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Run, Fatboy, Run
mit Simon Pegg, Thandie Newton, Hank Azaria, Regie: David Schwimmer
DVD bei Amazon: EUR 10,99 EUR 5,00
(4 gebraucht ab EUR 4,67)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Amazon.de-Verkaufsrang 559
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Warner Run, Fatboy, Run, USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 26.09.08
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Nett, aber nicht umwerfend!
Schade, denn die sehr gute und amüsante erste Hälfte des Films ließ auf ein interessantes und abwechslungsreiches Ende hoffen. Nach 3/4 des Films ließ sich das Ende erahnen und ich hoffte, dass die Story doch noch von dem "alles wird gut" Hollywood-Ende abkommt, und wurde enttäuscht. Irgendwann verliert die Geschichte einfach an Glaubwürdigkeit. Simon Pegg und Dylan Moran spielen dennoch überzeugend.

Nach Schulnotensystem: 3
Am Wochenende haben mein Freund und ich (beide Simon Pegg Fans) uns den Film angesehen.

Die Story fande ich eher "platt". Das Ende war ziemlich schnell vorhersehbar. Prince Charming wird doch zum Bösen und der liebenswerte Trottel bekommt schließlich doch seine Prinzessin. Kitschig, süß, aber nicht überraschend neu. Zum Teil, muss ich gestehen, habe ich mich dabei ertappt wie ich mich während des Films plötzlich mit anderen Dingen beschäftigte, weil die Story mich zu langweilen begann. :( Das bin ich von Filmen mit Simon Pegg nun gar nicht gewohnt...
Sicher, es ist eine romantische Komödie. Aber etwas mehr Tiefgang hätte hier nicht schaden können.

Während Simon Pegg in Filmen wie "Hot Fuzz" oder "Sean of the Dead" allein mit seiner Gestik und Mimik die Zuschauer schon zum Lachen brachte, liefern er und seine Kollegen in "Run Fatboy Run" nur Szenen ab die einen höchstens zum Lächeln, statt zum Lachen bringen. Geschmackssache!

Die DVD wird mit einigen netten zusatz Features geliefert und der Preis hier bei Amazon ist echt top. Das finde ich echt gut!

Mein Fazit:
Der Film ist sicher nicht schlecht und für einen DVD Abend kann man sich die DVD ruhig mal ausleihen, aber man sollte nicht mit zu hohen Erwartungen heran gehen! Wer Simon Pegg mal richtig in Aktion sehen will sollte sich "Hot Fuzz" oder "Sean of the Dead" ansehen.

Aber das ist eben alles reine Geschmackssache... ;)!

Simon Pegg Superstar :-)
Trotz amerikanischer Mitwirkung ein total lustiger Film mit komplett typisch englischer Anmutung. Simon Pegg ist spätestens seit 'Hot Fuzz' einer meiner erklärten Lieblingsdarsteller.

Sehenswert!!
Eine Komödie über Vater, Sohn und die Notwendigkeit sich im Leben als Fighter zu zeigen!Simon Pegg gelingt es mit Witz und Situationskomik über sein Versagen im Leben hinwegzuschauen.Einige lustige Szenen mit ein bischen britischen Humor,schon hat man eine leichte Komödie die aber hervorragend funktioniert!


zum x.ten mal gesehen
Den Film kaufen??? JAAA!!

Er ist einfach super. Wer tiegründige, philosophische Themen und Megaspecialeffekts erwartet, wird enttäuscht sein, wer aber einen netten DVD Abend plant, kann sich sicher sein, gut unterhalten zu werden. (jedenfalls wir Frauen - Männer hab ich noch nicht getestet ;-)

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The Truth about Charlie
mit Mark Wahlberg, Thandie Newton, Tim Robbins, Regie: Jonathan Demme
DVD bei Amazon: EUR 7,99 EUR 17,99
(13 gebraucht ab EUR 0,48)
Erscheinungsdatum: Sept. 2003
Durchschnittliche Bewertung: 2.0 von 5 Punkten
Als Regina Lambert aus dem Urlaub nach Paris zurckkehrt, muss sie feststellen, dass nicht nur ihre Wohnung, sondern auch ihr Konto total leer gerumt ist. Auch von Ehemann Charlie fehlt jede Spur. Ein Besuch auf dem Polizei-Prsidium bringt noch mehr Ungereimtheiten auf den Tisch Offensichtlich ist Charlie ermordet worden und eine Menge Leute sind hinter seinem Geld her. Welche Rolle spielen der angebliche Freund Joshua Peters und der FBI Agent Lewis Bartholomew? Wem kann man noch trauen? Fr Regina beginnt jetzt eine gefhrliche Suche nach der Wahrheit.
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5 Kommentare:
gähn
selten so einen langweiligen film gesehen- muss gestehen nicht bis zum schluss.....die letzten 20 min habe ich mir gespart. 0 sterne gibts leider nicht zu vergeben

Sehr spannend
Ich habe mir diese DVD zugelegt weil ich mir gerne einen guten Thriller ansehe.

Das Original "Charade" kenne ich leider nicht, deshalb bin ich objektiv und nicht "voreingenommen" an dieses "Remake" herangegangen (trotz der "schlechten" Rezesionen).

Die Story an sich, fand ich spannend und unterhaltsam und ich wusste bis zu letzt nicht, wie der Film endet.

Die Locations für die Drehorte waren gut gewählt nur die Kameraführung liess an einigen Stellen doch zu wünschen übrig!

Die Hauptdarsteller waren mehr oder weniger überzeugend.
Tim Robbins spielt in diesem Film die anderen an die Wand, Thandie Newton kauft man auch verwirrte Witwe ab, nur Mark Wahlberg hat schon besser gespielt, aber vielleicht lag das auch mit an seinen zum Teil komischen Dialogen.

Mein Fazit:
Den Film kann man sich echt anschauen und wenn man keine großen Ansprüche hat, ist dieser Film richtig schönes "Popcorn-Kino".







Keine Charade. Oder doch?
Charade (a. Scharade): laut Wörterbuch auch Farce oder Affentheater. Letzteres beschreibt ziemlich genau diesen Film. Da ich das Original liebe (wer's nicht kennt ist übrigens selbst schuld) habe ich mir diesen Film angesehen und war enttäuscht wie selten zuvor. Während Charade prüht vor Charme, musste ich mich bei The Truth about Charlie fragen, wie ein an sich guter Regisseur wie Jonathan Demme sowas abliefern konnte und wer für das Casting verantwortlich war. In einem Wort: Abgrundschlecht! Das einzig Gute was "Marky" Mark Wahlberg jemals gemacht hat war seine Calvin Klein Reklame (da musste er nicht schauspielern sondern nur knackig aussehen, und es kam kein Mist aus seinem Mund).

Laientheater?
Am schlimmsten fand ich an diesem Film, dass die Handlungen und Dialoge der Schauspieler überhaupt nicht überzeugten und teilweise total unlogisch waren. Der Film hat keinen roten Faden, man hat das Gefühl, er wäre aus einem Bildarchiv willkürlich zusammengeschnipselt worden. Sorry, den Film kann ich leider wirklich nicht empfehlen, trotz der Besetzung von Tim Robbins.

Jonathan Demme - Wie können Sie nur?
Wahrscheinlich haben die Erfolge von "Philadelphia" und "Schweigen der Lämmer" Herrn Demme größenwahnsinnig werden lassen. Anders kann ich es mir nicht erklären. Warum ein Remake von einem Film ("Charade"), der einfach perfekt war. Und warum immer alles besser machen wollen, indem man das ganze Scipt auf den Kopf stellt. Dasselbe hat Herr Demme mit dem "Manchurian Kandidat" gemacht. Wichtige Personen weggelassen, die Mordgeschichte am Schluß total verändert. Aber wie gesagt, diesen Film "The truth about Charlie" sollte man sofort vergessen. Es ist schade um die Zeit, ihn sich anzusehen. Ein Tipp an Herrn Demme: Lassen Sie die Finger von Remakes. Sie können es nicht. Und was die Sterne anbetrifft: Ein Stern ist noch zuviel.

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RockNRolla
mit Gerard Butler, Idris Elba, Thandie Newton, Regie: Guy Ritchie
DVD bei Amazon: EUR 11,99 EUR 6,97
(22 gebraucht ab EUR 1,55)
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Amazon.de-Verkaufsrang 596
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Guter Film..
Ich habe mir diesen Film ohne Erwartungen angeguckt und wurde positiv überrascht. Der Film ist kein Meisterwerk mit "WOW-Effekt", der einen bleibenden Eindruck hinterlässt, aber trotzdem unterhaltsam!
Interessant finde ich die vielen verschiedenen Handlungen die am Ende zu einem halbwegs unerwarteten Finale führen.
Auch die Schauspieler sind gut gewählt und spielen ihre Rollen überzeugend.
Den Humor in diesem Film finde ich gut und ich konnte das eine oder andere Mal lachen/schmunzeln, aber das ist Geschmackssache.
3,5 Sterne wären meiner Meinung nach angemssen, weil man die aber nicht geben kann bewerte ich diesen Film mit 4 Sternen, da 3 Sterne doch zu wenig sind.
Ich kann diesen Film guten Gewissens weiter empfehlen und ich werde mir die Fortsetzung(Sofern es eine gibt) auf jeden Fall angucken!

Cooler Film über die Londoner Unterwelt
Guy Ritchie hat einfach Stil. Das beweist er mit RocknRolla wieder einmal mehr. Bube, Dame... und Snatch sind schon genial. Mit denen kann RocknRolla sich vllt nicht ganz messen. Aber dieser Film ist einfach cool.
Nicht nur die Darstellung von Gerard Butler und Co überzeugen mich bei diesem Film, sondern auch die Story an sich. Wie sie aufgebaut ist usw.
Die rockigen Tracks während des Films geben einem die richtige Atmosphäre zu dem Thema.
Ich kann mich denen, die sagen dieser Film sei schwach oder "stumpf" nicht anschließen. Denn diese Kritiker haben etwas vergessen. Es ist ein Guy Ritchie Film. Und dieser Mann, das beweist er hier ausdrücklich, ist ein RocknRolla.

mindestens genauso gut wie snatch!
endlich zeigt guy ritchie mal wieder dass er definitiv mehr kann als der (mittlerweile ex-) mann von madonna zu sein!
rock'n'rolla ist mit abstand einer der besten filme die ich in den letzten jahren anschaun durfte un steht auf meiner persönlichen favoritenliste ganz weit oben!
wie schon erwähnt kann er mit "snatch" durchaus mithalten bzw hat genausoviel potential dessen kultstatus zu erreichen.
wer der englischen sprache mächtig ist, sollte sich den film auch unbedingt im original anschaun!

ich hab ihn mittlerweile sicher schon knapp 10mal gesehn un kann ihn mir immer wieder anschaun, für mich persönlich gibts kaum ne bessere bewertung :)

RockNRolla
Dieser Film ist sehenswert.

Guy Ritchie liefert mit diesem Gangstermovie einmal mehr ein Portrait der Londoner Unterwelt ab. Skurrile Figuren, ein spannender plot und ein genialer Soundtrack runden das Bild ab: Londoner Unterwelt vs. "Russenmafia".
Gerard Butler kann in der Rolle des Kriminellen "One Two" überzeugen. Die Gangstersatire ist temporeich und witzig inszeniert,enthält aber leider auch einige brutale Szenen, die nichts für schwache Gemüter sind.
Diese werden jedoch von der Handlung getragen und fügen sich in das Gesamtkonzept ein.

Wer währe nicht gern ein echter ROCKnROLLA
Handfeste Action, lustige Begebenheiten und eine schöne Klammerbluse Zene.

Guy Ritchies bislang bester film, in der Tradition von "Bube, Dame, König, Gras"
und "Snatch - Schweine und Diamanten" wird die britische Unterwelt beleuchtet.

Die DVD ist markellos und so wie beschrieben.

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Gridlock'd
mit Tim Roth, Tupac Amaru Shakur, Thandie Newton, Regie: Vondie Curtis-Hall
DVD bei Amazon: EUR 10,99 EUR 7,99
(6 gebraucht ab EUR 1,95)
Erscheinungsdatum: April 2007
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Gridlockd DV
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4 Kommentare:
2pac und roth ??
Dieser Film ist zwar nicht so witzig wie er im treiler dargestellt wird aber jeder wir seinen Spaß haben
der auf 2pac und seine filme steht also ein muss für jeden 2pac Fan der seine rolle wirklich gut spielt und Tim Roht ist auch sehr gut ihn den Film geht es um 2 junkies die clean werden wollen
und dabei die Verrücktheit des amerikanischen System mitkriegen

Skurriler Filmspass
Obwohl dieser Film schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, kommt er noch immer ganz schön frisch und originell herüber. Das liegt nicht zuletzt an den beiden Hauptdarstellern Tim Roth und Tupac Shakur, die als Drogenjunkies auf dem Weg zum Entzug in die Mühlen der Bürokratie geraten und dabei von einer aberwitzigen Situation in die nächste stolpern. Kurzum, ein Riesenspass mit zwei gut aufgelegten Akteuren und toller Filmmusik von Stewart Copeland - am besten in der Originalfassung geniessen - so oft hat man das f***-Wort selten gehört ;-)
Extras bietet die DVD ausser ein paar Trailern keine, doch der Film ist absolut sehenswert!

Sehr gut!
Der Film ist sehr gut, besonders Tupac Amaru Shakur, er ist der genialste Künstler in jeder Hinsicht. Empfehlenswert, allerdings muss man den Film auf Englisch sehen ;).


Tupac und Tim Roth sind einfach klasse
Ein echt genialer Film über den Wahnsinn der Bürokratie , man sich echt teilweisse in den Film hinneinversetzten... Klasse Schauspieler und ein witziges Ende.

Ganz klar 5 Sterne

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2012 [Blu-ray] [UK Import]
mit Chiwetel Ejiofor, Woody Harrelson, Thomas McCarthy, Danny Glover, George Segal, Regie: Roland Emmerich
DVD bei Amazon: EUR 30,22 EUR 25,99
(4 gebraucht ab EUR 17,79)
Erscheinungsdatum: März 2010
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Ich fand ihn gut!
Übertrieben? Schlechte Effekte? Also bitte... Ein ganz typisch-amerikanischer Weltuntergangs-Katastrophenfilm, wie auch Independence Day, Armageddon, Deep Impact und Co.! Hier davon zu sprechen, wie unrealistisch das alles wäre, entbehrt jeder Logik. Natürlich ist es unrealistisch, aber deshalb nicht weniger spannend!
Die Geschichte ist ganz einfach: Wissenschaftler entdeckt verheerende Sonneneruptionen und Planetenkonstellationen (ein Wunder, dass ihm gleich von Anfang alle geglaubt haben...) und nun beginnt der Überlebenskampf der Menschheit. Die Staaten dieser Erde tun sich mit den Chinesen zusammen (Zusammengehörigkeitsaspekt) und bauen riesen Schiffe bzw. Arche Noahs (Bibelaspekt), verhökern die Tickets zu horrenden Preisen (Kapitalismusaspekt), bis mal jemanden auffällt, dass doch Platz für noch viel mehr Menschen an Board ist (Menschlichkeitsaspekt). Und natürlich gibt es wieder irgendeinen Loser, der es schafft, sich und seine Familie vor all den hereinstürzenden Katastrophen zu retten und dabei über sich hinaus zu wachsen. Dabei soll auch die familiär-schwierige Situation und die Liebe nicht zu kurz kommen (Schmuseaspekt). Das alles gepaart mit ein bißchen Witz, Ungerechtigkeit, Glück und vor allem den Special-Effekten ergibt einen durchaus sehenswerten Film.
Kein großes Kino, aber stellenweise schon ziemlich spannend. Ich fand ihn gut!

Enttäuschende Spezialeffekte
Das Positive an 2012 war für mich, dass die ersten 45 Minuten doch recht unterhaltsam waren. Aufgrund der vielen Negativen Bewertungen für die Handlung, war ich ja voreingenommen und hatte Schlimmstes erwartet. Leider teilte der Film dann das Schicksal der Erde, beiden ging es immer schlechter. Ich konnte den Film immer weniger ernst nehmen und habe mir sehnlichst das Ende herbeigewünscht. Nach zu langer Zeit wurde ich dann auch erlöst. Die Handlung wurde einfach immer grotesker und die Hauptfiguren immer unglaubwürdiger. Lassen wir das, dazu gab es schon genug Rezessionen.
Also wenn ich schon solch einen Film mit so einer sinnlosen Handlung sehe, dann will ich unterhalten werden und erwarte beeindruckende Spezialeffekte als Ausgleich. Von vielen Rezessionen wurden diese auch gelobt. Leider muß ich dem auch noch widersprechen. Ich persönlich habe dies als das Transformers-Problem bezeichnet. Die Transformers Filme strotzen nur so mit Spezialeffekten und schaffen es aber seltsamer Weise überhaupt nicht, mich irgendwie zu beeindrucken. Genau so erging es mir mit 2012. Nette Animationen, die mich völlig kalt lassen. Woran liegt das eigentlich? Wieso gibt es Filme mit aufwändigsten Effekten, die ich noch nie so gesehen habe, die mir aber nicht im geringsten ein Wow entlocken. Eine Antwort habe ich nicht, nur Vermutungen. So sind die Szenen alle viel zu schnell vorbei, als das sie bei mir überhaupt wirken, geschweige denn einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dann sind sich sehr viele Effekte ähnlich. Mal stürzen Autos in die Tiefen, dann Menschen oder Flugzeuge. Man sieht nie genau das Ausmaß einer Zerstörung, wenn es vorbei ist, der Blick richtet sich sofort auf die Nächsten zu zerstörenden Objekte. Als absolut größtes Manko empfinde ich, dass man es nicht schafft, die gewaltige Zerstörungskraft auf den Zuschauer rüber zu bringen. Ich nehme die physikalische Power dieser Vorgänge nicht wahr. Als Zuschauer bin ich hier nicht wirklich mittendrin. Ich sehe nur nette Bilder. Ich will aber diese Kraft, den Druck, die Hitze in den Szenen mitnehmen. Warum wirken Kriegsfilme in dieser Hinsicht, aber nicht sowas wie 2012 oder Transformers?

unterhaltsamer Untergang
"2012" erzählt die Geschichte des Schriftstellers Jackson Curtis (John Cusack), der eher zufällig vom bevorstehenden Weltuntergang erfährt und daraufhin alles versucht, um seine Ex-Frau (Amanda Peet) und ihre beiden gemeinsamen Kinder vor dem sicheren Tod zu retten.

Mit diesem einen Satz ist auch schon der komplette Inhalt des Films wiedergegeben. Den eigentlich guten Darstellern bleibt angesichts der mehr als oberflächlichen Handlung leider keine Möglichkeit überhaupt irgendeine Art von Schauspielerei zu zeigen.

Aber bei einem Monumentalfilm über den Weltuntergang sind die Schauspieler sowieso nur Statisten. Die heimlichen Stars sind natürlich die Computereffekte, die das Ende der Welt in großartigen und bombastischen Bildern in Szene setzen.
Regisseur Roland Emmerich macht daraus eigentlich auch keinen Hehl: Ansatzweise nimmt sich der Film selbst nicht ganz ernst, was in einzelnen schwarz-humorigen Szenen zu erkennen ist. Leider flackert dieser schwarze Humor nur vereinzelt auf und wird besonders zum Ende hin durch sehr schmalzigen Pathos ersetzt.

Die Handlung von "2012" ist eine völlig unglaubwürdige und gekünstelte Aneinanderreihung absolut irrwitziger, unlogischer und total bizarrer Szenen - und dabei trotzdem unterhaltsam.
Der Film ist sozusagen Knäckebrot für das Hirn, aber ein Festschmaus für die Augen.

Da ich von "2012" aufgrund der Kritiken auch nicht mehr als beeindruckende Bilder erwartet habe, wurde ich nicht enttäuscht. Ich muss allerdings sagen, daß die Handlung selbst für einen Katastrophenfilm ziemlich schwach ist.

gehört in die top 10 der schlechtesten streifen aller zeiten
eigentlich fehlen einem die worte, was für ein grottenschlechter seicht-schnulz-klischee-kitsch dieses "machwerk" ist. man fragt sich, wie ein top-schauspieler wie john cusack sich für so einen -sorry- sinnbefreiten krampf verschwenden konnte. den inhalt (welchen inhalt?!) könnte man sich getrost ersparen: amerikanischer (was sonst) familienvater rettet sich und die seinigen mit den unglaubwürdigsten aktionen, nebenbei darf er sich neu verlieben, ein zahnrad reparieren (5 Min. Luft anhalten ist doch auch ganz nett) und so weiter. reiche milliardäre (darunter der typische dicke russische oligarch mit zigarre plus nerzbekleidete gattin plus schosshündchen, gaanz wichtig!) stellen die creme de la creme der menschheit dar, denn natürlich dürfen nur die dabei sein, die sichs leisten können. das schicksal der anderen menschheit wird ganz einfach weggespült. hauptsache, die üblichen verdächtigen überleben. das kommando und den üblichen ultimative menschlichkeits-appell darf der sympathische afroamerikaner übernehmen, der die tochter des geopferten amerikamischen präsidenten....ach, was solls, man ahnt es ja eh schon. ein potpourri aller nur möglichen dämlichen abgenutzten klischees (ach ja: nazis haben noch gefehlt), zusammengeworfen in einem film, der nichtmal dann intressant wird, wenn man sein hirn an der kinokasse abgegeben hat.

für alle, die wegen den effekten den film ansehen möchten: kein special effect kann diesen end-bescheuerten streifen aus seinem schwarzen kreativ-loch herausholen. alles, aber wirklich alles wirkt noch unglaubwürdiger und aufgesetzter, als man es von emmerich und hollywood eh schon zur genüge kennt. ich habe mich geärgert, überhaupt meine kostbare zeit damit verschwendet zu haben. dabei hätte das thema, richtig angepackt, soviel potenzial. schade drum.

Perfekter Weltuntergang in seichter Story
Der Name Roland Emmerich (die deutsche Antwort auf Michael Bay, wie ich finde) ist ein Synonym für Edel-SFX-Spektakel, und wer bereits seine älteren Filme kennt, weiß worauf er sich einlässt: Beeindruckende Bilder, schlichte Stories und Popcorn-Unterhaltung der einfacheren Sorte. Wer damit bisher zufrieden war, wird auch mit "2012" bestens bedient werden.

Meine Erwartung lag allerdings etwas höher. "Independance Day" war sein erster, richtig großer Welt- und Achtungserfolg, durch den er die Möglichkeit besaß, sich in seinem "Katastrophen-Metier" weiter auszutoben, aber auch in anderen Genren zu experimentieren ("Der Patriot", "Godzilla", "10.000 B.C."). Dann kam 2004 sein zweiter, großer Blockbuster "The Day after Tomorrow", bei dem wieder eine Bedrohung globalen Ausmaßes herrschte.
Genau diesen Film halte ich für die bisherige Krönung seines kreativen Schaffens. Er war zwar genau wie die Meisten von Emmerichs Filmen ein optisches Sahnestück, griff aber ein (sogar noch heute) sehr aktuelles Thema auf (den Klimawandel) und behandelte Dieses mit genug Ernsthaftigkeit. Auch mit der Wahl der Darsteller hat er sich kaum einen Fehler geleistet. Und auf unnötige Kalauer wurde verzichtet, die Rahmenhandlung nicht mit unnützen Nebensächlichkeiten verwässert. Nicht allzu moralinsauer, aber am Ende mit einer umwelt-politischen Botschaft. Hier zeigte unser deutscher "Spielberg" erste echte Ambitionen, ein Big-Budget-Movie mit Nachwirkung zu schaffen.

Die Hoffnung, dass auch "2012" ein ähnliches Niveau - wenn auch mehr auf dramatischer Ebene erreicht, erfüllte sich leider nicht. Anhand der Trailer hatte ich mit einem düsteren Weltuntergangs-Szenario gerechnet, wo der Überlebenskampf der Menscheit gezielt und ungeschönt im Focus steht. Doch Emmerichs jüngstes Werk schleppt einige "überflüssige Pfunde" mit sich rum, die den Film leider ins unvermeidliche Mittelmaß abstürzen lassen:
- eine zerbrochene Familie (geschiedenes Elternpaar, ein Vater mit schlechtem Draht zu seinen Kindern), die sich zum Filmende wieder zusammenrauft - hätte nicht sein müssen. Zu oft schon gesehen.
- Zu viele Einzelschicksale von größtenteils (für die Story) unwichtigen Nebencharakteren, woraus die Überlänge des Films resultiert
- Die schauspielerischen Fähigkeiten eines John Cusack, Oliver Platt oder einer Amanda Peet werden nicht ansatzweise genutzt; Woody Harrelson wird die undankbare Rolle des bemüht-witzigen Weltuntergangs-Propheten Charlie Frost zuteil
- Übertriebene Moralpredigten, US-Patriotismus so dick wie eine tektonische Platte und politisch überkorrekte Inhalte
- Klischee-überladene Figuren wie der russischen Milliardär Karpov nerven sowohl mit ihren Auftreten als auch mit ihrem überzeichneten Akzent

All diese Probleme sind auch an einigen Längen im Film nicht ganz unbeteiligt. Doch wenn man einigermaßen schmerzfrei ist, kann man "2012" doch noch weitgehend genießen:
Roland Emmerichs apokalyptische Leinwand-Achterbahn ist Bombast-Action pur, und dank seines etablierten SFX-Teams aus Deutschland gelingt bis auf einige Ausnahmen (u.a. die Limousinen-Szene) die perfekte Illusion. Was Schauwerte betrifft, hat der alte Schwabe immer noch ein gutes Händchen.

Zum Film-Ende war ich traurig und glücklich zugleich. Traurig, weil mir der Film insgesamt nicht das gab, was ich mir gewünscht habe. Widerum aber glücklich darüber, dass ich es nun hinter mich gebracht habe ;-)


© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
W. - Ein missverstandenes Leben [Blu-ray]
mit Josh Brolin, Toby Jones, Dennis Boutsikaris, Jeffrey Wright, Thandie Newton, Regie: Oliver Stone
DVD bei Amazon: EUR 9,28 EUR 8,95
(4 gebraucht ab EUR 5,75)
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
W - W. - Ein missverstandenes Leben Blu-ray
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
This film is a waste of resources as everything that is real has already happened and is in record. Everything that is speculati
This film is a waste of resources as everything that is real has already happened and is in record. Everything that is speculation is, has already been speculated, and goes repeatedly. This film by Oliver stone is just beating a dead horse.

The film is just a series of encounters of work, women, and school. The later Bush mixed up as flash forward reminds me of a cross between 12 angry men and failsafe.

I assume this is a documentary style collage of several Oliver
Stone selected books.

If you do watch this film for some reason, be sure to also listen to the voiceover by Oliver Stone, as you know he always has some sort of nasty agenda. In this case, it is not obvious until you listen to the commentary.

American Soldier
It Doesn't Take a Hero : The Autobiography of General H. Norman Schwarzkopf
My American Journey


Wirklichkeit, die ich mir nicht wünschen würde
Das Leben von George Walker Bush wird in verschiedenen Stationen abgebildet, umgesetzt über zahlreiche Rückblenden:
- als jungern Mensch mehr dem Alkohol als der ernsthaften Arbeit zugeneigt, wird er von seinem allmächtigen Vater aus allen Schwierigkeiten herausgepaukt
- seine ersten Versuche in der Politik, zunächst im Schatten vom Vater und vom eigenen Bruder
- die Entwicklung seiner Gläubigkeit als Resultat seines Vorlebens
- man meint zu sehen, welchen politischen Manipulationen er selbst als Präsident aufgesessen sein soll

Ob man Bush nun mag oder nicht, der Film oder besser die Darstellung dieser Person ist an etlichen Stellen erschreckend - das sollte der mächtigste Mann im Land gewesen sein?

Der Wiedererkennungsgrad durch die gute Leistung des Schauspielers ist enorm.
Ich habe weder den Eindruck, dass dieser Film weder als Geschichtsschinken noch als lückenlose Biografie geplant ist - vielelicht sollte man ihn einfach als Unterhaltung ansehen. Und genau zu diesem Zwecke habe ich den Film gekauft und er hat die Anforderung voll bestanden.

Qualität top! Story-Umsetzung flop!
Na ja, die Blu-ray macht das was sie soll - durch Qualität in Bild und Ton glänzen. Die Handlung ist vom Thema - wie ich finde - auch hochinteressant und könnte durchaus auch sehenswert sein. Wenn doch auch die Umsetzung gestimmt hätte, wäre es eine Super-Scheibe! Aber die Synchroisation wirkt wirklich saft- und kraftlos - einfach uninspiriert! Irgendwie hat man oft den Eindruck, die verbalen Dialoge haben mit den gerade ablaufenden Bildern emotional überhaupt nichts zu tun. Schade!

Leider nicht ganz was ich erwartet hatte.
Der Film hat meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt. Er war für meinen Geschmack nicht bissig genug. Oliver Stone ist mit allen Charakteren nur sehr zaghaft in die Kritik gegangen. Man hat den ganzen Film lang den Eindruck, als hätte er sich einfach nicht getraut. Kaum meint man, dass der Film endlich mal etwas konkreter wird, umschifft Oliver Stone die angespannte Szene mit Smalltalk oder einer Rückblende.
Mir war der Film nicht politisch und auch nicht kontrovers genug. Ich hätte mir gewünscht, dass der Film mehr Stellung bezieht. So schwabbelt die ganze Geschichte immer zwischen Pro- und Contra-Bush herum, ohne den Beteiligten wirklich wehzutun. Oliver Stone spricht einfach nicht aus, was er den ganzen Film über zwischen den Zeilen erzählt.
Gut, ich habe von Oliver Stone nicht erwartet, dass er einen polemischen Verriss im Stile eines Michael Moore hinlegt, aber ich hatte erwartet, dass etwas deutlicher Stellung bezogen und das politische Wirken G.W.Bushs etwas präziser herausgearbeitet wird. Insbesondere seine Zeit als Gouverneur Texas', über die man hier in Europa nur recht wenig weiß.

Der Film ist gut, ohne Frage. Ich fand ihn auch recht interessant, aber so die letzte Bissigkeit fehlte und etwas mehr Zynismus, Satire und politische Unkorrektheit hätten dem Film meines Erachtens ganz gut getan. Da es schon keine zusammenhängenden Handlungsstränge oder Spannungsbögen gibt, fehlt dem Film irgendwie das gewisse Etwas und die knapp 2h Laufzeit vergehen sehr zäh. Man kennt halt die politischen Hintergründe schon und vieles aus dem Leben von G.W.Bush ist ebenfalls bekannt. Ich fand den Film für eine politische Dokumentation zu unpräzise und für einen Spielfilm zu langweilig. Es ist halt irgendwas dazwischen. Vielleicht bin ich auch einfach mit einer zu hohen Erwartungshaltung an den Film gegangen.
Daher möchte ich nur 4 Sterne geben.


Die BluRay selbst geht in Ordnung. Die Qualität von Bild und Ton ist wirklich sehr ordentlich. Mit Extras ist man recht sparsam umgegangen, aber das stört meiner Meinung nach nicht.

Eine Kaufempfehlung erhält der Film von mir trotzdem.
Der Film ist ohne Frage sehenswert. Nur die erwartete bitterböse und kontroverse Abrechnung, die ich von dem Film erwartet hatte, blieb leider aus.

Mit den allerbesten Absichten ...
Im neuen Jahrtausend hat Oliver Stone bislang nicht an seine ausnahmslos mitreißenden Filme der 90er Jahre anknüpfen können, die politisch unkorrekte, Kontroversen befeuernde Bissigkeit, die man an seinen Filmen zu schätzen gelernt hat, schien ihre Zähne verloren zu haben.

So wagte ich zumindest zu hoffen, dass er mit seinem dritten "Präsidentenfilm" nach JFK und Nixon nun mit W. wieder ins Gleis zurückfinden würde - wenngleich sich nach diesen beiden Schwergewichten amerikanischen Politik die Wahl des unbeliebtesten aller amerikanischen Präsidenten ein wenig opportunistisch ausnahm.

Wer nun aber ein schonungsloses George W. Bush-Bashing erwartet, der wird von diesem Film ebenso enttäuscht werden wie all diejenigen, die eine bitterböse Satire zu sehen erwarten. Einerseits widersteht Stone der allzu süßen Verlockung, sich zum undifferenzierten Michael Moore des Feature Films aufzuschwingen, andererseits liefert er mit W. aber auch kein Wag the Dog, kein Dave und beileibe keinen Dr. Strangelove ab.

Was er dem Zuschauer bietet, ist die Biographie eines Mannes, der in seinem Bestreben, das Richtige zu tun, ein all-american-guy ist, ein Mann, der einem bei allem, was man über die Politik der sogenannten Bush-Registratur weiß, nicht wirklich unsympathisch sein kann. W. hat einen unstreitigen Protagonisten, und der heißt George Walker Bush. Stone verteidigt diesen Mann nicht, aber er stellt ihn auch nicht an den Pranger. W. ist sein vermutlich zurückhaltendster Film, aber gerade durch diese Zurückhaltung, durch die Weigerung, dem Zuschauer seine Interpretation dessen einzubrennen, was er auf der Leinwand sieht, verleiht er diesem Film eine Integrität, die er als Satire niemals hätte.

Der komplex, weil in einer Fülle von Rückblenden und zeitlichen Sprüngen zwischen Bushs achtjähriger Präsidentschaft und seinem persönlichen und politischen Werdegang seit den 60er Jahren erzählte Film, ist geschickt darin, immer wieder biographische Querverweise anzubieten und Schlaglichter zu setzen, die sich zu einem psychologischem Profil des ersten Mannes im Staat vernetzen und seine Entscheidungen und Handlungen in einen größeren, wenngleich stark persönlich motivierten Kontext bringen.

Josh Brolin spielt George Walker Bush mit einer atemberaubenden Authentizität, die immer wieder den leibhaftigen Bush aufblitzen lässt, und neben ihm glänzen insbesondere der wundervoll mephistophelische Richard Dreyfuss als imperialistische Großmachtsphantasien schürender Vize-Präsident Dick Cheney und James Cromwell als der politische Übervater George Bush senior, wenngleich die gesamte Riege der Darsteller, die das Team der President's Men & Women verkörpern, sowohl visuell als auch spielerisch überzeugen können.

Stone, der bekanntermaßen kein Fan von Bushs Politik ist, hat mit W. eine Biographie geschaffen, die diesem Präsidenten eine faire Abrechnung zuteil werden lässt. Es wäre ein Leichtes gewesen, George Bush der Lächerlichkeit preiszugeben, sich über seinen Glauben der göttliche Vorbestimmung seiner Präsidentschaft lustig zu machen, über seine stellenweise joviale Naivität ausgiebig zu spotten, seine schon früh als sogenannte Bushisms bekannt gewordene Versprecher in weit höherer Dichte einzuflechten, als es tatsächlich geschieht (wenngleich sich Stone es nicht verkneifen kann, Bush ein "Guantanamero" in den Mund zu legen) - dass der Fokus auf dem Menschen Bush und nicht auf dessen Politik liegt, zeigt allein die Tatsache, dass "Meilensteine" seiner Präsidentschaft, wie der 11. September 2001 oder der haarscharfe Sieg gegen Al Gore bei der Wahl zur ersten Legislaturperiode, einfach außen vorgelassen werden.

Der Film endet wie Bushs zweite Amtszeit im Scheitern - in einer Pressekonferenz danach gefragt, ob er Fehler gemacht habe und welche diese wären, kann Bush keine kohärente Antwort geben - Selbstreflexion, so scheint es, gehört nicht zu seinen Stärken. Er habe gewiss Fehler gemacht, aber welche, das könne er nicht sagen. Und was für mich als Zuschauer das Merkwürdigste war: Ich konnte es auch nicht.

Soviel zum Film, der sicherlich nicht zu Stones besten gehört und gewiss nicht die aus den 90ern gewohnte Schärfe und Bissigkeit besitzt, aber dennoch seine Meriten hat und definitiv neben Comandante sein sehenswertester Film der 2000er Jahre sein dürfte. Die DVD allerdings ist eine kleine Enttäuschung, die Interviews mit den Darstellern teilweise unzusammenhängend und belanglos, außerdem hat der Film zwar die englische Tonspur (und ich empfehle wärmstens, den Film auch auf englisch zu schauen), aber - was mich persönlich störte - keine englischsprachigen Untertitel.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Mission: Impossible 2 [Blu-ray] [UK Import]
mit Tom Cruise, Anthony Hopkins, William R. Mapother, Dougray Scott, Thandie Newton, Regie: John Woo
DVD bei Amazon: EUR 23,96 EUR 16,99
(2 gebraucht ab EUR 8,87)
Erscheinungsdatum: November 2008
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Wer Comics mag, wird diesen Film lieben
Viele Rezensionen zu ME2 reklamieren den mangelnden Realismus des Films. Ich kanns bedingt verstehen. Ich selbst habe wenige Tage, bevor ich den Film zu sehen bekam, ein Interview mit John Woo gesehen und vielleicht die "richtige" Erwartung zum Film gehabt. Entsprechend war ich nicht enttäuscht, sondern begeistert.
Der Film *will* gar nicht realistisch sein, sondern ein Märchen, ein Comic mit Elementen des klassischen Dramas, choreografiert wie ein Ballett. Und das haut genau hin! In vielen EInstellungen ist der Film nicht Action sondern Kunst. Finde ich.
Und mal ganz ehrlich: Wie viele der Jungs, die hier nach mehr Realismus plärren, erschauern genüsslich, wenn in Stirb langsam Bruce Willis das zwölfte Mal auf die Klappe kriegt und tapfer weiter kämpft. *Unheimlich* realistisch. Doch. Ja.

Also: Klar machen, dass das ein spannendes Märchen sein will und genießen. Dann machts auch Spaß.

Star Vehicle
Während der erste Teil noch über eine interessante (spannende) Geschichte verfügte, dienen hier nur mäßig unterhaltsame Schnipsel als Füllmaterial um die Aktionenszenen einzurahmen. Spannung kam bei mir zu keiner Zeit auf. Die Aktionszenen sind jedoch so gelungen das dem Film die Tiefstwertung erspart bleibt.

Noch schlechter als M:I 1!
Guten Tag,

Ich war schon vom ersten Teil der Triologie nicht gerade überzeugt worden, trotz guter Kritiken. Habe gehört,dass der 2.Teil schlechter sein soll, als der erste. Und es stimmt. Es gab zwar endlich ein bisschen Action im Film, wie ich es mir gewünscht habe, doch die Story versaute es wieder. Einfach nicht gut dieser 2.Teil.

Zu Actiongeladen
Um ehrlich zu sein hatte jeder der Mission Impossible kennt vom zweiten viel mehr erwartet, nachdem man den Trailer im Kino gesehen hat. Doch leider kam es wie es kommen musste, John Woo hat indem Film einen vollkommen neuen Weg eingeschlagen. Er setzte mehr auf geniale Actionszenen statt sich an das Konzept des Vorgängers zu halten, welches den Zuschauer in Teil eins so fasziniert hatte. Trotzdem ist er kein schlechter Film, er ist halt nur ein Actionfilm mit vielen John Woo Actionszenen sowie man es von ihm gewohnt ist. Wer also auf sowas steht sollte ihn sich unbedingt anschauen, alle anderen einen großen Bosen machen um diesen eigentlich sehr guten Actionfilm der Extraklasse.

Mission: Fehlgeschlagen
Ja, ja, ich weiß: ACTION, ACTION, ACTION, ACTION und sonst ? Nichts ! Keine Story, keine Spannung und kaum gute Schauspieler, nichts ! Ving Rhames und Sean Ambrose, sowie dessen Gehilfe gehen ja in Ordnung (beiden letzteren nimmt man die Rolle der Bösewichte sogar ab), aber der Rest ist einfach nur schlecht, wie z.B. der völlig unnötige neue Pilot. Besonders enttäuscht haben mich persönlich Thandie Newton, die die Rolle der hauptfigur nun wirklich nicht gut rüberbringt (Das soll eine Diebin sein ? - viel zu zart und zu verletzlich kommt sie daher) und Anthonie Hopkins als IMF - Leiter, was aber meiner Meinung mehr daran liegt, dass diese Rolle einfach nicht zu ihm passt. Hopkins ist ohne Frage ein toller Schauspieler, aber die Role passt einfach nicht zu ihm. Und völlig übertriebenes, unnötiges Bond - Gehabe von Tom Cruise ! Ok, die Action ist gut und manche der Szenen (allen voran die im Bunker und im "Biocyte" - Gebäude) hätten fünf Sterne verdient. Auch die Szene, inwelcher sich Nyah selbst den tödlichen Virus spritzt und die, in der Sean seien gehilfen erschießt sind sehr überzeugend gemacht und an diesen beiden Stellen wird der Film sogar richtig spannend, dennoch nicht so spannend wie Teil I und ein Film ohne echte Story ist kein guter Film ! Diese ist mehr als mittelmäßig ausgefallen. Man weiß eigentlich schon genau am Anfang, wie es weitergehen wird. Schade, Schade, Schade ! Dat war nix ! Da kann der liebe Tom noch so toll auf seinen Mottorrädchen reiten ! Tut mir leid !

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
The Leading Man [UK Import]
mit Jon Bon Jovi, Thandie Newton, Barry Humphries, David Warner, Regie: John Duigan
DVD bei Amazon: EUR 15,58 EUR 19,99
(2 gebraucht ab EUR 9,99)
Erscheinungsdatum: Januar 2004
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Ein Muss für Fans und für alle anderen: Es gibt bessere Filme
Drei Sterne gibts von mir, da ich Jon Bon Jovi als Sänger sehr beeindruckend finde, den Film jedoch weniger gelunegen. Ganz zu schweigen von seinem schauspilerischen Können.
Wie gesagt, ich denke dieser Film sollte in keinem Regal eines echten Jon Bon Jovi Fans fehlen, allerdings sollte auch gesagt werden, dass er lieber bei seiner Eigentlichen Leidenschaft, nämlich dem Singen bleiben sollte. Denn die Schauspielerei beherrscht der smarte Rocksänger nicht annährend so gut wie die Rock Musik. Auch er scheint mit dem Strom zus schwimmen, welcher seit Jahren durch die amrikanischen Musik-Star-Köpfe schwappt: Singen reicht nicht, jetzt muss man(n) auch noch schauspielern. Leider mit extrem mäßigen Erfolg. Allerding muss ihm auch zu gute gesprochen werden, dass dies die beste filmische Darstellung Jon Bon Jovis ist. Daher Daumen hoch und kaufen für die Fans.
Allen anderen sei geraten, wer nicht auf "Intriegen-Filme" ohne konkrete Handlung steht, sollte sich den Kauf noch einmal überlegen. Auch wenn es kein Meisterstück der Filmindustrie ist, so ist es allerding nett anzusehen, wenn man nicht zu viel erwartet.
Fazit: Geschmackssache!


einzige Glanzaufführung von Jon Bon Jovi
ich muss mich der rezension von der person aus München 2000 nur anschliessen , nur das ich der meinung bin das Jon Bon Jovi kein so guter schauspieler ist und dieses der beste film von ihm ist.Ansonsten ist er bis jetzt, in all den filmen die ich von ihm gesehn habe,dieser von weitem der beste.Alle andren filme zeigen ihn nur als einen mittelprächtigen Schauspieler.
hat er es nötig, grade er als erfolgreicher songwriter und auch hervorregener Frontman der band, sich als sexsymbol zu verkaufen? ich denke das nicht. darüber kann man sich auch gerne streiten.
ich wiederhole mich nur und behaupte das meiner bescheidenen meinung nach, dieses der beste film ist den er je gespielt hat.
ich sage dazu nur "schuster bleib bei deinen leisten."
wie gehabt schönen gruss bis zum nächsten mal
eue(r) Jonfan

Teuflisch gut - brilliant gespielt!
Eine super Story, teuflisch gut durchdacht, voll prickelnder Erotik und von allen Darstellern sehr überzeugend gespielt. Besonders Rockmusiker Jon Bon Jovi zeigt hier eine überraschend brilliante Leistung und fegt die üblichen Vorurteile gegenüber schlecht schauspielernden Sängern beiseite!

Jon Bon Jovi als "The Leading Man"
Ja, ich bin ein Fan von Jon Bon Jovi und Band aber trotzdem zeigt Jon in dem Film sein Talent. Er kommt nach London und will in einem Theater schauspielern. Da ist Felix, der Regiesseur, seine Frau aber auch noch die hübsche werdene Kollegin von Jon. Es ist eine rasante Story an einem Stück sogar ein ganz kleiner Krimi. Es ist einfach ein wunderbarer Film den man unbedingt sehen sollte(auch wenn man kein Fan von ihm ist!!!)!

Glanzvorstellung von Jon Bon Jovi
Leading Man

Der Film wird geprägt von zwei völlig unterschiedlichen Charakteren. Was ist der Unterschied zwischen beiden? Da ist Felix auf der einen Seite, ein Mann dem irgendwie alles aus dem Ruder läuft, der seine Beziehung zu Hilary ausbauen möchte, aber gleichzeitig unter den Eifersuchtsattacken seiner Ehefrau leidet und dem es nicht gelingt den entscheidenden Schritt zu tun um sich aus der alten Beziehung zu lösen. Felix ist eigentlich das genaue Gegenteil zu Robin (Jon Bon Jovi). Er befindet sich immer in der Opferrolle. Er jammert über seine schwere Beziehung, seinen harten Job und was weiß ich noch alles. Er weiß nicht so richtig was er will, eigentlich will er mit Hilary eine Beziehung, aber er hat Angst seine Ehe (und damit etwas wie alte Gewohnheiten) würde scheitern. Das er nicht beides haben kann, will er nicht richtig begreifen. Er bemitleidet sich selbst. Und er wird eifersüchtig auf Robin, obwohl er mit ihm einen klaren Deal hatte. Er will den Preis einfach nicht zahlen, obwohl im klar war, ?das es ihn was kosten wird". Anstatt alles zu tun um klare Fronten zu schaffen, dümpelt er irgendwie dahin und läßt sich treiben. Auf der anderen Seite steht mit Robin der gutaussehende, charismatische und unglaublich erotisch wirkende Sonnyboy, der überhaupt keine Probleme zu haben scheint. Robin ist sich seiner Wirkung auf Frauen voll bewußt, und er nutzt das aus um seinen Spaß zu haben. Er wirkt dabei sehr arrogant und dennoch irgendwie sympathisch. Obwohl er sich teilweise wie ein Arschloch verhält, kann man ihm nicht böse sein, Felix aber, der sich immer in der Opferrolle sieht und sich dementsprechend verhält, verliert mit jeder Minute mehr die Sympathien des Zuschauers. Robin ist einfach der ?Leading Man", er weiß was er will, er ist geradlinig, er ist NICHT in der Opferrolle, er beeinflußt die Menschen in seiner Umgebung nach seinem Willen und er hat vor allem Spaß am Leben. Er ist ein hervorragender Intrigant und denkt immer zuerst an seine eigenen Bedürfnisse. Er tut keinem einen Gefallen ohne daraus seine eigenen Vorteile zu sehen. Er hat unglaubliches Selbstvertrauen in sich und seine Fähigkeiten und ist sich darüber voll im klaren. Er lotet seine Möglichkeiten aus und nutzt die Gelegenheiten die sich bieten immer aus. Ich glaube allerdings auch, daß er weiß wo seine Grenzen sind. Er überschätzt sich nicht. Er ist der perfekte Verführer, seine Manieren sind außerordentlich gepflegt, er weiß was Frauen gefällt und natürlich ist seine Optik für Frauen unwiderstehlich und prädestiniert ihn geradezu als Liebhaber. Er genießt sein Leben und bleibt auch bei der Arbeit smart. Der entscheidende Unterschied ist nicht der berufliche Erfolg (den sie beide haben) sondern was jeder aus seinem Leben macht und wie sie die Dinge sehen.

Alles in allem eine Glanzvorstellung von Jon Bon Jovi.Selbst wer seine Musik nicht mag, wird zugestehen müssen, daß er diesen Film dominiert. Unf für Fans ist der Film sowieso ein Muß.

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Mission: Impossible 1, 2 And 3 [UK Import]
mit Tom Cruise, Thandie Newton, Dougray Scott, Rade Serbedzija, Michelle Monaghan, Regie: Brian De Palma, John Woo, J.J. Abrams
DVD bei Amazon: EUR 43,75 EUR 39,99
(2 gebraucht ab EUR 9,71)
Erscheinungsdatum: November 2006
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
1 Kommentare:
Endlich als Blu-Ray Box
Habe die Box heute morgen erhalten und kann die folgenden Sprachen bestätigen:

MI 1 (1 disc)

Audio tracks: DD 5.1 - English, French and German

Movie subtitles: English for impaired / English / German / French

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MI 2 (1 disc)

Audio tracks: DD 5.1 - English, French and German
+ Audio commentary by John Woo

Movie subtitles: English for impaired / English / German /French

Commentary subtitles: English / German / French

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MI 3 ( 2 discs)

Audio tracks: DD 5.1 - English, French and German
+ Audio commentary by J.J. Abrams and Tom Cruise

Movie subtitles: English for impaired / English / German /French

Commentary subtitles: English / German / French

The bonus disc has an english audio track. Subtitles are available in english, german and french.

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Run, Fat Boy, Run [UK Import]
mit Simon Pegg, Hank Azaria, Thandie Newton, Dylan Moran, Ameet Chana, Regie: David Schwimmer
DVD bei Amazon: EUR 24,17 EUR 27,99
(4 gebraucht ab EUR 2,96)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Alternative Gesamtlänge, Gelöschte Szenen, Kommentar, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Dennis is a clueless and slightly overweight guy, who left his pregnant fiancée five years earlier. Every day, Dennis tries to persuade the woman he loves to accept him back into his life, but everyday he fails. When he discovers that Libby has found a partner in the form of American Whit, frustration grows, and Dennis vows, that for once in his life, he will finish something. This something ends up being a Nike River-run in London. With his friends Gordon and Mr. Ghoshdashtidar by his side, Dennis begins training for the marathon he must finish. SCREENING/VERGEBEN IN: Briten Unabhängige Film-Preise,
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3 Kommentare:
überzeugende komödie
ein herzerfrischender komischer film mit überzeugender schauspielerischer leistung und glaubwürdiger handlung. vor allem auch für lauffreunde sehr lustig zum ansehen.

Erwartungen weit übertroffen!
Zwar war zu erwarten, dass eine Zusammenarbeit solcher Showbizgrößen wie David Schwimmer und Simon Pegg kein Reinfall werden konnte, aber trotzdem hat "Run, Fat Boy, Run" meine Erwartungen um einiges übertroffen.
Wenn man sich die Story das erste mal zu Gemüte führt, hat man eine ganz klassische Hollywood-Kitsch-Romanze vor Augen, die vor romantischen Klisches nur so trieft.Und ja, die Story ist auch genau das. Aber durch eine spritzige und charmante Umsetzung, großartige und überzeugende Charaktere und einem kleinen Fünkchen Ironie, überzeugt dieser Film in vollem Maße!
Zwar ist das Ganze schon recht stark an die typischen Romanzen aus der Hollywoodtraumfabrik angelehnt, aber dieser Film hält sich genau die Waage. Er ist unheimlich romantisch, aber nicht so sehr, dass er kitschig wirkt. Er ist wahnsinnig witzig, aber nicht zu sehr, sodass die Charaktere noch glaubwürdig wirken. So ergibt sich eine perfekte Mischung und es ist sicherlich für jeden etwas dabei.
Und auch in der technischen Ausführung ist der Film wirklich überzeugend (soweit ich das als Laie beurteilen kann). Mit beeindruckenden, witzigen und emotionalen Bildern wird der Filmgenuss harmonisch unterstützt. Und an Friends-Star David Schwimmers Regiedebüt kann man auch nicht meckern.
Aber das herausragendste an "Run, Fat Boy,Run" sind eindeutig die Schauspieler. Hier zeigt der unglaublich talentierte britische Komiker Simon Pegg, dass er auch durchaus Talent zum ernsten und emotionalen Schauspiel hat (was ja in seinen bisherigen Filmen "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" nicht wirklich zum tragen kam) und überzeugt absolut in der Rolle des Vollblut-Losers Danny Doyle. Die anderen Charaktere wie Thandie Newton als Dannies Ex Libby, Hank Azaria als Libbies neuer Lover und Dylan Moran als Dannies engagierter bester Freund runden das Ganze mit einer ebenfalls tollen schauspielerischen Leistung ab.

Dieser Film überzeugt also auf voller Länge und ist absolut empfehlenswert, vorallem für die jenigen, die mal eine richtig gute, charmant-witzige Romantikkomödie mit Stil und spritzigen Ideen sehen möchten!

(Der einizige kleine Kritikpunkt: Die "Schleichwerbung" für den Sporthersteller Nike springt einem während des ganzen Films förmlich ins Gesicht. Mindert den Filmgenuss aber nicht im geringsten!)

Fantastische Unterhaltung mit einem grandiosen Simon Pegg
"Run, fat boy, run" hat alle Erwartungen, die ích an den neuen Simon Pegg stellte, übertroffen. Es ist zwar ein ganz anderer Film geworden als etwa "Hot Fuzz", aber keineswegs ein schlechterer.

Kurz zum Inhalt:
Danny kneift kurz vor der Hochzeit und lässt seine schwangere Braut Lybbie am Traualtar stehen. 5 Jahre später liebt er sie immer noch und schmachtet sie aus der Ferne an, gelegentlichen Kontakt hat er immer dann, wenn er seinen kleinen Sohn abholt. Als Lybbie aber plötzlich einen neuen Freund vorzuweisen hat, weckt das in Danny einen Ehrgeiz, den er sich wahrscheinlich selbst nicht zugetraut hätte. Lybbies neuer Freund Whit ist Amerikaner, erfolgreicher Investmentbanker, sportlich, reich, gutaussehend und klug. Kurzum eigentlich alles, was Danny nicht ist. Als Danny erfährt, dass Whit einen Charity-Marathon mitläuft, meldet sich Danny ebenfalls an, um Lybbie zu beweisen, dass auch er eine Sache durchziehen kann, wenn er es nur will...

Simon Pegg ist wie immer großartig in seiner Rolle als liebenswerter Loser. Auch die anderen Darsteller überzeugen auf der ganzen Linie, insbesondere Dylan Moran als Lybbies skurrlier Cousin Gordon und der gemütliche indische Vermieter von Danny.

Alles in allem ein höchst unterhaltsamer Film, der einen oft zum Schmunzeln bringt und in erster Linie von seinem tollen Ensemble lebt.

Kauftipp!!!

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