5 Kommentare: Guter Film, sehr gute Darsteller Auf diesen Film stieß ich nur durch Zufall. Aber das hat sich gelohnt. Sehr gute Darsteller und eine verdammt geniale Handlung. Christian Bale einfach Wahnsinn. Schade, dass diesen Film kaum einer kennt. Ich habe ihr mir schon sehr oft angeschaut und könnte es immer wieder tun.
Equilibrium Brilliant 'Orwellian' type movie. A drugged populace in a big brother society ruled by a kind of 'Thought Police'. Would have liked to have seen more of Sean Bean though!
Also good:
The Matrix Trilogy (3 DVDs)
schlecht durchdacht Equilibrium, das merkt man schnell, will Zuschauer ansprechen, die Spaß an Filmen wie Matrix haben. Dabei ist der Film mit Nichten eine Kopie von Matrix, sondern entspricht mit der Mischung aus Martial Arts und Science Fiction einfach nur dem gleichen Genre. Trotzdem sind viele Elemente ähnlich, weshalb ich die beiden Filme auch miteinander vergleiche.
Der Regisseur hat hier versucht seinen eigenen Stil in Sachen Kampfszenen zu entwickeln, was bedeutet, dass in den Kämpfen, im Gegensatz zu Matrix, Schusswaffen eine große Rolle spielen. Doch lassen sich mit Schusswaffen keine so ästhetischen Szenen wie in Matrix darstellen, was zur Folge hat, dass die Kombination aus Schusswaffengebrauch und Martial Arts albern und unglaubwürdig erscheint. Darüber hinaus gibt es keine ganz logische Erklärung dafür, dass ein einzelner Kämpfer es mit 20 stark bewaffneten Sicherheitskräften aufnehmen kann. So gut kann einfach keine Kampfsportart sein, wie im Film dargestellt.
Des Weiteren weist der Film einige Lücken in der Logik auf, die hier eigentlich schon zur Genüge ausgeführt sind.
Eine geniale Philosophie hinter der Story, wie bei Matrix, sucht man vergeblich. Die Idee mit dem Weltfrieden durch abschalten der Emotion ist sowieso eine schlechte Idee, da die meisten Kriege in der Geschichte aus Berechnung und nicht aus Hass geführt wurden.
Aus diesen Gründen schwächelt der Film an genau den Stellen an denen Matrix glänzt. An Anspruch und ästhetischen Aktion Szenen.
Die Idee an sich ist aber nicht uninteressant. Deshalb hat der Film noch ein gutes Stück Unterhaltungswert. Ein Meisterwerk ist er allerdings nicht.
Der Film wirkt ein wenig wie die Droge "Prozium", um die es in ihm geht. Die Kritik für diesen Film würde ich am liebsten aufsplitten:
Schauspielerische Leistung von Christian Bale (mimisch wie physisch): ***** Actionszenen: **** Erzählweise der Geschichte: ***
Lehre (Leere?) aus dem Ganzen?: *
Die schauspielerische Leistung (mimisch wie physisch) von Christopher Bale empfinde ich als herausragend. Doch habe ich den Eindruck als wenn die Geschichte selbst die im Film so wichtige Droge "Prozium" gegen aufkeimende Empfindungen und Gefühle genommen hat. Beim Anschauen fehlten mir jedenfalls die Leidenschaft, der Ausdruck, das emotionale Hoch und Tief, was das Besondere anderer Geschichten ausmacht. Wenn das die Erzählabsicht des Regisseurs war, dann ziehe ich meinen Hut und sage nur: Absolut gelungen! Aber irgendwie kommt diese Nicht-Emotion der Geschichte eher ungewollt rüber und ließ mich in befremdener Unberührtheit und Distanz zurück. Aber vielleicht sollte das Ganze einfach auch nur ein Actionkracher incl. Aufwärmtraining für Batman I - III sein? :-)
Christian Bale in einer seiner ersten Hauptrolle Das ist warscheinlich einer der 1. Filme in denen Christian Bale ( The dark Knight ) eine Hauptrolle hat, aber man sieht schon sein Talent er hat seine Rolle perfekt gespielt, kann mir niemand anderes für die Rolle vorstellen wenn vielleicht Wesley Snipes.
Fazit: Super Story, Super Bild, SUper Schauspieler, Super Preis, also zuschlagen!!!
5 Kommentare: Ein Film der das Medium nicht wert ist auf, dass er gebannt wurde. Dieser Film ist ein kläglicher Versuch einen weiteren Ästethik-Kampffilm im Science-Fiction Genre zu machen.
Die Geschichte ist für sich genommen nicht nur dumm sondern wird auch unglaublich langweilig und vorhersehbar erzählt.
Die Kampfszenen sind indiskutabel - man hat einfach überall geklaut (Matrix, Equilibrium...) das wäre verzeihlich - hätte man das auch gut umgesetzt.
Hat man aber nicht.
Lassen Sie die Finger weg, nehmen Sie das Geld, dass Sie für diesen Film ausgeben wollten und spülen es die Toilette herunter.
Damit verschaffen sie vielleicht einem Mitarbeiter des städtischen Klärwerks zu ein paar Bier.
Ohne Kunst Der Film ist die DVD nicht wert. Ich frage mich wie ein Film mit so schlechten Effekten 30Mio. kosten kann. Vielleicht waren die Schauspieler teuer aber dann waren die ihr Geld auch nicht wert!
Ich musste nach 30 Minuten ausschalten und ich schaffe es Helge Schneider Filme zu ende zu schauen!
Die Idee ist vielleicht ganz ok aber die Umsetzung samt Dialogen mehr als Peinlich.
Ganz geeignet für Leute denen es Spaß macht der Milla beim Schwert schwingen zuzusehen weil mehr gibt es nicht zu sehen oder hören.
Nichts neues Eine Wiedergabe des Inhalts erspare ich mir, denn die Geschichte ist nicht wirklich neu. Es spielt in weit entfernter Zukunft (O-Ton "eine Welt, die ihr nicht versteht"), in der es nur noch zwei verschiedene Wesen gibt, die gegeneinander kämpfen: vampirartige Wesen mit dem Namen "Hämophagen" und Menschen. Nun haben die Menschen ein Gift entwickelt, um alle Hämophagen auszulöschen.
Die Protagonistin, Violet (Milla Jovovich), kämpft gemeinsam mit den Hämophagen gegen die Verbreitung dieses Gegenmittels. Als ihre Gruppe einen kleinen Jungen (Six) umbringen will, der angeblich das Gegenmittel in sich trägt, lehnt sich Violet nun auch gegen ihre eigenen Männer auf, da sie das Kind um jeden Preis schützen will, was auf ihren unerfüllbaren Kinderwunsch zurückschließt.
Tolle Bilder, super Effekte, viel Action. Allerdings ein bisschen zu viel des Guten. Violet kämpft in jeder zweiten Szene gegen durchschnittlich 100 Männer an - und gewinnt natürlich immer. Wirkt einfach nur wie ein Klamauk auf mich, denn der Plot ist einfach nichts neues und der Film bietet nichts außer Action und Effekte.
Der definitiv schlechteste Film aller Zeiten Eigentlich wollte ich diesen Film Stück für Stück auseinandernehmen, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wo man anfangen soll. Ganz abgesehen davon hat mir der Film genug meiner Lebenszeit gestohlen, als dass ich hier in einer Rezension noch mehr davon vergeude. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben so einen schlechten Film gesehen. Es gibt zwar einiges an Trash-Filmen in dieser Welt, aber die nehmen sich wenigstens selbst nicht ernst. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.
Vampirmodel auf dem Laufsteg Im Leben jeder Ameise gibt es Momente, an denen Sie verflucht, aufgestanden zu sein oder die Schwiegermutter zu Weihnachten durch die Tür gelassen zu haben oder eben nicht die Hände vom Schicksalsknopf zum Abspielen einer DVD gelassen zu haben. Eher selten im Leben einer Ameise sind die Momente, in denen sie obgleich ihrer Wahl sowohl flucht als auch jubiliert:
Irgendwann in der Zukunft ist die Menschheit immer noch verd*mmt gut darin, sich möglichst qualvoll, brutal und last but not least sinnfrei umzubringen. Diesmal ist es ein Virus, der bei den Infizierten zur rapiden Leistungssteigerung bei noch rapider absteigenderer Lebenszeit führt. Aufgrund der mitwachsenden Eckzähne nennt man das Phänomen erschreckend kreativ "Vampirismus". Da sich Frieden in Hollywood noch nie gut verkauft hat, wird der Film-Mensch auf eine gnadenlose Vernichtungsmission gegen die infizierten Pseudovampire geschickt. Ultraviolet, die coolste, schönste und einzig fähige Vampiristin mopst in diesen totalitären Zeiten das finale Vernichtungswerkzeug der Menschen, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Jedenfalls ist es für Ultraviolet (Milla Jovovich) eine faustdicke Überraschung, und ihre ungeahnt wachsenden Mutterinstikte führen flott dazu, dass sie sich den Rest des Films auf der Flucht vor allen Seiten befindet u alles und mehr niederwalzt, das so naiv ist, sich ihr in den Weg zu stellen.
Kurt Wimmer u Equilibrium - eine furios gelungene Mischung, ohne Zweifel - die man bei Kurt Wimmer u Ultraviolet allerdings ganz gaanz schnell wieder vergessen sollte. Anders als benachbarte Kritiker hatte ich persönlich kein Problem, der nach Substanz hungernden Handlung zu folgen. Mein Problem bestand eher darin, meine Schläfen angesichts des zunehmend schwachsinniger werdenden Humbugs hinreichend zu massieren. Sei es nun Plot, Dramaturgie, Tiefgang, Kampfchoreographie, Actionszenen oder auch nur schauspielerische Leistung, all das ist bei Ultraviolet auf einem so erbärmlichen Niveau, dass mir der Kopf zu implodieren droht, wenn ich nur an einen der zahllosen Tiefpunkte denke, die wie bei jedem wirklich schlechten Film immer noch eins drauf u unter die Gürtellinie zu setzen verstanden. Mit der als grellbunte Comicwelt samt künstlich aufgesetzten Bilder durchwobenen Atmosphäre habe ich mich nach einer kurzen Weile durchaus arrangieren können, schließlich spielt Milla Jovovich in einer Rolle, die den Film nicht nur benamt, sondern auch trägt, versinnbildlicht u verkörpert.
Ergo: Eine futuristische Kampfamazone metzelt u metzelt u metzelt u metzelt - ein durchaus erfolgsträchtiges Konzept, dem in zu langen Zwischensequenzen seitens der stumpfsinnigen Handlung, den hirnpulverisierend schlechten Dialogen u einer Gefühlsduselei ersten Ranges nur leider fast ausnahmslos der Garaus gemacht wird. Was bleibt, ist einzig und allein Milla Jovovich, die nur stoisch und extrem hochgestylt bis zur letzten Haarspitze in die Kamera schauen muss, um den Unterhaltungswert sowohl zu reanimieren als auch in bisweilen extravagante Höhen zu schrauben. Ihre exaltierten Auftritte wirken zwar eher wie das Schreiten eines Models auf dem Catwalk, aber nicht zuletzt sieht es geradezu unverschämt ästhetisch, glamourös und cool aus. Unterlegt mit einem durchweg gelungenen Soundtrack und nur wenigen dafür aber erlesen gut arrangierten Bilderkompositionen verführt auch noch Ultraviolets zehntes "Watch me...!" im Angesicht einer gewaltigen Übermacht zum visuellen Aus- u Durchhalten.
Fazit:
Zwei extrem subjektive Sterne, und der ernst gemeinte Ratschlag, die Hände von diesem stumpfsinnigen Machwerk zu lassen.
5 Kommentare: Ein Film der das Medium nicht wert ist auf, dass er gebannt wurde. Dieser Film ist ein kläglicher Versuch einen weiteren Ästethik-Kampffilm im Science-Fiction Genre zu machen.
Die Geschichte ist für sich genommen nicht nur dumm sondern wird auch unglaublich langweilig und vorhersehbar erzählt.
Die Kampfszenen sind indiskutabel - man hat einfach überall geklaut (Matrix, Equilibrium...) das wäre verzeihlich - hätte man das auch gut umgesetzt.
Hat man aber nicht.
Lassen Sie die Finger weg, nehmen Sie das Geld, dass Sie für diesen Film ausgeben wollten und spülen es die Toilette herunter.
Damit verschaffen sie vielleicht einem Mitarbeiter des städtischen Klärwerks zu ein paar Bier.
Ohne Kunst Der Film ist die DVD nicht wert. Ich frage mich wie ein Film mit so schlechten Effekten 30Mio. kosten kann. Vielleicht waren die Schauspieler teuer aber dann waren die ihr Geld auch nicht wert!
Ich musste nach 30 Minuten ausschalten und ich schaffe es Helge Schneider Filme zu ende zu schauen!
Die Idee ist vielleicht ganz ok aber die Umsetzung samt Dialogen mehr als Peinlich.
Ganz geeignet für Leute denen es Spaß macht der Milla beim Schwert schwingen zuzusehen weil mehr gibt es nicht zu sehen oder hören.
Nichts neues Eine Wiedergabe des Inhalts erspare ich mir, denn die Geschichte ist nicht wirklich neu. Es spielt in weit entfernter Zukunft (O-Ton "eine Welt, die ihr nicht versteht"), in der es nur noch zwei verschiedene Wesen gibt, die gegeneinander kämpfen: vampirartige Wesen mit dem Namen "Hämophagen" und Menschen. Nun haben die Menschen ein Gift entwickelt, um alle Hämophagen auszulöschen.
Die Protagonistin, Violet (Milla Jovovich), kämpft gemeinsam mit den Hämophagen gegen die Verbreitung dieses Gegenmittels. Als ihre Gruppe einen kleinen Jungen (Six) umbringen will, der angeblich das Gegenmittel in sich trägt, lehnt sich Violet nun auch gegen ihre eigenen Männer auf, da sie das Kind um jeden Preis schützen will, was auf ihren unerfüllbaren Kinderwunsch zurückschließt.
Tolle Bilder, super Effekte, viel Action. Allerdings ein bisschen zu viel des Guten. Violet kämpft in jeder zweiten Szene gegen durchschnittlich 100 Männer an - und gewinnt natürlich immer. Wirkt einfach nur wie ein Klamauk auf mich, denn der Plot ist einfach nichts neues und der Film bietet nichts außer Action und Effekte.
Der definitiv schlechteste Film aller Zeiten Eigentlich wollte ich diesen Film Stück für Stück auseinandernehmen, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wo man anfangen soll. Ganz abgesehen davon hat mir der Film genug meiner Lebenszeit gestohlen, als dass ich hier in einer Rezension noch mehr davon vergeude. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben so einen schlechten Film gesehen. Es gibt zwar einiges an Trash-Filmen in dieser Welt, aber die nehmen sich wenigstens selbst nicht ernst. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.
Vampirmodel auf dem Laufsteg Im Leben jeder Ameise gibt es Momente, an denen Sie verflucht, aufgestanden zu sein oder die Schwiegermutter zu Weihnachten durch die Tür gelassen zu haben oder eben nicht die Hände vom Schicksalsknopf zum Abspielen einer DVD gelassen zu haben. Eher selten im Leben einer Ameise sind die Momente, in denen sie obgleich ihrer Wahl sowohl flucht als auch jubiliert:
Irgendwann in der Zukunft ist die Menschheit immer noch verd*mmt gut darin, sich möglichst qualvoll, brutal und last but not least sinnfrei umzubringen. Diesmal ist es ein Virus, der bei den Infizierten zur rapiden Leistungssteigerung bei noch rapider absteigenderer Lebenszeit führt. Aufgrund der mitwachsenden Eckzähne nennt man das Phänomen erschreckend kreativ "Vampirismus". Da sich Frieden in Hollywood noch nie gut verkauft hat, wird der Film-Mensch auf eine gnadenlose Vernichtungsmission gegen die infizierten Pseudovampire geschickt. Ultraviolet, die coolste, schönste und einzig fähige Vampiristin mopst in diesen totalitären Zeiten das finale Vernichtungswerkzeug der Menschen, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Jedenfalls ist es für Ultraviolet (Milla Jovovich) eine faustdicke Überraschung, und ihre ungeahnt wachsenden Mutterinstikte führen flott dazu, dass sie sich den Rest des Films auf der Flucht vor allen Seiten befindet u alles und mehr niederwalzt, das so naiv ist, sich ihr in den Weg zu stellen.
Kurt Wimmer u Equilibrium - eine furios gelungene Mischung, ohne Zweifel - die man bei Kurt Wimmer u Ultraviolet allerdings ganz gaanz schnell wieder vergessen sollte. Anders als benachbarte Kritiker hatte ich persönlich kein Problem, der nach Substanz hungernden Handlung zu folgen. Mein Problem bestand eher darin, meine Schläfen angesichts des zunehmend schwachsinniger werdenden Humbugs hinreichend zu massieren. Sei es nun Plot, Dramaturgie, Tiefgang, Kampfchoreographie, Actionszenen oder auch nur schauspielerische Leistung, all das ist bei Ultraviolet auf einem so erbärmlichen Niveau, dass mir der Kopf zu implodieren droht, wenn ich nur an einen der zahllosen Tiefpunkte denke, die wie bei jedem wirklich schlechten Film immer noch eins drauf u unter die Gürtellinie zu setzen verstanden. Mit der als grellbunte Comicwelt samt künstlich aufgesetzten Bilder durchwobenen Atmosphäre habe ich mich nach einer kurzen Weile durchaus arrangieren können, schließlich spielt Milla Jovovich in einer Rolle, die den Film nicht nur benamt, sondern auch trägt, versinnbildlicht u verkörpert.
Ergo: Eine futuristische Kampfamazone metzelt u metzelt u metzelt u metzelt - ein durchaus erfolgsträchtiges Konzept, dem in zu langen Zwischensequenzen seitens der stumpfsinnigen Handlung, den hirnpulverisierend schlechten Dialogen u einer Gefühlsduselei ersten Ranges nur leider fast ausnahmslos der Garaus gemacht wird. Was bleibt, ist einzig und allein Milla Jovovich, die nur stoisch und extrem hochgestylt bis zur letzten Haarspitze in die Kamera schauen muss, um den Unterhaltungswert sowohl zu reanimieren als auch in bisweilen extravagante Höhen zu schrauben. Ihre exaltierten Auftritte wirken zwar eher wie das Schreiten eines Models auf dem Catwalk, aber nicht zuletzt sieht es geradezu unverschämt ästhetisch, glamourös und cool aus. Unterlegt mit einem durchweg gelungenen Soundtrack und nur wenigen dafür aber erlesen gut arrangierten Bilderkompositionen verführt auch noch Ultraviolets zehntes "Watch me...!" im Angesicht einer gewaltigen Übermacht zum visuellen Aus- u Durchhalten.
Fazit:
Zwei extrem subjektive Sterne, und der ernst gemeinte Ratschlag, die Hände von diesem stumpfsinnigen Machwerk zu lassen.
5 Kommentare: Ein Film der das Medium nicht wert ist auf, dass er gebannt wurde. Dieser Film ist ein kläglicher Versuch einen weiteren Ästethik-Kampffilm im Science-Fiction Genre zu machen.
Die Geschichte ist für sich genommen nicht nur dumm sondern wird auch unglaublich langweilig und vorhersehbar erzählt.
Die Kampfszenen sind indiskutabel - man hat einfach überall geklaut (Matrix, Equilibrium...) das wäre verzeihlich - hätte man das auch gut umgesetzt.
Hat man aber nicht.
Lassen Sie die Finger weg, nehmen Sie das Geld, dass Sie für diesen Film ausgeben wollten und spülen es die Toilette herunter.
Damit verschaffen sie vielleicht einem Mitarbeiter des städtischen Klärwerks zu ein paar Bier.
Ohne Kunst Der Film ist die DVD nicht wert. Ich frage mich wie ein Film mit so schlechten Effekten 30Mio. kosten kann. Vielleicht waren die Schauspieler teuer aber dann waren die ihr Geld auch nicht wert!
Ich musste nach 30 Minuten ausschalten und ich schaffe es Helge Schneider Filme zu ende zu schauen!
Die Idee ist vielleicht ganz ok aber die Umsetzung samt Dialogen mehr als Peinlich.
Ganz geeignet für Leute denen es Spaß macht der Milla beim Schwert schwingen zuzusehen weil mehr gibt es nicht zu sehen oder hören.
Nichts neues Eine Wiedergabe des Inhalts erspare ich mir, denn die Geschichte ist nicht wirklich neu. Es spielt in weit entfernter Zukunft (O-Ton "eine Welt, die ihr nicht versteht"), in der es nur noch zwei verschiedene Wesen gibt, die gegeneinander kämpfen: vampirartige Wesen mit dem Namen "Hämophagen" und Menschen. Nun haben die Menschen ein Gift entwickelt, um alle Hämophagen auszulöschen.
Die Protagonistin, Violet (Milla Jovovich), kämpft gemeinsam mit den Hämophagen gegen die Verbreitung dieses Gegenmittels. Als ihre Gruppe einen kleinen Jungen (Six) umbringen will, der angeblich das Gegenmittel in sich trägt, lehnt sich Violet nun auch gegen ihre eigenen Männer auf, da sie das Kind um jeden Preis schützen will, was auf ihren unerfüllbaren Kinderwunsch zurückschließt.
Tolle Bilder, super Effekte, viel Action. Allerdings ein bisschen zu viel des Guten. Violet kämpft in jeder zweiten Szene gegen durchschnittlich 100 Männer an - und gewinnt natürlich immer. Wirkt einfach nur wie ein Klamauk auf mich, denn der Plot ist einfach nichts neues und der Film bietet nichts außer Action und Effekte.
Der definitiv schlechteste Film aller Zeiten Eigentlich wollte ich diesen Film Stück für Stück auseinandernehmen, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wo man anfangen soll. Ganz abgesehen davon hat mir der Film genug meiner Lebenszeit gestohlen, als dass ich hier in einer Rezension noch mehr davon vergeude. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben so einen schlechten Film gesehen. Es gibt zwar einiges an Trash-Filmen in dieser Welt, aber die nehmen sich wenigstens selbst nicht ernst. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.
Vampirmodel auf dem Laufsteg Im Leben jeder Ameise gibt es Momente, an denen Sie verflucht, aufgestanden zu sein oder die Schwiegermutter zu Weihnachten durch die Tür gelassen zu haben oder eben nicht die Hände vom Schicksalsknopf zum Abspielen einer DVD gelassen zu haben. Eher selten im Leben einer Ameise sind die Momente, in denen sie obgleich ihrer Wahl sowohl flucht als auch jubiliert:
Irgendwann in der Zukunft ist die Menschheit immer noch verd*mmt gut darin, sich möglichst qualvoll, brutal und last but not least sinnfrei umzubringen. Diesmal ist es ein Virus, der bei den Infizierten zur rapiden Leistungssteigerung bei noch rapider absteigenderer Lebenszeit führt. Aufgrund der mitwachsenden Eckzähne nennt man das Phänomen erschreckend kreativ "Vampirismus". Da sich Frieden in Hollywood noch nie gut verkauft hat, wird der Film-Mensch auf eine gnadenlose Vernichtungsmission gegen die infizierten Pseudovampire geschickt. Ultraviolet, die coolste, schönste und einzig fähige Vampiristin mopst in diesen totalitären Zeiten das finale Vernichtungswerkzeug der Menschen, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Jedenfalls ist es für Ultraviolet (Milla Jovovich) eine faustdicke Überraschung, und ihre ungeahnt wachsenden Mutterinstikte führen flott dazu, dass sie sich den Rest des Films auf der Flucht vor allen Seiten befindet u alles und mehr niederwalzt, das so naiv ist, sich ihr in den Weg zu stellen.
Kurt Wimmer u Equilibrium - eine furios gelungene Mischung, ohne Zweifel - die man bei Kurt Wimmer u Ultraviolet allerdings ganz gaanz schnell wieder vergessen sollte. Anders als benachbarte Kritiker hatte ich persönlich kein Problem, der nach Substanz hungernden Handlung zu folgen. Mein Problem bestand eher darin, meine Schläfen angesichts des zunehmend schwachsinniger werdenden Humbugs hinreichend zu massieren. Sei es nun Plot, Dramaturgie, Tiefgang, Kampfchoreographie, Actionszenen oder auch nur schauspielerische Leistung, all das ist bei Ultraviolet auf einem so erbärmlichen Niveau, dass mir der Kopf zu implodieren droht, wenn ich nur an einen der zahllosen Tiefpunkte denke, die wie bei jedem wirklich schlechten Film immer noch eins drauf u unter die Gürtellinie zu setzen verstanden. Mit der als grellbunte Comicwelt samt künstlich aufgesetzten Bilder durchwobenen Atmosphäre habe ich mich nach einer kurzen Weile durchaus arrangieren können, schließlich spielt Milla Jovovich in einer Rolle, die den Film nicht nur benamt, sondern auch trägt, versinnbildlicht u verkörpert.
Ergo: Eine futuristische Kampfamazone metzelt u metzelt u metzelt u metzelt - ein durchaus erfolgsträchtiges Konzept, dem in zu langen Zwischensequenzen seitens der stumpfsinnigen Handlung, den hirnpulverisierend schlechten Dialogen u einer Gefühlsduselei ersten Ranges nur leider fast ausnahmslos der Garaus gemacht wird. Was bleibt, ist einzig und allein Milla Jovovich, die nur stoisch und extrem hochgestylt bis zur letzten Haarspitze in die Kamera schauen muss, um den Unterhaltungswert sowohl zu reanimieren als auch in bisweilen extravagante Höhen zu schrauben. Ihre exaltierten Auftritte wirken zwar eher wie das Schreiten eines Models auf dem Catwalk, aber nicht zuletzt sieht es geradezu unverschämt ästhetisch, glamourös und cool aus. Unterlegt mit einem durchweg gelungenen Soundtrack und nur wenigen dafür aber erlesen gut arrangierten Bilderkompositionen verführt auch noch Ultraviolets zehntes "Watch me...!" im Angesicht einer gewaltigen Übermacht zum visuellen Aus- u Durchhalten.
Fazit:
Zwei extrem subjektive Sterne, und der ernst gemeinte Ratschlag, die Hände von diesem stumpfsinnigen Machwerk zu lassen.
5 Kommentare: Ein Film der das Medium nicht wert ist auf, dass er gebannt wurde. Dieser Film ist ein kläglicher Versuch einen weiteren Ästethik-Kampffilm im Science-Fiction Genre zu machen.
Die Geschichte ist für sich genommen nicht nur dumm sondern wird auch unglaublich langweilig und vorhersehbar erzählt.
Die Kampfszenen sind indiskutabel - man hat einfach überall geklaut (Matrix, Equilibrium...) das wäre verzeihlich - hätte man das auch gut umgesetzt.
Hat man aber nicht.
Lassen Sie die Finger weg, nehmen Sie das Geld, dass Sie für diesen Film ausgeben wollten und spülen es die Toilette herunter.
Damit verschaffen sie vielleicht einem Mitarbeiter des städtischen Klärwerks zu ein paar Bier.
Ohne Kunst Der Film ist die DVD nicht wert. Ich frage mich wie ein Film mit so schlechten Effekten 30Mio. kosten kann. Vielleicht waren die Schauspieler teuer aber dann waren die ihr Geld auch nicht wert!
Ich musste nach 30 Minuten ausschalten und ich schaffe es Helge Schneider Filme zu ende zu schauen!
Die Idee ist vielleicht ganz ok aber die Umsetzung samt Dialogen mehr als Peinlich.
Ganz geeignet für Leute denen es Spaß macht der Milla beim Schwert schwingen zuzusehen weil mehr gibt es nicht zu sehen oder hören.
Nichts neues Eine Wiedergabe des Inhalts erspare ich mir, denn die Geschichte ist nicht wirklich neu. Es spielt in weit entfernter Zukunft (O-Ton "eine Welt, die ihr nicht versteht"), in der es nur noch zwei verschiedene Wesen gibt, die gegeneinander kämpfen: vampirartige Wesen mit dem Namen "Hämophagen" und Menschen. Nun haben die Menschen ein Gift entwickelt, um alle Hämophagen auszulöschen.
Die Protagonistin, Violet (Milla Jovovich), kämpft gemeinsam mit den Hämophagen gegen die Verbreitung dieses Gegenmittels. Als ihre Gruppe einen kleinen Jungen (Six) umbringen will, der angeblich das Gegenmittel in sich trägt, lehnt sich Violet nun auch gegen ihre eigenen Männer auf, da sie das Kind um jeden Preis schützen will, was auf ihren unerfüllbaren Kinderwunsch zurückschließt.
Tolle Bilder, super Effekte, viel Action. Allerdings ein bisschen zu viel des Guten. Violet kämpft in jeder zweiten Szene gegen durchschnittlich 100 Männer an - und gewinnt natürlich immer. Wirkt einfach nur wie ein Klamauk auf mich, denn der Plot ist einfach nichts neues und der Film bietet nichts außer Action und Effekte.
Der definitiv schlechteste Film aller Zeiten Eigentlich wollte ich diesen Film Stück für Stück auseinandernehmen, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wo man anfangen soll. Ganz abgesehen davon hat mir der Film genug meiner Lebenszeit gestohlen, als dass ich hier in einer Rezension noch mehr davon vergeude. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben so einen schlechten Film gesehen. Es gibt zwar einiges an Trash-Filmen in dieser Welt, aber die nehmen sich wenigstens selbst nicht ernst. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.
Vampirmodel auf dem Laufsteg Im Leben jeder Ameise gibt es Momente, an denen Sie verflucht, aufgestanden zu sein oder die Schwiegermutter zu Weihnachten durch die Tür gelassen zu haben oder eben nicht die Hände vom Schicksalsknopf zum Abspielen einer DVD gelassen zu haben. Eher selten im Leben einer Ameise sind die Momente, in denen sie obgleich ihrer Wahl sowohl flucht als auch jubiliert:
Irgendwann in der Zukunft ist die Menschheit immer noch verd*mmt gut darin, sich möglichst qualvoll, brutal und last but not least sinnfrei umzubringen. Diesmal ist es ein Virus, der bei den Infizierten zur rapiden Leistungssteigerung bei noch rapider absteigenderer Lebenszeit führt. Aufgrund der mitwachsenden Eckzähne nennt man das Phänomen erschreckend kreativ "Vampirismus". Da sich Frieden in Hollywood noch nie gut verkauft hat, wird der Film-Mensch auf eine gnadenlose Vernichtungsmission gegen die infizierten Pseudovampire geschickt. Ultraviolet, die coolste, schönste und einzig fähige Vampiristin mopst in diesen totalitären Zeiten das finale Vernichtungswerkzeug der Menschen, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Jedenfalls ist es für Ultraviolet (Milla Jovovich) eine faustdicke Überraschung, und ihre ungeahnt wachsenden Mutterinstikte führen flott dazu, dass sie sich den Rest des Films auf der Flucht vor allen Seiten befindet u alles und mehr niederwalzt, das so naiv ist, sich ihr in den Weg zu stellen.
Kurt Wimmer u Equilibrium - eine furios gelungene Mischung, ohne Zweifel - die man bei Kurt Wimmer u Ultraviolet allerdings ganz gaanz schnell wieder vergessen sollte. Anders als benachbarte Kritiker hatte ich persönlich kein Problem, der nach Substanz hungernden Handlung zu folgen. Mein Problem bestand eher darin, meine Schläfen angesichts des zunehmend schwachsinniger werdenden Humbugs hinreichend zu massieren. Sei es nun Plot, Dramaturgie, Tiefgang, Kampfchoreographie, Actionszenen oder auch nur schauspielerische Leistung, all das ist bei Ultraviolet auf einem so erbärmlichen Niveau, dass mir der Kopf zu implodieren droht, wenn ich nur an einen der zahllosen Tiefpunkte denke, die wie bei jedem wirklich schlechten Film immer noch eins drauf u unter die Gürtellinie zu setzen verstanden. Mit der als grellbunte Comicwelt samt künstlich aufgesetzten Bilder durchwobenen Atmosphäre habe ich mich nach einer kurzen Weile durchaus arrangieren können, schließlich spielt Milla Jovovich in einer Rolle, die den Film nicht nur benamt, sondern auch trägt, versinnbildlicht u verkörpert.
Ergo: Eine futuristische Kampfamazone metzelt u metzelt u metzelt u metzelt - ein durchaus erfolgsträchtiges Konzept, dem in zu langen Zwischensequenzen seitens der stumpfsinnigen Handlung, den hirnpulverisierend schlechten Dialogen u einer Gefühlsduselei ersten Ranges nur leider fast ausnahmslos der Garaus gemacht wird. Was bleibt, ist einzig und allein Milla Jovovich, die nur stoisch und extrem hochgestylt bis zur letzten Haarspitze in die Kamera schauen muss, um den Unterhaltungswert sowohl zu reanimieren als auch in bisweilen extravagante Höhen zu schrauben. Ihre exaltierten Auftritte wirken zwar eher wie das Schreiten eines Models auf dem Catwalk, aber nicht zuletzt sieht es geradezu unverschämt ästhetisch, glamourös und cool aus. Unterlegt mit einem durchweg gelungenen Soundtrack und nur wenigen dafür aber erlesen gut arrangierten Bilderkompositionen verführt auch noch Ultraviolets zehntes "Watch me...!" im Angesicht einer gewaltigen Übermacht zum visuellen Aus- u Durchhalten.
Fazit:
Zwei extrem subjektive Sterne, und der ernst gemeinte Ratschlag, die Hände von diesem stumpfsinnigen Machwerk zu lassen.
5 Kommentare: Ein Film der das Medium nicht wert ist auf, dass er gebannt wurde. Dieser Film ist ein kläglicher Versuch einen weiteren Ästethik-Kampffilm im Science-Fiction Genre zu machen.
Die Geschichte ist für sich genommen nicht nur dumm sondern wird auch unglaublich langweilig und vorhersehbar erzählt.
Die Kampfszenen sind indiskutabel - man hat einfach überall geklaut (Matrix, Equilibrium...) das wäre verzeihlich - hätte man das auch gut umgesetzt.
Hat man aber nicht.
Lassen Sie die Finger weg, nehmen Sie das Geld, dass Sie für diesen Film ausgeben wollten und spülen es die Toilette herunter.
Damit verschaffen sie vielleicht einem Mitarbeiter des städtischen Klärwerks zu ein paar Bier.
Ohne Kunst Der Film ist die DVD nicht wert. Ich frage mich wie ein Film mit so schlechten Effekten 30Mio. kosten kann. Vielleicht waren die Schauspieler teuer aber dann waren die ihr Geld auch nicht wert!
Ich musste nach 30 Minuten ausschalten und ich schaffe es Helge Schneider Filme zu ende zu schauen!
Die Idee ist vielleicht ganz ok aber die Umsetzung samt Dialogen mehr als Peinlich.
Ganz geeignet für Leute denen es Spaß macht der Milla beim Schwert schwingen zuzusehen weil mehr gibt es nicht zu sehen oder hören.
Nichts neues Eine Wiedergabe des Inhalts erspare ich mir, denn die Geschichte ist nicht wirklich neu. Es spielt in weit entfernter Zukunft (O-Ton "eine Welt, die ihr nicht versteht"), in der es nur noch zwei verschiedene Wesen gibt, die gegeneinander kämpfen: vampirartige Wesen mit dem Namen "Hämophagen" und Menschen. Nun haben die Menschen ein Gift entwickelt, um alle Hämophagen auszulöschen.
Die Protagonistin, Violet (Milla Jovovich), kämpft gemeinsam mit den Hämophagen gegen die Verbreitung dieses Gegenmittels. Als ihre Gruppe einen kleinen Jungen (Six) umbringen will, der angeblich das Gegenmittel in sich trägt, lehnt sich Violet nun auch gegen ihre eigenen Männer auf, da sie das Kind um jeden Preis schützen will, was auf ihren unerfüllbaren Kinderwunsch zurückschließt.
Tolle Bilder, super Effekte, viel Action. Allerdings ein bisschen zu viel des Guten. Violet kämpft in jeder zweiten Szene gegen durchschnittlich 100 Männer an - und gewinnt natürlich immer. Wirkt einfach nur wie ein Klamauk auf mich, denn der Plot ist einfach nichts neues und der Film bietet nichts außer Action und Effekte.
Der definitiv schlechteste Film aller Zeiten Eigentlich wollte ich diesen Film Stück für Stück auseinandernehmen, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wo man anfangen soll. Ganz abgesehen davon hat mir der Film genug meiner Lebenszeit gestohlen, als dass ich hier in einer Rezension noch mehr davon vergeude. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben so einen schlechten Film gesehen. Es gibt zwar einiges an Trash-Filmen in dieser Welt, aber die nehmen sich wenigstens selbst nicht ernst. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.
Vampirmodel auf dem Laufsteg Im Leben jeder Ameise gibt es Momente, an denen Sie verflucht, aufgestanden zu sein oder die Schwiegermutter zu Weihnachten durch die Tür gelassen zu haben oder eben nicht die Hände vom Schicksalsknopf zum Abspielen einer DVD gelassen zu haben. Eher selten im Leben einer Ameise sind die Momente, in denen sie obgleich ihrer Wahl sowohl flucht als auch jubiliert:
Irgendwann in der Zukunft ist die Menschheit immer noch verd*mmt gut darin, sich möglichst qualvoll, brutal und last but not least sinnfrei umzubringen. Diesmal ist es ein Virus, der bei den Infizierten zur rapiden Leistungssteigerung bei noch rapider absteigenderer Lebenszeit führt. Aufgrund der mitwachsenden Eckzähne nennt man das Phänomen erschreckend kreativ "Vampirismus". Da sich Frieden in Hollywood noch nie gut verkauft hat, wird der Film-Mensch auf eine gnadenlose Vernichtungsmission gegen die infizierten Pseudovampire geschickt. Ultraviolet, die coolste, schönste und einzig fähige Vampiristin mopst in diesen totalitären Zeiten das finale Vernichtungswerkzeug der Menschen, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Jedenfalls ist es für Ultraviolet (Milla Jovovich) eine faustdicke Überraschung, und ihre ungeahnt wachsenden Mutterinstikte führen flott dazu, dass sie sich den Rest des Films auf der Flucht vor allen Seiten befindet u alles und mehr niederwalzt, das so naiv ist, sich ihr in den Weg zu stellen.
Kurt Wimmer u Equilibrium - eine furios gelungene Mischung, ohne Zweifel - die man bei Kurt Wimmer u Ultraviolet allerdings ganz gaanz schnell wieder vergessen sollte. Anders als benachbarte Kritiker hatte ich persönlich kein Problem, der nach Substanz hungernden Handlung zu folgen. Mein Problem bestand eher darin, meine Schläfen angesichts des zunehmend schwachsinniger werdenden Humbugs hinreichend zu massieren. Sei es nun Plot, Dramaturgie, Tiefgang, Kampfchoreographie, Actionszenen oder auch nur schauspielerische Leistung, all das ist bei Ultraviolet auf einem so erbärmlichen Niveau, dass mir der Kopf zu implodieren droht, wenn ich nur an einen der zahllosen Tiefpunkte denke, die wie bei jedem wirklich schlechten Film immer noch eins drauf u unter die Gürtellinie zu setzen verstanden. Mit der als grellbunte Comicwelt samt künstlich aufgesetzten Bilder durchwobenen Atmosphäre habe ich mich nach einer kurzen Weile durchaus arrangieren können, schließlich spielt Milla Jovovich in einer Rolle, die den Film nicht nur benamt, sondern auch trägt, versinnbildlicht u verkörpert.
Ergo: Eine futuristische Kampfamazone metzelt u metzelt u metzelt u metzelt - ein durchaus erfolgsträchtiges Konzept, dem in zu langen Zwischensequenzen seitens der stumpfsinnigen Handlung, den hirnpulverisierend schlechten Dialogen u einer Gefühlsduselei ersten Ranges nur leider fast ausnahmslos der Garaus gemacht wird. Was bleibt, ist einzig und allein Milla Jovovich, die nur stoisch und extrem hochgestylt bis zur letzten Haarspitze in die Kamera schauen muss, um den Unterhaltungswert sowohl zu reanimieren als auch in bisweilen extravagante Höhen zu schrauben. Ihre exaltierten Auftritte wirken zwar eher wie das Schreiten eines Models auf dem Catwalk, aber nicht zuletzt sieht es geradezu unverschämt ästhetisch, glamourös und cool aus. Unterlegt mit einem durchweg gelungenen Soundtrack und nur wenigen dafür aber erlesen gut arrangierten Bilderkompositionen verführt auch noch Ultraviolets zehntes "Watch me...!" im Angesicht einer gewaltigen Übermacht zum visuellen Aus- u Durchhalten.
Fazit:
Zwei extrem subjektive Sterne, und der ernst gemeinte Ratschlag, die Hände von diesem stumpfsinnigen Machwerk zu lassen.
5 Kommentare: Ein Film der das Medium nicht wert ist auf, dass er gebannt wurde. Dieser Film ist ein kläglicher Versuch einen weiteren Ästethik-Kampffilm im Science-Fiction Genre zu machen.
Die Geschichte ist für sich genommen nicht nur dumm sondern wird auch unglaublich langweilig und vorhersehbar erzählt.
Die Kampfszenen sind indiskutabel - man hat einfach überall geklaut (Matrix, Equilibrium...) das wäre verzeihlich - hätte man das auch gut umgesetzt.
Hat man aber nicht.
Lassen Sie die Finger weg, nehmen Sie das Geld, dass Sie für diesen Film ausgeben wollten und spülen es die Toilette herunter.
Damit verschaffen sie vielleicht einem Mitarbeiter des städtischen Klärwerks zu ein paar Bier.
Ohne Kunst Der Film ist die DVD nicht wert. Ich frage mich wie ein Film mit so schlechten Effekten 30Mio. kosten kann. Vielleicht waren die Schauspieler teuer aber dann waren die ihr Geld auch nicht wert!
Ich musste nach 30 Minuten ausschalten und ich schaffe es Helge Schneider Filme zu ende zu schauen!
Die Idee ist vielleicht ganz ok aber die Umsetzung samt Dialogen mehr als Peinlich.
Ganz geeignet für Leute denen es Spaß macht der Milla beim Schwert schwingen zuzusehen weil mehr gibt es nicht zu sehen oder hören.
Nichts neues Eine Wiedergabe des Inhalts erspare ich mir, denn die Geschichte ist nicht wirklich neu. Es spielt in weit entfernter Zukunft (O-Ton "eine Welt, die ihr nicht versteht"), in der es nur noch zwei verschiedene Wesen gibt, die gegeneinander kämpfen: vampirartige Wesen mit dem Namen "Hämophagen" und Menschen. Nun haben die Menschen ein Gift entwickelt, um alle Hämophagen auszulöschen.
Die Protagonistin, Violet (Milla Jovovich), kämpft gemeinsam mit den Hämophagen gegen die Verbreitung dieses Gegenmittels. Als ihre Gruppe einen kleinen Jungen (Six) umbringen will, der angeblich das Gegenmittel in sich trägt, lehnt sich Violet nun auch gegen ihre eigenen Männer auf, da sie das Kind um jeden Preis schützen will, was auf ihren unerfüllbaren Kinderwunsch zurückschließt.
Tolle Bilder, super Effekte, viel Action. Allerdings ein bisschen zu viel des Guten. Violet kämpft in jeder zweiten Szene gegen durchschnittlich 100 Männer an - und gewinnt natürlich immer. Wirkt einfach nur wie ein Klamauk auf mich, denn der Plot ist einfach nichts neues und der Film bietet nichts außer Action und Effekte.
Der definitiv schlechteste Film aller Zeiten Eigentlich wollte ich diesen Film Stück für Stück auseinandernehmen, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wo man anfangen soll. Ganz abgesehen davon hat mir der Film genug meiner Lebenszeit gestohlen, als dass ich hier in einer Rezension noch mehr davon vergeude. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben so einen schlechten Film gesehen. Es gibt zwar einiges an Trash-Filmen in dieser Welt, aber die nehmen sich wenigstens selbst nicht ernst. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.
Vampirmodel auf dem Laufsteg Im Leben jeder Ameise gibt es Momente, an denen Sie verflucht, aufgestanden zu sein oder die Schwiegermutter zu Weihnachten durch die Tür gelassen zu haben oder eben nicht die Hände vom Schicksalsknopf zum Abspielen einer DVD gelassen zu haben. Eher selten im Leben einer Ameise sind die Momente, in denen sie obgleich ihrer Wahl sowohl flucht als auch jubiliert:
Irgendwann in der Zukunft ist die Menschheit immer noch verd*mmt gut darin, sich möglichst qualvoll, brutal und last but not least sinnfrei umzubringen. Diesmal ist es ein Virus, der bei den Infizierten zur rapiden Leistungssteigerung bei noch rapider absteigenderer Lebenszeit führt. Aufgrund der mitwachsenden Eckzähne nennt man das Phänomen erschreckend kreativ "Vampirismus". Da sich Frieden in Hollywood noch nie gut verkauft hat, wird der Film-Mensch auf eine gnadenlose Vernichtungsmission gegen die infizierten Pseudovampire geschickt. Ultraviolet, die coolste, schönste und einzig fähige Vampiristin mopst in diesen totalitären Zeiten das finale Vernichtungswerkzeug der Menschen, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Jedenfalls ist es für Ultraviolet (Milla Jovovich) eine faustdicke Überraschung, und ihre ungeahnt wachsenden Mutterinstikte führen flott dazu, dass sie sich den Rest des Films auf der Flucht vor allen Seiten befindet u alles und mehr niederwalzt, das so naiv ist, sich ihr in den Weg zu stellen.
Kurt Wimmer u Equilibrium - eine furios gelungene Mischung, ohne Zweifel - die man bei Kurt Wimmer u Ultraviolet allerdings ganz gaanz schnell wieder vergessen sollte. Anders als benachbarte Kritiker hatte ich persönlich kein Problem, der nach Substanz hungernden Handlung zu folgen. Mein Problem bestand eher darin, meine Schläfen angesichts des zunehmend schwachsinniger werdenden Humbugs hinreichend zu massieren. Sei es nun Plot, Dramaturgie, Tiefgang, Kampfchoreographie, Actionszenen oder auch nur schauspielerische Leistung, all das ist bei Ultraviolet auf einem so erbärmlichen Niveau, dass mir der Kopf zu implodieren droht, wenn ich nur an einen der zahllosen Tiefpunkte denke, die wie bei jedem wirklich schlechten Film immer noch eins drauf u unter die Gürtellinie zu setzen verstanden. Mit der als grellbunte Comicwelt samt künstlich aufgesetzten Bilder durchwobenen Atmosphäre habe ich mich nach einer kurzen Weile durchaus arrangieren können, schließlich spielt Milla Jovovich in einer Rolle, die den Film nicht nur benamt, sondern auch trägt, versinnbildlicht u verkörpert.
Ergo: Eine futuristische Kampfamazone metzelt u metzelt u metzelt u metzelt - ein durchaus erfolgsträchtiges Konzept, dem in zu langen Zwischensequenzen seitens der stumpfsinnigen Handlung, den hirnpulverisierend schlechten Dialogen u einer Gefühlsduselei ersten Ranges nur leider fast ausnahmslos der Garaus gemacht wird. Was bleibt, ist einzig und allein Milla Jovovich, die nur stoisch und extrem hochgestylt bis zur letzten Haarspitze in die Kamera schauen muss, um den Unterhaltungswert sowohl zu reanimieren als auch in bisweilen extravagante Höhen zu schrauben. Ihre exaltierten Auftritte wirken zwar eher wie das Schreiten eines Models auf dem Catwalk, aber nicht zuletzt sieht es geradezu unverschämt ästhetisch, glamourös und cool aus. Unterlegt mit einem durchweg gelungenen Soundtrack und nur wenigen dafür aber erlesen gut arrangierten Bilderkompositionen verführt auch noch Ultraviolets zehntes "Watch me...!" im Angesicht einer gewaltigen Übermacht zum visuellen Aus- u Durchhalten.
Fazit:
Zwei extrem subjektive Sterne, und der ernst gemeinte Ratschlag, die Hände von diesem stumpfsinnigen Machwerk zu lassen.