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The Long Firm [UK Import]
mit Mark Strong (II), Derek Jacobi, Judy Parfitt, George Costigan, Neil Conrich, Regie: Bille Eltringham
DVD bei Amazon: EUR 22,55 EUR 28,99
(2 gebraucht ab EUR 10,89)
Erscheinungsdatum: August 2004
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital Stereo ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Kommentar, Satz 2-DVD, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: During the swinging sixties in London, there was only one crime boss in Soho that mattered: the indomitable Harry Starks. With a reputation for savagery and generosity in equal measure, Starks ruled central London with a coercive fist and his favourite implement of torture: the red-hot poker. Based on Jake Arnott's best selling novel, which combines fact with fiction, this is a retrospective tale of criminality in the 1960s through to the 1980s; told from the view of four characters as they encounter the menacing Starks. From the penniless Lord with a predilection for young boys to a fading film actress desperate to make ends meet, from an out-of-touch minor crook to a disillusioned criminologist - Starks leaves his indelible mark on them all. But Starks is no regular gangster - he's an intelligent, complex Judy Garland loving man who yearns for something more than the rough and tumble of criminal life. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise,
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TV at its best
Diese sensationell gut gemachte Verfilmung des episodischen Romans von Jake Arnott bringt gleich zwei Namen auf den Plan, die man sich merken muss: Regisseurin Bille Ethringham (Derek Jacobi nennt sie "the finest director I've ever worked with") und den überragenden Hauptdarsteller Mark Strong. Das Label "ein neuer Cary Grant" mag dumm klingen. Aber angesichts der Art, wie Strong diese 4mal 60 Minuten dramaturgischer Berg-und Talbahnfahrt durch die Abgründe im England der 60er Jahre zusammenhält, fehlen einem einfach die Worte. Unbedingt ansehen!

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Die Scharfschützen - Der Verräter
mit Sean Bean, Daragh O'Malley, Toby Stephens, Mark Strong, Regie: Tom Clegg
DVD bei Amazon: EUR 9,99 EUR 6,97
(2 gebraucht ab EUR 6,38)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Amazon.de-Verkaufsrang 2197
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
1 Kommentare:
Scharfschützenreihe
Gelungene Umsetzung eines Historienfilms aus der Ziet der Napoleonischen Kriege. Kostüme und Darstellung der Zeit ist gelungen und auch die Geschichte gut umgesetzt wer solche Filme mag ein muss.

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Jane Austen's "Emma"
mit Kate Beckinsale, Bernard Hepton, Mark Strong, Samantha Bond, Regie: Diarmuid Lawrence
DVD bei Amazon: EUR 24,99 EUR 15,97
(5 gebraucht ab EUR 9,25)
Erscheinungsdatum: Juli 2007
Amazon.de-Verkaufsrang 4067
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Hätte besser sein können...
Im Vergeilch zum Buch finde ich Emma eher als sehr eingebildet dargestellt und nicht so liebenswürdig. Die neuere Version gefällt mir doch besser.

Etwas enttäuscht
Die Verfilmung mit G. Palthrow habe ich gleich nach den ersten Minuten ausgeschaltet, die BBC Verfilmung bis zum Schluss angesehen. BBC kann das alte, verstaubte und nostalgische, das man mit Jane Austen in Verbindung bringt, wirklich glaubwürdiger rüber bringen. Die Charaktere gefallen mir weitest gehend, nur mit K. Beckinsale komme ich nicht so recht klar. Nachdem ich "Stolz und Vorteil" (Knightley und MacFadyen) und auch "Little Dorrit" (nicht Austen, ist klar)gesehen habe, weiß ich, dass Kate einen für meine Begriffe zu "hochnäsigen" Gesichtsausdruck hat. Irgendwie erscheint sie insgesamt zu spitz - was natürlich zu der Figur passt. Aber selbst zum Schluss entwickelt sich einfach keine Sympathie.
Auch insgesamt fand ich die Szenen teilweise sehr verwirrend und abgehackt. Ich denke, ich schau mir lieber noch mal "Stolz und Vorurteil" an...

Erquickende Hommage an ein strahlendes Früchtchen
Was ist übel? - Eine Frau, die andere zu verkuppeln gedenkt.
Was ist richtig übel? - Eine Frau, die damit auch Erfolg hat.

Emma, eine blutjunge herzensgute Dame aus gutem Hause, hat sich nach ersten Erfolgen der Kunst des Verkuppelns mit überschäumenden Herzen angenommen. In der Pracht ihrer standesangemessenen Arroganz und diverser angeborener Vorurteile versucht sie in vermeintlich bester Absicht auch standesuntypische Verbindungen zu arrangieren, womit sie ihren Schützlingen leider nur selten einen Gefallen tut. Glücklicherweise gibt es noch den edlen Mr. Knightley, der als Freund und Ratgeber kein Blatt vor den Mund nimmt und ihr als einsamer Rufer in der Wüste regelmäßig die Leviten liest.

Nachdem mir staatlich-anerkannte und diplomierte Expertinnen von diesem Film als Einblick in die eng-korsettierte Welt des sog. Period-Dramas als absolut männeruntauglich abgeraten haben, muss ich es schon fast verschämt in die Welt hinausschallen: Ja, ich habe mich glänzend unterhalten! ;-) Der Film schafft es fürwahr meisterlich, den Spagat zwischen querschnittartigem Sittengemälde und komödiantischem Unterton zu inszenieren. In der Gesellschaft der damaligen Zeit sind Gentlemen noch Personen im ursprünglichen Sinne dieses Wortes, sprich Männer mit einem adeligen Wappen und Vermögen - Anstand samt echtem Edelmut muss man schon mit der Lupe suchen. Den Ladies ist ein Aufstieg allein durch eine (finanziell) erfolgreiche Heirat möglich und die so oft verbal zelebrierte Liebe ist nur eine verwehende Brise im Wind. Kurz gesagt sind sowohl die Herren als auch die Damen der Schöpfung mal mehr, mal weniger ignorante und von Vorurteilen förmlich berstende Windbeutel. Ausgezeichnet wird das bezwingende Korsett aus Manieren, Stand und Tradition herausgearbeitet, die jede "Konversation" zu einem Austausch von blumig vorgetragenen oft schlichtweg geistlosen Floskeln machen, so dass es mir schien, als würden verfaulende Früchte mit anhaftendem Rosenduft gereicht werden. Aber dieses wirklich köstliche Filmchen schafft es immer wieder, sich aus den gähnenden Untiefen gesellschaftskritischer Kost zu befreien und mit einem wunderbar federleichtem Humor und einer steten unterschwelligen (Selbst-) Ironie die doch so feinen Damen und Herren gekonnt aufs Korn zu nehmen.

Durchweg exzellent besetzt und mit wahrem Herzblut spielend, stechen vor allem Kate Beckinsale als Emma und Mark Strong als Mr. Knightley heraus. Kate Beckinsale ist zwar noch nicht der heiße Feger der heurigen Tage, aber sie begeistert mit einer vor Liebreiz und Natürlichkeit schier überbordenden Grazie. Mr. Knightley hat das "Knight" in seinem Namen wahrlich verdient und spielt den seiner Zeit weit vorausseienden Gentleman, der die gestelzten Leutchen mehr als einmal mokiert und mit viel Romantik aus dem liebenswerten ignoranten Früchtchen eine echte kleine Lady macht. Als einziges Manko empfand ich nur, dass die Beziehung und Entwicklung dieses großartigen Paares deutlich zu kurz kam. Aber angesichts der beiliegenden englischen Langfassung mit zusätzlichen 13 Minuten bin ich da sehr optimistisch und im Überschwang der Begeisterung bleibt der fünfte Stern, wo er auch hingehört.

Fazit:

Ich weiß nicht, ob mich der reichlich genossene Glühwein oder mein Faible für Kate Beckinsale tendenziell beeinflusst haben, aber ich fand den Film wahrhaft köstlich. Immer wenn sich die Futterluken angesichts der glänzend inszenierten fast surreal anmutenden Szenerie aus Glanz, Glorie und adeliger Bagage zu einem Gähnen öffnen wollten, kam eine derart geistreiche Wendung, dass ich wieder auf den Pfad der weit gedehnten Mundwinkel zurückgeführt wurde. Not bad.

Emma mit Kate Beckinsale
Leider wurde diese Fassung von 1996 mit Kate Beckinsale kaum beachtet, da im Jahr zuvor die Verfilmung mit Gwyneth Paltrow in den Kinos lief.
Aber für Jane Austen Fans ist diese BBC Version der Geschichte weitaus gelungener.

Emma, eine wohlhabende Tochter aus gutem Hause, meint für ihre Mitmenschen die Ehestifterin spielen zu müssen. Doch leider führen ihre überheblichen Versuche zu gebrochenen Herzen und allerlei Verwirrungen. Auch ein bereits glücklich verliebtes Paar bringt sie wieder auseinander, da sie dem Mädchen einredet unter ihrem Stand zu heiraten. Nur ein enger Freund der Familie - der Bruder ihres Schwagers - Mr. Knightley wagt es ihr Verhalten scharf zu kritisieren.

Mir hat diese Geschichte gut gefallen. Besonders die Wandlung der Figur von Emma, die sie im Laufe des Filmes durchläuft. Zunächst spielt sie die hochnäsige allwissenden Dame, die sich auf keinen Fall mit Dienerschaft und Pächtern abgibt und sogar ihrer Freundin droht den Kontakt abzubrechen, wenn diese einen Pächter heiratet. Doch dann sieht sie ein, wie töricht sie sich verhält und sucht zum Ende sogar den Kontakt zu Leuten, die vorher unter ihrer Würde waren.
Hier weicht Jane Austen ein wenig von ihrer geschaffenen Mikrowelt der oberen Gesellschaftsschichten ab und läßt auch die Unterschicht erscheinen. Für diese Handlung unumgänglich. Sonst beschreiben ihre Romane immer nur vermögende Herrschaften, die nicht wissen wie sie ihre Zeit herumbringen sollen.
Die Schauspieler überzeugen insgesamt durch ihre Darstellung. Besonders hat mir die Rolle von Emmas Vater gefallen. Ein alter Mann, der sich durch winzige Veränderungen völlig aus der Ruhe bringen läßt: ein Hühnerdiebstahl, der Weggang der Erzieherin, die Besuchsfahrten zu Freunden, alles wird bejammert. Klasse Darstellung. Wie ich gehört habe, handelt es sich bei dem Mimen um einen sehr bekannten Theaterschaupieler in England. Für mich ein Bonbon im Film.
Viel Spaß beim Ansehen!!

Jane Austen's "Emma"
Ich kannte bisher nur die Hollywood-Verfilmung von Emma und fand die schon sehr schön umgesetzt. Nun habe ich mir die BBC-Verfilmung dieses Romans bestellt und auch schon gesehen und muss sagen, dass ich diese Verfilmung noch besser finde (auch wenn ich Gwyneth Paltrow noch nen Tick besser finde als Emma). Die deutsche Übersetzung ist nicht gaaanz so schlimm, finde ich. Auch deshalb weil teilweise auch bekannte Stimmen genommen wurden. Es hätte aber trotzdem besser gemacht werden können. Was ich allerdings nicht verstehe: Warum wurde die deutsche Übersetzung gekürzt bzw. wurden für die Handlung wichtige Szenen herausgeschnitten? Z.B. der Überfall auf Harriet Smith und die Rettung durch Frank Churchill? Das ist ein Minuspunkt für mich. Wer das Buch kennt, weiß, was ich meine.
Das englische Original habe ich noch nicht komplett gesehen, muss aber sagen, dass es mir besser gefällt als die deutsche Übersetzung. Zumal das auch nicht gekürzt ist.

Der Film ist defintiv gelungen, es hätte mich aber auch gewundert, wenn BBC das nicht hinbekommen hätte. ;-) Schöne Filmmusik, tolle Kostüme und Schauplätze und gute Schauspieler. Dieser Film lohnt sich allemal.

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The Young Victoria
mit Emily Blunt, Miranda Richardson, Mark Strong, Rupert Friend, Jim Broadbent, Regie: Jean-Marc Vallee
DVD bei Amazon: EUR 24,76 EUR 38,99
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Gelöschte Szenen, Hinter den Szenen, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Dieser Independentfilm betrachtet die jungen Jahre im Leben der britischen Königin Victoria, die bereits im Alter von 18 Jahren auf den Thron kam.
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5 Kommentare:
Royale Romanze mit Starbesetzung
"The Young Victoria" ist mal wieder so eine Kinoperle, die bei uns mit 2-jähriger Verzögerung - wenn überhaupt - für ein paar Tage in irgendwelchen kleinen Kellerkinos läuft während der Rest der Welt sich schon an der DVD ergötzt, nur um dann relativ unbeachtet wieder in der Versenkung zu verschwinden. Dabei wäre es in höchstem Maße schade wenn diese Prophezeiung hier auch eintrifft, bliebe der Mehrheit doch ein wunderschöner, intelligenter und romantischer Film vorenthalten.

"Young" ist Programm: Der Film zeigt uns die junge Monarchin, junge Liebe, ein junges Zeitalter: Victorias Kindheit ist geprägt von der muffigen Atmosphäre des Kensington Palace, der wankelmütigen Mutter und dem ihr verhaßten, finsteren Sir John Conroy (überragend gespielt von Mark Strong). Die Atmosphäre des ausgehenden 18. Jahrhunderts liegt noch in der Luft; erst mit dem Tod ihres Onkels, des schroffen und ungehobelten "Sailor-King" Wilhelm IV. und ihrer eigenen Thronbesteigung sollte das später vielbeschriebene viktorianische Zeitalter anbrechen. Im ersten Drittel des Films steckt dieses jedoch noch in den Kinderschuhen und Victorias einzige Freunde im dunklen Landhaus in Kent bleiben erst einmal der Spaniel Dash und die Hofdame Baronin Lehzen.

Mit ihrem 18. Lebensjahr und wenig später ihrem Regierungsantritt wird alles anders, und doch ändern sich manche Dinge nicht. Victoria erliegt - platonisch - dem Charme von Premier Lord Melbourne; schwört sich aber auf der anderen Seite, so schnell nicht heiraten zu wollen, um nicht wieder unter das Joch eines Mannes zu geraten. Auf der anderen Seite des Kanals zieht Onkel Leopold von Belgien alle Fäden, um Victoria und seinen Neffen Albert ein für alle Mal unter die Haube und sich selbst in den Gunstbereich englischen Beistands für sein Land zu bringen.

Trotz allen Sträubens verliebt Victoria sich doch in Albert, gibt ihm jedoch zunächst einen Korb. Albert steht traurig im Regen, Victoria fährt die Staatsgeschäfte in den Graben, Onkel Poldi tobt. Hat man sich dann gegen Mitte des Films hin doch endlich vor den Altar begeben, so trifft auch den unbedarften Albert (wunderschön einfühlsam gespielt von Rupert Friend), der mit den besten Intentionen herangeht, schnell der (historisch belegte) königliche Jähzorn seiner gekrönten Gemahlin. "Do I not have the right to have an opinion?", fragt er zögerlich. Die Antwort lautet, of course, "No".

Dankenswerterweise ist man nicht soweit gegangen, das komplette 82 Jahre währende Leben von Englands am längsten regierender Königin in einen Film packen zu wollen. Auch hat man sich erspart, die Ehe von Albert und Victoria bis zu deren frühem Ende auszuleuchten. Der Film heißt "YOUNG Victoria", und demzufolge sieht man auch genau das: den Weg einer jungen Frau zur ersten Liebe, zur starken Regentin, zur geschickten Politikerin.

Dass dabei nicht immer stur an historischen Tatsachen festgehalten wird, mag ein Kritikpunkt sein; tut jedoch dem Film eigentlich keinen Abbruch. Sicherlich ist z.B. das Attentat auf Victoria in Wirklichkeit ohne die heldenhafte Beteiligung Alberts abgelaufen, doch so wie es hier gezeigt wird, ist es doch viel romantischer. Die Zeit geht unterschiedlich mit Geschichte(n) um, es entstehen Anekdoten und Legenden, und es bleibt dem Zuschauer überlassen, sich einfach von "Young Victoria" begeistern zu lassen - immer mit der Option, hinterher eine Biographie zur Hand zu nehmen und nachzuschlagen, oder aber lieber zu einem historisch genaueren Film oder einer Dokumentation zu greifen.

"Young Victoria" punktet auf vielen Ebenen. Zum einen ist die Darstellerriege durchweg exquisit. Emily Blunt mit ihrer eher herben Hübschheit paßt perfekt als Victoria (die nie eine Schönheit war), während die Ähnlichkeit von Rupert Friend zum jungen Prinz Albert in manchen Szenen geradezu gespenstisch ist und er es wunderbar versteht, den schüchternen, zurückhaltenden, einfühlsamen aber dennoch willensstarken Charakter des Prinzen zu porträtieren. Paul Bettany glänzt als Lord Melbourne -zuegegebenermaßen ein wenig zu jung aussehend- und Thomas Kretschmann geht auf in der Rolle des berechnend planenden, ja fast schon intrigierenden König Leopolds von Belgien. Miranda Richardson, die ewige böse Stiefmutter, darf auch hier wieder zeigen was sie kann; Jim Broadbent brilliert als König William (herrlich die Bankettszene), und auch Julian Glover in der Nebenrolle des Duke of Wellington agiert auf höchstem Niveau. Bis in die kleinsten Nebenrollen hinein hat man auf Ähnlichkeit zu den historischen Personen achtgegeben - und sogar für Prinzessin Beatrice, die Ur-Ur-Ur...-Enkelin Victorias blieb eine kleine Rolle über.

Kostüm-und settechnisch setzt sich das hohe Niveau fort. Herrliche Landschaftsaufnahmen (z.B. Arundel Castle im Südwesten Englands) sowie authentisch wirkende Kostüme versetzen den Zuschauer ohne Weiteres in die Zeit Victorias; während Kamera- und Regiearbeit handwerklich ausgezeichnet, aber nie aufdringlich oder pointiert sind. Einen Pluspunkt gibt es für die Beleuchtung, die den Film in sanfte Farben taucht.

Die DVD wartet zudem noch mit reichhaltigen Extras, z.B. geschnittenen Szenen, Interviews, Making-Ofs etc. auf und hat in einer alternativen Version der Krönungsszene auch einen absoluten Lacher zu bieten.

Der Film bietet eine gelunge Mischung aus ausreichend dramatischen Events und auflockernden humorigen Szenen, die jedoch nicht als platte Lacher daherkommen. Tatsächlich strahlt der ganze Film eine solche Wärme, Ruhe und Behaglichkeit aus, dass man sich am liebsten auf dem Sofa einkuscheln möchte und der Hauptfigur gerne durch jedwede Lebenssituation folgt und zwangsläufig mit ihr mitfiebern muss.

"Young Victoria" besitzt alles, was ein guter Film haben muss: Dramatik, "Action", Romantik und Tiefgang; ist dabei jedoch nicht leicht in ein bestimmtes Klischee (z.B. "Liebesdrama" oder "Kostümfilm") zu pressen. Generell wird der Film vermutlich Frauen eher als Männer ansprechen, jedoch sollten die Herren der Schöpfung beim Schlagwort "romantisch" nicht gleich gequält die Augen rollen und sich geistig gegen eine weitere Liebesschnulze im Jane-Austen-Format wappnen. Eines ist "Young Victoria" nämlich definitiv nicht: Eine langweilige Rosamunde-Pilcher-Geschichte im Gewand des 19. Jahrhunderts.

Es gilt daher: Sich einfach überraschen und von "Young Victoria" verzaubern lassen.

Frau mit Biss
Drei gekrönte Häupter und nur ein Nachkomme, ein Mädchen noch dazu. Diese kuriose Konstellation brachte Anfang des 19. Jahrhunderts die bislang am längsten auf dem englischen Thron herrschende Königin Victoria in Amt und Würden. Der Weg zur Krone war dabei nicht frei von Hindernissen: Lord Conroy, der Günstling ihrer Mutter, der Herzogin von Kent (eine Deutsche), setzt zu Beginn des Films alles daran, Victoria wegen ihrer Jugend und Unerfahrenheit eine Verzichtserklärung unterschreiben zu lassen. Doch Victoria setzt, nicht zum letzten Mal in ihrem langen Leben, ihren Willen durch. Sie hat danach zu tun mit Intriganten und Interessengruppen: Der liberale Lord Melbourne wird ihr engster Berater, was dem Tory-Premierminister Lord Peel ebenso ein Dorn im Auge ist wie ihrem Onkel Leopold, König von Belgien, der seinen Sprössling Albert auf Victoria ansetzt, damit er über ihn Einfluss auf den englischen Thron gewinnt. Die sich aufgrund von Victorias Vorsicht nur zögerlich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen ihr und dem anfänglich etwas linkischen Albert bildet dann auch den Kern dieses Historiendramas, das sich voll und ganz auf die genretypischen Elemente, Kostüme und Kulissen, verlassen kann, auch wenn hier das ganz große Monumentalepos keineswegs intendiert war (der Film dauert nur 100 Minuten).

Leider beschränkt sich das Drehbuch von Vollprofi Julian Fellowes (Geliebte Lügen) ein bisschen zu sehr auf die Umsetzung von historisch verbürgten Fakten in bewegte Bilder und schlingert unentschlossen wie die Königin vor ihrem Ja-Wort zwischen den Konfliktfeldern Albert und Leopold, Mutter und Lord Conroy sowie Melbourne und Peel hin und her; so bleibt das ganz große Drama aus. Der Film ist dennoch sehenswert, vor allem dank der hervorragenden Optik (Oscar für die Kostüme). Eine unterhaltsam und übrigens absolut jugendfrei ins Bild gesetzte Geschichtsstunde - nicht mehr, nicht weniger.
Die Original-DVD bietet an Zusatzmaterial u.a. ein Making-of sowie ein Porträt der Königin mit Original-Tagebuchauszügen.

Anfangs spannend.
Die noch nicht volljährige Victoria wird im Hause ihrer Mutter, der Herzogin von Kent, und deren nahestehenden Sir John Conroy arg bedrängt in eine Regentschaft einzuwilligen. Victoria widersteht diesem Druck und folgt den Empfehlungen ihres regierenden Onkels. Neben dem Streben nach der Macht, wirbt ihr Cousin Albert von Sachsen-Coburg und Gotha um sie. Schlecht gebrieft macht Albert seine ersten Gehversuche am englischen Hof und gewinnt die Gunst der zukünftigen Königin. Aber er hat einen gewiften Mitbewerber aus dem englischen Parlament. Letztendlich sitzt der adlige Albert am längeren Hebel und ehelicht seine geliebte Victoria.

Die dramatisch beginnende Geschichte wirkt auf den Betrachter im Fortgang blutarm. Die Protagonisten folgen brav dem imaginären Protokoll und es mangelt ihnen an Profil. Aufwendige pittoreske Szenarien mit zahlreichen Accessoires werden von einer aufmerksamen Kameraführung professionell eingefangen und sorgen für den bei Historiengeschichten erwarteten Augenschmaus. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.

Ich schließe mich N., Vanessa "Bookworm" voll und ganz an!
Wie bereits erwähnt, kann ich Bookworm nur zustimmen.

'The Young Victoria' ist ein wunderbarer Film, voll Gefühl und Intensität wie ich es selten in Historienfilmen gesehen habe. Es will schon was heißen, wenn die Leute im Kino klatschen, wenn der Film zu Ende ist.
Mich hat der Film ebenfalls sehr neugierig auf die Biographie von Königin Victoria gemacht, die ich mir auch schon angegeignet habe.
Die Besetzung war für mich sehr überraschend, kannte ich Emily Blunt nur als etwas simple Vorzimmer-Sekreätrin aus 'Der Teufel trägt Prada' und habe ihr solch eine Rolle nicht zugetraut. Genauso überrascht wie von ihr, war ich von Rupert Friend, der Prinz Albert wirklich total dezent und leise spielt ohne im Geringsten langweilig zu sein! Auch die Kostüme sind absolut sehenswert,der Oscar für die besten Kostüme ist absolut berechtigt!

Eine der größten Liebesgeschichten Europas
Mit "Young Victoria" werden die Anfänge der Regentschaft von der Königin Victoria von England erzählt. Ihre Kindheit, ihr Aufwachsen, wie sie sich verliebt und wie sie sich behaupten muss in einer Welt, in der doch jeder nur sein Bestes will und ihr dabei nur "Honig um den Bart schmiert".
Dieser Film zeigt wie schwierig es für Victoria anfänglich war herauszufinden, wer sie wirklich ist - zu sich selber zu finden - und er zeigt wie hart es war, einen treuen Gefährten auszuwählen.
Vor allem aber erzählt dieser Film eine der größten Liebesgeschichten Europas. Prinz Albert und Königin Victoria waren nicht "nur" miteinander verheiratet, sondern auch ineinander verliebt und führten eine glückliche Ehe, was für damalige Verhältnisse doch recht selten war.
Großartig erzählt und von wunderbarer Musik begleitet - dieser Film rührt das Herz und ist absolut empfehlenswert.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Trust
mit Caroline Goodall, Mark Strong, Chris Armstrong, John Burgess, Regie: David Drury
DVD bei Amazon: EUR 14,99
(7 gebraucht ab EUR 0,29)
Erscheinungsdatum:
Mein bis in den Tod ...
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Der Mann, der niemals lebte
mit Russell Crowe, Leonardo DiCaprio, Mark Strong, Regie: Ridley Scott
DVD bei Amazon: EUR 23,99 EUR 6,97
(38 gebraucht ab EUR 2,98)
Erscheinungsdatum: März 2009
Amazon.de-Verkaufsrang 355
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Gut gemachter Kinostreifen ohne Längen und einer nicht vermisste Nachhaltigkeit
Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist ein CIA-Agent der in den Krisengebieten des Nahen Osten als eine Art verdeckter Ermittler eingesetzt wird und so permanent unter Einsatz seines Lebens im Hintergrund der Front kämpft, während sein Einsatzleiter Ed Hoffmann (Russell Crowe) gefahrlos, sarkastisch und skrupellos die Fäden aus den USA zieht. Er hat z. B. kein Problem damit, Befehle zu erteilen und über Leben und Tod zu entscheiden, während er gerade seinen Sohn in den Kindergarten bringt. Ferris verlangt alsbald mehr Eigenregie, die er auch bekommt, und auf der Suche nach einem Top-Terroristen muss er mit Hani Pasha (Mark Strong), dem Chef des jordanischen Geheimdienstes zusammenarbeiten, was nicht so einfach ist.

Der Film übt in leichten Ansätzen Kritik an der gleichgültigen Achtung vor Menschenleben im Zuge der Nah-Ost-Politik der USA, beschönigt aber auf der anderen Seite auch bei der Darstellung der Terroristen nichts. Insofern handelt es sich nicht um einen kritischen, ggf. sprachlos und betroffen machenden Anti-Kriegs-Film mit politischem Anspruch, der besonders in die Tiefe geht. Vielmehr ist es ein auf hohem Niveau gemachter Agenten-Action-Thriller, der in Krisengebieten spielt. Dabei zeichnet man das Bild von einem Agenten, der irgendwann nicht mehr genau weiß, wofür er kämpft und vor allem merkt, dass er letztlich auch nur eine Nummer ist, und seine Arbeit zu wenig bewirkt. Drehbuch und Handlung sind stimmig, der Film spannend, man wird weder über- noch unterfordert. Zwiespältig ist die Besetzung des Films, trotz der zwei herausragenden Hauptdarsteller, die ohne Frage solide rüberkommen. Crowe, der in seiner Rolle nicht ausgelastet scheint, hätte eher in die Rolle des Kämpfers gepasst, der mit seinen ethischen Bedenken kämpft, während DiCaprio mit dieser Rolle nicht optimal fusioniert. So überzeugt am meisten Mark Strong in der Nebenrolle als Geheimdienstchef.


Guter Film der auch nachdenklich macht.
Der Film ist wirklich sehr gut gemacht und die Schauspieler überzeugen von Anfang bis Ende. Für 8 Euro echt top.

Überdurchschnittlicher, intelligenter und packender Agenten-Thriller
Basierend auf dem gleichnamigen Roman des renommierten Journalisten, Nahost-Experten und Schriftstellers David Ignatius inszenierte Ridley Scott mit "Der Mann, der niemals lebte" (OT: Body of Lies) einen der besten Agenten-Thriller der letzten Jahre, dem es gelingt, stets packend und actionreich eine intelligente und zeitrelevante Geschichte zu erzählen. Mit der allgegenwärtigen Thematik Krieg gegen den Terror und Nahostkonflikt gab es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Filmen, von denen nur wenige wirklich gelungen waren oder filmische Relevanz besaßen.

Unter der wie immer in höchstem Maße professionellen Regie von Ridley Scott entstand ein oft adrenalintreibender Film, der die Intelligenz der Zuschauer stets ernst nimmt und nicht wie viele andere Genrevertreter predigend wichtige Botschaften verteilt. In erster Linie will der Film unterhalten, doch er tut dies mit einer starken Dosis Realität, die einem den aktuellen Zustand im Nahen Osten mit interessanten politisch-kulturellen Einsichten vermittelt. Legitimität erhält "Der Mann, der niemals lebte" natürlich dadurch, das der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, David Ignatius, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet ist. Oscar-Gewinner William Monahan (The Departed) adaptierte das Buch hervorragend und weltgewandt mit teils brillanten scharfsinnigen Dialogen, wodurch der Film stark profitiert.

Er handelt von Roger Ferris (Leonardo DiCaprio), einem abgebrühten, noch recht jungen CIA-Agenten, der aufgrund großer Erfahrung im Nahen Osten dort mit die wichtigste Rolle für die CIA spielt und sich die Hände in gefährlichen Missionen schmutzig macht. Sein einziger Vorgesetzter ist Ed Hoffman (Russell Crowe), der Ferris Operationen aus den USA meist von Zuhause überwacht und stets in Mobilfunkkontakt mit ihm steht. Da beide extrem kontrastierende Charaktere sind, rasseln sie sehr häufig aneinander, wodurch enorm hitzige und aggressive Wortgefechte entstehen, die aber dennoch von großem gegenseitigem Respekt geprägt sind. Ferris stößt auf einen potentiellen Anführer einer Terrorgruppe, die für diverse Bombenanschläge in Europa verantwortlich zu sein scheinen und aus Jordanien operieren. In Folge dessen, kooperiert Ferris mit dem Chef des jordanischen Geheimdienstes Hani Salam (Mark Strong).

Mehr muss man auch gar nicht wissen, denn eine der Hauptattraktionen des Films ist es, dem komplexen Plot zu folgen und zu sehen, wie er sich entfaltet. Dies tut er meistens überraschend und stets enorm spannend, dass man irgendwann das Gefühl hat, dass alles passieren könnte, wodurch der Film sehr intensiv ist. Ridley Scott ist einer der begnadensten Visualisten aller Zeiten, was man auch in diesem Film wieder eindrucksvoll erkennt. Seine enorm professionelle Handschrift ist überall erkennbar, doch man hat nie das Gefühl einen seiner Klassiker zu sehen. Der Film funktioniert zwar hervorragend und ist sehr gut gespielt, packend inszeniert und intelligent, doch es ist definitiv nicht der ganz große Wurf, den man von den Beteiligten erwarten könnte. Doch das ist nur eine kleine Beobachtung, die die Leistung des Films nicht kleinreden soll.

Die Darstelleriege ist erwartungsgemäß sehr gut, jedoch sticht am meisten der grandiose britische Charakterdarsteller Mark Strong heraus, der kürzlich in einer Vielzahl großer Produktionen wie vor allem "Sherlock Holmes", "Kick-Ass" und Scotts "Robin Hood" zu sehen war. Er spielt Hani und stiehlt problemlos jede Szene, in der er zu sehen ist. Wenn man den Film sieht, würde man gar nicht auf die Idee kommen, dass der Darsteller nicht aus dem Nahen Osten stammt, so überzeugend wirkt er. Es ist eine brillante Performance, die noch lange nachwirkt.

Die drei kurzen, jeweils 7-minütigen Dokumentationen, die auf der DVD enthalten sind, geben einem einen leider zu kurzen Einblick in die Produktion, der zudem nicht über den Standard (inklusive der üblichen gegenseitigen Beweihräucherung) hinauskommt.

packender Agenten-Thriller
Wo Operation:Kingdom für mich kläglich versagte, weißt dieser Film seine Stärke auf. Er ist realistischer was die Arbeit der amerikanischen Geheimdienste in den arabischen Ländern angeht.
Russel Crowe spielt genial. Jedoch nervt mich seine unglaubwürdige Rolle. Ein CIA-Chef spielt ganz bestimmt nicht den Kindergärtner für jeden seiner Agenten und lässt sich auch nicht in gezeigten Tönen von seinen Agenten anführen.
Aber auch hier tut das der Story keinen Abbruch. Tolle Bilder, mitreißende Actionsequenzen und eine beeindruckende Darstellung der islamischen Welt.
Wirklich unterhaltsam.

Schlechtes Mittelmaß...
Mir persönlich hat der Film nicht so gut gefallen. Aber...
1. Die Schauspieler waren gut
2. Der Film an sich war gut gemacht
...deswegen 3 Sterne. Der deutsche Filmtitel passt nicht so ganz und führt etwas in die irre und von der ursprünglichen Geschichte (Roman von David Ignatius)weicht er ab.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Low Winter Sun [UK Import]
mit Mark Strong, Burn Gorman, John Sessions, Regie: Adrian Shergold
DVD bei Amazon: EUR 22,61 EUR 28,99
(3 gebraucht ab EUR 4,95)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
1 Kommentare:
Who would you kill for?
'Low winter sun' is a crime thriller set in Edinburgh with a complex story and great acting especially from Brian McCardie and Mark Strong.
The two main characters Agnew and Geddes involve themselves more and more in the plot. Agnew, a man who's chasing his disapeared girlfriend and furious with Geddes who has tricked him into murdering; and Geddes, a man who slowly self-destructs under the pressure of the victim he has become when McCann forced him in his corruped and criminal business.
I think one point why I like the film is beacause of the two main characters who were almost anti-heroes and you just sit gripping on your seat hoping that they get away with it, even though that's totally wrong.
Brilliant!

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Only the Strong
mit Mark Dacascos, Stacey Travis, Geoffrey Lewis, Regie: Sheldon Lettich
DVD bei Amazon: EUR 4,90 EUR 4,99
(8 gebraucht ab EUR 2,95)
Erscheinungsdatum: April 2002
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Only the Strong DVD
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
guter Film
Der Film ansich ist sehr gut.
Ich habe in damals im Fernsehn gesehen.
Vor allem mag ich den Schauspieler Mark Dacascos.

Bei meiner DVD die ich ihr gekauft habe, hat einen kleinen Fehler.
Sie bleibt 2 min. stehn aber das gute ist, es ist zum Glück am Anfang wo noch die Schrift läuft.

Ansonsten ein sehr guter Film.
Sollte man in seiner DVD Sammlung haben.



Only The Strong
Only The Strong gehört nicht wie die meisten anderen Karate Klopper der 80er und 90er Jahre zu Haudrauffilmen ohne Sinn und Verstand. Denn bei diesen ausgezeichneten Film geht es um Zusammenhalt, Selbstherschung und um Rehabilitation von Jugendlichen die vom rechten Weg abgekommen sind und nun gemeinsam mit ihrem Lehrer Louis Steven (Mark Dacascos) die Kunst des Capoeiras erlenen um dann später den Kampf mit dem Drogenbaron Silverio aufnehmen zu können.

Ein Kampfsportfilm der Extraklasse ohne sinnloses haudrauf, ein Film den man sehr gut in der Sammlung stehen haben sollte. Für mich ein Kultfilm aus meiner Kindheit!!!

Film Hui, DVD Pfui!
Über den Film ist eigentlich schon alles gesagt worden: Wer sich für Capoeira interessiert, der kommt an Only the Strong nicht vorbei. Auch die Handlung finde ich persönlich nicht einmal so schlecht. Allemal besser als vergleichbare MA-Filme, etwa Karate Kid und Konsorten.

Aber was man sich bei der DVD gedacht hat, das bleibt mir absolut schleierhaft. Ok, für 8 Euro kann man nicht allzuviel erwarten. Aber die Orginal-Tonspur hätte ich schon gerne gehabt. Zusätzlich hätte man schon noch das ein oder andre Gimmick mit draufpacken können, etwa ein klitzekleines Making-Of oder eine Bildergalerie vom Set oder so.

Wahnwitzig ist aber die Inhaltsbeschreibung auf der Rückseite, die wohl von einem Praktikanten verfasst worden ist. Sie hat nämlich so gut wie nichts mit dem Film zu tun. Dort steht, dass Der "Drogenboss" (Silverio) "vielversprechende Schüler des örtlichen Colleges in der Kampfsportart Capoeira ausbildet". Hä? Also ersteinmal (darüber könnte man noch hinwegsehen) ist es kein College, sondern eine High-School. Und was viel wichtiger ist: Die Schüler, die von LOUIS (nicht dem Drogenboss) ausgebildet werden, sind der letzte "Abschaum", so werden sie zumindest im Film bezeichnet. Nix von wegen "vielversprechende Studenten".

Aber was noch viel wichtiger ist: Welche Szenen sind das bitte auf der DVD-Rückseite? Dort sind drei Szenen abgebildet, die an KEINER STELLE IN DIESEM FILM vorkommen, zwei davon sind Kampfszenen zwischen Louis und Silverio. Ich habe diesen Film so oft gesehen, und die abgebildeten Szenen kommen einfach nicht drin vor. Also muss man davon ausgehen, dass es sich um herausgeschnittene Szenen handelt. Die hätte man dann doch wirklich auf die DVD als Extra mit draufpacken können, wenn man sie schon auf die DVD-Hülle abdrucken musste.

Kurz gesagt: Der Film ist genial und meiner Meinung nach viel zu unbekannt. Aber was sich das Produktionsstudio hier mit der DVD gedacht hat, die erstens mit der Kurzbeschreibung hinten drauf den Film VÖLLIG falsch darstellt und zweitens irgendwelche nicht vorhandenen Szenen als Appetithappen auf die DVD Hülle gedruckt hat, bleibt für mich voll und ganz schleierhaft und unverständlich.

Nehmt den Film lieber mal auf, wenn er wieder im TV kommt, denn die DVD ist der pure Witz.

Der Capoeira Film überhaupt !!!
Ich würde sagen das dieser Film einer der besten Leistungen Mark Dacascos ist.
Der Film ist ein richtiger Klassiker unter den vielen Kampfsportfilmen zu dieser Zeit wie z.B Karate Kit, Rocky usw.
Besonders interessant ist der Film wegen seiner Kampfsportart die hier wunderschön von Könnern ins Szene gesetzt wird, "Capoeira".
In den meisten Filmen wird man mit asiatischen Kampfsport konfrontiert und das ist hier eine Ausnahme den es gibt so gut wie keinen Film in den die südamerikanische Kampfsportart "Capoeira" so gut demonstriert wird wie hier.
Die Geschichte ist in den Film nichts besonderes.
Sie handelt um Ehre, Dizplin, jugendlichen Stolz usw.
Aber dieses alte Rezept wurde hier trotzdem sehr gut umgesetzt und man merkt das hier Leute am Werk waren die wussten was sie tun.

Ein gar nicht so uninteressantes Thema.....
...... beinhaltet dieser Film Only the strong:
Louis Stevens (Mark Dacascos) kehrt in seine alte Heimat Florida zurück und muss erfahren, dass seine alte High School Lincoln High von einem Drogenbaron unterdrückt wird. Hinzu kommt noch, dass 95% der Schüler gewalttätig und hinzu noch drogenabhängig sind. Ein hoffnungsloser Fall für die armen Lehrer und die gesamte Schuldirektion. In einem Kampf gegen einige Drogendealer auf dem Schulhof erregt Louis Stevens die Aufmerksamkeit der ganzen Schüler und fangen an ihn als Vorbild zu sehen. Sein ehemaliger Lehrer Mr. Kerrigan bittet Louis daraufhin, Lincoln High zu helfen. Er soll den 12 gewalttätigsten Kids von Lincoln High seine Kampfkunst Capoeira beibringen, um ihne Disziplin und Selbstwertgefühl zu vermitteln. Eine sehr gewagte Sache, aber so nimmt die Geschichte seinen Lauf.....
Also erst mal muss gesagt werden, dass dieser Film keinesfalls einer B-Produktion gleichzustellen ist, nur weil es ein Martial Arts Film ist. Der Film vermittelt vor allem Dingen eine Entwicklung von Respekt, Selbstwertgefühl und am Ende Zusammenhalt, welche die Problemfallschüler lernen,...also quasi, was es wirklich bedeutet Capoeira oder Kampfsport überhaupt zu betreiben. Und dass das Leben mehr zu bieten hat als Kampfsport allein. Zu guterletzt kommt noch hinzu, dass gezeigt wird, dass auch Leute aus ärmlichen Umständen eine Chance verdient haben, ein anständiges Leben zu führen. Die Kämpfe in diesem Film sind natürlich 1 A, dazu braucht man nicht viel zu sagen. Wer Mark Dacascos kennt, der weiss, dass er sein Metier versteht.
INsgesamt gesehen ist dieser Film also sehr pädagogisch wertvoll und anspruchsvoll, auch für nicht Martial Arts-fans unter uns.

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