5 Kommentare: Schöne Liebeskomödie Der Film ist eine wunderschöne Komödie mit Herz. Man kann sich zwischenzeitig nicht entscheiden ob man lachen oder weinen soll. Ein sehr empfehlenswerter Film für die Familie.
Bewegend, komisch und zum Nachdenken, einfach Klasse! Ich habe diesen Film ohne zu wissen was mich erwartet angeschaut und hatte eigentlich nebenher noch ein paar Dinge zu erledigen...von alledem habe ich nichts gemacht!
Denn dieser gleichzeitig herzzereisende und lustige Film ist einfach fesselnd.
Dies ist mit Sicherheit einer der besten Filme die ich je gesehen habe und ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen und sagen:
"Man kann sein BlackBerry mitnehmen?"
:)
"I see dead people.... ... and they're getting on my nerves!"
"Ghost World" oder auf deutsch "Wen die Geister lieben" kommt daher als eine äusserst sympathische Variante von "6th Sense".
Die Rolle des geistersehenden Kindes bei 6th Sense wird hier vom misantrophischen Zahnarzt Dr. Bertram Pincus (Ricky Gervais) übernommen. Der mürrisch-grummelige Zahnarzt aus England, den es nach New York verschlagen hat, fühlt sich in der Gegenwart anderer Menschen äusserst unwohl und lässt diese das auch deutlich spüren. Am liebsten ist er allein und hat seine Ruhe. Damit ist es allerdings bald vorbei: Als er nach einem OP-Unfall für ein paar Minuten klinisch tot ist und wieder zurückgeholt wird, hat er plötzlich die für ihn äusserst unangenehme Fähigkeit, Tote zu sehen. Und wie bei "The 6h Sense" treten diese mit ihm in Kontakt, um sich von ihm bei einer letzten Sache helfen zu lassen. Und somit macht der Miesepeter eine ganz neue Lebenserfahrung, denn die Toten erweisen sich als äusserst "lebendig" und zerren gewaltig an seinem Nervenkostüm. Besonders penetrant tut dies Frank Herlihy (Greg Kinnear), dessen Frau Gwen (Téa Leoni) erst am Tag seines Todes erfuhr, dass er sie nach Strich und Faden betrogen hat. Das nagt an ihm, weil er sie noch immer liebt und es nicht erträgt, dass Gwen nun kurz davor steht, wieder zu heiraten. Frank drängt Pincus dazu, sich an Gwen heranzumachen, um die bevorstehende Hochzeit mit dem Bilderbuch-Menschenfreund Richard (Bill Campbell) zu verhindern. Wie nicht anders zu erwarten, versucht Pincus natürlich alles mögliche, um sich diesem ganzen Trubel zu entziehen... allein, die Geister haben alle Zeit der Welt :-)
Echt, ich hab mich schon lange nicht mehr so glänzend unterhalten gefühlt wie in dieser romantischen Fantasy-Komödie! "Wen die Geister lieben" läuft zwar nach bewährtem Muster und die Dinge entwickeln sich so, wie man schon zu Beginn ahnt. Das spielt hier aber überhaupt keine Rolle. Die Geschichte entwickelt einen naiven Charme, der knittrige Miesepeter wird glattgebügelt, und wenn sie nicht gestorben sind, dann....
"Wen die Geister lieben" ist ein Märchen, und zu einem Märchen gehört ein Happyend. Punkt! Und dabeizusein, wie sich Ricky Gervais von einem grantigen Kauz zu einem liebenswerten Menschen entwickelt, macht ebensoviel Spass wie die Verwandlung von Bill Murray in "Täglich grüsst das Murmeltier" oder die von Jack Nicholson in "Besser geht's nicht".
"Wen die Geister lieben" hat ein paar wenige Hänger, viel Wortwitz und Situationskomik und mit Gervais, Kinnear und Leoni ein äusserst sympathisches und gut aufspielendes Trio im Mittelpunkt. Als lockeres und amüsant-komisches Gegenstück zu "6th Sense" und als romantische Komödie ist "Wen die Geister lieben" absolut sehenswert!
dead like me Ghost town handelt von einem arroganten misanthropen, welcher durch ein ereignis geister sehen kann. Doch stellen sich die verstorbenen als ebenso penetrant und aufdringlich heraus, wie der großteil der gesellschaft. Bertram pincus meidet den kontakt zu menschen und begegnet ihnen auf egoistische, herablassende art, wobei ihn sein beruf als zahnarzt gelegen kommt, da er die patienten schnell zum schweigen bringen und ihre sinnfreien geschichten und anekdoten ignorieren kann. Sein leben verläuft ebenfalls monoton und er sehnt sich nach der ruhe seines apartments, um sich von seinem umfeld erholen zu können. Als er sich einer darmspiegelung unterzieht, verändert sich jedoch sein gesamtes leben. Während einer unüblichen narkose, da er die erniedrigung des eingriffes nicht über sich ergehen lassen möchte, verstirbt bertram für mehrere minuten, kann jedoch wiederbelebt werden. Doch als er die klinik verlässt, wird er plötzlich von einer großen gruppe menschen verfolgt und ein mann im anzug scheint besonders hartnäckig zu sein. Umso größer ist seine verwunderung, als dieser mann von einem auto angefahren wird, sich auflöst und sich kurz darauf als frank vorstellt. Bertram wird bewusst, dass er halluziniert und vermeintlich geister sehen kann. Franks persönlichkeit ähnelt dem zahnarzt durchaus, da er seine frau betrog und mit seiner geliebten eine wohnung beziehen wollte, welche ihnen als liebesnest dient. Doch konnte er diese nicht mehr verwenden, da er von einem herannahenden bus erfasst und getötet wurde. Frank bittet bertram darum, den neuen freund seiner frau zu vertreiben, da er nur so erlösung und absolution erhalten kann. Ein guter ersatz, mit viel geld und einer annehmbaren persönlickeit wäre die optimale lösung. Auch andere verstorbene sehnen sich nach der erfüllung ihres letzten wunsches. Drei bauarbeiter, deren kollege sich für ihren tod verantwortlich fühlt und verzweifelt, ein vater, dessen sohn sein stofftier verlor und dieses mit den erinnerungen an seinen vater assoziiert und eine alte frau, welche einen streit zwischen ihren töchtern schlichten möchte. Doch existieren auch bedeutend aufdringlichere geister, wie ein nackter mann oder ein verstorbener krimineller, welcher von bertram fordert, er soll einen mann für ihn ermorden.
Die situation wird erschwert, als dr. pincus realisiert, dass es sich bei franks frau um eine mieterin handelt, welche er stets arrogant behandelte und ihr häufig anlass zum ärger gab. Ironischerweise verliebt er sich tatsächlich in diese frau, als er ihrem vortrag über ägyptische mumien lauscht, was frank als zutiefst amüsant empfindet. Trotz der antipathie nimmt gwen sein angebot an, das kiefer der mumie genau zu untersuchen, da sie durch eine entzündung gestorben sein könnte. Gwens neuer freund hingegen wirkt im kontrast zu dem zahnarzt wie der freundlichste mensch. Richard arbeitet als anwalt für menschenrechte, setzt sich für waisenkinder und bedürftige ein und opfert sich selbst für seine mitmenschen auf. Und auch frank und bertram sind sich einig, es handelt sich um einen naiven optimisten, dessen auftreten nicht lächerlicher sein könnte. Ein verfluchter gutmensch, gegen den selbst mutter theresa erblasst, so franks reden. Doch scheint gwen vermeintlich glücklich und bertram ist sich unsicher, ob er diese beziehung gefährden sollte. Während der untersuchung der mumie, einem treffen in gwens wohnung und einem restaurantbesuch entwickelt auch gwen gefühle für bertram und sie nimmt seine eigenheiten und sarkastischen kommentare als amüsant hin. Gleichzeitig ist sie jedoch skeptisch, da er häufig abwesend wirkt und ohne kontext ein gespräch beginnt, wenn frank oder andere geister mit ihm sprechen. währenddessen scheint die beziehung zwischen ihr und richard ausseinander zu brechen. Als pincus jedoch den fatalen fehler begeht und informationen von frank preisgibt, welche ein fremder mensch nicht wissen könnte, scheint alles verloren und bertram fällt in sein altes verhaltenmuster zurück und wird mit seiner eigenen persönlichkeit konfrontiert. Seinen alten meinungen und idealen treu bleiben und ein leben als arroganter misanthroph führen, oder sich verändern und hilfsbereiter sein. Ob frank erlöst werden kann und wie bertram sich entscheidet, bleibt bis zum ende des filmes spannend.
Ghost town stellt eine leichte komödie dar, welche die grundthematik definitiv nicht neu erfindet und nur selten inhalte bietet, welche man nicht bereits kennt, doch durch den protagonisten und der parodie der verstorbenen überzeugen kann. Die geister, besonders frank, wirken sympathisch und ihre letzten wünsche sind durchaus nachvollziehbar, doch wirkt der film zu offensichtlich und der zuseher weiß bereits, was geschehen wird, bevor es die protagonisten tun und besonders das ende wirkt zu konstruiert. Doch tut dies dem filmvergnügen keinen abbruch und der schwarze humor überzeugt auf ganzer linie. wer gelegentlich bekannte und klischeehafte inhalte, welche sich auf ein minimum reduzieren, als negativ betrachtet, kann einen stern der gesamtwertung abziehen.
Sehr guter Film Der Film ist eine seeehr gute Arbeit. Er hat keine Längen und ein gutes Erzähltempo. Die Rollen sind gut besetzt und man merk das sie Spass beim spielen hatten.
5 Kommentare: Sehr trocken! Ich hab den Film in einer Vorschau gesehen und hab mich sehr darauf gefreut. Allerdings waren meine Erwartungen wohl zu hoch. Ich finde keinen Sinn, kein Humor und keinen roten Faden. Das Thema wird tot getrampelt und nach gefühlten 5 Stunden beneidet man seine eingeschlafenen Füße...
Gar nicht so einfach ist bei dieser DVD die Bewertung. Wenn ich auf dem Frontcover Komödie lese und auf der Rückseite der Film mit "zum Brüllen komisch" angepriesen wird, stelle ich mir doch die Frage ob ich auch den richtigen Film gesehen habe. Der Film geht bei mir eher als Drama durch. Die Story ist ja gar nicht mal so schlecht und Adam Sandler mal in einer etwas anderen Rolle zu sehen tut auch mal gut. Leider hat mich dieser durchschnittliche Film nicht wirklich unterhalten, daher nur 3 Sterne.
Bonusmaterial Der Film hat neben seiner heiteren Seite eine sehr tiefgründige Seite und spricht viele Lebens- und Beziehungsthemen an. Wie geht man mit schwierigen Lebenssituationen um? Wünsche, Hoffnungen, Träume, Ängste, Mut, Stärke,... zeigen sich im alltäglichen Zusammensein. Sowohl die Paardynamik als auch die Familiendynamik und der Einfluss des Umfeldes auf diese zeigen sich hervorragend. Die aussagekräftigen Szenen unter Bonusmaterial sind ebenfalls äusserst empfehlenswert.
angenehm positiv überrascht Für eine US-amerikanische Komödie recht ungewöhnlich kommt der besprochene Film wohltuend ohne die üblichen Slapstickeinlagen und dämlichen Sprüchen etc. aus. Man merkt schon die Handschrift von James L. Brooks, dem Regisseur von "Besser geht's nicht". Natürlich kommt "Spanglish" nicht an die Genialität dieses Filmes heran, aber viel Ironie und Wortwitz in den Dialogen, eine gewisse Sozialkritik am Rande und gut gezeichnete Charaktere (vor allem Cloris Leachman als Großmutter und Tea Leoni als fitnesswahnsinnige Mutter) machen diesen Film sehenswert. Vielleicht hat Brooks ein bisschen viele Themen in einen Film packen wollen, immerhin ist dieser mit über 2 Stunden ungewöhnlich lange geraten. Am Anfang gewinnt er mächtig an Fahrt, hat dann nach ca. 1 Stunde einen Durchhänger, um mit dem Nicht-Happy-End zum Schluss nochmals zu versöhnen.
Schön auch, dass die spanischen Sequenzen auch in der synchronisierten Fassung nicht übersetzt sind.
das amerikanische Traumehepaar Jeder lebt sein Leben in dieser Familie. Exzentrische Ehefrau, die sich an Ihren weltlichen körperlichen Leistungen mit allen messen muss. Die gerne ein Model als Tochter hätte. Er Starkoch und überdurchschnittlich geduldiger Ehemann. Jetzt kommt die Lösung, die große Veränderung ins Haus. Eine spanisch sprechende kein Wort Englisch verstehende Haushaltsgehilfin aus Mexiko wird eingestellt. Die hat noch dazu Herz und da verändert sich im Leben der Mexikanerin und im Leben der erfolgreichen Familie sehr viel. Sie müssen nun nicht mehr nach US reisen um die Familien kennenzulernen, genießen Sie den Film und schauen sie sich diese herzlichen Floskel schmeißende prüde Familienmitglieder an. Sie werden viel Spaß haben und sehr herzhaft lachen.
Fazit: ein absolut lustiger Film, dies umso mehr je mehr Sie sich in einen Amerikaner hineinversetzen können. Es hat einfach Spaß gemacht. Ich habe viel gelacht. Kultur, Verhaltens, Sprach und Einkommensunterschiede prallen in einer sehr lustigen Art und Weise aufeinander.
5 Kommentare: Netter Humor Sir Ben Kingsley in Bestform. Sehr gut gemachte Komödie. Stellt auch ganz gut die "Schattenseiten" des Berufes Profikiller dar. Kann ich nur weiter empfehlen.
Schwarze Komödie vom Feinsten! Wer schwarzen Humor mag und den Beruf als Auftragsmörder für einen todsicheren Job hält, wird mit dieser Komödie bestens bedient werden. Ben Kingsley, von Kritikern oft auch als "ewiger Gandhi" geschmälert, spielt sich mit kleinen Gesten hier förmlich die Seele aus dem Leib.
Story: Frank Falenczyk, Profikiller und passionierter Alkoholiker, vermasselt wieder einmal einen Auftrag. Sein Onkel und Auftraggeber Roman Krzeminiski hat davon endgültig die Schnauze voll. Er schickt Frank zu den Anonymen Alkoholikern, mit dem "Auftrag", wieder trocken zu werden. Doch irgendwie kommt alles anders...
Regisseur dieser vor Dialogwitz sprudelnden Killer-Komödie ist John Dahl, der bereits mit Filmen wie "Red Rock West" und "Joyride" bewiesen hat, dass er durchaus kurzweilige Unterhaltung bieten kann.
Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein sehr unterhaltamer Film mit teils rabenschwarzen Dialogen. Freunde des englischen Humors kommen bei dieser Ami-Komödie hier voll auf ihre Kosten!
you kill me einer der besten filme aller zeiten!! keine übermäßige action, vieles liegt im detail, vieles in der kargen wortwahl.
die schauspielleistung von ben kingsley einfach nur überragend!!
Ausnahme Mensch Der polnische Auftragskiller Frank Falenczyk hat ein Alkoholproblem und wird von seinem Boss nach San Francisco geschickt, um sich selber wieder in den Griff zu bekommen. Sein Boss ist Onkel Roman und Frank folgt dessen Anweisungen.
In San Francisco sucht sich Frank einen unauffälligen Beruf als Leichenbestatter und geht zu den Treffen der Anonymen Alkoholiker. Bei einer Beerdigung lernt er Laurel kennen. Die beiden verlieben sich einander. Frank's exotischer Beruf beeinträchtigt die Beziehung nicht. Als Frank's Familie in Buffalo in Schwierigkeiten gerät, kehrt er mit Laurel zurück und rächt seinen Onkel.
Die Geschichte wird spannend und liebevoll erzählt. Die Rolle des alternden, trinkenden Killers ist wie für Ben Kingsley geschrieben. Gute Dialoge und detailreiche Szenarien sorgen für Atmosphäre und erschaffen sympathische Charakteren. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
Eher n Flopp Habe mir diesen Film fast ohne Erwartungen ausgeliehen. Klar dachte ich er würde evtl. an mein favoriten (In China..., Old Men..., The Good Cop etc.) rankommen, da er ganz deutlich auf einen solchen Humor ausgelegt sein soll. Was mich dann aber aus dem Fernsehen anflimmerte war (zumindest in deutscher synchro) ein sehr sehr schlechtes Imitat gerade jener oben erwähnter Filme. Völlig aus dem Nichts hat man in wirklich dummen, nicht skurril oder gar witzigen Dialogen versucht speziell den dänischen Humor nachzuahmen und is leider damit auf die Nase gefallen.
Ich kann ihn leider nicht mit Hollywoodfilmen wie Snatch, Slevin etc. vergleichen, dafür aber die, die mit mir regungslos (vor Langeweile) vorm TV saßen. Keinem hat dieser Film gefallen, weswegen wir ihn dann leider nach der Hälfte ausgeschaltet haben.
Ich mag skuril, seltsame Filme bei denen man oft auch nach nem Sinn sucht. Die Story hier gefällt mir auch eigentlich gut, (abgehalfteter Killer wird mit der "normalen" Gesellschaft konfrontiert) aber was hat der Schreiber dieser Texte sich nur gedacht? Alles wird einfach so dahergesagt ohne auch nur irgendeine Reaktion auszulösen.
Werde hier nicht von einem Kauf abraten oder den Film grundlos schlecht machen, einzig ausleihen sollte man diesen Film vorher um nicht die Katze im Sack zu kaufen.
5 Kommentare: Ein absoluter Film für verliebte!!!!!!!!! Es ist ein sehr romantischer Film, ich sag nur kaufen und genießen.( Taschentücher bereit halten!)
Nick war schon besser
Im Traum wird ein mächtiger Banker mit der Alternative seines Lebens konfrontiert, in der er sich an der Seite seiner High-School-Geliebten ein bürgerliches Leben mit zwei reizenden Kindern führen sieht. Er braucht einige Zeit, bis er das Glück des einfachen Lebens erkennt, und als sein Traum vorbei ist, weiß er, was zu tun ist. Auf einschlägigen Vorbildern basierende Weihnachtsgeschichte ohne inszenatorische Finesse. Die wenigen amüsanten Szenen gehen in der ebenso verlogenen wie eindimensionalen Konstruktion unter.
Kurzinhalt: Wall-Street-Broker Jack Campbell steht am Gipfel seines Erfolges. Das ändert sich aber als er eines Tages in den Bett von seiner College-Liebe Kate aufwacht. Er hat wohl die Börsenkarriere nur geträumt, denn er hat einen Ehering und zwei Kinder. Als Familienmensch fühlt er sich so richtig wohl, als ihn jedoch die Realität einholt, ändert sich alles...
Was nach dem Turbokapitalismus kommt Inzwischen gehört der Film Family Man von Brett Ratner aus dem Jahr 2000 zu den typischen Filmen der besinnlichen Jahreszeit. Er wird meist als Komödie, Fantasy oder Familienfilm eingestuft. Die Jahreswende 2008/2009 mit der immer offensichtlicher werdenden Entgleisung des Turbokapitalismus gibt den intelligenten Dialogen und realistisch inszenierten Szenen des Films eine neue Aktualität und mantrische Transformationsfunktion.
Jack Campbell, eine von Nicolas Cage auf sympathische Weise verkörperte >Zierde des Kapitalismus<, wird in dem Film ein Blick auf ein anderes Leben gewährt.. Was das genau bedeutet wird am Schluss des Films in einem Satz zusammen gefasst: >Ich habe gesehen was wir zusammen sein können<.
Durch die Kraft des Sehens, die den Sehenden zu dem macht was er sieht, berührt der Film auch den Zuschauer aufs tiefste. Was Jack Campbell und mit ihm der Zuschauer hautnah erlebt, ist einerseits die erfolgsverwöhnte Solokarriere als Wall Street Broker und andererseits der Alltag eines rundum geforderten Familienvaters in New Jersey, einem Vorort von New York, der Finanzhauptstadt der Welt. Der unvermittelte Wechsel vom einem Leben zum anderen macht die alltäglichsten Ereignisse zum Erkenntnismittel für die Licht- und Schattenseiten beider Lebensformen des modernen Hochgeschwindigkeitskapitalismus.
Nicht durch Moralpredigten, sondern allein durch das unmittelbare Erleben der alltäglichsten Fakten wird diese Erkenntnis bewirkt. Die Schlussfolgerung, die der Film nahe legt, ist darum kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-Alsauch. Der reife bewusste Mensch sollte in der Lage sein, das Leben so zu gestalten, dass alle Aspekte zu ihrem Recht kommen und nicht nur einer auf Kosten aller anderen.
Den Abschied vom Turbokapitalismus der grossen Finanzgeschäfte einerseits und des kleinen Hamsterrades anderseits geschieht in aller Stille und durch alle, die den vollen Wert des Lebens erkannt haben. Mit einer Szene, die das symbolisiert, endet der Film
Es muss also nicht viel getan werden, um das gesellschaftliche Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen, aber es muss von einigen etwas erkannt werden: das Wissen vom Alles verbindenden Sein oder wissenschaftlich gesagt, vom Einheitlichen Feld. Das ist die Grundlage eines Lebens, wo für jeden auf natürliche Weise alles einfach ist und alle Wünsche sofort erfüllt werden. Das ist das was nach dem Turbo-Kapitalismus kommt, durch etwas mehr Bewusstsein des einzelnen.
Der Film Family Man weist in diese Richtung.
Ein Film für Menschen mit Herz Eins vorweg / N. Cage Fans aufgepasst: Dieser Film ist nicht so wie die üblichen Nicolas Cage Actionfilme. Den hier geht es um Gefühle. Die einzige Action ist die des Lebens. - Er ist jedoch absolut nicht mit einem "Weiberfilm" zu vergleichen, bei dem man als Mann einschlafen würde.
Der Film zählt seit gestern zu meinen Lieblingsfilmen, denn er ist gekonnt inszeniert, vermittelt gut die Freuden und das Leid beider Arten von Leben:
Der Geschäftsmann: Viel Geld und ein geregeltes Leben, dafür jedoch ohne die große Liebe und mit nur wenig bis gar keinen Freunden und daher sehr einsam.
Der Familienmann: Viele Freunde, eine Familie und die Frau des Lebens, dafür ein sehr ungeregeltes Leben mit finanziellen Problemen.
Der Film zeigt diese beiden Lebensstiele mit zwei top Schauspielern, die den Zuschauer gekonnt in den Bann des Films und diversen Entscheidungen ziehen, sodass man sich sogar selbst nicht so recht entscheiden kann, was man an deren Stelle tun würde.
Dieses Meisterwerk plätschert in knapp 2 Stunden über den Birlschirm und es wird nie langweilig. Es sei denn, man ist der absolute Action-Freak oder ist Gefühlskalt ;-)
Ich werde diesen Film an Freunde und Bekannte weiter empfehlen, weil er mehr als ein abendfüllender Film ist. Denn man kann noch stundenlang darüber nachdenken.
Wunderschön - mit kleinem Wehrmutstropfen Dieser Film beweist einmal mehr das Nicolas Cage nicht nur Actionfilme genial spielt, sondern auch in anderen Kategorien glänzt.
Schon am Anfang, als er Oper singend in seiner Luxus Wohnung rumspringt hatte mich der Film überzeugt :-)
Eine wunderschöne Geschichte von einem reichen Mann, der Karriere immer vorgezogen hat und dem von höheren Mächten ein Blick gewährt wird, wie sein Leben hätte sein können, wenn er vor 13 Jahren nicht seine Freundin (Tea Leoni) verlassen hätte. Von Ferrari und 2000 Dollar Anzügen zu Reihenhaus, 2 Kindern und Hund :-)
Eine wunderschöne Liebesgeschichte, am Ende wünscht man sich nur noch, das alles so bleibt wie Nicolas Cage es lieben gelernt hat. Leider ist der "Blickt" tatsächlich nur temporär... und das Ende ist dann das einzige, was meiner Meinung nach nicht perfekt ist und deshalb nur 4 Sterne... sie retten zwar das Ende noch halbwegs ins Akzeptable aber nicht so wie ich es mir gewünscht hätte... schade... aber trotzdem war ich sehr bewegt nach dem Film :-)
Absolut zu emfehlen für romantische Filmabende! Oder zum Selbergucken natürlich auch :-)
5 Kommentare: Wunderbare Unterhaltung Dick & Jane ist ein wirklich schön umgesetzter Comedy - Streifen, in dem Jim Carey & auch die bezaubernde Téa Leoni eine sehr gute Leistung liefern. Durch das Verständnis für die Situation des Ehepaares versetzt sich der Zuschauer ganz in ihre Situation.
Zur Story :
Dick Harper ist Mitarbeiter im Unternehmen Globodyn & erhält nun endlich seine Beförderung zum PR Chef. Doch der CEO von Globodyn ( Alec Baldwin ) verkaufte schon lange seine Anteile & das Unternehmen steht vor dem Ruin. Auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung geschenen eigene Enttäuschungen & so stehen Dick & Jane kurz vor der Zwangsversteigerung Ihres Hauses. In Ihrer Lage beschließen die Beiden einen riskanten Plan.
Ich vergebe für diesen Film berechtigte 4 Sterne.
Abgedreht und doch relatitätsnah Der Film "Fun with Dick & Jane" zeigt grandios auf, wie sehr doch wirklich das Leben spielen kann und ist für mich trotz sehr arg übertriebenen Gefühlsdarstellungen der Film, wenn es darum geht zu welchen Mitteln Menschen greifen, wenn sie an die Wand gedrückt werden. Zur Story: Harper ist ziemlich mittelständisches Würmchen auf dem Weg nach oben, arbeitet in der IT Firma Globodyne(oder so ähnlich) und seine Frau Jane arbeitet auch. Harper wird von seinem Chef, der die Verluste der Firma als Gewinne ausweist, in der Presse kurzerzeit als Personalchef dargestellt und dazu gezwungen den letzten Dodesstoß vor laufender Kamera zu präsentieren, darauf bricht am Aktienmarkt die Hölle aus und Globodyne geht zu Grunde - war aber vom Cheffe so von vorneherein geplant. Dick teilt dann auch gleich auf dem angeblichen Weg nach oben seiner Frau mit, sie möge ihren Job kündigen, so stehen sie beide auf der Strasse. Also erneute Arbeitssuche. Dick will gar nicht mehr unten anfangen und kriegt zu spühren, wie die "normale" Arbeitswelt da draussen tickt. In überragenden - aber auch total überzogenen Szenen werden Glück und Leid nebeneinander gestellt, Menschen an den Pranger gestellt und Verzweiflung ausgedrückt. So werden Dick & Jane zum ultimativen Gangster Pärchen - haben aber nie die gewisse Professionalität. Bis sie den stellvertretenden GF in einer Bar zu fassen kriegen und mit diesem gezwungener Maßen einen Plan schmieden, den Ex-Globodyne Chef um sein erstohlenes Geld zu bringen. Ein Austausch des Vertrags wird geplant und im Finale geschieht dann das grosse Happy End. Alles in allem für mich ein Film, der zwar Jim Carries typische Art - alle Emotionen überzogen darstellt und überzeichnet, doch aber die graume Realtiät dar stellt, ohne jemals tot ernst zu werden oder Trauer aufkommen zu lassen.
Comedy mit Jim Carry Eine lustige Komödie, die nicht sehr viel Beachtung bekommen hat... Wer auf Jim Carrys Humor steht, kommt voll und ganz auf seine Kosten :)
Jim Carrey war schon mal lustiger Dieser Film bietet durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. Eigentlich kann man mit Jim Carrey nichts falsch machen. Als Mitarbeiter der Firma Globodyne steigt er kurz vor dem Bankrott der Firma in seiner Position weit nach oben auf, doch dann bricht alles zusammen und er ist pleite. Nun gilt es für ihn und seine Frau, andere Wege zu finden, um wieder an Geld zu kommen, denn die Versuche, eine neue Arbeit zu finden, scheitern allesamt.
So weit, so gut. Jim Carrey ist wie so oft auch wieder schön überdreht und schneidet Grimassen - seine Spezialität eben. Der Film weiß zwar zu unterhalten, aber die Handlung ist irgendwie zu unlogisch. Die Arbeitssuche wird zu sehr in die Länge gezogen, wie ich finde. Und gewisse Gags wie der spanischsprechende Sohn und die angeschwollenen Gesichtspartien sind irgendwann absolut überstrapaziert. Jim Carrey hat seinen Zenit auch schon überschritten. Eigentlich schade. Kann man sich ansehen, muß man aber nicht.
subtil... Viele Witze sind zwar etwas klamaukigerer und plakativerer Natur, welche natürlich überwiegend auf "Carreys" bis in jede Spitze seines Körpers vorhandene Komik basieren. Der eine oder andere wird sicherlich sagen, es treibe ins Alberne ab, ich persönlich finde es grenzwertig, d.h. es ist nicht störend sondern gut proportioniert (nicht wie bei "Dumm und dümmer" oder "Ace Ventura", deren Gags doch eher ins Infantile gehen und dem entsprechend deutlich stärker polarisieren). Sehr rasant, schöne Ideen und (unterhaltsam) witzig.
Dieser Film bietet aber außerdem, was ich persönlich am reizvollsten fand, eine nicht unerhebliche Portion subtilen Humor. Gags, die vielleicht beim ersten Mal Sehen gar nicht auffallen und außerdem völlig sinnfrei sind, wie z.B. die Szene aus "Die nackte Kanone" mit "Frank Drebin" und seinem Kollegen im Labor; als einer der beiden durch eine vollkommen unnötig vorhandene Tür und der andere drumherum geht. Absolut Banane, das stimmt. Aber hat man diesen Gag erstmal bemerkt... der absolute Knaller!!!:):) Muss man aber mögen.
Auch sind neben der offensichtlichen Kritik an korrupten Börsianern viele kleine Persiflagen versteckt. Den ehrlich rechtschaffenden Menschen, der mal was 'ganz verrücktes' (ach, wie 'crazy'!!!) tut und sein Eis nicht bezahlt, nimmt Herr Carrey wunderbar auf's Korn. Köstlich. Auch die Tatsache, dass der Sohn aufgrund der spanischen Haushälterin ihre Sprache der seinen bevorzugt, nur weil die Eltern sich den A*** wundarbeiten und deswegen nie zu Hause sind, ist schön satirisch dargestellt.
"Dick und Jane" ist eigentlich eher eine Satire als eine Persiflage, will aber nicht allzu ernst genommen. Vom Grundprinzip her möcht ich das mal (ganz vorischtig) mit "Simpsons" vergleichen. Das ganze dargestellt von einem wie ich finde äußerst gelungen Protagonistenpaar. Die Figur der "Jane Harper" (Téa Leoni) ist nicht so bieder angelegt wie die der "Grace Connelly" (Jennifer Aniston) aus "Bruce Almighty" - und das sag ich als Aniston Fan! Nein, Jane ist in gewisser Hinsicht ähnlich schräg und temperamentvoll 'schrill' wie ihr Ehemann, was die beiden Darsteller wunderbar hamonisieren lässt. Sie wirken dadurch besonders in ihrer unbeholfenen und naiven Art sehr charmant und sympathisch. Auch "Jack McCallister" (Alec Baldwin) ist eine gelungene Nebenfigur geworden. Mit geistreichem Witz versehen. Macht Spaß!!
D.h. wem die Witze in "Der Dummschwätzer" und "Bruce Almighty" gefallen haben, aber von der schlussendlichen und riesigen, typischen Hollywood'schen Moralkeule angenervt war, der sei mit diesem Streifen ganz gut beraten, möcht' ich meinen.
Die Extras sind auch ganz nett, nur die Gag Reels waren nicht so prickelnd, muss ich sagen.
5 Kommentare: What a Disaster Sicherlich ein Film nur für Ben Stiller Fans.
Ich musste mich zwingen, diesen Film bis zum Ende anzuschauen.
Zum Teil ein paar witzige Stellen, aber ein 2. mal würde ich mir den Film nicht anschauen.
Film Top - DVD Qualität Flop !!! Anfangs war ich skeptisch. Es spielt Benn Stiller mit, aber die Synchronstimme war mir völlig fremd. Hinzukam, das der Film wirklich eine miese Qualität hat. Das Seitenverhältnis stimmt nicht, was alle Figuren gedrungen erscheinen lässt. Zudem hat der Film eine schlechte Auflösungsqualität, die besonders bei Vollschwarz sehr deutlich wird.
Der Sound ist OK - wenn man davon ausgeht, dass es eine wortlastige Komödie ist. Es gibt also kaum wahrnehmbare Geräusche, die das Geschehen des Films auf irgendeine Art hervorheben soll.
Die Geschichte, die der Film erzählt, ist wirklich witzig - wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Es ist keine Schenkelklopferkomödie, wo jede zweite Minute ein fragwürdiger Witz um Lacher buhlt. Es dauert einige Zeit, bis sich die Darsteller warmgelaufen haben, aber dann gibt es wirklich einiges zu lachen.
AAAAARRRRGGHHH Dieser Film bekommt nur 2 Sterne weil Tea Leoni mitspielt.
Story: Typ sucht seine Eltern und macht sich mit seiner Frau und seiner Adoptionsberaterin/Affäre auf den Weg zu seiner Mutter, diese ist aber nicht seine Mutter und so fahren sie zur nächsten Adresse und immer so weiter schließlich landen sie irgendwo in der Wüste bei seinen richtigen Eltern, die sind aber Drogendealer. Vorher haben sie noch 2 schwule Cops mitgenommen, weil die Frau vom Typ einen davon kennt.
Bild/Ton: grauenhaft, total grobkörniges Bild, falsches Format und der Ton scheint Mono zu sein.
Es gibt auch kein Original Ton, was ich eigentlich nicht so schlimm finde, doch hier schon.
Extras: Produktionsnotizen.
Fazit: Dieser Film hat null Witz, eine Komödie ohne Witz echt Klasse, die Schauspieler labern nur ununterbrochen, ich glaube es gab keine Minute in der nicht irgendein Satz so schnell heruntergelabert wurde das ich tatsächlich mehrmals nachschaute, ob ich nicht doch ausversehen auf die Schnelllauftaste gekommen bin. Wenn man also den Film eine Stufe langsamer stellt, passt es dann wieder mir der Redegeschwindigkeit, leider aber nicht mit dem Rest. Deshalb hatte ich mir Original Ton gewünscht. Die Gespräche, die nicht witzig sind drehen sich die ganze Zeit nur über Sex und Mutterschaftprobleme sowie Elternstreitereien. Echt toll super, wäre nicht Teá Leoni hätte ich den Film sofort nach den ersten 6 Minuten ausgemacht.
Wie bitte? Findet das wirklich jemand lustig? Ist mein Sinn für Humor so abartig, daß nur ich nichts mit diesem Film anfangen kann?
Ich habe mir diesen Film hauptsächlich deswegen ansehen wollen, weil die göttliche Lily Tomlin ("Solo für zwei", "Die unglaubliche Geschichte der Mrs. K.") und eine Jugendheldin (die Serie hieß damals "Oh, Mary"), mitspielen, und weil die angeblich "härteste Filmredaktion Europas" diesen Film gut bewertete. Aber was ich zu sehen bekam, schaffte es nicht ein einziges Mal, meine Miene auch nur leicht in Richtung Schmunzeln zu bewegen. Die Dialoge, die teils durcheinandergequatscht werden, haben mich nur genervt. Was normalerweise nie vorkommt, hat der Film geschafft: Trotz Lily Tomlin und Mary Tyler Moore habe ich ihn mir nicht zu Ende angesehen, und das ist sicher, ich werde es auch nie tun.
Ich sehe Farben, die ich nicht sehen will Aufmerksam bin ich auf diesen Film geworden als ich hörte, dass ?Flirting with disaster" von ?Three Kings"-Regisseur David O. Russell stammt. ?Three Kings" ist schlichtweg ein Meisterwerk. Daher war ich neugierig, wie dieser Film - vor Russells ?Durchbruch" in der Filmbranche - aussieht. Zumal außerdem noch Ben Stiller darin mitspielt.
Und der Film ist richtig gut. Ben Stiller passt perfekt in seine Rolle. Durch ihn kommt der fantastische Humor dieses Films voll zur Geltung. Eigentlich scheint die Story ja eher banal zu sein: Ein Adoptivkind steckt in einer Identitätskrise und sucht seine wahren Eltern. Doch die herrlich skurrilen Figuren machen aus dieser Story einen unvergesslichen Film mit fast schon Kultcharakter. Wie in ?Three Kings" darf man sich auf einige Überraschungen gefasst machen.
Zur DVD:
Im Gegensatz zum Film an sich kann die DVD leider nicht überzeugen. So fehlt zum Beispiel die Original-Version und nach Bonus-Material sucht man vergeblich - abgesehen von ein paar Zeilen schriftlicher ?Produktionsnotizen", die sicher keiner vermissen würde, hätte man diese auch noch gespart.
Das Bildformat ist 4:3. Dabei sieht man allerdings das volle Bild. Im Kino lief der Film zwar im 16:9 Format. Aber da ein Film-Negativ ein Format von 4:3 hat, wurde hier das ?Wide Screen" Format einfach so erzeugt, dass oben und unten durch eine Maske ein Teil des Bildes abgekascht wurde. Das Vollbild rechne ich der DVD hoch an.
Allerdings ist die Bildqualität nicht besonders gut. Die Auflösung ist bescheiden und die Farben relativ schwach. Zudem weist das Bild deutliche Macken und Verunreinigungen des Films auf. Offensichtlich wurde das Bild bei der Eindigitalisierung nicht restauriert. Von einer DVD ist man heutzutage jedenfalls deutlich Besseres gewohnt.
Der Film an sich würde 4 Sterne von mir bekommen. Allerdings bietet die DVD nur das Nötigste in geringer Qualität. Ich finde, gemessen an den Möglichkeiten dieses Mediums ist das einfach nicht gut genug!
5 Kommentare: Schöne Liebeskomödie Der Film ist eine wunderschöne Komödie mit Herz. Man kann sich zwischenzeitig nicht entscheiden ob man lachen oder weinen soll. Ein sehr empfehlenswerter Film für die Familie.
Bewegend, komisch und zum Nachdenken, einfach Klasse! Ich habe diesen Film ohne zu wissen was mich erwartet angeschaut und hatte eigentlich nebenher noch ein paar Dinge zu erledigen...von alledem habe ich nichts gemacht!
Denn dieser gleichzeitig herzzereisende und lustige Film ist einfach fesselnd.
Dies ist mit Sicherheit einer der besten Filme die ich je gesehen habe und ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen und sagen:
"Man kann sein BlackBerry mitnehmen?"
:)
"I see dead people.... ... and they're getting on my nerves!"
"Ghost World" oder auf deutsch "Wen die Geister lieben" kommt daher als eine äusserst sympathische Variante von "6th Sense".
Die Rolle des geistersehenden Kindes bei 6th Sense wird hier vom misantrophischen Zahnarzt Dr. Bertram Pincus (Ricky Gervais) übernommen. Der mürrisch-grummelige Zahnarzt aus England, den es nach New York verschlagen hat, fühlt sich in der Gegenwart anderer Menschen äusserst unwohl und lässt diese das auch deutlich spüren. Am liebsten ist er allein und hat seine Ruhe. Damit ist es allerdings bald vorbei: Als er nach einem OP-Unfall für ein paar Minuten klinisch tot ist und wieder zurückgeholt wird, hat er plötzlich die für ihn äusserst unangenehme Fähigkeit, Tote zu sehen. Und wie bei "The 6h Sense" treten diese mit ihm in Kontakt, um sich von ihm bei einer letzten Sache helfen zu lassen. Und somit macht der Miesepeter eine ganz neue Lebenserfahrung, denn die Toten erweisen sich als äusserst "lebendig" und zerren gewaltig an seinem Nervenkostüm. Besonders penetrant tut dies Frank Herlihy (Greg Kinnear), dessen Frau Gwen (Téa Leoni) erst am Tag seines Todes erfuhr, dass er sie nach Strich und Faden betrogen hat. Das nagt an ihm, weil er sie noch immer liebt und es nicht erträgt, dass Gwen nun kurz davor steht, wieder zu heiraten. Frank drängt Pincus dazu, sich an Gwen heranzumachen, um die bevorstehende Hochzeit mit dem Bilderbuch-Menschenfreund Richard (Bill Campbell) zu verhindern. Wie nicht anders zu erwarten, versucht Pincus natürlich alles mögliche, um sich diesem ganzen Trubel zu entziehen... allein, die Geister haben alle Zeit der Welt :-)
Echt, ich hab mich schon lange nicht mehr so glänzend unterhalten gefühlt wie in dieser romantischen Fantasy-Komödie! "Wen die Geister lieben" läuft zwar nach bewährtem Muster und die Dinge entwickeln sich so, wie man schon zu Beginn ahnt. Das spielt hier aber überhaupt keine Rolle. Die Geschichte entwickelt einen naiven Charme, der knittrige Miesepeter wird glattgebügelt, und wenn sie nicht gestorben sind, dann....
"Wen die Geister lieben" ist ein Märchen, und zu einem Märchen gehört ein Happyend. Punkt! Und dabeizusein, wie sich Ricky Gervais von einem grantigen Kauz zu einem liebenswerten Menschen entwickelt, macht ebensoviel Spass wie die Verwandlung von Bill Murray in "Täglich grüsst das Murmeltier" oder die von Jack Nicholson in "Besser geht's nicht".
"Wen die Geister lieben" hat ein paar wenige Hänger, viel Wortwitz und Situationskomik und mit Gervais, Kinnear und Leoni ein äusserst sympathisches und gut aufspielendes Trio im Mittelpunkt. Als lockeres und amüsant-komisches Gegenstück zu "6th Sense" und als romantische Komödie ist "Wen die Geister lieben" absolut sehenswert!
dead like me Ghost town handelt von einem arroganten misanthropen, welcher durch ein ereignis geister sehen kann. Doch stellen sich die verstorbenen als ebenso penetrant und aufdringlich heraus, wie der großteil der gesellschaft. Bertram pincus meidet den kontakt zu menschen und begegnet ihnen auf egoistische, herablassende art, wobei ihn sein beruf als zahnarzt gelegen kommt, da er die patienten schnell zum schweigen bringen und ihre sinnfreien geschichten und anekdoten ignorieren kann. Sein leben verläuft ebenfalls monoton und er sehnt sich nach der ruhe seines apartments, um sich von seinem umfeld erholen zu können. Als er sich einer darmspiegelung unterzieht, verändert sich jedoch sein gesamtes leben. Während einer unüblichen narkose, da er die erniedrigung des eingriffes nicht über sich ergehen lassen möchte, verstirbt bertram für mehrere minuten, kann jedoch wiederbelebt werden. Doch als er die klinik verlässt, wird er plötzlich von einer großen gruppe menschen verfolgt und ein mann im anzug scheint besonders hartnäckig zu sein. Umso größer ist seine verwunderung, als dieser mann von einem auto angefahren wird, sich auflöst und sich kurz darauf als frank vorstellt. Bertram wird bewusst, dass er halluziniert und vermeintlich geister sehen kann. Franks persönlichkeit ähnelt dem zahnarzt durchaus, da er seine frau betrog und mit seiner geliebten eine wohnung beziehen wollte, welche ihnen als liebesnest dient. Doch konnte er diese nicht mehr verwenden, da er von einem herannahenden bus erfasst und getötet wurde. Frank bittet bertram darum, den neuen freund seiner frau zu vertreiben, da er nur so erlösung und absolution erhalten kann. Ein guter ersatz, mit viel geld und einer annehmbaren persönlickeit wäre die optimale lösung. Auch andere verstorbene sehnen sich nach der erfüllung ihres letzten wunsches. Drei bauarbeiter, deren kollege sich für ihren tod verantwortlich fühlt und verzweifelt, ein vater, dessen sohn sein stofftier verlor und dieses mit den erinnerungen an seinen vater assoziiert und eine alte frau, welche einen streit zwischen ihren töchtern schlichten möchte. Doch existieren auch bedeutend aufdringlichere geister, wie ein nackter mann oder ein verstorbener krimineller, welcher von bertram fordert, er soll einen mann für ihn ermorden.
Die situation wird erschwert, als dr. pincus realisiert, dass es sich bei franks frau um eine mieterin handelt, welche er stets arrogant behandelte und ihr häufig anlass zum ärger gab. Ironischerweise verliebt er sich tatsächlich in diese frau, als er ihrem vortrag über ägyptische mumien lauscht, was frank als zutiefst amüsant empfindet. Trotz der antipathie nimmt gwen sein angebot an, das kiefer der mumie genau zu untersuchen, da sie durch eine entzündung gestorben sein könnte. Gwens neuer freund hingegen wirkt im kontrast zu dem zahnarzt wie der freundlichste mensch. Richard arbeitet als anwalt für menschenrechte, setzt sich für waisenkinder und bedürftige ein und opfert sich selbst für seine mitmenschen auf. Und auch frank und bertram sind sich einig, es handelt sich um einen naiven optimisten, dessen auftreten nicht lächerlicher sein könnte. Ein verfluchter gutmensch, gegen den selbst mutter theresa erblasst, so franks reden. Doch scheint gwen vermeintlich glücklich und bertram ist sich unsicher, ob er diese beziehung gefährden sollte. Während der untersuchung der mumie, einem treffen in gwens wohnung und einem restaurantbesuch entwickelt auch gwen gefühle für bertram und sie nimmt seine eigenheiten und sarkastischen kommentare als amüsant hin. Gleichzeitig ist sie jedoch skeptisch, da er häufig abwesend wirkt und ohne kontext ein gespräch beginnt, wenn frank oder andere geister mit ihm sprechen. währenddessen scheint die beziehung zwischen ihr und richard ausseinander zu brechen. Als pincus jedoch den fatalen fehler begeht und informationen von frank preisgibt, welche ein fremder mensch nicht wissen könnte, scheint alles verloren und bertram fällt in sein altes verhaltenmuster zurück und wird mit seiner eigenen persönlichkeit konfrontiert. Seinen alten meinungen und idealen treu bleiben und ein leben als arroganter misanthroph führen, oder sich verändern und hilfsbereiter sein. Ob frank erlöst werden kann und wie bertram sich entscheidet, bleibt bis zum ende des filmes spannend.
Ghost town stellt eine leichte komödie dar, welche die grundthematik definitiv nicht neu erfindet und nur selten inhalte bietet, welche man nicht bereits kennt, doch durch den protagonisten und der parodie der verstorbenen überzeugen kann. Die geister, besonders frank, wirken sympathisch und ihre letzten wünsche sind durchaus nachvollziehbar, doch wirkt der film zu offensichtlich und der zuseher weiß bereits, was geschehen wird, bevor es die protagonisten tun und besonders das ende wirkt zu konstruiert. Doch tut dies dem filmvergnügen keinen abbruch und der schwarze humor überzeugt auf ganzer linie. wer gelegentlich bekannte und klischeehafte inhalte, welche sich auf ein minimum reduzieren, als negativ betrachtet, kann einen stern der gesamtwertung abziehen.
Sehr guter Film Der Film ist eine seeehr gute Arbeit. Er hat keine Längen und ein gutes Erzähltempo. Die Rollen sind gut besetzt und man merk das sie Spass beim spielen hatten.
3 Kommentare: Ein Hollywood Ending in New York Vielfilmer Woody Allen hat einmal mehr seine Neurosen in New York. Zugegeben, der Ausgangspunkt, ein psychosomatisch erblindeter Regisseur, der sein Comeback inszenieren soll, ist absurd genial. Der Schwachpunkt in der Ausführung ist aber seine Länge von 114 Minuten. Etwas gestrafft hätte man aus einem guten Film einen sehr guten machen können. Manche der Wortgefechte sind leider etwas zu lange geraten. Da war "Im Banne des Jade Scorpions" besser geschnitten!
Das aber ist letztlich schon mein einziger Kritikpunkt an diesem Film. Der Rest ist sehr unterhaltsam geraten mit sehr vielen Seitenhieben auf das Filmbiz. Da läßt sich vortrefflich darüber diskutieren, wie viel von Woody Allen selbst im Film wiedergegeben wird. Der Cast mit Woody Allen selbst, Téa Leoni, Treat Williams, Mark Rydell, George Hamilton (Mr Suntan!) und Debra Messing ist Woody-typisch erlesen ausgesucht. Von Tiffani Thiessen bleibt nach dem Film eigentlich nur die Decolleté-Szene im Gedächtnis, das aber sehr angenehm.
Als Extras sind Cast- und Crew-Infos sowie eine Interviewreihe mit den Hauptdarstellern. Die gerät ab und zu zu einer Beweihräucherung der Kollegen, was aber durch die scheinbare (oder gut gespielte) Ehrlichkeit dann doch nicht wirklich stört. Störend ist der eher der Schnitt der Interviews mit den gestellten Fragen als Einblendung am Anfang und den stumm beginnenden und endenden Interviews. Das hätte man auch besser machen können! Aber durch die Interviews erfährt man doch einiges über die Dreharbeiten.
Der Ton liegt Woody Allen-typisch nur in Mono vor. Wofür dann der im Abspann genannte Dolby Stereo Operator gebraucht wurde, ist dann eher rätselhaft.
Der gesamte Film wurde in New York gedreht, selbst die Beverly Hills-Poolszene, für die extra Palmen aus Florida eingeflogen wurden.
Insgesamt eine klare Empfehlung für Komödienfans.
Einer der Besten! Vielleicht muss man sich im Filmgeschäft etwas näher auskennen, um alle satirischen Spitzen, Feinheiten und Anspielungen in diesem Film zu genießen. Dennoch, wahrscheinlich auch gerade deswegen, ist der Film einer von Allens Besten. In brillanter Schärfer führt er hier sowohl die amerikanische Filmindustrie wie auch die europäische vor. Der Film ist Pflicht!
eine seiner schwächeren Komödien Obwohl ich Woody Allen's eher leichtere Kost der letzten Jahre (Anything else, Jade Skorpion, Schmalspurganoven...) durchaus zu schätzen weiss (durch den Jade Skorpion wurde ich erst richtig zum Fan), gehört HOLLYWOOD ENDING für mich zu seinen entbehrlichen Komödien. Sein Markenzeichen, das chaotische Gezappel, wird durch seine Rolle als (psychosomatisch) erblindeter Filmregisseur hier noch potenziert, und ist auf Dauer anstrengend, vor allem weil der Film meiner Meinung nach auch zu lang ist. Im Endeffekt ist er eine ironische Anspielung auf Woody Allen's Ausnahmestellung in der Filmbranche und nimmt seine Beziehung zu den grossen Studios bzw. Hollywood aufs Korn.
Während ANYTHING ELSE zumindest theoretisch für ein neues, junges Allen-Publikum funktionieren hätte können, ist HOLLLYWOOD ENDING ein Film der ausschliesslich sein Stammpublikum interessieren wird. Immerhin gibt es einige interessante Einblicke in Woody's Arbeit (und in Tiffany Amber-Thiessens Dekolleté) aber ansonsten hat mich der Film eher enttäuscht.
5 Kommentare: Ein Land vor unserer Zeit in unserer Zeit Mein lieber Schwan, diesen Film zu sehen macht einfach nur Spaß. Ich finde es besonders wichtig, Jurassic Park III als eigenständigen Film zu bewerten und nicht als zweite Fortsetzung des Filmklassikers, der zweifellos die Messlatte gesetzt hat.
+ wunderschöne Landschaftsaufnahmen
+ Dschungelfeeling Jurassic Park 3 + erneut ein Sam Neill, bei dem man nicht weiß, ob man ihn lieben oder hassen soll
+ ein blendend spielender William H. Macy, der hier momöglich seine beste Rolle spielt
+ die Synchronisierung dieses Filmes ist absolut hervorragend + der Zweikampf zwischen Tyrannosaurus und Spinosaurus ist einfach nur genial + Action von vorne bis hinten
- es gibt nicht viel Negatives zu berichten. Viele kritisieren die relativ schwache Story, aber das sehe ich überhaupt nicht so; es wird immer Filme gehen, wo der Hauptfokus auf der Action liegt. Hier ist es meiner Meinung nach so.
Einzig der Schluss war mir etwas zu überdreht, aber sehen Sie selbst! Jurassic Park III ist einfach ein 'Must-Have-Seen'
Im Durchschnitt vergeben die Amazon.de-Kunden 3 Sterne, das wird einem so aufwendig gedrehten Film mit hevorragenden Schauspielern aber nicht gerecht. 4 Sterne!
Hat mir nicht gefallen!!! Der Dritte Teil der Trilogie ist in meinen Augen der schlechteste hier setzt man nur noch auf Action und auf die Dinos selber wird garnicht mehr richtig eingegangen. Kurz und Knapp die Story ist, knall die Dinos ab damit wir überlegen. Aber ob das das richtige ist. Egal wie gut der erste und zweite war, dieser hier ist ein durschnittlicher Actioner ohne neue Ideen mit dem man noch mal die Leute ausnehmen wollte. Hoffe der vierte kommt bald und macht diese Fortsetzung wieder gut!
Fressen und gefressen werden Ich verstehe nicht was die Leute die den Film so schlecht machen erwarten. Einen Dokufilm? Sozialkritik!? Oder ein Drama vieleicht? Aufwachen, das ist ein Dinosaurier-Actionfilm!
Die Handlung des ersten Teils war natürlich besser, aber das ist ja bei allen Filmen so, ergo nichts neues. Und an Action und coolen Animationen wird echt nicht gespaart! Die Saurier sind insgesammt länger zu sehen als in den Vorgängern, bewegen sich flüssiger und realistischer. Worum es in dem Film geht muss ich ja wohl nicht mehr erklären;)
Also Leute, die übertriebenen Ansprüche im Keller lassen und sich einfach die Saurier reinziehen, dann ist der Film echt geil!
MfG
Nahezu völlig misslungen Gut ansehen kann man sich diesen Streifen, wenn man sich gerne Dinosaurier ansieht. Diese sind nämlich wieder exzellent gelungen (hat man aber auch nicht anders erwartet...), vor allem die neu dazugekommenen Flugsaurier, die wirklich bösartig wirken, wurden sehr gut umgesetzt. Schwierigkeiten habe ich mit dem zweiten "Neuling", dem Spinosaurus. Das liegt weder an seiner schieren Größe (war wohl tatsächlich so riesig), noch daran, dass er den T-Rex als mächtigsten Bewohner der Isla Sorna ablöst. Vielmehr ist es verwunderlich, dass die Menschen in Teil 2 soviel Zeit auf dieser Insel verbringen und nichts von diesem Riesen bemerken... Insgesamt sehnt man aber den ganzen Film über seine Auftritte herbei, wenngleich diese manchmal doch sehr unfreiwillig (?) komisch wirken (Stichwort: "Satellitentelefon-Szene").
Nun gehören Logikfehler seit jeher zu Filmen im Allgemeinen und zu Jurassic Park im Speziellen, jedoch verwunderte es schon bei "Vergessene Welt", wie sehr eine solche Geschichte an den Haaren herbei gezogen werden kann. Teil 3 macht es leider nicht besser. Allein schon die Eröffnungssequenz mit dem Gleitschirm, der von einem Boot gezogen wird, wirkt völlig aus der Luft gegriffen. Da fährt das Boot durch eine aus dem Nichts auftauchende, unecht wirkende Nebelbank, es ruckelt ein wenig am Schirm und plötzlich ist der Steuermann verschwunden - wohin erfährt man nicht. Das ist ähnlich unsinnig wie der T-Rex in Teil 2, der irgendwie alle Menschen auf dem Frachtschiff tötet und danach trotzdem wieder in seinem Gefängnis ist. Ein anderes Beispiel ist der hartnäckige Spinosaurus, der nach einem Kampf gegen den T-Rex (beste Szene im Film, leider viel zu kurz) lieber die kleinen, zweibeinigen Häppchen um die ganze Insel jagt, anstatt sich an seinem gefallenen Gegner zu laben. Wir wissen heute zwar nicht wirklich viel über das Verhalten von Dinosauriern, aber das wirkt doch sehr unglaubwürdig und nur als Ausrede, um den heimlichen Star des Filmes öfters im Bild zu haben.
Die Story ist diesmal eine Rettungsmission, natürlich wieder von einer völlig unzureichend ausgerüsteten Expedition durchgeführt, die gleich zu Beginn drastisch reduziert wird. Ein Kind, das schlauer ist als alle Erwachsenen ist konsequenterweise ebenfalls wieder mit von der Partie - verständlich, da ja die junge Zielgruppe bedient werden will. Anstelle von Jeff Goldblum darf diesmal Sam Neill die Hauptrolle spielen, was exakt den gleichen Effekt wie in "Vergessene Welt" hat: einer ohne den anderen funktioniert in Jurassic Park offensichtlich nicht. Diesmal sind allerdings die übrigen Schauspieler nicht ganz so farblos wie in Teil 2, jedoch trotzdem allesamt weit entfernt von einer oscarverdächtigen Leistung. Die Dialoge wirken großteils aufgesetzt und unausgegoren, um nicht zu sagen dümmlich.
Auch der Schluss schafft es wieder nicht, die goldene Mitte zu treffen, obwohl das bei einem derart misslungenen Film kaum noch eine Rolle spielt. War das Ende von Teil 2 noch viel zu langatmig, wird hier nach nur 80 Minuten umso überhasteter und unrealistischer abgebrochen, was dem Ganzen Trauerspiel zumindest die passende Glaubwürdigkeitskrone aufsetzt und den Zuschauer sinnierend hinterlässt, ob der geplante vierte Teil diese Leistung noch einmal unterbieten wird.
Kann man sich sparen Also "Jurassic Park 3" hätten die Macher sich schon sparen sollen, doch da die es schon nicht getan haben, kann man es zumindest als Zuschauer, denn dieser 3. Teil ist alles andere als ein würdiger Nachfolger.
Ein bisschen Spannung ist zwar drin, doch die Story ist leider einfach nur aufgewärmt und nicht gerade sehr interessant und mitreißend und Téa Leoni nervt ganz schön und wirkte auf mich sehr unsympathisch. Die Landschaftsaufnahmen sind natürlich wieder beeindruckend und auch die Tatsache, dass man hier, nachdem er im zweiten Teil gefehlt hat, wieder den sympathischen Sam Neill gewinnen konnte, gibt einen kleinen Pluspunkt, doch auf mehr als zwei Sterne kann das den Film leider auch nicht retten.
Ich empfehle stattdessen lieber mehrmals den echt genialen ersten Teil anzusehen, statt sich von diesem hier langweilen zu lassen.