5 Kommentare: Es gibt bessere... Ich war auf der Suche nach einer DVD, die ich abends gucken konnte, weil mal wieder nichts sehenswertes im Fernsehen lief. Ich stieß also auf ''Lieben und Lassen'',(weil mir Jennifer Garner in ''30 über Nacht'' gut gefiel), wobei mir der englische Titel ''Catch and Release'' deutlich besser gefällt, und war gespannt auf den Film, da ich ihn noch nicht kannte. Am Anfang schien es auch sehr vielversprechend zu werden, was sich im Laufe des Filmes dann aber leider nicht bestätigte. Für meine Verhhältnisse gab es zu viele fragwürdige Szenenwechsel, wo die eine mit der anderen überhaupt nichts zu tun hatte. Auch mehr Tiefgang hätte ich erwartet. An sich ein schöner Grundgedanke, der jedoch eine bessere Umsetzung verdient hätte. Mich persönlich hat ''Lieben und Lassen'' nicht so berührt, wie ich es mir gewünscht hätte, darum 3 Sterne.
schön Der Film beginnt eigentlich traurig, mit der Beerdigung des Verlobten, wird aber schon dort durch den Quickie von Fritz und der Dame vom Partyservice "aufgelockert". Gray ist die erste Zeit nach dem Tod von Garry mit seinen 3 Freunden zusammen. Diese Zeit wird sehr freundschaftlich, einfühlsam und witzig dargestellt. Gray verliebt sich in Fritz und merkt, dass er der richtige Mann für sie ist.
Ein schöner Film, den man sich gerne öfters anschaut!
Was war das? Ausser den zwei relativ attraktiven Hauptdarstellern hat dieses Werk absolut nichts zu bieten. Keinerlei Spannung, Romantik, Lebensweisheit, geschweige denn irgendeine Art von Sinn... Noch nicht einmal die "Trauer" über den Verlust des Verlobten der Hauptdarstellerin wurde ansatzweise überzeugend inszeniert.
Selbst für die Bezeichnung "Schnulze" reicht es nicht, denn sogar dazu fehlte dem Film noch der nötige Schleim...
Ein paar verwirrte Leute hangeln sich von einer belanglosen Szene zur nächsten.
Falls man mal ansatzweise ein "Konzept" erkennen kann, ist dieses auch gleich voraussehbar.
Zu den meisten Szenen im Film passt diese Gitarrenschrammelmusik nur durch ihre Vulgärität, nicht aber durch ihre Stimmung.
Nach ca. 20 Minuten hatte ich schon das Bedürfnis diesen verfilmten Fiebertraum einer Hausfrau auszuschalten.
Meine Ungläubigkeit, dass diese Langeweile doch nicht wirklich die ganze Zeit so weitergehen kann, liess mich dann aber doch noch ein paar mal wiederum 20 Minuten verlängern, bis der Film dann nach fast 2 verschwendeten Stunden endlich endete.
Verdutzte Erkenntnis: Es kam tatsächlich rein gar nichts sehenswertes.
Da so etwas einigermaßen selten vorkommt, kann ich nur 1 Stern geben.
Eine bestimmte Zielgruppe weiblicher Zuschauer wird sicher (gerade deshalb) gefallen daran finden.
Eine Geschichte wie sie das Leben schreibt Lieben und Lassen, dieser Film sollte mir Gestern den Abend versüßen. Dies hat er auch getan und mich darüber hinaus auch noch im Herzen berührt.
Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte. Jennifer Garner spielt überragend, aber auch die anderen Schauspieler stehen ihr in nichts nach.
Doch nicht nur die schauspielerische Leistung hat mich überzeugt, sondern die Atmosphäre des Films. Er musste nicht mit irgendwelchen Action-Szenen überzeugen. Der Film fängt ein wie tragisch das Leben sein kann und dennoch kann so eine Tragödie auch etwas "Schönes" nach sich ziehen. Das Leben bietet unendlich viele Möglichkeiten. Es ist schön zu sehen, wie der Todesfall eines geliebten Menschen manchmal Wahrheiten ans Licht bringt, die man lieber vielleicht nicht gewusst hätte und die Menschen zusammenschweißt. Ich fand es schön zu sehen, dass der Film nicht urteilt und Grays neue Liebe halt eben einfach so hingenommen wird.
Wie die Regisseurin in den Extras sagte: Es ist halt nicht immer alles schwarz oder weiß, sondern auch grau.
Ein wunderschöner Film für alle die sich etwas fürs Herz gönnen und vielleicht ein wenig über unsere bunte Welt nachdenken wollen.
Lahm und lahmer Was eigentlich eine interessante Ausgangssituation ist, verwurstet Susannah Grant zu einer zahnlosen, spießigen Komödie, die verzweifelt auf der Suche nach dem roten Faden der eigenen Story ist. Jennifer Garner dauergrimassiert und Timothy Olyphant, der eigentlich Garners Love Interest sein soll, wirkt eher schwul als cool. Nur Kevin Smith und Juliette Lewis bringen etwas Leben in die Bude, retten das penetrant mit süßlichem Gitarren-Pop zugekleisterte Filmchen aber auch nicht vor dem Absaufen.
Scheinbar makellose Lebensläufe zeigen sich immer besonders anfällig für Schicksalsschläge. Das muss auch Gray Wheeler (Jennifer Garner) erfahren. Ihr Leben verläuft in absolut ruhigen und sicheren Bahnen, sie liebt ihre Stadt Boulder, Colorado und ihren Verlobten Grady. Dass der kurz vor ihrer Hochzeit ums Leben kommt, bedeutet einen heftigen Schock für die bis dahin vom Leben verwöhnte Gray. Mit einem Mal ist nichts mehr wie vorher ...
Sie macht sich Vorwürfe Grady im Streit gehen gelassen, ihm nicht nochmals ihre Liebe gestanden und sich nicht wirklich von ihm verabschiedet zu haben. Auf der Trauerfeier im ehemals gemeinsamen Haus überkommen sie plötzlich die Tränen. Sie flieht ins Badezimmer und legt sich angezogen in die Wanne, um zur Ruhe zu kommen. Kaum hat sie dies getan, betritt Fritz (Timothy Olyphant) mit der Partyservice-Kellnerin den Raum, um sich mit ihr mal eben zu vergnügen. Und während die Serviererin "Besorg's mir! Besorg's mir!" quiekt, herrscht jenseits des Duschvorhangs blanke Fassungslosigkeit. Unterdessen entdecken Grays Freunde Sam (Kevin Smith) und Dennis (Sam Jaeger) im Kühlschrank die Hochzeitstorte, was ihnen die Tragik der Situation noch einmal drastisch vor Augen führt. Inzwischen hat Fritz seinen Quickie abgehakt, die Dame vom Dienstleistungsgewerbe kümmert sich nun auf andere Art um die Gäste und Gray kann den Vorhang beiseite schieben. Mit einem verächtlichen Blick auf Fritz verlässt Gray den Ort des Geschehens. Nachlassverwalterin Eve (Tina Lifford) eröffnet Gray, dass sie, da ja noch nicht verheiratet, keinerlei Anspruch auf das Vermögen des Verstorbenen hat. Allerdings tauchen im Nachlass noch einige Unklarheiten auf, beispielsweise Jahreseinkünfte in Höhe von $ 48.000,--. Das, so rechnet Eve hoch, würde bedeuten, dass Grady über ein Vermögen von etwa einer Million Dollar verfügt hat.
Sie bittet Gray, ihr bei nächster Gelegenheit die kompletten Auszüge von Gradys Konto vorzulegen. Als sie nach Hause kommt, findet Gray Fritz in Gradys Zimmer vor, was ihr gar nicht gefällt. "Ich habe nie verstanden, warum er mit Dir befreundet war. Du scheinst ihn ja nicht mal zu vermissen", wirft sie ihm vor. Aus den Kontoauszügen geht hervor, dass Grady monatlich $ 3.000,-- an eine(n) Unbekannte(n) überwiesen hat. Gray hat finanzielle Probleme, da sie das Haus alleine nicht halten kann. Sam und Dennis bieten ihr an bei ihnen zu wohnen. Dass Fritz auch bei den beiden einzieht, erfährt Gray erst später und ist darüber nicht gerade erfreut. Immerhin sind die vielen praktischen Haushaltsgeräte, die als Hochzeitsgeschenke gedacht waren, in Sams Küche hochwillkommen. Irgendwann in der Nacht klingelt irgendwo im Haus ein Mobiltelefon.
Gray geht dem Geräusch nach und findet die Quelle des Geräuschs in dem Zimmer, in dem Fritz schläft. Schnell ist klar, dass das Handy nicht Fritz gehört, sondern Grady. Gray nimmt das Gerät an sich und findet auf dem Display den Hinweis auf zehn verpasste Anrufe. Alle mit derselben Nummer. Sie hört die Nachrichten ab. Es ist eine Frau, die von Grady die vereinbarten Zahlungen, die nun schon einige Tage überfällig sind, einfordert. Schließlich ist es Fritz, der mit den Informationen über seinen toten Freund nicht mehr hinter dem Berg hält: Grady hat einen Sohn und die monatlichen Zahlungen waren quasi Alimente. Nach dem ersten Schock will Gray mehr von Fritz wissen. Der beteuert, dass diese Affäre vor der Zeit mit ihr war und dass der Sohn so etwa sieben, acht Jahre alt sei. Grays Reaktion: "Deswegen bist Du noch hier, nicht wahr? Um seinen Dreck wegzuräumen."
5 Kommentare: Es gibt bessere... Ich war auf der Suche nach einer DVD, die ich abends gucken konnte, weil mal wieder nichts sehenswertes im Fernsehen lief. Ich stieß also auf ''Lieben und Lassen'',(weil mir Jennifer Garner in ''30 über Nacht'' gut gefiel), wobei mir der englische Titel ''Catch and Release'' deutlich besser gefällt, und war gespannt auf den Film, da ich ihn noch nicht kannte. Am Anfang schien es auch sehr vielversprechend zu werden, was sich im Laufe des Filmes dann aber leider nicht bestätigte. Für meine Verhhältnisse gab es zu viele fragwürdige Szenenwechsel, wo die eine mit der anderen überhaupt nichts zu tun hatte. Auch mehr Tiefgang hätte ich erwartet. An sich ein schöner Grundgedanke, der jedoch eine bessere Umsetzung verdient hätte. Mich persönlich hat ''Lieben und Lassen'' nicht so berührt, wie ich es mir gewünscht hätte, darum 3 Sterne.
schön Der Film beginnt eigentlich traurig, mit der Beerdigung des Verlobten, wird aber schon dort durch den Quickie von Fritz und der Dame vom Partyservice "aufgelockert". Gray ist die erste Zeit nach dem Tod von Garry mit seinen 3 Freunden zusammen. Diese Zeit wird sehr freundschaftlich, einfühlsam und witzig dargestellt. Gray verliebt sich in Fritz und merkt, dass er der richtige Mann für sie ist.
Ein schöner Film, den man sich gerne öfters anschaut!
Was war das? Ausser den zwei relativ attraktiven Hauptdarstellern hat dieses Werk absolut nichts zu bieten. Keinerlei Spannung, Romantik, Lebensweisheit, geschweige denn irgendeine Art von Sinn... Noch nicht einmal die "Trauer" über den Verlust des Verlobten der Hauptdarstellerin wurde ansatzweise überzeugend inszeniert.
Selbst für die Bezeichnung "Schnulze" reicht es nicht, denn sogar dazu fehlte dem Film noch der nötige Schleim...
Ein paar verwirrte Leute hangeln sich von einer belanglosen Szene zur nächsten.
Falls man mal ansatzweise ein "Konzept" erkennen kann, ist dieses auch gleich voraussehbar.
Zu den meisten Szenen im Film passt diese Gitarrenschrammelmusik nur durch ihre Vulgärität, nicht aber durch ihre Stimmung.
Nach ca. 20 Minuten hatte ich schon das Bedürfnis diesen verfilmten Fiebertraum einer Hausfrau auszuschalten.
Meine Ungläubigkeit, dass diese Langeweile doch nicht wirklich die ganze Zeit so weitergehen kann, liess mich dann aber doch noch ein paar mal wiederum 20 Minuten verlängern, bis der Film dann nach fast 2 verschwendeten Stunden endlich endete.
Verdutzte Erkenntnis: Es kam tatsächlich rein gar nichts sehenswertes.
Da so etwas einigermaßen selten vorkommt, kann ich nur 1 Stern geben.
Eine bestimmte Zielgruppe weiblicher Zuschauer wird sicher (gerade deshalb) gefallen daran finden.
Eine Geschichte wie sie das Leben schreibt Lieben und Lassen, dieser Film sollte mir Gestern den Abend versüßen. Dies hat er auch getan und mich darüber hinaus auch noch im Herzen berührt.
Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte. Jennifer Garner spielt überragend, aber auch die anderen Schauspieler stehen ihr in nichts nach.
Doch nicht nur die schauspielerische Leistung hat mich überzeugt, sondern die Atmosphäre des Films. Er musste nicht mit irgendwelchen Action-Szenen überzeugen. Der Film fängt ein wie tragisch das Leben sein kann und dennoch kann so eine Tragödie auch etwas "Schönes" nach sich ziehen. Das Leben bietet unendlich viele Möglichkeiten. Es ist schön zu sehen, wie der Todesfall eines geliebten Menschen manchmal Wahrheiten ans Licht bringt, die man lieber vielleicht nicht gewusst hätte und die Menschen zusammenschweißt. Ich fand es schön zu sehen, dass der Film nicht urteilt und Grays neue Liebe halt eben einfach so hingenommen wird.
Wie die Regisseurin in den Extras sagte: Es ist halt nicht immer alles schwarz oder weiß, sondern auch grau.
Ein wunderschöner Film für alle die sich etwas fürs Herz gönnen und vielleicht ein wenig über unsere bunte Welt nachdenken wollen.
Lahm und lahmer Was eigentlich eine interessante Ausgangssituation ist, verwurstet Susannah Grant zu einer zahnlosen, spießigen Komödie, die verzweifelt auf der Suche nach dem roten Faden der eigenen Story ist. Jennifer Garner dauergrimassiert und Timothy Olyphant, der eigentlich Garners Love Interest sein soll, wirkt eher schwul als cool. Nur Kevin Smith und Juliette Lewis bringen etwas Leben in die Bude, retten das penetrant mit süßlichem Gitarren-Pop zugekleisterte Filmchen aber auch nicht vor dem Absaufen.
1 Kommentare: Stille Betrachtung Der Film ist eine stille Betrachtung von dem Leben der Familie und der Freunde eines Mannes, der kurz vor seine Hochzeit stirbt.
Morale von der Geschichte? Dass man nicht alles über sein Mann, Sohn, oder Freund wissen kann. Dass man ihn trotzdem liebt. Dass das Leben weiter geht, egal was passiert.
Die Gefühle von allem, zum Vorschein durch den Tod gebracht, werden auf der Leinwand gebracht. Die innere Gefühle, und die man im Publikum zeigen darf/soll. Es sind 1,5 Stunden von Gefühle. Wer Gefühle erleben will, ist hier gut bedient. Gute Schauspieler leisten gute Arbeit.
Für mein Geschmack fehlt es der Geschichte ein wenig an Substanz.
1 Kommentare: Drei "Chick-Flicks" Ausschlag für den Kauf war der Film "Catch & Release": Am Tag der geplanten Hochzeit trauert eine junge Frau um ihren unerwartet verstorbenen Bräutigam. Von dieser Situation ausgehend überrascht der Film mit warmherzigem Humor und unerwarteten Wendungen. Das funktioniert wegen des gut aufgelegten Ensembles - unter den Nebenfiguren stechen Juliette Lewis und Kevin Smith hervor - und einer hinreißenden Jennifer Garner. Zum warmherzigen Flair des Films tragen bei die reizvolle Kulisse und der Soundtrack mit offenbar eigens für den Film komponierten Folkstücken. Empfehlenswert für Freunde von Romantischen Komödien, bei denen man auch einmal eine Träne wegwischen darf.
Dazu passen die beiden anderen Filme der Box. Beide stammen aus 1997 und sind im Genre der Romantischen Komödien bereits junge Klassiker: Der kultige "A Life Less Ordinary" mit Cameron Diaz sowie "Fool's Rush In" mit Salma Hayek. Ideal für einen längeren Filmabend zu zweit.
An die Verpackung darf man keine Ansprüche stellen: Das Set mit den drei DVDs kommt im einfachen, unspektakulär bedrucktem Pappschuber, der an den Ecken rasch knittert. Darin liegen die DVDs mit der bespielten Seite direkt auf der Pappe. Wer Angst vor Kratzern hat, sollte sie in eine stabile Hülle umsiedeln. Alle drei DVDs haben solides Bonusmaterial; zu den Filmen "A Life Less Ordinary" und "Fool's Rush In" gibt's die deutschsprachige Tonspur.
5 Kommentare: Es gibt bessere... Ich war auf der Suche nach einer DVD, die ich abends gucken konnte, weil mal wieder nichts sehenswertes im Fernsehen lief. Ich stieß also auf ''Lieben und Lassen'',(weil mir Jennifer Garner in ''30 über Nacht'' gut gefiel), wobei mir der englische Titel ''Catch and Release'' deutlich besser gefällt, und war gespannt auf den Film, da ich ihn noch nicht kannte. Am Anfang schien es auch sehr vielversprechend zu werden, was sich im Laufe des Filmes dann aber leider nicht bestätigte. Für meine Verhhältnisse gab es zu viele fragwürdige Szenenwechsel, wo die eine mit der anderen überhaupt nichts zu tun hatte. Auch mehr Tiefgang hätte ich erwartet. An sich ein schöner Grundgedanke, der jedoch eine bessere Umsetzung verdient hätte. Mich persönlich hat ''Lieben und Lassen'' nicht so berührt, wie ich es mir gewünscht hätte, darum 3 Sterne.
schön Der Film beginnt eigentlich traurig, mit der Beerdigung des Verlobten, wird aber schon dort durch den Quickie von Fritz und der Dame vom Partyservice "aufgelockert". Gray ist die erste Zeit nach dem Tod von Garry mit seinen 3 Freunden zusammen. Diese Zeit wird sehr freundschaftlich, einfühlsam und witzig dargestellt. Gray verliebt sich in Fritz und merkt, dass er der richtige Mann für sie ist.
Ein schöner Film, den man sich gerne öfters anschaut!
Was war das? Ausser den zwei relativ attraktiven Hauptdarstellern hat dieses Werk absolut nichts zu bieten. Keinerlei Spannung, Romantik, Lebensweisheit, geschweige denn irgendeine Art von Sinn... Noch nicht einmal die "Trauer" über den Verlust des Verlobten der Hauptdarstellerin wurde ansatzweise überzeugend inszeniert.
Selbst für die Bezeichnung "Schnulze" reicht es nicht, denn sogar dazu fehlte dem Film noch der nötige Schleim...
Ein paar verwirrte Leute hangeln sich von einer belanglosen Szene zur nächsten.
Falls man mal ansatzweise ein "Konzept" erkennen kann, ist dieses auch gleich voraussehbar.
Zu den meisten Szenen im Film passt diese Gitarrenschrammelmusik nur durch ihre Vulgärität, nicht aber durch ihre Stimmung.
Nach ca. 20 Minuten hatte ich schon das Bedürfnis diesen verfilmten Fiebertraum einer Hausfrau auszuschalten.
Meine Ungläubigkeit, dass diese Langeweile doch nicht wirklich die ganze Zeit so weitergehen kann, liess mich dann aber doch noch ein paar mal wiederum 20 Minuten verlängern, bis der Film dann nach fast 2 verschwendeten Stunden endlich endete.
Verdutzte Erkenntnis: Es kam tatsächlich rein gar nichts sehenswertes.
Da so etwas einigermaßen selten vorkommt, kann ich nur 1 Stern geben.
Eine bestimmte Zielgruppe weiblicher Zuschauer wird sicher (gerade deshalb) gefallen daran finden.
Eine Geschichte wie sie das Leben schreibt Lieben und Lassen, dieser Film sollte mir Gestern den Abend versüßen. Dies hat er auch getan und mich darüber hinaus auch noch im Herzen berührt.
Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte. Jennifer Garner spielt überragend, aber auch die anderen Schauspieler stehen ihr in nichts nach.
Doch nicht nur die schauspielerische Leistung hat mich überzeugt, sondern die Atmosphäre des Films. Er musste nicht mit irgendwelchen Action-Szenen überzeugen. Der Film fängt ein wie tragisch das Leben sein kann und dennoch kann so eine Tragödie auch etwas "Schönes" nach sich ziehen. Das Leben bietet unendlich viele Möglichkeiten. Es ist schön zu sehen, wie der Todesfall eines geliebten Menschen manchmal Wahrheiten ans Licht bringt, die man lieber vielleicht nicht gewusst hätte und die Menschen zusammenschweißt. Ich fand es schön zu sehen, dass der Film nicht urteilt und Grays neue Liebe halt eben einfach so hingenommen wird.
Wie die Regisseurin in den Extras sagte: Es ist halt nicht immer alles schwarz oder weiß, sondern auch grau.
Ein wunderschöner Film für alle die sich etwas fürs Herz gönnen und vielleicht ein wenig über unsere bunte Welt nachdenken wollen.
Lahm und lahmer Was eigentlich eine interessante Ausgangssituation ist, verwurstet Susannah Grant zu einer zahnlosen, spießigen Komödie, die verzweifelt auf der Suche nach dem roten Faden der eigenen Story ist. Jennifer Garner dauergrimassiert und Timothy Olyphant, der eigentlich Garners Love Interest sein soll, wirkt eher schwul als cool. Nur Kevin Smith und Juliette Lewis bringen etwas Leben in die Bude, retten das penetrant mit süßlichem Gitarren-Pop zugekleisterte Filmchen aber auch nicht vor dem Absaufen.