5 Kommentare: Spass zum Nachdenken College, verschiedene jungen Menschen aus verschiedenen Kreisen, lernen um Erwachsen zu werden... Als ich diese Punkte einem Freund nannte, fragte dieser: Wie American Pie?! OMG nein! Sich hier fremdschämen ist so gut wie unmöglich und britischer Humor ist eben der bessere (für mich).
Zur Handlung: Brian schafft es auf die Uni. Voller Eifer und Wissensdurst stürzt er sich ins Getümmel.
Er findet sich zwischen zwei Stühlen wieder, und das auch noch mal 2:
einmal ist es doch sehr schwierig, seine Heimat und die Uni unter einen Hut zu bringen, den diese Welten sind der Unterschied in Person. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es zum Austausch von Backenfutter zwischen seinem Kumpel und einem Doktorant kommt. Und dann sind da 2 Frauen: eine blond, schlau, hübsch und aus besseren Kreisen, eine dunkelhaarig, ebenfalls hübsch und schlau, aber mit spitzer Zunge. Wie entscheiden?!
Der Weg führt ihn in eine Quizshow, Uni gegen Uni. Und das Ende schaut ihr euch selbst an ;)
Da es in England in den 80-igern in Uni's doch sehr um die Klassen-Unterschiede ging (und es vielleicht heute auch noch so ist, kA), trifft dieser Film den Ton sehr gut. Aber keine Angst, was die Kleidung dieser Zeit betrifft, hält sich der Film bedeckt. Dafür wird der Soundtrack einigen ein Grinsen auf die Lippen zaubern.
Unter'm Strich ist diese Geschichte eine herzwärmende, irgend-wie-Romanze, mit viel Witz, viel Dingen die man nicht wissen muss ("You're a general-knowledge god") und ein klasse James McAvoy in der Hauptrolle.
...aus dem Leben gegriffen Starter for Ten ist eine Komödie voller Feingefühl, die durch den ungeheuer begabten James McAvoy zum Spitzenfilm wird. Ein Teenie-Film? Vielleicht...aber auch nicht wirklich, denn es ist eine Geschichte, die von Familienverhältnissen sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten erzählt, von den Hoffnungen, Träumen und Marotten der Jugend und der ihrer Eltern. Unterhaltung, die auch zum Nachdenken anregt. Ein Wechselbad von Ernsthaftigkeit und Witz. Verpackt in rockigem Soundtrack der 80ger.Kann ich nur empfehlen, niemand wird sich dabei langweilen, weder alt noch jung!
Ist mal was anderes...lustiger und guter Film:) Der Film war ein Geschenk für eine Freundin zum ABI, sie hat sich riesig gefreut, er ist in einer super Qualität und ist sogar ein cooler Film!!!:)
Wunderbar - aber nur in der nicht zensierten Version Ich besitze die englische Originalversion seit einiger Zeit und habe den Film auch schon zweimal genossen. Gerne würde ich mehr darüber schreiben. Aber leider wird jetzt eine Warnung draus:
Als ich ihn heute jemandem zeigen wollte, lieh ich mir lieber die deutsche Version aus. Ich wollte erst meinen Augen nicht trauen, googelte dann ein wenig herum und es scheint wahr zu sein: Es fehlen die 8 Minuten der Quizshow (ab 1:09). Und es scheint nicht mal eine Fehlpressung zu sein: Der Schnitt ist präzise an einer Stelle gesetzt, dass man meinen könnte, alle folgenden Ereignisse würden sich darauf beziehen. Unerträglich für alle, die wissen, was in der Quizshow passiert. Für die anderen wird der Film dadurch ein Stück seichter.
Ich habe gelesen, dass es den Film inzwischen auch in der unzensierten Version gibt (mit identisch aussehendem Cover). Das englische Original hat 96 min. Daran sollte man sich orientieren.
"Ich wollte schon immer schlau sein." Mit diesen Worten Brians(James McAvoy) lässt Tom Vaughan seinen Film Starter for 10 beginnen; und mit ihm endet er auch. Da eine gute Geschichte immer einen Kreis bildet, hätte es auch gar nicht anders kommen können.
Großbritannien in den Jahren 1985 und 1986. Brian verlässt seinen Heimatort, um an der Uni in Bristol zu studieren. Er muss sich alles hart erarbeiten. Seine Mutter ist Verkäuferin, der Vater früh gestorben. Was Brian treibt, ist ein unbändiger Wissensdrang. Er weiß noch immer um die Vorliebe seines Vaters, was Quizsendungen und Naturfilme anging und das lässt ihn nicht los. Kaum in Bristol angekommen wird Brian ins Quiz-Team berufen. Das ist eine Mannschaft aus vier Studenten, die bei einem Fernsehentscheid gegen andere Unis antritt. Dabei lernt Brian die schöne Alice(Alice Eve) kennen und verliebt sich in sie. Aber Alice ist beziehungstechnisch nicht einfach. Auch Rebecca(Rebecca Hall) interessiert sich für Brian. Rebecca ist ganz anders als Alice, weder wohlhabend, noch ein blonder Vamp, und so weiß Brian nicht, für wen er sich entscheiden soll. Als die Quizsendung ins Haus steht, läuft für Brian alles schief. Er muss einsehen, dass auch sehr schlaue Menschen sich unglaublich dämlich anstellen können. Aber noch ist nicht alles verloren...
Starter for 10 könnte ein Teenie-Higschoolfilm sein. Ist es aber irgendwie doch nicht. Tom Vaughan hat den Spagat zwischen ernsthafter Unterhaltung und einer schrägen Komödie perfekt hinbekommen. Wir fiebern mit Brian und drücken ihm die Daumen. Aber ob ihm sein gigantisches Wissen bei Alice, mit ihrer großen Liebhaberpallette, oder Rebecca, mit ihren jüdischen Wurzeln und dem Hang zu Demonstrationen, weiterhilft? Das können wir leider auch nicht beeinflussen.
Starter for 10 ist gutes Unterhaltungskino. Story und Darsteller sind überaus sehenswert gelungen und als Beilage gibt es einen Soundtrack von Motörhead über The Cure bis zum genialen Morrissey-Song. Das hat Klasse und Stil, ist kreativ und macht jede Menge Spaß. Das Ganze zu einem Schnäppchenpreis für einen Klasse DVD-Abend. Also: Zuschlagen und Anschauen!
Ein russischer Sommer erzählt die bewegende, faszinierende Geschichte der großen, dramatischen Liebe zwischen Leo Tolstoi und seiner Frau Sofia. Eine Geschichte, die von Leidenschaft, Ehe, Familie, Geiz, Intrigen und Revolution handelt. Und die auf mal humorvolle, mal dramatische Weise zeigt, wie schwierig es ist zu lieben, wie gleichzeitig unmöglich es jedoch ist, ohne die Liebe zu leben.
2 Kommentare: Mittelprächtige Literaturbegebenheit Filme, die um ausgeprägte Konflikte herum gebaut sind, haben meist eine klare Struktur. Der junge Valentin Bulgakov (James McAvoy) ist ein glühender Anhänger von Lew Nikolajewitsch Tolstois (Christopher Plummer) Weltanschauung. Der Intimus des gealterten Tolstoi, Vladimir Chertkov (Paul Giamatti), macht Valentin zu Tolstois Privatsekretär und versucht, ihn als Handlanger im Streit mit Tolstois Ehefrau Sofia (Helen Mirren) zu instrumentalisieren. Dabei geht es um die Rechte an den Werken des großen Schriftstellers und Familienerbe versus Ideologie von Wohlstandsverzicht und Aufklärung. Valentin übt sich, Tolstois Lehren folgend, in Sexverzicht, während ihm die reizende Mascha (Kerry Condon) Avancen macht. Dabei flachst der alte Tolstoi über seine eigenen Lehren und erzählt Valentin von seiner frivolen Vergangenheit. Der Streit eskaliert, als Sofia versucht, Tolstoi mit Temperamentsausbrüchen auf ihre Seite zu ziehen, und Valentin muss sich zwischen Liebe und Anhängerschaft einer Ideologie entscheiden.
So klar, wie die Konflikte aufgezeigt werden, so deutlich ist auch, wie sie sich am Ende auflösen bzw. auf der Strecke bleiben müssen. Dabei bezieht Regisseur und Drehbuchautor Michael Hoffmann kaum Stellung, ob nun Chertkov sein eigenes Spiel betrieb, oder ob es ihm am Ende um das Überleben einer Idee ging, ob Sofia eine selbstsüchtige Spinnerin war oder ihren Mann vor falscher Vereinnahmung bewahren wollte. Die Figur Valentin ist etwas sehr devot geraten, und auch seine Arbeit zur Aufzeichnung und Verbreitung von Tolstois Werk bleibt unklar. Ebenso gibt Christopher Plummer einen weitgehend viel zu gelassenen und uninteressanten Tolstoi, um dem Film Wucht zu verleihen, und das eingeschobene Thema Religionskonflikt versandet so nebensächlich wie es eingeführt wurde. Zwar überzeugt "Ein russischer Sommer" durch eine gelungene Ästhetik, stimmige Musik und ein schönes Tempo, aber mittelprächtige Darsteller machen den Film zu einem ebensolchen Kinobesuch bzw. DVD-Abend.
Machtkämpfe Zu Lebzeiten bereits eine Ikone.
Leo Tolstoj.
Ein Schriftsteller, der über seine Grenzen hinausgeht, die ihn so berühmt gemacht haben und eher zum Missionar einer neuen Weltordnung, im Sinne eines Natur verbundenden ,vielleicht, Ur-Christentums wird.
Eine Ehefrau, die in der Zeit seines Schriftstellerdaseins sein unentbehrliches Gegenüber war, nicht nur Krieg und Frieden sechsmal abschrieb, sondern auch zur Glaubwürdigkeit der Figuren beitrug. Eine Gräfin, die Tolstoj bei seiner Transcendenz zurückliess, die diesen Weg nicht mitgehen wollte und konnte, vielmehr fürchtete, der Greis werde in seiner Verwirrung die wirtschaftliche Grundlage der Familie ruinieren.
Dann die Tolstoianer,Leo Tolstoj war selber keiner, aber seine Anhänger folgten ihm nach und mehrten ihren Ruhm durch seinen Ruhm.
Da gibt es natürlich Machtkämpfe, die ganz eindrucksvoll dargestellt sind.
Vielleicht ist das ambiente ein wenig gestellt- irgendwie erinnert es mich an die Gegend von Schiwago.
Die obligate Liebesgeschichte darf nicht fehlen, damit hier kein Bildungsfilm gemacht wird, sondern vom "Leben" erzählt wird.
Es ist sicher kein Dokumentarfilm.
Ich sah ihn mit Interesse,ohne dass mich der Film als solcher tief bewegt hätte, auch nicht in seinem Schluss.
Immerhin werden die Machtkämpfe, die bis zum Schluss tobten ( wie diese stattfanden, wird hier nicht berichtet) ganz interessant dargestellt.
Am interessantesten fand ich die Idee, da ist einer Schriftsteller, aber das ist vielleicht nicht der Kern seines Wesens. Ich halte es nicht für einen Ausdruck seiner Senilität, dass er zu einer anderen Berufung im Leben gefunden hat, die einen Bruch mit seinem bisherigen Dasein bedeutete,sondern für eine höchst interessanten Entwicklungsweg. Die Seele will das leben, was ihr aufgegeben hat, und das macht sie auch auf sehr ungewöhnliche Weise.
5 Kommentare: wunderschöner Film, mehr als überzeugende Schauspieler! Dieser Film hat die perfekte Mischung aus komischen und tragischen Momenten. Zu keinem Zeitpunkt hat man Mitleid mit den beiden liebenswerten Hauptcharakteren, man fühlt mit und verfolgt diese schöne Geschichte über das Leben, Freundschaft und Liebe. Ich kann diesen Film nur empfehlen, ich habe gelacht und geweint, was will man mehr?!
toller film! Ein wunderbarer Film, der tiefe Einblicke in das Leben eines Menschen mit Handicap bietet und der zeigt, dass diese genauso fühlen und leben und denken wie wir und wie schwierig oft die kleinsten KLeinigkeiten sind.
Es sind jede Menge lustige Szenen eingebaut, aber auch für die sentimentalten wir auf die Tränendrüse gedrückt =)
Wunderschöner Film !
Ein absolutes Meisterstück! James McAvoy ist für mich ohnehin einer der begabtesten Schauspieler seiner Generation - ich kann mir keinen anderen Darsteller in der Rolle des körperbehinderten Jungen vorstellen, er ist genial. Ein heikles Thema, gewiss, und dennoch kann man mit einem Auge lachen, mit dem anderen weinen. Dieser Film hat mich emotional sehr bereichert, aber auch mitgenommen. Er ist ein absolutes Muss, nicht nur für McAvoy-Fans. Grosses Kino, blendende Darsteller, eine gehörige Portion Menschlichkeit noch obenauf!
Beautiful movie Großartige Schauspieler machen diesen schönen traurigen Film einzigartig. Er zeigt Schwierigkeiten körperlich und geistig Behinderter auf und stellt ihren größten Feind, die Langeweile vor. Daneben erfreuen Freundschaft, starker Wille und schottischer Akzent das Herz. Voller Emotionen lässt dieser Film mitleiden und mitfreuen und kann vielleicht dem ein oder anderen bewusst machen, dass Behindertsein nicht ansteckend ist.
Wunderschön Michael sitzt mit spasmischer Lähmung im Rollstuhl, lebt in einem Pflegeheim, kann sich seiner Umwelt kaum verständlich machen und fristet sein Dasein körperlich umsorgt, aber geistig vernachlässigt. Der der vom Hals abwärts gelähmte Rory zieht neu in das Heim ein und ist der einzige, der Michaels Sprachbemühungen versteht. Mit seinem frechen Mundwerk bringt er frischen Wind in Michaels Leben und die beiden beschließen sich zusammen eine Wohnung zu nehmen, unterstützt von einer ambulanten Pflegekraft. Aber mehr Freiheit, bedeutet auch mehr Verantwortung...
In dem Film geht es vor allem um Freundschaft und die Lust auf Leben. Die Geschichte wird ohne großen Pathos, Kitsch und Klischees erzählt. Sie hat ihre heiteren, ernsten und tragischen Momente und ein Ende zum Tränchen aus dem Auge wischen. Rundum gelungenes Gefühlskino.
Macbeth (2005) ist eine Episode aus der britischen Erfolgs-Serie ShakespeareRe-Told. Die Serie besteht aus vier Folgen von Fernsehadaptionen zu ausgewählten Werken des bedeutenden Dramatikers William Shakepears (1564-1616).
Ausgestrahlt wurden die Folgen auf BBC One in Großbritannien. Jede einzelne Folge trägt die Handschrift eines anderen Autoren und übersetzt die alten Klassiker Shakespeares gekonnt in die heutige Zeit. Die Stücke wurden in Zusammenarbeit mit BBC Northern Ireland und dem BBC Drama Department im August 2006 produziert, uraufgeführt wurden sie auf BBC America.
Macbeth spielt im Drei-Sterne-Restaurant von Starkoch Duncan Docherty (Vincent Regan). Joe Macbeth als Sous Chef wird gespielt von James McAvoy, seine Frau Ella (Keeley Hawes) ist Restaurantleiterin. Joe und sein Kollege Billy Banquo (Joseph Milson) sind darüber verärgert, dass Chef Duncan sich mit fremden Federn schmückt. Nämlich mit Joes Arbeit. Außerdem besitzt der Sohn der Duncans, Malcolm (Toby Kebbell), ihrer Meinung nach, nicht genug Schneid für das Koch-Geschäft ? mischt aber kräftig mit. So geht es heiß her zwischen den verfeindeten Kontrahenten. Es folgt Macbeth's Begegnung mit drei außerirdischen Müllmännern. Diese prophezeien, dass er der Besitzer des Restaurants werden wird. Joe and Ella fühlen sich angestachelt und heuern einen osteuropäischen Auftragskiller an, um die Angelegenheit zu beschleunigen und Chef Duncan töten zu lassen. Doch die Müllmänner von einem anderen Stern halten die beiden dazu an, sich eher vor Oberkellner Peter Madcuff (Richard Armitage) in Acht zu nehmen.
Peter Moffat hat aus dem Klassiker Macbeth eine rasante und kompakte Geschichte fabriziert, angesiedelt im heiß-feuchten Milieu einer Sterneküche. Mark Brozel führte die Regie in dem packenden Drama. Spannend, leidenschaftlich und mit viel Sinn für Liebe zum Detail wird der Zuschauer Zeuge schier unglaublicher Wendungen und Szenerien. Und das in den beengten Verhältnissen einer Restaurantküche. Das Grundthema Macht des Original-Macbeths ist hier trickreich umgesetzt worden. Und James McAvoy (Swimming Pool, Die Chroniken von Narnia, Der letzte König von Schottland, Abbitte, Ein russischer Sommer) spielt großartig vielschichtig, ist nahezu perfekt für die Rolle.
1 Kommentare: Alte Geschichte neu Aufgelegt Jeder der mit Shakesbeare etwas vertraut ist, wird diese Geschichte kennen. Nur vielleicht nicht in dieser Umgebung. Unter "ShakespeaRe-Told" wurden 4 seiner Werke in einem moderenen Gewand für das Fernsehen neu verfilmt. Macbeth ist eins davon.
Das Schlachtfeld ist die Küche eines 3-Sterne-Restaurants, Macbeth der "Chef". Aber nur inoffiziell, den Duncan, Besitzer des Restaurants und eigentlicher "Chefkoch" (steht aber nie in der Küche) streicht allen Ruhm ein. Die 3 Geister, hier als singende, reimende Müllmänner dargestellt, bringen die bekannte Prophezeihung vor und darauf hin wird das Mordkomplott geschmiedet.
Im Grunde kennt jeder die Geschichte, daher muss ich die wohl nicht ausführlich schildern.
James McAvoy als Macbeth liefert meiner Meinung nach eine klasse Darstellung ab. Vom netten Kerl zum totalen Tyrann. In manchen Szenen fällt einem die fehlende Musik auf, doch das macht es nur spannender.
Schön in Szene gesetzt, teilweise verstörende Bilder, für eine TV-Produktion nicht zu verachten.
Ich tendiere dazu, die englische Version an zu sehen, hier kommt doch einfach mehr rüber und die deutsche Syncro verliert viel von dem Charm der Darsteller.
5 Kommentare: Eine langweilige Verfilmung eines langweiligen Buches Briony Tallis ist 13 Jahre alt. Ein kluges, aufgewecktes Mädchen mit viel Fantasie, zu viel Fantasie könnte man sagen. Briony verliebt sich in Robbie, den Sohn einer Angestellten. Robbie ist viel älter als Tallis und zudem liebt er Bionys Schwester Cecilia.
Als Tallis die beiden in flagranti in der Bibliothek erwischt bricht für sie eine Welt zusammen und sie schwört Rache. Als sich die Gelegenheit zur Rache ergibt, ergreift Tallis diese und beschuldigt Robbie der Vergewaltigung und zerstört damit drei Leben: Robbies, Cecilias und ihr eigenes.
Der Film basiert auf Ian McEwan gleichnamigem Bestseller. Was soll ich sagen. Ich fand schon das Hörbuch eher langweilig und habe nie verstanden was alle Welt an diesem Buch bzw. an dieser Geschichte fand. Eine Geschichte über Liebe, Verrat, Schuld, Schuldgefühle, Lügen, ein klassisches Drama, das noch dazu seicht vor sich hin plätschert. Sie lieben sich, sie lieben sich nicht, sie kommen zusammen und doch nicht, das ganze "aufgehübscht" mit erstem Weltkrieg und noch mehr Schuld und Sühne. Nichts für einen netten Abend und nur in Etappen zu ertragen (weil man sonst einfach einschläft). Vielleicht ist das Buch besser, vielleicht kürzte schon das Hörbuch die besten Stellen, der Film jedoch ist einfach nur gähnend langweilig und dazu hat er noch Überlänge ein echter GAU. Die Rückblenden sind teils eher irritierend und aus dem Zusammenhang gerissen (OK das ist bei Rückblenden meist der Fall), die Charaktere platt und langweilig, Robbie ein klassischer Nerd keine Ahnung was Cecilia und Briony an dem finden. Und natürlich geht er tapfer als Soldat in den Krieg, für Ehre und Vaterland (währe er im Gefängnis geblieben hätte er den Krieg aussitzen können und hätte überlebt, wie kann man nur soooooo doof sein). Cecilia wird Krankenschwester und Briony zerfleischt sich wegen einer Lüge als Kind in Selbstvorwürfen und bestraft sich damit, dass sie auch Krankenschwester wird. Oh Drama!
Eine langweilige Verfilmung eines langweiligen Buches. Für mich ein Film den die Welt nicht braucht. Dafür aber mit netten Kulissen (zumindest am Anfang) und hübschen Kostümen (zumindest am Anfang).
Wer lügt, zerstört mutwillig das Leben eines anderen! Genau das will uns Abbitte sagen! Ein kleines Mädchen lügt mutwillig und zerstört dadurch das Leben eines anderen. Im speziellen Fall das Leben ihrer Schwester und ihrer großen Liebe, die sprichwörtlich wegen dieser Lüge durch die Hölle geht.
Doch das, was die Lügnerin damit angerichtet hatte, lastet auf ihr ein ganzes Leben lang. Sie kann ihrem schlechten Gewissen, von dem sie von nun an geplagt wird, nicht entkommen. Als alte Frau veröffentlicht diese Lügnerin, die Schriftstellerin geworden ist, ihren 21. Roman, doch es ist im Grunde genommen ihr erster. Aber inneren Frieden hat sie dadurch nicht erlangt, auch wenn sie die bittere Wahrheit durch ein Happy-End verschönt hat, um ihre Leser nicht zu "schocken". Die Lüge, die sie als Kind ausgesprochen hatte, lastete ein Leben lang auf ihr, denn Lügner finden keinen Frieden (Gott sei Dank!). Genau das wollte uns Abbitte sagen!
Eine traurige Geschichte, die aufzeigt, dass Lügner für ihre Lügen auf immer und ewig büßen müssen (was ich persönlich auch richtig finde!).
Abbitte ist ein Meisterwerk und zeigt die tiefsten Abgründe in der Seele eines Menschen, in diesem speziellen Fall: eines Lügners und den Opfern, die darunter zu leiden hatten (ein Liebespärchen, das durch diese Schandtat keine Chance auf Glück bekommen hatte)!
Wie kann eine Verzeihung des Unverzeihlichen aussehen? Die Verfilmung weist über sich hinaus Dass ich den Film gesehen habe, ist noch keine 10 Minuten her. Dennoch wage ich eine erste und sicher nicht undurchdachte Filmempfehlung. "Abbitte" hat mich überrascht, obwohl ich eingestandenermaßen nicht so genau wusste, was mich erwartete: Keira Knightley im historischen Kostümfilm und eine ergreifende Liebesgeschichte? Geboten wird aber weit mehr.
"Abbitte" kann als tragische Liebesgeschichte gesehen werden, die vor dem Hintergrund des sterbenden alten England kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges angesiedelt ist. Es gibt ruhige, wunderbar präzise Bilder innerhalb einer Handlungsfolge, die sich erst nach und nach zusammenfügt - und trotzdem viele Lücken lässt. Was passiert da eigentlich? Ohne der Geschichte vorweggreifen zu wollen: der Film ergreift nicht durch die xte Wiederholung einer Liebesgeschichte, sondern durch ein mindestens ebenso existenzielles Thema: Schuld und Vergebung. Was ist Schuld, kann ich Vergebung für eine Lüge erhoffen, die das Leben der Betroffenen in wirklich völlig ungeahnter Weise verändert, wie gehe ich damit um, wie kann ich aber auch damit leben, wenn es keinen Menschen gibt, von dem ich Vergebung erhoffen kann? Was macht diese Schuld mit mir, wird sie mir zum Schicksal oder kann ich mich doch noch einmal zu ihr in einer Art und Weise verhalten und Stellung nehmen, die der Größe der Schuld und mir gerecht wird? Gibt es eine Buße, eine "Abbitte"? Gehört Schuld vielleicht auch zum Menschen und macht so noch einmal dessen Würde aus? Diese Fragen werden an der Entwicklung eines vollen Menschenlebens durchgespielt.
Der Spannungsaufbau der Geschichte (doch, eine solche ist es, keine Aneinanderreihung von Sequenzen) ist zumindest in der ersten Hälfte des Films mustergültig und voll überzeugend, gerade durch Keira Knightley und James McAvoy (erste hat mich beeindruckt, letzterer verkörpert glaubhaft seine Rolle als gesellschaftlicher Underdog) und eine beängstigend aufspielende Jungschauspielerin (Saoirse Ronan). Die Mitte hat Längen, macht aber sichtbar, dass Abbitte/Buße im ganzen Leben sichtbar wird und nicht in der Einzeltat; die Auflösung der Geschichte am Ende zeigt (zumindest) mir noch einmal ganz deutlich, wie eine Auflösung nicht aussehen kann: in dieser Welt stehe ich allein mit meiner Schuld, und die Flucht in Phantasie und Wunschträume ist eine höchst unbefriedigende "Lösung", weil sie nichts löst. Sie verdrängt. Vanessa Redgrave hat hier leider eine undankbare Rolle.
Sei's drum. Das Ende ist wohl Hollywood, der Film aber fußt zumindest in der Anlage und Ausrichtung auf der abendländischen Überlieferung: gibt es Vergebung, auch für eine unverzeihliche Schuld? Ich hätte nicht gedacht, dass ein Thema so ernsthaft in einer hollywoodschen Romanverfilmung aufgegriffen werden kann, weil zuoft alles auf Unterhaltung heruntergebrochen wird. Die epische Filmmusik und die historisierenden Bilderfolgen zumal in der Mitte des Film sind dafür ein Tribut, den ich gern in Kauf genommen habe.
Unglaublich nah am Roman - Vielleicht zu nah? Den Roman 'Abbitte' habe ich mir aufgrund des Films gekauft, den ich vorher gesehen hatte - und schier endlos begeistert war (bis auf ein paar kleine Dinge - dazu später mehr).
Es ist ein außergewöhnlich guter Film, der zu Recht für 7 Oscars nominiert war (leider nur 1 für die Beste Filmmusik absahnte) und für meine Begriffe jeden einzelnen der kleinen goldenen Männer hätte gewinnen müssen. Denn besonders Drehbuch, Kamera, die Musik von Dario Marianelli und letztendlich Joe Wrights unfassbar innovativ-edle Inszenierung sind es, welche ,Abbitte' zum unvergesslichen Erlebnis machen.
Das Drehbuch von Christopher Hampton ist geradezu eine Huldigung an das Buch. Die Handlung wurde mit solcher Detailverliebtheit umgesetzt (besonders im ersten Drittel), das es eine wahre Freude für Fans des Romans ist. Im letzten Akt gibt es dann ein paar kleine Änderungen, die aber letztlich sogar eleganter ausfallen als in der Vorlage.
Doch eben diese Detailverliebtheit wird dem Werk in manchen Szenen zum Verhängnis. Zum Beispiel in der Sequenz, in der sich Briony um den verwundeten französischen Soldaten kümmert, wirkt irgendwie fehl am Platz. Im Roman ist es wie eine Art zusätzliche Episode. Sie trägt die Handlung nicht unbedingt in dem Sinne weiter - nur auf Emotionaler Ebene. Briony verliebt sich in nur wenigen Augenblicken in ihn. Der Autor schreibt natürlich ausführlich wieso/weshalb und man versteht warum. Denn die inneren Gedanken und Gefühle Brionys werden offen gelegt. Der Film kann diese Szene gar nicht transportieren, da man nur Mimik der Schauspieler sieht und nicht in ihre Seele blicken kann. Somit verpufft die Szene letztendlich. Hier hätte man meines Erachtens zu einer mehr cineastischen Lösung kommen müssen. Zum Beispiel in dem man dieses Segment der Geschichte durch die Episode ausgetauscht hätte, in welcher Briony einem englischen Offizier Schrapnellsplitter aus dem Bein entfernen muss, während sie von ihm nur beleidigt wird - und sie beklagt sich nicht. Das hätte ihre Wandlung und ihren Willen des Büßens verstärkt und beim Zuschauer ein direkteres Mitgefühl hervorgerufen.
Man hätte den französischen Soldaten aber auch einfach durch einen der beiden Soldaten an Robbies Seite ersetzen und das Ganze auf dramaturgischer Ebene steigern können.
Einen weiteren Fall gibt es im 2. Akt in Dünkirchen, aber ich will nicht zu weit ausufern und möchte an dieser Stelle gleich betonen, dass es sich hierbei um kleinste Mängel handelt, welche dem Gesamteindruck nur sehr wenig schaden!
Denn der Film als Gesamtwerk bleibt trotzdem unglaublich packend. Die Musik zieht einen mit, die Darsteller spielen allesamt auf höchstem Niveau und Kamera/Schnitt gehören zum Besten, was die Leinwand je gesehen hat.
Hierzu möchte ich noch anmerken, dass man sich hierbei für das Bildformat 1,85:1 entschieden hat, anstatt dem üblicheren Kinobreitwandformat 2,35:1. Man hätte die Wahl nicht besser treffen können, denn somit wirkt der Film etwas ,höher' und auch kompakter - irgendwie straffer, zielgerichteter und härter - was besonders den letzten zwei Dritteln zu Gute kommt, die durch grausame Realität beeindrucken.
Fazit: Für Buchliebhaber und Cineasten gleichermaßen unumgängliche Filmkost, welcher nur geringe Mängelpunkte zum absoluten Meisterwerk fehlen.
(Bild und Tonqualität sind wie bei den Univeral Studios üblich in hochwertigen Bereichen anzusiedeln, welche wahrscheinlich nur noch von der bald erscheinenden Blu-ray Disc übertroffen werden können.)
unglaubwürdig Vorweg: ich kenne das Buch nicht und habe mir den Film aufgrund der guten Bewertungen gekauft. Leider wurde ich sehr enttäuscht und musste mich zwingen, den Film überhaupt bis zum Ende zu sehen. Das Problem besteht darin, dass für mich keinesfalls nachvollziehbar erzählt wurde, was Cecilia an diesem Robbie findet. Vermutlich wurde hier einiges aus der Romanvorlage unterschlagen. Die Besetzung des Robbie (James McAvoy) fand ich grausam. McAvoy ist mindestens einen halben Kopf kleiner als Keira Knightley und wirkte auf mich wie ein pupertierendes Jüngelchen mit null Ausstrahlung, geschweige denn Anziehungskraft. In seinen Szenen beim Militär, umgeben von stattlichen Soldaten, fehlte nur noch die Trommel vor seinem Bauch...
Nun sollte man annehmen, dass Liebe nicht nach Größe und Schönheit geht. Aber warum enthält man dann dem Zuschauer vor, was an dem nicht standesgemäßen Robbie so unwiderstehlich ist? Kein Witz, kein Charme, nur ewiger Hader mit dem Schicksal und Betroffenheitsmine. Würde diesen Film demzufolge allenfalls empfehlen, wenn man das Buch kennt oder großer Keira Knightley Fan ist, denn die macht ihre Sache gut.
5 Kommentare: Modernes Märchen mit hervorragendem Cast "Penelope" ist ein modernes Märchen, das eine der Zeit sehr angepasste Message vermittelt: Nur wenn du dich selbst magst, kannst du glücklich werden. Mit vielen bunten und fröhlichen Bildern entführt der Film den Zuschauer in Penelopes Welt, ein Gefängnis, dass ihre Mutter für die geschaffen hat, woraus Penelope bald darauf ausbricht um das wahre Leben kennenzulernen.
Penelope ist eine herrliche Geschichte über Selbstbestimmung, Liebe, Freundschaft und die Kunst, sich selbst und andere so zu mögen wie man/sie ist/sind.
Absolut empfehlenswert, wenn man romantische Komödien mag.
Sehr guter film Dieser film ist wunderschön!! Weiss jemand wie das lied das max auf dem klavier allein bei sich zu hause ein paar sekunden lang spielt heisst ???
modernes Märchen kurz: ein wirklich schönes, modernes und unkompliziertes Märchen.
Bild und Ton ist gut. Entspannen und treiben lassen - ein gewisser Spassfaktor ist auch dabei.
Netter märchenhafter Film auf sehr guter Blu-ray! Die Schärfewerte der Blu-ray sind teilweise so exzellent, dass die falsche Nase doch auffällt. Auch sonst weiß der Transfer mit satten Farben und passabler Plastizität zu gefallen. Wer also eine Blu-ray für die ganze Familie sucht und sich nicht schon wieder einen Animationsfilm reinziehen will, dem sei "Penelope" ans Herz gelegt!
Märchenhaft Also ich kann mich den Meinungen hier nur anschließen, dieser Film ist wirklich zauberhaft.
Die Geschichte ist wirklich schön, ein Mädchen, das sich selber rettet und lernt sich zu lieben, wie sie ist.
Einfach nur gelungen!
Der Mix aus Märchen und "realer" Welt zeigt, dass Märchen auch Heute noch verzaubern.
Jeder kann sich sein Happy End selbst gestalten, denn wenn man sich selbst so akzeptiert, wie man ist kann alles wahr werden!
5 Kommentare: Toller Film eigentlich. Huhu, also ich bin 16 und bin ein riesen Fan von solchen Liebesfilmen. Nun letztes im Geschäfft, musste einfach mal wieder so ein Film her, ich sah Die DVD " geliebte Jane" und dachte mir ok, es ist es wert, Anne Hathawey kenn ich und James MacOvay (oder wie man ihn schreibt ;P) auch. (von Narnia;P)
So, habe aber lange gebraucht ca. 4monate später habe ich die DVD angesehen, als ich sie kaufte.
Ich finde diesen Film echt toll, das ende nunja ist ein bisschen blöd !!!
Aber es ist gut das es nicht typisch so ist!!! Ich fande es auch traurig und es hat mich auch mitgerießen, die geschichte von Jane und Tom..
Gerade dieses Hin und her zwischen den Beiden fande ich am Anfang wirklich super süß !!!
Das Ende ist halt schon traurig. Aber ich kann es wirklich nur empfehlen sichdas anzusehen, es ist echt süß !!!!
Auch wenn vom Inhalt her kaum sowas, interessantes ist, schon interessant, aber jetzt nich so. Es ist ein echt süßer Liebesfilm!!
emfehlenswert und interessant anzusehen Ich hatte schon viel von diesem Film gehört. Obwohl die Meinungen auseinander gingen, kaufte ich mir diese DVD doch, weil ich neugierig war. man merkt bei der Geschichte sofort, dass es sich um eine Biografie handelt. Obwohl das Ende nicht ganz von meinem geschmack ist, war ich von der Geschichte überzeugt. Die Rollen sind sehr gut besetzt und auch das Leben von jane Austen wird interessant rübergrebracht. Im allgemein muss man ein Freund von schönen Bilder, Melodien und Kostümen sein um einem Jane Austen Film schön zu finden. Doch all diese Faktoren kommen in dem Film wunderbar zur Geltung. Die DVD war im besten Zustand. Kam innerhalb von drei Tagen und lohnt sich immer weider anzusehen!!
Traurige Lovestory Dieser Film handelt von der Schriftstellerin Jane Austen, ( die Autorin von Stolz und Vorurteil). Sie verliebt sich in einen Mann den sie nicht lieben darf. Der Film ist sehr emotional und lässt den Zuschauer mit fühlen. Zudem bekommt man einen guten Einblick in eine andere Epoche.
arg fade, leider Selbst die an sich bezaubernde Miss Hathaway konnte mir diesen Film nicht retten, er plätscherte doch gar zu langweilig und oberflächlich dahin. Mangels Happy End eignet er sich nicht einmal für den gepflegten Kischt-Abend. Wer sich näher mit Frau Austen auseinandersetzen oder schlicht nur filmisch im Viktorianischen Zeitalter vergnügen möchte, dem sei lieber die BBC empfohlen: die Engländer können das einfach besser ...
Jane Austen in love - bezaubernde Verfilmung Für diesen Film wurde die Liebe Jane Austen's zu dem Iren Tom Lefroy in einem Mix aus überlieferter Realität und Fiction zu purer Romantik verdichtet und in oppulenten Bildern festgehalten - und man wird geradezu von der ( vermeintlichen ;o) ) Erkenntnis überrannt, dass nur eine solch große Liebe und die Erfahrungen daraus der Ideenfundus für ihre Werke gewesen sein kann.
Die beiden Hauptdarsteller Anne Hathaway und James McAvoy (liebenswerter Faun in Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (Einzel-DVD) und einfach nur großartig in Abbitte) tragen den Film - unterstützt von Größen wie Julie Walters, James Cromwell und Maggie Smith - charmant und bezaubernd mit Blicken, Gesten und sprühenden Dialogen von einer emotionalen Szene zur nächsten und das Prickeln zwischen beiden (vor allem in den Szenen auf dem Jahrmarkt, auf dem Ball und danach am See, auf der Treppe im Haus des Onkels usw.) ist geradezu greifbar.
Und der Film selber ist aufgrund der Detailverliebtheit und der oppulenten Bilderfülle ein wirkliches Highlight für's Auge.
Kurz zur Geschichte: Ende des 18. Jhd. in Hampshire: Jane, als jüngste Tochter in der kinderreichen Familie des Referends Austen aufgewachsen und in einer Zeit gefangen, als Intelligenz bei Frauen bestenfalls als Makel kritisiert wurde, wehrt sich dagegen, sich selbst und ihr Talent zum Schreiben anderen Interessen zu beugen und einfach eine gute Partie zu heiraten, ohne dass (ihre) Gefühle eine Rolle spielen dürfen.
Sie lernt bei einem Treffen ihrer Familie mit entfernteren Verwandten den Iren Tom Lefroy kennen, der von seinem reichlich despotischen Onkel zu einem Besuch auf dem Land verdonnert wurde und empfindet ihn zunächst als den arrogantesten etc. etc. Vertreter des männlichen Geschlechts, der auf Erden wandelt. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich heftig ineinander, aber aufgrund ihrer beider eher ärmlichen Situation und der Empörung in ihrem Umfeld scheint die Verbindung zum Scheitern verurteilt...
Die Extras der DVD sind dagegen ziemlich durchschnittlich: ein paar (meistens zu recht) gelöschte Szenen, Interviews mit Regisseur und Anne Hathaway, Informationen zu Cast&Crew usw.
Und mein Fazit: Wer die Austen-Verfilmungen mag, mit geballter Romantik und auf Zelluloid gebannten Gefühlen umgehen kann, wer Anne Hathaway genauso bezaubernd und James McAvoy genauso hammermäßig findet wie ich und wer ebenso auf Filme aus einer Zeit steht, in der man/frau der Liebe seines Lebens noch nicht einfach einen Zettel mit der aktuellen Handynummer in die Hand drücken konnte - der/die liegt mit diesem Film genau richtig. Ähnlichkeiten mit Stolz und Vorurteil finde ich persönlich verzeihlich, da einfach genauso charmant.
Besetzungsliste: Anne Hathaway: Jane Austen James McAvoy: Tom Lefroy Julie Walters: Mrs. Austen James Cromwell: Reverend Austen Maggie Smith: Lady Gresham
5 Kommentare: !! Der HAMMER Film !! Also, ALLE die Fans von geballter Action sind, oder gar Fans von Jolie sind, ist dieser Film ein absolutes MUSS !!
Der "Dealer" von dem ich diesen "Stoff" gekauft habe, hat die Sendung sehr flott verschickt und der Streifen geht ab wie Schnitzel, wenn ihr wisst, was ich meine ...
Einfach mal angucken und staunen. ** PEACE**
Einer der besten Action-Thriller der letzten Jahre Dieser Film beweißt mal wieder, dass Action-Thriller dann am besten sind, wenn im Genre noch unverbrauchte Leute im Spiel sind.
Timur Bekmambetov, zuvor ja nur mit "Wächter der Nacht" berühmt geworden, liefert mit seinem ersten Hollywoodfilm einen KRACHER ab.
James McAvoy, zuvor nur im romantischen "Abbitte" aufgefallen, überzeugt voll als Looser, der sich um Profikiller mausert, eben weil er nicht das typische Äußere eines Action-Darstellers hat.
Die Action von "Wanted" ist frisch und mitreißend. Zwar fühlt man sich am Anfang an "Matrix" erinnert, weil auch dieser Filme sämtliche Gesetze der Physik aus den Angeln hebt, doch der Einfallsreichtum hier stellt für mich "Matrix" in den Schatten, weil beeindruckende Szenen, wie mal eben von Haus zu Haus springen oder die Schießerei in der Halle des Hochhauses dort sparsam eingesetzt wurden, hier zum Standard durch den ganzen Film gehören. Auch alle nachfolgenden Sequenzen nach der Einleitung hat man so noch nie gesehen, egal ob Angelina Jolie wild ballernd auf der Motorhaube einer Dodge Viper hängt, Kugeln um Ecken fliegen, bis hin zum wohl spektakulärsten Zugunglück der Filmgeschichte. Das ganze garniert mit gelungenen Storytwists die zeigen, nicht alles ist so, wie man es anfangs glaubt, ergibt für mich einen der rasantesten Action-Thriller der letzten Jahre, der in keiner Sekunde langweilig ist.
Rasantes Actionspectakel James McAvoy als Actionheld-Azubi unter den Fittichen von Angelina Jolie ? Tatsächlich, das funktioniert ausgezeichnet.
Regisseur Timur Bekmambetov brennt in "Wanted" ein hightec Actionfeuerwerk ab, welches es mit den Besten der Besten aufnehmen kann. Respekt !
"Wanted" ist ein cooler zeitgemäßer Actionstreifen, mit allem was dazu nötig ist, inkl. einer top Besetzungsliste bis in die Nebenrollen.
5 Sterne !
Hirn aus - Wanted an Am Anfang dachte ich: Oh Gott. Welche Logik. Aber wenn man akzeptiert, dass Menschen aus dem 100000. Stock von einem Gebäude auf das andere springen kann (über einen Boulevard), dann macht einem das nichts mehr aus, ja man findet es sogar cool.
Dann findet man es auch unglaublich toll, wenn die Protagonisten um die Ecke schießen.
Und dann macht der Film richtig Spaß.
Es ist halt ein Actionfilm. Für eingefleischte Fans zum Hirn abschalten und genießen.
Entweder man findet sich mit der unlogischen Action ab, und liebt diesen Film, oder man zickt rum und weint, weil das ja garnicht gehen KANN, und hasst den Film. Letztere tun mir Leid.
Super Film, aber schlecht auf Ray gebannt ÜBer den Film kann man natürlich geteilter Meinung sein, ich persönlich liebe ihn, auch wenn er völlig unlogisch ist ;-) Egal, tolles Popcornkino zum Hirn abschalten.
Was mir nicht gefällt ist die Umsetzung auf Blu-Ray. Das Bild kommt hier in weiten Strecken sehr körnig daher und das auch an Tagszenen. Die Menüs und Logos von Universal am Anfang sind allerdings noch sehr knackig und frisch. Ic hvermute, da wurde an der Komprissionsrate etwas gespart, mag auch sein, dass ich seit Avatar sehr verwöhnt bin, was die Qualität eines Films auf Ray angeht. Nichts desto Trotz immer noch ein sehr schöner Film, der in keiner Sammlung fehlen sollte. Aufgrund der Effekte noch 3 von 5 Sternen.