5 Kommentare: Mit dem Buch hat es nur ein Paar Namen und den Virus gemein Mir ist klar, dass ein Buch niemals so verfilmt werden kann und die Filme meist nach der Idee der Bücher gemacht werden.
Diesen Film empfinde ich aber als billigen Abklatsch des Buches.
Denn: Aus dem Covert One Agenten (Buch) wird ein Ex-Covert One Agent, der bei seiner alten Gruppe wieder gebraucht wird. Aus der Verlobten Sophie Russel (Buch) wird Sophie Amsden (Film). Somit gibt es auch keine Schwester Randi Russel. Dafür spielt eine Rachel Russel mit, die Covert One Agentin ist - im Buch ist Randi Russel aber FBI-Agentin, deren Weg sich mit Jon Smith kreuzt, da sie die gleichen Verbrecher jagt.
Der Schauplatz Irak wird nach Afghanistan verlegt - und beteiligt ist nun auch auf einmal eine Islamistengruppe.
Wahrscheinlich wollte/musste der Regisseur/Drehbuchautor dem aktuellen Zeitgeschehen gerecht werden - und nahm dafür das Feinbild Islamistengruppe her, die der Hauptakteur des Verbrechens für den eigentlichen Drahtzieher, einem Unternehmen aus der Pharmaindustrie, ist.
Begeisterte Leser des Romans sollten den Film lieber nicht gucken - sie werden einfach nur enttäuscht!
Also mal Klartext Ich wundere ich mich doch mal wieder sehr über die Rezensenten hier!
Denn sie scheinen den Film, über den sie gerade schreiben überhaupt nicht verstanden zu haben oder er passt nicht in ihr sehr grobes Raster.
Was ist der Hades Faktor: Wie mein Vorredner schon festgestellt hat ist der "Hades Faktor" ein TV-Thriller, daraus folgt, dass er mit viel weniger Budget auskommen muss, als fast jeder Hollywood-Streifen. D.h., dass in ihm nicht wunders was an Action-Szenen erwartet werden kann.
Ausserdem ist "Hades Faktor" ein "High-Tech"-Thriller und kein Action-Thriller. Es wird also von dem Hauptdarsteller nicht erwartet, dass er eine Kopie von John J. Rambo ist, sondern dass er sein Gehirn einschaltet und sich mit dem Problem, dass ihn bedroht auseinandersetzt und nach Ursachen forscht und nicht nach Wegen sie einfach zu zerstören.
Was beschreibt "Hades Faktor":
"Hades Faktor", beschreibt anders als "Outbreak" nicht, was passiert, wenn Bio-Erreger, durch die Dummheit eines Einzelnen eingeschleppt und verbreitet werden. Sondern der Film beschreibt, was passieren könnte, wenn ein Pharma-Konzern es darauf anlegt zu beweisen, dass man auch mit Klasse 4 Viren gute Geschäfte machen kann.
Das Problem dieses Films ist es eher, dass man ihn auf einen Zweiteiler gestutzt hat. Vernünftiger wäre es gewesen ihn auf 240-300 Minuten anzulegen, wie etwa Ted Turners "Gettysburg". Denn die Materie ist hochkomplex und nicht alle erkennen die obengenannte Klammer des Films.
Anleihen ohne Überraschungen Der Streifen wirkt wie eine Zusammenstellung von Anleihen aus Filmen: Outbreak: Laborszenen und Krankheitsbild, Staatsfeind Nr. 1: Überwachungsszenen,... man hat das Gefühl alles schonmal irgendwo gesehen zu haben! Kaum Spannung. Hinzu kommt, dass man von Anfang an eine Idee hat, wer der Maulwurf sein könnte und das tritt dann auch so ein. Keine Überraschungen.
Insofern fehlt dann auch das wesentlich Neue an dem Film, durch das man die Anleihen verzeihen könnte...
Nicht nur enttäuschend, sondern auch handwerklich schlecht gemacht! Ich habe mir den "Thriller" gleichfalls aufgrund der guten Kritiken geliehen und kann meinem Vorgänger nur zustimmen. Das einzig Gute an dem Film ist seine unfreiwillige Komik: Die Dialoge sind hölzerner als hölzern!
Handwerklich:
1) Der Film ist ewig lang und die 170 Min. scheinen gar nicht enden zu wollen. Schlimm dabei: Es gibt im DVD-Menue nur 12 Kapitel zur Auswahl.
2) Auch seltsam: Der Hauptdarsteller erinnert sich am Anfang an seine Affäre mit einer (inzwischen) gesuchten Agentin. Ein 2 Sekunden langer Rückblick (vorgeblich seine Erinnerung) soll diese Affäre verdeutlichen. Peinlich dabei, dass diese Szene identisch mit einer späteren ist (die Agentin legt dem Hauptdarsteller ihre Hand auf das Knie während eines Fluges)! Der Film ist schon viel zu lang, und dann wird eine Szene gleich zweimal verwendet und der Zuschauer also für dumm verkauft!
3) Schnelle Krankenwagen? Wer kennt das nicht: Krankenwagen lassen sich, wenn man sie braucht, häufig Zeit. Seltsam in diesem Streifen: Der Hauptdarsteller fällt mit seinem Gegner bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung von einer Brücke in einen Fluss. Kaum watschelt er aus dem Wasser heraus, steht am Ufer nicht nur seine Kollegin, die vorher gar nicht in der Nähe war, sondern auch ein Krankenwagen, Polizeiwagen etc.
Tja, man könnte weiteres aufzählen, insbesondere einige Dialoge zitieren, aber dafür ist mir meine Zeit bei einem solchen Film einfach zu schade!
Hände weg davon, es sei denn, Ihr steht auf trashige Filme!
170 Minuten endlose Langeweile Diesen Film überhaupt in die Kategorie Thriller einzuordnen ist schon eine Beleidigung. Ich habe mir den Film auf Grund seiner guten Kritiken und der scheinbar dem Film "Outbreak" ähnelnden Storry bei Amazon ausgeliehen. Das der Streifen mit "Outbreak" und ähnlichen Filmen nix zu tun hat ist ja nicht so tragisch, das allerdings jede drittklassige Soap-Opera mehr Anspruch, Qualität und Spannung liefert ist in meinen Augen schon ein Armutszeugniss. Die Dialoge sind meißt sinnlos, durchschaubar und in einem Tempo als wären alle Darsteller auf Valium. Ich habe mir nach ca. 45min. Langeweile den Spaß erlaubt den Film in 11/2facher Geschwindigkeit anzusehen und - siehe da - es fällt überhaupt nicht auf! Nachdem dann die dümlichen Dialoge wenigstens in einem normalen Tempo gesprochen wurden, tat ich mir eben noch den Rest des "Thrillers" an. Am Ende schaut`s auch nicht viel anders aus wie am Anfang, mit der Ausnahme das die einzigst sympatische Person nach ca. einer Stunde Stirbt. Ansonsten kann man sich den Rest ziemlich schnell denken. Fazit: wer echte Spannung will muss lange suchen, viel Geduld aufbringen, oder sich doch an die Klassiker halten, dieser Film ist jedenfalls zum einschlafen noch zu langweilig!!!
5 Kommentare: ich könnte jedes mal heulen... dieser film ist ein geborener klassiker. wenn man ihn einmal gesehen hat will man ihn sich immer wieder reinziehen, weil der bloße gedanke an ihn schon wieder tränen in die augen schießen lässt. die liebe zwischen den beiden ( oh mein gott wie frank rachel immer ansieht. der typische beschützerinstikt) ist so berührend. es ist genau wie ein den walt disney filmen. der mann ist der held, rettet ihr leben und hat immer diesen besorgten blick drauf.
und dieser slogan: nie darfst du sie aus den augen lassen. nie darfst du dich sicher fühlen.
nie darfst du dich verlieben. oh mann. das ist einfach mein lieblingsfilm geworden. den muss man gesehen haben. fünf sterne für einen der besten filme aller zeiten
lieblingsfilm ist sowiso einer der besten filme für mich, schöne story schöne musik und kevin kostner... was will man mehr :-)
Wunderbarer Film mit Kevin Costner und Whitney Houston! Das Menü dieser DVD gliedert sich in Szenenanwahl, Besetzung, Produktionsnotizen, Filmtipps, Sprachen. Der Film (kurzweilig und gut erzählt) hat eine Spieldauer von ca. 125 Minuten, wobei die Balance zwischen Lovestory und Action stimmt.
Das Gleiche kann man auch von der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Kevin Costner und Whitney Houston sagen - m. E. ist dies Whitney Houstons bester Auftritt als Schauspielerin überhaupt. Die Filmmusik von Alan Silvestri kann ebenfalls überzeugen, in Kombination mit einigen Songs von Whitney Houston.
Der einzige Kritikpunkt betrifft das Zusatzmaterial. Unter dem Punkt Besetzung sind bloß einige Texttafeln von 5 Schauspielern und dem Regisseur zu finden, die Produktionsnotizen bestehen ebenfalls nur aus einigen Texttafeln und in den Filmtipps sind lediglich Standbilder von 4 weiteren Titeln des Herstellers zu sehen. Genau aus diesem Grund gibt es auch einen Stern Abzug von mir.
Unglaublich Dies ist wohl einer dieser Filme den man hasst oder leibt. Meiner Meinung ist er unglaublich geworden und Kevin Costner und Whitney sind einfach toll. Natürlich darf auch nicht die Tolle Musik fehlen die den Film wohl berühmt gemacht haben. Ausserdem ein offenes Ende wo jeder slebst entscheidet. Ganz großes Kino!!
Der romantische Kuschelthriller ?The Bodyguard? bekommt von mir 3 Sterne:
Einen Stern für die schöne Story: The Bodyguard könnte man als netten Thriller, mehr jedoch, als eine romantischen Love Story für kalte, verregnete Kuschel-Filmabende mit dem Partner bezeichnen.
Einen für den stimmungsvollen Score von Alan Silvestri, aber z.B. auch für die gefühlvollen Saxophon Klänge von Kenny G und die fetzige Musik von Joe Cocker u.v.A.
Und natürlich einen Stern für Whitney Houstons göttliche Stimme, die besonders Songs wie I Have Nothing, Run to You und natürlich den Love Song schlechthin I Will Always Love You zu seltenen Juwelen der (Film-)Musik veredelt und The Bodyguard erst wirklich sehenswert macht
5 Kommentare: FX-Kracher Ich bin ein Fan von Hollywoods Katastrophenfilmen.Dieser zählt zwar nicht zu den Besseren aber die Trick-effekte sind ziemlich cool.Die Story ist an den Haaren herbei gezogen aber halbwegs glaubwürdig in Szene gesetzt.Sicherlich keine Klasse eines "ERDBEBEN"oder "FLAMMENDES INFERNO" aber zur allgemeinen Unterhaltung reicht
der Vulkan alle mal.
Kurzweiliger Katastrophenfilm Ein wirklich glungener Katastrophenfilm mit Thommy Lee Jones in der Hauptrolle der mit Anne Heche das perfekte gespann darstellt. Die Effekte sind große Klasse und wirken nicht überladen, wer wie ich solch Art von Filmen mag und gerne zittert bis zur letzten Minute ist hier gut bedient!!
Starring the La Brea Tar Pits in Los Angeles I have always suspected the tar pits of being a hot bed of adversity. And who knows what those nasty faults are planning for us. All in all this is as good as any other disaster movie with the exception that it brings the disaster home to you and not in some remote location. The acting is as good as any disaster movie. Tommy Lee Jones is a good selection and carries of his character to a tee. With the lava creeping around you have plenty of time to say "watch out" and "stay in the car." --This text refers to the VHS Tape edition
Guter Action für Zwischendurch! Wie bei jedem Action- bzw. Katastrophenfilm wird einem hier nicht ganz so anspruchsvolles Kino geboten, sondern vielmehr ein spannender Film für Zwischendruch, zum Zurücklehnen, Abschalten und natürlich Mitfiebern. Die Story läßt sich recht kurz zusammenfassen: mitten in L.A. bricht ein Vulkan aus. Was aber so einfach klingt, ist im Film wirklich perfekt umgesetzt. Spannung von der ersten Minute, denn es geht gleich in die Vollen und man muß nicht ewig lange warten bis endlich etwas passiert, wie es bei doch vielen anderen Filmen dieser Machart der Fall ist. Das Hauptgeschehen am Ende liefert dann noch einmal den absoluten Showdown und so kann man wirklich sagen, dass der Film durchweg sehenswert bleibt und keine Sekunde langweilig wird. Dazu gibt es stellenweise eine wirklich geniale Kameraführung zu bewundern, einen ganz ordentlichen Soundtrack und natürlich so hochkarätige Schauspieler wie Tommy Lee Jones und Anne Heche. Was will man also von einem Action-Film noch mehr? An Action fehlt es diesem hier ganz gewiss nicht...mit Sicherheit kein Fehlgriff!
Toller Film der Film hat Spaß gemacht und zwar von der ersten bis zur letzten Minute.Tommy Lee Jones und Anne Heche haben mir sehr gut gefallen.Klar ist vieles im Film überzogen und etwas unrealistisch.Eben typisch Hollywood.Aber die Effekte sind klasse und der Film bleibt bis zum Schluß spannend.Nur der Ton hätte etwas besser sein können.
2 Kommentare: Wenn's kein Eigenlob wäre... Die Vorlage zum Film hat Robert Wiener in Buchform selbst geliefert. Hierunter leidet wohl zumindest die filmische Umsetzung.
Es ist schade zu sehen, wie Wiener im Film Standpunkte verteidigt, an die er selbst nicht den ganzen Tag lang glaubt, um Vorteile zu erringen, die die Welt nicht braucht. Ich will die Leistung der Journalisten keinesfalls schmälern. Aber es gibt im Film klare Anzeichen dafür, dass sie Teil einer Maschinerie sind, und zugleich führt Wiener Dialoge, die an Haustürgeschäfte erinnern und in denen er an Werte appelliert, von denen er weiß oder ahnt dass sie in der konkreten Situation irrelevant sind. Die Skrupel, die er empfindet, manifestiert der Film im Schicksal eines Interviewpartners. Dieser ist offenbar redlich bemüht, was er erlebt hat unglaubwürdig herunterzuspielen; Wiener lässt es ihm durchgehen, weil es seinem eigenen Gewissen hilft.
Nicht so schön auch die vage Bindung ziwschen Wiener und Formarek. "Es gibt verschiedene Arten der Liebe, nicht wahr"; "ja, sehr viele". Unterm Strich ist die Botschaft, dass die beiden nur deswegen keine Chance haben, weil Wiener verheiratet ist und Kinder hat -- eine Familie, die übrigens von ihm gelegentlich zur Argumentation herangezogen wird. Jedoch ruft er sie scheinbar nie an. Egomane mit Wertesystem, der seine Story und seine etwas fadenscheinige Standhaftigkeit gegenüber Seitensprüngen derartig verkauft? Der Film hinterlegt diese Szenen mit dem wiederkehrenden Thema für gemischte große Gefühle aller Art. Ein Partner, auf den man stolz sein kann?
Ein tiefsinniger Dialog mit dem Informationsminister; die beiden Männer sollen also Freunde sein. Der Iraki hält sein Wort, Wiener nicht. Als Quintessenz: "Und Sie haben Ihr Wort gehalten!" - "Und Sie haben Ihre Story." Anders gesagt, der Iraki hat zwei Mal geliefert, Wiener hat ihn hinters Licht gefhrt. So gehen die beiden im Film vermeintlich in Freundschaft auseinander. Das glaube ich natürlich sofort. Und alles, weil Wiener einen Namen richtig ausgesprochen hat.
Was hier nicht stimmig rüberkommt ist warum Wiener diese Halbwahrheiten verwendet um Stories zu bekommen, er gleichzeitig Gewissensbisse deswegen hat, andererseits nicht Egomane genug ist um die angebotene Leidenschaft auch noch mitzunehmen. Wenn der Mann in der Realität auch so hin- und hergerissen ist, kann er kaum beneidet werden. Hier muss jedoch die Frage erlaubt sein, ob Wiener sich in einer derartig prominenten Veröffentlichung tatsächlich an die Wahrheit hält (ob der Film dem Buch folgt kann ich leider nicht sagen).
Gemeinsam mit stellenweise dürftigen schauspielerischen Leistungen (insbesondere Trunkenheit wirkt wie im Schultheater) ganz klar mittelmäßig.
Drei Sterne wegen des prinzipiell interessanten Stoffes.
CNN, operation desert strom und die Frage nach der Wahrheit Der Film ist eine gelungene dokumentarisch angehauchte Schilderung des Beginns des ersten Irak Krieges aus Sicht des damals aufstebenden jungen Nachrichtensenders CNN. Der Film schildert zum einen die Bereitschaft der Journalisten für eine gute Story ihr Leben zu riskieren, als auch in begrenzten Maße Einblicke in die damaligen Zustände Bagdad's. Der Film kommt ohne Längen aus und schafft es auf immer noch zeitgemäße Darstellung Einblick in die politischen und journalistischen Zusammenhänge zu gewähren. Getragen wir der Film durch die 2 Hauptpersonen, Robert Wiener hervorragend dargestellt von Ex-Batman Darsteller Michael Keaton und Ingrid Formarek, ebenfalls ausgezeichnet gespielt von Helena Bonham Carter, die einmal mehr beweist, daß mehr in ihr steckt als die Schönheit in historischen Romanverfilmungen zu mimen.
Für alle die davon träumen, einmal ein anerkannter TV-Korrespondent für Krisenregionen zu werden, ein realistischer Einblick in den Alltag und die technischen, persönlichen und psychischen Probleme vor Ort in den Krisenregionen. Wobei sich der Zuschauer sich immer wieder die Frage stellt "darf es den Journalisten nur um die Wahrheit gehen?" und ist es moralisch daneben zu stehen und zu filmen, während andere Sterben? Ist es Voyorismus oder Informationspflicht?
Ein vielschichtiger Film, den man sich mehr als einmal anschauen kann und dank der aktuellen US-amerikanischen Regierung nicht an Aktualität verloren hat.
5 Kommentare: Super Film... ... der echte Ohrwürmer hat. Ich habe zudem (fast) nichts an der DVD/Blueray zu bemängeln. Ich habe mir den Film mit der Einstellung gekauft, dass ich ihn 1.) noch nicht habe 2.) Mir das Bild egal war hauptsache man kann was erkennen ;)
Ich brauche also nicht zu sagen das der Film gut ist. Aber für diejenigen, die mit Luxus auf der Bluray rechnen, sollten dann halt doch besser die DVD nehmen.
Eine winzige Kleinigkeit gibts doch zu bemängeln. Wie ja hier schon angemerkt wurde, ist die Deutsche Tonspur in 2.0. Kein Problem. Aber jeder, der schonmal mitbekommen hat, wie Kinofilme oder Serien synchronisiert werden, und sich diese deutsche Tonspur anhören, weiß genau dass Das was da so stark verändert wurde (im gegenzug zu der 1988er Fassung) nicht glaubwürdig klingt. Michael Jackson hätte nicht so eine Synchronstimme bekommen sollen, denn die klingt absolut unglaubwürdig. Genauso wie der Polizist und der Hase im Film. Ich spreche davon, dass vielleicht 3-6 jährige diese Stimme abkaufen würden, aber es ist keine Verbesserung in meinen Augen gewesen, da was neues drüber zu legen.
Nicht nur eine DVD, .... ...., nein es ist wirklich nicht nur eine DVD, die man sich eben mal so anschaut und ernüchtert zur Seite legt.
Hier sehen wir den Künstler Michael Jackson, dessen Phantasie ständig in Bewegung war, wir erleben das Genie, dem gut nicht gut genug war, und wir fühlen den Menschen Michael Jackson.
Die DVD beginnt mit dem Song "Man in the mirror". Dazu läuft ein Film, der uns den politischen Kampf um Anerkennung und besseres Leben der Minderheiten gerade in den 60-ziger und siebziger Jahren zeigt. Ein Kampf, der auch heute nicht an Bedeutung verloren hat, ein Wunsch MJ's, nicht nur geradeaus, sondern auch auf den Menschen neben uns zu schauen.
Danach erleben wir eine Art Zusammenfassung Michael Jackson's erfolgreichster Songs und Videos, wir werden erinnert und sollen es genießen.
Desweiteren sehen wir Michael Jackson sorglos in den Hollywood Studios herumlaufen, bis zu dem Moment, da eine Touristengruppe vorbeigefahren kommt und einer seinen Mund vor Erstaunen nicht mehr halten kann. Die Verfolgung nimmt seinen Lauf, M. kann sich in eine Garderobe retten, um dann verkleidet auf einem Motorrad zu fliehen. Doch auch hier kommt man ihm auf die Spur, er nimmt verschiedene Gestalten an, bevor die Jagd im Grand Canyon endet. Welche persönlichen Wünsche MJ hatte, sehen wir in dem darauffolgenden Kurzfilm. Er spielt ausgelassen, als wäre er selbst ein Kind, mit Kindern und einem Hund auf einer Wiese, sie entdecken eine Höhle und geraten in einen Hinterhalt. Die Kinder werden gefangen genommen, eine wirklich spannende Geschichte, die durch Michael's phantasievolles Eingreifen ein gutes Ende nimmt. Um diese Geschichte noch aufzupeppen, singt und tanzt MJ in einem verruchten Klub "Smooth Criminal". Eine wirklich gelungene und für mich einer der besten Aufführungen.
Aufopferungsvoll hat sich M. um die Rettung der Kinder gekümmert, und dabei vergessen, dass er auch Künstler ist. Gerade noch rechtzeitig erreicht er, begleitet von den Kindern, und bereits erwartet von seinen FANs, die Vorstellung. Und dann singt er wieder so, als hätte er gerade nichts anderes gemacht, mit Überzeugung, mit einer gewissen erotischen Hingabe, mit einer nicht zu übertreffenden Perfektion.
warum nur blueray? wiedermal müssen die die sich kein blueray leisten können ,sich ärgern,weil es die nich als normal steelbook dvd edition gibt,schade,hätte ich gerne gehabt...
Gelungen Hallo,
ich habe mir auch die limited Edition BR zugelegt und bin überrascht, aber auch ein klein wenig enttäuscht.
Das Bild ist im vergleich zur DVD zwar um einiges besser (passenden TV vorausgesetzt), aber vielleicht hätte man mehr aufarbeiten können.
Gestört hat mich, das es sich bei Michael's Stimme, wieder nur die Neusynchro der DVD handelte.
Die deutsche Synchro der VHS war um einiges besser, aber da im Film sowieso nicht viel geredet wird, kann man sich auch ohne Probleme die englische Tonspur ansehen, die zudem auch im DTS-HD 5.1 vorliegt. Die deutsche Tonspur hat nur Dolby Digital 2.0. Hinzu kommt noch, das die BR leicht geschnitten wurde, das ist meiner Meinung nach, bei einem solchen Film ein ganz grober Fehler.
Für Fan's ist das Steelbook ein must have. Das Fotobooklet ist sehr schön gemacht, tröstet die Fan's aber leider
nicht über das komplett fehlende Bonusmaterial hinweg.
Einziger Bonus: Der original Kinotrailer (war auf der DVD allerdings auch schon so). Sehr schön auch wieder, das Steelbook hat eine Wendecover, das auf der anderen Seite
kein USK Zeichen trägt.
Fazit: Wer die DVD besitzt und nicht so viel wert auf etwas besseres Bild legt, kann bei der DVD bleiben. Für Fan's führt an der BR trotzdem kein Weg vorbei.
Kirche im Dorf lassen, hier wurde aufbereitet und nicht mit dem Zauberstab geschwungen! Habe Moonwalker nun auf VHS, DVD und jetzt eben auch auf BluRay.
Die Qualität hat sich stetig gesteigert, keine Frage! Man muss aber bedenken wann dieser Film produziert worden ist und was damals technisch machbar war.
Was wird also erwartet? Ich weiß es nicht was sich manche versprechen. Auch eine aufarbeitung auf BluRay Niveau kann das Alter von Filmen nicht zu 100% vertuschen und ich finde das sollte auch nicht verlangt werden. Einen alten S/W-Klassiker würde ich ja auch nicht in Farbe sehen wollen.
Was die anderen hier für technische Ausstattung vorweisen können weiß ich nicht, bei mir wird der Film jedoch in einer TOP Qualität via Harman/Kardon BDP10 auf einem Samsung LE52B750 wiedergegeben. Super Bild, perfekte Schärfe UND Tiefe!
Wie gesagt, man muss die Kirche im Dorf lassen. Bei ganz wenigen Szenen ist das Bild natürlich nicht perfekt, denn wo nichts war kann man auch nichts hochauflösend machen ;)
Der Ton wird von meinem Harman/Kardon AVR160 in 5.1 wiedergegeben.
Für mich ein TOP-Produkt, nun fehlt nur noch das HIStoryKonzert auf BluRay!