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Schlingen der Angst
mit Claudette Colbert, Robert Cummings, Don Ameche, Regie: Douglas Sirk
DVD bei Amazon: EUR 16,99 EUR 19,99
Erscheinungsdatum: April 2007
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Arthaus Schlingen der Angst, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 27.04.07
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
2 Kommentare:
Gelungener Noir-Thriller des Melodram-Meisters Douglas Sirk
Ein Motorboot / ein gelber Sportflitzer / ein Zug prescht durch das Bild, durchschneidet es brutal, mit hoher Geschwindigkeit, und wer darin ist, ist ziellos, haltlos, rastlos, orientierungslos. Drei Eröffnungen von Sirk-Filmen, immer wieder dieses Motiv, immer wieder interessant. Das letztgenannte ist aus dem hier rezensierten Streifen, die Orientierungslose ist Claudette Colbert, elegant, verwirrt, panisch. Es geht gleich gut los, packend, geheimnisvoll. Wie kommt sie in den Zug? Warum hat sie eine Pistole? Willkommen in einem sehr effektiven, temporeichen, gelegentlich angenehm skurrilen Film Noir von Douglas Sirk, eigentlich eher als Meister des Melodrams bekannt. Doch er kann es auch hier, und er schafft es, einerseits typisch Sirk zu sein, andererseits aber auch nicht das fremde Genre mit Füßen zu treten. Die melodramatischen Elemente, die er geschickt einwebt, trüben nicht die unheilvolle Spannung und passen auch optisch zu der Schwärze des Film Noir sehr gut. Bald schon ist klar, dass der Gatte von Claudette Colbert (Don Ameche) sie trickreich in den Wahnsinn treiben und um die Ecke bringen will. Dazu wird er angestachelt von einem Flittchen, die so abgrundtief verdorben und billig, aber auch sexy ist, dass das noch die Rollen übertrifft, die Joan Bennett für Fritz Lang gespielt hat. Daneben gibt es einen ganzen Sack herrlich skurriler Nebenfiguren. Und es gibt eine gegenüberstellende Charakterisierung verschiedener Milieus und Personen per Kleidung und Ambiente. Das übervolle Haus der wohlhabenden Hauptpersonen (Colbert/Ameche), das wie ein Gefängnis mit dem ganzen Nippes wirkt, der wuchernde Garten, den die Colbert immer "meinen Dschungel" nennt, das ist gut gemacht und braucht den Vergleich mit "Das Haus der Lady Alquist" nicht zu scheuen. Aber auch nicht den mit anderen, bekannteren Sirk-Werken. Ungemein interessant ist die für die Handlung scheinbar sinnfreie Darstellung einer chinesischen Hochzeitsfeier als gutes Gegenbild zu dieser morbiden Welt des Establishments, Sirk nimmt hier schon eine ähnliche Gegenüberstellung zweier Welten vorweg, die es noch in dem bekannten "Was der Himmel erlaubt" geben sollte. Dies führt er mit Sorgfalt auch optisch durch, einfachere Dekors, einfachere Kleidung, hier stimmt jedes Detail. So wie man sich auch an der symbolischen Bedeutung von vertikalen Linien als Schatten, Treppengeländer etc. erfreuen kann: My home is not my castle, but my prison, das macht Sirk öfter.

Der Meister hat diesen seinen Film nicht gemocht. Interviewer John Halliday auch nicht, der nicht mal verstehen konnte, warum Sirk ihn gemacht hat. Autor Michael Stern, der ein Buch über Sirk geschrieben hat, hält dagegen, und ich bin mit ihm einer Meinung: Dieser Film muss gegen seinen Schöpfer verteidigt werden. Schon allein der Vorwurf, dass dem Melo-Mann eher das Schicksalhafte als die Detektion des Krimis gelegen habe, ist etwas, das sich nicht gegen "Schlingen der Angst" ins Feld führen lässt (ein bißchen jedoch gegen den Vorgängerfilm "Angelockt", was aber eine andere Geschichte ist). Zwar wird Detektion auch hier wichtig, aber am Ende ist es doch wieder das Schicksal, das zuschlägt. Wie, verrate ich aber nicht. Sirk gelingt meines Erachtens die Quadratur des Genrekreises. Andererseits lässt sich der Film auch einfach nur als guter Thriller genießen, ohne dass man sich sonderlich in Sirkville auskennt. Von den Hauptpersonen sind insbesondere Don Ameche als schleimiger Böser und Claudette Colbert als verunsicherte Dame der besseren Gesellschaft herausragend; dem irgendwie immer jugendlich wirkende Robert Cummings (z.B. auch in Hitchs "Saboteure") nahm ich seine Wandlung zum Hobby-Helden und -Sherlock Holmes nicht so ganz ab. Macht nicht viel, es gibt tolle Sidekicks bei den Bösen wie Guten, skurril, pervers, manchmal auch ein bißchen lustig. Der tolle Eindruck wird durch einen Audiokommentar von Marek Bringezu abgerundet; es ist schön, dass wir auch hierzulande gute Kommentatoren haben. Insgesamt ein glänzender Film Noir, der meines Erachtens dringend dem Vergessen entrissen werden muss.


spannender als alle hitchcocks dieser zeit
Dieser 1948 von Douglas Sirk gedrehte und selten zu sehende Schwarz-weiß Film ist hier in gestochen scharfen (dank Arthaus!) und sehr stimmungsvollen Bildern zu sehen. Das Haus in New York in dem Claudette Colbert lebt, ist fast ein richtiges Spukschloß; und es regnet fast ständig - wie so oft in den Filmen dieser Zeit. "Schlingen der Angst" ist spannender als alle Hitchcock Filme der späten 40er und frühen 50er Jahre (die heute auch wegen ihrer Anbiederung an die amerikanische Politik dieser Zeit schaal schmecken!). Der Zuschauer wird von anfang an in den Sog dieses Mordkomplotts hineingezogen und zum Mitwisser gemacht. Claudette Colbert ist die einzige Nicht-Wissende (und zugleich natürlich das Opfer!). Und Claudette Colbert ist ein Kunstgeschöpf - durch und durch. Das jedoch nimmt man dem Film nicht übel.

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Bei Anruf Mord
mit Grace Kelly, Ray Milland, Robert Cummings, Regie: Alfred Hitchcock
DVD bei Amazon: EUR 12,99
(3 gebraucht ab EUR 6,79)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
2 Kommentare:
Als das Morden noch eine Kunstform war...
Angeheuerter Killer soll Frau töten, während sich deren Ehemann in feiner Gesellschaft befindet. Doch es kommt anders...

Sehr intelligenter Krimi. Auf sowas bin ich angewiesen. Pöbel, der sich rüpelhaft und planlos durch Krimihandlungen prügelt, habe ich im Fernsehen schon genug gesehen. Was ich an Hitchcocks heutigem 30. Todestag brauche ist ein schöner, alter, von langer Hand geplanter, perfide ausgeklügelter High-Class-Mord mit einem stilvollen Schurken und einem gerissenen Detektiven.
Dass der vorgesehene Mord gescheitert ist, fand ich zwar im ersten Moment schade (er war doch so gut geplant und hätte verdient zu gelingen), aber wäre er gelungen, hätte ich wohl heute noch nicht dieses edle Denkvergnügen, das mir die hochwertigen Schauspieler unter Einsatz all ihrer Kunst da beschert haben.
Der Schluss-Clou mit dem Schlüssel ist ebenfalls Genialität pur. Da klatsche ich vor Begeisterung in die Hände.

M für Mord - Hitchcocks Klassiker
Eine kleine, schnelle Auftragsarbeit für zwischendurch sollte DIAL M FOR MURDER (1954) werden, herausgekommen ist einer der ganz großen Klassiker im Schaffen Alfred Hitchcocks. Der Inhalt ist schnell erzählt: Ex-Tennisprofi Ray Milland möchte seine Gattin Grace Kelly, die ein außereheliches Verhältnis mit Krimiautor Robert Cummings pflegt, um die Ecke bringen lassen. Dafür erpresst er einen alten Bekannten. Doch der schöne Mordplan geht schief, und als der gedungene Killer selbst tot auf dem Teppich liegt, muss sich Milland schnell etwas anderes einfallen lassen, die reizende Grace loszuwerden...

BEI ANRUF MORD ist einer dieser Filme, die man immer und immer wieder sehen kann, selbst wenn man bereits jede Wendung der Handlung auswendig kennt. Hitchcock beweist, dass es keinen Aufwand braucht, um einen spannungsmäßig nervenzerrenden Thriller zu inszenieren, lediglich eine Handvoll guter Schauspieler, einen Schauplatz (die Londoner Wohnung) und ein gutes Buch - hier die Bühnenvorlage von Frederick Knott, der sein Stück für den Film adaptierte. Hitchcock drehte BEI ANRUF MORD in 3-D, was ihm nach eigenen Aussagen nicht behagte, und abgesehen von der Szene, in der Grace Kelly verzweifelt ihre Hand nach dem Publikum ausstreckt, in der Hoffnung, man möge ihr eine Schere reichen, fällt es auch kaum auf.

Statt derlei technischem Schnickschnack konzentriert sich Hitchcock ganz auf seine Charaktere und schafft enorme Suspense-Sequenzen. Unvergesslich, wenn Grace Kelly nachts zum Telefon wandelt, wo der Mörder schon auf sie wartet. Packend, wenn Ray Milland zur Telefonzelle eilt, welche aber leider besetzt ist. Erstaunlich, wie locker Hitchcock damit durchkommt, dass die verheiratete Grace Kelly bereits in der zweiten Filmszene einen fremden Mann küsst, mit dem sie offensichtlich ein Verhältnis hat bzw. hatte (und sich beide in der deutschen Synchronfassung fröhlich weiter siezen, was absolut absurd ist). Apropos Grace Kelly - sie trägt flammendes Rot zu Beginn, später wird ihre Garderobe immer farbloser und unglamouröser. So erzählt Hitchcock mal eben nebenbei ihre seelische Zermürbung. Wollte man etwas kritisieren, müsste man Robert Cummings nennen, der sowohl hier als auch in Hitchcocks "Saboteur" ein wenig zu gemütlich für einen männlichen Helden wirkt. Der aalglatte Ray Milland jedenfalls spielt ihn locker an die Wand. In einer Nebenrolle brilliert (wie immer) John Williams als Scotland Yard-Inspektor, der sogar (einzigartig im Hitchcockschen Oeuvre) den Fall löst. Ein kleiner, großer Film für die Ewigkeit.

Die DVD ist identisch mit der Erstauflage und zeigt den Klassiker im anamorphen 16:9, was nicht ganz korrekt ist. Ton ist Deutsch/Englisch Mono, Untertitel sind vorhanden, ebenso ein wie üblich ausgezeichnetes Making Of von Laurent Bouzereau und ein kurzes 3-D-Feature.

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Saboteure
mit Robert Cummings, Priscilla Lane, Otto Kruger, Regie: Alfred Hitchcock
DVD bei Amazon: EUR 15,30 Kein Preis angegeben
(12 gebraucht ab EUR 1,89)
Erscheinungsdatum: Februar 2003
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Saboteure, nicht mit dem 1936 in England gedrehten Sabotage zu verwechseln, wurde unter der Regie Alfred Hitchcocks 1942 in Hollywood und New York gedreht. Ein junger Mann (Robert Cummings), der in einer Rüstungsfabrik arbeitet, wird zu Unrecht der Sabotage beschuldigt. Auf seiner Flucht trifft er ein Mädchen (Priscilla Lane), die ihn zunächst anzeigen will, ihm aber schließlich hilft. Dieser Spionage-Thriller bleibt besonders wegen seiner Schlusssequenz im Gedächtnis, die auf der Freiheitsstatue stattfindet.

Saboteure entstand zwischen den beiden Filmen Verdacht und Im Schatten des Zweifels. Er zählt sicher nicht zu den Highlights des großen Meisters. Trotzdem ist der Film noch mit so vielen Finessen gespickt, die teils dem Drehbuch und teils der Kameraführung zu verdanken sind, dass er in keiner Sammlung fehlen sollte. Aber das muss einem Hitchcock-Fan nicht gesagt werden, oder?!

Notizen am Rande: Während einer der Schurken (Norman Lloyd) zur Freiheitsstatue fährt, erfolgt ein kurzer Umschnitt auf die im Hafen New Yorks liegende und wegen eines Brandes gekenterte "Normandie". Wegen dieser Sequenz erhielt der Verleiher Universal Protestbriefe der Marine, weil damit angeblich impliziert sei, dass die "Normandie" wegen eines Sabotageakts gekentert sei. Für das Drehbuch holte sich Hitchcock übrigens Hilfe bei der berühmten Schriftstellerin Dorothy Parker. --Ursula Steingaß
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5 Kommentare:
Unterhaltsam
Hitchcock war immer bereit zuzugeben, dass er Wahrscheinlichkeit gerne der Unterhaltung opferte (nachzulesen in dem berühmten Buch über ein Interview von Francois Truffaut "Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?" - absolut lesenswert).

Aus diesem Grund ist es auch müßig, "Saboteure" auf Wahrscheinlichkeit abzuklopfen, die ist nämlich so gut wie nicht gegeben. Unterhaltsam ist er trotzdem, weil er spannend konstruiert ist. Dabei verzichtete Hitchcock auf Stars. Robert Cummings hat zwar in rund 75 Filmen mitgespielt, ist aber heute weitgehend unbekannt. Seine bekannteste Rolle dürfte die in "Bei Anruf Mord" sein, ebenfalls ein Hitchcock. Priscilla Lane hatte es da etwas besser, denn sie wirkte in dem Meilenstein "Arsen und Spitzenhäubchen" mit, ansonsten kennt sie heute wohl auch kaum noch jemand.

"Saboteure" ist eigentlich ein Film, von dem man gut ein Remake in Form eines Actionfilms machen könnte, da diese bekanntlich auch nicht vor Wahrscheinlichkeit strotzen. Ich schlage Matt Damon für die Hauptrolle vor.

Temporeiche Hatz durch die Vereinigten Staaten!
"Saboteure" (1942) ist der zweite Film einer Art Hitchcock-Trilogie um einen unschuldig Verfolgten, der, unter dem Druck stehend, die wahren Täter zu finden, eine spannend-irrwitzige Reise quer durch ein Land unternimmt. Doch wie in einer Familie mit drei Kindern hat es das "mittlere Kind" am schwersten, so steht der Film bis heute im Schatten des originelleren "Die 39 Stufen" (1935) und des vielschichtigeren, glamouröseren "Der Unsichtbare Dritte" (1959). Nichtsdestoweniger bietet "Saboteure" einige höchst eigenständige Momente: Die Szene, in der Barry und seine Freundin verzweifelt versuchen, den Gästen auf einem Tanzball klarzumachen, daß sie Gefangene der Gastgeberin sind, ist lustig und erschreckend zugleich. Über das Finale auf der Freiheitsstatue muß man nicht mehr viel verlieren, interessant ist auch die - relativ gewalttätige - Beziehung des Heldenpärchens: Selten war ein Hitchcock-Held so harmlos-vertrauenerweckend wie Robert Cummings (anders als Cary Grant und James Stewart, die in "Suspicion", bzw. "Rope" auch zwiespältig sein konnten), dennoch mißtraut ihm Priscilla Lane bis fast zum Schluß, als eine der widerspenstigsten Heldinnen.
Fazit: ein symphatischer, unterhaltsamer Thriller, weit mehr als ein "39 Stufen"-Remake oder ein Vorentwurf zu "Der Unsichtbare Dritte".

Das personifiziert-visualisierte Gegenstück zu einem guten Hitchcock
Puh, also für einen Hitchcock ist der Film ganz schön happig:

Die Handlung beginnt mit einem Attentat in einer Flugzeugfabrik, welches dem Hauptdarsteller zur Last gelegt wird! Dieser hat den wahren Täter einmal gesehen, hat zufällig auf einen Briefumschlag eine Adresse gesehen und macht sich jetzt - die Polizei im Nacken - auf die Suche nach dieser Adresse!

Daraufhin kann man aufhören, die Handlung logisch nachvollziehen zu wollen! Der "Held" hat das unentwegte Glück den Ganoven auf die Spur zu kommen! Es ist haaresträubend, wie oft der "Held" bzw. seine Freundin von den Saboteuren gefangen wird, diese sie ständig ungefesselt lassen, worauf sie selbstverständlich ungemein leicht ebenso ständig wieder entkommen und die Pläne der Saboteure vereiteln können!

Die ganze Zeit fragt man sich, wie es der Held eigentlich schafft am Leben zu bleiben. Ein einfacher Fabrikarbeiter, dessen ungebrochener Optimismus noch seine herausragendste Eigenschaft ist, schafft es ständig einer hochorganisierten und dilettantisch und nicht nachvollziehbar agierenden Sabotageorganisation das entscheidende Schnippchen zu schlagen!

Diese Handlung ist nicht mehr zu retten und es ging schon an die Grenzen der Belastbarkeit, sich diesen von Drehbuchmängel vollgestopften Film anzugucken!

Fazit: Guter Wandschmuck!

Where is Frank Fry?
It is 1942; we are in the height of war. Barry Kane (Robert Cummings) and his best buddy are putting out a mysterious fire. They are assisted by a stranger Frank Fry (Norman Lloyd). When it turns out to be sabotage, naturally the authorities have to accuse Barry. Barry's only chance of survival is to follow clues across the country to find fry. On his travels he gets teemed up with Patricia Martin (Priscilla Lane) who wants to do her patriotic duty and turn Barry in to the authorities. You can not tell the good guys from the bad guys until it is too late.

Can Barry convince Pat that he is innocent?
Can they ever find Fry?
Even if they do find Fry will the authorities ever believe that Barry is innocent?

Be prepared for a lot of long winded speeches from both sides they do not add or subtract form the story.

Nicht so gut wie die besten Hitchcocks, aber spannend

Ein wenig ist hier die Handlung von "Der unsichtbare Dritte" ("North by Northwest" mit Cary Grant) vorweggenommen, wobei letzterer aber viel besser ist. Und "Saboteur" ist teilweise eine Kopie von "Die 39 Stufen" (ebenfalls von Hitchcock, noch in England gedreht), wobei ich auch die "39 Stufen" besser finde, da dort Robert Donat und Madeleine Carrol spielen, die, zumindest in ihrer Zeit, größeren Erfolg hatten als die Hauptdarsteller von "Saboteur".

Da der Überfall auf Pearl Harbor gerade während der Arbeiten zu "Saboteur" erfolgte, läßt sich sicherlich dadurch eine gewisse Abgeflachtheit der Handlung erklären, weil man den Zuschauern vermutlich nicht zuviel zumuten wollte und statt dessen ein wenig Patriotismus einfließen ließ (allein schon die Symbolik, daß der Saboteur zur Freiheitsstaute flüchtet und dort dann abstürzt, ist ja recht vielsagend).

Insgesamt also ein leidlich spannender Film mit einigen gut aufgebauten Szenen, aber doch etwas vorhersagbar und nicht so "zwingend", rasant und bedrohlich wie der typische Hitchcock.

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Die Pagode zum fünften Schrecken
mit Klaus Kinski, Robert Cummings, Rupert Davies, Regie: Jeremy Summers
DVD bei Amazon: EUR 14,99 EUR 13,99
(1 gebraucht ab EUR 8,00)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
Beschreibung Die fünf goldenen Drachen sind fünf Verschwörer, die sich nicht kennen, aber den weltweiten Goldmarkt regieren. Um ihren Gewinn von 50 Millionen Dollar aufzuteilen, verabreden sie sich in der "Pagode zum fünften Schrecken" in Hongkong. Doch auf dem Weg dorthin gibt es bereits die ...
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4 Kommentare:
der kinski mal wieder!!! ein garant für perfektes schauspiel, auch in nebenrollen wie hier!!!
also ich verstehe die schlechten rezensionen hier nicht - sicher ist es kein edgar wallace im bekannten sinne, aber als eigenständiger film funktioniert dieser mit der guten schauspielerriege doch sehr gut!!! christopher lee einfach gut - kinski trotz nebenrolle wie immer klasse - also mir hat dieser abenteuerthriller sehr gut gemundet und wandert somit aufgrund der guten wenn auch diesmal nicht perfekten bildqualität und der guten dvd-austattung in meine sammlung!!! auch die köche können nur mit dem material arbeiten was zur verfügung steht und diesmal mußte der film aus mehreren quellen unterschiedlicher qualität zusammengebastellt werden - das endergebnis ist trotzdem als gut zu bezeichnen, was andere labels leider nicht hinbekommen - volle kaufempfehlung!!!

ps: es ist die deutsche kinofassung sowie die internationale langfassung mit 25min mehrwert an bord!!!

Nicht überall, wo Edgar Walce drauf steht....
...ist auch ein wirklicher Wallce-Film drin...

Zuerst auch hier wieder ein Lob an Amazon!
Super und sehr unkomplizierter Service, prompte Lieferung. Toll!

Auch diese DVD habe ich mir gekauft, um meine Wallace-Collection zu komplettieren (wie auch "Sanders und das Schiff des Todes").
Einen anderen Grund gibt es auch wirklich nicht, da auch dieser ein total schwacher Film ist, der sich nur mit mehreren selbst auferlegten "Werbepausen" ertragen lässt.

Wallace ist eben nicht Wallace. Es geht doch nix über die guten alten Schwarz-Weiss-Krimis.

Hält nicht das, was er verspricht !
Wer die deutschen Wallace-Klassiker mit Fuchsbergerger,Kinski,Drache,Dor liebt und so einen Film auch hier erwartet, wird bitter enttäuscht sein.

Der Film kann sich zwischen Komödie, Krimi und Parodie nicht entscheiden.

Die Schauspieler, allen voran Robert Cummings wissen nichts mit Ihren Rollen anzufangen und spielen diese lustlos ins lächerliche.
Einzig der irre Kinski (in der üblichen Nebenrolle) und Maria Perschy und Margarett Lee (optisch) wissen zu überzeugen.

Der Regisseur und das Drehbuch geben dem Film eine stockende und unausgegorene Handlung die sich durch Ihre klamaukhaftigen Nebenstränge noch verschlechtert. Die schlechten Schnitte geben dem Film noch den Rest.

Das Staraufgebot zum Ende des Films (Christopher Lee, Dan Duryea, George Raft) retten den Film auch nicht wirklich.

Das Prädikat "Kultfilm" kann man hier nicht verleihen.

Hier urteilt übrigens einer der die Fu Manchu, Mabuse, Wallace und Giallo Filme vereehrt !





Für Rupert-Davies-Maigret-Fans ein Trostpflaster
Da die klassische Krimiserie "Kommissar Maigret" mit Rupert Davies als Maigret aus rechtlichen Gründen zur Zeit noch nicht als DVD-Kollektion im Handel zu kaufen ist und in nächster Zeit wohl auch nicht im Fernsehen wiederholt werden kann, ist "Five Golden Dragons" (100 Min.) bzw. "Die Pagode zum fünften Schrecken" (76 Min.) ein farbenfrohes und dickes Trostpflaster. Rupert Davies parodiert darin seine Star-Rolle, wenn auch als englischer Kommissar in Hongkong und nicht als Pfeife rauchender französischer Kommissar in Paris. Man merkt seiner Darstellung des Commissioners Sanders an, dass er seinen Auftritt humorvoll nimmt. Und so sollte der Zuschauer von heute den gesamten Film betrachten: mit einem Schuss Humor und eben nicht trockenernst. Der Streifen ist ein Muss für Rupert-Davies-Fans.

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Mr. Miller ist kein Killer
mit Peter Sellers, Robert Morley, Constance Cummings, Regie: Charles Crichton
DVD bei Amazon: EUR 12,99 Kein Preis angegeben
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
EMS Mr. Miller ist kein Killer, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 18.11.08
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