1 Kommentare: Die Melancholie der Gewalt: BEYOND HYPOTHERMIA (OT: LIP JEUNG 32 DIY) Die Protagonistin in Patrick Leungs Film hat keinen Namen, keine Vergangenheit, keinen dauerhaften Wohnort und keine Freunde. Sie verdient ihr Geld als Auftragskillerin, eine Tätigkeit, der sie emotionslos und mit größter Professionalität nachgeht. Das Bemerkenswerteste jedoch ist, dass ihre Körpertemperatur bei ganzen 32 °C liegt. Und damit sind wir mittendrin im ostasiatischen Filmschaffen, denn wo in der Welt würde man uns sonst mit größter Selbstverständlichkeit eine derart absurde titelgebende Idee vorsetzen? Aber wenn wir gleich zu Beginn des Filmes sehen, wie sie in einem Kühlhaus, umgeben von Eisblöcken, ihrer ungewöhnlichen Tätigkeit nachgeht, erscheint das schon gar nicht mehr so abwegig. Man kommt schnell an in der Welt der Killerin, einer Welt der Kälte, der Leere und der Gewalt. Und was Letztere betrifft, so gibt es hier keine Kompromisse: Nur wenige Sekunden zögert sie, bevor sie auch einem kleinen Mädchen zwischen die Augen schießt.
Doch nichts ist absolut, und so regen sich auch in ihr Gefühle. Das Verlangen, teilzuhaben am ganz banalen alltäglichen Leben, zumindest partiell auszubrechen aus dieser Welt jenseits des Kältetodes. Der Wunsch nach einer Identität, nach Kommunikation, Wärme und nicht zuletzt einem Mann.
Sie sucht nicht lange - gegenüber ihrer Unterkunft hat ein Nudelkoch sein kleines Lokal, in dem man auch zu später Stunde noch etwas zu essen bekommt. Dorthin begibt sie sich nun jedes Mal, wenn sie einen Auftrag erledigt hat, um gegen das Empfinden von Verlorenheit und Erschöpfung, das sich in solchen Momenten in ihr breitmacht, anzukämpfen und ohne Verbindlichkeiten die Nähe des Kochs zu suchen. In seiner gutmütigen und bedingungslos offenherzigen Art findet sie einen idealen Gegenpol zum Inhalt ihres bisherigen Lebens. Langsam und fast unbeholfen erfolgt die Annäherung der beiden grundverschiedenen Menschen, und im Laufe der Zeit entwickelt sich eine stille Liebesgeschichte.
Von nun an aber hat sie den Kopf nicht mehr frei, um ihrer Tätigkeit mit der gewohnten Präzision nachzugehen. Bei einem Auftrag in Südkorea wird sie vom Leibwächter ihres Opfers entdeckt und hat sich mit ihm einen Feind gemacht, der sie gnadenlos, ohne Rücksicht auf Verluste und getrieben von pathologischem Rachedurst verfolgt.
In welche Richtung sich die Geschichte jetzt entwickelt, bevor sie im bitterschönen und knallharten Showdown kulminiert, ahnt zumindest jeder, der schon Kontakt zu fernöstlicher Dramatik hatte: In diesem Teil der Welt kennt man kein Happyend.
Die Leistungen der Schauspieler bewegen sich durchweg auf hohem Niveau. Lau Ching Wan verkörpert den liebenswerten Nudelkoch mit großer Glaubwürdigkeit, während Han Sang Woo in der Rolle des von der Rachsucht zerfressenen Leibwächters mit einer intensiven Vorstellung im Grenzbereich zum Overacting aufwartet. Im Mittelpunkt aber steht Wu Chien-Lien, der die Rolle der (im wahrsten Sinne des Wortes) eiskalten Killerin auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Kann sie einerseits mit ihren Blicken fast Eisblumen auf den Bildschirm zaubern, so sind es andererseits gerade die Momente, in welchen sie (fast ängstlich) Gefühle zeigt, in denen der Film seine ganze Magie entfaltet. Wenn sie uns all ihre Zerbrechlichkeit offenbart, dann stehen wir weitab von allen moralischen Wertmaßstäben unverrückbar auf ihrer Seite.
Patrick Leungs zweite eigenständige Regiearbeit bezieht ihre Kraft aus dem Wechselspiel von stillen, fast poetischen Momenten und schonungsloser Gewalt, ein Stilmittel, das im ostasiatischen Kino nicht erst seit Takeshi Kitanos "Hana-Bi" bekannt ist. Dennoch bleibt der Film in seiner Gesamtheit trotz aller Härten einer melancholischen Grundstimmung verhaftet, und selbst das furiose und blutige Finale erscheint im Nachhinein wie ein stilles Ausklingen, in dem sich die Schicksale der Handelnden folgerichtig und unausweichlich erfüllen.
"Beyond Hypothermia" ist großes Kino im unauffälligen Gewand, ein bewegender, todtrauriger Film, der für den, der sich auf ihn einlässt, weit mehr sein wird als nur ein weiterer Beitrag zum Actiongenre. Ein zu Unrecht weitgehend unbekanntes Werk, das dies aber immer bleiben wird und Gefahr läuft, bald völlig in Vergessenheit zu geraten, in Zeiten, in denen die breite Masse auch noch den zwanzigsten Aufguss seelenloser Machwerke der westlichen Großindustrie mit wachsender Begeisterung goutiert.
Die Qualität der DVD aus dem Hause Laser Paradise ist leider sehr dürftig. Schon bei den Opening Credits, die auf einem erschreckend grobkörnigen Hintergrund von unsäglicher Farbe erscheinen, ahnt man, was auf einen zukommt. Besonders bei den Aufnahmen, die nachts oder in dunklen Räumen gemacht wurden (und das sind ziemlich viele), fühlt man sich hin und wieder unangenehm an alte VHS-Zeiten erinnert.
Äußerst bedauerlich (und auch unprofessionell und fast kränkend lieblos) ist, das es lediglich eine deutsche Tonspur gibt. (Ein besonderer Witz ist der Menüpunkt "Sprachenauswahl", hier kann man lediglich noch deutsche Untertitel einblenden ...) Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil die Synchronisation einen etwas fragwürdigen Eindruck macht. Selbst wenn man des Kantonesischen nicht mächtig ist, hat man ständig das Gefühl, dass mit dem Inhalt der Dialoge ziemlich lustlos umgegangen wurde. Erschwerend kommt hinzu, dass auffallend viele der Synchronsprecher wirklich sehr seltsame, unpassende und gewöhnungsbedürftige Stimmen haben, wobei in einigen Fällen die Gewöhnung einfach nie gelingen will.
Über das kärgliche Bonusmaterial (fünf Trailer für andere Laser-Paradise-Filme) muss man keine Worte verlieren. Insgesamt verleihen diese Schwächen im technischen Bereich dem Film einen Hauch von "Billigkeit", den er nicht verdient hat.
Leider hat man zu dieser Veröffentlichung wenig Alternativen. Es gibt eine DVD von Ah Tung aus China (und eine von Ritek aus Taiwan, die aber mit der chinesischen identisch zu sein scheint) mit einer Mandarin-Synchronisation und englischen sowie chinesischen Untertiteln, über deren Bildqualität allerdings widersprüchliche Aussagen gemacht werden. Weiterhin liegen indiskutable gekürzte Fassungen aus Spanien und den USA vor. In Hongkong selbst ist der Film aufgrund des dort nur geringen kommerziellen Erfolgs noch nicht auf DVD erschienen.
Trotz der angesprochenen Mängel sollte man dennoch dankbar sein, dass dieses Kleinod dem geneigten Konsumenten überhaupt zugänglich gemacht wird. Da der Preis der Scheibe wirklich niemanden in den Ruin stürzt, sollte der aufgeschlossene Filmfreund Mut zeigen und ohne Zögern zugreifen.
2 Kommentare: Tolle Filme aber Falsch bedruckt Also kurz und bündig
Die Filme finde ich echt toll es war mir auf jeden fall das Geld wert. Jackie Chan ist einfach klasse :-)
Lustig war nur als ich denn Film "Rob-B-Hood" in meinen DVD Player gelegt hab startete der Film "Blade of the Rose" und bei Rob-B-Hood andersrum.
Falsch bedruckte DVD`S?
Für Sammler aber nicht zu empfehlen.
Fast gelungene Jackie Chan Edition In der mittlerweile dritten "Amazia 3 DVD Box" nach den Themen Schwerkampf und Horror bekommt nun der Großmeister des Martial Arts Kinos eine Box geschenkt, die für Fans und Sammler sicher aufgrund des vorliegen in Einzelfilmen wenig interessant ist, für alle anderen dennoch mehr als einen Blick wert sein dürfte.
Zum Inhalt der Box: Verborgen unter dem Pappschuber findet sich eine exakt zum außen aufgedruckten identischen Hülle, in der die drei Filme verwahrt sind (übereinander gesteckt). Sollte jemand darunter jetzt ein paar Klassiker oder alte Chans erwarten, Finger weg, die Box enthält drei der Neuesten HK-Filme.
Der erste ist "Rob-B-Hood", eine Action Komödie vom Meister höchstpersöhnlich entworfen und gedreht. Unter der Regie von Benny Chan spielen Jackie und Louis Koo ein paar nette Diebe, die ein Baby entführen sollen und auf der Flucht ungewohnte Gefühle für das Kind entdecken.
Ein an und für sich super Film, aber ein "braver" Chan der Neuzeit. Jeder der solche Filme von ihm mag wird den 2006er Streifen lieben. Viel Komik, Action nach bewehrten Zutaten und dazu auch noch familientauglich.
Film Nummer 2 ist "Der Mythos" von 2005, ein ziemlich ungewohntes Werk. Jackie spielt einen Archäologen, der in seinen Träumen immer wieder Erinnerungen an ein früheres Leben als Generals im alten China erlebt. Parallel im Heute und in der Vergangenheit ist der Mythos ein liebevolle Fantasy/Historienepos- Actionkömodien-Drama, das auf ganzer Linie überzeugt. Eingebettet in eine unsterbliche Liebesgeschichte gibt es neben den bewährten Zutaten viel Schauspiel von Chan, sowohl Humor als auch Ernsthaftigkeit und ein grandioses Set in den Traumwelten. Im Endeffekt eine Mischung aus "Under Control", "Armour of God" und "Die Sieben Schwerter".
Als drittes findet sich dann noch "Blade of the Rose", im Original "The Twins Effect 2". Ein Fantasy Märchen, das in erster Linie die beiden Hauptdarstellerinnen, die Twins (Charlene Choi und Gilliang Cheung) in den Mittelpunkt stellt. Rundherum sammeln die neuen Stars des HK-Kinos, allen voran Jaycee Chan, Jackies Sohn. Der Film ist nur bedingt sehenswert, da er in einer comichaften Story sehr viel Fantasy und "Excalibur" Mystik bietet. Highlight ist ohne Frage die Minirolle von Jackie, der sich einen furiosen Kampf mit Donnie Yen liefert. Ansonsten überzeugen die zwei süßen Twins-Girls und Jaycee als naiver Held.
Fazit: Eine Box die nicht ganz hält was sie verspricht, den eigentlich enthält sie nur 2 richtige Jackie Chan Filme, "Blade of the Rose" zeigt ihn nur in einer kleinen (etwa 4 Minuten) Rolle. Die anderen beide Filme lohnen den Kauf auf jeden Fall, sind aber einzeln besser und teilweise auch günstiger zu haben. Technisch gehen die Scheiben vollstens in Ordnung, nur fehlen ihnen bis auf die obligatorische Splendid Trailer Show jegliche Extras. Wer Jackie Chan mag wird mit der Box nichts falsch machen, auch wenn die Filme thematisch miteinander nichts zu tun haben. Daher nur 4 Sterne, obwohl die beiden Filme an sich 5 verdient hätten.
5 Kommentare: DONNIEYEN UND JACKIE CHAN?????? Ich schaue mir den Film schon grade über ne Stunde an.. Erhofft habe ich mir die beiden besten Martial Art Stars Donnie Yen und Jackie Chan. Zu sehen sind Frauen, Frauen, Frauen, ein paar billige Videoeffekt und ein paar versklavte Männer.
Eine alberne Handlung, die mir eigentlich egal ist, weil ich hauptsächlich die beiden Kings des Martial Arts Yen und Chan sehen wollte, die ihre Fähigkeiten und Klasse in einem gemeinsamen Film zeigen. Klare Abfuhr und rausgeschmissenes Geld!
Wer Donnie Yen kennenlernen möchte der sollte UNBEDINGT den Film IPMAN kucken. Echt schändlich die beiden so auf den Titel zu packen obwohl die vielleicht ein paar Minuten im Film auftauchen.
sehr schräg! In Huadu herrscht eine grausame Kaiserin. Einst betrog ihr Geliebter sie unwissentlich mit ihrer Schwester. Die Kaiserin verbannte diese für die Tat in einen Fels, entmachtete und entrechtete alle Männer und degradierte sie zu Sklaven und Dienern. Ihr Geliebter entmannte sich selbst und wurde zu ihrem treuen Hohepriester.
Doch eine Prophezeiung besagt, dass einst ein König das Schwert Excalibur finden wird und die Kaiserin tötet, die Männer wieder an die Macht bringt und als weiser Herrscher regieren wird.
Da wird aus dem Palast der Kaiserin eine Steinplatte gestohlen, die den Weg zu Excalibur weist. Die Agentin "Bauer Vogel" wird damit betraut, den Stein wiederzufinden und herauszufinden, ob der prophezeite König existiert. Doch auch die Sklavenhändlerin "Dreizehnte junge Meisterin" folgt der Spur der Diebe. Die beiden Frauen begegnen sich, bekämpfen einander, arbeiten aber schließlich zusammen. Sie begegnen zwei jungen Männern, Klotzkopf und Wirrkopf genannt, die durch Zufall in den Besitz des Steins gekommen sind. "Blauer Vogel", "Dreizehnte junge Meisterin", Wirrkopf, Klotzkopf, ihr Lehrer und der wahre Dieb der Steintafel sowie die unzufriedenen Männer Huadus planen einen Aufstand. Dies findet die Kaiserin heraus und schickt ihre Frauenarmee zum entscheidenden Kampf gegen diese bunte Truppe. Da verlieben sich "Blauer Vogel" und "Dreizehnte junge Meisterin" in die beiden jungen Männer - eine Ungeheuerlichkeit in Huadu.
Ein berühmter Produzent (Albert Jeung, "New Police Story"), ein bekannter Actionveteran (Cory Yuen, "The Transporter"), das in Asien berühmte Popduo "Twins" (Charlene Choi und Gillian Chung), die Crème de la crème der asiatischen Schauspielriege (Donnie Yen, bekannt aus "Hero", Jackie Chan, sein Sohn Jaycee und Edison Chen), ein großes Budget und Computerexperten für die CGI-Tricks - da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Leider sind eine gute Truppe, Geld und Macher, die etwas vom Kinohandwerk verstehen, nicht alles. Das Wichtigste ist die Story, ist die sich vor den Zuschauern entwickelnde Geschichte. Und da fragt man sich, ob das ernst gemeint ist. Groteske Kostüme, seltsame, scheinbar der Physik trotzende Kämpfe, idiotische Ideen und Handlungsstränge, krude Dialoge, dümmliche Gags und platte Witze wechseln sich ab. Eine Geschichte aber wird nicht erzählt. Immer wieder stolpern die völlig überforderten Hauptdarsteller, allen voran Jaycee Chan, der immer denselben Gesichtsausdruck zeigt, in groteske Situationen, die zwischen komisch und ernst, platt und fantasievoll schwanken. Aber die Komödie ist zu bemüht, die Geschichte zu überdreht, die Kämpfe sind zu wirr und sinnlos, als dass der Film Spaß macht.
Wenn ein Fluch sich als bei Männern sichtbar wuchernder Busen manifestiert, die grandios kämpfenden "Twins" sich später nur noch dämlich und anlehnungsbedürftig zeigen, die Farbgestaltung mal an die "Flower-Power-Ära", dann wieder an Krimis der dreißiger Jahre erinnert, die Kämpfe mal verbissen brutal, dann wieder grotesk albern sind, sucht man vergebens nach einem Konzept, einer Aussage oder zumindest nach einem roten Faden. Immer wieder hat man den Eindruck, viele kleine Choreografien und Szenen wurden zusammengestückelt und notdürftig zu einem Film verknüpft. Die einzelnen Fragmente wissen durchaus zu gefallen - zum Beispiel der Gastkampf Jackie Chans -, der Zusammenhang aber bleibt diffus und schwach. Am Ende herrscht zwar "Friede, Freude, Eierkuchen", der Zuschauer aber ist enttäuscht ob dieser albernen Mischung aus "Martial Arts" und "Charleys Tante".
Stefan Erlemann
ein toller Film! Blade of the Rose ist einer meiner Lieblingsfilme. Charlene Choi und Gillian Chung spielten wieder einmal hervorragend! Unglaublich Bildgewaltig gemacht. Einfach toll!! Und es spielen wirklich viele Asien-Superstars mit! Wie Jackie Chan und sein Sohn Jaycee, Donnie Yen usw... Außerdem finde ich das der Film echt viele witzige Szenen hat!! Und auch ein wenig romantisch ist :)
Die Handlung ist doch ganz klar:
Die grausame Kaiserin, die das Land Huadu mit eiserner Hand regiert und alle Männder unterdrückt, lebt in ständiger Angst vor einer alten Prophezeiung. Die besagt, dass eines Tages ein Junge den Thron besteigen und die Herrschaft an die Männer zurückgeben wird. Um dies zu verhindern, will die Kaiserin jedes Kind töten lassen. Zur gleichen Zeit fällt dem ahnungslosen Straßenkünstler Wirrkopf eine Schatzkarte in die Hände. Gemeinsam mit seinem Adoptivbruder Klotzkopf macht er sich auf die Suche nach den Kostbarkeiten. Eine Reise voller Gefahren und Hindernisse beginnt...
Schlecht kopiert heißt nichts kapiert Dieses Stück ... "Asia-Trash"? kann man wohl maximal mit einem Stern bewertetn. Keine Story, keine Zusammenhänge. Kein roter Faden, der sich irgendwo durchzieht, sei es im Stil, den Farben, dem Bildmaterial oder sonst was.
Es wirkt wie der Versuch, alles mal auszuprobieren, ohne sich wirklich bei etwas mehr Mühe zu geben.
So gibt es zwar viele geklaute Ideen, wie z.B. bei "Hero" oder "Flying Daggers" mit fliegenden Tüchern in Szenen zu arbeiten etc. - aber es ist sehr schlecht umgesetzt und man die sehr schlechten Computereffekte machen alles zunichte.
Wie schon mein Vorgänger sagte, das einzige Highlight ist der Gastauftritt von Jackie Chan, der sich positiv (Choreo und Sinn) vom Rest abhebt und das, obwohl das sicherlich nicht eine Glanzleistung von Jackie war.
Jackie's Sohn ist leider überhaupt kein Schauspieler und darüber hinaus sieht man bei seinen Bewegungen, dass Sport nicht sein Metier war und er eher als sogenannter "Bewegungslegastheniker" zu bezeichnen ist.
Kurz: > keine zusammenhängende Story
> wirre Bilder und Farben, die nie zueinander passen > absolut überdrehte chinesische Laiendarsteller
> sehr schlechte Computereffekte
Nicht vom Covertext verwirren lassen: der Film hat nichts, aber auch gar nichts mit der Qualität eines "Hero", "Tiger and Dragon" oder dergleichen zu tun.
Zu albern, schauspielerisch im unteren Mittelmaß, kurz enttäuschend! Der Film versucht witzig zu sein driftet jedoch ins alberne ab. Ich hatte mir Dank der Aufmachung und der Beschreibung der DVD einiges von dem Film versprochen, wurde aber negativ überrascht, die Kampfszenen sind zwar nicht schlecht gemacht, aber immer noch weit von der Qualität jener in vielen anderer Asia-movies entfernt. Schade, aber wer dennoch einen humorvollen Asiatischen Kampf- und Fantasy-Film sucht greift lieber zu "Dororo", der hat um einiges mehr zu bieten!!!
5 Kommentare: DONNIEYEN UND JACKIE CHAN?????? Ich schaue mir den Film schon grade über ne Stunde an.. Erhofft habe ich mir die beiden besten Martial Art Stars Donnie Yen und Jackie Chan. Zu sehen sind Frauen, Frauen, Frauen, ein paar billige Videoeffekt und ein paar versklavte Männer.
Eine alberne Handlung, die mir eigentlich egal ist, weil ich hauptsächlich die beiden Kings des Martial Arts Yen und Chan sehen wollte, die ihre Fähigkeiten und Klasse in einem gemeinsamen Film zeigen. Klare Abfuhr und rausgeschmissenes Geld!
Wer Donnie Yen kennenlernen möchte der sollte UNBEDINGT den Film IPMAN kucken. Echt schändlich die beiden so auf den Titel zu packen obwohl die vielleicht ein paar Minuten im Film auftauchen.
sehr schräg! In Huadu herrscht eine grausame Kaiserin. Einst betrog ihr Geliebter sie unwissentlich mit ihrer Schwester. Die Kaiserin verbannte diese für die Tat in einen Fels, entmachtete und entrechtete alle Männer und degradierte sie zu Sklaven und Dienern. Ihr Geliebter entmannte sich selbst und wurde zu ihrem treuen Hohepriester.
Doch eine Prophezeiung besagt, dass einst ein König das Schwert Excalibur finden wird und die Kaiserin tötet, die Männer wieder an die Macht bringt und als weiser Herrscher regieren wird.
Da wird aus dem Palast der Kaiserin eine Steinplatte gestohlen, die den Weg zu Excalibur weist. Die Agentin "Bauer Vogel" wird damit betraut, den Stein wiederzufinden und herauszufinden, ob der prophezeite König existiert. Doch auch die Sklavenhändlerin "Dreizehnte junge Meisterin" folgt der Spur der Diebe. Die beiden Frauen begegnen sich, bekämpfen einander, arbeiten aber schließlich zusammen. Sie begegnen zwei jungen Männern, Klotzkopf und Wirrkopf genannt, die durch Zufall in den Besitz des Steins gekommen sind. "Blauer Vogel", "Dreizehnte junge Meisterin", Wirrkopf, Klotzkopf, ihr Lehrer und der wahre Dieb der Steintafel sowie die unzufriedenen Männer Huadus planen einen Aufstand. Dies findet die Kaiserin heraus und schickt ihre Frauenarmee zum entscheidenden Kampf gegen diese bunte Truppe. Da verlieben sich "Blauer Vogel" und "Dreizehnte junge Meisterin" in die beiden jungen Männer - eine Ungeheuerlichkeit in Huadu.
Ein berühmter Produzent (Albert Jeung, "New Police Story"), ein bekannter Actionveteran (Cory Yuen, "The Transporter"), das in Asien berühmte Popduo "Twins" (Charlene Choi und Gillian Chung), die Crème de la crème der asiatischen Schauspielriege (Donnie Yen, bekannt aus "Hero", Jackie Chan, sein Sohn Jaycee und Edison Chen), ein großes Budget und Computerexperten für die CGI-Tricks - da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Leider sind eine gute Truppe, Geld und Macher, die etwas vom Kinohandwerk verstehen, nicht alles. Das Wichtigste ist die Story, ist die sich vor den Zuschauern entwickelnde Geschichte. Und da fragt man sich, ob das ernst gemeint ist. Groteske Kostüme, seltsame, scheinbar der Physik trotzende Kämpfe, idiotische Ideen und Handlungsstränge, krude Dialoge, dümmliche Gags und platte Witze wechseln sich ab. Eine Geschichte aber wird nicht erzählt. Immer wieder stolpern die völlig überforderten Hauptdarsteller, allen voran Jaycee Chan, der immer denselben Gesichtsausdruck zeigt, in groteske Situationen, die zwischen komisch und ernst, platt und fantasievoll schwanken. Aber die Komödie ist zu bemüht, die Geschichte zu überdreht, die Kämpfe sind zu wirr und sinnlos, als dass der Film Spaß macht.
Wenn ein Fluch sich als bei Männern sichtbar wuchernder Busen manifestiert, die grandios kämpfenden "Twins" sich später nur noch dämlich und anlehnungsbedürftig zeigen, die Farbgestaltung mal an die "Flower-Power-Ära", dann wieder an Krimis der dreißiger Jahre erinnert, die Kämpfe mal verbissen brutal, dann wieder grotesk albern sind, sucht man vergebens nach einem Konzept, einer Aussage oder zumindest nach einem roten Faden. Immer wieder hat man den Eindruck, viele kleine Choreografien und Szenen wurden zusammengestückelt und notdürftig zu einem Film verknüpft. Die einzelnen Fragmente wissen durchaus zu gefallen - zum Beispiel der Gastkampf Jackie Chans -, der Zusammenhang aber bleibt diffus und schwach. Am Ende herrscht zwar "Friede, Freude, Eierkuchen", der Zuschauer aber ist enttäuscht ob dieser albernen Mischung aus "Martial Arts" und "Charleys Tante".
Stefan Erlemann
ein toller Film! Blade of the Rose ist einer meiner Lieblingsfilme. Charlene Choi und Gillian Chung spielten wieder einmal hervorragend! Unglaublich Bildgewaltig gemacht. Einfach toll!! Und es spielen wirklich viele Asien-Superstars mit! Wie Jackie Chan und sein Sohn Jaycee, Donnie Yen usw... Außerdem finde ich das der Film echt viele witzige Szenen hat!! Und auch ein wenig romantisch ist :)
Die Handlung ist doch ganz klar:
Die grausame Kaiserin, die das Land Huadu mit eiserner Hand regiert und alle Männder unterdrückt, lebt in ständiger Angst vor einer alten Prophezeiung. Die besagt, dass eines Tages ein Junge den Thron besteigen und die Herrschaft an die Männer zurückgeben wird. Um dies zu verhindern, will die Kaiserin jedes Kind töten lassen. Zur gleichen Zeit fällt dem ahnungslosen Straßenkünstler Wirrkopf eine Schatzkarte in die Hände. Gemeinsam mit seinem Adoptivbruder Klotzkopf macht er sich auf die Suche nach den Kostbarkeiten. Eine Reise voller Gefahren und Hindernisse beginnt...
Schlecht kopiert heißt nichts kapiert Dieses Stück ... "Asia-Trash"? kann man wohl maximal mit einem Stern bewertetn. Keine Story, keine Zusammenhänge. Kein roter Faden, der sich irgendwo durchzieht, sei es im Stil, den Farben, dem Bildmaterial oder sonst was.
Es wirkt wie der Versuch, alles mal auszuprobieren, ohne sich wirklich bei etwas mehr Mühe zu geben.
So gibt es zwar viele geklaute Ideen, wie z.B. bei "Hero" oder "Flying Daggers" mit fliegenden Tüchern in Szenen zu arbeiten etc. - aber es ist sehr schlecht umgesetzt und man die sehr schlechten Computereffekte machen alles zunichte.
Wie schon mein Vorgänger sagte, das einzige Highlight ist der Gastauftritt von Jackie Chan, der sich positiv (Choreo und Sinn) vom Rest abhebt und das, obwohl das sicherlich nicht eine Glanzleistung von Jackie war.
Jackie's Sohn ist leider überhaupt kein Schauspieler und darüber hinaus sieht man bei seinen Bewegungen, dass Sport nicht sein Metier war und er eher als sogenannter "Bewegungslegastheniker" zu bezeichnen ist.
Kurz: > keine zusammenhängende Story
> wirre Bilder und Farben, die nie zueinander passen > absolut überdrehte chinesische Laiendarsteller
> sehr schlechte Computereffekte
Nicht vom Covertext verwirren lassen: der Film hat nichts, aber auch gar nichts mit der Qualität eines "Hero", "Tiger and Dragon" oder dergleichen zu tun.
Zu albern, schauspielerisch im unteren Mittelmaß, kurz enttäuschend! Der Film versucht witzig zu sein driftet jedoch ins alberne ab. Ich hatte mir Dank der Aufmachung und der Beschreibung der DVD einiges von dem Film versprochen, wurde aber negativ überrascht, die Kampfszenen sind zwar nicht schlecht gemacht, aber immer noch weit von der Qualität jener in vielen anderer Asia-movies entfernt. Schade, aber wer dennoch einen humorvollen Asiatischen Kampf- und Fantasy-Film sucht greift lieber zu "Dororo", der hat um einiges mehr zu bieten!!!