5 Kommentare: Kultklassiker Super Kultklassiker mit krasser Situationskomik! Haben uns köstlich amüsiert! Aber Marlon Brando in Engineer Boots und breit umgeschlagener Jeans ist natürlich überragend!
Die wilden "Wilden" von dazumal - waren sie zahmer, nur weil's hier so aussieht? So alt dieser Filmklassiker auch ist. Dieser Film "Der Wilde" mit Marlon Brando war tatsächlich eine Premiere für mich - unglaublich, aber wahr. Hatte ich etwas versäumt?
Eindeutig Ja. Was für ein toller Film. Aus heutiger Sicht mag die Geschichte um Johnny (Marlon Brando), den Anführer einer "bösartigen" Motorradgang, eher lachhaft zahm wirken. Aber anno 1950 wurde Aggressivität cineastisch eben noch verhältnismäßig "zivil" dargestellt, brutale Gewalt wurde aus Rücksicht auf das zarte Gemüt der Zuschauer rücksichtsvoll eher nur angedeutet. Sie ist dennoch spürbar, diese Auflehnung der jungen Leute gegen die feindselige Welt voller Vorurteile dieser etablierten Erwachsenen. Und vice versa - durchaus auch umgekehrt.
Das bedenkenlose Ausleben eigener Unsicherheiten und Unzufriedenheit manifestiert sich hier in dem "Schulterschluß" der jungen Männer und Frauen als Mitglied in Motorrad-Gangs, die durch Streit und Zerstörungswillen ihre Stärke und Unabhängigkeit beweisen wollen. Man übertrumpft einander in scheinbar mutigen Aktionen, die zuweilen eher übermütig wirken. Dennoch wird klar, daß Provokation um jeden Preis das Ziel ist, um sich abzusetzen von der Masse der verachteten "Spießerwelt". Man braucht dazu allerdings das Zugehörigkeitsgefühl, und den "Schutz" der Gleichgesinnten der eigenen Motorrad-Gang, um sich "stark" fühlen zu können.
Das muß auch Johnny erfahren, als ihn der Hauch eines Gefühls trifft, das nicht zu seiner Vorstellungswelt von Ablehnung allen Spießertums paßt. "Sie ist nichts Besonderes", redet er sich ein, als ihm widerwillig klar wird, daß ihn Kathie (Mary Murphy) weit mehr beeindruckt, als er es selbst wahrhaben möchte. Es habe nichts zu bedeuten - dieses unerklärliche Interesse an ihr. Auch nicht, daß er die skurrilen Späße seiner Kumpane ihretwegen nicht mehr mitspielt - und damit in ernsthafte Schwierigkeiten gerät.
Es ist ein alter Film, wie wir wissen, und aus heutiger Sicht ist es geradezu rührend, wie selbst fatalste Situationen kurzerhand bereinigt werden - da kann sich der heute Problemfilm-gestählte Zuschauer nur noch verlegen am Kopf kratzen.
Dennoch - man muß bewundernd feststellen, mit welch wenigen Mitteln selbst sozialkritische Aspekte durchklingen. Das dürfte zur Zeit der Entstehungsgeschichte dieses Films sehr mutig gewesen sein.
Mir hat dieser Film so gut gefallen, daß ich ihn - nachdem ich ihn mir, wie immer, zuerst in der Originalfassung Englisch angesehen habe - gleich noch mal anschaute, diesmal in der deutschen Synchronisation. Beide Versionen sind absolut sehenswert (Marlon Brando's "deutsche Stimme" ist nach meinem feinen Gehör sogar verblüffend "synchron").
Marlon Brando hat mir als Darsteller des Johnny sehr gut gefallen. Und obwohl ich gestehen muß, daß ich ein ... ähm ... eher ein James Dean-Fan bin (und deshalb vielleicht voreingenommen - sorry!), habe ich mir sogleich weitere Filme mit dem jungen Marlon Brando gekauft und bin nicht enttäuscht worden. Lee Marvin als Johnny's psychotischen Gegner Chino habe ich nicht erkannt - erst als ich es im Abspann las, wußte ich wieder, warum er mir bekannt vorkam. Alle anderen Darsteller fand ich - na ja ...ganz gut.
Aus der DVD selbst hat man wohl das Beste gemacht: Nur Schwarz-weiß ist ja klar.
Aber immerhin: Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Untertitel: dito, und viele weitere Sprachen
Die Extras sind eher kümmerlich: Ein Filmtrailer, der schon beendet ist, kaum daß er begonnen hat, ein paar dürftige schriftliche Details - nun ja.
PS. Ich bin zwar kein wirklicher Motorrad-Freak, aber die Maschinen .... Woow!
Die wilden 50er, wie sie leibten und lebten... Klasse Film, absolutes Muss für alle Anhänger der 50er Jahre. Wie die meisten Filme über die "jungen Wilden" hat aus dieser schwarz-weiße Kultstreifen nicht unbedingt das, was man als Happy-End bezeichnen würde, ist aber trotzdem in jedem Fall sehenswert.
Er gibt einen guten Einblick darüber, wie sich viele Jugendliche in den 50ern fühlten, aus den Zwängen der Gesellschaft ausbrechen wollten und wie die Eltern-Generation darauf reagierte.
Besondere schauspielerische Leistungen eines/-r Einzelnen kann man an dieser Stelle nicht herausheben, denn alle Darsteller machen ihre Sache sehr gut.
Marlon Brando alias "Jonny", der Anführer des "Blue Rebel Motorcycle Club", verkörpert all das, worauf der Titel des Filmes schließen lässt. Wild, rowdy-haft, selbstbewusst, unzähmbar, unbezwingbar, aber auch orientierungslos, auf der Suche nach sich selbst und seinem Platz im Leben.
Prädikat "besonders wertvoll", absoluter Kult und ohnehin Pflicht für alle Billies, Bellas und solche, die es werden wollen.
Blue Rebel Motorcycle Club: blau, weil wir immer Einen sitzen haben - unseren Hintern im Sattel.
Sanfte Rebellen Zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung im Jahr 1953 schockierte "The Wild One" das amerikanische Kinopublikum und diente angeblich sogar den Gründervätern der legendären "Hell's Angels" als cineastisches Vorbild für ihre exzessive und kompromisslose Lebensweise. Wenn man sich den Film heute ansieht, ist dies allerdings nur schwer nachzuvollziehen, denn in "The Wild One" bekommt man die wohlerzogensten Rocker der Filmgeschichte zu sehen. Geradezu grotesk wirken Szenen, in denen die Herren Motorradfahrer in der Bar um die Ecke Kaffee schlürfen, auf Pogo-Sticks über die Dorfstraße hüpfen oder mit den ortsansässigen Damen manierlich Foxtrott tanzen. Die weiblichen Begleiterinnen der Mofamänner sind dementsprechend auch keine knapp bekleideten Vamps, die auf Zuruf ihre knappen T-Shirts lupfen - nein, die Biker-Chicks der 50er tragen lange Hosen und Rollkragenpullover!
Angeführt wird die sanfte Horde von dem Rebellen Johnny, gespielt von einem jungen Marlon Brando mit geradezu kindlich weichen Gesichtszügen und schwulem Matrosen-Käppi. Wie es sich für den Vorsitzenden eines Knigge-Kurses gehört, benimmt sich Johnny besonders friedlich, sodass er eher wie ein Vorzeige-Schwiegersohn als ein wilder Outlaw wirkt. Nur gelegentlich schmollt er herum und gibt patzige Antworten - besonders, wenn Gesetzeshüter in der Nähe sind. In der Darstellung des Johnny liegt auch die größte Schwäche des Films: Brando ist zu keinem Zeitpunkt authentisch - man sieht ihm jederzeit an, dass er gerade frisch aus der Maske kommt. Zu allem Überfluss bewegt sich seine schauspielerische Leistung größtenteils auf dem Niveau von ARD-Vorabendserien. In einigen Szenen wirkt Brando so abwesend, als ob er nicht vor laufenden Kameras stünde, sondern im heimischen Wohnzimmer seinen Text einstudiert (wobei er genau das vermutlich nicht oft genug gemacht hat, denn manchmal bewegt er seine Augen, als ob er den Text von Tafeln hinter der Kamera abliest). Wer Brandos geradezu hypnotisches Spiel in "Der Pate" oder "Apokalypse Now" gesehen hat, wird kaum glauben, dass dies derselbe Schauspieler ist.
Wem man den harten Mann hingegen sofort abkauft, ist Lee Marvin als Johnnys permanent unrasierter Gegenspieler Chino. Hier stimmt alles: Outfit, Körpersprache, Mimik und Text. Wer genau hinsieht, kann in der Rolle des Chino Parallelen zu späteren Film-Outlaws erkennen - z.B. zu Brad Pitt als Tyler Durden in "Fight Club".
Der Plot von "The Wild One" ist recht einfach gestrickt und hält keine Überraschungen parat: Ein böser Junge verliebt sich in eine Unschuld vom Lande, entpuppt sich infolgedessen als guter Junge, bekommt wegen seiner Vergangenheit Ärger und wird in letzter Minute gerettet. Ende Gelände. Interessanter sind da die soziologischen Aspekte des Films - aber die liegen weniger in Johnnys Wandel vom Saulus zum Paulus: Scharf beobachtet und glaubhaft inszeniert sind Kleinstadtbewohner, die sich mit der vorübergehenden Belagerung zu arrangieren versuchen oder von ihr profitieren; andere besinnen sich auf ihre uramerikanischen Rechte und greifen zu den Waffen, wieder andere bekommen moralische Bedenken, haben Angst vor der Konfrontation mit der scheinbar unbezwingbaren Übermacht oder sind einfach nur fasziniert von der Wildheit und Freiheit der Rocker, die wie eine Plage über die Stadt hereinfallen. Und hier liegt die eigentliche Stärke von "The Wild One": Der Film ist eine Studie über den Umgang mit Außenseitern, über die Angst vor allem Fremden und über die Gefahr, die in einer scheinbar zivilisierten Gesellschaft all jenen droht, deren Lebensstil von bestehenden Konventionen abweicht. Eine fulminante Fortsetzung fand dieser Aspekt von "The Wild One" sechzehn Jahre später in "Easy Rider".
Davon angesehen ist der Film eine aufschlussreiche und bisweilen ungewollt komische Zeitreise in die amerikanischen Wertvorstellungen der 50er Jahre. Es ist heute kaum vorstellbar, dass er das Filmpublikum seinerzeit derart zu schocken vermochte. Prädikat: sehenswert.
Erschreckender & lehrreicher Film, der die Zuschauer spaltet. Genialer Brando Dieser Film von Brando, der seinen Starruhm festigte zeigt wieder einmal, mit welcher Leichtigkeit Brando die Massen in seinen Bann ziehen konnte/kann. Sobald er eine Szene betritt, zieht er sämtliche Aufmerksamkeit auf sich...
So gut und erschreckend und fesselnd und lehrreich dieser Film auch ist...aber die Wandlung zum Guten vollzieht sich ein bisschen zu schnell... Außerdem hatte ich ein wenig mehr von dem Film erwartet und auch von Brando hatte ich mehr erwartet. Allerdings sieht es bei ihm so einfach aus, dass man manchmal glaubt, er spielt gar nicht....aber damit beweist er uns, dass er gaaaanz oben steht und einer der größten Schauspieler war!!!!
Man ist hin- und hergerissen...erst ist man für die Bewohner der Stadt...dann gegen Brando...dann für die Frau...dann für Brando...dann hofft man, dass seine Freunde auftauchen...dann ist man gegen die Bewohner und zum Ende für Brando&Friends....
Großartiger Film....und Brando ist wie immer reine Inspiration!!!!!
5 Kommentare: Cineast Ein zeitloser Geniestreich mit einem göttlich spielenden Marlon Brando.
Der Film hat 8 Oskars bekommen und was Marlon Brando an schauspielerischer Leistung abliefert ist schlichtweg genial.
Die Problematik, die dieser Film meisterhaft schildert, ist stets zeitlos und wird es auch immer bleiben. Ich hoffe nur, das er nicht nochmal neu verfilmt wird. Eine so hervorragende Schauspielerriege wird man nicht mehr zusammenbekommen, geschweige denn so einen hervorragende Regie wie die von Elia Kazan. Thematik ist die brutale Korruption im Hafen wo nur mit Gewalt, Bestechung und Mord die Arbeit vergeben wird. Das Buch dazu hat Bud Schulberg geschrieben ein renomierter Schriftsteller.
Mein Urteil vom Film in Schulnoten: 1 Marlon Brandos Leistung ist sogar 1+ . Es gab Zeiten, wie z.B. beim Film die Faust im Nacken, da konnte keiner Marlon Brando das Wasser reichen trotz so erstklassiger Schauspieler wie Karl Malden, Rod Steiger oder Eve Maria Saint. Sie alle spielen toll, aber nur Brando hat den " göttlichen Funken " der ihn noch ein wenig über die anderen
emporhebt. Allein die Szene im Taxi, wo er lässig den Revolver von seinem Filmbruder Rod Steiger zur Seite
schiebt, ist genial. Einfach, schlicht doch in seiner Wirkung effektiver als ein Faustschlag zum Beispiel.
Also Filmfreunde und vielleicht Filmstudierende schaut Euch den Film in Ruhe an.
Ein Geniewerk wie es vielleicht nur alle Jahrzehnte mal mit Glück nur einmal vorkommt.
Walk like a man This is a movie about pidgins, both literally and figuratively. Local priest (Karl Malden) goes up against cabal.
This might be entertainment for some and was a type of movie art that came and passed. This presentation is a good variant of the genre. People that enjoy "Citizen Kane" will enjoy this film. The acting is touted as great, however everyone acted the same as it is a 1954 style; if it is so good out of its time and place there would be movies like this today. I suggest that a better variant is "Funeral in Berlin".
For people that look at other film dimensions the music is over the top heavy handed. The one plus is that the music (Leonard Bernstein) usually does not compete with the dialog. Unfortunately the one exception is the "I coulda had class. I coulda been a contender." statement where all the violins break out next the rush of horns and whatnot.
I will not go into detail on the movie as there is just the chance you have only heard about this movie and haven't seen it yet, but be prepared for stool pigeons and dead pigeons.
After 50 plus years the film is sort of out of place. So to gain a good perspective on why it is so popular you will need to watch the commentaries and other DVD extras. Then re-watch the movie.
The Teahouse Of The August Moon (DVD) Marlon Brando, Glenn Ford
Absence of Malice ~ Paul Newman
Liebe zwischen Meucheln und Moral Nicht nur die hervorragenden Schauspieler allen voran Marlon Brando, auch nicht die spannende Story machen allein den Reiz dieses über 50 Jahre alten Film aus, sondern das zeitlose Thema: die Gier nach Macht und Geld. Gerade jetzt wieder ein brisantes Thema.
Die knallharte s/w Fassung beeindruckt durch die geballte Dramatik, in der sowohl Platz ist für eine wenn auch nur ansatzweise gefühlvolle Lovestory, der die Erfüllung im Film versagt bleibt, als auch für die Symbolik der Tauben, die sich durch den ganzen Film zieht. Es ist außerdem ein positives Beispiel für die Übertragung des Titels ins Deutsche; eigentlich Hafenkante. Die Faust im Nacken hingegen umfasst das ganze Spektrum dieses Melodrams viel besser.
Marlon Brando war nie besser das heißt, er war von Anfang an vollendet. Er wußte das und ließ es deutlich erkennen. Und erstaunlich, wie lang er dieses Niveau halten konnte. Wer also erleben will wie ein ganz großer Star begonnen hat, sollte diesen Film sehen. Man bekommt noch eine spannende Handlung und vorzügliche "Nebendarsteller", allen voran der famose Rod Steiger.
EIN FILM DER NIE VERALTETET SEIN WIRD Nicht nur wegen Marlon Brando ein zeitlos beklemmendes Werk . Es gab in den 50er-Jahren Filme die schon nach ein paar Jahren verstaubt wirkten und es gab solche wie diesen, der auf Grund seiner Gesamtkonzeption jedem der heutigen oberflächlichen Machwerke haushoch überlegen ist . Wer könnte diese Darsteller nur annähernd erstzen ? Wo gibt es heute ein derart geradliniges Drehbuch, das mit grandioser Kameraführung, perfektem Schnitt so kraftvoll inszeniert wurde ? Wir können uns glücklich schätzen, daß immer wieder solche Glanzlichter auf DVD erscheinen .
1 Kommentare: Der frühe Marlon! Habe mich ohne Ende gefreut, endlich für wenig Geld "Die Männer" in die Finger zu bekommen. Das es hier "Desire" gleich mit dazu gibt ist umso schöner. Extras gibt es leider keine, aber manchmal muss man sich einfach mal mit weniger zufrieden geben...!? Filme, Qualität und Preis = Kaufempfehlung!!
5 Kommentare: Rezension zur bräunlichen DVD-Box mit dem Aufdruck "Confidential" Ich liebe den Film "Apocalypse Now", seit ich ihn das erste Mal in der alten Schnittfassung gesehen habe. Der Redux-Cut war, als würde man eine Geliebte noch einmal ganz neu entdecken. Soviel zum Film.
Auf Amazon wird - über Zweitanbieter - eine bräunliche DVD-Box zum Film angeboten, teils als Neuware, teils gebraucht. Die Box erinnert an eine Akte samt rotem Siegel, und sie ist mit dem Vermerk "Confidential" gekennzeichnet. Wer "Apocalypse Now" liebt und sich über das so gut wie nicht vorhandene Bonusmaterial auf der deutschen DVD ärgert, der kommt um diese Box nicht herum!
Zunächst ist der Film darauf - und zwar in beiden Schnittfassungen! Er verteilt sich auf zwei DVDs, wie bei den Extended Editions vom "Herr der Ringe". Die Unterbrechung erfolgt nach der Szene, in der das Patrouillenboot die vietnamesische Barke aufbringt. Das stört nicht nur nicht. Sondern durch das langsame Abblenden, nachdem Martin Sheen die verletzte Vietnamesin erschossen hat, und das anschließende, noch langsamere Aufblenden merkt man, dass Coppola den Film bewusst in zwei Akte untergliedert hat.
Und dann das Bonusmaterial, das sich auf beide DVDs verteilt. Audiokommentare von Coppola zu beiden Fassungen. Marlon Brandos kompletter Vortrag des T.S. Eliot Gedichts "The Hollow Men". "Monkey Sampan" - eine gruselige unverwendete Szene, die an einen Siebziger-Jahre-Kannibalen-Streifen erinnert. Und weitere 26 Minuten zusätzliche Szenen, die der Schere zum Opfer gefallen sind. Diverse Featurettes, die sich mit technischen Aspekten befassen, etwa der Kamera, den Synthesizer-Hubschrauber-Klängen und dem damals neuen 5.1 Stereo-Sound. Sehr ausführliche Featurettes über die Postproduction des Films. Und kurze Clips, in denen sich die Schauspieler von damals aktuell zu dem Film äußern. Nur für 's Protokoll: Die Doku "Heart of Darkness" ist nicht enthalten.
Bild und Ton (keine deutsche Tonspur) sind brillant. Die Verarbeitung ist wunderschön: Im stabilen Pappschuber steckt die aufklappbare DVD-Box. Optisch reduziert, aber gerade deswegen reizvoll. Ein Sammlerstück, das einen Ehrenplatz verdient.
Zum Schluss noch ein sehr wichtiger Hinweis: Mit großer Wahrscheinlichkeit ist die angebotene DVD-Box nicht im europäischen Ländercode "2", sondern im Ländercode "1" der USA - meine Box zumindest ist es.
Ein Meisterwerk von Mr. Coppola Ein großartiger Vietnamfilm, dem man die lange Laufzeit nicht ansieht, die quasi an einem so vorbeifliegen.
Die Story, sowie der amerikansiche Patrioutismus "Wir sind unbesiegbar und machen alle platt" sind hervorragend gelungen und wird blitzschnell zerissen, nämlich bei der Plantagenszene. Hier wird klar, das die Amerikaner, so wie die Franzosen nichts in diesem Land verloren haben und ihre Kolonialisierung gescheitert ist und sie sich in einer Hölle befinden. Die Schauspieler liefern eine realistische Darstellung der dortigen Soldaten ab.
Apocalypse Now kann den Antikriegsfilm "Die durch die Hölle gehen" sehr wohl das Wasser reichen.
Neben Platoon gehören die zwei Filme mit in die Sammlung.
DAS GRAUEN DAS GRAUEN An Regie- und Schauspielkunst ist "Apocalypse Now" nicht zu überbieten und eigentlich dürfte es nach diesem Film über den Krieg keinen Anderen mehr geben..!
ein absolutes meisterwerk!! vorweg: ich bin weder ein fernseh noch ein film-fan... das meiste zeugs langweilt mich ganz einfach fürchterlich.....
mit apocalypse now gelang francis ford coppola ein episches meisterwerk des filmemachens. ein film voller ausdrucksstärke und überzeugungskraft. gestern abend habe ich diese 202min wieder einmal mit begeisterung genoßen, beim abspann war ich wieder einmal völlig gefesselt, verängstigt, entzückt und begeistert. man höre richtig: al diese emotionalen zustände vermag dieser film auszulösen.....
die handlung ist auf den ersten blick mal nicht sooo toll und verpricht nicht unbedingt das große kino..
Vietnam 1969: die usa steht seit mehreren jahren in süd-ost asien auf verlorenen posten, die moral der soldaten ist gering, die zustimmung und unterstützung der amerikanischen bevölkerung ist geradezu am nullpunkt.
inmitten dieses wahnsinns soll nun captain willard(toll gespielt von martin sheen), mitglied einer sondereinsatztruppe, den abtrünnigen und offensichtlich wahnsinnig gewordenen colonel kurtz (eine seiner besten rollen: marlon brando) finden und eliminieren.
dieser hat sich der ameikanischen militärsführung entsagt und führt nun sein eigenes regime inmitten des kambodschanischen dschungels.
solch verhalten ist natürlich nicht zu dulden, und so begibt sich willard nun mittels boot auf dem du nung fluss richtung kambodscha.
begleitet wird er hier von einer truppe von surfern, farbigen minderjährigen und einem durchgeknallten funker dessen nervenkostüm für vietnam nicht unbedingt geeignet scheint.
auf dieser reise wird der ohnehin von existenz-fragen geplagte und vom krieg seelisch zerstörte captain willard bis an die grenzen seines verstands gefordert.
der film entwickelt sich von einem zwar großartigen aber nicht unbedingt richtungsweisenden anti-kriegsfilm zu einem drückenden, schneidenden, wahnsinnigen und bizarren horror-trip welcher kaum zeit lässt luft zu holen.
die letze stunde des films ist wahrlich ein 60 minütiges meisterwerk, gipfelt in dem bizarren kampf ums überleben der einsatztruppe, beschäftigt sich mit dem zwiespalt von willard welcher die motive des colonel kurtz plötzlich nicht mehr so sehr in frage stellt.
ist geprägt von beeindruckenden bildern und dialogen.
aufgebaut auf angst und wahnsinn braucht man als zuseher schon starke nerven um das durchzustehen...
toll besetzte schauspieler lassen die intelligente handlung glänzen, geistreiche dialoge geben zum nachdenken oder schmunzeln. einzelne szenen, vorkommnisse und szenen des films lassen den betrachter oft noch minutenlang über diese stelle nachdenken.
der ganze unmenschliche wahnsinn des krieges wird hier greifbar dargestellt, ungeschönt, ungelogen.
wie bereits gesagt gipfelt das ganze in bizarren wahnsinn, die letzte stunde des films sitzt man verängstigt und vollig gebannt vor dem fernseher.
die unheimlich passende und stimmige musik-auswahl würde ich als großartig bezeichnen, jede situation ist episch und völlig intelligent unterlegt und macht die szenen erst zu einem homogenen gesamtwerk.
kommen wir zu highlight: der schnitt und die kameraführung!!!!
dies ist wohl der beeindruckenste film meines lebens (wenn man ihn jetzt mal auf die kameraführung runterbricht)....
die wirklich packende atmosphäre wirkt durch die stimmigen und inhaltlich reichlichen bilder lebhaft, sie können angst und wahnsinn(vor allem durch das geniale spiel mit licht und schatten) wie kein anderer film wiedergeben, ermöglichen aber auf der anderen seite durch grandiose landschaftsbilder auch mal wohlbefinden oder entzückung.
es ist schwer zu sagen in welches genere ich diesen film einordnen würde...
horror?? anti-kriegsfilm??? politisches drama??
von all diesen hat er etwas....
die redux version bietet noch mal 50 minuten extra-film material, wodurch der film auf beachtliche 202 min ausgedehnt wird. keine minute ist langweilig oder unwichtig, kein dialog nicht von bedeutung....
fazit: ein absolutes meisterwerk!! JEDER der gute und intelligente handlungen mag, auf grandiosen schnitt und beeindruckende kameraführung steht sollte sich das nicht entgehen lassen!
Langweilig, langatmig und psychedelisch Der Film ist einfach nur langweilig weil er sich übermäßig in die Länge zieht. Jede noch so langweilige Abenddämmerung wird minutenlang auf Zelluloid bzw. in 0 und 1 gepresst.
Ständiges Gesabbel und Reflektieren des Hauptdarstellers über den Vietnam(Krieg).
Dieser Film ist öder als das Testbild der ARD.
Man nehme ein paar durchgeknallte Offiziere, Junkies als Soldaten und schon ist die amerikanische Reinwaschung des Vietnamkrieges vollendet. Damit lässt es sich einfach besser leben, als wenn man darstellen sollte wie stinknormale Bürger von nebenan auf einmal zu Killern werden.
Würde hier gerne noch viel mehr zu der Entstehung des Vietnamkrieges schreiben, aber dafür ist nmir dieser Film einfach zu nichtssagend.
5 Kommentare: Viel schlechter geht es nicht. Eine misserable Qualität.
Da gehört von Anbieterseite her
schon etwas dazu so etwas anzubieten.
Absoluter Top Western auf nun zumindest akzeptabler DVD Eigentlich gibt es der hier verfassten tollen Rezension von Mathias"deepred" nicht mehr viel hinzuzufügen. Er hat es alles schon informativ und korrekt auf den Punkt gebracht. Ich will viel mehr meine Verehrung für einer der besten Western überhaupt in meiner Rezension ausdrücken. Als kleiner Junge habe ich den Film damals in der ARD gesehen und war begeistert und sofort Fan von Marlon Brandos einziger Regiearbeit. Seit die DVD Einzug gehalten hat suchte ich nach diesem Klassiker und erst jetzt vor ein paar Wochen wurde ich fündig. Endlich gab es eine DVD mit deutschem Ton und sofort war diese bestellt und zum Glück war meine bessere Hälfte am Tag als der Film im Postkasten lag mit der versammelten Frauenmafia im Kino.
Immer die hier verfassten sehr miesen Kritiken in Bezug auf die Qualität im Hinterkopf legte ich den Film dann am Abend ein. Sofort tauchte ich wieder ein in einen Film der besonderen Art.
Die Bildqualität ist sicher nicht das was man sich als DVD Standard vorstellt, aber wie oben schon erwähnter Schreiber schon sagt ist es akzeptabel. Es sind an einigen Stellen Verunreinigungen zu sehen aber im Großen und Ganzen kann man sich den Film ansehen. Beim Ton muss man auch Abstriche machen, den dieser kommt recht dumpf daher und leider gibt es zu sämtlichen Szenen wo mexikanisch gesprochen wird keine Untertitel. Das ist zwar zu verkraften aber trotzdem schade, da es wohl kein großes Problem dargestellt hätte. Bonus gibt's kaum bis auf den Trailer und einen alten Vorspann. Die Laufzeit ist aber hier mit 143 min falsch angegeben, da der Film nur 135 min läuft. Leider wurde am Ende einfach ausgeblendet was auch nicht sein müsste.
Rio und Dad überfallen zusammen mit einem Komplizen eine mexikanische Bank. Nach dem Überfall werden Sie verfolgt und Ihr Mitstreiter in einer Bar erschossen. Die beiden Desperados flüchten und werden jedoch bald in die Enge getrieben. Da nur noch ein Pferd zur Verfügung steht beschliessen Sie, das Dad sich auf den Weg macht um frische Pferde zu holen, während Rio die Stellung hält. Leider macht sich Dad mit den Pferden und der Beute aus dem Staub und Rio wandert für fünf Jahre ins Gefängnis. Als Ihm dann endlich der Ausbruch gelingt wird er nur noch von einem Gedanken getrieben. Er will Rache an seinem alten Freund.
Für mich ist One Eyed Jacks" wie der Film im Orginal heißt kein typischer Western wie man sie aus dieser Zeit kennt. Regisseur Brando legt sehr viel Wert auf seine Charaktere und gibt Ihnen genug Zeit sich zu entfalten. So kommt es zu vielen längeren Dialogszenen. Diese sind absolut untypisch für den klassischen US-Western aber hier von enormer Wichtigkeit. Neben Marlon Brando spielt Karl Malden die Rolle des Dad Longworth. Malden ist dem deutschen Publikum vor allem durch die Serie Die Straßen von San Francisco" bekannt, wo er zusammen mit Michael Douglas zu sehen war. Außerdem war er von 1950 - 1980 in einigen Filmklassikern zu sehen, wobei mir da vor allem noch der großartige Western Cheyenne" in Erinnerung ist. Aus einem bekannten Internetlexikon ist noch zu entnehmen das die Darstellerin der Louisa im Jahre 1964 mit nur 30 Jahren Selbstmord beging. Als Frau von Longworth ist Katy Jurado zu sehen die mit vom Namen her nicht geläufig war, aber das Gesicht kennt man als Fan von klassischen Western sofort wieder. Sie spielte die Figur der Helen Ramirez im Klassiker High Noon - 12 Uhr mittags".
Fazit: Die DVD Auflage ist zwar nicht zufriedenstellend aber immerhin besser als gar nichts. Die Bildqualität ist akzeptabel, der Ton leider sehr dumpf und Untertitel fehlen komplett. Von mir gibt's trotz dieser Mängel fünf Sterne für einer meiner Top Ten Lieblingswestern.
Einer der besten Western ever! Nicht nur der beste Brando Western ever, sondern auch noch in der Weltweit besten Qualität (wer die weltweit restlichen VÖs kennt, weiß was ich meine. Danke Schröder Media!!
Western-Drama Ich wollte eigentlich nur vier Sterne vergeben aber weil andere hier nur einen bzw. zwei Sterne vergeben wg der DVD-Qualität, gebe ich 5 Sterne.
Leider ist es immer noch nicht möglich Film und Medium getrennt zu bewerten - leider!
Gutes Drehbuch - gut umgesetzt. Einer der besten Brando-Filme überhaupt.
Eine Zumutung für Augen und Ohren !!! Die Bild -und Tonqualität dieser Dvd ist unzumutbar! Meines Erachtens handelt es sich hier um ein inoffiezielles Produkt, welches man von VHS copierte. Eine Frechheit soetwas überhaubt auf den Markt zu bringen !!!
5 Kommentare: Für Fans französischer Filme der "nouvelle vague" ein muss! Ich bin über den Film im Internet gestolpert und neugierig geworden. Nicht nur weil da von Skandalfilm die Rede war, sondern weil es ein Film ist, der in mein Interessengebiet fällt. Ja ich gebe zu eine Schwäche für französische Filme, bsonders aus dieser Zeit, zu haben. Ich fand den Film wirklich sehr gut gemacht, er hat mich persönlich zum Nachdenken gebracht und er hat auf jeden Fall etwas über das Leben zu sagen. Die Handlung halte zwar für ungewöhnlich aber nicht für völlig realitätsfern, im echten Leben passieren noch viel unvorstellbarere Sachen, in sofern muss ich den Kritikern widersprechen. Der Film ist gewiss nichts für Jedermann und so kann ich die Meinung der Kritiker nachvollziehen und akzeptieren, wenn ich die geäußerte Kritik zum größten Teil jedoch nicht teile. Der Film polarisiert halt und so werden Leute, die nicht auf französische Filme der "nouvelle vague" stehen hier kaum glücklich werden. Für Leute, welche jedoch gerade diese Epoche des Filmes lieben, die werden auch diesen Film nicht schlecht finden, vielleicht sogar begeistert sein. Sicher ist der Film aus heutiger Sicht kein Skandalfilm mehr, alle Tabus, die damals in diesem Werk gebrochen wurden, wurden inzwischen schon tausendmal gebrochen. Wenn man, wie wir alle inzwischen, der "Generation Porno" angehört, wird einem da nichts Neues mehr geboten. Aber das wesentliche an diesem Film sind heute auch nicht mehr die Sexszenen, sondern einfach die Atmosphäre des Filmes. Die vage Handlung die sich erst zum Ende hin einigermaßen aufklärt und doch Rätsel zurück lasst. Ich finde, dass der Film eine gewisse Spannung aufbaut und bis zum Ende hin hält. An der schauspielerischen Leistung von Marlon Brando kann ich nichts aussetzen, ich hätte nicht gedacht, dass er so gut in eine französische Produktion passt. Als Fazit kann ich nur sagen ein tolles Zeitdokument und für Freunde der "nouvelle vague" sicher ein muss. Anderen, die für solche Filme kein Verständnis haben, rate ich Finger weg, das erspart eine Enttäuschung.
Ich habe nur vier Sterne vergeben, da ich auch finde, dass man den Film mit den heutigen technischen Mitteln ruhig mal vernünftig hätte bearbeiten können (Bildqualität/Ton), da muss ich mich einem der Vorredner anschließen.
" Auszug aus den flüchtigen Dingen eines Lebens"
" Die flüchtigen Dinge des Lebens ",
so und nicht anders - mal abgesehen von schauspielerischer Leistung würde ich sowohl diesen Film überschreiben, als auch en gros alle von
mir eben zusammengestellten Artikel.
Flüchtige Begegnungen auf dem Weg des Lebens, dessen Verlauf man - gottsei
dank - zuvor nicht kennt - zeichnen doch das Leben jedes Einzelnen von uns aus oder sollten es tun. Wenn wir diese Begegnungen zulassen, auf sie zugehen,nicht immer ausweichen,aus Angst vor vielen Dingen, die uns dann passieren könnten.
Was macht ein Leben interessant und spannend - genau, diese flüchtigen
Begegnungen auf jeder Ebene, spontan auf einen zukommend, nimmt man dieses Aufeinandertreffen an, freut sich daran oder lehnt es nach kurzer Zeit wieder ab - aber man ist einen Schritt vorwärts gegangen, hat eine
egal wie lange - Veränderung des eigenen Lebens zugelassen - kann man
darin nicht das ganze Glück, den gesamten spannenden Fluss des Lebens
sehen, den man geht oder gegangen ist? Noch besser, wenn dieser Fluss sowohl von Lachen als auch Tränen begleitet wird, Hochs und Tiefs sind
an jeder Flusschnelle eng beieinander. Die wechselhaften Wasserfälle des Lebens leichtnehmen - ich glaube beinahe, dass darin der Sinn des Lebens liegt. lenchen
Klassiker_na und? Ich habe mir diese DVD gekauft, weil ich gehört habe, das man den Film gesehen haben muss, weil der "letzte Tango in Paris" zu seiner Zeit ein Skandal war und er absolut sehenswert sein soll. Klassiker? Vielleicht. Sehenswert? Auf keinen Fall. Ich kann mir schon vorstellen, dass einige Szenen in diesem Film für Entsetzen gesorgt haben (vor allem die bekannte Butter-Szene), aber ansonsten hat er nichts. Hab ab der Hälfte nur mehr vorgespult. In dem Tempo war der Film dann erträglich.
Brando`s schlechteste Rolle Ich hatte mir einen außergewöhnlichen Film mit Marlon Brando in der Hauptrolle vorgestellt - das zeigt dieser Streifen auf jeden Fall !!!
Nur im negativen Sinn. Das sich zwei erwachsene Menschen, die sich unbekannt sind, tatsächlich so verhalten, halte ich für völlig aus der Luft gegriffen.
Franz. Filme sehe ich häufig, bin also mit ungewöhnlichem, französischem Benehmen vertraut.
Das beide Haupt-Darsteller sich anfangs auf nicht nachvollziehbarer Ebene arrangieren, später doch ein normales Verhältnis wünschen,um schließlich ganz
auseinander zu driften und mit einem übertriebenen Schluß den Film zu beenden --- für solche Inhalte brauch man sich nicht die Nacht um die
Ohren hauen ! Kleiner Tipp noch für Filmliebhaber mit Kindern...auf gar keinen Fall über Tag anschauen,wenn die Kleinen plötzlich vor der Mattscheibe stehen könnten ! Auch Jugendliche brauchen diese Anleitung
für traute Stunden zu Zweit nicht !!!
Zu hoher Anspruch... Normalerweise habe ich nichts dagegen, mich auch mal auf einen Film abseits des Mainstreams einzulassen, der eine gewisse Bereitschaft von seinen Zuschauern fordert, sich auf eine gewisse Exzentrik oder einen gewissen Anspruch einzulassen. Dieser Film ist definitiv nichts für Filmfans auf der Suche nach sinnlicher Erotik.
Der Amerikaner (gespielt von Marlon Brando) durchlebt ein ziemliches Gefühlschaos, dass nur schwer nachzuvollziehen ist. Dieser Charakter ist eher verwirrend und ich konnte mich damit überhaupt nicht anfreunden.
Die Erotikszenen sind auch mehr angedeutet, als dass sie wirklich überzeugen.
Der Film ist wohl nur etwas für Marlon Brando-Fans.
5 Kommentare: sehenswertes Video Der klassische Kostümfilm erfüllt alle Erwartungen an einen Hollywoodfilm bester Machart, auch wenn die Fakten sehr niedlich gehalten sind.
Napoleon-Brando Bonaparte in großem Kostümkino! Das waren noch Zeiten, als die Stars von good old Hollywood im Technicolor-Farbrausch über die Cinemascope-Leinwand paradierten - mit diesem Film werden sie wieder lebendig! Ein farbenfrohes und lebendiges Porträt der ersten großen Liebe Napoleons nach dem gleichnamigen Roman von Annemarie Selinko weckt die Geister Bonapartes und seiner Generäle zu neuem Leben. Als Historiker darf man natürlich nicht jedes Detail hinterfragen, aber als filmische Charakterstudie des kleinen großen Korsen bereitet der unwiderstehliche Marlon Brando schon den Weg für Rod Steigers beeindruckende Verkörperung in dem 1970 entstandenen Epos "Waterloo". Und auch Jean Simmons überzeugt als zunächst naive und dann durch ihre ihre außergewöhnliche Karriere erwachsen gewordene Seidenkaufmannstochter, die zur schwedisch-norwegischen Königin aufsteigt. Alles in allem ein wunderbar buntschillernder Kostümschinken für einen lauschigen Heimkinoabend!
Große Leinwand, feine Inszenierung Na also, es geht doch! Eigentlich waren meine Erwartungen eher tiefergelegt, trotz Marlon Brando, trotz Jean Simmons. Der Hobbyfilmhistoriker hatte Alarm geschlagen. USA 1954 und von 20th Century Fox, das bedeutet, dass noch vor Brando und Simmons ein Hauptdarsteller dieser Firma genannt wurde, etwas damals Neues, worauf die Fox das Patent hatte und womit alle Fox-Regisseure arbeiten mussten, ob sie nun wollten oder nicht: CinemaScope. Und CinemaScope war damals noch ein bißchen breiter als jetzt, die Kameraausrüstung war schwer und schwer zu handhaben, frühe Scope-Filme der Fox sehen gelegentlich ein bißchen gewöhnungsbedürftig aus: Sehr dicke Schwarzbalken auf'm Fernseher, sehr kleine Gesichter, eine etwas schwerfällige Kamera. Henry Koster, der Regisseur von "Désirée", hatte so einige Filme in der Scope-Pionierzeit gedreht (zB. auch den allerersten, "Das Gewand"), und er macht im Rahmen der damaligen Möglichkeiten das Beste draus. Großaufnahmen wird man auch hier vergeblich suchen, eine etwas schwerfällige Kamera gibt es gelegentlich auch hier, aber seine Bildarrangements sind erlesene Tableaus mit vollkommenem Aufbau, in dem deutlich erkennbar ist, dass Koster gewillt ist, den damaligen Zuschauer ob der gekrümmten Riesenleinwand nicht nur zum Staunen zu bringen, sondern das Bild auch zu füllen. Rechts und links ist nicht gähnende Leere, sind nicht sinnfreie Gegenstände zum Bildfüllen, sondern das Arrangement der PERSONEN im Bild ist oft perfekt ausbalanciert, sowohl bei Komparsenszenen an Höfen, bei Kleingruppen und sogar bei Zweipersonenszenen, in denen dies auch eine innere Entfernung und Entfremdung auszudrücken vermag. Koster, von dem mir nicht viel mehr bekannt ist, als dass er Scope-Pionierfilme gemacht hat, hat diese Aufgabe sehr gut erledigt.
Daneben erzählt er auch eine Geschichte, die Geschichte der Désirée, Tochter eines Seidenhändlers, deren Leben über ca. 20 Jahre dasjenige von Napoléon Bonaparte kreuzt, von dessen Aufstieg als ambitionierter General bis zu seinen Niederlagen und zur Verbannung auf Sankt Helena. Historische Akkuratesse? Keine Ahnung. Unterhaltungswert? Sehr hoch, und auch wenn Diverses nicht stimmen sollte, würde ich nicht sagen, dass das Publikum hier für dumm verkauft wird. Wer dieses Genre nicht mag, in dem sich Weltpolitik und Liebe in einer halb fiktiven Geschichte treffen, den wird auch "Désirée" nicht eines besseren belehren, aber wer dieses Genre ganz gern hat, wird in "Désirée" eines der besten Exemplare seiner Gattung treffen. Die bekannten historischen Ereignisse kommen sämtlich vor, werden meist nur gestreift, aber auf eine stimmige Weise. Und im Gegensatz zu dem teils fragwürdigen Napoléonfilm "Maria Walewska" (Garbo/Boyer) tappt "Désirée" zumeist nicht in die Falle, Napoléon als einen eigentlich netten Onkel zu zeigen, der mehr oder minder aus Versehen trotz guter Ambitionen halb Europa in Schutt und Asche gelegt hat. Insofern mag die Schlussszene zwar genauso ergreifend wie fragwürdig sein und ein bißchen in diese Richtung tendieren, aber den ganzen Film über gesehen herrscht doch egomane Hybris bei Napoléon vor, und es ist einigen genialen Regieeinfällen und Brandos Spiel zu verdanken, dass dieser Eindruck vorherrscht. Es ist von Anfang an klar, dass dieser Mann sich für den besten Militärstrategen aller Zeiten hält, der nicht nur Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit in die Welt bringen will (koste es, was es wolle), sondern der das Ganze verbinden möchte mit sich als Alleinherrscher über ein Reich, das (in Europa) "keine Grenzen mehr kennt", wie es einmal im Dialog heißt. Die Visionen eines aufgeklärten freien Europas mit dem Glanz der revolutionären Ideen sind nur vorgeschoben, Machtgeilheit und Selbstüberschätzung triumphieren. Einer der interessantesten Aspekte, an denen das deutlich wird, ist diese Szene, in der sich Napoléon von Josephine (Merle Oberon) scheiden lässt, da sie ihm nach langjähriger Ehe immer noch keinen Thronerben geschenkt hat. Sie ist WEISS gekleidet, was man ja eher bei einer Hochzeit als bei einer Scheidung ist, aber es sagt eine Menge darüber aus, warum hier die Scheidung erfolgt. Sie sagt zu Désirée, Napoléon hätte genau gewusst, dass sie keine Kinder mehr bekommen könne, sie habe es ihm doch gesagt. Mit Entschiedenheit wiederholt sie, es ihm gesagt zu haben, wir zweifeln nicht an ihrer Aufrichtigkeit. Und wir erkennen in diesem Moment: Napoléon hat es zur Kenntnis genommen - und für überwindbar gehalten. Dieser Mann hält sich nicht nur für den Kaiser Europas, sondern er hält sich für Gott, er hat wissentlich eine unfruchtbare Frau geheiratet, weil er wirklich geglaubt hat, er, der große (ähem) Napoléon, sei sogar so potent (im Doppelsinne des Wortes), dass er eine Unfruchtbare schwängern könnte. Das ist wunderbar, das ist genial, das ist eine hervorragende Verknüpfung des Privaten mit dem Politischen, was im Genre des halbfiktiven Historiendramas immer so wahnsinnig schwer hinzubekommen ist. Brando spielt diesen Egomanen in gewohnt exaltierter Art, ohne zu sehr zu übertreiben, die Regie betont Napoléons geringe Körpergröße (die Brando nicht hatte) durch einen sehr großen Darsteller des General Bernadotte (Michael Rennie), und Désirée alias Jean Simmons scheint nahezu gleich groß zu sein, anstatt diesen üblichen Hollywooddreiviertelkopf kleiner. Napoléons Besessenheit bekommt dadurch noch etwas Unheimlicheres, Groteskeres, auch wenn Brando allein schon sehr gut für solch eine Rolle ist.
Und Désirée? Ein wütender imdb-Nutzer warf dieser von Jean Simmons gespielten Rolle vor, ein Brechmittel für alle zu sein, die auch nur ansatzweise für Gleichberechtigung seien. Hmmm... ich kann ihn verstehen, mag die Rolle aber dennoch, und die Darstellerin. Das ist halt auch eine Kunst, den Zuschauer in der heutigen Zeit noch für eine Frau zu interessieren, die in Konventionen gefangen ist, und sie dennoch nicht als gnadenlos rückständig erscheinen zu lassen. Ein bißchen ist ja etwas dran: Diese Désirée verliebt sich also in Napoléon, wird sitzengelassen, heiratet General Bernadotte, lernt ihn auch wirklich aufrichtig zu lieben und zu unterstützen, aber ihr und Napoléons Weg werden sich immer wieder kreuzen. Oftmals ist sie bei der großen Politik außen vor. Nun, so war das eben, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, für die Schwesterlichkeit interessierte sich keine Sau, und Désirée ist da ein Produkt ihrer Zeit. Lange Zeit hat sie mit der großen Politik, die um sie herum gemacht wird, nichts am Hute, kümmert sich eher um ihr persönliches, privates Wohlbefinden und dasjenige ihres Mannes, gesteht selbst ihre Unwissenheit über das politische Geschehen ein, sagt ab und an einmal, dies oder jenes nicht zu verstehen und hat eine gewisse Angst, als schwedische Kronprinzessin noch einen Hauslehrer in Sachen schwedischer Etikette zu bekommen, weil sie doch "seit dem zehnten Lebensjahr nichts mehr gelernt" habe. Aber um Himmels Willen, was ist daran eigentlich antifeministisch??? So wird es vermutlich vielen Frauen in der damaligen Zeit gegangen sein, und Jean Simmons spielt diese Frau mit einer stillen Stärke, dass wir nie spöttelnd auf das kleine "Dummchen" herabblicken, sondern ihr mit Empathie dabei zusehen, ob und wie sie reifen wird, learning by doing anstatt durch Schulbildung. Es ist schon wahr, sie steht jahrelang am Rande des Weltgeschichte, ist ungebildet, gelegentlich naiv, tut sich mit der ungewohnten schwedischen Etikette schwer, aber es ist eben Simmons' wahrhaftige Natürlichkeit, die uns das glaubhaft erscheinen lässt. Wir sollen hier nicht denken, so soll es sein, sondern wir sehen nur, wie es eben gewesen sein könnte, und wir können das glauben, und wir können das und diese Désirée mögen, anstatt die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.
Weitere positive Aspekte sind zu nennen. Der Film ist gelegentlich süffisant witzig, bleibt aber nie beim puren Amüsement stehen. Désirée sagt gleich zu Beginn, sie hätte sich mit einem Mann (dem Bruder von Napoléon) getroffen, um etwas für ihre Schwester zu arrangieren, sie hätte sie in den wärmsten Tönen gepriesen, "manchmal muss man eben lügen". Das bringt erst einmal einen Lacher, ist aber auch signifikant für Désirées Schwanken zwischen kackfrecher Göre und schlau planender Frau. Wenig später scheint sie, noch ganz Göre, Napoléon auszulachen ob seiner Ambitionen. Er ist sauer, sie sagt, sie lache nur, wenn sie Angst habe, und wenig später küsst er sie. Da ist sie noch leicht verführbar. Auch scheint sie noch kurze Zeit später ganz Klette zu sein, wenn sie sehr underdressed, aber apart einen Salon in Paris betritt, um Napoléon aufzusuchen, aber sich keck und erfolgreich an einen Mann schmeißt, damit sie überhaupt Einlass bekommt. Solche Szenen warnen uns, es uns mit Désirée nicht zu einfach zu machen! Der Film deckt rund zwei Jahrzehnte ab, die Reifung der Göre lässt sich an vielem erblicken. Später wird sie nicht mehr underdressed sein. Szenen, Worte, Begegnungen wiederholen sich, dieser Spruch vom Lachen, "weil frau Angst hat" wird wichtig für den ganzen Film bleiben, denn Désirée wird kaum noch lachen, kaum noch Angst haben und auch so schnell nicht mehr küssen. Und wenn doch, dann achten Sie einmal darauf, wer wen und wie intensiv küsst, das ist sehr bewusst und nuanciert in Szene gesetzt worden und sehr variantenreich. Allenthalben Nuancen, Varianten, Doppelungen mit bewussten Kontrasten von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Nicht nur die erwähnte erste Napoléonbegegnung wird sich Jahre später mit kleinen, feinen Unterschieden wiederholen, der ganze Film ist in solchen Feinheiten perfektes zartes Schauspielerkino, in dem Koster zeigt, dass Breitwand und Dekor nicht von den Personen ablenken müssen. Ein paar Beispiele, die die Meisterschaft dieses Filmes zeigen, seien noch genannt. Gut ist, wie Désirée (auch dieses Motiv wird wiederholt werden) beim Verlassen von Napoléon ihre Schuhe verliert, das Aschenbrödel und ihr Traumprinz, das wird gar nicht einmal sonderlich von Kamera oder Dialog betont, aber man fragt sich da jedesmal, ob sie nun doch nicht von ihm loskommen wird, und dies ist eine subtile Spannungserzeugung. Désirée ist keine Feministin, aber immer verschiedene Personen, die Gebende und die Selbstbewusste, das Aschenbrödel und der Frechdachs, die Naive und die Kluge. Klar, sie gibt erst alles für Napoléon und dann für ihren Mann Bernadotte, aber: Sie zieht auch ihre Schwester auf, zieht die Brüder Bonaparte überhaupt erst mal an Land, gräbt einen Fremden an, um Einlass in eine Gesellschaft zu bekommen, parliert über "Freudenhäuser" und wirkt bei dem einen wie dem anderen immer ganz natürlich, was dem unaufdringlichen Spiel der Simmons zu verdanken ist.
Leicht anzügliche Scherze wie die bereits erwähnten oder auch andere über das älteste Gewerbe der Welt sind immer mehr als nur Selbstzweck, zeigen immer auch einen Widerspruch, eine Zerrissenheit oder haben sonstwie einen Mehrwert. Achten Sie einmal auf die Springbrunnen, wenn Désirée erstmals das Leben bei Hofe in ihrem Tagebuch (zu hören per Off-Stimme) beschreibt, es kommt sogar aus Frauenbrüsten Wasser herausgesprudelt. Wieder ist dies nicht kameratechnisch forciert, der Zuschauer wird nicht bevormundet, sondern muss selbst hinschauen. Eine kurze Zeit später sagt Désirée, sie habe Angst und Unbehagen vor den massigen und erdrückenden Statuen im Palast, von denen sie sich (alptraumhaft) vorstelle, sie seien Springbrunnen, "aus deren unmöglichsten Stellen Wasser herauskommt". Wunderbare Kombination mit etwas, das zuvor eher beiläufig gezeigt wurde, die arme Désirée muss befürchten, in ihrem neuen Leben als Frau eines französischen Generals ihrer Intimität völlig beraubt zu werden. Nett und ziemlich spaßig ist es zB. auch, zu erfahren, dass man für die Krönungszeremonie ein Problem hat, Jungfrauen am Hofe zu finden (ich dachte an Heinz Ehrhardt und "Das Gewitter": Daaaa, neee, daaaa, neee, hamwa heut garnich hier... Eine Jungfrau tritt hinaus in die Nacht..."), aber das kontrastiert mit der armen unfruchtbaren Josephine, die sich wie eine fühlen muss.
Dies sind nur ein paar Beispiele, um zu zeigen, was Koster gelingt, Spiegelungen, Doppelungen, Variationen des äußerlich Ähnlichen, Feinheiten im Détail, Kombinationen von Komik und Tragik, von Politischem und Privatem, von Ausstattungs- und Schauspielerkino, von Historienschinken und Psychodrama. Selbst das montagehafte Abhaken der Weltgeschichte ist von dichter Symbolik, die es überflüssig macht, diese Dinge zu lang auszuwalzen. Allein der kurze Russlandfeldzug ist eine Augenweide, wenn man das mal so sagen darf. Zunächst wehen die Frankreichfahnen im Winde, seltsamerweise seitenverkehrt, also rot links, weiß in der Mitte und blau rechts. Bläst Frankreich da schon der Gegenwind ins Gesicht? Macht die Grande Nation etwas gründlich falsch? Scheint so... Dann ein paar Explosionen, Militärtrommeln und Feuer, der Pomp stößt sich an der Realität und es bekommt ihm nicht gut, die ganze Zeit keine sichtbaren Menschen, dann marschieren die Mannen zurück, wiederum sind nur die Flaggen zu sehen, zerschunden und halb zerrissen bzw. verbrannt, interessanterweise jetzt richtig herum. Der Wind hat sich gedreht bzw. auf dem Rückweg wehen die Fahnen halt anders herum und zeigen, wie es Frankreich wirklich ergangen ist, die richtige Anordnung der Trikolore gibt's für die ungeschminkte Wahrheit. Statt Blut eine rasante Kamerafahrt über ein Feld mit knallroten Pflanzen, das war's, es zeigt nichts und doch alles.
Vor solchen erzählerischen Kniffen strotzt der Film nur so. Man kann in ihm alles sehen. Großes Breitwandkino, Kombination von Unterhaltung und Historie, Drama, ein bißchen Komik, feine Schauspielführung, kluge Regie. Ein Film, der zu Unrecht wenig bekannt ist und die Höchstwertung bekommt.
Europäische Geschichte Das Thema hat mich geschichtlich sehr interessiert. Deshalb ist der Film sehr passend und gut gelungen. Ich kann jedem empfehlen. Man kann nicht verstehen dass nochmals im 2. Weltkrieg ein Staatschef Russland wieder angegriffen hat... Hätte er die Geschichte Wahr genommen...
Deutscher Ton schlecht, Bild okay... obwohl sich die Farben des Films bei jedem Szenenwechsel, am Ende und am Anfang einer Szene, für einen Moment völlig verändern. Als sei der Szenenwechsel unkorrigiert und der Rest farblich aufgefrischt. Auch die Bildschärfe ist durchweg ausreichend. Aber der deutsche Ton ist leider völlig inakzeptabel. Blechern, mit starkem Halleffekt (bei entsprechenden Szenen), unterschiedlicher Lautstärke und teilweise mit schlecht zu verstehenden Stimmen (Kratzend / Nuschelnd). Hingegen ist die englische Tonspur deutlich besser. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Szene (als Erweiterung eines Gespräches bei Tisch) mit englischem Originalton und fest eingeblendeten deutschen Untertiteln. Die hätte auch weggelassen werden können, ist sie für die Handlung doch völlig nebensächlich. Die drei Hauptdarsteller spielen in bester Hollywood Manier und die Geschichte als solches ist auch ganz nett anzusehen. Die Geschichte in dieser Geschichte findet aber nur am Rande statt.
5 Kommentare: Untertitel/englische Version Die Synchronisation wechselt teilweise unvermittelt von Deutsch auf Englisch. Der englische Untertitel stimmt teilweise nicht mit dem gesprochenen Wort überein.
phantastischer filmklassiker! Ein herrlicher Klassiker und ein "must" für Fans von Marlon Brando und Karl Malden (der nicht nur in "Strassen von San Francisio mitgespielt hat!!!
Im Original natürlich viel viel besser, weil die Charaktere mit den eigenen Stimmen viel besser herauskommen.
Trotz meiner fast perfekten Englischkenntnisse manchmal aufgrund des Südstaatenakzentes nicht ganz leicht zu verstehen ( Vivien Leigh als Endländerin hat das glaubhaft hinbekommem)
Viel Spass!
Endstation Sehnsucht - A Streetcar Named Desire (1951) Die Technische Bewertung mal vorneweg. Ab und an habe ich kaum was verstanden und als dann die Sprache ständig gewechselt hat (deutsch auf englisch) habe ich den Untertitel angemacht. Der hat absolut nicht mit dem gesprochenen übereingestimmt. Wenn von Mittwoch die Rede war, stand im Text was von Dienstag usw. Dafür schon mal kein Stern. Das gleichnamige Drama, nach der Romanvorlage von Tennessee Williams, wurde dank dem damals 27jährigen Marlon Brando ein absoluter Welterfolg. Der Inhalt dagegen war etwas durchwachsen, mal war ich total begeistert, mal gelangweilt. Klar, es ist ein Klassiker, und Brando war absolut göttlich in seiner Rolle, vor allem in der ersten Szene mit dem verschwitzten Hemd... Wundert mich kaum dass dieses Hemd ein absoluter Verkaufsschlager wurde und Marlon Brando ein Weltstar! Vivien Leigh in der Rolle der alternden Diva Blanche, hat mich extrem genervt. Ihre eher unscheinbare Schwester Stella dagegen, gespielt von Kim Hunter, hat ihren Oscar redlich verdient. Meiner Meinung nach haben sie und Brando, die nervige Blanche an die Wand gespielt. Alles in allem ist die DVD ihr Geld wert. Aber ich könnte mir vorstellen, das die Aufführung am Broadway authentischer war!
klassisches Drama Es gibt keine bessere Inzenierung- Marlon ist einfach Stanley Kovalsky.Blanche ist ebenfalls sehr einfühlsam gespielt. Dieser Film ist nicht umsonst einer der ganz großen Klassiker.Das richtige für einen anspruchsvollen Dramaliebhaber.
Sehr guter Audiokommentar Der aus drei getrennten Interviews zusammengeschnittene Audiokommentar von Karl Malden, Rudy Behlmer und Jeff Young ist eine sehr gute Ergänzung zu den Dokumentationen auf der zweiten Disc. Die Filmhistoriker Behlmer und Young ordnen das Theaterstück und den Film historisch ein, können viel zu den Unterschieden Theaterstück und Film, den Zensurproblemen, dem Casting sowie zur den Biografien von Kazan und Williams beitragen. Aufgrund des Zusammenschnitts der Kommentare sind szenenspezifische Ausführungen leider eher selten.
Was den Kommentar aber wirklich unvergleichlich macht, sind die Ausführungen von Karl Malden. Er hat vor der Verfilmung zwei Jahre zusammen mit Brando unter der Regie von Kazan das Stück auf der Bühne gespielt. Er kann daher sehr viel zur Theaterproduktion mit Jessica Tandy als Blanche und der Zusammenarbeit mit Brando und Kazan, mit denen er auch später noch arbeitete und mit denen er befreundet war, beitragen. Er analysiert die Personen des Stücks und deren Motivation, geht auf das Actor's Studio ein, die damalige Oscarverleihung und auch auf den Ehrenoscar für Kazan. Mehr kann ein Audiokommentar nicht bieten. Er ist wirklich exzellent.
Negativ ist allerdings anzumerken, dass Warner wie immer den Audiokommentar nicht untertitelt hat. Ärgerlich.
5 Kommentare: nicholson verliebt und brando tuntig die story wurde von meinen vorgängern schon umrissen, auch wenn sie zu, für mich schwer nachvollziehbaren urteilen kommen.
ich bin kein besonderer fan vom genre western- john wayne hat mich offen gestanden immer gelangweilt. was mich an western faszinierte, war stets der einfache, zugespitzte plot. oft läuft er auf ein duell hinaus. am schönsten für mich immer noch bei high noon mit gary cooper.
bei diesem film kommt einiges neue hinzu.
erstens: man kann ihn zu den western zählen, die sich um realistische darstellung des durchaus nicht romantischen lebens im wilden westen zählen (ich möchte behaupten, dass jim jarmusch sich bei seinem "dead man" ordentlich durch missouri breaks inspirieren liess. mindestens bei der szene, wo die hobos im wald in frauenkleidern am lagerfeuer sitzen.
zweitens: es gibt eine, wie ich finde überzeugende liebesgeschichte, die geschickt in handlung gewebt ist. selten sah ich das schüchterne anbandeln, die ersten berührungen zwischen mann und frau, die sich haben wollen, so gut gespielt- man kriegt fast schwitzige händchen, so prickelt es zwischen den beiden, als sie( die tochter des vieh-barons ihn in seiner hütte besucht mit der festen absicht, mit ihm zu schlafen).- ich weiss nicht, ob man jack nicholson in einem anderen film so herrlich schüchtern erleben kann.
drittens: besonders sehenswert sind tatsächlich brandos eskapaden, die nicht im drehbuch stehen, wie ich las, und die er schlussendlich wohl durchsetzte. so taucht er in ständig wechselnden, immer schräger werdenden kostümen auf (mal mit einem chinesischen strohut, dann als über und über nach lavendel stinkender rüschenbesetzter dandy) ausserdem frönt er seinem hobby, der vogelbestimmung, im schneidersitz, mit fernrohr auf seinem pferd. sehr ungewöhnlich für einen auftragskilleroder? seine arbeit erledigt er so: er bringt seine opfer im dunkel um, wenn sie schlafen und ohne jede chance zur gegenwehr, worauf er noch stolz ist. die letzten pferdediebe werden regelrecht hingerichtet. harry dean stanton der tatsächlich wieder eine hervorragende nebenrolle als "hirn" der sonst eher unterbelichteten bande spielt, wird als letztes opfer mit einem eisen
am an einen baum genagelt. brando tut dies bekleidet wie eine ältere dame
vom pferd aus. und spricht dann, nach erledigter arbeit, sich selbst meinend:" so, jetzt ist grossmutter müde und muss zu bett"
seltsam wie sehr man wenige augenblicke später geniesst, wie jack nicholson ihm die kehle durchschneidet. hier sieht man nur brandos erschrecktes gesicht- kein blut, nur seine angstgeweiteten augen.man hört das röcheln und nicholsons worte: "weisst du, weshalb du aufgewacht bist?- ich habe dir soeben die kehle durchgeschnitten"
fazit: für mich, eindeutig der beste film von arthur penn, um längen besser als der hochgerühmte bonny and clyde. und neben highn noon und butch cassidy mein drittliebster film im westernmilieu
Leider einige technische Abzüge.... "Duell am Missouri" ist ein abstruser Spätwestern, der bis dato von der Kritik mehrheitlich zerissen wurde. Leider...muss man sagen, denn der Film hat tatsächlich einige unschlagbaren Momente, nicht nur der Showdown zwischen Brando und Nicholson am Ende des Films. Kurz und "schmerzlos?"...Brando ready for his close-up. Find ich genial...
Auch sonst ist die eigentlich altbekannte Story eher sehr unkonventionell erzählt, vor allem Brando hat Gelegentheit sich sadistisch voll auszutoben.
Habe als Kind den Film schon im Kino gesehen und ich habe beinahe das Gefühl, dass man an dem Film auch schon herumgeschnippelt hat und einige brutale Sequenzen leider stümperhaft entfernt hat.
Ausserdem wurde meines Wissens der Film in Breitwandformat gedreht, die vorliegende DVD bietet leider nur ein Vollbild-Format, was mehr als bedauerlich ist, denn ein guter Spätwestern lebt auch von den starken Bildern des weiten Westens, die die Kamera einfängt.
In gedrungenen "Vollbild" verliert der Film an Grösse, war schon bei Bronsons "Nevada Pass" der Fall.
Teilweise ist das Bild auch nicht optimal. Vor allem bei der Anfangssequenz des Überfalls auf den Zug (Bild sehr unscharf) und einmal bei einem längeren Dialog der Bande in ihrer Hütte (sehr dunkel und unsaubere Konturen)...
Daher die Abzüge in der Bewertung für die der Film ja nicht verantwortlich ist.
*Pate* Marlon Brando...hier in einer seiner "tuntigsten" Rollen...
Regisseur Arthur Penn's "Spätwestern" (im Sinne von Abgesang bzw. Bruch
mit eben den "klassischen" Erzählstrukturen dieses Genres...) beinhaltet
zwar noch sämtliche Elemente der Sparte, ist aber ganz "streng" genommen
nichts anderes als eine der vielen typischen Rache - Erzählungen (einfach
gesagt: Opfer wird zum Täter und Täter wird zum Opfer),die auch genau so
in heutiger Zeit spielend schon in diversen Variationen filmisch gezeigt worden sind,- sehr gut hierzu "passen" würde auch "Bullet - Auge um Auge"
mit Mikey Rourke oder die "ein Mann sieht rot" Filme mit Charles Bronson.
Zur Handlung: Der Kriminelle Tom Logan (Jack Nicholson) raubt zusammen mit seiner Bande (Harry Dean Stanton...auch hier wieder einmal in einer wenig beachteten,aber durchaus überzeugenden Nebenrolle) bevorzugt die Pferde
des Züchters Braxton.
Dieser weiß sich, mit dem "Rücken zur Wand stehend" nicht anders zu helfen
,als ein Exempel zu statuieren, auch nachdem, von ihm einer der Diebe vor Zeuge zur Abschreckung gehängt wurde und, da dessen Leiche hinterher nicht
abgenommen wurde, von den restlichen Bandenmitgliedern dafür erstmal sein
Vorarbeiter stattdessen "aufgeknüpft" wurde.
Er engagiert also den berühmt-berüchtigten Lee Clayton (Marlon Brando) als
"Regulator" (das waren vornehmlich "biedere Bürger" ,die durch Vereinigung
von Polizist,Richter und Henker in einer Person und "Schnellverfahren" das Recht durchsetzten),der auch ziemlich schnell einen nach dem anderen zur Strecke bringt,allerdings auf höchst hinterhältige und sadistische Weise.
Tom Logan, der inzwischen auf einem Nachbargrundstück zur "Fassade" und
als Zwischenstation für seine Bande ebenfalls vorgibt, seriös zu sein,
unternimmt zwar den Versuch, Lee Clayton vorher zu töten (auch, nachdem
ihn dieser -fast- schon "enttarnt" hat), schafft es aber nicht, weil er zu diesem Zeitpunkt unbewaffnet war und ihm bewußt den Rücken zudrehte.
Am Schluß, allerdings erst, als er als einziger verblieben ist, lauert
er ihm auf und schneidet im Schlaf seine Kehle durch...
FAZIT: Das einerseit (ungewöhnliche für einen Western ohne "normales"
Happy - End) tragische und gleichzeitig recht paradoxe ist hier die völlige Unterlassung der sonst so "klassischen" Rollen - Verteilung,
der "Held" ist (gesetzlich gesehen) klar im Recht, auf Grund seiner Handlungen dabei ist dies aber ebenso (moralisch gesehen) der "Böse",
und abgesehen davon lässt sich obendrein noch die Tochter des "Opfers"
mit ihm ein, während sich dieser als vollkommen uneinsichtig erweißt !?
Auch ist (deshalb die oben verwendete Überschrift) Marlon Brando's
Darstellung des "Vertreters von Recht und Ordnung" ,-so amüsant ihm
dabei auch durchgehend bis zu seinem "Schluß" zuzuschauen ist, mehr
als nur reichlich übertrieben angelegt, so das wenig Verständnis wie
Zustimmung für diese Art von "Rechtssprechung" gegeben werden dürfte,
und auch eher das -negativ- besetzte Verbrechen glorifiziert wird !?
Daher (eben durch die umgedrehten Konventionen) ist dieser Film auch, wie ebenfalls "Heavens Gate - das Tor zum Himmel" oder auch "McCabe und Mrs. Miller" nur sehr zu empfehlen, vor allem für jeden, dem die
früheren geprägten Klischee's der alten schwarz-weiß (und gerade die
mit John Wayne besonders) Western schon lange nicht mehr genügen...
- KAUFTIP und / oder auch AUSLEIHTIP !
The Missouri Breaks Die Missouri Breaks waren in der Zeit, in der dieser Film spielt noch ein von der Strafgerichtsbarkeit der USA unerschlossenes Gebiet. Wollten sich die Siedler nicht kampflos den in dieses Gebiet hereinströmenden kriminellen Banden und Strolchen ergeben, so mussten sie diese bekämpfen und mit eigenen Mitteln eine Strafgerichtsbarkeit einführen. So entstanden Volksgerichte. Die Mitglieder dieser Volksgerichte nannte man Regulatoren; diese waren Gesetzgeber, Richter und Vollstrecker in einer Person.
Sie waren in etwa vergleichbar mit der deutschen Feme.
Regulatoren und Feme gemein ist ihr Wirken im Verborgenen. "Tagsüber" friedliebende Bürger, die vor dem Mob kuschen, wandeln sich diese zu gegebener Zeit in furcht- und erbarmungslose "Rächer". Und agieren so in ähnlicher Weise wie die Kriminellen auf der anderen Seite des Gesetzes: Getarnt als friedliebende Bürger, wandeln sich diese zu gegebener Zeit in erbarmungslose Diebe und Mörder.
Marlon Brando spielt den Regulator. Tagsüber ein "überkandidelter", nach Veilchen duftender Parvenü, wandelt er sich draußen in der Wildnis zum erbarmungslosen, fintenreichen Menschen-Jäger. Jack Nicholson gibt den friedlichen, Kohl anbauenden Kleinbauern, der in "Wirklichkeit" der Kopf der Bande von Pferdedieben ist, die die Existenz der Pferdezüchter auf das Ärgste bedroht.
Der Plot könnte also so einfach sein. Und wäre er auch bei einem klassischen Western von Howard Hawks oder John Ford gewesen: Marlon Brando hätte einen weißen Hut, Jack Nicholson einen schwarzen getragen. Bei diesem Film aber handelt es sich aber um einen wesentlich vielschichtigeren Spätwestern. Und um einen Film, bei dessen Dreharbeiten sich sowohl Arthur Penn, als auch seine beiden Hauptdarsteller prächtig amüsiert haben müssen.
Marlon Brandos Lee Clayton ist ein alternder Mann, der sich auch ein wenig nach Ruhe und einem Alterssitz sehnt. Das Herrenhaus des Ranchers, der ihn engagiert hat, scheint ihm durchaus angemessen zu sein und so zieht er die Jagd nach dem Kopf der Bande, als dessen er Jack Nicholsons Tom Logan längst identifiziert hat, künstlich in die Länge. Der Rancher ist ihm in keiner Weise gewachsen und muss dem Treiben hilflos zusehen.
Aber auch Jack Nicholsons Tom Logan umkreist seinen Widersacher, als welchen auch er den scheinbaren Parvenü entlarvt hat, eher abwartend und gar nicht so zielgerichtet, wie es seine Freunde eigentlich von ihm verlangen. Des Rätsels Lösung: Des Ranchers Töchterlein hat es dem Strolch angetan und er für sie ein Märchen vom armen, schwer schuftenden Kleinbauern erfunden.
Regulator und Strolch haben bei einem Duell mit Waffen, also (zu)viel zu verlieren. Egal wie es ausgeht, sie würden immer Verlierer sein. Allein der Status Quo hält ihre Träume am Leben. So beginnen Sie ein sehenswertes Katz- und Maus-Spiel, bei dem auf der einen Seite Recht und Gesetz - auf der anderen Seite die Freunde die Verlierer sind.
Herrlich, wie Arthur Penn und seine beiden Protagonisten der zarten Planze "Bürgerliche Moral" liebevoll ein Blütenblättchen nach dem anderen ausreißen. - Ein Molière hätte hierbei seine helle Freude gehabt!
Das Finale ist unweigerlich, das Ergebnis aber genauso abstrus wie eigentlich logische Folge dieses zuerst halbherzig und dann immer leidenschaftlicher vorgetragenen Duells.
Western als Parabel A.Penn untersucht in seinem Film das große Thema "Ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß". Diesen Spannungbogen reizt er, gekonnt ins Western-Genre eingebaut, aus. Wo sonst liegen männliche Interessen, Fehden und Befindlichkeiten blank. Indem er bisweilen ironische Momente einfügt, kolportiert besagtes Image auf angenehme Weise.
Dem Zuschauer wird das Duell zweier Männer vorgeführt, die unterschiedlicher nicht sein können. Nicholson und Brando verkörpern dies auf brillante Art und Weise. Das Ende des Films ist nachgerade philosophisch. "Du bleibst, was du bist."
In diesem Fall Pferdedieb. Ein intelligent gemachter Film, von dem sich "Nicht-Westernfans" nicht abschrecken lassen sollten.
5 Kommentare: mieß der film ist klasse aber der ton miserabel dieses rauschen au nein für eine dvd echt totale abzocke
Ein Schwarz/Weiß Film Klassiker.... ... der wirklich in keiner Filmsammlung fehlen sollte. Wer die Shakespeare Verfilmungen unter der Regie von Kenneth Branagh mag, wird auch diesen von Joseph L. Mankiewicz Film aus dem Jahre 1953 mögen. Marlon Brando und James Mason in Bestform, sind allein schon ein guter Grund um diesen Film zu kaufen. Eine wirklich Exzellente Shakespeare Adaptation.
best of Ein großartiger Film. Mir fehlen fast die Worte. Julius Caesar ist eine Verfilmung nach Shakespeare. Das allein ist außergewöhnlich. Es ist kein Hollywood-Sandalen-Schinken (die mag ich auch). Es braucht vielleicht etwas Eingewöhnung, um sich der hervorragenden Sprache anzunähern. Aber ist man drin, dann knistert jeder Dialog von Spannung, Geist, Niveau, Qualität, Dramatik, Intrige, Witz ... Die tollen Schauspieler leisten ihr bestes. Der Film ist ein Unikum, wo man die Qualität früherer Shakespeare (oder auch Schiller) Theateraufführungen erahnen mag. Traut euch was echt klassisches zu!! Da kann man nur profitieren.
Schlechte DVD-Ausgabe, günstiger Preis, Produkt für Ungeduldige Wer nicht auf eine ordentliche DVD-Fassung warten möchte, wird diese Scheibe nolens volens kaufen. Das Cover ist gut gelungen (ein Reprint eines der damaligen Kinoplakate), aber das war's dann auch schon. Dass die DVD mittlerweile wirklich preisgünstig geworden ist, liegt wohl daran, dass KEINERLEI UNTERTITEL vorhanden sind, von Bonusmaterial ganz zu schweigen.
Es ist zu hoffen, dass in absehbarer Zeit eine richtige Ausgabe folgen wird, dann kann man die paar Euro leicht verschmerzen.
Endlich, endlich, endlich! Es ist vollkommen überflüssig, sich über diesen Klassiker unter den Sheakespeare-Adaptionen auslassen zu wollen. Jedem Freund des britischen Barden kann man diesen Film nur wärmstens empfehlen. Marlon Brando gibt den Antonius in einer seiner eindrucksvollsten Rollen.
Wer den "Club der toten Dichter" kennt - Robin Williams spiel einmal kurz auf Brando in dieser Rolle an. Angemerkt sei noch, dass Warner auch die "Hamlet"-Adaption von Brannagh angekündigt hat. Schön, dass diese Filmschätze nun endlich gehoben werden.