5 Kommentare: Ich habe es geliebt Als die Serie vor Jahren im TV lief war ich damals schon begeistert. Es hat sich nichts geändert. Fitz "immer" besoffen und pleite löst die Fälle ohne jeden Hinweis weit bevor die Polizei auch nur einen Schimmer hat. OK das ist dramturgisch so gewollt.
Die beiden Abschlussfilme haben jedoch wenig mit der eigentlichen Serie zu tun. Besonders der viele Jahre später gedrehte letzte Film fällt für mich deutlich hinter die restliche Serie zurück. Denn ohne "Pentasilea" ist es nicht mehr das selbe.
Einmalig! Ich habe Fitz gesehen, als die Serie im Fernsehen erstmals ausgestrahlt wurde und war hin und weg. So gut gespielt, so plausibel, so lebendig ..... Die Figur Fitz ist einfach genial. Und jetzt habe ich es wiedergesehen und kann nur sagen: es hat sich gelohnt. E I N M A L I G !!!!!! Nur zu empfehlen.
Na ja ... Aufgrund der 5 Sterne Bewertungen habe ich mir die komplette Serie (11 DVDs) gekauft und muss sagen, dass ich schon nach 3 Folgen echt enttäuscht bzw. auch genervt war. Der Kerl hat meiner Meinung nach auf gut Glück spekuliert, was manchmal eben passte, aber manchmal auch nicht. Aber, kein Problem, man kann seine Meinung ja auch ganz schnell wieder ändern und sich auf einen anderen Verdächtigen fokussieren. Davon abgesehen, kriegt der Kerl sein Privatleben in keinster Weise auf die Reihe und wird auch noch als der Frauenheld schlechthin dargestellt, nach dem Motto, geh ich heute zu meiner Frau oder doch lieber zu meiner reizenden Kollegin. Sorry, aber diese Serie war absolut nicht mein Ding!!
Die beste Krimi-Serie aller Zeiten Ich hab alle Folgen damals im ZDF gesehen. Ich habe alle DVD's gekauft und gesehen und Anfang dieser Woche mal wieder die erste Staffel eingelegt. Seitdem mache ich nichts anderes mehr - Staffel vier starte ich jetzt. Für alle Fälle Fitz ( blöder Titel) ist derart fesselnd, dass es für mich die beste Serie aller Zeiten ist. Hervorragende Darsteller, herausragende Dialoge und Spannung auf höchstem Niveau. Kaufen und sich Zeit nehmen.
'Cracker' - Serienjuwel der 90er ! Obwohl ich ein großer Fan britischer Krimi-Produktionen bin, ist diese Serie in den 90ern komplett an mir vorbeigegangen - wahrscheinlich wegen des unglücklich gewählten deutschen Titels, den sich irgendeine deutsche Vorabendserien-Nase ausgedacht haben muss. Und ganz sicher wegen des Hauptdarstellers Robbie Coltrane, der mir Ende der 80er Anfang der 90er in zwei aus meiner Sicht sehr flachen Komödien eher unangenehm aufgefallen ist.
Als ich vor ein paar Wochen von 'Amazon' im Rahmen diverser Empfehlungen auf die Komplett-Veröffentlichung dieser Serie aufmerksam wurde und die vielen positiven Rezensionen las, war ich dann doch neugierig und bestellte mir die Box, was ich nicht bereut habe. Ganz im Gegenteil !
Interessante, nicht überkonstruierte Fälle, extrem hohe Realitätsnähe und durch die Bank mit hervorragenden Darstellern besetzte Rollen - allen voran ein brillanter Robbie Coltrane, dem ich die ambivalente Rolle eines zynischen, scharfsinnig-analytischen und gleichzeitig alkohol- und spielsüchtigen Psychologen niemals zugetraut hätte. Mal ganz davon abgesehen, dass es von den Produzenten und Machern überaus mutig war, erstmals einen derart zerrissenen Menschen als tragende Hauptfigur im englischen Fernsehen zu präsentieren.
Die Sucht hat dann auch mich erfasst, habe ich mir die komplette Serie in knapp einer Woche angesehen. Die ersten, aus insgesamt neun Folgen bestehenden drei Staffeln - gedreht zwischen 1993 und 1995 - sind dabei eine Einheit und in jeder Hinsicht genial. Kaum zu glauben, wie tief hier menschliche Abgründe ausgelotet werden. Die beiden Anschlussfolgen - gedreht 1996 und 2006 - haben leider nicht mehr diese Intensität, sind aber vom Unterhaltungswert her immer noch überdurchschnittlich. Na ja, es hat eben alles seine Zeit !
2 Kommentare: Warmherzige irische Komödie Der präparierte Aborigines-Kopf, der eigentliche Protagonist des Films, dessen Gesamterscheinung zu Lebzeiten wohl selbst ein Spieler war, zeigt uns, daß gleich zu gleich sich halt gern gesellt. Robbie Coltrane, profitiert anfangs ein wenig vom goldenen Riecher Bobby's...aber leider nicht lange und vor allem nicht ungestört.
Dan Aykroyd, Robbie Coltrane und Brenda Blethyn sind Garanten für gut unterhaltendes Kino bzw. Heimkino. Sie enttäuschen auch diesmal nicht.
Der Film ist ein bisserl hinterfotzig, schwarzhumorig und ganz einfach lustig.
Wenn's einmal nicht so geht, wie sie's gern möchten, dann schalten sie ab und sehen sie sich diese Komödie an...und das Leben sieht wieder freundlicher aus.
Ganz nett... ...aber auch nicht ganz das, was ich mir erwartet habe. Die Idee des präparierten Kopfes, der mittels seiner Nase Auskunft gibt, welches Pferd das nächste Rennen gewinnen wird, ist so herrlich abstrus, daß allein das schon den Großteils des Spaßes ausmacht. Auf die großen Lachanfälle indes braucht man bei diesem Film nicht warten - er ist eher was schmunzeln. Für einen irischen Film ist mir persönlich der Film nicht irisch genug. Es gibt ein paar Filme aus Irland, die es schaffen richtig irisches Feeling rüberzubringen (z.B. Agnes Browne, Lang lebe Ned Devine oder Tanz in die Freiheit). Dies ist dem Regisseur dieses Filmes nicht gelungen. Das Umfeld ist ziemlich beliebig, der Film und sein Witz könnte in jedem anderen Land mit Universitäten und Pferderennen ebensogut funktionieren. Hier sehe ich ein paar vergebene Chancen (z.B. beim Soundtrack), die dem Filmchen den 4. Stern kosten.
1 Kommentare: Unbeatable Robbie Coltrane is simply brilliant as Fitz. These films are uncompromising. The acting is suberb and the stories move along swiftly. The scripts are tight and there is not a single unnecessary scene. And the stories are hard. There are few crime series that have won so many prizes. Need I say more? This box is up there with the best of HBO (The Sopranos, The Wire) and the British stuff too, notably Prime suspect. Buy it.
1 Kommentare: englischer Esprit und Charme Mehr oder weniger ungewollt wird der Rechtsanwalt (Coltrane)zum 'Plan Man', zieht raffiniert die Fäden im Hintergrund zu verschiedenen Banküberfällen. Nach anfänglicher Gegenwehr nutzt er sein strategisches Können und Wissen um seine Frau, die seinem ärgsten Widersacher ins Bett geschlüpft ist, zurück zu gewinnen. Coltrane brilliert mit dem von ihm bekannten scharfsinnigen, zynischen und markanten Wortwitz und findet wieder gefallen an seinem Leben. Das Ende kommt sehr schnell und ist ohne Weiteres auch eine Überaschung.
1 Kommentare: Sprachlich sehr anspruchsvoll Die DVD enthält eine Sammlung einer englischen Comedyshow aus den frühen Achtziger. Besonderer Charme ist, dass sie einige späterer Stars in frühen Jahren versammelt: Stephen Fry (Oscar Wilde, etc.), Hugh Larie ("Dr. House"), Robbie Coltrane ("Fitz" und Harry-Potter-Filme) und Emma Thompson. Die ebnfalls noch mitwirkenden Ben Elton und Siobhan Redmond waren mir zumindest nicht bekannt.
Größtes Manko und Einschränkung für meine Bewertung ist die sehr anspruchsvolle Sprache. Es gibt weder deutsche noch englische Untertitel und es wird soviel Slang, Spezialausdrücke, Dialekt und nuschelig oder verschwommen gesprochen, dass für jemand, der nicht viel Übung im Verständnis von Native Speakern hat, die Verständlichkeit schon deutlich eingeschränkt ist. Werden Text im Off gesprochen oder sind die dargestellten Figuren aus der 'oberen' Schicht, dann geht es. Aber bei vielen Figuren (Punks, Soldaten, Leute in Kneipen, Personal im Supermarkt) geht ziemlich viel verloren. Wer sich also hier nicht völlig sicher fühlt, sollte vorsichtig sein. Ich habe nach drei Folgen aufgegeben. Es gibt bei youtube Ausschnitte zum anschauen.
Der Inhalt sind eine Folge von Sketchen, manchmal mehrere zu einem Thema, manche stehen alleine. Der Humor ist britisch, teilweise unterkühlt, teilweise skurril. Erinnert manchmal an Monty Phython, aber lange nicht so extrem. Das fand ich manchmal toll (von dem, was ich verstanden habe), manchmal war es mir zu abgefahren. Beispiel: In einer Parodie auf Filme über englischen Kriegsgefangenen in deutschen Lagern sinieren Gefangene über Wege, aus dem Lager zu entkommen. Einer 'fälscht' Passierscheine, auf die er schreibt: "Let this man through. Adolf Hitler." - das ist ein super Gag. Andere überlegen, sich als Pappboxen zu verkleiden, um einen Umzug vorzutäuschen - da habe ich dann weniger den Zugang.
5 Kommentare: abgesoffen die qualität der genialen ersten teile dieser serie, die von der zerissenheit der vielen verschiedenen protagonisten lebt, ist hier nicht mehr auffindbar.
fitz lebt nicht von fitz allein wird in diesen folgen nur zu deutlich aufgezeigt. so wird aus fitz nur ein tatort.
cracker knackt alles Robbie Coltrane, der FITZ, der Typ, der die Serie beherrscht. Seine Schwächen, die ihn wie ein running gag immer wieder verfolgen, machen ihn so sympathisch. Die Briten verstehen es nun einmal besser, spannende Unterhaltung für das TV zu inszenieren. Siehe auch "Prime suspect" - Heißer Verdacht mit Helen Mirren oder Dr. Samantha Ryan "Silent Witness"
Keinesfalls schlecht, aber nur mäßig aufgewärmt Drei Staffeln haben der Serie "Für alle Fälle Fitz" weltweit Kultstatus eingebracht. Doch der Ausstieg von Serienerfinder Jimmy McGovern führte zu einer nachlassenden Qualität in der Storyline. So folgte auf Staffel drei noch das Special "Weiße Teufel", bevor "Für alle Fälle Fitz" für zehn Jahre in der Versenkung verschwand. Erst 2006 empfand McGovern, dass er wieder Inspiration für eine neue Fitz-Geschichte hatte, und verfasste das 109-minütige "Nine Eleven". Diese beiden Specials sind nun unter dem etwas unpassend anmutenden Titel "Für alle Fälle Fitz - Vierte Staffel" als DVD-Box bei Koch Media erschienen.
"Weiße Teufel" war das abschließende Special der Serie, welches 1996 ausgestrahlt wurde. Nachdem die Storyline um Fitz in Manchester abgeschlossen war, verlegte man sich mit Hongkong auf einen exotischeren Handlungsort, der (zumindest damals) dennoch zum Commonwealth gehörte. Auf die Art tilgte man Fitz' kompliziertes Verhältnis zu Familie, Freunden und Kollegen. Das einzige Relikt aus dieser Epoche ist DCI Wise, der als Ersatz für die von Fitz aus naheliegenden Gründen angeforderte Penhaligon kommt. Ob dies eine gute Wahl war, bleibt anzuzweifeln. Ricky Tomlinson verkommt mit seinem Charakter in dieser Folge zum bloßen Stichwortgeber und Anhängsel von Fitz. Von dem beeindruckenden DCI aus Manchester, der Fitz in früheren Folgen die Stirn bot, ist hier leider nicht sehr viel zu merken. Dafür entwickelt sich ein Zusammenspiel zwischen Fitz und seiner fernöstlichen Kollegin Leung, aus dem beide Charaktere mit neuen Erfahrungen hervorgehen.
Ansonsten handelt es sich bei "Weiße Teufel" - gerade in Bezug auf den Plot - um eine eigentlich recht gewöhnliche Fitz-Folge aus der Feder von McGovern-Nachfolger Paul Abbott. Als Konsument fragt man sich, ob der exotische Hintergrund nicht noch stärker hervorgearbeitet hätte werden können.
"Nine Eleven" ist nicht nur die Rückkehr von Fitz ins Fernsehen, sondern auch die Rückkehr von Serienschöpfer Jimmy McGovern zu einer seiner persönlichsten Schöpfungen. Während seiner gesamten Laufzeit hat "Für alle Fälle Fitz" Themen angesprochen, die im normalen TV-Programm eher verschwiegen oder bestenfalls weichgespült werden. "Nine Eleven" bildet keine Ausnahme. Wer hätte sich nicht schon einmal gewünscht, den Amerikanern zu sagen, was man von ihrem Krieg gegen den Terror hält. Die politischen Probleme, auf die McGovern mit dieser Folge anspielt, werden angemessen transportiert. Bedauerlicherweise leidet darunter der Rest des Filmgefüges. Vor allem die Verhörszenen mit Fitz haben immer eine große Bedeutung für die Serie gehabt, hier wird das eher inoffizielle Verhör auf fünf bis zehn Minuten zusammengestutzt. Auch die Probleme Fitz mit seiner Familie und einem zweifelnden polizeilichen Vorgesetzten wirken eher aufgewärmt. So mag Richard Coyle sicher kein schlechter Schauspieler sein, doch steht er als DI Walters viel zu sehr im Schatten des von Christopher Eccleston dargestellten DCI Bilborough.
Ton und Bild sind für eine TV-Produktion gut ausgefallen. Jede DVD enthält die deutsche und englische Tonspur zuzüglich deutscher Untertitel. Englische Untertitel wären sehr schön gewesen, sind aber nicht unbedingt notwendig. Wie schon bei den vorangegangenen drei Staffel-Boxen kann man hier nur empfehlen, sich die Folgen im englischen Original anzusehen. Des Weiteren ist auf DVD zwei das lang ersehnte Making Of der Serie enthalten, was bisher gefehlt hat.
"Weiße Teufel" und "Nine Eleven" sind keinesfalls schlechte TV-Krimis. Doch im Vergleich mit den drei regulären Staffeln von "Für alle Fälle Fitz" wirken sie stellenweise eher wie ein mäßig aufgewärmtes Gericht vom Vortag. Der Fan muss feststellen, dass einfach der Pepp früherer Folgen verloren gegangen ist. Womöglich hätte es beiden Specials gut getan, wenn Paul Abbott und Jimmy McGovern noch den einen oder anderen Gedanken über ihr Skript verloren und sich die alten Folgen noch einmal angesehen hätten. So bietet "Für alle Fälle Fitz - Vierte Staffel" zwar gute und auch polarisierende Krimikost, reicht aber nicht an die Qualität früherer Staffeln heran.
Deutlich schwächer als die bisherigen Staffeln, sind diese beiden "add-on" Folgen. Kommt "Weiße Teufel" noch auf Mittelmaß, ist 9/11 weitestgehend vom Charme und vom Niveau der Serie befreit worden. Der Kauf dieser Staffel, die eigentlich keine ist, kann lediglich der Vervollständigung der Reihe dienen.
jetzt ist alles komplett wer die drei genialen ersten staffeln hat, sollte natürlich auch hier zugreifen.
die sogenannte vierte staffel besteht aus den specials weisse teufel und nine eleven. weisse teufel ist, wie ich finde, ein echtes highlight. eine gute story und die fitz typischen mechanismen greifen hier wie in der serie, auch ohne die bekannten gesichter. aber, und da muss ich meinem vorrezensenten recht geben, nine eleven bleibt etwas hinter den erwartungen zurück. die ganze athmosphäre die auch zum erfolg der serie beitrug fehlt.
nichts desto trotz ist auch dieser fall sehenswert. hoffe mal das dass nicht das letzte mal war das fitz in einem special auftaucht.