Wie auch Easy Rider, Bonnie und Clyde, The Wild Bunch und Die Reifeprüfung gilt Die letzte Vorstellung als einer der klassischen Filme des "New Hollywood", das in den späten 60ern und frühen 70ern entstand. Dieses Drama aus dem Jahre 1971 basiert auf einem Roman von Larry McMurtry und wurde von Regisseur Peter Bogdanovich liebevoll inszeniert. Er gilt als Tribut an die klassische Hollywood-Filmkunst und deren große Regisseure (wie z.B. John Ford), die Bogdanovich so sehr bewunderte. Er ist auch ein Loblied an verlorene Unschuld und das Leben in der Kleinstadt und dabei so gut und präzise wiedergegeben, dass ihn der Kritiker Roger Ebert als "den besten Film des Jahres 1951" bezeichnete -- wobei er sich auf den einjährigen Zeitrahmen des Films, dessen in Schwarzweiß gehaltene Aufnahmen und den knappen, jedoch beschwörenden optischen Stil bezog.
4 Kommentare: Superwerk! Bogdanovichs Geniestreich! Was für ein Film! Großartige S/W-Bilder, Brillante Darsteller und eine immer noch zeitgemäße Geschichte zwischen der Entpuppung aus der Pubertät und der Isolierung innerhalb einer Gesellschaftsnorm. Bogdanovich spielt so brillant auf der Klaviatur des Dramas und trotz sehr trauriger Momente vergißt er nie den nostaligischen Reiz oder den leisen Humor. Nicht umsonst war der Film ein Welterfolg. Leider hat man das Ding neu synchronisiert und so muß man sich nach den alten Videofassungen umsehen, wenn man die gelungenere Eindeutschung sucht. Dagegen weisen die neue Fassungen ein paar Szenen mehr auf. Gegenüber der DVD bieten jedenfalls alle Videos trotz des Vollbildcharakters mehr Schärfe! Hochempfehlenswert auch Bogdanovichs brillante Fortsezung: "Texasville", der manchmal noch angeboten wird. Dennoch Meisterwerke wie "Last Picture Show" und "Texasville" werden wohl nie anstauben - genauso wie die Meisterwerke "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?". That`s Magic!
Nicht mehr zeitgemäßes Jugenddrama In einer kleinen texanischen Stadt knüpfen Teenanger ihre ersten Beziehungen, wobei die körperliche Liebe nicht ausgespart bleibt. Dabei versucht der Film durch seine Tabubrüche zu überzeugen. Die Story ist eher ziellos und teilweise langweilig. Es stellt sich die Frage, ob sich die Geschichte im Nachkriegsamerika in einem kleinen Ort wirklich so abgespielt haben könnte. Die trübe Schwarzweißfotographie ist eher für Hartgesottene. Der Film bekam reichlich Orkarnominierungen und ist filmhistorisch relevant. Jeff Bridges ist der heute bekannteste Schauspieler, auch Chloris Leachman besticht.
Bogdanovichs Bester Peter Bogdanovich ist schon ein armes Schwein, denn soviel Pech im Filmbusiness wie er hatte ja eigentlich kaum ein zweiter Regisseur in den Siebzigern. Nach diesem Film kam noch "Is'was Doc?" und danach begann Peterchens Talfahrt. Heute kommen seine Filme vorwiegend auf Video heraus, ohne überhaupt im Kino gezeigt worden zu sein. "Die letzte Vorstellung" ist sicherlich kein Meisterwerk, dazu war Bogdanovich ein viel zu selbstverliebter Filmemacher, der lieber andere Meister zitierte, also einen eigenen Stil zu entwickeln. Dennoch ist der Film empfehlenswert, vorallem wegen der sehr stimmungsvollen Kameraarbeit und einem wunderbaren Auftritt von Peckinpah Veteran Ben Johnson. Ebenfalls zu empfehlen "Texasville", die Fortsetzung von "Die letzte Vorstellung" mit denselben Charakteren, nur zwanzig Jahre später. Gibts aber leider nicht auf Video. Warum eigentlich nicht ?
Naiv- komische Geschichte praegt die Pubertaet Gesehen in einem Tchechischen Ort mit englischen Untertiteln. Beider Sprachen bin ich nicht maechtig, aber der Ausdruck in diesem Film ist in meinem Gemuet verinnerlicht. Ein interessanter Film fuer alle die nicht loslassen koennen oder wollen von der Kinderzeit, um gaenzlich in der teils sehr brutalen Erwachsenenwirklichkeit unterzugehen.
5 Kommentare: Wertvoller Antikriegsfilm ICh wollte den Film unbedingt sehen, weil ich Teile davon im Metallica Video One gesehen habe. Irgendwie habe ich ihn aber nicht gefunden. Als ich ihn dann bestellt hatte, haben wir ihn mit ein paar Freunden angesehen, und waren uns sicher: Es war nicht das, was wir uns vorgestellt haben, doch es war ein guter Film.
Es ist ein wenig schwierig der Symbologie zu folgen, doch wenn man es raus hat, dann macht alles einen Sinn.
Tipp: Anschauen, es lohnt sich.
Absolute Pflicht ! Anti-bellizistischer Klassiker ! "Jonny zieht in den Krieg" ist einer jener Filme, die einen sprachlos zurücklassen. Das Wesenhafte des Krieges wird hier in die Hauptfigur Jonny zurückgeführt. Verstümmelung des innen und außen, Sehnsucht und Sprachlosigkeit, gewissermaßen eine geistig-körperlich weitestgehend beschnittene und seinem Willen kaum mehr gerecht werdende Figur versucht sich nach dem Kriegsgeschehen seiner Umwelt mitzuteilen und selbst sein kleiner letzter und verständlicher Wunsch des Sterbenwollens kann und wird ihm durch diejenigen verwehrt, welche schon vorher an ihm geschändet haben, da sie den jungen Menschen, der voller Sehnsucht und Lebenspotentiale war, in einen Krieg schickten (auch wenn Jonny sich freiwillig meldete, wollte er ja nur ein jugendlicher Patriot sein), der ihn verschlang, wie nur jeder Krieg die Jugend zu verschlingen versteht. Ein hungriges, nimmersattes Biest.
Spannend ist auch, dass man sich an den sonstigen Antikriegsfilmen (Apocalypse Now, Platoon) an all' der Gewalt scheinbar indirekt ergötzt, da die Soldaten draußen im Freien an den "fiktiven" Figuren Gewalt verüben und sich so langsam selbst zugrunde richten, wohingegen hier diese visuelle Art der Gewalt (des Krieges) eigentlich nicht gezeigt wird und dadurch eine klaustrophobische, sozusagen innere Form annimmt. Es muss die Ultima Ratio einer bescheidenen Willensfreiheit sein, wenn man nicht einmal mitteilen kann, dass man eine Tasse Tee haben möchte oder das man unbekannt, in einem kleinen Versuchszimmer, der Gewalt Fremder ausgesetzt ist und nicht einmal über seinen Freitod entscheiden darf.
Im Grunde gehört dieser Film, der nicht nur inhaltlich, sondern auch visuell vollkommen anti-bellizistisch ist, in jeden Schulunterricht und in jede Bundeswehrakademie und in jede Institution, die geeignet ist junge Menschen vor einem solchen Schicksal, wie es Jonny erleiden musste, zu bewahren.
Darüberhinaus transportiert der Film mit seiner negativen Zuspitzung eines Demokratiebegriffes eine harte Kritik an der bis dato freiheitlichsten Gesellschaftsordnung: "Demokratie. Ist das das, wo junge Menschen im Krieg sterben müssen?" Eine sehr aktuelle Frage und herbe Kritik an dem, was man eine amerikanische und gewissermaßen bellizistisch-imperiale Demokratie nennen könnte (Das ist natürlich eine Sinnverkürzung, aber ein bittersüßes Paradox, wenn die erste und größte Demokratie der Welt nicht in der Lage ist ihre Bürger dergestalt zu schützen, dass Irakkriege & Co. unnötig sind - Dienst an der Bevölkerung heißt in erstem Fall auf Kriege zu verzichten!)
Wer das verstanden hat, weiß auch was ein Bürger sein kann und was nicht.
Bitte anschauen !!!
Einige nette Sprüche, ansonsten viel belangloses Leider muss ich sagen, dass ich von kaum einem Film so viel erwartet habe und am Ende so stark enttäuscht wurde wie bei "Johnny zieht in den Krieg".
(Ich überspringe die kurze Zusammenfassung des Inhalts des Films, da bereits andere Rezensenten ordentliche Version verfasst haben.)
Das erste Mal hatte ich etwas aus dem Film -wie vermutlich die meisten- in dem Musik-Video der Band "Metallica" zum Song "One" gesehen und das hat mich wirklich beeindruckt. Und so kannte ich z.B. die Szene, in der der junge Joe seinen Vater fragt "What is democracy?" und er ein "[...] it has something to do with young men killing each other [...]" als Antwort erhält. Und im Zusammenhang mit dem Metallica-Song wirkt dies einfach unglaublich stark. Ich weiß deshalb nicht, ob ich den Film nun nur nicht gut fand, weil ich zuviel erwartet habe.
Dennoch möchte ich kurz anführen, was mich an dem Film gestört hat: Wie es auch bei schlechten Comedy-Filmen ist, kennt man bereits die besten Szenen, bevor der Film überhaupt angefangen hat. Man wartet also nur noch ab, bis die Szenen endlich drankommen. Und dabei entsteht das eigentlich viel größere Problem: Es gibt so gut wie nichts interessantes, was diese Warterei verkürzt. Etliche Minuten werden mit Monologen darüber gefüllt, dass Johnny merkt, dass Leute den Raum betreten, dass diese wieder weggehen, dass Licht in den Raum fällt... Es mag sein, dass dies die Einsamkeit, Verlorenheit etc. des ehemaligen Soldaten aufzeigen soll, jedoch hat dies auf mich eher negativ/belanglos gewirkt. Dann gibt es noch etliche Träume und Erinnerungen, die wie wild eingestreut wirken, und es so auch nicht schaffen etwas größeres aufzubauen.
Positiv muss man dem Film jedoch anrechnen, dass er im Gegensatz zu den meisten "Antikriegsfilmen" wirklich "anti" ist. Während viele andere Filme noch viel Platz für Heroen in Uniform lassen, behandelt dieser Film so gut wie gar nicht das "heldenhafte" Kämpfen, sondern nur dessen Folgen. Dies muss ich jedoch direkt wieder einschränken, weil das Elend der Massen nicht gezeigt wird, sondern nur das "Leben" eines Individuums, das als Experiment angesehen wird, auch wenn nicht wirklich herauskommt, was denn nun das "Wissenschaftliche" an diesem Körper ist, der Jahre in einer Abstellkammer vor sich hin lebt. Da geht der Film nicht weit genug und lässt vieles im Unklaren.
Die drei Punkte gibt es vor allem für die einzelnen Szenen, die den Film bekannt machen. Und so muss ich als Fazit festhalten, dass es sich nicht gelohnt hat den Film zu kaufen.
Der Film berührt nicht, er geht brutal an die Nieren! "Johnny zieht in den Krieg!" - ein Film für (werdende!) Pazifisten.
Vor kurzem hatte sich Joe, die Hauptfigur des Filmes, noch für den "gerechten Krieg" begeistern lassen, er zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg, um die vielfach eingeforderte "Vaterländische Pflicht" zu erfüllen.... - wenig später ist von Joe nur noch dessen Torso übrig - Arme, Beine, Augen, Gesicht und Ohren blieben auf dem sog. "Feld der Ehre", sein Körper wurde durch eine gegnerische Granate entstellt... - als "Namenloses Experiment" landet er in der zweifelhaften Obhut eines medizinisch interessierten Generals...
Das Pflegepersonal verwaltet Joes stummen Alltag lediglich - für Schwestern und Ärzte besteht kein Zweifel, dass es sich bei der Mumie ganz einfach um ein "Wesen" handelt, bei dem völlig zufällig nur noch Atmung, Herz-Kreislauf und Verdauung funktionieren - da dieser Zustand zwischen Leben und Tod sich zwar noch eine Weil hinziehen kann, sich jedoch, nach Meinung der Ärzte, nie wieder bessern wird, überlässt man Joe eben sich selbst...
Dem Zuschauer wird die Mumie hingegen als denkender, in den Resten seines Körpers gefangener Mensch, vor Augen geführt - Joe teilt in erschütternden Monologen seine Gefühle, Ängste, Hoffnungen, Wünsche und Sorgen mit... - abgefahrene Phantasieszenen und nahzu nervenzerfetzende Stimmungsschwankungen sind absolut fesselnd miteinander verknüpft...
Szenen der Gegenwart werden in s/w präsentiert - die Erinnerungssplitter aus des Hauptdarstellers Vergangenheit sind hingegen in Farbe gedreht worden - mit jedem Ausflug in diese farbenfrohe Vergangenheit wird dem Zuschauer die totale Sinnlosigkeit kriegerischer Auseinandersetzungen vor Augen gehalten...
Kein Wunder, dass Dalton Trumbo, Autor der Romanvorlage aus dem Jahr 1939 und Drehbuchautor des 1971 erschienen Filmes, einstmals auf der Schwarzen Liste der McCarthy-Ära (1948 - 1956) landete und ihn zeitweise sogar Berufsverbot ereilte - schonungslos stellte dieser nämlich die Mittel und Wege in Frage, mit denen man versucht Demokratie "durchzusetzen"....
Was ist Demokratie? Dies ist einer der zentralen Sätze in diesem Film. Die Antwort darauf lautet lapidar, dass es wohl irgendwas damit zu tun haben müsste, dass junge Männer sich gegenseitig umbringen.
Dalton Trumbo dürte eine der unbekanntesten Berühmtheiten von Hollywood gewesen sein. Der Drehbuchautor vieler berühmter Filme wie Spartakus oder Papillon, stand immer im Schatten der Hauptdarsteller und Regisseure, die naturgemäß die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dieser Film, bei dem Trumbo auch Regie geführt hat, basiert auf einem Roman, der von ihm selbst verfasst wurde.
Joe Bonham, der typische "American Boy" aus einer ländlichen Gegend der USA, meldet sich freiwillig zum Dienst im ersten Weltkrieg. Beim Einschlag einer Rakete wird er grausam verstümmelt und verliert nicht nur Arme und Beine, sondern auch sein Augenlicht, sein Gehör und seine Fähigkeit zu sprechen. Fatalerweise kommt ein Feldarzt nach einer Untersuchung zum Schluss, dass er auch nicht mehr fühlen und denken kann.
Aber das kann er doch noch. Joe Bonham ist nach wie vor ein fühlendes, denkendes Wesen und nach einer Weile wird er sich seiner Situation voll bewusst. Wir hören aus dem Off seine Gedanken, wie er versucht mit seinem Schicksal fertig zu werden und wie er, fast aller seiner Sinne beraubt, versucht mit der Außenwelt Kontakt aufzunahmen.
Johnny zieht in den Krieg ist ein außergewöhnlicher Film. Auf drastische Bilder wird gänzlich verzichtet. Es gibt nur eine kurze Szene, die auf den Schlachtfeldern Europas spielt. Der Rest des Films besteht aus Rückblenden, Joes "Alltag" im Krankenhaus und schließlich aus immer surrealer anmutenden Szenen, die Träume darstellen. Es gibt viele bedeutende Anti-Kriegsfilme, doch dieser hier ist sicherlich einer der bemerkenswertesten. Die Sinnlosigkeit des Krieges, in dem es letztlich nur darum geht sich gegenseitig umzubringen, bis eine Seite entweder völlig ausgemerzt wird, oder kapituliert, damit die Gegenseite am Ende Recht behält und zum "Sieger" erkoren wird... Dieser Wahnsinn wird hier auf eine Art und Weise aufgezeigt, die zugleich faszinierend und schockierend ist. Die Spitze der Nahrungskette hat keine Fressfeinde außer sich selbst...
Die schauspierischen Leistungen sind sehr gelungen. Allen voran der "ewige Nebendarsteller" Jason Robards als Joes Vater und Donald Sutherland als Jesus sind äußerst gelungen. Es ist seltsam, dass dieser Film ein solches Staraufgebot zu bieten hat und trotzdem ein Schattendasein fristet.
Die Aufmachung der DVD ist sehr schön. Neben den üblichen Trailern, befindet sich auch eine Dokumentation über Dalton Trumbo auf dem Silberling, die sehr interessant ist und einen Einblick in das Leben des Autors und Filmemachers bietet. Die deutsche Synchronisation ist sehr professionell, kommt aber nicht ganz an die Originalstimmen heran. Die verzweifelten "Rufe" von Joe verlieren etwas von ihrer Intensität in der deutschen Übersetzung. Trotzdem handelt es sich um äußerst solide Arbeit.
Bleibt nur zu hoffen, dass durch diese neue Aufmachung im Rahmen der Arthaus Collection der Film endlich den Bekanntheitsgrad bekommt, den er auch verdient. Dieses Werk verdient großen Respekt und sollte unbedingt auch in Schulen gezeigt werden. Da der Film eine Freigabe ab 12 Jahren hat, dürfte das kein Problem sein. Gerade heranwachsende Jungen, die gerne Cowboy oder Soldat spielen sollte dieser Film gezeigt werden.
1 Kommentare: wenn sich... mein Onkel so halten würde.Nein im ernst auf so eine Idee zu kommen und dann noch so gut in Szene zu setzten fand ich nicht schlecht.kann man sich anschauen.
5 Kommentare: Eines Ihrer schönsten Märchen Mio mein Mio ist einfach ein muß für Fans von Astrid Lindgren und mit eines ihrer schönsten Märchen noch vor den Brüdern Löwenherz, wer Astrid lindgren lesen oder sehen will dieser Film gehört einfach dazu.
Mein Lieblingsfilm als Kind - noch heute traumhaft schön! Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie häufig ich meine Eltern damals genervt damit habe, mir doch das Video aus der Videothek auszuleihen. Irgendwann waren sie so genervt, dass sie mir das Video geschenkt haben. Ich habe einfach nicht genug von diesem Film bekommen - vom Buch mal ganz zu schweigen!
Nun habe ich diesen wahnsinnigtollen Märchenfilm endlich auf DVD, auch jetzt muss ich ihn immer mal wieder anschauen. Meiner Meinung nach ist dieser Film der beste, der je nach einem Astrid Lindgren-Buch verfilmt wurde. Vor Ronja Räubertochter und all den anderen Büchern/Filmen.
Als Kind dachte ich immer: Wie gerne würde ich auch im Land der Ferne auf Miramis reiten? Ich habe mir geschworen, sollte ich jemals ein eigenes Pferd haben, würde dies auch Miramis heißen. Was war ich böse, als Miramis gefangen wurde... Und ich bin es ehrlich gesagt auch heute noch, wenn ich den Film sehe.
Ich glaube, ich werde diesen Film auch noch in 50 Jahren sehen. Mindestens. Und er wird für mich niemals langweilig werden. Und dann werde ich an meine Kindheit und vielleicht auch an den jetzigen Moment denken, in dem ich diese Rezension schreibe. Und selbst in 50 Jahren werde ich mich noch immer an diesem wunderschönen Film erfreuen!
Nie vergessen - eine große Freude für die, die sich noch erinnern... ...an den toten Wald, Ritter Kato mit dem steinernen Herz und Mio, der mit YumYum gefährliches durchsteht...
Meine Güte, allein schon die Melodie hat bei mir Gänsehaut verursacht.
Ein wunderschöner Kinderfilm wurde hier aus der Versenkung geholt und das war wirklich eine gute Idee!!!
Mit wenigen Mitteln wurde damals eine tolle phantastische Kindergeschichte erzählt, in der ein junger Christian Bale (!!!) den tapferen Begleiter spielt.
Inzwischen kommt er mir relativ kurz vor, was als Kind nicht der Fall war. Beeindruckend schön erzählt und gut gespielt.
Wladimir Grammatikow!! ...einfach schön! Ein sehr schöner Kinderfilm den ich damals noch im 2. DDR-Fernsehen geschaut habe... lang, lang ists her!! Wladimir Grammatikow hat damals viele klasse Filme gedreht, leider sieht man sie heute noch selten. Es wäre schön, wenn mehr auf DVD veröffentlicht werden würden.
lange im gedächtnis geblieben, und endlich gefunden!!!! Ich habe diesen Film noch immer in meinem gedächtnis.
Ich habe ihn vor vielen Jahren mal gesehen und seit dem immer mal wieder gehofft, ihn im Fernsehprogramm zu finden ( denn im Internet zu suchen war mir, so blöd wie es klingt,nicht eingefallen, weil ich dachte, wenn so ein Film schon nicht im Fernseh kommt, warum sollte er dann so zu kaufen sein).
Jetzt habe ich durch Zufall einfach mal den Titel eingegeben und Amazon spuckt das Ergebnis aus ( zu meiner Verwunderung, denn ich hätte nicht damit gerechnet, diesen super Film nochmal zu Finden)!!!
Schade das so ein Film nicht mehr im Fernseh zu sehen ist. Es gibt so viele wunderschöne ( Kinder-)Filme, die man leider nicht mehr zu sehen kriegt,
und "Mio, mein Mio" ist einer der Filme, die wie schon gesagt einem ( also mir zumindest!!)nicht mehr aus dem Kopf gehen, weil mich persönlich die geschichte sehr gefallen hat.
5 Kommentare: sehr nachdenklich.. ... war ich, nachdem ich diesen film gesehen habe... kannte bis dahin nur das video zum song: one von metallica, welches ja szenen aus dem film beinhaltet, und sich auch sehr auf den film bezieht... allein das video fand ich schon krass, und musste noch jedesmal lange darüber nachdenken, was joe zugestossen ist...
nun habe ich den kompletten film gesehen, und er ergreift einen wirklich. obwohl es ja nicht wirklich real passiert ist, macht man sich gedanken, wie menschen einem anderen menschen so etwas antun können, nur um ihre neugier zu befriedigen... und wie grausam und auswegslos die situation für joe sein muss, nachdem er festgestellt hat, dass das ganze real ist, von ihm nicht viel übrig ist, er nicht weiss, wo er ist, keinen kontakt zur aussenwelt herstellen kann.. bis er auf die idee kommt mit seinen kopfbewegungen morsezeichen zu geben.. aber was für ein leben ist das? man wünscht joe schliesslich von ganzem herzen, dass er stirbt, um diesem albtraum endlich zu entfliehen...
ich kann diesen film nur weiter empfehlen, auch wenn er stellenweise etwas verwirrend ist...
spielt für mich eindeutig in der selben liga, wie : im westen nichts neues, in der alten fassung mit lew ayres...
Faszinierend ist das falsche Wort Obwohl ich diesen Film erst einmal gesehen habe und das ist 25 Jahre her, ist er mir in Erinnerung geblieben. Erinnerung an etwas schreckliches und gleichzeitig fesselndes. Die Finsternis und Ausweglosigkeit dieses Films zieht den Betrachter derart in den Bann, dass das Ausmass des realen Kriegsgeschehens und seiner entsetzlichen Folgen neben dem eigentlichen Filmgeschehen realisiert wird. Nach jahrelanger Suche, da ich nicht einmal den Titel wusste, gelang es mir diesen Film zu finden und zu kaufen.Für mich d e r Antikriegsfilm; erschütternd und faszinierend zugleich. Nach 25 Jahren erwarten mich anderthalb Stunden Sprachlosigkeit und Betroffenheit.
i can not live, i can not die.... Auch mich hat das Musikvideo zu "one" von MetallicA, als großer Metallicafan dazu bewegt, mir diesen Film zu bestellen.Wenn man diesen dann gesehen hat, merkt man erstmal, dass sich die lyrics von one sehr auf den Film beziehen und das Musikvideo erscheint in einem neuen, noch bewegenderen Licht. Dem Film an sich spreche ich eine hervorragende Kritik aus, wenngleich manche Szenen teilweise etwas kitischig erscheinen. Aber ansonsten geht er absolut unter die Haut und dadurch hat er auch mich noch Wochen/Monate nach dem ersten Anschauen zum Nachdenken bewegt. Mein Fazit : Ein Antikriegsfilm mit hohem Anspruch, der es versteht den Unsinn des Krieges auf schockierende Art und Weise vor Augen zu führen. ABSOLUT SEHENSWERT !!!
einer der interessantesten (nachdenklichsten) filme!!! ich habe noch nie einen film gesehen, wo ich so viele tage danach noch immer über das gesehene (gefühlte) nachdenken musste!
er ist sehr gut aufgebaut, so dass ich, obwohl er teilweise verwirrend ist, trotzdem denke, die emotionen und intentionen der hauptperson nachempfinden zu können!
ich sah den film im deutschunterricht (BHS) und bin der meinung, dass so etwas anzuschauen (besonders) auch für jugendliche wichtig ist!
der eigentliche grund, warum ich an den film denken musste (und deshalb auch auf diese seite gekommen bin), ist eine band namens Metallica (lied: One) - dass sich in ihrem musikvideo hauptsächlich mit diesem film beschäftigt. (ausschnitte und sogar sprache) .... wollte das nur noch erwähnen, weil ich diesen umstand recht außergewöhnlich finde ;-)
Unglaublich Wertvoller Film- Sehr sehenswert ! Obwohl ich wahrscheinlich der erste,letzte und einzige sein werde, der hierüber sein Review geben darf, möchte ich es dennoch tun. Da ich zuvor das Buch von Dalton Trumbo (aus den 30ern)gelesen hatte (Es gibt nur die englische Version und dies auch nur sehr schwer), war ich natürlich sehr gespannt, wie das Ganze verfilmt wurde. Der Film an sich spielt hauptsächlich in Joes Erinnerung (In Farbe), wie er sich an sein Vorkriegsleben erinnert, als er beispielsweise glückliche Tage mit seinem Vater und seinem Freund beim Angeln verbrachte.Doch diese Sequenzen dauern meist nicht lange, denn dann kommt er wieder in den in schwarz-weiss dargestellten Lazarettsalltag zurück und muss ohne Augen mitansehen, wie er weiterhin als Versuch am Leben erhalten wird. Die Ängste, Schmerzen, Erinnerungen, Wünsche des Joe und die vielen ethischen und moralischen Fragen, die dieser Film beim Betrachter aufwirft,werden in einer Weise dargestellt, die sonst nur vom gleichnamigen Buch erreicht wird. Dieser Film ist keinesfalls einer für einen lustigen und geselligen Abend. Es ist mehr ein schockierender und trauriger Film, der zum Nachdenken über die eigene Existenz über den Wert des Lebens und über den von Ideologien und Glaubensrichtungen anregt. Das die Amerikanische Regierung das Buch während seinen Kriegen in Korea, Vietnam und Irak verboten hat, war nur einer von mehreren Gründen, warum ich diesen Film für den besten Antikriegsfilm aller Zeiten halte und dass man sich statt eines Hollywood-Actionreissers mit platten Charakteren und schon dagewesener Story lieber für diesen Film entscheiden sollte. Eventuelle Reaktionen bitte an die Adresse schicken ("An Stefan" allerdings hinzufügen)
1 Kommentare: Im wahrsten Sinne des Wortes: These bats SUCK! Wenn man mal wieder so überhaupt gar nichs von einem Filme erwartet, kann man nur positiv überrascht werden; so ging es mir während "Vampire Bats" - allerdings war meine Beigeisterung wirklich nur minimal.
Die erste Hälfte des Films, in der am Laufenden Meter ausgesaugte Kadaver und schliesslich Menschen gefunden werden, stellt die Geduld des geneigten Zuschauers auf eine harte Probe. Auch wenn nach der 30 Minuten-Grenze endlich die ersten Angriffe gezeigt werden, muss der visuelle Ästhet einen Tiefschlag einstecken: Die computergenerierten Fledermäuse sind unter sämtlichem künstlerischem oder auch nur zoologisch einigermaßen korrekten Niveau und lassen einmal mehr die Frage aufkommen, wie Mister Hitchcock zu seinen besten Zeiten ganze Vogelschwärme vor der Kamera dressiert hat.
In der zweiten Hälfte spielt der Film dann seine wenigen unspektakulären Trümpfe aus: Zum Beispiel werden endlich einmal ein paar Fledermäuse durch halbwegs ansehnliche Handpuppen ersetzt und die Geschichte erhält ein wenig Dynamik.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: "Vampire Bats" ist trotzdem kein guter Film: Die Charaktere in ihrer locker-flockig amerikanischen Art wirken durchweg unsympathisch; die Schnitttechnik der Angriffe hat eher Videoclip-Charakter, und über die tatsächlichen Angriffszenen verliert man besser kein Wort.
Nun ja, trotzalledem - solide Unterhaltung ist hier allemal drin. Allerdings muss man sich nach dem Film berechtigterweise Sorgen machen, ob nach "Eine unbequeme Wahrheit" nun die Ära der Ökobotschafts-Horrorfilme angebrochen ist, denn auch "Vampire Bats" schwingt kräftig mit der Klimawandel-Keule um das Treiben der blutdürstigen Chiropteren zu rechtfertigen.
2 Kommentare: "Parasomnia" "Parasomnia" ist ein etwas unstimmiger und durchwachsener Horror-Thriller. Der Film besitzt zu viele Schwächen um letztendlich überzeugen zu können. Richtige Spannung will hier eigentlich nie aufkommen und man verfolgt das Geschehen eher freudlos. Punkten kann "Parasomnia" nur durch die ein oder andere passable Einzelszene und visuell hat der Film einige gefällige Aufnahmen zu bieten. Das bizarre Finale ist hier wohl das Gelungenste. Die blutigen Szenen gehen einigermaßen in Ordnung.
Die deutsche Fassung ist um gut 2.30 Minuten gekürzt und der Film selbst besitzt sogar nur eine FSK16-Freigabe. Die KJ-Freigabe wurde aufgrund der Trailer, die sich mit auf der DVD befinden, vergeben. Von den o.g. blutigen Szenen sind in der deutschen Fassung also nicht mehr viele vorhanden.
3,5 von 10 (Uncut)
keiner der üblichen Horrorstreifen Wie die Filmbeschreibung hier schon andeutet: dies ist keiner der sonst üblichen 08/15-Horrorstreifen.
Danny hatte eigentlich nur vor, seinen Kumpel im Krankenhaus zu besuchen und stösst dabei zufällig auf die an Narkolepsie leidende Laura, in die er sich verliebt. Im Zimmer nebenan wird ein mental begabter Verbrecher zwecks Studienzwecken gefangen gehalten, der einen unheilvollen Einfluß auf Laura ausübt. Diesem Einfluß will Danny Laura entziehen und riskiert dabei alles...
Mir ist noch nie ein Horrorfilm untergekommen, der so einen traurig-melancholischen Unterton hatte wie dieser. Dieser Streifen mit seinem poetisch-romantischen Ende lässt sich daher mit nichts vergleichen, was sich sonst so in diesem Genre tummelt. Ungeachtet dessen ist die FSK-18-Freigabe durchaus gerechtfertigt, da es trotz dieser Tatsache genügend Blutzoll und drastische Szenen gibt, so das auch der Gore-Fan hier sein Vergnügen haben kann.
Fazit: Ein bildgewaltiger Film mit symbolischen Alptraumsequenzen, der die Handschrift eines Routiniers trägt. Empfehlenswert.
1 Kommentare: Einfach langweilig... Die DVD war gerade in Aktion, und ich habe mir von der Beschreibung einen spannenden Erotik-Thriller erwartet, wurde aber leider enttäuscht: nach ca. einer Viertelstunde hatte ich eigentlich genug, und habe mir den Rest nur mehr - teilweise im schnellen Vorlauf - angesehen, um wenigstens halbwegs eine Idee davon zu haben, was ich wohl noch "versäumen" würde. Fazit: langweiliger Film auf einer DVD ohne Extras - ein Stern ist noch zu viel :-(.