1 Kommentare: Eine der Top 10 Filme des Jahres! A!sehen oder Kaufen" Synopsis: Harvey Pekar, Dokumentalist und Intellektueller, Kritiker und Sammler von Jazzplatten, Opfer von Zwangsvorstellungen und Neurosen, trifft per Zufall bei einem ?Garage Sale" in einem Vorort von Cleveland den Underground-Zeichner Robert Crumb. Aus ihrer Zusammenarbeit entsteht ?American Splendor", ein Zeichentrickfilm, in dem sich die Erfahrungen und das tägliche Leben Harveys wiederspiegeln.
Kritik: Ein Mann geht mit hängenden Schultern und mürrischem Ausdruck die grau verwaschenen Gehsteige eines amerikanischen Vororts entlang. Es ist Harvey Pekar - oder vielmehr der Mann, der die Rolle des Harvey Pekar spielt, während der echte Harvey Pekar den Part des Erzählers übernimmt und aus dem Off von seinem Leben erzählt. Diese Szenen bilden den Vorspann zu ?American Splendor", dem Film, der sein Leben zeigt und in diesem Jahr bereits mit dem Jurypreis des Sundance Festivals ausgezeichnet wurde. Sie stimmen den Zuschauer sofort ein auf das, was ihn erwartet, auf die zerrspiegelartige Inszenierung des Geschehens als Hauptelement dieses Films: Den fiktionalen Teil, in dem Pekar von einem Double gespielt wird, die dokumentarischen Passagen, in denen er selbst mit rauher Stimme Episoden aus seinem kaputten Leben beschreibt, die wie kurze Randbemerkungen immer wieder eingestreuten Zeichentrickfilmelemente. Alle diese Versatzstücke stoßen aufeinander und vermengen sich zu einem recht amüsanten visuellen Potpourri.
Was Woody Allen für die Popularisierung der Figur des hypochondrischen und neurotischen Intellektuellen ist, der sich bis an die Grenzen des gesellschaftlich Lebbaren zerfleischt, das ist Harvey Pekar seit den 70er Jahren für den Zeichentrickfilm und die Literatur. Sein apokalyptisches Zusammentreffen mit seiner ihm seelenverwandten letzten Frau Joyce erleben wir als Anmachszene mit dem erwartet katastrophalen Resultat und dem faden Beigeschmack des bereits Erlebten. Das Leben Pekars in Cleveland ist vielleicht nicht besonders glamourös, aber sein Blick auf die Umwelt, in den sich Ironie, lächelnde Selbstkritik und tiefempfundene Zärtlichkeit für den Anderen mischen, ist tröstlich und weckt unausweichlich unser Mitgefühl, ähnlich wie für die anrührenden Versager von Baltimore, wie sie vom unbeschreiblichen Roger Waters in all seinen Filmen gefeiert werden oder vom Schriftsteller John Kennedy O'Toole in dessen wundervollem ?A Confederacy of Dunces" beschrieben sind. Diese alles andere als glanzvollen Looser, die es jedoch verstehen, ihre Misere in einer zwangsläufig feindlich gesinnten Welt mit Humor zu nehmen, erzeugen schließlich beim Zuschauer eine sonderbare Art der Identifikation mit diesem Antihelden und eine dauerhaften Sympathie für diesen Film, getreu dem Motto: ?I'm a nerd and I'm proud of it".
FIPRESCI Preis Cannes 2003 / OSCAR Nominierung 2004 / LAFCA Award 2004 / SUNDANCE Grand Jury Prize 2003 / etc.
5 Kommentare: In der Regel missverstanden Der Witz in diesem, in allen seinen vielen Details gelungenen Film ist natürlich, dass es so gar nicht um Wein geht. Und auch nicht um besondere Traubensorten, gutes Essen oder die wunderschöne Landschaft Nordkaliforniens. Nachweis gefällig? Als der schüchterne Miles, geschiedener Lehrer und Möchtegern-Schriftsteller, endlich mit seinem Flirt allein ist, ist es völlig egal, wie gut der Wein ist und was Miles über diesen zu sagen hat. Er will vor allem gefallen, er will Kontakt bekommen. Und so gibt es viel Wichtigeres als Bouquet, Abgang oder Geschmack. Und als er nicht viel später seine Begeisterung über eine Traubensorte erläutern soll, spricht er eigentlich nur über sich selbst, über seinen eigenen Charakter. Und um das Maß voll zu machen, kann Miles sein Glück am Ende erst finden, nachdem er eine seiner liebsten Flaschen in einem Fastfoodrestaurant aus dem Pappbecher trinkt, versteckt unter dem Tisch.
Worum geht es dann? Um Liebe, Freundschaft und vor allem um die schwierige Balance zwischen Abenteuerlust und Vorsicht, die man im Leben braucht, um glücklich zu werden. Zu Beginn sind Miles und Jack hier der völlige Gegensatz. Miles hat vor allem Angst. Jack geht jedes Risiko ein. Und während Jack nichts lernt und daher am Ende die Frau seines Lebens zu Gunsten einer kuriosen Ehe opfert, hat Miles am Ende einen Ausweg. Für seine Freundschaft zu Jack geht er zum ersten Mal ein Risiko ein. Und das hilft ihm dann, sich aus der engen Existenz seiner Theorien zu befreien. Auch der Theorien über die vielen Weinsorten, die im Film erscheinen. Denn ohne Bereitschaft zum Risiko gibt es keine Leidenschaft, kein Glück, schon gar nicht solches mit anderen Menschen.
Und das zeigt uns allen dann, dass es das Glück erst jenseits des Weingenusses zu finden gibt. Darauf ein Prost. Von mir aus auch mit einem kalifornischen Pinot Noir.
SEITENWEGE im LEBEN und in Kalifornischen Weintälern Bitte anschauen: Zwei Gute Freunde, aber doch ganz gegensetzlich. Ein Junggeselle der nochmal vor seiner Hochzeit etwas erleben möchte
und ein allzeit depremierter Beziehungsgeschädigter,
machen sich auf die Reise durch Kaliforniens Weintäler.
Die Beiden lernen zwei interessante Frauen kennen, probieren viele kalifornische Weine und haben eine Menge Meinungsverschiedenheiten. So lernt man zwei ganz unterschiedliche Charaktere kennen.
Ich liebe diesen Film, er hat nachdenkliche Momente, witzige Scenen und basiert auf eine ruhige Erzählweise, die sich von den üblichen amerikanischen Actionfilmen abhebt.
Gerade diese Ruhe macht Nachdenklich - ich kann diesen Film nur bestens empfehlen.
Die Musik passt, die Schauspieler passen und dieser Film hat auch Auszeichnungen erhalten, den GOLDEN GLOBE, sowie sogar den OSCAR für das BESTE DREHBUCH.
Ich meine es ist ein Film den man sich auch öfters anschauen kann
auch wenn man ihn kennt.
Der Film hat eine gewisse Stimmung, aus Weingenuss, nochmal was erleben zu wollen, und duch Rückschläge depremiert zu sein,
und diese Stimmung lässt sich noch dadurch steigern
das man beim Film schauen eine Gute Flasche Wein genießt -
Zum Wohl !
und wie im Film so schön gesagt wird : Der Wein lebt - der Wein atmet
Ein guter Wein zu bester Unterhaltung! Der geschiedene und erfolglose Schriftsteller Miles (Paul Giamatti) und sein abgehalfteter Schauspielerfreund Jack (Thomas Haden Church), der in einer Woche heiraten wird, machen eine Rotweintour durch Kalifornien. Vor allen Dingen Jack möchte die Woche in vollen Zügen genießen, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Die beiden lernen zwei attraktive Frauen Maya (Virginia Madsen) und Stephanie (Sandra Oh) kennen. Es treten eine ganze Reihe von schrägen Komplikationen ein.
Das Ende des Films ist voraussehbar. Der Film hat viele witzige Dialoge. Er ist beste Unterhaltung. Er hinterlässt beim Zuschauer aber auch Nachdenklichkeit. Es geht inhaltlich und darstellerisch immer wieder um das Thema Wein. Auch von daher unterscheidet sich dieser Film von anderen über Freundschaften und Liebe.
Der Film bekam Auszeichnungen. Je nachdem wie sicher die eigenen englischen Sprachkenntnisse sind, würde ich darauf achten, nicht die UK-Import-Fassung zu erwerben, die nur in englischer Sprache vorliegt. Es gibt auch eine DVD in Deutschland mit deutscher Sprache.
Feiner, lakonischer Film Leidenschaftliche Weinliebhaber sind rätselhafte Menschen. Sie trinken nicht, um etwa gepflegt betrunken zu werden, wie etwa der gemeine Bierfreund, sondern praktizieren feierlich bei jedem Glas ihr elitäres Verkostungsritual: skeptisch wird der edle Tropfen im Gegenlicht beäugt, bedächtig wird nach den absurdesten Aroma-Nuancen geschnüffelt, schmatzen der Probierschluck minutenlang als Zahnreiniger missbraucht, um sich danach in einem ausgedehnten Vortrag, gespickt mit Fachvokabular, über den Trank auszulassen. Zur Verblüffung des Unkundigen, der sich vermeintlich vor einem Glas säuerlich schmeckenden Traubensaftes wähnt.
Auch Miles zählt zu jenen elitären Feinschmeckern. Aus Prinzip verachtet er jene Menschen, die im Lokal einen Merlot bestellen, weil dies der einzige Wein ist, dessen Name ihnen einigermaßen über die Zunge geht. Es braucht aber nicht viel, um hinter seiner Fassade den Verlierer zu erkennen. Sein Job als Englischlehrer am College füllt ihn nicht aus. Viel lieber würde er von der Schriftstellerei leben, findet aber für seine Bücher keinen Verleger. So auch nicht für seinen aktuellen Roman mit den schön komplizierten Titel "Der Tag nach gestern". Seit seiner Scheidung von seiner Frau vor zwei Jahren ergeht er sich endgültig in Selbstmitleid und Depression und kämpft mit einem Promilleproblem. Ein dicklicher, verkorkster Intellektuelle, der von gutem Wein schwärmen kann, sein eignes Leben aber nicht genießen kann.
Ganz anders dagegen sein Freund Jack, ein ehemaliger Zimmergenosse aus Collagetagen. Als Schauspieler längst drittklassig, ergattert er sich im Fernsehen nur noch Kurzauftritte in Werbespots, was ihn aber nicht daran hindert, vor Selbstbewusstsein nur so zu strotzen. Ein braungebrannter Weiberheld, mit einer entwaffnenden Oberflächlichkeit. In der Woche vor seiner Hochzeit lädt Miles ihn zu einem letzten Junggesellen-Trip durch das kalifornische Winzergebiet Santa Barbara County ein. Für Miles heißt das: verkosten, bis der Boden schwankt. Für Jack: auf Weiberfang gehen, bis die Betten wackeln.
Je gründlicher die beiden ihre Ziele umsetzen, umso fataler und lustiger wird es. Jack bricht unbekümmert Herzen, ihm selbst wird die Nase gebrochen. Miles trifft auf die Kellnerin Maya, die ihn bereits von früheren Weinproben kennt und eine stille Zuneigung für ihn hegt. Doch leider kann Miles ihre Zuneigung nicht halb so unbeschwert genießen wie einen guten Roten, zum Ärger des schlicht gestrickten Jacks. Virtuos lavieren sie sich aber auch noch aus de größten Misslichkeit und verletzen dabei in beiläufiger Verschlagenheit jede erdenkliche Anstandsregel.
Bei allen aberwitzigen Situationen, die Inszenierung bleibt stets von einer wunderbaren Lakonie. Die Kunst des Regisseurs Paynes besteht darin, die Durchschnittsmenschen gänzlich ungeschönt, neurotisch, kindisch, aber so liebevoll zu zeichnen, dass sie einen gerade in den lächerlichsten Momenten ans Herz wachsen.
Das Schönste an "Sideways" bleibt aber die umwerfende Darstellerleistung von Paul Giamatti als Miles, dessen Augen Spiegel seiner Seele sind. Von Komik über Ironie bis hin zur echter Seelennot verkörpert er alle Emotionen hinreißend glaubhaft. Und wie er sich als ebenso weinseliger wie weinerlicher Intellektueller ein ums andere Mal ins Unrecht setzt und trotz allem die Schuld für seine Misere bei den anderen findet, ist eines Woody Allen würdig.
Und wer selbst dem Weine abgeneigt ist, nach Ansicht dieses kleinen, feinen, atmosphärischen, trefflich beobachteten Filmes kommt man nicht umhin es Miles gleichzutun und ebenso wie er einen Roten liebevoll zu verkosten.
Kritik zum Film Ein schöner Film aus dem Leben! Etwas Tragik, etwas Humor, und immer subtil. Ein Film, der ohne Action auskommt und doch nie langweilig wird!
5 Kommentare: Sehenswert Ich fand diese Serie richtig gut. Insbesondere wenn man sich für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg intereressiert (wie ich das tue) ist das lehrreich. (Obwohl Kampf darin gar nicht vorkommt, es geht um das zivile und politische Leben.)
Herausragend sind die Schauspieler. Sowohl der Hauptdarsteller als auch seine Frau sind selten gesehen gute Schauspieler. Sie spielen ein wenig so als ob sie auf einer Theaterbühne stünden. Das kommt gut an - wirkt erfrischend anders und hochwertiger als man es bei heutigen Serien gewohnt ist.
Der Film ist leider in englischer Sprache, aber obwohl ich nur relativ schlecht Englisch kann, habe ich es Dank der einblendbaren englischen Untertiteln gut verstanden. Mir ist auch aufgefallen, daß eine schöne, literalisch wertvolle Wortwahl verwendet wird. Dieser Film ist auch als Englischlektion gut zu gebrauchen, sogar für Fortgeschrittene.
Die Story an sich ist auch durchweg spannend. Das Ende ist erschütternd traurig geraten.
Die Bildqualität ist gut. Ich habe es in BluRay Player und auf HD TV gesehen und stellen weise habe ich mich über die Bildqualität eines nicht-BlueRay Filmes (positiv) gewundert. Insbesondere die Aussenszenen in Parks und auf dem Lande sehen beeindruckend aus. Schöne, natürliche Farben.
John Adams (DVD, englisch) 7-teilige Fernsehserie über die Entstehung der USA aus Sicht von John Adams, 2. US-Präsident der Geschichte - lief 2009 auf SF DRS (Schweizer Fernsehen) - Machart, Ambiente der damaligen (Kolonial)zeit & Schauspieler (insbes. 2 Hauptdarsteller, Paul Giagatti & Laura Linney) haben uns sehr angesprochen - wie auch Verzicht auf allzu harte Kriegsszenen) Einziger Nachteil der 3 DVD's: keine deutsche Synchronisation.
Ein Meisterwerk über die Gründung der USA Ein Meisterwerk, der Qualität von HBO entsprechend, über die Loslösung der USA von Grossbritannien und der Erklärung der Unabhängigkeit, aus der Sicht des wahrscheinlich am wenigsten bekannten, aber hartnäckigsten Verfechter der Unabhängigkeit, John Adams. Geschichtlich sehr gut recherchiert, ausgezeichnet dargestellt von Paul Giamatti, mit einer meisterhaften Laura Linney. Mit der Möglichkeit, zusätzlich geschichtliche Zusatzerklärungen und Randnoten als Untertitel zuzuschalten.
Die DVD zum Buch... HBO hat das Buch von David McCullough kongenial umgesetzt. Wie "Band of Brothers" und "From the earth to the moon" wird einem amerikanischen Publikum die eigene Geschichte näher gebracht, ist dabei aber auch durchweg für Europäer sehenswert.
Paul Giamatti brilliert als Anti-Held, die eigentliche Hauptrolle spielt Laura Linney. Interessanterweise funktioniert auch diese Mini Serie (wieder )sowohl als anspruchsvolle Geschichtsdarlegung, als auch als fesselnde Unterhaltung.
Warum gibt es sowas eigentlich nicht im deutschen (Bezahl)- Fernsehen?
Aufwändig, historisch, präzise, gekonnt - aber Schwächen Die Miniserie mit sieben Folgen (je ca. 60 Minuten) erzählt die Geschichte des (mir zumindest) eher unbekannten John Adams, der einer der tragenden Figuren der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung war und später zweiter Präsident der USA. Es beginnt mit seiner Zeit in Boston (wo er als Anwalt einen britischen Offizier gegen den Volkszorn vor Gericht verteidigt), über seine Arbeit im Kongress, der zur Unabhängigkeitserklärung führt, seine Tätigkeiten als USA-Botschafter in Frankreich, Niederlande und England, seine Zeit als Vize-Präsident und dann Präsident und schließlich sein Ruhestand. Alle Erzählungen erfolgen dabei streng aus seiner Sicht, also nur Ereignisse, bei denen er dabei gewesen ist (keine Schlachten, etc.). Er wird geschildert als ein weitestgehend prinzipientreuer, intelligenter, nüchterner, teilweise einnehmend-begeisternder, teilweise aber auch schwieriger-eigenbrötlischerer Charakter. Nichts wird beschönigt, die Gründung der USA nicht glorifiziert und auch die Person taucht mit all ihren Schwächen auf (z.B. seiner kalten Einstellung zu seinen Söhnen).
Die Serie ist sehr dialoglastig. Sie besteht zu weiten Teilen aus Gesprächen zwischen Politikern bzw. zwischen Adams und seiner Frau bzw. anderen Familienmitgliedern oder innerhalb dieser Familie. Das kann es manchmal einen Tick ermüdend machen, aber nur in sehr wenigen Sequenzen. Meist es ist eine sehr intelligente, unterhaltende 'Geschichtsstunde', die gekonnt die historischen Ereignisse mit der Darstellung der Person verknüpft.
Wie alle HBO-Produktionen ist auch diese technisch-handwerklich sehr aufwändig und eindrucksvoll. Kostüme, Kulissen, etc. sind auf sehr hohen Niveau. Die Dialoge sind überzeugend (manchmal etwas zu schwülstig und langatmig). Die Geschichtenführung ist in vielen Teilen sehr gelungen und verknüpft geschickt einzelne Ereignisse zu einem Gesamtbild des Lebens von Adams. Einzig wird mir die Zeit zu Beginn etwas zu lange beleuchet und v.a. seine Zeit als Präsident kommt sehr kurz. Da hetzt man fast ein wenig durch die Geschichte. Auch stört hier etwas der Fokus auf die kammerszenenartigen Geschehnisse im Hintergrund. Dadurch dass in keiner Szene Adams mal vor großem Publikum auftaucht, kriegt man nie das Gefühl, dass er eigentlich Präsident war und warum die Leute ihn gewählt haben (er wirkt nämlich wenig volksnah und populär).
Absolute Spitzenklasse (auf dem üblichen HBO-Niveu) einige Einzelszenen. Die Darstellung der Dekadenz am französischen Hof, die Fremdheit zwischen amerikanischer und englischer Politik (und die der Welt entrückte Haltung des englischen KÖnigs) in einer Audienz von Adams beim König, zwei Szenen der Heilkunst aus dieser Zeit (eine Pockenimpfung, eine Brustamputation) - das ist so unglaublich gut, eindrucksvoll, durchdacht, packend dargestellt, dass man mit offenem Mund vor dem Fernseher sitzt.
Zu den Darstellerleistungen: Sie enthalten einen zentralen Pluspunkt der Serie und leider auch ein großes Manko. Durchgehend gut sind die meisten kleineren und größeren Nebendarsteller (v.a. Stephen Dalline als Thomas Jefferson). Ausnahme: den urenglisch aussehende Tom Wilkinson als Benjamin Franklin und das aus Action-Streifen zu verbrauchte Gesicht des David Morse als George Washington halte ich für keine gute Besetzung.
Absolutes Highlight und atemberaubend gut ist Laura Linney als Adams' Frau. Sie spielt in einer Eindringlichkeit und Präsenz (mit sparsamen Mitteln), die sie in ihrer Brillianz auf die Ebene von Emma Thompson stellt. Wahnsinnig gut. Wenn sie in einer Stelle "Do not rob me of my happiness" zu ihrem Mann haucht oder festen Entschlusses ihre Kinder der gefährlichen Pockenimpfung unterziehen lässt - dann drückt sie dabei mehr aus, als manche deutsche TV-Heroine im Laufe einer 10teiligen Serie.
Das größte Manko ist leider der Hauptdarsteller: Paul Giamatti spielt handwerklich sehr, sehr gut. Er gestikuliert und artikuliert gekonnt, vielfältig und beeindruckend. Es bleibt aber bei hochwertiger Technik (!). Seine Figur bekommt keine Präsenz, keine Farbe, keine Persönlichkeit. Evtl. war das gewollt, denn Adams war wohl eher ein 'Langweiler' ohne große persönliche Ausstrahlung, aber hier stört es, v.a. neben der charismatischen Linney. Das ist keine Fehler des Schauspielers, sondern des Casting.
So schwingt bei allem Genuss immer auch ein leichter Beigeschmack mit, weil der Hauptdarsteller nunmal oft im Bild ist. Im Vergleich zu anderen HBO-Produktionen (mit charismatischen Hauptfiguren wie Ian McShane in Deadwood oder James Gandolfini in Sopranos) hätte das vier Sterne gegeben, im großen Vergleich mit allen TV-Produktionen aber doch noch fünf.
5 Kommentare: A new old fairy tale Young Sophie (Eleanor Tomlinson) upper class is enamored of budding illusionist, son of a carpenter, a (Aaron Johnson.) They are forcibly separated. Destined to meet again in the future as Edward Norton and Jessica Biel, their actions may have an effect of the future history of Europe.
I guess as an audience we are jaded with the onslaught of ghost stories and "seeing dead people" that the story and outcome is pretty much predictable, not that anyone took too much effort to hide. At least a fact or a butler did not pop out of the closet at the last minute.
However, the presentation was excellent with the film having a slight flicker gives a hand cranked quality to it. Inspector Uhl (Paul Giamatti) tells the story in third person. The music that accompanies the film was by Philip Glass. Once again, Rufus Sewell (Fortinbras "Hamlet -1996") does an excellent portrayal of Crown Prince Leopold.
Wunderschöne Geschichte Ein im wahrsten Sinne des Wortes "bezaubernder Film". Schön in sepiafarbenen Bildern und spannend erzählte Geschichte mit unerwarteter Wendung. Im Gegensatz zu "The Prestige", der mir persönlich etwas zu steril war. Einziger Minuspunkt: Die Filmtrailer am Anfang. Wenn ich mir schon eine DVD kaufe, möchte ich keine Werbung sehen, sonst kann ich mit den Film vom TV aufnehmen.
Überraschung Der Film hat mich positiv überrascht. Er hat von allem etwas, ist gut gespielt und bis über den genialen Schluss absolut unterhaltsam.
ein schöner Film mit Edward Norton und Paul Giamatti Edward Norton spielt ja generell nur in sehr guten Filmen mit. Trotzdem war ich etwas skeptisch bei diesem Titel / Setting und dem Weichzeichner-Cover. Vielleicht ein klassischer "Frauenfilm"? Am Anfang könnte man es meinen. Durchwegs gute, bis sehr gute (Giamatti) Schauspielleistungen (selbst Jessica Biel ist akzeptabel), ein schönes Setting an Originalschauplätzen (Wien im späten 19. Jahrhundert) und eine nur scheinbar vorhersehbare Storyline warten auf einen. Die Kameraführung ist exzellent - nicht umsonst Oscar-nominiert! Und auch der Soundtrack ist großartig - Phil Glass eben. Der Film steigert sich sehr langsam, scheint vorhersehbar auszuklingen, wartet dann aber mit einem grande finale par excellance auf.
Insgesamt ein toller Film für alle die, für die Popcornaction oder Kalauercomedy kein Muss ist.
Hokuspokus? Leider kommt diesere Film mit seiner großartigen Besetzung (Norton, Biel, Giamatti, etc.) nicht über das Mittelmaß hinaus. Die Geschichte ist im Wien des späten 19.Jahrhunderst angesiedelt, wenigstens das kann man dank der Kulissen einigermaßen glaubhaft darstellen.
Der Rest jedoch ist eher enttäuschend. Die Story wird zunehmend vorhersehbar, die Dialoge sind ebenfalls durchschnittlich. The Illusionist, ähnliche Zeit und die Magier-Thematik, muss sich natürlich mit Prestige messen. In allen Bereichen gewinnt Prestige haushoch oder ist zumindest überlegen. Sei es Dialoge, Ausstattung und Requisite oder innerem Spannungsbogen.
The Ilussionist ist ein handwerklich gut gemachter Film mit tollen Schauspielern dem es, vor allem im direkten Vergleich mit Prestige, dennoch an Substanz fehlt um als wirklich vollends gelungen bezeichnet zu werden. Vielleicht wäre dem Film ein besseres Schicksal beschieden, wäre er nicht nquasi zeitgleich mit seinem überlegenen Konkurrenten erschienen.
5 Kommentare: vermutlich nicht "Neu" sondern gebraucht! Die DVD "Die Gebrüder Weihnachtsmann" waren nicht original verpackt(keine Zellophanverpackung oder eingeschweißt), so dass sich der Eindruck verstärkte, es handelt sich um eine gebrauchte Ware.
Wer ist der Star des Films? Die o. g. Frage beantworte ich persönlich mit Kevin Spacey, der hier allen anderen die Schau stiehlt, auch wenn er nicht wirklich viel zu tun hat und man seinen Charakter anfangs vielleicht hassen wird. In der Hauptszene von Spacey gibt's dann nochmal eine Packung Ironie für die Spacey-Kenner bzw. diejenigen, die ihn schon in anderen Filmen, wie z. B. Superman Returns, gesehen haben.
In "Die Gebrüder Weihnachtsmann" (OT: Fred Claus) spielen Vince Vaughn und Paul Giamatti ein sehr ungleiches Brüdergespann. Paul Giamatti spielt den Weihnachtsmann höchstpersönlich, Vince Vaughn spielt dessen Bruder Fred, der schon im Kindesalter zu spüren bekam, wie es ist, wenn der eigene Bruder von den Eltern besser behandelt wird als er selbst. Und das ist genau der Knackpunkt des Films, denn man wird in einer Szene anderen (realen) Persönlichkeiten begegnen, denen dasselbe Schicksal widerfahren ist wie Fred. Und dass niemand Fred Glauben schenkt mit seiner unglaublich klingenden Geschichte ist von vornherein klar.
Doch was wäre ein Weihnachtsfilm ohne ein Happy-End?! Lasst euch überraschen und schaut den Film mit eurer Familie an. Empfehlen kann man ihn wirklich von Jung bis Alt, denn auch mit seinen Logikfehlern (z. B.: warum der jüngere Bruder (der Weihnachtsmann) viel älter aussieht und wirkt als der ältere (Fred), wird mir nicht wirklich klar). Der kleine Gastauftritt von Jeffrey Dean Morgan hat mich damals im Kino übrigens wirklich überrascht! Auch wenn der Film ins Comedygenre gehört, sind auch einige Passagen zum Nachdenken dabei. Es gibt aber auch Szenen, besonders am Anfang des Films, die lustig wirken sollen, es meiner Meinung nach aber überhaupt nicht sind. Ist vielleicht nicht gerade mein Humorstil, denn diese Szenen wirken einfach nur kindisch und niveaulos.
Etwas erschrocken war ich nur darüber, wie schlecht die Computeranimationen teilweise waren. Besonders schlimm finde ich es, wenn Willie, gespielt von John Michael Higgins, sich bewegt hat, da diese Bewegungen oftmals total asynchron verliefen und sich der Kopf anders bewegt hat als der Rest des Körpers.
Schön schräg und trotzdem besinnlich Die ganze Familie war begeistert! Wer wusste schon, dass der Weihnachtsmann einen Bruder hat/hatte??? Spass pur.
Schöner Weihnachtsfilm. "Die Gebrüder Weihnachtsmann" ist ein schöner Weihnachtsfilm, der nicht nur auf die Lachmuskeln setzt sondern auch auf das Herz. Die Darsteller sind nicht schlecht aber auch nicht gerade der große Wurf. Sehr großes Lob geht an die wunderbare Musik Die Gebrüder Weihnachtsmann (Fred Claus) die man sich vielleicht zulegen sollte. Tolle Idee war es, dass man die Brüder von Stars, etc. mit in den Film aufgenommen hat (Stephen Baldwin, Roger Clinton und Frank Stallone). Infos zu der Blu-ray. Die Extras bestehen aus mehr als 20 Minuten nicht verwendeter Szenen (mal lustig, mal blöd), Kamingespräche mit Vince und Paul: Die Darsteller interviewen sich gegenseitig, Audiokommentar, Musikvideo: Ludacrismas (in HD) (ist Geschmacksache), Ein Pause für Santa: Die Elfen packen aus - Chef-Elf Willies Exklusivbericht über die Clauses und das Leben am Nordpol (in HD), Geschwisterrivalität: Vince Vaughn, Stephen Baldwin, Roger Clinton und Frank Stallone (in HD) und Triff den anderen Claus: Hinter den Kulissen dieses Winter-Wunderlandes (in HD). Einige Extras sind in HD aber nicht der Rede wert - nett zum anschauen aber nicht mehr. Das Bild ist beim Vorspann unglaublich klar aber leider ist es der Film nicht ganz wobei die Weihnachtsbeleuchtung schon sehr beeindruckend ist - 3,5 von 5 Punkten. Der Ton ist super und reicht für diesen Film vollkommen aus.
Lustiger Weihnachtsfilm Gebrüder Weihnachtsmann ist ein sehr guter und lustiger Film. Fred ist der Bruder vom Weihnachtsmann und macht sich nicht viel aus Weihnachten. Als er aber Geld braucht muss er sich an seinen Bruder wenden. Der lässt ihn erst einmal am Nordpol antanzen, damit er sich das Geld verdienen kann. So wird er mit dem Rentierschlitten abgeholt und los gehts. Das Begrüßungskommando sind 3 Elfen-Ninjas, die Leibwächter vom Weihnachtsmann, die ihm erst einmal mit gezielten Schlägen, Tritten und Sprüngen zeigen, wer hier das Sagen hat. Es sind nämlich die Elfen, die den ganzen Laden schmeißen. Das Zusammenleben mit den Elfen ist sehr schwierig, Fred muss in winzigen Betten Schlafen, deren Musik hören und dem Chefelfen Tanzunterricht geben, damit dieser Chancen bei einer hübschen Elfenbraut hat. Es kommt zu vielen Missverständnissen zwischen Fred und seinem Bruder und als Höhepunkt kommt es zu einer mega witzigen Schneeballschlacht zwischen den beiden. Es kommt aber noch schlimmer, da Fred soviel Mist baut, wird die Weihnachtsfabrik geschlossen und der Weihnachtsmann ist total am Ende. Nun muss Fred zeigen was in ihm steckt wenn er Weihnachten für die ganze Welt retten will. Was ihm natürlich mit Hilfe der Elfen gelingt. Und am Ende gibt es ein glückliches Ende für alle. Es hat sehr viel Spaß gemacht den Film anzuschauen. Ich habe viel Spaß gehabt und viel gelacht.
Ein russischer Sommer erzählt die bewegende, faszinierende Geschichte der großen, dramatischen Liebe zwischen Leo Tolstoi und seiner Frau Sofia. Eine Geschichte, die von Leidenschaft, Ehe, Familie, Geiz, Intrigen und Revolution handelt. Und die auf mal humorvolle, mal dramatische Weise zeigt, wie schwierig es ist zu lieben, wie gleichzeitig unmöglich es jedoch ist, ohne die Liebe zu leben.
2 Kommentare: Mittelprächtige Literaturbegebenheit Filme, die um ausgeprägte Konflikte herum gebaut sind, haben meist eine klare Struktur. Der junge Valentin Bulgakov (James McAvoy) ist ein glühender Anhänger von Lew Nikolajewitsch Tolstois (Christopher Plummer) Weltanschauung. Der Intimus des gealterten Tolstoi, Vladimir Chertkov (Paul Giamatti), macht Valentin zu Tolstois Privatsekretär und versucht, ihn als Handlanger im Streit mit Tolstois Ehefrau Sofia (Helen Mirren) zu instrumentalisieren. Dabei geht es um die Rechte an den Werken des großen Schriftstellers und Familienerbe versus Ideologie von Wohlstandsverzicht und Aufklärung. Valentin übt sich, Tolstois Lehren folgend, in Sexverzicht, während ihm die reizende Mascha (Kerry Condon) Avancen macht. Dabei flachst der alte Tolstoi über seine eigenen Lehren und erzählt Valentin von seiner frivolen Vergangenheit. Der Streit eskaliert, als Sofia versucht, Tolstoi mit Temperamentsausbrüchen auf ihre Seite zu ziehen, und Valentin muss sich zwischen Liebe und Anhängerschaft einer Ideologie entscheiden.
So klar, wie die Konflikte aufgezeigt werden, so deutlich ist auch, wie sie sich am Ende auflösen bzw. auf der Strecke bleiben müssen. Dabei bezieht Regisseur und Drehbuchautor Michael Hoffmann kaum Stellung, ob nun Chertkov sein eigenes Spiel betrieb, oder ob es ihm am Ende um das Überleben einer Idee ging, ob Sofia eine selbstsüchtige Spinnerin war oder ihren Mann vor falscher Vereinnahmung bewahren wollte. Die Figur Valentin ist etwas sehr devot geraten, und auch seine Arbeit zur Aufzeichnung und Verbreitung von Tolstois Werk bleibt unklar. Ebenso gibt Christopher Plummer einen weitgehend viel zu gelassenen und uninteressanten Tolstoi, um dem Film Wucht zu verleihen, und das eingeschobene Thema Religionskonflikt versandet so nebensächlich wie es eingeführt wurde. Zwar überzeugt "Ein russischer Sommer" durch eine gelungene Ästhetik, stimmige Musik und ein schönes Tempo, aber mittelprächtige Darsteller machen den Film zu einem ebensolchen Kinobesuch bzw. DVD-Abend.
Machtkämpfe Zu Lebzeiten bereits eine Ikone.
Leo Tolstoj.
Ein Schriftsteller, der über seine Grenzen hinausgeht, die ihn so berühmt gemacht haben und eher zum Missionar einer neuen Weltordnung, im Sinne eines Natur verbundenden ,vielleicht, Ur-Christentums wird.
Eine Ehefrau, die in der Zeit seines Schriftstellerdaseins sein unentbehrliches Gegenüber war, nicht nur Krieg und Frieden sechsmal abschrieb, sondern auch zur Glaubwürdigkeit der Figuren beitrug. Eine Gräfin, die Tolstoj bei seiner Transcendenz zurückliess, die diesen Weg nicht mitgehen wollte und konnte, vielmehr fürchtete, der Greis werde in seiner Verwirrung die wirtschaftliche Grundlage der Familie ruinieren.
Dann die Tolstoianer,Leo Tolstoj war selber keiner, aber seine Anhänger folgten ihm nach und mehrten ihren Ruhm durch seinen Ruhm.
Da gibt es natürlich Machtkämpfe, die ganz eindrucksvoll dargestellt sind.
Vielleicht ist das ambiente ein wenig gestellt- irgendwie erinnert es mich an die Gegend von Schiwago.
Die obligate Liebesgeschichte darf nicht fehlen, damit hier kein Bildungsfilm gemacht wird, sondern vom "Leben" erzählt wird.
Es ist sicher kein Dokumentarfilm.
Ich sah ihn mit Interesse,ohne dass mich der Film als solcher tief bewegt hätte, auch nicht in seinem Schluss.
Immerhin werden die Machtkämpfe, die bis zum Schluss tobten ( wie diese stattfanden, wird hier nicht berichtet) ganz interessant dargestellt.
Am interessantesten fand ich die Idee, da ist einer Schriftsteller, aber das ist vielleicht nicht der Kern seines Wesens. Ich halte es nicht für einen Ausdruck seiner Senilität, dass er zu einer anderen Berufung im Leben gefunden hat, die einen Bruch mit seinem bisherigen Dasein bedeutete,sondern für eine höchst interessanten Entwicklungsweg. Die Seele will das leben, was ihr aufgegeben hat, und das macht sie auch auf sehr ungewöhnliche Weise.
5 Kommentare: Besser als erwartet, schlechter als erhofft Mein Motiv, den Film zu sehen, war, dass ich eine vorliebe für eine neue Interpretation des Begriffes Märchen habe. Ich habe mir Lady in the water wie Pans Labyrinth vorgestellt und habe mich auch nicht von den schlechten Kritiken abschrecken lassen. Das Ergebniss war zwischen dem, was ich erwartet und dem, was ich erhofft hatte.
Einerseits ist die Etablierung des Märchens in eine ernsthafte Geschichte gut gelungen. Ein Märchen für Erwachsene, wie man es sich wünscht. Dazu kommt tolle Musik von James N. Howard und eine gesunde Menge Humor.
Aber auf der anderen Seite gibt es auch negative Aspekte: Es gibt in dem Film nur wenige gute Schauspieler; Einige nicht ganz durchdachte und nicht ganz logische Handlungsteile; Teilweise in meinen Augen zu klischeehaft.
Der Film hat also Vor- und Nachteile, aber in meinen Augen überwiegen letztendlich die Vorteile. Der Film, der fast vollständig auf Action verzichtet, ist es Wert, gesehen zu werden, auch wenn er kein Meilenstein der Filmgeschichte ist. Besser als das, was manche Kritiker ihm zugestehen, ist er allemal!
Sehr schöner Film Ich bin von dem Film begeistert. Hatte zuvor im Internet gelesen, dass er viel Kritik und schlechte Rezensionen bekommen hat, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann.
In der Geschichte steckt viel Fantasie und ich bin beeindruckt wie man sich sowas ausdenken kann. Die auftretenden Schauspieler waren auch sehr interessant. Ab und an etwas unheimliche Stimmung, aber nichts, wo man richtig Gänsehaut/Angst bekommt.
Sehr schöner Film.
Ein Film mit gewaltiger Potenz, der Leben verändern kann! Es ist dies das erste Mal, dass ich den inneren Drang verspüre, eine Rezension über einen Film zu schreiben. Somit ist es auch das erste Mal, dass Ihr hier von meiner Seite was zu lesen zu bekommt. Selten wurde ich von einer Geschichte so berührt, ja so angenehm aufgewühlt. Welch positive Überraschung! Ich war kurz nach dem Erwerb der Disk zunächst etwas skeptisch, da es sich beim Film scheinbar um einen Kinderfilm handelte, ging aber trotzdem völlig unvoreingenommen an die Sache ran - dieser Streifen konnte alles sein: entweder wieder mal eine ärgerliche Zeitverschwendung... oder etwas Wertvolles. Und tatsächlich: Lady in the Water ist einer der 10 besten Filme, die ich gesehen habe. Mit meinen 47 Jahren heisst das was. Diese mit sehr viel Liebe geschriebene, produzierte und gefilmte Geschichte hat mich von der ersten Minute an im besten Sinn gefesselt und bezaubert. Weit weg von Hollwyood-Klischees ist es also doch noch möglich, starke und eigenwillige Produktionen auf die Leinwand zu bringen. Absolut sehenswerter Film, phänomenal gut gespielt, mit durchdachten Charakteren und ausgezeichneter Kameraführung. Aber die Story ist hier DER Hauptdarsteller - sie bewegt unser Herz, wenn es offen dafür ist!
Leider enttäuscht... Wie habe ich mich auf diesen Film gefreut und wie gespannt war ich darauf zu sehen, was Shayamalan nach seinem tollen "The Village" zustande gebracht hatte. Nicht zuletzt auch wegen dem traumhaft schönen Score von James Newton Howard, den ich noch vor dem Film gehört habe... Leider wurde ich enttäuscht.
Der Film ist typisch für Shayamalan, von der Kameraperspektive und der Erzählweise, aber dennoch ist er sehr... unförmig. Die Unmenge an Informationen über Storys Geschichte und ihrer Welt sind erschlagend und auch die Handlungen und Entscheidungen der Charaktere sind unnatürlich. Da kommt ein Wasserwesen aus einer unbekannten Welt, die von bösen Hundekreaturen daran gehindert wird nach Hause zurückzukehren und sucht demnach Hilfe bei einem Menschen. Dieser trommelt ein ganzes Hotelarsenal zusammen, welche gemeinsam die Nymphe Story unterstützen... Soweit so gut. Das Seltsame ist nur, dass jeder sofort die Geschichte glaubt und bereit ist, seine ganze Aufmerksamkeit auf Story zu richten. Niemand hat Zweifel an dieser (zu Recht) wirren Geschichte und glaubt daran... Und dann ist der Film auch schon zu Ende. Sehr aprubt, als wolle man plötzlich keine Zeit mehr verlieren und Alles geht sehr schnell voran...
Was soll die Botschaft des Films nun sein? Ich habe schon wirklich VIELE Filme gesehen und ich lasse mich auch auf jeden einzelnen ein. Besonders diese Kaliber schaue ich meistens alleine und in Ruhe. Auch bin ich nicht engstirnig, was Genres anbelangt, aber dieser Film ist echt kompliziert, denn ich weiß nicht, was ich davon halten soll... Die Botschaft ist nicht klar, dafür gibt es zu viele Aspekte und auch der eigentliche Sinn des Films ist für mich nicht schlüssig...
Das Highlight von "Lady In The Water" ist und bleibt der großartige Score von James Newton Howard! Wirklich ein Traum!
"Lady In The Water" ist der wahrscheinlich verwirrenste Film von Shayamalan und leider auch der Schlechteste (ich fande alle anderen wirklich genial! Besonders bei "The Village" kann ich die vielen negativen Rezis nicht nachvollziehen). Alles was man braucht ist der wundervolle Soundtrack, der ist echt ein märchenhafter Traum!
Einfach nur schön Ein Film wie ein Traum. Überhaupt nicht als Thriller mit den anderen Filmen von M. Night Shyamalan zu vergleichen, weil er eben ein Märchen ist.
Und als solches ist er einfach nur genial schön. Skuril, doch originell, und wie eine Geschichte die man träumt. Nichtsdestotrotz voller Metaphern, die einem aufs normale Leben betrachtet innere Dämonen vorführen, die es erfolgreich zu überwinden gilt.
Ein heilsames Erlebnis, wenn man sich darauf einlässt.
Und wer kann schon sagen, was Traum oder Realität ist?
Letztendlich bestimmen wir den Grad der Wunder, die in unserem Leben auftauchen, und genau das zeigt auch der Film auf - inclusive dem Glauben an das Gute und den Sieg darin. Glaube versetzt Berge. Und wenn eine bunte Schar von Menschen in dem Film in Handlungen entführt wird, die sie bestenfalls bisher träumen würden und für sich zur Realität machen, wieder glauben wollen, dann ist das besser als viele Richtungen, in die die meisten Menschen in unserer sogenannten Realität getrieben werden.
Der Film macht Mut wieder zu träumen und sein Leben wie einen Traum zum Besseren zu wenden.
Eins vorab: Niemand gibt sich besondere Mühe in Big Mamas Haus, so dass der Genuss, den dieser Martin-Lawrence-Film bereiten mag, maßgeblich davon abhängt, wie viel Spaß man der Tatsache abgewinnen kann, dass sich ein Mann als dicke Frau verkleidet. Und auch die Ausstattung ist eher von der haarsträubenden Sorte, wie sie nur in Hollywood möglich sein kann.
Lawrence (Nix zu verlieren) spielt Detective Malcolm Turner, der hinter einem Killer her ist. Und offenbar ist die einzige Möglichkeit, diesen zu fangen, sich als Großmutter der Ex-Freundin des Bösewichts zu verkleiden, die ausgesprochen fett ist. Sherry (Nia Long), die besagte Ex-Freundin ist nicht besonders helle, denn sie fällt auf Malcolms List herein, was scheinbar allein deshalb amüsant sein soll, weil diese List so offenkundig durchsichtig ist. Immerhin hat Sherry wenigstens noch eine Entschuldigung, weil sie ihre Großmutter seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat, aber Big Mommas Freunde müssen schon ausgesprochene Vollidioten sein.
Die Drehbuchautoren Darryl Quarles und Don Rhymer haben ihren Marktwert sicher auch nicht erhöht, indem sie Malcolm als Big Momma ausschließlich durch sehr vorhersehbare Wendungen schickten: Er verdirbt das Essen, bringt auf unkonventionelle Weise ein Baby auf die Welt, ist unschlagbar in Basketball und Selbstverteidigung und beschützt Sherry, während er vergeblich versucht, nicht mit ihr zu flirten. Paul Giamatti wird als Malcolms Partner verschwendet und Regisseur Raja Gosnells fehlendes Gefühl für komischen Rhythmus ist angesichts der Tatsache, dass er früher als Cutter beim Film gearbeitet hat, geradezu erschütternd.
5 Kommentare: Sie ist schwarz, sie ist dick, sie ist smart: Und sein Name ist BIG MAMA Zur Story: Der smarte und immer cool aufgelegte FBI Agent Malcom Turner ist ein Meister der Verkleidung. Als er den Auftrag erhält einen eiskalten und skrupellosen Bankräuber zu schnappen, schlüpft er kurzerhand in die Haut der 160 kg schweren Big Mama. Als er sich in seiner Verkleidung unversehens Hals über Kopf in Big Mamas gutaussehnde Enkelin Sherry verliebt, ist das Chaos selbstverständlich schon vorprogrammiert.
Beim ertsen Mal sehn habe ich micht über disen Film wegegschmissen vor lachen. Es ist einfach herrlich mitanzusehen wie die äußerst übergewichtige Big Mama, in deren Haut in wirklichkeit ein cooler FBI Agent steckt, versucht die wunderschöne und sympathische Sherry durch krasse und hammerlustige Chaosaktionen zu bezirzen.
Abgesehn davon ist der Film noch vollgepackt mit reichlich Bonusmaterial. Man bekommt einen gratis Make up Test, ein Pannen Special, reichlich Tv Spots und vieles mehr zu sehen.
Fazit: Ein Film mit dem legendären schwarzen Humor und der legendären schwarzen Big Mama. Kaufen, ansehn und Spaß haben.
super komödie zwar klassisch amerikanische comedy ..... trotzdem ein durch und durch humorvoller film.
Ob man ihn sich kaufen und besitzen muss, oder ihn ein/zwei mal reinzieht .. das sei jedem selbst überlassen.
was habe ich gelacht... :) 'Tootsie' & 'Mr. Doubtfire' lassen (was die Verwandlung Mann zu Frau betrifft) grüßen - hinzu kommt eine große Portion 'black humour'. Das Ergebnis ist 'just hilarious'.
Martin Lawrence ist einfach nur saukomisch, er hat sein Handwerk als Comedian von der Pike auf gelernt und setzt die Tradition von Richard Pryor, Bill Cosby und Eddie Murphy gelungen fort. All jenen, die meinen, daß Lawrence die Grenzen des guten Geschmacks übertritt, sei gesagt, selbst wenn es so wäre, stünde er damit in den US nicht allein. Den Meckerern lege ich zum Einstieg die DVD 'Never Scared' (bei AMAZON.com) von Chris Rock ans Herz, dann wissen sie wenigstens, wovon sie sprechen.
Zurück zum Film: Paul Giamatti ist ein ebenbürtiger Partner, obwohl seine Rolle zwangsläufig nicht soviel hergibt - 'Big Mama's House' wurde vor allem fürs afroamerikanische Publikum gedreht.
Der 'züngelnde' Lover der echten Big Mama hat es mir neben Lawrence und Giamatti besonders angetan - was hab ich über diesen schrägen Typen gelacht. Es ist einfach herrlich anzusehen, daß es zumindest in den USA noch Herren geben soll, die Lust aufs pralle Leben haben und mit fülligen Damen noch etwas anzufangen wissen ;)
In einer winzigen Nebenrolle ist übrigens Terrence Howard zu sehen, der neue gutaussehende black star am Himmel Hollywoods.
Ich habe mir den 2. Teil soeben bestellt und hoffe sehr, daß er an den 1. heranreicht.
Viel Spaß!
Hier kommt Big Mama!!! Ein FBI Agent der Undercover als Big Mama ermittelt! Was bedeutet das wohl?.....ist doch klar wie Klosbrühe!!! Das absolute Chaos! Und so gehts auch heftig zu in Big Mamas Haus. Als ich diese Komödie im Kino gesehen habe bin ich umgefallen vor Lachen! Allerdings ist ein Teil des Humors eher Fäkalhumor und deshalb ein Stern Abzug! Aber kuckt's euch doch selbst an kaufen lohnt sich (ist auch eine mit viel Bonusmaterial gefüllte DVD!) Viel Spaß mit Big Mama!!!
Hier kommt Big Mama!!! Ein FBI Agent der Undercover als Big Mama ermittelt! Was bedeutet das wohl?.....ist doch klar wie Klosbrühe!!! Das absolute Chaos! Und so gehts auch heftig zu in Big Mamas Haus. Als ich diese Komödie im Kino gesehen habe bin ich umgefallen vor Lachen! Allerdings ist ein Teil des Humors eher Fäkalhumor und deshalb ein Stern Abzug! Aber kuckt's euch doch selbst an kaufen lohnt sich (ist auch eine mit viel Bonusmaterial gefüllte DVD!) Viel Spaß mit Big Mama!!!