Helena von Troja
mit
Sienna Guillory,
Matthew Marsden,
Rufus Sewell, Regie:
John Kent HarrisonDVD bei Amazon: EUR 15,99 EUR 7,99(11 gebraucht ab EUR 2,75)
Erscheinungsdatum: Mai 2004
Amazon.de-Verkaufsrang 8319
Durchschnittliche Bewertung:
Eine der leidenschaftlichsten und zugleich unheilvollsten Liebesgeschichten der Antike wird lebendig Von Homers Ilias inspiriert, an exotischen Schauplätzen gedreht, mit internationalen Stars besetzt und unter Einsatz modernster Spezialeffekte, erzählt Helena von Troja vom legendären Kampf um die Liebe der schönsten Frau der Welt. Obwohl sie mit Menelaos, dem König von Sparta verheiratet ist, verliebt sich Helena Sienna Guillory - 'Tatsächlich ... Liebe' in den gut aussehenden Paris Matthew Marsden - 'Black Hawk Down'. Gemeinsam fliehen die beiden Liebenden nach Troja, wo Paris' Vater König Priamos John Rhys-Davies - Der Herr der Ringe Triologie' das Paar aufnimmt. Doch Menelaos schwört Rache und schickt Helenas skrupellosen Schwager Agamemnon Rufus Sewell - 'Hamlet' und seine todesmutigen Truppen an die Ufer der Festungsstadt. Zehn Jahre halten sie die Belagerung aufrecht, bis sie schließlich mit Hilfe des trojanischen Pferdes in die Stadt eindringen können. Eine der größten Schlachten der Weltgeschichte nimmt unaufhaltsam ihren Lauf und entscheidet über das Schicksal von zwei Nationen ...
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Der Trojanische Krieg mit Helenas Augen gesehen ... Schön, dass die Ilias mal aus dem Blickwinkel von Helena erzählt wird und nicht nur aus dem der trojanischen bzw. griechischen Krieger.
Sienna Guillory (bekannt als Elfe Arya in "Eragon") spielt das antike Schönheitsidol verspielt und zerbrechlich. Helena ist keine Ehebrecherin oder Betrügerin, sondern vielfaches Opfer der männlichen Machtspiele.
Am meisten mit der Macht spielt der griechische Heerführer Agamemnon, der von Rufus Sewell herrlich fanatisch und erbarmungslos dargestellt wird. Sewell scheinen solche Rollen zu liegen, machte er doch schon in "Tristan und Isolde" dem gleichnamigen Liebespaar als König Marke die Hölle heiß.
Den aus Eifersucht dem Wahnsinn nahen Menelaos von Sparta spielt James Callis sehr überzeugend. Auch Callis hat scheinbar ein Faible für emotional zerrüttete Charaktere (siehe die Rolle des verräterischen Dr. Gaius Baltar in der Serie "Battlestar Galactica").
Wie schon in "Troja", wo Orlando Bloom den Paris hölzerner als das Trojanische Pferd spielt, ist die Rolle des Trojanerprinzen auch in "Helena von Troja" schlecht besetzt. Der mir unbekannte Schauspieler kommt als Hirtenbubi rüber, aber nicht als ernst zu nehmender Krieger. Es mangelt ihm an Charisma.
Summa summarum ist der Film eine runde Geschichte, ohne große Hollywood-Namen, dafür aber mit einem guten britischen Schauspielensemble.
Mega Die schöne Helena, wie es auch so heißt! Eine eindrucksvolle DVD mit sehr viel Sinn zur damaligen Realität. Viel Blut wurde damals vergossen und die Liebe konnte am Ende.... Siegen oder nicht? Anschaun lohn sich!
Helena von Troja Ein toller Film.
Die Männer im Film sind zwar nichts gegen die Konkurrenz aus "Troja" (siehe Orlando Bloom) aber der Film selbst ist besser gemacht.
Die Kampfszenen können sich zwar nicht mit der Blockbuster Version mäßen, sich aber durchaus sehen lassen. Die Geschichte selbst hält sich näher an die "wirklichen" Vorgänge und das Augenmerk ist hier auf Helena (und Paris) und nicht auf Achilles gelegt.
Ich persönlich finde, dass Sienna Guillory die bessere Helena ist, aber das liegt sicher im Auge des betrachters.
Schade ist nur die Zeitaufteilung: Im Film vergehen über 15 Jahre, die Charaktere scheinen jedoch weder zu altern, noch wenigstens einen Bart oder längere Haare oder etwas derartiges zu bekommen. Das hätte man besser machen sollen, ansonsten: Top Film mit lehrreichen Hintergrundinformationen
Oh Helena, erotische Tochter des Zeus, 1 Stern für Dich Auch wenn diese Geschichte deutlich näher an der Ilias ist als Petersens Troja, so steht nirgendwo geschrieben, dass jeder Film, in dem die Stadt Troja vorkommt, automatisch eine Ilias-Verfilmung und diesbezüglich authentisch sein müsste. Diese US-Amerikanische TV Produktion aus dem Jahre 2003 heißt nicht "Ilias" oder "Troja" oder "Achilles", sondern sie trägt nicht ohne Grund den Titel "Helena von Troja", denn Helena ist die Heldin dieses Filmes. Man sollte also nicht zwanghaft den Vergleich zum Kinofilm Troja oder zur griechischen Mythologie, zu belegten geschichtlichen Fakten und schon gar nicht zu Homers Ilias anstellen. Man sollte vielmehr, um dieser Produktion gerecht zu werden, zunächst einmal alle Voreingenommenheiten aus seinem Kopf verbannen und Helena zwanglos auf sich wirken lassen. Wenn man dann - wie ich - dennoch zu dem Ergebnis kommt, dass diese TV-Miniserie billiger Ramsch ist, hat man vermutlich ein ziemlich objektives Urteil gefällt ;-).
Soweit so gut, nun aber zur Geschichte:
Der Film erzählt das Leben von Helena, der schönsten Frau der damaligen Zeit, und beginnt in ihrer Kindheit bzw. Jugend - und ein bisschen peinlich ist es schon mit anzusehen, wie die Endzwanzigerin Sienna Guillory im kurzen Röckchen kindisch durch die Gegend hopst um dem Zuschauer das Gefühl zu geben, er sähe eine 13Jährige herum tollen, aber sei's drum. Helena wird als junges Mädchen von König Theseus entführt, dessen Absichten unklar aber ehrlich scheinen, alle Männer begehren sie (das ist ihr Fluch), Menelaos gewinnt sie, aber auch sein Bruder Agamemnon ist krankhaft besessen von ihr. Letztlich ist es aber Paris, den sie liebt und dem sie nach Troja folgt, und was dann passiert ist wiederum hinlänglich bekannt. Die Griechen greifen Troja an und es gibt ein großes Gemetzel, das mit dem längst vorausgesagten Untergang von Troja endet. Helenas Schicksal ist allerdings ein anderes.
Man hat für diesen Film wirklich viele namhafte Darsteller gewonnen:
Sienna Guillory (Arya aus Eragon) als Erotikpralinée Helena,
Emilia Fox (P&P) als Kassandra,
James Callis (Baltar aus BS Galactica) als Menelaos,
John Rhys-Davies (HdR) als Priamos ,
Stellan Skarsgard als Theseus
und gottlob Rufus Sewell als Agamemnon.
Leider ist Rufus Sewell der einzige solide und überzeugende Charakter im ganzen Film. Er spielt seine Rolle wirklich kraftvoll und erschütternd. Dass ich den Film bis zum bitteren Ende durchgehalten habe, ist zum größten Teil Sewell, seinem fiesen Gesichtsausdruck und seiner glaubwürdig dargestellten Besessenheit zuzuschreiben.
Und die Hauptdarstellerin?
Helena ist für mich neben Paris (Matthew Marsden) und dem Pferd die hölzernste (gibt's das Wort überhaupt?) Gestalt in dieser Produktion. Während Matthew Marsden als schwerfälliger Paris völlig floppt und für mich zur Über-Nervensäge des Films wird, schadet die nicht vorhandene schauspielerische Leistung bei Helena rein gar nichts, denn sie ist einfach ein optisches und vor allem erotisches Leckerli, da sie meist nur halb bis gar nicht bekleidet zu sehen ist, und wenn sie Kleidung tragen muss, ist diese zum Glück ziemlich durchsichtig. Sie ist einfach schön anzusehen.
Ein bisschen erinnerte mich Sienna Guillorys geschraubtes Auftreten in dem Film an die altbackenen Softpornos der 70er Jahre, Sie wissen schon, die mit der vergoldeten aber halt auch arg langweiligen Erotik und den tragikomischen Dialogen ;-).
Aber wie auch immer, die erotische Helena überzeugt durchaus, besonders wenn man annehmen möchte, dass die antiken Männer weniger auf ich Gesicht als auf ihre T****n geachtet hätten. Und warum sollte man das nicht annehmen?
Aus Menelaos (der übrigens der Erzähler der Geschichte ist) hätte viel mehr werden können. Seine Figur ist tragisch angelegt, in seinem Hass auf Agamemnon seiner Liebe für Helena und seiner Sympathie für Paris bietet er ungeahnte Möglichkeiten, aber leider kommt da von James Callis gar nichts. Emilia Fox ist eine gute Kassandra, aber sie kommt zu kurz und John Rhys-Davies kann den bärbeißigen Gimli auch nicht unter dem schlecht sitzenden trojanischen Königskostüm abstreifen.
Alles flach und billig!
Apropos "billig", dieser 3 Stunden Streifen, geschaffen im Zeitalter der Computeranimation, mutet an wie eine Low-Budged-Produktion der Nachkriegszeit:
Die Ausstattung, Kulissen und Kostüme sind mickerig und oft unpassend.
Effekte und Animationen gibt es kaum und wenn doch, sind sie jämmerlich - anstatt 1000 Schiffe sieht man 50 schlecht animierte Modelle durch Kunstwasser ziehen. Erstaunlich dreist finde ich angesichts der Häufung von Nichteffekten den Satz hinten auf der DVD: "...unter Einsatz modernster Spezialeffekte..." Hä? Sind das womöglich Spezialeffekte, die einen glauben machen, man hätte eine Zeitreise ins Kino der 50er Jahren gemacht?
Die Soldatenheere sind keine Heere sondern Häuflein, vielleicht mit mordernsten Spezialeffekten absichtlich geschrumpft?
Die Kampfchoreografien, falls man sich überhaupt welche erdacht hat - denn die Kämpfe wirken wie planloses Herumstechen unter gelegentlichem und versehentlichem Verlust der Waffen - sind eines Lehrlings nicht würdig (oder war das der Azubi, der auch für die Spezialeffekte zuständig war?).
Die Synchronisation, einschließlich durchklingender süddeutscher Akzente der Synchronsprecher, ist tränentreibend schlecht und zum Teil falsch - sprich unverschämt!
Fazit:
Mehr als 3 Sterne kann ich beim besten Willen nicht locker machen. Einer ist für Helenas aufreizendes Äußeres und 2 für Rufus Sewell - bester Agamemnon, der je Troja eroberte.
DVD 9:
Laufzeit: 168 Minuten,
Format: 16:9 (1.78:1) anamorph Widescreen,
Ton: Deutsch, Englisch, Französisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französich, Griechisch, Niederländisch, Tschechisch, Ungarisch, Polnisch,
Ausstattung: Kapitelauswahl und animiertes DVD-Menü.
KEINE EXTRAS!
Schade dabei hätte ich wirklich zu gerne gesehen, wie man die angeblich modernsten, nicht wahrnehmbaren Spezialeffekte erzeugt hat.
Troja-Film Ich finde diese billigere Produktion besser als die Troja-Produktion mit Brad Pitt. Diese Verfilmung kann man immer mal wieder anschauen. Sie hält sich stärker am griechischen Text.
mfg Sönke Rahn
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