinden sich lediglich die Trailer in HD-Auflösung auf der Scheibe, aber auch in Standard Definition können die weiteren Features durchaus überzeugen. So findet man hier nicht nur zusätzliche Informationen zum Film wie z.B. bei den Dokumentationen "Miller und seine Einheit", "Die Neuerschaffung von Omaha Beach", "Die Produktion von Soldat James Ryan" oder "Musik und Sound", sondern auch ergänzende Auskünfte zum historischen Hintergrund. Hierzu befindet sich mit "Den Krieg filmen" ein sehr interessanter und mit knapp anderthalb Stunden Spielzeit ein sehr ausführlicher Bericht über Kriegsberichterstatter mit beim Bonusmaterial. Zusätzlich veranschaulicht "Blick in die Vergangenheit" die Recherche Arbeiten von Steven Spielberg und Drehbuchautor Robert Rodat zu "Der Soldat James Ryan". Hier wurde wirklich zu jedem nur möglichen Gebiet ausreichend Material geboten, um sich zusätzliches Wissen anzueignen.
Resumee: Zu Recht hat der Film bei den Academy Awards Verleihungen insgesamt 5 Oscars u.a. für beste Kamera, beste Regie und besten Ton gewonnen. Des Weiteren war "Der Soldat James Ryan" hier in 6 weiteren Kategorien nominiert. Doch auch ohne diese Tatsache kann man unweigerlich das hohe Niveau erkennen, mit dem hier gearbeitet wurde. Und auch wenn viele wieder den Patriotismus in Kritik stellen wollen, wird hier eine wichtige Message vermittelt. Selten wurde der Krieg so schonungslos und rau dargestellt. Nichtsdestotrotz wurde allerdings kein Actionfeuerwerk zelebriert, sondern mit viel Liebe ins Detail und auf Originaltreue die Grausamkeit authentisch in Szene gesetzt.
Man kann wohl zu Recht behaupten, dass Steven Spielberg hier ein wahres Meisterwerk gelungen ist.Umso erfreulicher ist es, dass auch die technische Umsetzung auf das Medium Blu-ray sehr gut gelungen ist. Das Bild lässt, im Rahmen der beabsichtigten Effekte, keine Wünsche offen und auch der Ton liefert gute (deutsche Spur) bis herausragende (englischer Originalton) Werte.
Abgerundet mit einer Masse an zusätzlichen Informationen durch die Special Features ist diese Blu-ray eine absolute Pflichtanschaffung für jeden Cineasten.
1 Kommentare: Jeden Cent wert! Nach 10 Minuten schauen würdet Ihr liebend gern das Doppelte dafür zahlen. Ein unfaßbar brillianter Film. Für Liebhaber des rrrrrrrrollenden schottischen Akzents, für Fußballfans und sogar für Anhänger von Liebesfilmen. Alle, mit denen ich The Match geschaut habe, haben ihn zu ihrem Lieblingsfilm erkoren. Just try it
5 Kommentare: Steelbook Defekt Über den Film braucht man ja nichts mehr zu sagen. Der ist meiner Meinung nach 1a!! Gekauft habe ich diesen Artikel nur wegen des Steelbooks. Er wurde als gebraucht beschrieben. Mit Kratzern oder kleinen Dellen am Steelbook hatte ich ja gerechnet, aber das die Hülle beim öffnen in zwei Teile fällt hat mich dann ganz schön entsetzt. Mit ein paar Klebestreifen wurde die Hülle am Rücken fixiert. So was geht gar nicht. Gerade die Hülle macht hier den Kauf aus. Es wurde leider auch nichts darüber geschrieben das sie so dermaßen defekt ist. Quasi (für mich) schon fast Schrott. Das hat mich echt sehr verärgert und deswegen gibt es auch nur 1 Stern als Bewertung.
Volle 5 Sterne Dieser Film ist eine der Besten Kriegsfilme die den zweiten Weltkrieg zum Thema hat. Jede Menge Stars spielen hier mit und auch eine realistische Darstellung des D-Day. Prädikat wertvoll!
klasse fim Also ich war ja schon immer fan von diesem Film. Ich finde ihn einfach nur klasse und er zeigt, in meinen augen, so wie die soldaten es wirklich empfunden haben könnten. Klar ist die Story etwas ... naja komisch ... aber trozdem ein klasse fim und mit der richtigen 5.1 anlage hat man das gefühl mitten drinn anstatt nur dabei zu sein.
eine wirkliche kaufempfehlung
und nochmal Forrest Gump Die ersten 20 Minuten sind sehr realitätsnah und hart gedreht , was das Einzige ist, das den Film auszeichnet. Danach wird der Film langweilig. Vollkommen deplaziert ist "Milchbart" Tom Hanks, der eigentlich nur in die Rolle des Infantilen passt: "Forrest Gump, meine Name ist Forrest Gump"
Letztlich macht Tom Hanks den Film unerträglich.
Ein Film der nicht nur berührt... Einleitung: Das Leben eines anderen retten und dadurch das vieler riskieren. Kurz zusammengefasst ist das die Geschichte von "Der Soldat James Ryan", ein Film der sehr viele Zuschauer bisher berühren konnte und zugleich auch wieder in Erinnerung brachte, welche Grausamkeit und Brutalität sich am 06.Juni 1944 bei der Invasion der Normandie ereignete.
Was lässt diesen Film aber so besonders werden? Alleine die Tatsache, dass Steven Spielberg Regie geführt hat? Nun, wenn der Erfolgsfilmer einen Film in die Hand nimmt, konnte er schnell große Erfolge feiern, siehe E.T. - Der Außerirdische (Remastered Version), Schindlers Liste (2 DVDs), Krieg der Welten [Blu-ray], Indiana Jones Quadrilogie (5 DVDs), Der weisse Hai (Special Edition), Jurassic Park Trilogy (3 DVDs) etc... . So war auch klar, dass wenn er sich dem Thema der Invasion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg annimmt, dabei kein Schnellschuß herauskommen wird.
Die Story: Genre: Action, Drama, Kriegsfilm Altersfreigabe: FSK: ab 16 Jahre Spieldauer: 169min.
6.Juni 1944 - D-Day an der Küste der französischen Normandie. Bei der Landung der US-Army werden diese von der deutschen Wehrmacht schwer unter Beschuss genommen. Binnen kürzester Zeit gibt es hunderte Gefallene; unter ihnen die beiden Brüder Ryan, deren dritter Bruder bereits die Woche zuvor in Neu Guinea ums Leben kam. Aus diesem Grund entscheidet der General Stab, das deren vierter Bruder Private James Francis Ryan sofort nach Hause zu dessen Mutter zu schicken. Den Auftrag zur Rettung von Private Ryan erhält Captain John H. Miller und seine Mannen, der nun alles daran setzt, den letzten der Ryan Brüder nach Hause zu bringen...
Der erste Eindruck: Der zweite Weltkrieg bot schon oft genug Stoff für Filme, wie z.B. bereits in "Die Brücke von Arnheim", "Agenten sterben einsam", Pearl Harbor [Blu-ray] und so weiter. Mit "The longest Day" wurde auch bereits die Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sehr früh und sehr gut verfilmt, aber kein Film erreichte bis her eine annähernd bedrückende Stimmung und eindringliche Atmosphäre wie "Der Soldat James Ryan".
Manch einer mag nun beim Betrachten der ersten halben Stunde denken, dass die Landung an der Küste zu brutal dargestellt wurde. Und auch wenn die Normandie schnell von den Alliierten erobert war, sollten an diesem Tag etliche 1000 im Sperrfeuer ihr Leben lassen.
Der reale Hintergrund: Die Landung an den Küsten der Normandie lief unter dem Namen Operation Neptune und war lediglich ein Teil der Operation Overlord. Begonnen hatte diese Operation bereits im Januar selbigen Jahres mit Übungsmanövern in Britannien und endete am 30.Juni 1944. Operation Neptune beinhaltete dabei den Sturmangriff am Küstenabschnitt vor der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Des Weiteren war sie unterteilt in 17 weitere Operationen, deren unterschiedlichen Aufgaben z.B. waren Täuschung der deutschen Verteidiger, Nachschubflüge, Einfliegen der 82. US-Luftlandedivision oder der 101. US-Luftlandedivision zur Eroberung von deutschen Stellungen, U-Boote zur Einweisung der Invasionseinheiten, See- und luftgestützte Aktionen zur Auslegung von Minenfeldern, usw.
Beteiligt waren dabei von allen beteiligten Nationen u.a. 6.900 Schiffe (Kampfschiffe, U-Boote, Landungsboote, Unterstützungsschiffe, Handelsschiffe), 11.000 Flugzeuge (u.a. 4.000 Jagdflugzeuge und 4.000 Bomber) sowie insgesamt etwa 170.000 Soldaten.
Dem konnte die deutsche Wehrmacht nur wenig entgegen setzen, nämlich gerade mal 5 Divisionen sowie 2 Jagdflugzeuge. Zwar waren 3 Panzerverbände in relativer Nähe stationiert, welche aber nur auf ausdrücklichen Befehl Hitlers bewegt werden durften. Zudem waren alle anderen Flugzeuge der deutschen Luftwaffe 2 Tage zuvor ins Landesinnere verlegt worden.
Filmfakten: Inspiriert wurde dieser Film von dem reellen Fall der Niland Brüder. Robert und Preston Niland fielen am 6. und 7. Juni 1944 bei der Invasion der Normandie, der dritte Bruder Edward kehrte von einem Einsatz in Burma nicht mehr zurück und wurde deswegen als tot gemeldet. Aus diesem Grund trat hier für den vierten Bruder Frederick 'Fritz' Niland (der auch wie James Francis Ryan bei der 101.
US-Luftlandedivision war) die Sole Survivor Policy in Kraft, die besagt, dass zum einen Brüder nicht alle in der selben Einheit dienen durften und zudem der letzte von mehreren Brüdern sofort vom Kriegsdienst befreit und nach Hause geschickt wird, wenn alle anderen im Krieg gefallen sind. Eingeführt wurde diese Regelung durch den Fall der 5 Sullivan Brüder 1942 bei den Solomon Inseln, die im Kriegeinsatz auf dem Kriegsschiff Juno ihr Leben ließen.
Meine Meinung: Steven Spielberg hat sich mit "Der Soldat James Ryan" sehr sensibel dem Thema "D-Day" genähert. Auf eindruckvolle aber bedrückende Weise wird vor allem die Landung an der Normandie Küste bei Omaha Beach geschildert. Gedreht wurde hier im irischen County Wexford hauptsächlich mit Handkameras, was die Geschehnisse noch authentischer werden ließ.
Doch auch der Cast wurde hochkarätig mit hochklassigen Schauspielern wie Tom Hanks, Tom Sizemore, Edward Burns, Giovanni Ribise, Barry Pepper, Adam Goldberg, Vin Diesel, Jeremy Davis, Matt Damon, Paul Giamatti oder Ted Danson bis in die Nebenrollen besetzt. Zudem mussten alle Schauspieler eine zehntägige militärische Grundausbildung über sich ergehen lassen, bei dem sie in Waffendrill, Nahkampf, Einzelmanövern und Kampftaktiken ausgebildet wurden. Diese Tatsache merkt man auch dem Schauspiel der Charakterdarsteller an, die glaubwürdig ihre Rollen verkörperten. Im Übrigen wird auf der zweiten Disc hierzu ein Special Feature geboten.
Doch nicht nur das alleine, sondern auch die führende Hand von Regisseur Steven Spielberg als auch der herausragenden, nahezu poetischen Kameraarbeit von Janusz Kaminski ist es zu verdanken, dass "Der Soldat James Ryan" ein formidables Jahrhundertwerk, eine absolute Referenz seines Genres geworden ist. Und auch wenn die Schlachtsequenzen für manchen Zuschauer zu brutal und schonungslos sein mögen, wirkt dies dennoch zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und übertrieben, denn hier wird nur vor Auge geführt, was sich damals an jedem 06.Juni des Jahres 1944 an den Küsten der Normandie wirklich ereignete. Dieser Film soll nicht nur unterhalten, sondern das Publikum bewegen, mitfühlen lassen und zum Nachdenken animieren.
Mr. Spielberg, Aufgabe zu vollster Zufriedenheit erfüllt!
Das Bild: HD-Widescreen (16:9, 1.85:1)
Auf den ersten Blick scheint das Bild alles andere als in Ordnung zu sein. Es wirkt nicht nur sehr kühl, sondern auch sehr körnig und stellenweise zu hell. Allerdings sollte hier zwingend berücksichtigt werden, dass dieser Look gewollt so eingesetzt wurde. Kameramann Janusz Kaminski wollte dem Zuschauer kein glatt poliertes, sauberes Kinobild liefern, sondern vielmehr den Eindruck einer Kriegdokumentation vermitteln. Aus diesem Grund ließ er die schwarze Beschichtung der Kameraobjektive entfernen, was dazu führte, dass das Licht dadurch mehr reflektiert wurde und dadurch niedrigere Kontrastwerte und eine höhere Lichtempfindlichkeit entstand.
Wie bereits vorhin erwähnt wurden beim Dreh zur Landung an der Normandie Küste Handkameras mit asynchron eingebauten Umlaufblenden einsetzen, was für wacklige und ungleichmäßige Aufnahmen sorgte und diesem Effekt noch mehr unterstütze.
Zusätzlich wurde das gesamte Filmmaterial im Bleach Bypass Prozess (um genau zu sein ENR, erfunden von Technicolor) entwickelt. Bei diesem Effekt wird das Bleichen bei der Farbfilmentwicklung entweder komplett oder nur teilweise ausgesetzt. Dadurch wird das Farbbild von einem Schwarz-Weiß-Bild überlagert, demzufolge das Bild mit verminderter Farbsättigung daherkommt, was auch Einflüsse in Bezug auf erhöhten Kontrast und stärkeres Graining hat.
In dem Zusammenhang ist die Umsetzung auf Blu-ray sehr gut ausgefallen. Der gewünschte Effekt entfaltet voll seine Wirkung und verleiht dem Film - auch dank eines optimalen Schwarzwertes - eine zusätzlich düstere Atmosphäre.
Leider liegt die deutsche Tonspur lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Nichtsdestotrotz wird hier eine gute Qualität geboten, der es allerdings ein wenig an Dynamik mangelt. Vor allem bei heftigen Explosionen vermisst man ein wenig den Druck der Bässe. Allerdings wird dennoch volle Leistung bei den Surroundkanälen abgeliefert. Insbesondere bei den Kampfszenen zu Beginn des Films wird im Heimkino der Eindruck erweckt man würde sich inmitten der Kriegsgeschehnisse befinden.
Deutlich mehr wird indes bei der englischen O-Ton Spur in DTS-HD MA 5.1 gearbeitet. Die Dynamik wurde hier voll ausgelastet und auch die Bässe werden bei den entsprechenden Szenen voll ausgelotet. Hier wird stark an der Referenzmarke gekratzt. Das 24bit Encoding macht sich auf alle Fälle sehr gut bemerkbar.
Unterstrichen wird dies mitunter auch von dem herausragenden Score von Steven Spielbergs Haus- und Hofkomponist John Williams, der zu jeder Szene auch die perfekte musikalische Untermalung findet.
Special Features: (auf Disc 2) - Eine Einführung zum Film (2:35 min.)
- Blick in die Vergangenheit (4:40 min.) - Miller und seine Einheit (8:23 min.) - Boot Camp (7:37 min.) - Die Produktion von Soldat James Ryan (22:05 min.) - Die Neuerschaffung von Omaha Beach: (17:57 min.) - Musik und Sound (15:59 min.) - Schlussgedanken (3:43 min.) - In die Bresche: Der Soldat James Ryan (25:01 min.) - Original Kinotrailer (HD) (2:10 min.) - Re-Release Trailer (HD) (1:59 min.) - Den Krieg filmen (88:05 min.) - Wendecover
Das Bonusmaterial auf Disc 2 lässt keinen Grund zur Beschwerde aufkommen. Zwar befinden sich lediglich die Trailer in HD-Auflösung auf der Scheibe, aber auch in Standard Definition können die weiteren Features durchaus überzeugen. So findet man hier nicht nur zusätzliche Informationen zum Film wie z.B. bei den Dokumentationen "Miller und seine Einheit", "Die Neuerschaffung von Omaha Beach", "Die Produktion von Soldat James Ryan" oder "Musik und Sound", sondern auch ergänzende Auskünfte zum historischen Hintergrund. Hierzu befindet sich mit "Den Krieg filmen" ein sehr interessanter und mit knapp anderthalb Stunden Spielzeit ein sehr ausführlicher Bericht über Kriegsberichterstatter mit beim Bonusmaterial. Zusätzlich veranschaulicht "Blick in die Vergangenheit" die Recherche Arbeiten von Steven Spielberg und Drehbuchautor Robert Rodat zu "Der Soldat James Ryan". Hier wurde wirklich zu jedem nur möglichen Gebiet ausreichend Material geboten, um sich zusätzliches Wissen anzueignen.
Resumee: Zu Recht hat der Film bei den Academy Awards Verleihungen insgesamt 5 Oscars u.a. für beste Kamera, beste Regie und besten Ton gewonnen. Des Weiteren war "Der Soldat James Ryan" hier in 6 weiteren Kategorien nominiert. Doch auch ohne diese Tatsache kann man unweigerlich das hohe Niveau erkennen, mit dem hier gearbeitet wurde. Und auch wenn viele wieder den Patriotismus in Kritik stellen wollen, wird hier eine wichtige Message vermittelt. Selten wurde der Krieg so schonungslos und rau dargestellt. Nichtsdestotrotz wurde allerdings kein Actionfeuerwerk zelebriert, sondern mit viel Liebe ins Detail und auf Originaltreue die Grausamkeit authentisch in Szene gesetzt.
Man kann wohl zu Recht behaupten, dass Steven Spielberg hier ein wahres Meisterwerk gelungen ist.Umso erfreulicher ist es, dass auch die technische Umsetzung auf das Medium Blu-ray sehr gut gelungen ist. Das Bild lässt, im Rahmen der beabsichtigten Effekte, keine Wünsche offen und auch der Ton liefert gute (deutsche Spur) bis herausragende (englischer Originalton) Werte.
Abgerundet mit einer Masse an zusätzlichen Informationen durch die Special Features ist diese Blu-ray eine absolute Pflichtanschaffung für jeden Cineasten.
5 Kommentare: Richtig guter Film! Ich kann einigen Vorrednern überhaupt garnicht zustimmen. Und zwar dieser Art Vorrednern die meinen das das Verhalten des Protagonisten völlig unangebracht sei.
In diesem Film werden die beschränkten Möglichkeiten eines Stars gezeigt die er im (persönlichen) Kampf gegen die Paparazzis hat. Wer sich nur teilweise in die Lage des Protagonisten versetzen kann oder sich heutige Stars anguckt, der würde nicht so einen Mist schreiben. Stars sind auch nur Menschen wie du und ich und ich kann mir vorstellen, dass ein jeder von ihnen ein normales Leben führen möchte ohne, dass man auf Schritt und Tritt bewacht und bei Fehltritten fotografiert wird.
Im Film wird das Thema Selbstjustiz zwar leicht übertrieben dargestellt, doch eine Gruppe Paparazzis die das Leben der Familie in Gefahr bring, hat es doch ehrlich gesagt nicht anders verdient oder? Warum stellen sich die Herren die anderer Meinung sind, in diversen Szenen nicht selbst einmal die Frage was sie in der Situation gemacht hätten?
Wie in der Klippenszene: Direkt nach dem Autounfall hängt einer der beteiligten Paparazzis am Abhang und bittet den Mann um Hilfe, dem er Leid und Schmerz zugefügt hat. Noch dazu kommt der Satz der um Hilfe bettelnden, hängenden Person: "ich mach dich sowas von fertig" (Wenn ich mich richtig erinnern kann).
Ich finde, dass es sich hierbei um eines der Filme handelt die einen Platz in der Hälfte der Guten Filme locker verdient haben.
Absolut empfehlenswert.
Spannungsarmer Film Bo Laramie, von Natur aus eher bescheiden und naiv veranlagt, ist der Star des neuen Action-Hits 'Adrenaline Force'. Die anfängliche Freude über den Karrieresprung währt nicht lange und das traute Familienglück des Shooting-Stars wird schnell durch vier fotografierwütige Paparazzi überschattet. Diese sind schon lange im Geschäft und mit allen Wassern gewaschen. Gewissenlos und immer wachsam verfolgen sie Laramie und seine Familie auf Schritt und Tritt. Dabei versteht es sich natürlich von selbst, dass alle abgedruckten Gossip-Stories frei erfunden sind. Hauptsache, die Geschichte bringt Geld und das Foto ist einigermaßen gut. Die Vorgehensweise der Paparazzi wird mit jeder ergatterten Story dreister, bis es bei einer Autoverfolgungsjagd zu einem schweren Unfall kommt, bei dem Laramies Frau schwer verletzt wird und sein kleiner Sohn ins Koma fällt. Laramies Hass auf die Klatschreporter steigert sich dadurch ins Unermessliche, so dass er kurzerhand beschließt, sich nach und nach an jedem der vier auf blutige Art zu rächen ...
... und bei einem derart absehbaren und spannungsarmen Film ist es auch nicht zu viel des Guten, wenn man sich an dieser Stelle bereits über das Ende auslässt, dessen gewünschte Aussage mehr als fragwürdig ist. Obwohl der ermittelnde Polizeikommissar ein Beweisstück nach dem anderen findet, schlägt er sich auf die Seite des bedrängten Hobby-Mörders? Dies ist im groben Maße unglaubwürdig und zerstört jeden positiven Ansatz, den die Handlung des Filmes vielleicht zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Entstehungsgeschichte besaß. "Paparazzi" schafft es an keiner Stelle, aus seinem Schwarz-Weiß-Muster auszubrechen und sich irgendwie tiefer mit der Thematik auseinanderzusetzen. Der so genannte Paparazzo wird hier einfach als abgrundtief verachtens- und somit anscheinend auch tötenswertes Individuum aufgebaut, ohne dass dessen Verhalten hinterfragt, erklärt oder auch nur der kleinsten Untersuchung unterzogen wurde. Stattdessen bekommt der Zuschauer nur einen schnöden Rachefilm nach Schema F geliefert, der mitunter moralisch genauso fragwürdig ist wie das Vorgehen der hier so angeprangerten Paparazzi. Da hilft es auch nicht viel, dass die schauspielerische Darbietung von Tom Sizemore recht ansehnlich ist: Den schmierigen, skrupellosen Widerling hat er ja in mehreren Filmen bereits perfektionieren können.
Die DVD-Version dieses Machwerks fällt annehmbar aus. Die Bild- und Tonqualität sind durchschnittlich, was für einen Film, der weder großartige Actionszenen noch pompöse Soundeffekte zu bieten hat, mehr als annehmbar ist. Warum Cine Plus allerdings neben der "normalen" Edition noch eine Steelbook-Edition auf den Markt werfen musste, ist fragwürdig. Die hübsche Hülle macht den Inhalt jedenfalls nicht besser.
Ich fand den Film echt dufte :-) Also für mich, einen Horrorfan, der zur Abwechslung mal einen Film eines andere Genres gekauft hat (wobei ich mich frage, wozu Paparazzi überhaupt zählt... Action? Thriller? ...) war der Film auf jeden Fall ein sinnvoller Kauf.
Die schlechte Bewertung kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Vielleicht hätten da manche weniger in die Popcorntüte als in den Fernseher schauen sollen.
Die Geschichte scheint manchmal etwas verwirrend, wird aber im Laufe des Films immer wieder erklärt.
Das einzigste (wenn man überhaupt "negativ" sagen kann) was ich zu bemängeln habe, war die Art der Erzählung. Anfangs gehen einem die bösen Paparazzis echt auf n Zeiger. Fand deshalb das Ende des Films umso besser :-)!
Die Stimmung passt, Atmosphäre auch. Mal ein etwas anderes Blick auf unsere Promis, die es wohl oft nicht ganz so leicht haben wie wir normal Sterblichen.
Auf jeden Fall: EMPFEHLENSWERT!
Ach Du schreckliche Selbstjustiz Eines vorab: Mir gefällt der Film. Alles schön überzogen dargestellt, mit beißender Selbstironie.
Was macht ein Neuling namens Bo Laramie (köstlicher Name) im Showbiz, der sich mit den Gepflogenheiten Hollywoods noch nicht auskennt? Er macht das, was Sie und ich auch tun würden.
Es ist gut vorstellbar, dass ein mittelmäßig begabter B-Movie-Darsteller, der mit seinem ersten Film namens Adrenalin Force beim Publikum Erfolg hat, seine Neider findet. Und wie heißt sein weiterer Erfolgsfilm? Klar: Adrenalin Force 2. Michael Dudikoff und Chuck Norris lassen schön grüßen.
Wer dies wirklich bierernst nimmt, ist selber Schuld.
"Schön den dreckigen Paparazzi eins auf die Nuss." Habe ich mir schon immer gewünscht. Endlich mal keine Bösewichte aus dem nahen und fernen Osten oder Südamerika. Fehlen darf auch nicht die gnadenlos heile Familienwelt, die es zu erhalten gilt. Und das unter allen Umständen.
Bereits als der erste Paparazzo dran glauben muss, amüsierte sich mein Zwerchfell: Er hängt an der Klippe und ist auf die Hilfe von Bo Laramie angewiesen. Jeder normale Sterbliche würde nun um Hilfe flehen. Aber es kommt natürlich anders.
Es wird weiter furios. Nicht dass die restlichen Foto-Jäger ihre Anwälte einschalten und sich ein wenig locker machen. Nö: Sie legen noch eins drauf.
Und so peitscht sich die Geschichte zu immer weiteren Kapriolen. Natürlich geht es Bo Laramie und seinen Liebsten am Ende bestens, denn der Weltfrieden äh, Familienfrieden wurde wieder hergestellt.
Der Streifen hat uns gut unterhalten. Ein schöner Seitenhieb auf allzu ernst gemeinte B- und C-Movies.
Durchaus sehenswerter "Krimi Noir" Ich möchte zum bisher gesagten nur noch so viel anmerken, daß es in diesem Fall nicht nur um einen an seinen skrupellosen Paparazzi Selbstjustiz übenden Schauspieler geht, sondern auch um einen inkorrekten und tendenziösen Polizeikomissar, der nach und nach eindeutig die Schuld und Verstrickung des Schauspielers Bo begreift, diesem aber offenbar so gut gesonnen ist, daß er ein Beweisstück nach dem anderen wieder verschwinden läßt. Er deckt auf diese Weise vollkommen bewußt die drei Morde des Schauspielers, - nur den vierten kann er noch knapp verhindern. Ein erstaunliches Verhalten der US-Polizei wird hier vorgeführt! Vermutlich soll damit zum Ausdruck kommen, daß die Paparazzi-Sippe ihre Sympathien überall so sehr verloren hat, daß sie im Fall der Fälle noch nicht einmal mit einer objektiv agierenden Polizei rechnen kann...
5 Kommentare: Nicht kaufen ! Wer den Film in der Originalversion kennt, versteht die Welt nicht mehr....
Aber auch wer den Film nicht kennt, merkt schon beim ersten Sehen, dass die Handlung durch das "Schneiden" teilweise nicht mehr ineinander greift.
Schade, denn der Film ist in der Originalversion wirklich sehenswert.
Jeder Cent ist zuviel bezahlt.
Mal was anderes Tja was soll ich sagen. für einen Wesley Snipes Film ein Muss.
Hat hier und da Schwachstellen und kommt an so einige Filme nicht ran. ABER definitiv muss dieser Film in einem Fan Regal stehen.
mfg tom
Stark Geschnitten Leider ist diese DVD nicht "leicht gekürzt" sonder schon sehr stark geschnitten. Die "Schere" wurde so stark eingesetzt das die Handlung dadurch gestört und nicht mehr nachvollziehbar ist. Würde vom Kauf abraten.
Netter Film mit Mangel an Realismus..... Erstmal sei gesagt, dass dieser Film sehr kurzweilig und spannend ist und ich ihn mit Vergnügen einige Male gesehen habe. Was mich aber an diesem Film stört ist der Mangel an Realismus, der schon als naiv zu bezeichnen ist. Hier mal meine Kritikpunkte: 1. Bei der entführten Maschine handelt es sich um eine L-1011, wahrlich ein großes Flugzeug, aber keineswegs ein Jumbo, wie die Flugbegleiterin Marty sagt. 2. Das Flugzeug wird auf dem (fiktiven) Provinzflughafen "Lake Lucille" gelandet, dessen Runway (Startbahn) keineswegs für Flugzeuge dieser Art ausgelegt ist. Man KANN eine L-1011 dort landen, aber ein Take-Off (Start) wäre auf einer derart kurzen Runway für ein Flugzeug dieser Größenordnung unmöglich! Auch ist ja wirklich weit hergeholt, dass ausgerechnet an diesem Sportflughafen ein passender Stairway (Treppe zum Verlassen des Flugzeugs) für eine L-1011 vorhanden ist.....
Das waren nur einige der Fehler, die mir ins Auge gestochen sind und mir ein wenig den Spaß an diesem, ansonsten wirklich packenden , Film getrübt haben.
Spannungsgeladen und amüsant Ein berüchtigter Flugzeugentführer wird von der Polizei geschnappt und an seinen Prozessort gebracht - in einem Flugzeug! Zum Glück ist der Sicherheits-Experte der Fluggesellschaft an Bord (Wesley Snipes). Er kämpft mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln - und einer hübschen Stewardess dagegen an, dass der Entführer und Geiselnehmer die Oberhand behält.
Der Film ist rasant und spannend gestaltet. Sicher ist es nicht gerade ein Meisterwerk, aber trotzdem eine tolle Unterhaltung für Actionsfans. Und Wesley Snipes, cool wie er ist, kann hier seine Actionphase voll ausleben und scheint es offensichtlich zu geniessen.
Ich hoffe sehr, dass der Film trotz so mancher schlechter Kritik doch einigen Zusehern gefällt, so wie er mir gefallen hat. Mit einer Tüte Chips und einer Cola war ich so richtig in "meinem Element" mit diesem Film und habe es nie bereut!
5 Kommentare: Natural Born Killers (Blu-ray) Oliver Stone hat 1994 den kontroversen Film "Natural Born Killers" inszeniert und erzählt die Geschichte des mordenden Liebespaares Mickey (Woody Harrelson) und Mallory (Juliette Lewis). Die beiden ziehen durch die USA und töten über 50 Leute, während die Presse allumfassend davon berichtet und die beiden zu regelrechten Stars macht. Neben den beiden Hauptdarstellern überzeugen Robert Downey Jr., Tommy Lee Jones und Tom Sizemore in wichtigen Nebenrollen. Oliver Stone erzeugte eine sehr abwechslungsreiche Bildsprache und bedient sich verschiedenster Techniken, um seine Visionen auf die Leinwand zu bannen. Neben der abgedrehten Geschichte ist das sicherlich ein weiterer Grund, warum dieser Film in die Kategorie "man liebt ihn oder hasst ihn" fällt. Für mich ist "Natural Born Killers" noch immer einer der außergewöhnlichsten Roadmovies der letzten 20 Jahre. Eine Bewertung der Bildqualität gestaltet sich aufgrund der unterschiedlichen Bildquellen als schwierig. Generell würde ich sie aber als gut bewerten. Der englische Dolby True HD Ton ist mehr als solide und bietet ganz ordentliche Dynamik und Räumlichkeit.
Film: 8/10 Bild: 6/10 Ton: 8/10
Blutspur Die von ihrem Vater missbrauchte Mallory lernt den Fleischergesellen Mickey kennen und verliebt sich in ihn. Mickey ist kein unbeschriebenes Blatt. Er war bereits im Gefängnis. Nachdem Mickey Mallory's Eltern getötet hat, fliehen die beiden quer durchs Land. Dabei hinterlassen sie eine einmalige Blutspur und erregen damit nicht nur die Aufmerksamkeit der Polizei, sondern auch der Medien. Der Tick der beiden ist, bei ihren Gewalttaten jeweils eine Person zu verschonen, die dann von dem Vorfall berichten kann. Ein Drogstore wird den beiden zum Verhängnis. Sie werden überwältigt und eingesperrt.
Das Interesse der Medien ist ungebrochen und einem Moderator gelingt es ein Interview in den Gefängnismauern durchzusetzen. Während des Interviews kommt es zu einer Gefängnisrebellion und Mickey und Mallory können mit dem Moderator als Geisel fliehen. Schnell geben sie ein letztes Interview und entledigen sich dann des lästig gewordenen Moderators.
Die blutrünstige Geschichte wird actionreich erzählt und wirkt zeitweise wie eine Comicgeschichte. Zahlreiche Klischees, die teilweise wohl zurückgehen bis auf Bonny und Clyde, werden aufgebraucht. Überraschende Wendungen und fatale Sprüche sorgen für Aufmerksamkeit. Ein eigenwilliges Roadmovie.
Klassiker von Oliver Stone aber nur in der R-rated Fassung Der Film sorgte damals in den US-Kinos für großen Wirbel und ist heute ein richtiger Klassiker von Oliver Stone, der hier wohl die beste Regiearbeit sein Karriere abgeliefert hat. Der Film ist Actionreich, hat einen satirischen Anteil und wirkt mit seinen bunten Bildern die man im Film die ganze Zeit im Film zusehen kommt, eher wie ein Kunstfilm. Der Uns einfach mal vor Augen hält, wie die Leute vom Fernsehen eine Geschichte hochspielen können und wie weit sie gehen würden um an die Story ihres Lebens zu kommen. Der Film ist auf dieser DVD als ungeschnittene R-rated Fassung veröffentlich wurden. Die Trotzdem geschnitten ist, also wer die Unrated haben möchte sollte sich das Digipack von Laser Paradise holen, da sind beide Fassun enthlaten.
Tja war woll wieder nix... ...suchte auch wie Gerald "DAS ORGINAL",weil meine VHS wirklich langsam den Geist aufgibt... Kurz und scmerzlos: 1.Dvd Aufmachung,Menü top
2.Endlich die orginal deutschen Synchronstimmen aber 3.Nich die dazu orginal Texte z.B wo das Fernsehinterview mit Wayne is,dieser in die Kammera schaut und sagt:"Nur Liebe kann denn Dämon umbringen...",im Orginal sagt er aber:"Nur Liebe kann den Dämon töten..."tja kleine aber für Freaks feine Unterschiede,diese sind an mehren Stellen fortsetzbar...
Und so geht meine Suche weiter,ich glaub die nie endende...was auch immer sich einige Menschen dabei denken,einen Film so die Seele zu nehmen,indem sie den Ton und den Inhalt verändern....
Mit freundlichen Grüßen
Raikjawik
Blu-ray Enttäuschung! Wenn man bedenkt, dass bereits Ende der 90er Jahre die mit liebe gemachte Dir.Cut Version auf LaserDisc erschienen ist, muss man sagen: "Hier will wieder mal jemand ganz schnell Reich werden" Ein neues Format auf den Markt bringen, obwohl das alte noch nicht ausgereift ist. Durch die super tolle Blu-ray Qualität wird ein ca.100 mal geschnittener Film auch nicht besser.
Empfele die 3 Disc Deluxe Edition Dir.Cut von Laser Paradise im Pappschuber, Booklet und mit über 3 Stunden Bonus!
1 Kommentare: Hart aber unterhaltsam Meiner Meinung nach, ist dieser Film recht unterhaltsam. Er ist jetzt kein Oscarreifer Film, hat aber eine ganz interessante Geschichte. Natürlich muss man bedenken, dass diese Geschichte der beiden Brüder die durch die USA reisen, und wenn sie Geld brauchen einfach jemanden berauben und umbringen, nichts für sanfte Gemüter. Aber man muss auch kein Splatter Fan sein, um diesen Film ertragen zu können. Schließlich sieht man hier in diesem Film nicht mehr von den Morden, als in Krimis wie CSI. Ab und zu sind auch einpaar makabere Szenen in diesem Film, die einen irgendwie trotz des ab stößigen Inhalts zum schmunzeln bringen.
Mein Kaufgrund für diesen Film, war allerdings das Dylan Sprouse mitspielt, und ich eben ein Fan von Dylan & Cole Sprouse bin. Er spielt in den Rückblenden in die Kindheit der Brüder den John Vanderslip".
Der einzige Manko an diesem Film ist, dass das Ende nicht schlüssig ist. Der Ganze Film wird von John" erzählt, ebenso am Schluss, obwohl er dort tot ist. Bis auf diese Unstimmigkeit am Ende ist der Film aber empfehlenswert.