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The Powell And Pressburger Collection [UK Import]
mit Dirk Bogarde, Wendy Hiller, Roger Livesey, Moira Shearer, Anton Walbrook, Regie: Emeric Pressburger, Michael Powell
DVD bei Amazon: EUR 73,59 EUR 77,99
(1 gebraucht ab EUR 40,93)
Erscheinungsdatum: November 2006
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Untertitel ), BONUSMATERIAL: Biographien, Dokumentarisch, Featurette, FormMannschaft Interview(s), Foto-Galerie, Kasten-Satz, Kurzer Film, Multi-DVD Satz, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: ***WARNING***ALL DVD TITLES CONTAIN ENGLISH SUBTITLES EXCEPT FOR THE DVD TITLE - A CANTERBURY TALE*** Never in the history of British film have two figures become as iconic as those of Michael Powell and Emeric Pressburger. Reigning throughout the 40s and 50s these two magnificent filmmakers brought to life British films and continue to radiate immense critical acclaim and inspiration for all contemporary film making. Includes: 1. The Tales of Hoffman (1951) 2. Black Narcisus (1946) 3. A Matter of Life & Death (1946) 4. The Life & Death of Colonel Blimp (1943) 5. A Canterbury Tale (1944) 6. I Know Where I am Going (1945) 7. 49th Parallel (1941) 8. The Battle of the River Plate (1956) 9. Ill Met By Moonlight (1957) 10. They're A Weird Mob (1966) 11. The Red Shoes (1948) SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Berlin Internationales Film-Festival, Cannes Film-Festival, Goldene Kugeln, Oscar Akademie-Preise, Venedig Film-Festival,
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1 Kommentare:
You buy one and you will want them all
I have to confess that I have only seen most of the films. I really hat to put them in any category as they stand in one of their own. This is one of those time that you really want the set and do not care if the cost more or less as a set.

Emeric Pressburger was born on 05 December 1902, Miskolc, Austria-Hungary (now Hungary.) He was Educated at the Universities of Prague and Stuttgart.

Michael Latham Powell was born 30 September 1905, Bekesbourne, Kent, England, UK. He was educated at Kings School, Canterbury & Dulwich College.

Be sure to read my individual reviews for the various movies. My personal favorite is "I Know Where I'm Going!"

Be sure to add "The Edge of the World" (1938) Director: Michael Powell to this collection. There are good movies but this set is the core.

You need multi-region PAL/NTSC DVD player they are quite inexpensive nowadays and can expand your movie world. I am holding out for a time on the multi-region Blu-ray players for a little while.


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Die schwarze Narzisse ( Digital remastered )
mit Deborah Kerr, Sabu, David Farrar, Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger
DVD bei Amazon: EUR 7,99 EUR 7,99
(4 gebraucht ab EUR 3,40)
Erscheinungsdatum: April 2009
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Gibt es solche Filme heutzutage noch?
Obwohl am Fuße des Himalaya, in einer eigenartigen Topografie spielend, wurde der Film ausschließlich in England gedreht. Die sofort erkennbaren Tricks, wie Modell, Matte und Rückprojektion schaden dem Film aber nicht im geringsten, weil die Psychologie des Films stark genug ist, derartiges zu ignorieren. Dem Gesamtstil des Films muß man zugute halten, daß er nunmehr einundsechzig Jahre alt, jedoch keineswegs veraltet ist.

Während sonstige Filme und Bühnenstücke Spannung aus unterschiedlichsten Charakteren und Lebensweisen beziehen, zeigt dieser Film die denkbarsten Extreme menschlicher und geistiger Verfassung.

Schwester Clodagh (Deborah Kerr) mit ihrer sensiblen Intellektualität vereint gemäßigt und subtil in sich das, was an Figuren im Film um sie herum angelegt ist:
> Der heilige Mann, der dramaturgisch praktisch keine Rolle spielt, jedoch in seiner Spiritualität die Grenzen körperlicher Existenz hinter sich läßt.
> Schwester Ruth, die über verdrängter Sinnlichkeit und unkontrollierbarer Triebhaftigkeit schließlich dem Wahnsinn verfällt.
Dazwischen die sich anbahnende, natürliche und gesunde Beziehung von Sabu (dt.Stimme Klaus Kinski) und Jean Simmons.
Mr. Dean (dt.Stimme Paul Klinger) ist dabei zwar Auslöser, eigentlich jedoch nur Bindeglied für die Ereignisse.

Die teils märchenhafte und entrückte Atmosphäre, die seinerzeit im Film noch produziert werden konnte, wird schon in der Eingangssequenz bis zum Eintreffen des alten Generals intensiv spürbar.
Auf jeden Fall ein ungewöhnlicher und sehenswerter Film, bei dem, im Gegensatz zu vielen heutigen Filmen, am seelische Nährwert nichts auszusetzten ist.

bildergewaltig
Dieser bildergewaltige Film von Powell und Pressburger bietet - in den wunderschönen Farben der 40er Jahre - eine spannende, sentimentale und tragische Geschichte. Die Kameraeinstellungen sind teilweise atemberaubend, jedoch durch und durch künstlich (was dem Genuß keinen Abbruch tut!), man wünscht sich ins Kino. Der klösterliche Rahmen dieses Films ist austauschbar, er bietet den Machern lediglich die Ausgangssituation für ihre Bildkompositionen. Sehr sehenswert.

Die schwarze Narzisse
Nonnenfilme haben es mir angetan, seien es nun "monumentale Schinken" wie die "Geschichte einer Nonne" oder Komödie in Richtung "Sister Act" und "Nonnen auf der Flucht".

"Die schwarze Narzisse" spielt in einer alten Burg am Rande des Himalaya, welche dem früheren Herrscher als Haus für seine Frauen diente. In diesen vorbelasteten Gemäuern soll unter der Leitung der jungen Ordensschwester Clodagh (Deborah Kerr) mit Hilfe von 4 weiteren Schwestern eine Schule und eine Krankenstation eingerichtet werden. Zunächst scheint der Plan aufzugehen, welcher durch die Hilfe eines jungen Engländers, der auch die Verbindung zu den Dorfbewohnern knüpft, tatkräftig unterstützt wird. Der Ausgang des Films ist nicht wirklich überraschend. Begehren, Eifersucht, Einsamkeit und Gefahr prägen den Film. Eine verrückte Alte, welche als Hüterin der Festung agiert, scheint all diese Dinge ähnlich den Todesboten im "Tod von Venedig" bereits im Vorfeld dem Zuschauer zu vermitteln.

Am Anfang dachte ich zugegebenermaßen, ich hätte sinnlos Geld zum Fenster hinausgeschmissen, änderte dann aber meine Meinung. Diese Mischung aus Drama und Psychothriller hat mich persönlich gefesselt und mit einer Laufzeit von gut 1 1/2 Stunden kann man sich den Film - vorzugsweise an einem verregneten Sonntag (passt zur Grundstimmung) - zu Gemüte führen.

Es handelt sich hier in meinen Augen um einen sehr guten, aber nicht außergewöhnlichen Film. Als Extras wären zumindest Texttafeln mit Hintergrundinfos zu den Darstellern wünschenswert gewesen. Eine Originaltonspur erwarte ich bei jedem nicht deutschsprachigem Film (zumindest das gängige Englisch), auf der DVD ist aber nur die deutsche Tonspur vorhanden, dafür aber aufgearbeitet als Dolby Digital 2.0 (und damit für einen fast 60 Jahre alten Film in Ordnung). Das Bild ist 4:3 und in ordentlicher Qualität.

Alles in Allem ein empfehlenswerter Film mit überzeugenden Darstellern und packender Story. Abzüge gibt es nur für das Fehlen von Bonusmaterial und O-Ton. Für 4 ? allemal ein Schnäppchen.

Gute spannende Unterhaltung garantiert!
Mit "Die schwarze Narzisse" gelang den Pinewood Studios in England ein solide gemachter Film, der durch seine Darsteller und seine Atmosphäre getragen wird, auch wenn das Ende fast vorhersehbar ist. Der Filmtitel erschließt sich allerdings erst im Laufe der Handlung.
Deborah Kerr überzeugt als Ordensschwester Clodagh, die mit Hilfe von 4 Schwestern (u.a. Flora Robson) den Auftrag erhält, in einer exotisch anmutenden Bergwelt, aus einem ehemaligen Frauenhaus des ansässigen Herrschers, eine Klosterschule und ein Hospital aufzubauen. Gut herausgearbeitet wurden die verschiedenen Lebensweisen, die unausweichlich Konflikte heraufbeschwören. Hinzukommt, daß bei den Schwestern immer mehr Selbstzweifel auftreten, die bei Schwester Ruth (intensiv gespielt von Kathleen Byron) selbstzerstörerische Ausmaße annehmen. Weitere entscheidende Impulse erhält der Film durch Rückblenden in Schwester Clodagh's Vergangenheit und man erahnt in welchem Seelenkonflikt sie sich befindet, wenn sie auf Mr. Dean trifft und warum sie in entscheidenden Momenten unfähig ist, die richtige Entscheidung zu treffen.
In weiteren Nebenrollen sind die junge Jean Simmons als exotische junge Waise und Verführerin des jungen Generals, gespielt von Sabu (Dschungelbuch), zu erleben. Während Sabu nur den netten Jungen spielt, läßt Jean Simmons erahnen, welche Karriere ihr als Schauspielerin noch bevorsteht.
Fazit: Gute Unterhaltung garantiert und das nicht nur für Fans von Deborah Kerr.

Eindrucksvoller Film
Ich habe den Film 2 oder 3 mal gesehen. Ich schließe mich meinem Vorrezensenten an, es ist ein Film, den man nicht wieder vergißt und der einen nach dem Sehen in einer merkwürdigen, nachdenklichen Stimmung zurückläßt. Ein Film zum Genießen, Mitfühlen, Berauschen und Nachdenken. Leider bin ich nicht im Besitz der o.g. DVD (grünes Cover).
Es existieren meist farbblasse, nicht restaurierte Fassungen auf VHS. Auch die im Fernsehen gezeigte Kopie ist unrestauriert, farbblass (es fehlt etwa 50 % der Farbintensität) und zu hell.

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Irrtum im Jenseits
mit David Niven, Kim Hunter, Robert Coote, Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger
DVD bei Amazon: EUR 7,99 EUR 8,99
(1 gebraucht ab EUR 5,00)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Der britische Pilot Carter David Niven gerät im 2. Weltkrieg unter schweren Beschuss - den Tod vor Augen leistet ihm die junge Kriegshelferin June Kim Hunter über Funk mit tröstenden Worten Beistand und sie verlieben sich In letzter Not kann Carter sich retten. Das neue Liebesglück scheint perfekt, doch plötzlich findet er sich im Jenseits wieder. Wie er erfährt, hatten Himmelsbürokraten ihn voreilig für tot erklärt und wollen ihn nun doch noch abberufen! Oder sind das nur Trugbilder, die von Carters schwerer Kopfverletzung herrühren? Während Ärzte in einer komplizierten Operation um sein Leben ringen, muss der Pilot vor einem himmlischen Gericht sein Recht auf Leben verteidigen...
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2 Kommentare:
Ein zeitloses Meisterwerk mit reichlich schwarzen Humor!
Als der britische Kampfpilot Peter Carter (David Niven) mit seinem Flugzeug nach einem Einsatz über Deutschland abzustürzen droht, entscheidet er sich (ohne Hoffnung, auf irgendeine Weise lebend aus seiner Maschine steigen zu können), ohne einen Fallschirm aus seinem Flugzeug zu springen. Seine letzten Worte übermittelt er per Funk an die junge June (Kim Hunter), die sich sofort in seine Stimmme verliebt.
Doch wie durch ein Wunder stirbt Peter nicht, als er sich aus dem Flieger stürzt, sondern findet sich lebend auf der Erde wieder, wo ihm wie durch einen seltsamen Zufall ausgerechnet June begegnet. Aber als sich beide inneinander verlieben, taucht plötzlich ein Bote aus dem Himmel auf und berichtet Peter von einem peinlichen Irrtum. Peter war von "Oben" übersprünglich als "tot" vorgesehen, als dieser sich weigert dem Himmelsboten zu folgen, wird ein gigantischer Gerichtsprozess im Jenseits aufgerollt, der darüber entscheiden soll, ob Peter noch 50 Jahre Erdenleben gegönnt sein sollen...

"A Matter of Life an Death" mit dem etwas unpopulären deutschen Titel "Irrtum im Jenseits", stammt aus dem Jahr 1946 und zählt zu den ersten Meisterwerken die nach dem 2. Weltkrieg die Kinosäale füllten. Die Story ist wunderbar schwarzhumorig, in Verbindung mit Momenten großer Gefühle, wie man ihn nur von der Insel und aus Hollywood kennt. "Irrtum im Jenseits" ist zu dem der leinwandgebundene Beweis, dass Liebe keine Grenzen kennt. Die Regisseure Michael Powell und Emeric Pressburger verzichten bei aller "Liebelei" dabei aber auch nicht auf kleine satirische Spitzfindigkeiten gegen die Politik und Gesellschaft. Kein Wunder, ist der Film doch in den Schlussmomenten des 2. Weltkrieges gedreht worden. Wo Patriotismus und Propaganda wohl auf ihrem Höhepunkt waren, auch die politischen Beziehungen zwischen den USA und Grossbritannien waren zu diesem Zeitpunkt nicht gänzlich unbelastet. Von daher ist dieser Film mit seinem beißenden Humor und seinen satirischen Momenten ein absolutes Highlight und ein wichtiger Baustein der Filmgeschichte. Der Höhepunkt ist dabei zweifelsohne der Gerichtsprozess, der über "Leben" und "Tod" zu entscheiden hat. Der in Anbetracht der reellen Ereignisse jener Zeit seinen ganz eigenen "Humor" entwickelt, wenn auch bitterböse und tiefschwarz, so bleibt das Happy End doch garantiert.

Den Liebhabern alter Filme aus dieser Zeit, sei dieses kleine Meisterwerk mit dem - in meinen Augen - etwas "komischen" deutschen Filmtitel, daher Wärmstens ans Herz gelegt. Die technische Umsetzung des Films ist dabei für sein Alter rundum gelungen und zudem einwandfrei auf die DVD übertragen worden, ein leichtes Rauschen lässt sich stellenweise zwar nicht vermeiden. Gehört aber für mich bei alten Filmen einfach dazu - 5 Sterne.

Sehr gute Fantasy Komödie
Ich habe die DVD vor kurzem gesehen. Diese Fantasy Komödie ist witzig, hat Anspruch, etwas Action und Spannung. Der Film hat mir sehr gut gefallen. Trotz des Alters des Filmes ist die DVD technisch in Ordnung. Das Bild ist recht sauber und die Stimmen klar und deutlich zu verstehen.


Cast

Peter Carter David Niven
June Kim Hunter
Bob Robert Coote
Engel Kathleen Byron
englischer Pilot Lord Richard Attenborough
amerikanischer Pilot Bonar Colleano
Dr. Reeves Roger Livesey
Schaffner 71 Marius Goring
Abraham Farlan Raymond Massey
Richter Abraham Sofaer



Crew

Regie Michael Powell, Emeric Pressburger
Drehbuch Michael Powell, Emeric Pressburger
Kamera Jack Cardiff
Schnitt Reginald Mills
Musik Allan Gray
Produktionsdesign Alfred Junge
Kostüme Hein Heckroth
Produzenten Michael Powell, Emeric Pressburger

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Das Mädchen vom Korallenriff - James Mason und Helen Mirren *Cinema Classic Edition*
mit James Mason, Helen Mirren, Jack MacGowran, Regie: Michael Powell
DVD bei Amazon: EUR 10,00 EUR 9,99
(2 gebraucht ab EUR 5,85)
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Durchschnittliche Bewertung: 2.0 von 5 Punkten
M - Das Mädchen vom Korallenriff
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1 Kommentare:
Schön bebildeter Unsinn
Der Name Michael Powell lässt Cineasterherzen höher schlagen, da er uns mit Filmen wie "Die schwarze Narzisse" und "Die roten Schuhe" beglückte. 1960 ruinierte er seine Karriere mit dem verstörenden Schocker "Peeping Tom" (Augen der Angst), der erst Jahrzehnte später als Meisterwerk gewürdigt wurde. Mit den wenigen Filmen, die er danach inszenierte, konnte er an seine alten Erfolge nicht mehr anschließen. "Age of Consent" (Das Mädchen vom Korallenriff, wörtlich eigentlich "Volljährigkeit") nach dem Roman von Norman Lindsay ist einer davon. Cinema Classic Edition spricht zwar mal wieder von einem "Meisterwerk", aber das ist Unsinn.
Zur Handlung: Der alternde, von Selbstzweifeln geplagte Maler Bradley Morahan (James Mason) lässt sich von seinem Agenten zu einer Auszeit überreden und zieht auf eine Insel am Barrierriff. Bald trifft er auf die minderjährige Inselschönheit Cora (Theateridol Helen Mirren in einer ihrer ersten Kinorollen), die sich nach einigem Zögern auch nackt von ihm malen lässt. In diese Idylle platzt Morahans Kumpan Nat (Jack Macgowran), der sich vor der Polizei verstecken muss und eine seltsame Beziehung mit dessen Nachbarin Miss Marley anfängt. Zudem lauert Coras alkoholkranke Großmutter den beiden mit den wüstesten Beschuldigungen auf. Außerdem stellt ein attraktiver Motorbootbesitzer erfolglos Cora nach. Ein etwas seltsames Happyend hat der Film trotzdem.

Ups. Eigentlich steckt der Hauptplot, die Anziehung der beiden Hauptdarsteller zueinander (erfahrener älterer Mann, sehr junges Mädchen) voller Möglichkeiten, die der Film allerdings nicht ausschöpfen möchte. Statt in der Beleuchtung der Charaktere Möglichkeit oder Unmöglichkeit dieser Beziehung auszuloten, wird den "komischen" Nebenplots zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, die sehr viel über die (veröffentlichte) Sexualmoral aussagen. Miss Marley verguckt sich ausgerechnet in den unerträglich geschwätzigen, Frauen verschleißenden Nat (reine Altherrenphantasie!). Zunächst hatte der notorisch klamme Nat vor, die wohlhabende Frau zu schröpfen, als sie ihm geschmacklose Avancen macht, flüchtet er hysterisch. Die "Komik" dieser Szenen haben den Charme der Aufklärungsfilme der späten 60er. Sehr verklemmt, Stereotypen wie die Hühnerbrust als Sexualobjekt, die draufgängerische reifere Frau usw. Brrr!
Der attraktive Bootsbesitzer versucht Cora zu vergewaltigen. Da ihm dies nicht gelingt, erzählt er Bradley, wie anständig sie doch sei (was hätte er erzählt, wenn sie sich nicht hätte wehren können?). Die durchaus dramatische Beziehung zwischen Cora und ihrer Großmutter wird dadurch verwässert, dass die Großmutter als komische Alte dargestellt wird und die häusliche Gewalt fast niedlich daherkommt.
Ganz gezielt wurde ein "Skandalfilm" produziert, da Mirren in einigen Szenen (im Gegensatz zu einem Betthupferl Masons) ganz nackt zu sehen ist. James Mason trat sogar als Produzent auf. Ich frage mich allerdings, warum er dann nicht mehr Einfluss auf diese wenig charmant erzählte Geschichte genommen hat. Immerhin kann er oft seinen mit Ende Fünfzig noch sehr attraktiven Oberkörper zeigen. Das Happyend hatte für mich einen sehr schalen Nachgeschmack.
Einzig die Kameraarbeit hat mich überzeugt, vor allem die Unterwasseraufnahmen. Die Filmmusik ist, abgesehen von dem schmalzigen Titelsong, ganz annehmbar.

Die Ausstattung ist eine Frechheit: Die Bildqualität ist noch akzeptabel (Breitwandformat, nicht wie angegeben 4:3) und der Originalton ist gut zu verstehen. Die deutsche Synchro ist derart schwammig, dass ich beim Hören den Eindruck hatte, Wasser in den Ohren zu haben. Das einzig Gute an der deutschen Fassung ist die Tatsache, dass der nervige Titelsong nicht so oft zu hören ist. Ständig wechselte ich zwischen der englischen (mein Wortschatz reichte nicht immer aus) und der deutschen (stellenweise unverständlichen) Version. Untertitel wären hilfreich gewesen, waren aber nicht vorhanden. Als Extras sind die geschnittenen bzw. erweiterten Szenen vorhanden. Es ist allerdings eine lieblose Aneinanderreihung von Filmmaterial. Die Szenen sind nicht einzeln abrufbar, geschweige denn kommentiert oder untertitelt. Bei einer besseren Ausstattung hätte ich aufgrund der Besetzung wohlwollende drei Sterne vergeben, so bleiben es zwei.
Fazit: Nur wegen der schönen Unterwasseraufnahmen und einer ansehnlichen Helen Mirren empfehlenswert.

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Die roten Schuhe
mit Moira Shearer, Adolf Wohlbrück, Marius Goring, Regie: Emeric Pressburger, Michael Powell
DVD bei Amazon: EUR 8,99 EUR 10,99
Erscheinungsdatum: April 2005
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Für die junge Victoria Page Moira Shearer wird ein Traum wahr Impresario Lermontov Anton Walbrook alias Adolf Wohlbrück holt sie in seine legendäre Balletttruppe. Mit dem Ballett "Die roten Schuhe" avanciert Victoria zur gefeierten Primaballerina. Doch wie in Andersens Märchenvorlage endet auch Victorias Geschichte tragisch hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zum Komponisten Julian Craster Marius Goring und ihrer Verehrung für den dämonischen Lermontov tanzt sie auf den Abgrund zu ...
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1 Kommentare:
Klassiker des Tanzfilms
Wenn man Musicals wie "Fame" oder "A chorus line" anguckt, ist immer wieder die Rede davon, dass einzelne Tänzerinnen angefangen haben zu tanzen, nachdem sie diesen Film gesehen haben.

Ja, er hat mittlerweile ein wenig Patina angesetzt, das stimmt. Keine Frau würde heute so einfach ihren Beruf für eine Liebe aufgeben,das müßte man heute etwas umschreiben. Aber die Faszination der Tanzszenen ist gleich groß geblieben. Und das Märchen von Hans Christian Andersen, das dem Film zugrunde liegt, ist auch sehr rätselhaft-faszinierend. Ein Psychologe hätte sicher seine wahre Freude daran.

Jedenfalls ein wunderschöner Film, besonders für Frauen. Einen Mann, dem dieser Film gefallen hat,bin ich noch nicht begegnet...

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Ill Met By Moonlight [UK Import]
mit Dirk Bogarde, Marius Goring, Cyril Cusack, David Oxley, Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger
DVD bei Amazon: EUR 12,26 EUR 15,99
(2 gebraucht ab EUR 4,85)
Erscheinungsdatum: Mai 2004
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Mono ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Eschewing the Shakespearean original title (it's a quote from A Midsummer Night's Dream), the British Ill Met by Moonlight was released stateside as Night Ambush. This superb Michael Powell/Emeric Pressburger concoction is set during World War II on the island of Crete. Dirk Bogarde and David Oxley play Major Paddy Leigh Fermer and Captain Billy Stanley Moss, two British officers whose job it is to kidnap Nazi general Karl Kreipe (Marius Goring) and spirit him off to Cairo. The motive of this mission is to weaken German morale on Crete and to provide hope to the enslaved locals. With the help of a group of resistance fighters, Fermer and Moss manage to trap the general; now they must transport their captive back to their own lines, avoiding German patrols every inch of the way. Originally 104 minutes, Ill Met by Moonlight was cut to 93 minutes by its American distributor.
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Hoffmanns Erzählungen
mit Moira Shearer, Robert Rounseville, Robert Helpman, Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger
DVD bei Amazon: EUR 14,99 EUR 17,99
(2 gebraucht ab EUR 9,43)
Erscheinungsdatum: Juni 2006
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
Hoffmanns Erzhlungen
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3 Kommentare:
man muss es mögen :-(
ich habe es leider nicht geschafft, diese dvd zuende zu sehen :-(gähn... keine ahnung, worum es gehen sollte, keine ahnung wie es ausgehen sollte...obwohl es ein farb-film ist, ist die gesammte handlung recht düster, wenn es eine handlung gibt, sorry ich bin nicht dahintergestiegen

der alte film
kurz und gut: das wirkliche original habe ich 1956 schon genossen. seit dem hab ich den film gesucht. nu hab ich ihn. im original gabs übrigens keine "englischen" passagen. stört den liebhaber aber nicht. man kann sich an der akustischen qualität nicht unbedingt berauschen - aber dem hungrigen fan ist das gleichgültig. und dass die original-handlung streckenweise kastriert ist ("streckenweise" kastrieren? . . ) - nimmt der fan dieses films hin . . . hat er doch auch den original-mittschnitt der berliner opern-inszenierung bzw. der aufführung. die kulisse war für damalige sichtgewohnheiten fast revolutionär - heute mag man das kritischer beurteilen, wenn man will. es ist eben ein "alter" streifen, das muss man bedenken. aber ich finde ihn immer noch bezaubernd. bin dankbar, dass ich ihn wiederentdecken konnte.

Ein hinreißender Film in exzellenter DVD-Qualität.
Die High-Definition-Abtastung des amerikanischen Criterion-Verlages diente auch als Master für die Fertigung dieser deutschen Kinowelt-Ausgabe. Ihre überragende Abbildungsgüte bleibt selbst nach der Umwandlung in die PAL-Norm unseres Standard-Fernsehens auf beeindruckende Weise erhalten. Das Bild ist gestochen scharf und ohne jegliche erkennbare Kompressionsartefakte, Kontrastumfang und Farbwiedergabe sind schlichtweg umwerfend. Die Musikspur der englischen Fassung läuft störungsfrei, ihr Klang ist klar und voluminös. Trotzdem diese Ausgabe nur ein paar Texttafeln zusätzlich beinhaltet und auf die Extras der Criterion-Fassung leider gänzlich verzichtet, dürfte ihr der Musikliebhaber vielleicht dennoch den Vorzug geben, da eine für den nordamerikanischen Markt produzierte DVD eben auch nur dort, in einem 60-Hertz-Land mit einer Fernsehfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde, die richtige Tonlage treffen kann.

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Unser Leben mit Vater -Vergessene Filmklassiker Vol. 1
mit William Powell, Irene Dunne, Dame Elizabeth Taylor, Regie: Michael Curtiz
DVD bei Amazon: EUR 7,99 EUR 6,99
(4 gebraucht ab EUR 2,99)
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Amazon.de-Verkaufsrang 7095
Durchschnittliche Bewertung: 2.5 von 5 Punkten
3 Kommentare:
Fehlkauf
Absolut schlechte Bild- und Tonqualität. Nicht empfehlenswert, es sei denn man mag unscharfe Bilder und einen sehr leisen Ton. Ein wirklicher Fehlkauf. Glück nur, das diese DVD recht preiswert war. Sonst wäre der Ärger noch größer.

Ein Klassiker für "Klassiker"
...sprich ein Film für das nicht mehr ganz so "junge" Publikum.

Der Film erzählt eine amerikanische Familiengeschichte. Mit guten Darstellern plätschert die Geschichte so vor sich hin. Heutzutage würde man sich etwas mehr
"Aktion" wünschen, aber, man darf eben nicht vergessen, wann dieser Film entstand.
In einer fernen "sittsamen" Zeit. (Manchmal könnten wir heute schon eine Prise davon gebrauchen.)
Nun ja, ich hatte den Film lebendiger in Erinnerung. Vielleicht aber habe ich mich in dieser Zeit doch mehr verändert als gedacht.
Der Film ist geblieben was er war. Eine unaufgeregte amerikanische Familiengeschichte mit Papa als Hauptperson.
Die "Taylor" spielt hier nur eine kleine Nebenrolle, das Bild auf dem Cover ist irreführend.
Meine Punkte: 2 von 5

Geliebter Haustyrann
Warmherzige, unter der Oberfläche gelegentlich scharfzüngig-satirische Komödie um eine Familie mit vier Söhnen, in der der Hausherr (William Powell) ein streng kaufmännisches Regiment führt. Doch schließlich bekommt seine Attitüde Risse und der Mann die Einsicht, vielleicht doch nicht die Krone der Schöpfung zu sein. Mit dabei sind eine distinguierte, aber auch listige Ehefrau (Irene Dunne), im Tagestakt wechselnde Hausmädchen, vier rothaarige Söhne, deren ältestem die fünfzehnjährige Liz Taylor den Kopf verdrehen darf, ein ganz und gar nicht makelloser Pfarrer (Edmund Gwenn) und herrliche Wortscharmützel um Rationalismus vs. Frömmigkeit (bzw. Frömmelei). Regisseur Michael Curtiz filmt wie so häufig originell mit dem Einsatz von Spiegeln und Schatten, nur gelegentlich ist es zu überdeutlich, auch im Breittreten gewisser Gags. Leider ist auch das patinierte 1947er Technicolor offenbar nicht remastert worden. Unterm Strich aber empfehlenswert. Mehr von mir auf spielemagazin.de/filme/filmtests/unser-leben-mit-vater-dvd, mit vielen kommentierten Szenenfotos.

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