Die Musik von Shankar Ehsaan-Loy ist zeitweise ganz unterhaltsam. Das Handlungsgerüst - von Anurag Kashyap, der für Textqualität steht - bietet interessante Möglichkeiten (ich meine das Handlungsgerüst, nicht die Dialoge). Dafür gibt es schonmal 1,3 Sterne. Und dabei bleibt es.
JBJ trieft vor Klischees. Es spielt vor allem in London und Paris und jedes Klischee von dort wärmt der Film getreulich auf. Die Schauspieler agieren extrem aufgesetzt, teils schon körperlich unangenehm, so Abhishek Bachchan zu Beginn als ach so lässiger Kleindealer und Bobby Deol als Rechtsanwalt, der einer Boy Band entsprungen zu sein scheint und in einem Märchenpalast empfängt. Das quält selbst, wenn es sich als Phantasiegespinst entpuppt. Selten wirkte ein 'Liebespaar' so unpassend wie Preity Zinta und Abhishek hier (sie sollten es bei ihrer Freundschaft aus KANK belassen). Wie fast jede Produktion von Yash Raj Films ertrinkt JBJ in aufwändigsten Tänzen, Kostümen, Studiobauten, Punjab-Reminiszenzen und Bollywood-Selbstreferenzen. Mal was Neues?
Nun sagen einige, JBJ sei doch nur ein vergnüglicher Masala-Spaß, einfach nur ein fröhliches Spektakel aus Musik, Tanz und clownesken Einzelszenen, kein Bergman-Problemfilm. Der will doch nur spielen. So etwas kann ich durchaus genießen, sagen wir Om Shanti Om oder ein paar ausgelassen durchgeknallte Streifen aus den 60ern bis 90ern. Doch JBJ ist so viel schlechter. Weder realistisch und schlüssig noch komisch und sympathisch. Es kommt auch keine gute Laune rüber. Nur geschmacklose Witze über Jesus, Dunkelhäutige, die letzten Stunden von Lady Di und eine platt plump auf knapp geschneiderte Lara Dutta. Die immer- und immergleichen Gesangseinlagen von Itemboy Amitabh Bachchan als Althippie-Barde mit Doppelhals-E-Gitarre ohne Verstärker auf dem Bahnhof tragen nichts zur Geschichte bei und wirken wie nachträglich eingeklebt.
Regisseur Shaad Ali (Sahgal) hatte seine beste Arbeit gleich 2002 mit dem Debut Saathiya, allerdings baute er da nur getreulich das Tamil-Vorbild seines großen Lehrers Mani Ratnam nach. Darauf folgte das mittelprächtige Bunty + Bubly, das mit Vater und Sohn Bachchan, Taj-Mahal-Kulisse und viel S-E-L-Musik bereits Elemente von JBJ vorwegnahm. Und Jhoom Barabar Jhoom selbst - ich gebe großzügig 1,3 Sternlein.
Aufsteller Dieser Film ist wirklich witzig gemacht, mit guten Dialogen und herrlicher Situationskomik. Die Musik ist mitreissend und unterhaltend.
guter bollywood film nur leider mit deutschen untertietel das film ist recht gut und die msuk auch nur leider mit deutschen untertiel recht schwirg mitzukommen,aber für den bollywood fan ein muss
Ich liebe diesen Film Soooo Schade, dass dieser Film nur mit UTs ist.... Er gehört einfach zu meinen Lieblingsfilmen der indischen Filmkultur. Ich kann diesen Film nur weiter empfehlen, auch wenn Mr. Deol wie ein- Entschuldigung- "menschlicher Wischmopp" daher kommt, seine schauspielerischen Leistung in diesem Film sind wohl die besten seiner Karriere. Die anderen glänzen wie immer und Abhi ist einfach zum dahin schmelzen....Der Soundtrack läuft bei uns übrigens fast täglich! Unbedingt mal reinhören, da ist mal jedes Lied toll!
Eine süße Liebesgeschichte Absolut sehenswert!! Eine gelungene moderne Story mit tollen Tanzeinlagen und wunderschönen Liedern. Vor allem die Hauptdarsteller Preity Zinta und Abhishek Bachchan finden sich wunderbar in ihrer Rolle und garantieren durch ihr schauspielerisches Talent ein Filmvergnügen erster Güte. Auf der einen Seite schade, dass dieser Film (noch) nicht synchronisiert wurde, auf der anderen Seite aber auch im Original mit deutschen Untertiteln in meinen Augen einer der besten Filme. Auch sehr sehenswert: Papa Bachchan als Hippie-Sänger: ein Augenschmaus für Damen jeden Alters.....
5 Kommentare: SUUUPER Also als ich den Film sah , war ich mehr als begeistert... Er war -lustig -dramatisch -traurig
und die Tänze und die Farben waren echt super !
Nachdem ich den Film gesehen habe , hab ich 3-4 Monate nichts anderes getan als ihn nochmal zu sehen und es war auch mein erster Bollywood Film . Der Film einfach super und richtig toll ! Die Story ist realistisch und unglaublig schön .
Daher kann ich nur sagen er ist suuuuppppeeeerrrrrrrrr :)
Bollywood zum dahinschmelzen... Also zum Inhalt muss ich hier nichts mehr sagen. Es wurde genug geschrieben und eigentlich müsste man diesen Film nun schon längst kennen. Wer ihn noch nicht kennt sollte ihn gleich in den Warenkorb legen. Denn wer Bollywood noch nicht kennt wird von diesen Film sofort infiziert und möchte noch mehr von der bunten, tanzenden und lustigen Hindiwelt kennenlernen (mir ging es jedenfalls so). Erst hatte ich viele Vorurteile gegenüber der Bollywoodwelt, trotzdem habe ich es einfach gewagt und habe dies nicht breut. Habe mittlerweile viele dieser Filme gesehen (Shahrukh Khan ist natürlich echt zu empfehlen aber auch seine Kollegen haben es echt drauf). Mit diesem Film könnt ihr nichts falsch machen, es lohnt sich!
Bollywood at its best! "In guten wie in schweren Tagen" handelt von der reichen und glücklichen Familie Raichand, die auf tragische Weise zerbricht. Der älteste und adoptierte Sohn Rahul (Shah Rukh Khan) widersetzt sich der für ihn arrangierten Ehe mit der schönen Naina (Rani Mukherji), der Tochter eines Geschäftspartners seines Millionärvaters Yash (Amithab Bachchan), da Rahul sich in die tollpatschige und liebenswerte, aber für ihn nicht standesgemäßige Anjali (Kajol) verliebt hat. Daraufhin verstößt ihn Yash, der sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, aus der Familie und Rahul beginnt mit Anjali eines Leben in London.
Als zehn Jahre später Rahuls Mutter Nandini (Jaya Bachchan) den Verlust ihres ältesten Sohnes noch immer nicht verkraftet hat, droht die Familie gänzlich auseinander zu brechen. Um das zu verhindern begibt sich der jüngere Bruder von Rahul, Rohan (Hrithik Roshan), auf die Suche nach seinem Halbbruder und bekommt unerwartet Hilfe von seiner Kinderfreundin Pooja (Kareena Kapoor), der jüngeren Schwester von Anjali und gemeinsam versuchen sie die beiden Familien wieder zu vereinen und Rahul und Anjali nach Indien zurück zu holen ...
Erfolgsregisseur Karan Johar schuf mit "In guten wie in schweren Tagen" neben den Blockbustern "Und ganz plötzlich ist es Liebe", "Bis dass das Glück uns scheidet" und "My Name Is Khan" ein weiteres legendäres Meisterwerk. Sein Erfolgsrezept ist, dass er, wie in jedem seiner bisherigen Filme, viel Gefühl, eine zu herzen gehende Geschichte und ein großes Staraufgebot miteinander vereint. Das Ergebnis von dieser Mischung ist bei "In guten wie in schweren Tagen" ein warmherziges und erstklassiges Familiendrama mit schönen Dialogen, das noch dazu ein toller Bollywoodeinsteigerfilm ist und das jeder in seinem Leben mindestens einmal gesehen haben muss!
"In guten wie in schweren Tagen" ist ein typischer Bollywoodfilm mit viel Dramatik, Gesang, Tanz und Romantik. Außerdem ist der Film durch Kareena Kapoor gleichzeitig auch sehr unterhaltend. Zwar hat sie mich zu Beginn echt genervt, aber da ich mich im Laufe des Films an ihre Art gewöhnt habe, kann ich sagen, dass sie einfach total witzig in ihrer Rolle als tussige "Poo" ist.
Kajol ist in "In guten wie in schweren Tagen" wunderschön und man schließt sie sofort ins Herz, da sie super süß und bezaubernd ist.
Hrithik Roshan sieht wirklich toll aus und man fiebert mit ihm mit, ob er es nun schafft die Familie zu versöhnen.
Shah Rukh Khan ist in "In guten wie in schweren Tagen" einfach genial! Er sieht wie immer hamma aus, tanzt, wie Hrithik, wundervoll und er ist in der Rolle von Rahul total cool. Amithab und Jaya Bachchan sind als Ehepaar in dem Film auch echt süß.
Und Rani Mukherji hat in "In guten wie in schweren Tagen" leider nur einen kleinen, aber dafür echt sehenswerten Auftritt.
Die Musik ist auch wunderschön. Besondere Highlights sind die Songs "Say Shava", "Suraj Hua Madan", "Yeh Ladka Hai Allah", "Bole Chudiyan" und "Khabie Khushi Khabie Gham".
Alles in Allem lässt sich noch sagen, dass die Brüder-Bezeihung zwischen Rahul und Rohan wunderschön, traurig und einfühlsam ist.
Kurz und knapp, "In guten wie in schweren Tagen" ist ein wundervoller, einzigartiger und toller Bollywoodfilm mit dem Traumpaar Shah Rukh Khan & Kajol und Hrithik Roshan & Kareena Kapoor!!
Toller Film - billige DVD-Umsetzung Hallo,
ich hatte mir die Deutsche Version extra bestellt aber leider gibt es weder Englische Sprache noch irgendwelche Extras. Schon enttäuschend, auch wenn ich vielleicht zu hohe Erwartungen hatte ...
Der Film wurde schon oft genug besprochen und läuft öfter im Fernsehen, aber man muss ihn einfach haben vor Allem wenn man Ihn sowieso mag ist der Preis super.
Bildqualität Ich finde den Film wirklich sehr gelungen, aber das Bild ist ja auf der DVD auf Video Niveau. Wie ist das Bild auf der Blueray?
5 Kommentare: BESTER FILM Hi dieser Film ist einfach spitze wenn man das Cover ansieht denkt man "ach schon wieder ein Bollywood gesangsfilm" doch das ist falsch der Film ist großes KINO er ist lustig traurig besitzt Äktschn und beinhaltet gute MUSIK hoffe ich konnte helfen
Großartiges Helden-Epos mit Aamir Khan Mangal Pandey (Aamir Khan) dient 1857 in der Armee der "British East India Company" und rettet seinem Befehlshaber William Gordon (Toby Stephens) das Leben. Es entsteht eine Freundschaft. Aber bald tauchen Probleme auf: die indischen Soldaten (Sepoy) weigern sich aus religiösen Gründen, neue Waffen zu benutzen, da für deren Gebrauch vermutlich die Berührung von Rinder- und Schweinefett nötig wird. William Gordon verspricht den Sepoy, dass keine bedenklichen Stoffe verwendet werden. Mangal vertraut ihm, wird zum Aussätzigen und mobilisiert Widerstand.
Gezeigt wird das Miteinander von Indern und Briten während der Kolonialzeit, kurz vor dem Sepoy-Aufstand. Arroganz der Weissen, deren ausbeuterische Aktivitäten - aber auch, dass achtungsvolle Briten Unterdrückte schützten, die Witwenverbrennung (Sati) verboten wurde und Freundschaften und Liebe entstanden. Heftig aber auch: die Inder wurden "Nigger" und "Schwarze" genannt.
Es gibt Szenen, in denen über politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge aufgeklärt wird. In erster Linie werden aber farbgewaltige Bilder, viele gute Schauspieler und eine prächtige Ausstattung gezeigt. Alles unterstützt durch wunderbare Musik von A.R. Rahman. Die Hindi-Fassung verfügt über gute deutsche Untertitel - auch für die Lieder. Die deutschen Synchronstimmen sind nicht übel, zeigen aber viele Feinheiten nicht.
Ganz toll Toby Stephens als nachdenklicher Freund Mangals, Rani Mukherjee als (Zwangs-)Prostituierte Heera - aber vor allem Aamir Khan. Er schafft es, oft mit unbeweglichem Gesicht, kontrollierter Körpersprache und intensiven Augenausdrücken, eine beeindruckende Heldenfigur zu erschaffen. - Es gibt viele intensive Szenen, wie Gordons Rettung der Witwe vor dem Flammentod - vor allem aber die Verweigerung und Gegenwehr der Sepoy. Man fragt sich danach unwillkürlich, wie die Briten sich so lange in Indien halten konnten.
Dann große Bilder mit Kanonen, Fackeln und Heldengestik. Schön auch die eingeflochtene Liebesgeschichte zwischen Mangal und Heera, aber für mich vor allem Mangals zwiespältige Gefühle: hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Achtung der eigenen Kultur. Zum Schluss dann dramatische Heldenverehrung.
Ein herausragender, bildgewaltiger Film, der die Figur des Mangal Pandey schönt, aber sich an historischen Tatsachen orientiert. Könnte bei einigen Hindi-Film-Fans das Interesse an indischer Geschichte neu entfachen. Oder an Aamir Khan. Großes Kino. Indien erhebt sich!
Aamir Khan in einer beeindruckenden Rolle! Mangal Pandey (Aamir Khan) dient als Sepoy in der British East Company, dem einflussreichsten Unternehmen der indischen Geschichte. Bei einem Manöver rettet er seinem englischen
Befehlshaber William Gordon (Toby Stephens )das Leben, was die beiden Männer von nun an Freunde sein lässt.
Die beiden setzen sich oft über Rang undAbstammung hinweg und
vertrauen sich gegenseitig. Die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als die Sepoys neue Waffen erhalten und das Gerücht aufkommt das die
Patronenhülse mit Tierfett von Rind und Schwein eingefettet ist
und mit dem Mund geöffnet werden muß.
In Indien sind Rinder heilig und die moslemischen Inder dürfen kein Schwein
zu sich nehmen. Auf Gordons Schwur hin, daß es nicht so sei, erklärt sich
Mangal als erstes bereit, es zu tun und öffnet die Patrone mit dem Mund.
Doch die Gerüchte bewahrheiten sich und Mangal wird als Aussätziger angesehen
da er als Hindu Rinderfett im Mund hatte. Seine Freunde entbinden ihn von der Ausätzigkeit, da er ja nur seinem Freund
vertraut habe und es nicht wissen konnte. Doch Mangal fühlt sich verraten.
Sein Vertrauen ist erschüttert und in ihm wächst unweigerlich der Wunsch auf Rache.
Aber vor allem fühlt er sich von den Briten und vor allem Gordon verraten.
Er mobilisiert eine Armee von 300.000 indischen Soldaten um mit einer Rebellion die britische Kompanie aufzulösen..
Was dann geschieht ist abzusehen....
Die Briten nannten es Rebellion. Mangal nannte es den ersten Schritt in Richtung Freiheit!
The Rising *Aufstand der Helden* ist ein Film der Mitte des 18. Jahrhunderts spielt und beruht auf einigen wahren historischen Ereignissen. Aber es wird darauf hingewiesen, dass es nur zum Teil so gewesen sein soll.
Aamir Khan spielt den Mangal Pandey wirklich überzeugend und ich konnte mich wirklich gut in die Wut und den Zorn der Sepoys hineinversetzen,
denn wenn man hinduistischen oder moslemischen Glaubens ist, ist es nicht nur eine Frage der Ehre sondern auch der Etik diese Religion zu leben.
Rani Mukherji hat ebenfalls eine Rolle in dem Film. Erst als Sklavin die auf dem Markt verkauft wird und in die sich Mangal sofort verliebt und dann als Kurtisane Heera die aber ebenfalls Mangals Liebe erwidert. Wobei die Liebesgeschichte der beiden etwas zu kurz kommt und ich Rani gerne mehr in dem Film gesehen hätte, denn sie spielt wie immer
großartig.
Die Bordellchefin wird von Kiron Kher dargestellt.
Alles in allem ist *The Rising* *Aufstand der Helden* ein sehr guter wie auch wichtiger Film, denn Mangal Pandey hat dazu beigetragen die Briten das Fürchten zu lehren und sein Tun war nur der Anfang
von vielen wichtigen Aufständen und Revolutionen die noch kommen
sollten!.
Wer Filme mag, die sich mit der indischen Geschichte auseinandersetzen ist mit Mangal Pandey-The Rising *Aufstand der Helden* bestens bedient !
Suuuper Ich habe den Film schon mit untertiteln gesehn und war hien und weg das ist kein üblicher schnultzen Bollywoodfilm sondern großes Kino. Aamir Khan ist total überzeugend genau wie Rani Mukherjee und die anderen Schaupieler.
Ich kann den Film nur empfehlen er ist spannend und hat gute Musik. Einfach Super
Indische Geschichte, mit indischen Augen gesehen Der Film schildert historische Ereignisse , die sich 1856/57 im Reich der "British East India Company", also der Zeit bevor Indien britische Kronkolonie wurde, zugetragen haben und die schließlich ursächlich für den sogenannten Sepoyaufstand wurden, in welchem das 100 Jahre lang von der Company drangsalierte indische Volk versuchte, die Fesseln der Kolonialherrschaft abzustreifen. Nachlesen kann man die ganze Vorgeschichte und Geschichte dieses Aufstands in dem 1861 erschienenen Roman des preußischen Schriftstellers Herrmann Goedsche (alias Sir John Retcliffe), der vor einigen Monaten als Reprint der Erstausgabe im Olms-Verlag erschienen ist.
Im deutschsprachigen Raum war dieses Werk bisher die einzige Möglichkeit, sich über dieses Kapitel britischer Kolonialgeschichte zu orientieren. Nunmehr bekommt man mit diesem Film die Möglichkeit, diese Ereignisse aus indischer, also authentischer Sicht, kennen zu lernen. Das hat eine andere historische Qualität, als wenn das Schicksal eines deutschen Arztes in Indien von einem Autor, der die Briten haßte, erzählt wird. Der wesentliche Unterschied zwischen Film und Roman besteht vor allem darin, daß der Film die Dinge von unten, also aus der Sicht der Eingeborenen und nicht der Radschas und Maharadschas, sowie des deutschen Schriftstellers, sieht. Für uns heutige Menschen eine wesentlich realistischere Darstellungsweise.
Natürlich kann ein 2 1/2 stündiger Film nicht den Stoff eines dreibändigen Romans verarbeiten. Die Filmemacher haben sich deshalb auf die Ereignisse in der Armee beschränkt und beschreibt die Engstirnigkeit der englischen Offiziere hervorragend, die den Aufstand vielleicht hätten verhindern können, wenn sie auf die religiösen Gefühle ihrer eingeborenen Soldaten ernst genommen hätten. Der Film endet vor dem eigentlichen Ausbruch des Aufstands und verzichtet damit auf die Darstellung der grausamen Massaker an den Weißen und ein Jahr später auf die blutige Rache der Kolonialherren, die die gefangenen Inder vor ihre Kanonen gebunden und buchstäblich in die Luft geblasen haben.
Was soll man zum Film sagen: Die Filmemacher verzichten auf jegliche antibritische Tendenz, sie gehen äußerst fair mit den damaligen Gegnern um. Manchmal wünscht man sich so etwas auch von den westlichen Filmemachern, wenn diese uns immer wieder zeigen, wie die USA vor dem drohenden Islam im Irak und Afganistan gerettet werden". Insgesamt hat der Film ein flottes Tempo drauf, er ist vorzüglich geschnitten und kann mit hier entstandenen Produktionen durchaus mithalten. Lediglich die Gesangseinlagen sind für uns Europäer doch etwas sehr gewöhnungsbedürftig. Nach meinem persönlichen Geschmack hätte man sie für die Exportversion in westliche Länder doch stark kürzen oder ganz weglassen sollen.
Die Bild- und Tonqualität kann ich nur nach der Ausstrahlung des Films auf RTL2 beurteilen. Sie entspricht den durchschnittlichen Standards entsprechender westlicher Produkte. Ich würde mir mehr solche historischen Filme aus kolonialer Vergangenheit von Bollywood wünschen. Vielleicht kann die Geschichte des Sepoyaufstands mal ausführlich in einem Vier- oder Sechsteiler verfilmt werden. Diese Geschichte ist hier in Deutschland weitgehend unbekannt, könnte aber vielleicht doch in breiteren Schichten der Bevölkerung auf das gleiche Intersse wie die Eroberung des Westen in den USA stoßen. Ich glaube, auch aus der Kolonialgeschichte, nicht nur unserer eigenen, kann man viel lernen, was auch für uns von Nutzen sein kann.
2 Kommentare: Überrascht Story:Mangal Panday (Aamir Khan) dient Mitte des 19. Jahrhunderts in der 5th Native infantry Regiment der British East India Company. Er ist einer von vielen 10.000 Sepoy einheimischer/indischer Soldaten,die von den Briten rekrutiert wurden. Im englischen offizier Captain Gordon findet Mangal einen treuen Freund. Doch ihre freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als die Briten eine neue Munition einführen.
diese soll Gerüchten zufolge aus Schweine und Kuhfett gemacht sein.
Da man die Behälter mit den Zähnen aufreissen muss, wäre dies ein Affront gegen moslems und Hindus zugleich.
Die Briten versichern durch Gordon ,dem man allerdings auch nicht die Wahrheit gesagt hat, dass kein Tierfett verwendet wurde, worauf mangal mit gutem Beispiel voran geht und einen Behälter aufbeisst.
Doch später stellt sich die Vermutung als wahr heraus!
Mangal wird zum "Unberührbaren" und startet unter seinen Mitsoldaten einen Aufstand.
Selbstverständlich gibt es auch eine große Liebe im Leben von Mangal Panday ,diese ist hier die schöne Kurtisane Heera (Diamant).
Gespielt wird diese von Rani Mukherjee die , die Rolle perfekt umsetzt in Charakter und natürlich aussehn.
Auch Gorden geht nicht leer aus und verliebt sich in die schöne Inderin (Amisha Patel, sorry ich hab vergessen wie sie im Film heißt) die er vor dem tot durch ein Sati gerettet hat.
Allerdings kann man nicht erwarten große Liebesgeschichten zusehn zu bekommen.
Den aufgrund des historischen Hintergrunds sind die Liebesgeschichten natürlich zurückgestellt .
Der Film ist ,meiner Meinung nach aber gut ausgeglichen jedes mal wenn ich dachte das Heera wieder auftauchen sollte war sie eine Min. später auf dem Bildschirm.
Für mich persönlich wahr der Film eine große Überraschung! Den als ich ihn mir gekauft hatte dachte ich es wäre ein 3 std. Film bei dem die hälfte der Zeit nur ihrgendwelche nicht identifizierbare Engländer in einem kleinen Raum sitzen und sich über die Politik im Land unterhalten und um ihrgendetwas mitzubekommen muss ich immer auf Stopp drücken um die UT richtig lesen zu können.
Dem war ,gott sei dank, nicht so! Der Film ist knappe 2 std. und 20 min lang und dank eines sehr sympatischen Hintergrundsprecher ,der die befürchteten gepräche im kleinen Raum kurz und knapp zusammenfasst, musste ich auch nicht immer auf Stopp drücken.
Ausserdem sind sie nicht den halben Film lang sondern gehn höchstens 2-3 min.
Der verlauf des Films ist flüssig und im Grunde hat man keine schwierigkeiten mitzukommen, auch wenn ich nicht unbedingt Monopoly nebenbei spielen würde.
Ich war nach nur 5 min gefässelt und war sehr gespannt wie es zu gewissen Situationen gekommen ist (da der Film in der Gegenwart (1957) anfängt und fast nur aus Rückbländen besteht).
Zu den Schaupielern muss ich wohl nichts mehr sagen. Aamir Khan war perfekt für die Rolle des Mangal Panday, wenn er auch manchmal etwas schwer zu erkennen war, durch die langen Haare und den Schneutzer.
Zu Rani Mukherjee muss man auch nichts sagen ,super Schaupielerin, Ultra-Hüpsche-Frau (besonderst hier) alles perfekt.
Amisha Patel hatte ja eine vergleichsweise kleine Rolle die sie aber super meistert.
Die Musik gefällt mir auch sehr gut vorallem "main Vari Vari" und "Holi re"
Der Film hat ohne darüber nach zudenken 5 sterne verdient.
Nochmal indische Geschichte mit Aamir Khan Wer Lagaan mag, dem sollte auch The Rising gefallen. Wieder geht es um Inder und Briten im 19.Jahrhundert. Diesmal gegen die East Indian Company. Der Film bietet wieder schöne Bilder und Szenen aus dem
indischen Dorfleben mit einem großen Markt auf dem auch Frauen
verkauft werden, die dann zum Teil im pompösen Freudenhaus für
die "Weißen Herren" landen.
Wir erleben ein Holi-Fest und eine verhinderte Witwenverbrennung. Wieder ist die Musik von A.R.Rahman. Die Geschichte handelt vom Inder Mangal Panday, der als Soldat in der Armee der East Indian Company dient. Es wird gezeigt, wie verächtlich die Briten die Inder behandelten ("schwarze
Hunde"), wie sie ohne Rücksicht auf Sitten und Gebräuche ihre
Macht und ihre Geschäfte ausübten, aber letztendlich durch
maßlose Selbstüberschätzung den ersten großen Aufstand der
indischen Bevölkerung und damit ihren eigenen Untergang herbei-
führten.
Dies ist genau wie Lagaan kein üblicher Bollywood-Liebes-Film.
Dies ist großes Kino und zeigt, daß auch Bollywood anspruchs-
volle Filme macht, die durchaus mit westlichen Produktionen mithalten können.
5 Kommentare: Zuckersüßer und traumhafter Liebesfim! "Vivah" ist ein wunderschöner, romantischer und traditioneller Bollwoodfilm mit einer tragischen und unerwarteten Wendung am Ende.
Er erzählt die magische Reise von der Verlobung bis zur Hochzeit von Poonam (Amrita Rao) und Prem (Shahid Kapoor).
Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Poonam bei Verwandten in der Kleinstadt Madhupur auf und wird von ihrem Onkel Krishnakant (Alok Nath) über alles geliebt, wohingegen ihre Tante es nicht verkraften kann, dass Poonam schöner als ihre Tochter Choti ist und sie deshalb nie akzeptieren konnte. Choti und Poonam sind dagegen die besten Freunde und verstehen sich klasse. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Choti sich unglaublich freut, als Poonam ein Heiratsangebot von dem Sohn eines erfolgreichen Geschäftsmannes bekommt und ihre Mutter vor Neid kein bisschen Freude für sie aufbringen kann.
Schon bei ihrem ersten Treffen verlieben sich Prem und Poonam ineinander und erleben viele romantische und schöne Momente miteinander.
Doch das Liebesglück hält nicht lange, denn vor der Hochzeit kommt es zu einem tragischen Unfall. Wird ihre Liebe diesen Schicksalsschlag überstehen?
Ehrlich gesagt fand ich den Film zu Beginn nicht wirklich gut, habe mich sogar sehr darüber geärgert. Für mich ist und bleibt es unverständlich, wie moderne junge Menschen ohne ein Wort des Widerspruchs akzeptieren können, dass ihre Eltern sich in ihr Liebesleben einmischen. In Indien ist es wahrscheinlich in bestimmten Teilen des Landes immer noch üblich, dass Eltern die Ehen arrangieren, aber Filme sollten dies meiner Meinung nach nicht auch noch ohne irgendeine Kritik zeigen und für gut heißen. Ich habe genug Bollywoodfilme gesehen, indenen die Kinder dann doch noch gegen den Willen ihrer Eltern heiraten und da der Film relativ neu ist, hätte ich eigentlich nicht erwartet, dass er für arrangierte Ehen wirbt, auch wenn die beiden sich in diesem Fall ineinander verliebt haben.
Naja, der Ärger hält jedenfalls nicht lange an, da man im Laufe des Filmes einfach vergisst, dass es sich um eine arrangierte Ehe handelt, da Prem und Poonam sich ja auch wirklich lieben und gut zusammenpassen.
Allerdings sind die Eltern stets präsent und Poonam wahrscheinlich das Idealbild eines indischen Mädchens. Für mich fehlte ihr ein wenig der Pep, auch wenn Amrita Rao wirklich toll spielt.
Shahid Kapoor hat mir schon in "Jab We Met" gut gefallen und auch in diesem Film hat er mich wieder überzeugt. Er spielt Prem einfach richtig knuffig und liebenswert. Ich bin mir sicher, dass sich jedes Mädchen einen Ehemann wie Prem wünscht, da er alles für seine Frau tut und total süß und gutaussehend ist! ;-)
Die Geschichte wirkte auf mich zu Beginn etwas farblos und viel zu perfekt, wodurch sie auch stellenweise etwas langweilig ist, doch mit der Zeit entspinnt sich eine besinnliche, zarte und liebevolle Geschichte mit zum Ende hin ernsteren Untertönen.
Wenn man über den sehr traditionellen Teil der Geschichte (Verlobung beim ersten Kennenlernen,...) und der sich zu Beginn etwas hinziehenden Handlung einmal absieht, ist "Vivah" ein gelungener Film zum Träumen und bestens geeignet für einen gemütlichen und entspannten Familienabend mit einfach wunderschöner Musik, die die Romantik nochmals unterstreicht.
Für alle Träumer und Romantiker ein MUSS!
Schöner Film aber mir gefällt die Synchro nicht Heute habe ich den Film in deutscher Version angeschaut nachdem ich ihn schon mehrfach auf Hindi mit englischen Untertiteln gesehen habe. Gleich zu erst muss ich anmerken das mir die deutsche Synchro gar nicht gefällt. Es ist sehr viel nicht passend zum Original. Was man auch feststellen kann wenn man den deutschen Untertitel mitlaufen läßt und auch anhand der Hindiversion den englischen Untertitel kennt. Ausserdem kann ich mittlerweile recht gut Hindi und merke es allein schon daran.
Ansonsten gefällt mir der Film recht gut. Es ist ein ruhiger, sehr romantischer Film, der die Liebe und die Ehe und die Zeit der Verlobung sehr hoch hält. Sehr ansprechend von Shahid Kapoor und Amrita Rao gespielt. Auch alle anderen Darsteller haben ihre durchweg positiven Rollen sehr gut gespielt. Mit 166 Minuten finde ich ihn leicht zu lang, manchmal hat er dadurch ein paar Längen aber das macht Shahid wieder wett. Eigentlich sind so rein bzw. stark romantische Bollywoodfilme nicht ganz mein Ding (mag eher solche wie Jab we met, Fanaa, Ghajini, Dil Chahta Hai, Race usw.), aber dieser Film ist so honigsüß und liebevoll gespielt das er mir einfach gefallen musste.
Romantik und überraschende Wende inbegriffen Für jeden, der romantische Filme gerne ansieht, ist der Film keine Enttäuschung. Außerdem hat er am Ende (bevor er fast zu langatmig wird) eine überraschende Wende parat. Auch die Schauspieler, allen voran die beiden Hauptakteure, überzeugen. Der Film zeigt, dass auch (einigermaßen) realistischer Stoff dazu geeignet ist, zu unterhalten.
süß und klebrig wie Mäusespeck mit Honig Ich habe diesen Film auf Hindi mit englischen Untertiteln gesehen.
Ein handwerklich gut gemachter Film mit guten Schauspiel-Leistungen, der sich um eine arrangierte Ehe dreht.
Die beiden Hauptdarsteller (Shahid Kapur als Prem, Amrita Rao als Poonam) wirken überzeugend auf mich in ihrer Unsicherheit und in ihren Zweifeln sowie Hoffnungen hinsichtlich ihrer gemeinsamen Zukunft, dies macht den größten Reiz des Films für mich aus.
Wer Shahid Kapur und Amrita Rao als Schauspieler mag, übersüße Love-Stories ertragen kann, und sich für indisches Lokalkolorit in Bollywood-Idealisierung erwärmen kann, ist mit diesem Film bestens bedient.
Die Regie von Sooraj R. Barjatya ist tadellos, die Story, ebenfalls von Sooraj R. Barjatya, verbindet in Bollywood-Manier Realistisches (arrangierte Heirat, Brautpreis-Verbrechen) mit massiver Idealisierung (Industriellenfamilie, in der sich alle lieben; Onkel, der die Verkörperung der idealen Tochter, seine Nichte Poonam, mehr liebt als seine erdgebundene Tochter). Nur die eifersüchtige Tante (Seema Biswas) bringt von Beginn an in diesen "Bollywood-par-excellence"-Film einen Hauch Realismus.
Sooraj R. Barjatya hat den indischen Familienfilm schlechthin "Hum Aapke Hain Koun...! (1994)" (Hum Aapke Hain Koun [UK IMPORT]) gedreht, dessen Erfolg die Ära der Hochzeitsfilme einläutete. Dieser Film von 1994 mit Madhuri Dixit und Salman Khan ist so realitätsfern, dass es auf mich fast lächerlich wirkt, aber vor allem empfinde ich diese Aneinanderreihung indischer Dance-Songs als laaaaangweilig. Neben der Realitätsflucht von HAHK wirkt "Vivah (2006)" fast wie ein Problemfilm (kleiner Scherz).
Die Musik von Ravindra Jain höre ich auch solo immer wieder gern. Die Songs sind eingebunden in die Story, es wird weniger getanzt als sonst in einem Bollywood-Film.
Trotz des intensiven Bollywood-Feelings wirkt der Film "Vivah (2006)" - vor allem wegen der Schauspiel-Leistungen aller Darsteller - realistischer auf mich als Gowarikers "Jodhaa Akbar (2008)" (Jodhaa Akbar - Special Edition (3 DVDs)). Obwohl als Historienfilm mit einer realen Hauptfigur angelegt, hat mich "Jodhaa Akbar", aufgrund der schlechten Regie bei den geschichtlichen Ereignissen und der absichtlichen Geschichtverfälschung, nur in den Szenen der Fantasy-Love-Story einigermaßen überzeugt. Vergleiche ich diese beiden Bollywood-Love-Stories so kommt mir "Vivah" trotz aller Bollywood-Idealisierung eindeutig realistischer vor und liefert meiner Meinung nach die überzeugendere Love-Story.
Wer Shahid Kapur in dem weit moderner daherkommenden "Jab We Met (2007)" (Jab we met - Als ich Dich traf) mochte, dem sollte das traditionell wirkende "Vivah (2006)" allein schon wegen Shahid Kapur gefallen können.
Poesie Dies ist kein Film für Action- oder Komödien-Liebhaber - für die ist er schlicht zu langweilig.
Für Romantiker ist es ein sinnesberauschend schöner Streifen, der die Zeit vom ersten Treffen bis zur Heirat eines jungen (eher traditionellen) Indischen Liebespaares zeigt. Die dramatisch-rührende Geschichte dreht sich um die wahre Liebe, Anstand, Respekt, Demut, Fürsorge, Mitgefühl, Hilfe in Notlagen (tollen Attributen, die es heute schwer haben), aber auch von Neid. Von der Ausstattung eher traditionell (Kostüme, Sets, Antrag von den Eltern,...) ist es trotzdem ein modern gedrehter Film (2006), der von der gehobenen Mittelschicht handelt, wo auch sehr moderne Dinge einfliessen. Für mich ist er auch ein Plädoyer dafür, dass Frauen und Männer den gleichen Stellenwert haben sollten (damit eine Gesellschaft funktioniert), auch wenn sie unterschiedliche Attribute und Aufgaben haben mögen. Man sollte zudem die Weisheit haben, dass man dem Schicksal nicht ausweichen kann. Die Chemie zwischen Amrita und Shahid stimmt und man nimmt ihnen die Gefühle, das Benehmen, etc. ab.
Wer Shahid Kapoor in der süssen, lustigen Romanze "Jab We Met" mochte, wird auch diesen Film lieben. Er ist zwar nicht so lustig (hat ein ernsteres Thema), fand aber in Indien grossen Anklang.
Nach Jab We Met ist Vivah für mich Shahids zweitbester Film. Ich sehe ihn lieber in ruhigen (anständigen und demütigen) Rollen als in rachsüchtigen wie Fida oder Blödelrollen wie Fool'n'Final. Jedenfalls ist er für mich ein vielversprechender Schauspieler, toller Tänzer und interessanter Mensch. Im Vergleich: Der junge Shah Rukh Khan war für mich der charismatische Schelm während Shahid Kapoor der anständige Edelmann ist. Beides hat seine Berechtigung (und zieht Frauen an!). Ich hoffe noch viel von ihm zu sehen.
Bisher habe ich nur die Originalversion mit Englischen Untertiteln und wünsche nun allen viel Spass mit der hoffentlich guten Deutschen Version!
5 Kommentare: Klassiker Klassiker Klassiker Klassiker ;-) "Kuch Kuch Hota hai - Und plötzlich ist es Liebe" ist meiner Meinung nach ein Paradebeispiel indischer Filmkunst, vor allem in der Originalfassung! Die Originalstimmen von SRK, Kajol und Rani sind einfach unübertroffen und bringen den Charme noch besser rüber.
Dieser Film hat einfach alles was einen guten Bollywoodfilm ausmacht: Witz, Dramatik, tolle Tanz- und Gesangsszenen und natürlich eine wundervolle Liebesgeschichte. An manchen Stellen lässt die Bild- und Tonqualität zu wünschen übrig, aber ich führe das darauf zurück, dass der Film schon etwas älter ist.
Zur Story: Rahul ist der coole Frauenheld der Schule zusammen mit seiner besten Freundin Anjuli bildet er ein super Team. Bis er sich in Tina, die Tochter des Rektors verliebt. Anjuli bemerkt, dass sie für ihren besten Freund mehr als nur Freundschaft empfindet und flüchtet, um den beiden ihr Glück zu lassen. Jahre später erfährt die kleine Tochter von Tina und Rahul , die ebenfalls Anjuli heißt, an ihrem 8. Geburtstag über ihre Namensgeberin und versucht ihrem Vater, der mittlerweile Witwer ist, zu seinem späten Glück mit seiner Jugendfreundin zu verhelfen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf!
Wer Filme mag, die einen zum Weinen aber auch teilweise zum Lachen bringen können, ist meiner Meinung nach mit diesem Film sehr gut beraten. Auch die Lieder sind wundervoll, ebenso Shahrukh Khan, der wieder einmal zu Höchstleitungen aufläuft und Kajol ist einfach nur wundervoll - daher bekommt er die vollen fünf Punkte und würde sogar noch mehr bekommen, wenn das denn ginge. Allerdings würde ich jedem Bollywoodneuling raten sich erst einmal die deutsche Fassung anzusehen und danach mit der Hindiversion weiterzumachen.
Ähnlich gute Film sind u.a. "Veer & Zaara" oder "In guten wie in schweren Tagen" (hier gefallen mir die Lieder sogar noch ein bisschen besser).
ABSOLUT SUPER SÜß!!! Mein Bollywoodfiber hat mit der öffentlichen Austrahlung von "Kal ho naa ho" angefangen. "Kuch kuch hota hai" ist meiner Meinung nach aber um einiges besser.
Es geht um zwei Schulfreunde (Anjali und Rahul). Anjali ist ganz anders als die anderen Mädchen - sie kleidet sich anders, redet anders und ist heimlich in Rahul verliebt, aber der merkt es nicht, denn er steht ja auf Tina. Schlißelich verlässt Anjali die Schule, damit die beiden eine gemeinsame Zukunft haben können und nach einiger Zeit heiratet Rahul Tina. Als beide ein Kind bekamen stirbt Tina wegen der komplizierten Geburt und Rahul ist alleine mit seiner - aus Andenken genannten - Tochter Anjali. Er kommt sschließlich in eine Art Ferienfreizeitsort, wo er seine alte Freundin wiederfindet... Doch mehr erzähle ich nicht, denn sonst ist die Spannung ja weg.
Ich kann bloß sagen, dass die Musik und die Darsteller, sowie die Handlung selbst einfach toll aufeinander abgestimmt sind. Und was ich an Bollywoodfilmen ganz besonders mag sind die tollen Farben und Lieder, die man in Deutschland (z.B.) nicht hat. Es ist einfach genial und es lohnt sich ihn anzusehen. Es wird einem auch nicht langweilig, denn man kann den Film mehrere Male ansehen. Ich z.B. habe ihn schon mindestens 25mal angesehen und weine immernoch bei einigen Stellen. Singfreudige Menschen kommen auch nicht zu kurz, denn auf der Bonus DVD gibt es einen Karaoketeil... :)
--> EINFACH GENIAL SCHÖN!!!!
Immenhof indisch linksrum Wer die deutschen Filme der 60er mit Peter Alexander, Uschi Glas, Georg Thomalla, Peter Kraus usw. mag, kann sich Kuch Kuch Hota Hai ansehen und wird es - vielleicht - amüsant finden.
Die klinisch reine Geschichte, in der die verwaiste Tochter des liebenswerten Papis ihn auf Wunsch der verstorbenen Mutter mit seiner Jugendliebe zusammenbringt, schreitet zum Angriff auf die Tränendrüsen. Während das am Anfang noch gelingt, wird die Geschichte gegen Ende völlig unglaubwürdig (also noch mehr als üblich), und die "witzigen" Charaktere à la Theo Lingen (hier: Omi in Verbindung mit einem englandsliebenden Campleiter, außerdem ein stummer Junge) retten das Ganze nicht, sondern verderben es völlig.
Die Lieder sind selbst für Bollywoodverhältnisse ein ziemlicher Abklatsch und bieten musikalisch, rhythmisch oder textlich absolut nix ("Hai Hai!").
Schade, denn manche Gags sind ganz gelungen, die Schauspieler könnten's auch besser.
Schööööööööööööööön!!! Mein absoluter Lieblinsfilm mit SRK. An diesem Film passt einfach alles. Ein tolles Drehbuch, schöne Musik, großartige Schauspieler (auch in den Nebenrollen) und natürlich Shahrukh und Kajol. Die beiden sind für mich das absolute Traumpaar des Hindifilm. Ich habe den Film in der Zwischenzeit sicher an die 60mal gesehen und noch immer gibt es einige Szenen wo mir die Tränen kommen. Wer einen wundervollen Fernsehabend mit Tanz, Liebe, Musik und viel Gefühl erleben möchte, darf diesen Blockbuster der 90er Jahre nicht verpassen.
ShahRukh Khan is the BEST!!! Dieser Film ist gigantisch und so toll, mein englisch ist total mieserabel, aber ich habe jedes wort super verstanden. Diese Farbenfrohe gestaltung, diese gefühle die einem übermittelt werden und die perfekte darstellung von kajol und shahrukh sind wieder einmal unübertrefflich toll gelungen.
5 Kommentare: wunderschöner Film ! Schönste, romantische Bollywoodfilm überhaupt, ein moderner Klassiker.
Film und Soundtrack gehören zu den besten was Bollywood bietet.
Veer & Zaara - Liebe kennt keine Grenzen Über diesen Film hatte ich im Vorfeld schon viel gehört und gelesen, daher waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Enttäuscht wurde ich nicht, denn der Film ist wirklich nicht schlecht, auch wenn es einige Bollywood-Filme gibt, die mir besser gefallen...
Shah Rukh Khan & Preity Zinta in einem wunderschönen Meisterwerk über eine Liebe, die so stark ist, dass man für sie alles tun würde. Rani als Anwältin ist ebenso gut besetzt wie auch Anupam Kher als "Gegenspieler". Alle Schauspieler haben eine wirkliche Glanzleistung abgegeben!
Das Einzige, was mir an dem Steifen nicht gefiel, ist die sehr lang geratene "Ansprache" von Veer (Shah Rukh Khan) kurz vor Ende des Filmes... Deshalb kann ich dem Film allein leider keine 5 Sterne geben, aber für 4,5 Sterne reicht es alle mal! =)
Die DVD als Digipak mit Pappschuber und Bonus-Disc ist aber wieder sehr gut gelungen, mehr brauche ich also nicht zu sagen. Denn für alles zusammen gibt es von mir alle 5 Sterne!!!
Veer&Zaara - Die Legende einer Liebe Den film Veer&Zaara -Die Legende einer Liebe der ist auch ein guter film den kann man auch weiter geben den er ist super
Ein absolutes Meisterwerk von Altmeister Chopra Sehr schönes, tiefgehendes Bollywoodspektakel mit den Superstars ShahRukh Khan, Preity Zinta und Rani Mukerjee aus dem renomierten Hause Chopra! Wer Interesse an einem sehr romantischen und trotzdem politisch orientiertem Storyboard hat, sollte sich dieses wunderbare, gestalterisch sehr hochwertige (wunderschöne Kulissen, atemberaubend sinnlicher Soundtrack, tiefengehende Geschichte und sehr renomierte, einzigartige Schauspielkunst)auf keinen Fall entgehen lassen! Und kauft euch auch unbedingt den triumphalen Soundtrack! Fazit: Sinnlicher kann man eine politische Intriege nicht auf die Leinwand bringen! Tränengarantie!!!
Bollywood abseits des Kitsch Veer und Zaara-welch ein Epos!Shah Rukh Khan und Preity Zinta sind einfach wunderbar. Die Pakistanerin Zaara begibt sich nach Indien, um dem letzten Wunsch ihrer Amme nachzukommen. Als ihr Bus verunglückt, wird sie vom Rettungspiloten Veer gerettet. Dieser bittet sie um einen Tag und nimmt sie mit zu seiner Familie. Veer und Zaara verlieben sich ineinander. Doch kann sich Zaara nicht dieser Liebe hingeben, da sie verlobt ist, und diese Verlobung aus Gründen der Ehre gegenüber ihrer Familie nicht lösen kann.
Veer tritt aus der indischen Armee aus, um nach Pakistan einreisen zu dürfen, wird aber schließlich von Zaaras Verlobten unter einem Vorwand ins Gefängnis geworfen. Er sitzt dort stumm 22 Jahre lang. Erst als sich ein Anwältin Veers annimt, kommt er frei, und Veer und Zaara können sich ihrer Liebe hingeben. Das zum Inhalt in kürzester Form.
Nun aber zum Wichtigsten. Den Gefühlen. Veer-Zaara ist ein Bollywood Film, der vor Gefühlen nur so strotzt. Da ist natürlich die Liebesgeschichte zwischen Veer und Zaara, aber auch das Verhältnis von Veer und seinen Zieheltern, und der Konflikt von Zaara und ihren Eltern spielen gewichtige Rollen.
Was ich an diesem Film aber ganz besonders mag, ist die Musik. Sie wirkt nicht aufdringlich und grell, wie in anderen Filmen, sondern passt sich immer den jeweiligen Gefühlslagen an. Außerdem ist die Musik sehr traditionell gehalten und immer wunderschön.
Interessant sind die vielen gesellschaftskritischen Elemente. So wird nicht nur der Indien-Pakistan Konflikt thematisiert, sondern auch die Rolle der Frau, beziehungsweise ihre Emanzipation. Veer und Zaara ist einfach ein modernes Liebesmärchen und reicht im gewissen Sinne an Romeo und Julia heran. Eine Liebe, die Grenzen überschreitet und die Zeit. Einfach herrlich traurig und romantisch. Wer Bollywood mag, und diesen Film nicht kennt, hat das Wichtigste verpasst. Den größten Bollywood Film aller Zeiten!