The Car [UK Import]
mit
James Brolin,
Kathleen Lloyd,
Jean Marley,
Ronny Cox, Regie:
Elliott SilversteinDVD bei Amazon: EUR 12,09 EUR 15,99(1 gebraucht ab EUR 10,32)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Durchschnittliche Bewertung:

5 Kommentare:
Nicht mit allen Schikanen Auf dieser DVD wird ein Universal-Thriller, entstanden Mitte der 1970er-Jahre, im Breitbildformat gezeigt. Ein Kleinstadtpolizist macht, nach einigen persönlichen Rückschlägen, mit ein paar Kumpanen Jagd auf eine rätselhafte mordende Bestie. Diese Zusammenfassung könnte man auch auf Spielbergs "Der weisse Hai" anwenden, doch gemeint ist "The Car", im Kino damals auch zu sehen unter dem Titel "Der Teufel auf Rädern".
Die etwas bescheidene Bekanntheit dieses Films könnte man als Hinweis darauf deuten, dass das "Bestien-Prinzip" hier weniger geschickt und weniger erfolgreich umgesetzt wurde als zuvor vom Kollegen Spielberg. Es wirkt fast so, als hätte man Elemente aus den Spielberg-Frühwerken "Duell" und "Der weisse Hai" in den Mixer geworfen, und heraus kam dann das Gerüst zu "The Car". Allerdings kann "The Car" auch recht gut für sich alleine stehen. Statt sich gross mit den Figuren herumzuschlagen, wird eher mal eine Prise Symbolik eingestreut. Handwerklich fand ich den Film durchaus gut gemacht. Während der gut 1,5 Stunden Laufzeit steuert der Film doch ziemlich geradlinig auf das Finale zu.
Einmal gibt es sogar einen klasse Überraschungsmoment (Stichwort: Garage). Doch leider geht die Logik mit der 2. Hälfte des Films etwas flöten, was sich in schwer nachvollziehbaren Fahrmanövern äussert. Aber man will natürlich trotzdem wissen, ob der Held schliesslich einigermassen unversehrt die Gefahr übersteht.
Eine Fortsetzung des Films hat es nach meiner Kenntnis nicht gegeben, obwohl gewisse Anlagen dazu vorhanden gewesen wären. Trotzdem: wem es gefallen hat und mehr davon möchte, kann vielleicht doch Hoffnung schöpfen. Es wäre ja schliesslich längst nicht das erste Mal, dass man in Hollywood wieder ein altes Konzept aus der Mottenkiste kramt.
Die Figuren und ihre Darsteller sind, selbst für dieses Genre, nicht überdurchschnittlich interessant. Die ganz grossen Namen fehlen, und das liegt wohl am Konzept, vielleicht auch am Budget. Erwähnenswert finde ich Ronny Cox in einer Rolle als Polizist, der mit den Nerven fertig ist und damit die Hatz fahrlässig sabotiert. Diese Rolle ist doch ein ziemlicher Gegensatz zu den Schurkenrollen, die er Jahre später in zwei Paul-Verhoeven-Filmen en suite spielte, nämlich in "Robocop" (Orion Pictures, 1987) und in "Total Recall - Die totale Erinnerung" (TriStar Pictures / Carolco, 1990).
Der nicht sonderlich hohe Stellenwert von "The Car" dürfte dem Film auch bei der DVD-Ausstattung in den Weg gekommen sein. Es wird nämlich gar kein Bonusmaterial geboten. Über die Hintergründe zum Killerauto erfährt man also auch auf diesem Wege nichts. Uhhh.... mysteriös!
Die Sprachen- und Untertitelauswahl ist mittelprächtig ausgefallen. Angesichts der Filmlaufzeit und des fehlenden Bonusmaterials hätte es auch mehr sein können.
Die technische Darstellung des Films entspricht etwa dem, was man von Universal erwarten kann: das anamorphe 2.35.1-Bild und der Ton sind gut.
Das reicht dann doch gerade noch für drei von fünf eingedellten Radkappen und ein Hupsignal nach vollendeter Tat.
Kann Ich nur Empfehlen! Ich finde den Film sehr Gut. Das Auto sieht meiner Meinung nach echt geil aus, die Story des Films ist nicht schlecht O.K. er lässt einige Fragen offen. Aber man darf nicht vergessen aus welchem Jahr der Film ist. Alle die Christine gesehen haben sollten auch Diesen Film sehen.
Ich kann den Film nur empfehlen.
Auf den Spuren von Knight Rider Hammerauto. Aber die teils schwache Story mindert den Wert des Film.
Beste Szenen:
Friedhofszene
Tunnelszene am Anfang
Zuviel offene Fragen und fehlende Antworten !! Da es diese Antworten nicht gibt, bleibt dieser Film in meinen Augen einer ohne jeglichen Sinn und Verstand! Dazu passen dann auch mal wieder die völlig übertriebenen "Action-Szenen"!
Vom Fernsehen vielleicht ne Kopie aber kaufen würd ich den nicht!
"Ist es ein Phantom, ein Dämon, oder der Teufel selbst?" So lautete die Überschrift des Kinoplakats von 1977. Lange Jahre kannte ich nur die stark gekürzte Super 8-Version des Films, die mir Lust auf mehr machte. Deshalb habe ich mich riesig gefreut, nun die DVD zum Film zu entdecken.
"The Car - Der Teufel auf Rädern" (mit "Hotel"-Star James Brolin in der Hauptrolle) ist solider Grusel aus den 70ern, der ein wenig an Spielbergs sechs Jahre älteren Erstling "Duell" erinnert. Auch hier ist ein führerloses Fahrzeug mit bösen Absichten unterwegs. In "The Car" terrorisiert es die Bewohner einer kleinen Wüstenstadt. "See Utah and die", wie einer der Darsteller so passend frotzelt.
Der Film ist optisch und farblich toll in Szene gesetzt, bringt unglaublich gute Sound-Effekte gezielt zum Einsatz, und ist wieder mal ein Beweis dafür, dass man einst auch ohne aufwändige CGI-Spielereien effektvolles Kino machen konnte.
Im Gegensatz zu vielen anderen Horror-Filmen seiner Zeit hält "The Car" ein erstaunlich hohes Augenmerk auf die Story und wartet auch mit einem (für mich) zufrieden stellenden Ende auf. Schließlich muss nicht jedes Phänomen eine vollständige Erklärung bieten, denke ich - gerade das macht die Ereignisse doch noch viel unheimlicher. Ein wenig nervig ist das Over-Acting von Ronny Cox in der Rolle des "Luke", aber das wird durch die gute Story und den spannenden Film schnell wieder wettgemacht.
Und ja, auch mir ging (wie einigen meiner Vorrezensenten) die Frage durch den Kopf, ob sich Stephen King durch diesen Film zu seiner "Christine" inspirieren ließ. Gut möglich und auch völlig okay, oder?
Mein Fazit:
Für Freunde von Gänsehaut und guter 70ies-Unterhaltung ein durchaus sehenswerter Film, der seine 5 Sterne redlich verdient hat.
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Zuletzt noch ein paar Trivia zum Film, da die DVD selbst leider über keinerlei Extras verfügt:
Wer genau aufpasst, wird in der Titelmusik das "Dies irae"-Thema erkennen, das 3 Jahre später auch von Wendy Carlos für den Vorspann zu Kubriks "Shining" verwendet wurde.
Das Zitat zu Beginn des Films stammt von Anton LaVey, dem Begründer der "Church of Satan". (Ein Schelm, wer sich da "Böses" denkt.)
Bei dem Auto handelt es sich um einen "Lincoln Continental Mark III", der von George Barris umgestaltet wurde. Von Mr. Barris stammte auch das "Batmobil" aus den 60er Jahren. Insgesamt gab es sechs dieser Sondermodelle, die allesamt während den Dreharbeiten zerstört wurden.
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