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King Ralph
mit John Goodman, Peter O'Toole, John Hurt, Regie: David S. Ward
DVD bei Amazon: EUR 6,99 EUR 6,97
(9 gebraucht ab EUR 1,84)
Erscheinungsdatum: Januar 2002
Amazon.de-Verkaufsrang 6029
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
... einfacher aber netter Spass rund um das englische Königshaus ...
Dabei soll der Begriff "einfach" durchaus nicht abwertend interpretiert werden. Nein, ganz im Gegenteil. "King Ralph" ist eine sehr unterhaltsame und liebevoll in Szene gesetzte Komödie, die einfach nur Freude macht.

Dies liegt natürlich vor allem an den beiden tollen Hauptdarstellern, die für diesen Film wie geschaffen sind. Allen voran John Goodman (bekannt aus "Roseanne"), der mit seiner coolen und direkten Art auf Anhieb zu begeistern weiss und somit für den "King" geradezu prädestiniert ist. Peter O'Toole, unter anderem bekannt aus dem Klassiker "Lawrence von Arabien", ist da natürlich noch ein ganz anderes Kaliber. Ein großartiger Charakterdarsteller, der den absolut steifen Engländer gibt, der dennoch in einigen bizarren Situationen sein schelmisches Lächeln nicht verbergen kann. Ich finde es Prima, dass Peter O'Toole sich für diesen Spass nicht zu schade war.

Zur Story:

Durch ein ach so großes Unglück wird das gesamte englische Königsfamilie dahingerafft. Ein neuer Thronanwärter ist nicht in Sicht. Naja, doch. Einen gibt es da schon. Er heißt Ralph Jones und ist Unterhaltungssänger in Las Vegas.

Diesen holt man kurzerhand ins englische Königshaus. Sein Privatsekretär (Peter O'Toole) versucht nun aus Ralph in kürzester Zeit den perfekten Monarchen zu machen. Eine schier unlösbare Aufgabe.

Doch Ralph fühlt sich von Anfang an in seiner neuen Haut nicht wohl und versucht seine eigenen Wege zu gehen. Hierzu gehört auch Miranda, seine Herzensdame, die er eigentlich nicht lieben darf...

Qualität in punkto Bild und Ton ist OK.

Ein schöner Film, den man immer wieder gerne guckt.

Volle Punktzahl und Kaufempfehlung.

Lustig wie Roseanne!!
King Ralp stellt eine lustige Komödie da mit dem gleichen Humor der Serie Roseanne. Der sympatische Hauptdarsteller wird vielen immer noch bekannt sein aus dieser Serie und auch hier legt er eine weiteren super Auftritt ab, den der Zuschauer sofort in Herz schliessen wird. Die Handlungs ist ganz einfach gehalten, normaler Arbeit kriegt Königtitel und verliebt sich ein einfach Frau, diese Liebe darf nicht sein und wird auch von Königsvolk nicht gerne gesehen. Doch das ist ihm egal, er versucht sich als König zu entablieren mit Anfangsschwierigkeiten. Dies will jemand ausnutzen und ihm von Thron stürtzen, aber dieser hat nicht mit Ralphy gerechnet.

Lustige liebenswerte Komödie die zwar nicht neues bietet, aber durch gute Darsteller jeder Menge Gags dem Zuschauer gefallen wird. Ein Film wahrlich zugeschnitten auf das normale Volk, hier ist der spaß garantiert. King Ralphy is the King und das ist auch gut so!!!

Für Gott und Vaterland... ähm, oder so
"King Ralph" ist eine fetzige, gutherzige und weitgehend überraschungsfreie Komödie mit einem glänzend aufgelegten Hauptdarsteller. Besonders letzteres macht sie unterhaltsam trotz der zumindest beim zweiten Sehen offenkundigen Schema-F-Inszenierung. Eine samt und sonders dahingeraffte Königsfamilie, ein illegitimer Sproß irgendeines Seitenlinienherzogs, dazu grottiger Barpianist in Vegas und darüberhinaus aus den USA ("unseren überseeischen Kolonien", wie ein degeneriertes Mitglied des englischen Adels naserümpfend bemerkt), der nunmehr zum Retter der Monarchie und gleich des gesamten Commonwealth werden muss - das sind lustige Zutaten und sie werden auch weidlich eingesetzt. King Ralph, mit seiner unkonventionellen und unbekümmert-tapsigen Art natürlich bald der Held des Volkes, übersteht allerlei Intrigen - comedy as usual, mag man sagen, aber immerhin sehr lustig vorgetragen. Und mit Peter O'Toole als Sir Cedric Willingham schafft der Film genau das richtige Gegengewicht zum manchmal schon klamaukigen Goodman.

Fecit - und Fazit: Für den gröberen Gebrauch durchaus geeignet ;-)

Ein charmanter und unterhaltsamer England- Film.
Fuer die Hauptrollen wurden wirklich Schauspieler mit Klasse ausgewaehlt. Durch die etwas sarkastische sowie distinguirte Ausdrucksweise von Peter O'Toole im Gegensatz zu der froehlich-lockeren amerikanishcen Art John Goodman's- Das muss einen einfach zum Schmunzeln bringen!

God save King Ralph I
King Ralph ist eine der liebenswertesten Komödien der vergangen Jahre, welche bis zur letzten Sequenz von einem unverwechselbaren britischen Humor und beißender Selbstironie getragen wird. John Goodman und Peter O'Toole als steifer Sir Willingham (mit genialer Mimik verkörpert), bieten eine absolut brilliante Bandbreite ihres schauspielerischen Könnens und spielen ihre Charaktere mit einer unvergelichbaren Leichtigkeit. Die musikalische Einlage der Interpretation von Little Richard im Buckingham Palace gehört wohl zu den skurilsten Szenen im ganzen Film. Für Anhänger des britischen Humors mit 10 Sternen zu empfehlen und für O'Toole Fans ein absolutes Muß.

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In the Electric Mist - Mord in Louisiana
mit Tommy Lee Jones, John Goodman, Peter Sarsgaard, Regie: Bertrand Tavernier
DVD bei Amazon: EUR 14,99 EUR 12,99
(13 gebraucht ab EUR 5,65)
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Amazon.de-Verkaufsrang 2757
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
Produkttext Atmosphärisch dichter Thriller um eine mysteriöse Mordserie in Lousiana mit Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones in der HauptrolleFeatures: Aufwendig produzierter Thriller mit Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones ("No Country for Old Men") in der Hauptrolle Offizieller Wettbewerbsbeitrag ...
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5 Kommentare:
Bemerkenswert anders
Jenseits der ausgetretenen Pfade bewegt sich Tommy Lee Jones seit jeher am besten. Wie schon in den "Three burials ..." verkörpert Jones das knautschgesichtige Raubein mit Herz, hier in einem ebenso spannungsgeladenen wie gefühlsbetonten Thriller. Mit hochkarätiger Besetzung, einem grandiosen Soundtrack und mit typisch französischem Fingerspitzengefühl gelingt es Regisseur Bertrand Tavernier, den Geist, die Mystik und die Geschichte der Sümpfe Louisianas in beeindruckenden Bildern zum Leben zu erwecken. Ganz ohne die handelsübichen hektischen Kamerafahrten durch Kugelhagel und Blutspritzer.

Natürlich gefällt das nicht jedem. Oder, um es mit Jones alias Dave Robicheaux zu sagen: "I think there's two ways of looking at the idea of understanding. One is, if you don't look you never will see. And the other is, if you look a little less you'll understand a hell of a lot more." Unbedingt im Südstaaten-Original anschauen, Untertitel sind dabei.

Gähnende Langeweile...
Mag ja sein, dass der Film den Geist der Südstaaten einzufangen versucht, allerdings ist es auch nur bei dem Versuch geblieben.

Die Handlung ist schnell erzählt. Ein Cop jagt einen Mörder junger Frauen, und kriegt ihn zu fassen, indem er ihm einen Beweis unterschiebt. Im Grunde hätte die Handlung in rund 30 Minuten erzählt werden können. Aufgeblasen wird der Film durch Nebenhandlungen, die teils langatmig, absurd und unfreiwillig komisch daherkommen.
Zum einen ist da die Nebenhandlung um eine Filmproduktion, die im Grunde nichts mit der Haupthandlung zu tun hat. Ihr wird aber dermaßen viel Gewicht gegeben, dass man als Zuschauer zeitweise den Plot um den Mädchenmord verdrängt, und sich minutenlang durch triviale, pseudo-anspruchsvolle Gespräche langweilen zu lassen.
Desweiteren gibt es eine Nebenhandlung um Geister (???) aus dem Bürgerkrieg. Der Protagonist scheint im Laufe des Films auch eine Zeitreise zu machen, um sich auf einem Photo ablichten zu lassen, dass dann in einem alten Buch auftaucht (kein Scherz).
Hinzu kommt das große Breittreten der Katastrophe von New Orleans... ja, auch der letzte Zuschauer hat verstanden, was da passiert ist... muss das Ganze im Verlauf der Handlung immer und immer wieder breitgetreten werden? Es wirkt schon so, als würde der Regisseur bzw. die Autoren versuchen ein Trauma zu bewältigen. Nur schade, dass sie damit ihren Zuschauern mit diesem Film ein Trauma verpassen.

Der sonst so begabte Schauspieler Tommy Lee Jones spielt gelangweilt und ohne jede Inspiration. Im Grunde kopiert er lieblos seinen Part aus "No Country for Old Man", füllt ihn etwas mit Südstaaten Klisches auf, und viola... schon haben wir uns den Hauptcharakter gebaut.
Die Inszinierung ist ebenfalls langatmig, kommt ohne echte Höhepunkte oder erinnerungswürde Szenen daher.

Nach 120 Minuten, die sich mindestens wie 4 Stunden anfühlen) hat man es dann geschafft, und fragt sich unweigerlich, was das Ganze sollte.

Halten Sie sich von diesem Film fern, sofern sie keine Einschlafprobleme haben, oder 120 Minuten ihres Lebens verschenken wollen...

Eine neue Erfahrung
Meine Frau und ich haben die Bluray am Donnerstag geguckt, ok....versucht zu schauen und hier eine kurze Zusammenfassung der Eindrücke:

Erstmals für die HD-Fan-Gemeinde:

Das Bild ist sehr gut. Feine Durchzeichnung der Konturen, kommt sehr plastisch rüber. Einige Scenen wirken etwas verrauscht, doch dies wird wahrscheinlich mit Absicht so wiedergegeben.

Der Ton ist ok, auch wenn die Surroundlautsprecher nicht wirklich viel zu tun haben. Die Stimmen kommen natürlich und deutlich rüber.

Nun zum Film, denn das ist was eigentlich bewertet werden sollte:

Wir schauen eigentlich viele Filme und die Ansprüche sind eigentlich immer sehr gering. Manchmal muss man sich einfach auf was neues einlassen und das auf sich wirken lassen.

Es war jedoch der allererste Film, den wir beim ersten Anlauf nicht fertig gucken konnten. Nach knapp 50min haben wir abgeschaltet!
Wieso? Jeder der einzelnen Dialoge erreicht nicht mal die Qualität einer billigen brasilianischen Soup Opera. Teilweise ist es so billig, dass es peinlich ist zu gucken. TLJ ist einer unserer Lieblingsschauspieler, doch sowohl er als auch alle anderen enttäuschen auf voller Breite. Keiner der Schauspieler war in der Lage irgendwelche Emotionen rüber zu bringen. Egal welche Scene gerade gespielt wird, ob der Fund einer Leiche, Gespräche unter Freunden etc. jedes mal wirkt der Dialog wie abgelesen vom Zettel.

Ok, so dachten wir uns. Nein, einen Film nicht fertig gesehen zu haben geht einfach nicht. Am Tag darauf haben wir den Film noch mal angefangen zu gucken, diesmal in Originalsprache. Wir waren beide überrascht, weil trotz Originalton, die Dialoge noch emotionsloser rüber kamen. Immerhin haben wir bis 1.30h ausgehalten. Nach 15min Erholung haben wir den Film dann fertig geschaut.

Fazit:
Dialoge auf unterstem Niveau (Sinnloskomödien wie Date Movie, Fantastic Movie etc. wirken wie Shakespear dagegen)
Schauspielerische Leistung kommt nicht an GZSZ heran (wir wissen, dass die Schauspieler es besser können, doch leider hier so gegeben)
Die Handlung, sofern ist eine gibt, hätte im Film in den ersten 15min erzählt werden können. Einfach nur enttäuschend.

Mit Abstand der schlechteste Film den wir je gesehen haben und dies Kategorie unabhängig.

Ich kann den Film dennoch allen emfpehlen, die:

- an Schlafstörungen leiden
- bzw. SM veranlagt wird (noch nie eine höhere Qual erlebt als beim betrachten des Films!)



Schwach
Eine Serienkillerjagd, die ohne große Actioneinlagen ankommt, finde ich persönlich immer gut. Beste Beispiele sind "Sieben" und "Das Schweigen der Lämmer". Diese Filme entwickeln eine Spannung, die einen die Fingernägel abkauen läßt.
In the Electric Mist kommt fast ganz ohne Spannung aus, selten habe ich einen so langweiligen Film gesehen. Total konfus wird durch diverse Handlungsstränge geflogen, mal ein Mord von vor 40 Jahren, mal diverse Morde im Hier und Jetzt. Dazwischen Tommy Lee Jones, der es schafft, im gesamten Film nur einen Gesichtsausdruck zu zeigen. Mal besucht seinen fiesen Ex-Kumpel aus Jgendjahren(das einzige Highlight John Goodman, zieht aber nach kurzem Scharmützel wieder ab, ohne das die Story einen Millimeter voranschreitet. Dazu noch wirre Visionen mit einem General aus dem Unabhängigkeitkrieg, die nur zusätzlich aufhalten.
Irgendwann ist dann Schluss, nachdem kurz vor Ende tatsächlich noch eine genretypische Wendung zu sehen war.
Ärgerlich auch die unglaublich lustlose Synchronisierung. Südstaatenflair kommt ebenfalls nicht auf.

Fazit: Lahm und langweilig, für mich verschenkte Zeit. Lichtblicke alleine John Goodman und der Soundtrack

Laaaaaaaaaaaaangweilig
Einer der schlechtesten Tommy Lee Jones Filme. Der Streifen ist sehr sehr langatmig und es reicht ihn wirklich einmal anzuschauen

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Barton Fink
mit John Turturro, John Goodman, Judy Davis, Regie: Joel Coen
DVD bei Amazon: EUR 10,49 EUR 6,99
(3 gebraucht ab EUR 5,90)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
Amazon.de-Verkaufsrang 2177
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Nach dem Überraschungserfolg seines Theaterstücks über den "gemeinen Mann" folgt Autor Barton Fink nur widerwillig dem Ruf Hollywoods. Isoliert in einem stickigen Hotelzimmer soll er einem Ringerfilm mit Wallace Beery das Barton-Fink-Feeling verpassen. Doch nicht einmal die Besuche seines kumpelhaften Nachbarn Charlie, eines Vertreters, helfen Fink über seine Schreibblockade hinweg. Am Morgen nach einer Liebesnacht mit Audrey, der Geliebten und Sekretärin des Autors Mayhew, findet er ihre Leiche grausam verstümmelt neben sich. Während Charlie sich um sie kümmert, beginnt Barton wie entfesselt das Stück seines Lebens zu schreiben. Doch der Studiochef läßt Barton auflaufen, und der einzige Freund erweist sich als Massenmörder... In seinem vierten Film sprengt das geniale Brüderpaar Ethan und Joel Coen nach Ausflügen in die Terrains Thriller "Blood Simple", Komödie "Arizona Junior" und Gangsterfilm "Millers Crossing" alle Genrekonventionen. In mannigfaltig deutbaren Szenen voller schwarzem Humor, in unglaublichen Kamerafahrten und detailverliebt wie eh und je beschreiben die beiden die Seelenqualen eines an Schreibblockade leidenden Autors und rechnen gleichzeitig bitterböse mit den Mechanismen Hollywoods ab. John Turturro, John Goodman "King Ralph" und Michael Lerner, der für einen Oscar nominiert wurde, liefern Galavorstellungen in dem düster surrealen Gewinner der goldenen Palme von Cannes 1991.
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5 Kommentare:
Hollywood als Pandämonium.
Der Theaterautor Barton Fink wird 1941 in New York wegen seines neuen Bühnstücks erfeiert. Es dauert nicht lange und ihm winkt ein attraktives Angebot aus Hollywood, dem er sich nicht versagen kann. In Hollywood wird er in einem bescheidenen Hotel untergebracht und führt befremdliche Gespräche mit dem Produzenten und dem Regisseur. Irgendwie scheinen alle aneinander vorbei zu reden.

Barton trifft aber auch noch anderen Menschen, wie seinen Hotelzimmernachbarn Charlie Meadows, das zu einige ebenso sonderbar wie interessante Gespräche führt. Auch mit dem in die Jahre gekommen Autorkollegen W.P. Mayhew und dessen Begleiterin Audrey Taylor kommt es zu einigen Treffen. Mayhew ist in Hollywood zum Alkoholiker und Zyniker geworden. Audrey und Barton landen im Bett, aus dem nur er lebend erwacht. Überhaupt entwickelt sich sein Leben in Hollywood zum Alptraum.

Die Geschichte wird mit einer guten Portion Sarkasmus erzählt. Der Protagonist ist der klassische Antiheld, der wie ein Hamster im Rad sich abstrampelt und niemals sein Ziel erreichen wird. Die humorvollen bis bissigen Dialoge zeigen das Dilemma präzise auf. Zudem drohen dem Helden Gefahren durch Alkohol und Kriminalität. Düstere Szenebilder und überzeichnete Farben unterstreichen diesen Eindruck. Regie und Schauspieler leiste gute Arbeit.

Barton Fink (DVD)
Barton Fink heißt der von John Turturro gespielte Schriftsteller, den es in diesem Film nach Hollywood verschlägt. Inmitten einer Schreibblockade lernt er den von John Goodman gespielten Charlie kennen. Der Film bietet feine Dialoge zwischen Turturro und Goodman und eine Vielzahl interessanter Charaktere. Die eine oder andere überraschende Wendung macht den Film interessant, auch wenn speziell das Ende ein wenig undurchsichtig und surreal scheint. Bild- und Tonqualität sind leider nicht besonders gut. Man darf allerdings nicht vergessen, daß der Film schon 17 Jahre alt ist und zu den ersten Filmen der Coen Brüder gehört.

Film: 7/10
Bild: 4/10
Ton: 5/10

Katastrophale Synchronisation!
Dieser Film gehört zu meinen besonderen Lieblingsfilmen und ist meiner Meinung nach der beste und schönste Film der Coen Brüder und einer der interessantesten Filme überhaupt. Ich habe eine Version auf VHS, aufgenommen vor langer Zeit aus dem Fernsehen und habe ihn einige Male gesehen. Vor kurzer Zeit freute ich mich auf ein wiedersehen des Films auf DVD und war zuerst erstaunt, dann sehr enttäuscht bis verärgert über die neue, im Vergleich zur älteren Version völlig unakzeptable, überflüssige Neusynchronisation. Der Film verliert dadurch insgesamt an Tiefe und Charme. Ich kann die DVD Version nicht empfehlen.

bin ich zu dumm?
mir erschließt sich der film irgendwie nicht. ich finde den sinn nicht? warum brennt das hotel? verstehe ich nicht was die bilder sagen sollen?

Kein Film, den man sich nebenbei geben kann
Hier brillieren zwei sehr gute Schauspieler, die diesen Film einfach nur unschlagbar gut machen: John Turturro als der idealistische Drehbuchautor Barton Fink, der seine liebe Not hat ein Manuskript über ein Ringerfilm zu schreiben (wo er doch nichts über das Ringen weiß und mit einer Schreibblockade kämpft) und John Goodman in der Rolle des Hotelzimmernachbarn Charlie Meadows, den man charakterlich als hart aber herzlich beschreiben könnte. "Könnte" ... denn hinter Charlie steckt mehr, als man vermutet ;-)
Was ich an diesem Film faszinierend finde ist die gleichbleibende bedrückende Stimmung, die sich durch den ganzen Film zieht ohne das man zum Schluss deprimiert den Fernseher anschaut. Ganz im Gegenteil, der Film beweist Humor, Tiefe und Beklemmung in allen Schattierungen. Und er will den Zuschauer bewusst irritieren.
Übrigens lohnt es sich auch durchaus den Barton Fink im englischen Original zu schauen. Persönlich fand ich die Originalstimmen unterhaltsamer als die deutsche Syncro, aber das ist ja wie immer Geschmackssache :-) Als Extrahappen kann man sich auf der DVD noch nicht veröffentlichte Szenen anschauen und eine Fotogalerie durchforsten.

Insgesamt gesehen: Wer Barton Fink nicht kennt, hat etwas verpasst.

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Matinee
mit John Goodman, Cathy Moriarty, James Villemaire, Regie: Joe Dante
DVD bei Amazon: EUR 5,12 EUR 4,99
(4 gebraucht ab EUR 1,84)
Erscheinungsdatum: April 2006
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
MATINEE
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4 Kommentare:
Hommage an Samuel Z. Arkoff und AIP
Sehr gute und charmante Komödie von Joe Dante. Kann zwar seinen vorigen Filmen "Gremlins 1+2", "Meine teuflischen Nachbarn" und "Explorers", um nur einige zu nennen, nicht das Wasser reichen, aber ein großer Spaß ist es trotzdem allemal. Besonders Freunde des 50er/60er Jahre Drive-In Horrors und Trash-Monsterfilms kommen hier auf ihre Kosten. Filme wie "Them (Formicula)", "Tarantula" und "Die Rache der schwarzen Spinne" werden hier genau so auf die Schippe genommen wie die Angst unter der amerikanischen Bevölkerung vor einem Atomkrieg zur Zeit des kalten Krieges. Besonders John Goodman spielt seine Figur, den Trash Filmemmacher Lawrence Woolseyin, einfach großartig. Es ist eine einzige Hommage an den B-Movie Produzenten und Gründer der American International Filmstudios (AIP), die für die größten Trashperlen der damaligen Zeit verantwortlich waren, Samuel Z. Arkoff.
Allerdings hat Joe Dante, wie gesagt, schon viel bessere Filme vor Matinee gemacht. Man sollte die Erwartung also nicht all zu hoch ansetzen, kann sich den Film aber trotzdem gut anschauen, er ist unterhaltsam und kann von Anfang bis Ende unterhalten.

Vorsicht, ganz schlechte DVD
Finger weg von dieser Version!
Der Film ist eigentlich im Hollywoodstandard-Format gedreht (1,85:1), wurde hier aber auf 4:3 (1,33:1) abgeschnitten. Ansonsten ist das Bild auch teilweise unscharf und hat schwache Farben. Menü gibts auch keines. Also eine ganz furchtbar gemasterte DVD, ich hoffe da kommt irgendwann mal eine neue Version!

Einziger Kaufgrund wäre natürlich der günstige Preis und eben der tolle Film an sich. Ansonsten lieber auf eine Neuveröffentlichung warten!

Matinee is better than "Lobsterman from Mars"
A promoter of movies is coming to town early to set up the equipment needed for the big show. This is at the height of the A-bomb scare era (duck and cover.)

A boy from the near by military base in Florida and a mysteriously girl that is a free thinker and has a more realistic concept of nuclear destruction, strike up a friendship with the promoter.

This movie has the same concept of spoofing most of our favorite bug movies. It also has an underlying script, which changes this movie from a "Lobsterman From Mars" (1990), to more of an "A Christmas Story" (1983) feel. You could have been there in the 60's. And footage is shown from the real films that it is spoofing.

Once again the MANT (man-ant) puts his appendages where they don't belong.


Die Geschichte des Gimmick Kinos
leider haben das viele Kinogänger nicht mehr live erlebt.
Ein Skelett dass durch den Zuschauerraum fliegt, Schwachstrombrizzler am Kinostuhl, eine eingeblendete Uhr die vor dem Ableben durch Shock warnt etc. etc.
Das war die Welt des William Castle, Hollywood B- Regieseur und Produzent, der in den 50igern und 60igern das Auditorium mit solch feinem Schnickschnack erschreckte. Im Gegensatz zu Ed Wood konnten einige seiner Werke jedoch an der Kinokasse durchaus Erfolge vorweisen.So zählten zu Castles Darstellerriege u.a. Vincent Price oder Joan Crawford.
Matinee erzählt liebevoll die Lebensgeschichte von Mr Castle (hervorragend John Goodman). Am Ende wird (fast wie im richtigen Leben von William Castle) natürlich ein bischen übertrieben....
Ein kleines, leider unterbewertetes Meisterwerk, nicht nur für Cineasten. Bitte auch unbedingt Castle Orginale besorgen!!!

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The Big Lebowski
mit Jeff Bridges, John Goodman, Julianne Moore, Regie: Joel Coen
DVD bei Amazon: EUR 8,99 EUR 7,99
(2 gebraucht ab EUR 5,35)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Amazon.de-Verkaufsrang 274
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Ein Kultfilm schlechthin
Was soll ich sagen, mir hat der Film überaus gut gefallen. Es gibt selten Filme die es wert sind, sie mehrmals anzusehen, aber dieser hier gehört definitiv dazu. Verdrehte Charaktere, entspannt, witzig und teilweise sogar absurd - ein wirklicher Kultfilm. Hier bekommt man amüsante Unterhaltung, ohne gestellte Witze oder Gags. Diesen Film sollte jeder gesehen haben - ich empfehle sogar, diesen Film auf Englisch anzusehen, da manche Dialoge im Deutschen wenig Sinn ergeben bzw. weniger amüsant sind.

Ein Diamant!
Sau komisch, schräg und auch indeligent!

Die Figuren könnten nicht besser besetzt sein und überzeugen immer. Teilweise fantastisch gespielt!
Die Story ist herrlich schräg und nie langweilig.

Wenn man den Film gesehen hat will man irgendwie auch mal so was irres erleben :-)

Pflichtkauf!

10 von 5 möglichen Sternen für diesen Film!
Ich habe dieses Meisterwerk bestimmt schon zwischen 90 und 120 mal gesehen und kann daher mit Sicherheit sagen: mein Lieblingsfilm!!!

Wer hier weniger als die Bestnote verteilt, der hat - und so was sage ich sonst niemals - schlicht und einfach KEINE AHNUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

An den Leser dieser Rezension:
WAS DU HAST DEN FILM NOCH NICHT GESEHEN???????
ANSCHAUEN!!!
UND ZWAR SOFORT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kultfilm schlechthin
Der Kultfilm neben "Cargo" und "Smoke" schlechthin. Oder vielleicht doch ein Tick besser?... Überzeugt euch selbst.

Keine Verarsche, Lebowski!
Über den Film muss man eigentlich gar nichts mehr schreiben. Der Dude ist einfach kult und gehört in jede Sammlung.

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Dirty Deeds - Dreckige Geschäfte (Special Edition, 2 DVDs)
mit Bryan Brown, Toni Collette, John Goodman, Regie: David Caesar
DVD bei Amazon: EUR 8,99 EUR 10,99
(4 gebraucht ab EUR 2,27)
Erscheinungsdatum: Juni 2005
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Universal Dirty Deeds, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 17.06.05
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2 Kommentare:
Cooler Aussie-Gangsterstreifen
Lässige Schauspieler, durchgeknallte Charaktere, rasant gefilmt und geschnitten, plus einige geniale Landschaftsaufnahmen und Seitenhiebe auf den australischen "Way of life".
Unterm Strich ziemlich funky, dieser kleine dreckige Streifen!

Australien meets Tarantion und die Coen-Brüder
Wer John Goodman bisher nur von der Sitcom "Roseanne" kennt, wird überrascht sein. Wie schon in einigen Filmen zuvor, z.B. Barton Fink, spielt er gekonnt gegen sein Comedy-Image an.

Genial auch Sam Neill (Jurassic Park) als korrupter Bad Lieutenant und Toni Colette als liederliche Gangsterbraut.

Der Film handelt davon, dass die amerikanische Mafia sich im Australien des Jahres 1968 in das Automaten-Glücksspiel einkaufen will. Allerdings haben sie die Rechnung ohne die Australier gemacht. Diese sind gar nicht daran interessiert, zu teilen und zeigen den Amis, wie man mit unerwünschter Einmischung von außen umgeht.

Viele Dinge am Film sind abgekupfert. Es gibt Anleihen bei Pulp Fiction, Millers Crossing, Fargo, Casino etc. etc. Aber da der Drehbuchautor nur die besten Dinge aus anderen Filmen/Drehbüchern als Vorbild genommen hat, schafft es die ausgezeichnete Darstellerriege rund um Goodman und Neill, den Film zu etwas besonderem zu machen. Einige Szenen sind für meinen Geschmack dann doch etwas zu drastisch dargestellt, allerdings kann man gleiches auch Tarantino oder den Coen-Brüdern vorwerfen. Somit befindet sich Regisseur David Ceasar in illustrer Gesellschaft.

Eine Bemerkung am Rande: Wer den Film im Originalton ansehen möchte, wird voraussichtlich Probleme mit dem Verständnis bekommen, den hier wird Australisch gesprochen. Und dies unterscheidet sich in der Aussprache und dem Vokabular erheblich von dem herkömmlichen Englisch. Allerdings verleiht dies dem Film eine weitere Komponente der Glaubwürdigkeit: Es ist schon witzig, wenn sich die Amerikaner mit den Australiern unterhalten und Goodman erstmal überlegen muss, was sein gegenüber eigentlich gesagt hat - very funny :)

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The Babe - Ein amerikanischer Traum (EU IMPORT) Deutscher Ton
mit John Goodman, Kelly McGillis, Bruce Boxleitner, Regie: Arthur Hiller
DVD bei Amazon: Kein Preis angegeben
Erscheinungsdatum:
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
EU Import DVD mit deutscher Tonspur -----ca. 110 min-----FSK ab 12 Jahre----- Als Kind wird George Herman Ruth (John Goodman) von seinen Eltern in ein Kinderheim abgeschoben. Der schwer erziehbare Junge schnappt sich eine Latte, drischt Bälle über die Mauern der Anstalt und begründet damit seine Karriere: Als Baseball-Spieler feiert "Babe" überwältigende Erfolge.
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1 Kommentare:
Sehr empfehlenswert
Original deutsche Sprache, nach meinem Wissen. Kenne den Film schon lange, hatte es damals auf Teleclub (in D ist es Premiere) gesehen. Waren die gleichen Stimmen. Bild und Tonqualität haben die gewohnte gute Qualität. Top-Produkt. Über den Film muss man ja nicht viel erwähnen. Es handelt sich um die Verfilmung des nicht einfachen Leben von "Babe" Ruth, dem wohl besten Baseballspieler aller Zeiten. John Goodmann, der die Hauptrolle spielt, ist die perfekte Wahl für die Darstellung von Babe Ruth. Spielte seine Rolle ausgezeichnet.

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The Jack Bull

DVD bei Amazon: EUR 9,95 Kein Preis angegeben
(5 gebraucht ab EUR 17,45)
Erscheinungsdatum: November 2004
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Capelight Pictures The Jack Bull, USK/FSK: 12+
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5 Kommentare:
Spirale des Untergangs
Handlung (ohne alles zu verraten):
Der ehrbare kleine Pferdezüchter Myrl Redding, ein Mann, der seine Meinung auch dann offen vertritt wenn sie den ?Großen? nicht passt, gerät mit dem Viehbaron Henry Ballard aneinander. Dieser kauft daraufhin ein strategisch gut gelegenes Stück Land auf und erhebt Wegezoll. Da Redding ? unterwegs zu einer Pferdeauktion - über kein Bargeld verfügt muss er Ballard ein Pfand in Form von zwei wunderschönen Rappen hinterlassen. Doch als er diese auslösen will sind sie von Woody und Slater, den primitiv-brutalen Schergen des Viehbarons derart misshandelt worden, dass ein Verkauf vorerst unmöglich ist. Zudem wurde sein Freund, der indianische Pferdepfleger Billy, von den Hunden des Großkotzpacks schwer verletzt.
Redding fordert erfolglos Schadenersatz von Ballard. Als er sich an die örtliche Justiz wendet, muss er feststellen, dass diese Korrupt ist. Der Versuch mit Hilfe des Gouverneurs Gerechtigkeit zu erlangen endet mit dem Tod einer wichtigen Bezugsperson.
Redding ordnet seine Verhältnisse, organisiert seine Nachbarn und ruft öffentlich sein eigenes Gesetz aus. Ein Weidekrieg beginnt.
Nach den ersten Toten muss sich der Gouverneur denn doch noch mit dem Thema beschäftigen und tut es auf die für Politiker typische Art.
Irgendwann müssen sich Redding und Ballard dann für ihre Taten vor dem ehrlichen, aber harten Richter Tolliver verantworten.

State:
Regisseur John Badham (?Wargames?, ?Auf die harte Tour?, ?Nr. 5 lebt?) versetzt Kleist´s Geschichte von Michael Koolhaas einfach in den Wilden Westen ? und ich muss sagen ? dass funktioniert sehr gut, denn abgesehen von der wirklich sehenswerten und gut umgesetzten Story, wird ganz nebenbei ein ziemlich realistisches Bild des WW und seiner Bewohner vermittelt. Liegt vielleicht auch an den Ansprüchen des Pay-TV Senders HBO, von dem vor kurzem mit ?Deadwood? nicht nur eine der besten, sondern auch der realistischsten TV-Westernserien auf DVD erschien.
?The Jack Bull? jedenfalls ist - sofern man auf Ballerorgien am Stück verzichten kann ? ein Film, der auch Leutz, die ?Michael Koolhaas? nicht kennen, mit guten Gewissen empfohlen werden kann. Durchgehend gute Darstellerleistungen, interessanter Plot, stimmige Filmmusik, hervorragende Kameraführung ? was will man mehr?

Die Darsteller:
--- Myrl Redding ? John Cusack (?Identität?, ?Das Urteil ? Jeder ist käuflich?, ?Con Air?) ? als Darsteller normalerweise eine Klasse für sich wirkt er im Westerngenre leicht deplaziert. Geschickter Zug des Reg., denn mit einem Typus, wie ihn z. B. John Wayne verkörpert, hätte der Film nicht funktioniert.
--- Cora Redding ? Miranda Otto (?Herr der Ringe Teil 2 und 3?, ?Schatten der Wahrheit?) ? Eowyn liefert als Ehefrau des ?Helden? auch im Westerngenre eine überzeugende Darstellung ab.
--- Henry Ballard ? L. Q. Jones (?McQuade, der Wolf?, ?Nevada Smith?, ?Auf Messers Schneide?) ? Ist mir bisher eigentlich nur als Darsteller des perfekten OldandWilde-Typs aufgefallen. Hier beweist er, dass er tatsächlich sehr überzeugend eine Hauptnebenrolle tragen kann.
--- Richter Tolliver ? John Goodman (?Coyote Ugly?, ?Dämon?, ?Eine Nacht bei McCools?) ? Hat zwar leider nur wenige Szenen im Film, spielt aber wie immer mit einer wahnsinnigen Präsenz, vor der man nur den Hut ziehen kann.
Außerdem dabei: John C. McGinley (?Gefährliche Brandung?, ?Sieben?, ?The last Outlaw?), John Savage (?Die durch die Hölle gehen?, ?Hair?, ?White Squall?), Rodney A. Grant (?Geronimo?, ?Ghosts of Mars?, ?The Doors?), Kurt Fuller (?Red Heat?, ?The Fan?, ?Alias 3.Staffel?), Rex Linn (?The Long Kiss Goodnight?, ?Wyatt Earp?, ?Die Stunde des Jägers?) und viele weitere bekannte Gesichter aus der Riege der Top-Nebendarsteller.

Die DVD:
Typ 9, Code 2, ca. 112 Min., 16 Kapitel, Amaray Case
Insgesamt gutes (Voll)Bild ? also im Verhältnis 1.33:1
Sehr gute deutsche Tonspur in DD5.1 und annehmbare englische Tonspur in DD2.0
Keine Untertitel
An Extras finden sich nur 4 Trailer
Beschrieben ist die im November 2005 von AMAZON versandte Version von Capelight Pictures. Den Film gibt es auch auf einer DVD der Mediacs AG. Soweit zu ermitteln ist diese 1:1 inhaltsgleich. Rechteübergang oder ähnliches?

Fazit: Film 4-5 Sterne, DVD 1 Stern, Darsteller 4-5 Sterne

Sehr gut
Sehr gut gemachter Western nach dem berühmten, in der Schule gehassten Roman Michael Kohlhaas von v.Kleist mit einer 1:1 Umsetzung des Plots.

Wunderbar vom Deutschland um 1810 in den Wilden Westen versetzt, sehr gute Darsteller wobei John Cusack ein wenig das Mimenspiel fehlt. Trotzdem auf jeden Fall sehenswert, mit dem kaufen kann man aber auch warten bis er für 9,99 verscheuert wird zumal auf der DVD keinerlei richtigen Extras wie deleted scenes oder Audiokommentare vorhanden sind. Liegt aber wohl auch daran das es eine Fernseh- und keine Kinoproduktion ist.

First-rate Western adaptation of Kleist's "Michael Kohlhaas"
?The Jack Bull" has to be placed among recent masterpieces such as ?Unforgiven", ?The Tracker", ?Conagher", or ?Dances with Wolves". But let's start with the title of this fine film produced for HBO Television: A jack bull is a Jack Russell terrier who sinks his teeth into his prey with such vehemence that his jaw has to be sawed off to remove him. Such tenacity is, of course, suicidal. The film's title ?The Jack Bull" refers to horse rancher Myrl Redding (John Cusack), who proves his tenacity when he comes into conflict with a greedy neighbor, wealthy land baron Henry Ballard (L.Q. Jones). After Redding verbally clashes with him on the issue of whether Wyoming should become a state, Ballard blocks the road Redding must travel to sell his horses and demands a high toll. Unable to pay, Redding is forced to leave two prize stallions behind as collateral, along with his ranch hand Billy, a Crow Indian, to care for the horses. Redding returns with the money to find that Ballard's men have sadistically worked his stallions until their spirit has been broken, and beaten Billy. Redding attempts to sue for the rehabilitation of his stallions and compensation for his wounded ranch hand, but local authorities refuse to do anything against rich and powerful Ballard. When his wife dies as a result of the feud, an embittered Redding declares war on Ballard. He gathers an militia of small local landowners whose farms and ranches Ballard tries to gobble up and begins a violent campaign against the brutal ranch baron and his aides. People are killed during the rage of self-justice and in the end, both Redding and Ballard must stand trial for their actions before an honest judge (John Goodman).

In its basic outline, ?The Jack Bull" seems like hundreds of other Westerns: An honest small rancher is victimized by an evil land baron and desperately fights back. But screenwriter Dick Cusack (John's father) and director John Badham offer a fresh, intelligent perspective on that familiar premise. One important reason is the huge inspiration drawn from Heinrich von Kleist's novella ?Michael Kohlhaas" which is honestly credited. The casting of the boyish actor John Cusack in the lead role is the key: He doesn't have the tough appearance of most Western heroes. As a result, Myrl Redding is a vulnerable, human, fallible, true ?Jedermann" character. This figure definitely has its roots in Kleist's Kohlhaas, as have many scenes. The world Redding inhabits is definitely more realistic than in most other Westerns, which puts ?The Jack Bull" into one league with Clint Eastwood's ?Unforgiven" (by the way, Eastwood's house-composer Lennie Niehaus wrote the score here). Usually the hero is somewhat purified by his acts of violence against an evil aggressor, but in this film we know that every choice Redding makes has certain consequences he has to face. He for sure will not receive amnesty just because he is the good guy. Thus, a simple and familiar plot is expertly placed in a more complex world. There are no black and white clichés, but real gray shades which director Badham skillfully envisioned through bleaching the color out of the movie during the editing process. ?The Jack Bull" appears mostly in bleak, gray and brownish colors (another parallel to Eastwood's ?Unforgiven"-style). Thus, the viewer gets a feeling of being immersed in the Old West period. But John Badham, his director of photography Gale Tattersall, the editor Frank Morriss, and writer Dick Cusack have to be hailed masters for the whole movie being extremely well put together. There are fascinating camera angles as well as visually stunning scenes in the wilderness.
One more important factor contributing to the high quality of this film is the excellent cast. Besides John Cusack in one of his best roles ever, rough-faced L.Q. Jones gives a splendid performance as the evil big rancher. Rodney Grant, John C. McGinley, and John Savage form a superb supporting cast. John Goodman as Judge Tolliver has a small, but nonetheless important role near the end. He puts all his heavyweight into this figure and it is pure fun watching him. Altogether, this film deserves a great audience, at least in its well done DVD edition. ?The Jack Bull" is a first-rate Western.

MARK HÜBNER-WEINHOLD
Member of the Board
The German Association for the Study of the Western (GASW)

Ergreifendes Edel-Western-Drama
Im Streit zwischen Rancher Redding (Cusack) und Viehzüchter Ballard (Goodman) um zwei Pferde kommt es zu einem erbitterten Kampf. Extrem packend inszeniertes Westerndrama nach der Romanvorlage "Michael Kohlhaas" von Kleist. Zu empfehlen für Genrefans und Kenner Kleists.

Und das alles für 2 Pferde?!
Obwohl ich von dem Film noch nie etwas gehört hatte, interessierte mich die Besetzung. John Cusack und John Goodman in einem Film zu sehen, schien mir recht interessant. Umso größer war die Enttäuschung, als ich merken musste das Goodman (seit seiner Leistung in The Big Lebowsky bestens in Erinnerung) erst nach einer Stunde in Erscheinung tritt. Doch auch sein (viel zu spätes) Auftreten kann diesen schwachen Film nicht mehr retten.
Langweilige Dialoge, altbekanntes Gut/Böse Schema und schlechte Schauspieler vermiesen einem die wie immer guten Leistungen von Cusack und Goodman.
Zur Story: Pferdehändler Redding (Cusack) will Wiedergutmachung für seine von Viehzüchter Ballard misshandelten Pferde (und Schmerzensgeld für ?seinen" Indianer Billy). Als sich dieser weigert, Reddings Forderungen nachzukommen, formiert dieser eine eigene Armee und jagt den bösen Viehzüchter. Dabei kommt es zu einigen Toten, auch Reddings Frau kommt dabei um.
Die Moral der Geschichte ist, das man für seine Prinzipien kämpfen muss, und so kommt es, das Ballard zwar auf Anordnung des Richters (den Namen Goodmans im Film hab ich vergessen) die Pferde wieder gesund pflegen muss, das aber Redding für einen Mord, den er nicht begangen hat, zum Tode verurteilt wird.
Wer seichte Unterhaltung nach Schema F und schöne Bilder aus Wyoming Ende des 19. Jahrhunderts mag, sollte sich den Film mal ausleihen. Gleich die DVD zu kaufen wäre m. E. Geldverschwendung.
P.S. die 2 Sterne hab ich vergeben, weil ich den guten Willen der Produzenten honorieren möchte, nämlich das sie auf ein herkömmliches Happy End verzichtet haben!

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The Flintstones - Die Familie Feuerstein
mit John Goodman, Elizabeth Perkins, Rick Moranis, Regie: Brian Levant
DVD bei Amazon: EUR 8,99 EUR 10,99
(3 gebraucht ab EUR 3,10)
Erscheinungsdatum: Dezember 2003
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Universal Die Familie Feuerstein, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 30.10.03
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3 Kommentare:
Einfach gut
Mein Lieblingsfilm von den meisten schaue ihn fast immer wer ihn nicht kennt sofort nachholen.

Toll!
In meinen frühen Kindertage habe ich den Film auf VHS geschenkt bekommen, zuvor auch im Kino gesehen und er ist immernoch ein Knaller, ich schaue ihn mir sooo gern an!

Wer die Zeichentrickserie mag, wird den Film lieben
Eine 1A umsetzung der Zeichentrickserie! Die geschichte ist gut durchdacht und es macht immer wieder spass diesen film zu schauen! Deswegen auch volle 5 Punkte von mir! Es lohnt sich voll und ganz sich diesen Film zu holen! Auch wenn die Extras zu wünschen übrig lassen, der Film an sich ist Klasse!

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In the Electric Mist - Mord in Louisiana [Blu-ray]
mit John Goodman, Tommy Lee Jones, Peter Sarsgaard, Mary Steenburgen, Regie: Bertrand Tavernier
DVD bei Amazon: EUR 19,99 EUR 16,99
(1 gebraucht ab EUR 9,85)
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Amazon.de-Verkaufsrang 8094
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
Produkttext Atmosphärisch dichter Thriller um eine mysteriöse Mordserie in Lousiana mit Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones in der HauptrolleFeatures: Aufwendig produzierter Thriller mit Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones ("No Country for Old Men") in der Hauptrolle Offizieller Wettbewerbsbeitrag ...
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5 Kommentare:
Bemerkenswert anders
Jenseits der ausgetretenen Pfade bewegt sich Tommy Lee Jones seit jeher am besten. Wie schon in den "Three burials ..." verkörpert Jones das knautschgesichtige Raubein mit Herz, hier in einem ebenso spannungsgeladenen wie gefühlsbetonten Thriller. Mit hochkarätiger Besetzung, einem grandiosen Soundtrack und mit typisch französischem Fingerspitzengefühl gelingt es Regisseur Bertrand Tavernier, den Geist, die Mystik und die Geschichte der Sümpfe Louisianas in beeindruckenden Bildern zum Leben zu erwecken. Ganz ohne die handelsübichen hektischen Kamerafahrten durch Kugelhagel und Blutspritzer.

Natürlich gefällt das nicht jedem. Oder, um es mit Jones alias Dave Robicheaux zu sagen: "I think there's two ways of looking at the idea of understanding. One is, if you don't look you never will see. And the other is, if you look a little less you'll understand a hell of a lot more." Unbedingt im Südstaaten-Original anschauen, Untertitel sind dabei.

Gähnende Langeweile...
Mag ja sein, dass der Film den Geist der Südstaaten einzufangen versucht, allerdings ist es auch nur bei dem Versuch geblieben.

Die Handlung ist schnell erzählt. Ein Cop jagt einen Mörder junger Frauen, und kriegt ihn zu fassen, indem er ihm einen Beweis unterschiebt. Im Grunde hätte die Handlung in rund 30 Minuten erzählt werden können. Aufgeblasen wird der Film durch Nebenhandlungen, die teils langatmig, absurd und unfreiwillig komisch daherkommen.
Zum einen ist da die Nebenhandlung um eine Filmproduktion, die im Grunde nichts mit der Haupthandlung zu tun hat. Ihr wird aber dermaßen viel Gewicht gegeben, dass man als Zuschauer zeitweise den Plot um den Mädchenmord verdrängt, und sich minutenlang durch triviale, pseudo-anspruchsvolle Gespräche langweilen zu lassen.
Desweiteren gibt es eine Nebenhandlung um Geister (???) aus dem Bürgerkrieg. Der Protagonist scheint im Laufe des Films auch eine Zeitreise zu machen, um sich auf einem Photo ablichten zu lassen, dass dann in einem alten Buch auftaucht (kein Scherz).
Hinzu kommt das große Breittreten der Katastrophe von New Orleans... ja, auch der letzte Zuschauer hat verstanden, was da passiert ist... muss das Ganze im Verlauf der Handlung immer und immer wieder breitgetreten werden? Es wirkt schon so, als würde der Regisseur bzw. die Autoren versuchen ein Trauma zu bewältigen. Nur schade, dass sie damit ihren Zuschauern mit diesem Film ein Trauma verpassen.

Der sonst so begabte Schauspieler Tommy Lee Jones spielt gelangweilt und ohne jede Inspiration. Im Grunde kopiert er lieblos seinen Part aus "No Country for Old Man", füllt ihn etwas mit Südstaaten Klisches auf, und viola... schon haben wir uns den Hauptcharakter gebaut.
Die Inszinierung ist ebenfalls langatmig, kommt ohne echte Höhepunkte oder erinnerungswürde Szenen daher.

Nach 120 Minuten, die sich mindestens wie 4 Stunden anfühlen) hat man es dann geschafft, und fragt sich unweigerlich, was das Ganze sollte.

Halten Sie sich von diesem Film fern, sofern sie keine Einschlafprobleme haben, oder 120 Minuten ihres Lebens verschenken wollen...

Eine neue Erfahrung
Meine Frau und ich haben die Bluray am Donnerstag geguckt, ok....versucht zu schauen und hier eine kurze Zusammenfassung der Eindrücke:

Erstmals für die HD-Fan-Gemeinde:

Das Bild ist sehr gut. Feine Durchzeichnung der Konturen, kommt sehr plastisch rüber. Einige Scenen wirken etwas verrauscht, doch dies wird wahrscheinlich mit Absicht so wiedergegeben.

Der Ton ist ok, auch wenn die Surroundlautsprecher nicht wirklich viel zu tun haben. Die Stimmen kommen natürlich und deutlich rüber.

Nun zum Film, denn das ist was eigentlich bewertet werden sollte:

Wir schauen eigentlich viele Filme und die Ansprüche sind eigentlich immer sehr gering. Manchmal muss man sich einfach auf was neues einlassen und das auf sich wirken lassen.

Es war jedoch der allererste Film, den wir beim ersten Anlauf nicht fertig gucken konnten. Nach knapp 50min haben wir abgeschaltet!
Wieso? Jeder der einzelnen Dialoge erreicht nicht mal die Qualität einer billigen brasilianischen Soup Opera. Teilweise ist es so billig, dass es peinlich ist zu gucken. TLJ ist einer unserer Lieblingsschauspieler, doch sowohl er als auch alle anderen enttäuschen auf voller Breite. Keiner der Schauspieler war in der Lage irgendwelche Emotionen rüber zu bringen. Egal welche Scene gerade gespielt wird, ob der Fund einer Leiche, Gespräche unter Freunden etc. jedes mal wirkt der Dialog wie abgelesen vom Zettel.

Ok, so dachten wir uns. Nein, einen Film nicht fertig gesehen zu haben geht einfach nicht. Am Tag darauf haben wir den Film noch mal angefangen zu gucken, diesmal in Originalsprache. Wir waren beide überrascht, weil trotz Originalton, die Dialoge noch emotionsloser rüber kamen. Immerhin haben wir bis 1.30h ausgehalten. Nach 15min Erholung haben wir den Film dann fertig geschaut.

Fazit:
Dialoge auf unterstem Niveau (Sinnloskomödien wie Date Movie, Fantastic Movie etc. wirken wie Shakespear dagegen)
Schauspielerische Leistung kommt nicht an GZSZ heran (wir wissen, dass die Schauspieler es besser können, doch leider hier so gegeben)
Die Handlung, sofern ist eine gibt, hätte im Film in den ersten 15min erzählt werden können. Einfach nur enttäuschend.

Mit Abstand der schlechteste Film den wir je gesehen haben und dies Kategorie unabhängig.

Ich kann den Film dennoch allen emfpehlen, die:

- an Schlafstörungen leiden
- bzw. SM veranlagt wird (noch nie eine höhere Qual erlebt als beim betrachten des Films!)



Schwach
Eine Serienkillerjagd, die ohne große Actioneinlagen ankommt, finde ich persönlich immer gut. Beste Beispiele sind "Sieben" und "Das Schweigen der Lämmer". Diese Filme entwickeln eine Spannung, die einen die Fingernägel abkauen läßt.
In the Electric Mist kommt fast ganz ohne Spannung aus, selten habe ich einen so langweiligen Film gesehen. Total konfus wird durch diverse Handlungsstränge geflogen, mal ein Mord von vor 40 Jahren, mal diverse Morde im Hier und Jetzt. Dazwischen Tommy Lee Jones, der es schafft, im gesamten Film nur einen Gesichtsausdruck zu zeigen. Mal besucht seinen fiesen Ex-Kumpel aus Jgendjahren(das einzige Highlight John Goodman, zieht aber nach kurzem Scharmützel wieder ab, ohne das die Story einen Millimeter voranschreitet. Dazu noch wirre Visionen mit einem General aus dem Unabhängigkeitkrieg, die nur zusätzlich aufhalten.
Irgendwann ist dann Schluss, nachdem kurz vor Ende tatsächlich noch eine genretypische Wendung zu sehen war.
Ärgerlich auch die unglaublich lustlose Synchronisierung. Südstaatenflair kommt ebenfalls nicht auf.

Fazit: Lahm und langweilig, für mich verschenkte Zeit. Lichtblicke alleine John Goodman und der Soundtrack

Laaaaaaaaaaaaangweilig
Einer der schlechtesten Tommy Lee Jones Filme. Der Streifen ist sehr sehr langatmig und es reicht ihn wirklich einmal anzuschauen

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