5 Kommentare: Grandioser Jack Nicholson!!! Die Story ist sehr simpel und im Verlauf daher vorhersehbar. Erstaunlich jedoch, dass die Handlung dennoch mit 5 Schauspielern auskommt und am Ende des Films richtig Spaß gemacht hat. Das Geheimnis: Eine Charakterrolle, die wohl kaum irgendjemand besser oder auch nur ähnlich großartig spielen könnte als Jack Nicholson. Den anderen Darstellern wird nicht so viel abverlangt, aber die Besetzung ist sehr passend. Ohne Nicholson und seine wirklich starken Ausdrucksqualitäten wäre der Film nicht sehenswert. Aber so ist das nun: Eine Boxweltmeisterschaft ohne den Champion wäre ja auch eigentlich nicht erhebend.
Übrigens, gewinnt Jack Nicholson im Originalton nochmal dazu, denn die Art wie er artikuliert, ist ein "starkes Stück".
Insgesamt wirkt der Film, trotz des eindeutigen Milieus, nicht amerikanisch im üblichen Sinne à la Tom Cruise (der kein Schauspieler ist, da er nur wirkt, da Coolness gerade angesagt ist und er körperlich in Heldenposen umherirrt - die eigentliche Leistung bringen Tricktechniker und Kameraleute). Nein, dieser Film kommt gänzlich ohne ACTION aus und erzählt gelassen, wie wir es typischerweise eher von den Franzosen kennen.
Einen Punkt Abzug tätige ich, da vom Drehbuch nur eine Ebene bedient und alles um Jack Nicholson herumgebaut wurde. Da wäre ein zeitweilig zweiter Handlungsstrang, der dem Geschehen als soziales Abbild ein "Wertvoll"-Prädikat einbringen könnte, naheliegend. Das Milieu gäbe es vortrefflich her.
Besser geht es wirklich nicht Besser geht es wirklich nicht
Die Geschichte zeigt einen sonderlichen Buchautor, aus dem ein umgänglicher Mensch wird
- die Figur des Schriftstellers, gespielt von Jack Nicholson ist mir höchst sympatisch
- er tyrannisiert ohne böse Absicht seine Umwelt, ist einfach aus sich heraus grob
- das funktioniert, bis er der Kellnerin näher kommt und er sich schließlich unbeholfen um sie bemüht
Von der ersten Szene an sehenswert! Jack Nicholson zieht wirklich alle Register, aber auch die übrige Besetzung passt, wie auch die sorgfältig ausgesuchte Musik. Einer der Filme, die man sich auch mehrfach ansehen kann.
Besser gehts nicht. Jack Nicholson und Helen Hunt in einer ihrer besten Rollen, wie auf die Haut geschnitten! Diese Komödie zeigt einen verbitterten, neurotischen Autor, der seinen schwulen Nachbarn, dessen Hund und eine mittellose Kellnerin und trifft voll ins Schwarze.
Immer, wenn man den Film wieder sieht, lacht man wieder. Auch wenn es tragische Elemente gibt. Absolut empfehlenswert, gehört meiner Meinung nach in jede DVD-Sammlung.
Jack und die Liebe: "Ihr könnt mir den Schritt shamponieren!", pöbelt er die Gäste im Café an, die es wagen, seinen Stammplatz zu besetzen. Und das ist noch das Netteste, das Melvin Udall (Jack Nicholson) - ein Kotzbrocken, wie er leibt und lebt, - für seine Mitmenschen bereithält. Der Unsympathler ist am liebsten allein oder verletzt seine Umwelt mit zynischen Beleidigungen. Kaum zu glauben, aber er ist ein erfolgreicher Verfasser von noch erfolgreicheren Liebesromanen!! Wie kann er sich bloß so gut in die weiblichen Hauptdarsteller hineinversetzen ?! auch dafür hat Melvin einen zynischen Spruch parat: "Ich stelle mir einen Mann vor und subtrahiere Verstand & Zurechnungsfähigkeit!". Melvin leidet aber auch an einer Zwangsneurose: er erträgt keine Berührungen, benützt jedes Stück Seife nur einmal und streubt sich, die Fugungen der Gehsteigpflasterungen zu betreten. Für seinen schwulen Nachbarn, den Maler Simon (Greg Kinnear), hat er nur Verachtung übrig.
Als dessen Pinscher ins Treppenhaus pinkelt, befördert Melvin das Tier kurzerhand in den Müllschlucker....!! Nur eine einzige Person schafft es, mit dem Neurotiker umzugehen: Carol (Helen Hunt, die gemeinsam mit Jack Nicholson für ihre Darstellung 1998 einen Oscar erhielt), Kellnerin im Café 24, wo Melvin täglich frühstückt. Doch die aparte Alleinerzieherin hat Probleme: ihr Sohn Spencer leidet an schwerem Asthma, und eine ständige Betreuung durch den Hausarzt könnte sie sich nicht leisten. Eine Tages wird der Maler Simon überfallen und krankenhausreif geprügelt. Sein Agent (Cuba Gooding Jr.) nötigt Melvin, den Hund zu versorgen. Und siehe da: der Miesepeter findet Gefallen an dem Tier. Melvins Leben beginnt sich langsam aber doch zu verändern: dazu kommt, daß er beschließt, für die Arztkosten Carols aufzukommen. Vorerst zwar nur aus purem Eigennutz - wenn Carol sich um ihren Sohn kümmert, wer bedient dann den armen Melvin ?! - , doch schon bald wandelt sich der Zyniker Melvin zu einem liebenswerten, einfühlsamen Menschen, der schließlich sogar um die Gunst der Kellnerin Carol kämpft, die zu Beginn nicht glauben mag, daß Melvin sich nur ihretwegen bessern möchte......
Dieser Film zeichnet sich nicht nur durch die oft komische Handlung und vor allem die ständigen Sprüche Nicholsons aus, der hier zu seiner schauspielerischen Hochform gelangt, sondern vor allem durch das intelligente Drehbuch, das gekonnt mit den "menschlichen Unzulänglichkeiten" spielt, und dem Zuseher zeigen möchte, daß sich selbst das größte Ekel zu einem verständnisvollen, liebenswerten Menschen wandeln kann, sobald dieser erkannt hat, daß "Liebe" die einzig wahre Antwort auf alle Fragen und Probleme ist........ somit werden Nicholson und Hunt (die ihrem männlichen Part immer Paroli zu bieten weiß!) sozusagen DAS Liebespsaar wider Willen des Kinojahres 1997/98!!
wenn zwangsneurosen das leben bestimmen Besser gehts nicht handelt von dem neurotiker melvin, welcher wider willen näheren kontakt zu seiner sozialen umgebung knüpfen muss. Er ist arrogant, egoistisch und von zwangsneurosen geprägt, welche sein leben bestimmen. Diese reichen vom waschzwang, berührungsängsten, dem peniblen absperren der tür, bis zu speziellen aversionen gegen bestimmte straßenpflaster, wodurch er auch in der öffentlichkeit auffällt. Seinen lebensunterhalt verdient er als autor von frauenromanen, wobei er laut eigenen aussagen sich nur einen mann vorzustellen braucht und verstand und zurechnungsfähigkeit subtrahiert. Neben seinen eigenen problemen, bereitet ihm sein homosexueller nachbar simon und dessen farbiger freund sorgen, welche er mit vergnügen versucht zu erniedrigen. Sein alltag ist sehr geregelt und wenn er nicht in seiner wohnung schreibt oder musik hört, besucht er ein stammlokal, wobei er mit den mitarbeitern gelegentlich in streit gerät und in seiner eigenen, speziellen form, abwertend über den kranken sohn einer kellnerin spricht. Dieses monotone leben ändert sich jedoch langsam, als der künstlerisch begabte simon von einem klienten ausgeraubt und zusammengeschlagen wird und melvin nun auf dessen hund aufpassen muss, welchen er jedoch nicht leiden kann und bereits öfter aus dem gebäude vertreiben wollte. Doch die abneigung gegen den kleinen hund schwindet und er baut eine regelrechte beziehung zu ihm auf, wobei gewisse regeln eingehalten werden. Da kein hundefutter in melvins wohnung kommen darf, muss der hund zwangsläufig das gleiche essen wie sein herrchen, was diesem definitiv nicht missfällt. Auch die öffentlichkeit reagiert positiver auf melvin, da er sich um den kleinen hund kümmert und ihn als den besseren menschen bezeichnet. Ruhig, fröhlich, redet nicht viel und er liebt melvin offen, ohne seine persönlichkeit oder zwänge zu verurteilen.
Diese neu gewonnene freude, verblasst jedoch schnell, als simon aus dem krankenhaus entlassen wird, seinen hund wieder für sich beansprucht und melvin das einzige lebewesen verliert, welches ihm wirklich etwas bedeutet. Die nächste hiobsbotschaft erreicht ihn, als er sein stammlokal aufsucht und seine lieblingskellnerin carol nicht mehr vorhanden ist, da sie sich um ihren kranken sohn kümmern muss, welcher mehrmals im monat mit schweren atembeschwerden behandelt wird, jedoch kann durch die mangelnde unterstützung der krankenkasser keine besserung erzielt werden. Überraschenderweise erhält sie jedoch plötzlich besuch eines anerkannten arztes, welcher sich um ihren sohn kümmert, blutkulturen anlegt und eine richtige medikamention anstrebt. ironischerweise handelt es sich bei dem hilfsbereiten gönner, um den arroganten und herablassenden mann, den sie öfter im restaurant bedient. sie verfasst einen dankesbrief und glaubt, sich in ihm getäuscht zu haben. währenddessen ist simon am ende seiner existenz angelangt und verzweifelt, da er die krankenhauskosten selbst tragen muss, welche 60.000 dollar einnehmen. nach einer unterredung mit dessen freund, beschließt melvin ihm zu helfen und simon zu seinen eltern zu fahren, welche er um geld bitten möchte. jedoch nur unter der bedingung, dass auch carol mitfährt. während der reise scheinen sich nicht nur melvins persönlichkeit und neurosen langsam zu verändern, sondern es entwickelt sich eine mögliche beziehung zwischen ihm und der kellnerin.
der film stellt eine gute komödie dar, welche ihren reiz aus melvins persönlichkeit und zwängen schöpft und jack nicholson eine seiner besten rollen ermöglichte. als negativ wäre das merklich in die länge gezogene finale zu erwähnen, welches im grunde durch die stimmungsschwankungen von carol beeinträchtigt wurde. auf diese weise war subjektiv das gefühl vorhanden, dass die erste hälfte des filmes eine sehr gute, häufig sarkastische und zynische unterhaltung bot, dass ende jedoch zu aufgesetzt wirkte.
5 Kommentare: Ein Film voller Ironie und Gefühl Männer tun sich mit dem älter werden besonders schwer, sie umgeben sich gern mit jungen äußerlich schönen und attraktiven Frauen. Rein vom ästhetischen Gesichtpunkt her ist das auch nachzuvollziehen.
Nur was haben sie selbst zu bieten, auch an Ihnen ist das Alter nicht spurlos vorüber gegangen. Mit Geld, Macht und ähnlichen Werten versuchen sie dann zu punkten.
Männer können es auch schwer akzepieren, wenn ab einem gewissen Alter der "Marktwert" sinkt.
Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Aber auch Männer sind lernfähig, wie man in diesem wunderbaren Filmen sieht.
Jack Nicholson ist einfach grandios und Diane Keation einfach nur hinreißend.
Ein toller Film!!
Keaton & Nicholson = 5 stars Ich habe diesen unbeschreiblich schönen Film gerade erst gesehen und bin wie berauscht...
Diane Keaton und Jack Nicholson spielen ihre Rollen derart bravourös, dass mir eigentlich die Worte fehlen das zu bechreiben was ich bei diesem Film - eigentlich während jeder Sekunde die er lief - fühlte...
Es ist ohne Zweifel eine Hommage an die Liebe, sicher, doch auf eine so faszinierend einfühlsame Art, gewürzt mit köstlichstem Humor und stilvollen Dialogen... Ein Film, der selbst den Zweiflern unter uns, den einsamen Herzen, die Hoffung an die Liebe - zumindest für den Augenblick - zurückzugeben vermag!
Ich verneige mich tief vor der Glanzleistung der beiden Hauptdarsteller!
Das schönste Weinen der Filmgeschichte Ich liebe diesen Film. Er hat alles was ein Film braucht: fantastische Schauspieler, gute Texte, viel Humor, viel Ironie, tolle Kulisse und soooo viel Herz. Und er hat die schönste Heulszene der Filmgeschichte. Wenn Diane Keaton über Wochen hinweg nur weint, sorry, ich kann nur lachen, und das von Herzen. Das ist nicht bös, sondern herrlich. Für mich ein absolutes MUSS für Jung und Alt und jeden. Ich kenne keinen, dem dieser Film nicht sehr gut gefallen hat. Viel Spaß
Ein absolutes Highlight Das ist was fürs Herz für alle die in den besten Jahren ihres Lebens und jung geblieben sind!! ;-) Aber auch für die jüngeren Semester, die sich fragen, was ist, wenn ich mal alt bin. (Meine Söhne (23,19) haben das mit ihren Freundinnen geschaut und waren begeistert. Jack Nicholson und Diane Keaton brillieren in der Rolle eines Midlife Paares, das sich zusammen rauft. Auch Matrix Held Keanu Reeves als jugendlicher Liebhaber der Heldin spielt absolut realistisch. Fazit: Absolut sehenswert!! Und humorvoll!!
Einfach gute Unterhaltung Die Geschichte an sich ist simpel: - alternder Playboy (Harry = Jack Nicholson) verliebt sich in die Mutter (Erica = Diane Keaton) seiner aktuellen Freundin - die Verwandlung Harrys, der sonst eher junge Frauen vorzieht, vollzieht sich an einem leicht zu verfolgenden Faden durch den ganzen Film - insgesamt eine leicht verdauliche Story mit ansprechenden Dialogen, untermalt von sorgfältig ausgesuchter Musik
Wieder ein Film, den amn auch mehrfach anschauen mag.
5 Kommentare: Phantastischer Film mit zwei phantastischen Superstars!!! In diesem Film geht es um zwei Menschen, die aufgrund Ihrer Krankheiten der Tod erwartet. Der eine stammt aus einfachen Verhältnissen (Morgan Freeman)und hat ein unglaubliches Allgemeinwissen, der andere ist ein skrupelloser Sanierer von finanziell angeschlagenen Krankenhäusern (Jack Nicholson). Beide Charaktere werden von den Akteuren unglaublich gut gespielt. Die Rollen sind nach meiner Meinung den beiden auf den Leib geschneidert.
Durch die von Jack N. eingeleiteten Sparmaßnahmen landen beide im selben Krankenzimmer und reiben sich mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften kräftig aneinander. Als beide aufgrund Ihrer Krankheitsprognose den Tod vor Augen haben, lernen sie sich dennoch näher kennen, weil Jack N. eine "to do"-Liste von Morgan F. findet, diese Idee ergänzt und mit ihm zusammen umsetzen will. Nach und nach färbt die menschliche Art von Morgan F. auf Jack N. ab und dieser merkt, daß in seinem Leben nicht immer alles richtig war, was er getan hat. Dies führt dazu, daß er vor seinem Tod noch einiges bereinigen kann. Ein schlußendlich sehr nachdenklich stimmender Film, der einem zeigen soll, daß man manchmal seine eingeschlagenen Wege kritsch überdenken sollte!!!
Nicht mehr und vor allem nicht weniger will dieser Film ansprechen, in einer Zeit, in der menschliche Werte immer weniger zählen.
Hier noch ein Wort an die Kritiker dieses Filmes, deren Rezensionen ich gelesen habe. Der Film erhebt keinerlei Anspruch auf ein authentisches, krankheitsbedingtes Dahinsiechen vor dem unmittelbaren Tod. Der Titel "Das Beste kommt zum Schluß" wäre sonst ein klarer Fehlgriff!! Oder?
Der Film soll vielmehr dazu beitragen, darüber nachzudenken, ob die vielen scheinbar wichtigen Dinge (z.B. Geld, Erfolg im Beruf) wirklich so wichtig sind, oder ob nicht ein menschliches Miteinander viel wichtiger und vor allem erfüllender ist. Ich bin mir absolut sicher, daß manch einer im Angesicht seines eigenen Todes feststellen den Wahrheitsgehalt dieses Films bestätigt finden wird, nämlich daß viele Dinge nicht so wichtig sind wie sie scheinen........ und andere Dinge wiederum viel wichtiger sind. Noch besser ist es, man merkt es jetzt und kann sich noch ändern!!!!
Von dieser Warte aus betrachtet, halte ich den Film für sehr wertvoll, da er zum Nachdenken über Dinge anregt, die uns - mehr oder weniger - alle betreffen! Deshalb volle Punktzahl!!!
Das Beste kommt zum Schluss Der Film sagt m.e. älteren Menschen sehr viel
Ich habe ihn mir schon mehrmals angeschaut
Absolut Sehenswert! Genialer Film, etwas für jeden der Spaß am Leben hat. Von der Blu-Ray Qualität gar nicht zu sprechen. Absolute Kaufempfehlung, geniale Schauspieler, einfach ein gelungener Film.
Sehr guter tiefgehender Film ultra scharf in HD-TV Ein Wirkliches Meisterwerk, was tun wenn das Ende naht. einfach Sehr gut mit tollsten Szehnen in HD!
Ein wirklich (T)humorvolles Drama! Super Film! Hallo lieber Leser!
Ich kann Ihnen diesen Film wirklich nur ans Herz legen! Es handelt sich hier um ein sehr gutes Drama über 2 Menschen, die sich im Krankenhaus kennen lernen und die beide nicht mehr lange zu leben haben.
Diese beiden fassen den Entschluss, noch einmal richtig zu leben in der Zeit, die ihnen noch bleibt! Sie machen sich eine Liste und arbeiten diese ab, wobei gelegendliche Konflikte zwischen dem Draufgänger (gespielt von Jack Nicholson) und dem ehr bedachten Vernunftmenschen (gespielt von Morgan Freeman) vorprogrammiert sind.
Ich habe nicht gedacht, das dieser Film so gut ist, als ich ihn das erste mal sah. Sämtliche Emotionen sind nachzuempfinden - der Schock bei der Diagnose, die Trauer, der letzte aufkommende Lebenswille!
Da man inzwischen leider auch bei Starbesetzungen (und dieser Film hier trumpft direkt mit 2 - in Worten ZWEI - Filmgrößen auf) etwas vorsichtig sein muss, möchte ich in diesem Fall ganz klar eine Entwarnung geben! Dieser Film ist kein Billigprodukt und für den momentanen Preis von nicht einmal 5 Euro, sollte man zugreifen! Selbst als es ihn noch zum Vollpreis gab, war er sein Geld schon wert! Ein wirklich gutes Drama!
5 Kommentare: Mit Tiefgang Toller Film. Jeder fragt sich hinterher: Ist mein Leben nicht auch so?! Sehr gute Kamaraführung. Empfehlenswert.
Gesellschaftskritik verpackt in eine ergreifende und realistische Story Dieser Film ist ohne Zweifel ein Meisterwerk. Jedes Detail wurde durchdacht und so ist der Film durchsäht von kleinen Andeutungen, die ihn erst so richtig gut machen. Die Story lässt sich gar nicht so leicht erklären, denn der eigentliche Fokus liegt auf dem, was hinter der Handlung steht. Der Sinn des eigenen Lebens, eine Frage, die sich jeder Mensch mindestens einmal stellt, wird hier kritisch beleuchtet und exitsierende Stereotypen werden in Frage gestellt. So ist eine laufende, unterschwellige Kritik am American Dream nicht zu übersehen. Es ist beeindruckend, wie hier schon alleine durch die Kameraeinstellungen essentielle Botschaften der Story vermittelt werden, wie etwa die Aufnahmen des Arbeitsumfeldes der Hauptfigur am Anfang des Films. Unnötig zu erwähnen, dass Jack Nicholson die Hauptrolle des Warren Schmidt erst richtig zum Leben erweckt.
Dieser Film ist mehr als bloße Kinounterhaltung!
Einsamkeit und Angst vor dem Alter - eine wundervolle Tragikomödie Mit ABOUT SCHMIDT ist Alexander Payne (Sideways) 2002 ein wunderschöne Tragikomödie gelungen. Jack Nicholson spielt Warren Schmidt, der als Vizepräsident eines Versicherungskonzerns gerade in Rente gegangen ist. Nun stirbt auch noch seine Frau beim Hausputz, und die zickige Tochter will ihn gar nicht um sich haben, sondern lieber einen Total-Versager (Dermot Mulroney in einer herrlichen Verkleidung) heiraten. Allein und vereinsamt übernimmt Schmidt die Patenschaft für ein afrikanisches Kind namens Ndugu, dem er ständig Briefe schreibt, in denen er dem unbekannten Jungen sein Herz ausschüttet, weil ihm sonst niemand zuhört. Dann macht er sich in seinem Wohnmobil "Adventurer" auf den Weg durch Amerika, besucht Stätten seiner Kindheit (da, wo einst sein Elternhaus stand, befindet sich nun ein Geschäft für Autoreifen) und begegnet seltsamen Menschen - unter anderem Kathy Bates, die nach kurzem Kennenlernen bereits nackt zu ihm in den Whirlpool steigt.
ABOUT SCHMIDT ist ein Road-Movie der leisen Töne, voller unvergesslicher Momente, skurrilem Humor, aber auch großer Traurigkeit. Schmidt ist ein tragischer Tölpel, der nichts lernt und nie begreift, was er mit seiner neuen Lebenssituation anfangen soll. "Adventurer" heißt sein Camper, aber ein Abenteurer ist Schmidt nicht und wird er nie sein, die Routine des Alltags ist für ihn schon Abenteuer genug. Die Angst vor Alter, Alleinsein und dem Verlust von menschlichem Kontakt, das Warten auf den Tod nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben und dem Ableben des Partners, das alles liegt unter dem Humor, so dass ABOUT SCHMIDT neben aller Komik tief berührt und auch verunsichert. Die wenigen fröhlichen Menschen haben sich mit ihrem Leben abgefunden, die anderen suchen verzweifelt neue Ziele oder flüchten sich in absurde Hobbies wie eine Sammel-Leidenschaft, damit das Leben wieder einen Sinn bekommt. Ein naives Bild - von seinem afrikanischen Patenkind gemalt - kann in Schmidt mehr Tränen auslösen als der Tod seiner Ehefrau. Weil er schmerzlich an seine Kindheit und eigene Naivität erinnert wird, an Träume von damals? Weil er erst jetzt weiß, was er alles versäumt hat?
ABOUT SCHMIDT verzichtet wohltuend auf übliche Hollywood-Botschaften. Manchmal ist es zu spät für einen Neuanfang, und das Wissen darum kann grausam sein.
Jack Nicholson spielt den Schmidt mit einer Zurückhaltung, die man so lange nicht von ihm gesehen hat. Er erhielt eine verdiente Oscar-Nominierung, ebenso wie Kollegin Kathy Bates, deren Darstellung zwar gewohnt gut ist, der Preis aber wohl eher für ihren Mut zur Nacktheit gedacht war (was die kranken Schönheitsideale Hollywoods verdeutlicht). Alles in allem ist ABOUT SCHMIDT ein kleiner, feiner Film. Der witzigste Moment kommt bereits sehr früh, wenn Nicholson über sein Leben sinniert: "Helen und ich sind seit 42 Jahren vehrheiratet. Und immer öfter sehe ich sie nachts an und denke: wer ist diese alte Frau, die in meinem Haus lebt?"
Die DVD bietet den Film in guter Qualität (16:9, Deutsch/Englisch, Untertitel sind vorhanden), dazu gibt es ca. 30 Minuten Deleted Scenes und den Trailer.
Heftiger Schocker! ;-) Zum Glück gibt es diesen Film! Nun weiss ich endlich, wie das Leben als Rentner ist!
Man ist immer gut drauf, nie verbittert oder zynisch. Man hat alle komischen Eigenarten abgelegt und ist offen und freundlich den Mitmenschen gegenüber. Man blickt auf seine erfolgreiche, abwechslungsreiche Karriere zurück. Die zahlreichen Kinder lieben einen, halten sich gern in der Nähe auf und man kann einfach nicht ohne sie. Die geliebte Ehefrau immer an der Seite.
Kurzum, es ist der Himmel auf Erden, ein Mordsspass! Vielen Dank an den (wieder einmal) grandios spielenden Jack Nicholson für diese Einsicht!
Wenn die Leidenschaft einen frühen Tod stirbt Wenn nicht Jack Nicholson die Hauptrolle in diesem Film spielen würde, wäre er wohl eine echte Tragödie und nicht zu ertragen, denn auch mit Nicholsons Tapsigkeit bleibt am Ende eine tiefe Traurigkeit.
Manche meinen, es ginge hier um ein Altern in Würde, um das Gebrauchtwerden im Alter oder ähnliche Themen. Das klingt nach einer nicht ganz unüblichen Schuldsuche bei anderen. Aber Schmidt, der nach dem Ausscheiden aus seinem langen und trostlosen Berufsleben in seine leere Ehe und einen belanglosen Alltag fällt, bezahlt nun die Rechnung dafür, dass er nie den Mut zu einem eigenen Leben mit all den Leidenschaften hatte, die in jedem von uns stecken. Stattdessen muss er schon in jungen Jahren in den langweiligen Trott von Sicherheit vortäuschenden Strukturen wie Beruf oder Ehe verfallen sein. Er gab sein Leben aus der Hand, indem er seine eigenen Wünsche und Sehnsüchte ignorierte. Wenn wir nichts mehr wollen, kriegen wir am Ende auch nichts mehr.
Und so steht Schmidt plötzlich alleine da. Seine Frau ist tot und niemand braucht seine berufliche Kompetenz. Die Leere seines Lebens wird nun auch für ihn sichtbar. Einzig die Hochzeit seiner ihm fremdgewordenen Tochter reißt ihn noch einmal aus seinem lethargischen Dasein in seinem inzwischen zugemüllten Haus. Er nimmt sich sein Wohnmobil und macht sich auf den Weg von Omaha nach Denver um diese Hochzeit zu verhindern. Aber auch hier scheitert er.
Nicholsons tragikkomisches Spiel macht nicht nur den Film erträglich. Vielmehr zeigen seine komische Tapsigkeit und seine unbeholfenen Versuche, eigenen Willen zu demonstrieren, dass noch Leben in Schmidt steckt und der Wille zur eigenen Verwirklichung. Nicht auszudenken, wenn wir nicht einmal mehr das in Nicholsons Schmidt sehen würden. Es bliebe dann nur noch depressive Hoffnungslosigkeit.
Das Leben spielt sich immer gerade jetzt ab, und die Vergangenheit kommt nicht wieder. Deshalb hat auch Schmidt noch eine Chance. Und auch diese Hoffnung transportiert der Film.
Fazit. Mich hat dieser traurige, aber dank Nicholson auch komische Film sehr bewegt. Er erinnert uns daran, dass wir uns nicht schon in der Jugend bewusst oder schleichend unbewusst zu Ruhe setzen sollten. Denn dann kommt das grausige Ende mit Sicherheit.
5 Kommentare: Psychotherapeutische Märchen Sehr amüsante Komedie für alle die Beziehung zu ZEN und Encounter-Psychogruppen haben.Märchen mit einem Zauberopa (Jack Nicholson)als Psychiater.Leider hat sich einen von meinen Bekannten mit der Sandersrolle identifiziert und hat es bitterernst genommen.Also Vorsicht,es ist nicht für alle empfehlensswert.Paigam
riessado Nachdem ich diesen Film im Fernsehen gesehen habe, war mein Entschluss die DVD zu kaufen gefasst. Ein Gag jagt den nächsten und Jack Nicholson (sonst nicht gerade mein Fall) spielt blendend. Besonders die Anleihe an der "West Side Story" fand ich köstlich! Wer herzhaft lachen will, ist hier bestens bedient!
Traumpaar !!! Wer den irren Blick, das diabolische Grinsen und den spitzbübischen Humor von Jack Nicholson mag und zudem Adam Sandler am liebsten in der Rolle des unbeholfenen Verlierers sieht, muss diesen Film einfach gesehen haben!
Dave Buznik (Adam Sandler) ist stets zur falschen Zeit am falschen Ort, er wird übersehen, ignoriert, rumgeschubst, ein Alph-Männchen ist er ganz bestimmt nicht - Dave hat seinen Platz in der Hackordnung von Kindesbeinen an akzeptiert, er könnte keine Fliege was zu Leide tun... - umso flotter verläuft sein Leben nach einer Zufallsbegegnung mit Dr. Buddy Rydell (Jack Nicholson)... - plötzlich sieht sich Dave nämlich Problemen gegenüber, die der bislang unbescholtene Duckmäuser nicht hatte - ausgerechnet Dr. Rydell, dem Verursacher ungeahnter Schwierigkeiten, ist von der Justiz beauftragt, zu beurteilen und letztlich zu entscheiden, ob Dave in den Knast wandert,oder sich als gelehriger Schüler seines cholerischen Therapeuten erweist und somit dem Gefängnis entgeht...
Nicholson und Sandler gestalten 100 Minuten US-Filmkomödie vom Feinsten!
Fazit: "Die Wutprobe" - ein extrem unterhaltsamer Film, DVD einlegen - Hirn ausschalten - Handlung genießen, bis zum gelungenen Happy End!
Der Beste Adam Sandler Film Bei dem Film "Die Wutprobe" handelt es sich eindeutig um den besten Film der Adam Sandler jemals gemacht hat, denn hier stimmt wirklich alles. Die Darsteller sind perfekt ausgesucht und besonders Adam Sandler und Jack Nicholson stellen ein unglaubliches geniales Team da.
Inhalt: Dave Buznik (Adam Sandler) ist ein erfolgreicher Designer von Katzenkleidung und mischt weit mit in diesem Bereich und gehört zu den Top Designer in dieser Brance. Doch als er auf einem Flug zurückhaltend und friedfertig die Stewardess darum bittet ihm Kopfhörer zu bringen, eskaliert die ganze Situation. Nun ist er gezwungen an einer Wuttherapie teilzunehmen in der der auch noch der Chef Dr.Buddy Rydall (Jack Nicholson) ist der im Flug neben ihm saß und nicht ganu unverantwortlich ist. Als er dann auch noch an einer Kneipenschlägerei teilgenommen hat und einen Blinden den Blindenstock entrissen hat und diesen Niedergeschlagen hat, wird er von Buddy gezwungen das ganze Programm 90 Tage Wuttherapie durchzuziehen. Dies geht am Anfan in ordnung, doch als Buddy sich an Daves Freundin ranmacht ist für ihn schon lange der Spaß vorbei.
Ein Film den ihr nicht so schnell vergessen werdet und nun endlich auf einer gerechten DVD mit jeder Menge Extras und genialer Bild-und Tonqualität. Hier sollten alle Sandler Fans zuschlagen und Komödien Fans sowieso. Megastarke Komödie mit tollen Darstellern in einem Kultfilm mit wiederseheffekt!!
Unerträglich ! Das nenn ich mal einen wirklich sinnvollen Filmtitel ! Die Wutprobe - hält es ein Mensch wirklich aus, 90 Minuten totalen Schwachsinn anzusehen ohne vorher zu explodieren, den Raum wütend zu verlassen, den MediaMarkt seines Vertrauens auf Rückgabe des Kaufpreises zu verklagen oder schlimmstenfalls den schönen neuen Fernsehsessel zu zertrümmern ?
Dave Buznik (Adam Sandler), ein eher schüchterner Typ, wird aus irgendwelchen dämlichen Gründen von einem Gericht zu einer Anti-Aggressions-Therapie verdonnert. Zum Therapeuten wird Buddy Rydell (Jack Nicholson) bestimmt, der sich augenscheinlich selbst nicht im Griff hat. Die Behandlung beginnt, Überraschung - bitte lachen, indem Wunderheiler bei Patient einzieht. Jetzt gibt es natürlich kein Halten mehr, Gag reiht sich an Gag, Spontanität und Einfallsreichtum pur - das Leben des kleinen Dave wird völlig durcheinander gebracht. Der Doc verärgert seinen Chef, bringt ihm das Singen bei (zum Ärger anderer Autofahrer auf einer vielbefahrenen Straße - wie originell), verstrickt ihn in eine Schägerei, spannt ihm die Freundin aus - et cetera pp. - bis das ganze unter Mitwirkung des völlig untalentierten Rudy Guliani in einem völlig misslungen, absolut kitschigem Happy End im New Yorker Yankee-Stadion mündet (es dürfte wohl jedem Vollidioten klar sein, dass der gute Dave hier um die Hand seiner Freundin anhält).
Wie konnte ein so uninsperiertes, grausam inszeniertes Werk allein in den US-Kinos über 130 Millionen Dollar einspielen ? Wie konnte ein solches Werk überhaupt gedreht werden ?
5 Kommentare: Umwerfend vielfältig Mehr durch Zufall entdeckte ich dieses Produkt, was in sofern zu mir passte, dass ich mich zu der Zeit mit Dürrenmatt auseinander setzte. Beiläufig erfuhr ich dann, dass dieser Film auf einem von Dürrenmatts Dramen basiert.
Die DVD kam dann, wie immer, pünktlich und zuverlässig bei mir an, und wurde von mir "verschlungen".
Zum Plot: Es geht um die verstrickte Ermittlung eines Kindermörders, durch den pansionierten Komissar, der, der Mutter eines der Opfers, versprach jenen Mörder zu finden.
Die Entwicklung, die in diesem Film durchweg spannend, aufgezeigt wird, hat sowohl mich, als auch einen Freund von mir, in ihren Bann gezogen. An Abwechslung fehlt es hier keineswegs! Ich, als Unwissener, was die Grundlage angeht, wurde zum fleißigen Mitfühlen und -raten angestiftet. Und auch mein Freund, der seinerseits das Drama gelesen hatte, empfand diesen Film als Gelungene Interpretation. Das Ende bleibt glücklicherweise offen und regt somit einerseits zum nachdenken, aber auch zum mehrmaligem Filmgenuss an!
Ein immer noch und immer wieder(!!!) aktuelles Thema, das hier besonders spannend erzählt, gespielt (An dieser Stelle großes Lob an Jack Nicolson!) und umgesetzt wurde!
Daumen Oben! Angucken.
Das Versprechen Die erste deutsche Verfilmung des Dürrenmatt-Stoffes "Es geschah am hellichten Tag" mit Heinz Rühmann, in der Gert Fröbe ein eindrucksvolles Porträt als psychopathischer Kindermörder gibt, ist zweifellos ein guter Krimi, verfälschte aber Dürrenmatts Intentionen, insbesondere mit einem völlig anderen Film-Ende.
Und dieser Stoff geht nach Hollywood? Ausgerechnet mit Jack Nicholson als Ermittler? Nicholson, der mit seinen Manierismen oft übertreibt und sein Temperament manchmal arg galoppieren läßt?
Erstaunliches ist dabei herausgekommen: Keine typischen Hollywood-Schemata, sondern ein von dem vielseitigen Schauspieler und Regisseur Sean Penn intelligent in Szene gesetzter Psycho-Thriller, der sich als Psychodrama entpuppt. Penn hält sich sehr eng an Dürrenmatts Erzählung, die übliche Krimi-Motive auf den Kopf stellt. Nach und nach rückt die Suche nach dem Kindermörder immer mehr in den Hintergrund, und der mit subtiler Zurückhaltung ebenfalls erstaunlich nuanciert agierende Jack Nicholson liefert eine der bewegendsten Leistungen seiner Laufbahn: das Psychogramm eines seelisch deformierten Cops, der von seinem "Versprechen" den Mörder zu finden, dermaßen besessen wird, daß er sich selbst zerstört.
Und die Schlußpointe, das dramatische, völlig unerwartete Ende des Films ist so bitterböse, daß man es niemals verraten sollte - ein erfreulich ruhiger, ohne große Schaueffekte, aber psychologisch dichter und glaubwürdiger Thriller aus Hollywood, der dem europäischen Autoren-Film mehr ähnelt, gewinnt dem Kriminal-Genre noch einmal neue Seiten ab. Da wäre sicherlich auch Friedrich Dürrenmatt zufrieden gewesen!
Ein ruhiger erstklassiger Thriller! Jack Nickelson spielt hier ein sehr ruhigen und gelassenen Polizisten,der nicht mit irgendeinem Action-Spektakel,sondern mit beruhigender Darstellung einen Kindsmörder auf die Spur kommt,nach jenem Versprechen,das er der Mutter des Kindes gab.Der Film insgesamt ist eher was Leute,die fern von Action und Gewalt sind.Obwohl diese Geschichte eher langsam in die Gänge kommt,so empfindet man es selbst als einen gemütlichen Thriller.Aber bei dem man bei Nickelson von Anfang an bis zum Schluß mitfiebert und mit ihm wünscht,daß er den Täter auf die Spur kommt.
Jack Nicholson zwischen Wahnsinn und Seelenheil Nicholson. Pacino. Newman. De Niro. Hoffman. und Streep. Close. Swank. Blanchett. Rowlands. Das sind meine All-Time-Favourites Schauspieler(innen) und zu jedem folgt demnächst eine Rezension zu ausgewählten und bestimmten Großtaten dieser (meiniger) Lieblingsdarsteller.
Anfangen möchte ich mit JACK NICHOLSON, der ja mit Meilensteinen wie "Einer flog über's Kuckucksnest" (Platz #2 meiner Liebligsfilme Aller Zeiten), "About Schmidt", "Chinatown", "The Shining", "As Good As It Gets", "The Last Detail" und "Five Easy Pieces" bereits geglänzt hat, habe ich mich dann doch letztlich für ein verglichen eher unpopuläres Werk entschieden, nämlich THE PLEDGE (Das Versprechen) von 2001, inszeniert vom 2-fachen Oscar-Preisträger SEAN PENN (Mystic River, Milk).
Kurze Inhaltsangabe: - Die Hauptrolle spielt JACK NICHOLSON als Detective Jerry Black. Der Film beginnt an seinem letzten Arbeitstag, an dem ihm seine Kollegen eine überraschende Abschiedsparty schmeissen. Während dieser Party erfährt er von der Leiche eines jungen Mädchens, die an diesem Abend entdeckt wurde und, gegen die Bitten seiner Kollegen, verlässt seine eigene Party um zum Tatort zu fahren. Nachdem er die makaber gefrorenene Leiche inspiziert hat überlässt man es ihm, die Eltern zu informieren. Dabei bringt ihn die aufgebrachte Mutter dazu, auf seine unsterbliche Seele zu schwören, den Mörder zu finden. Der Fall wird bald abgeschlossen als die Polizei den Hauptverdächtigen Indianer (BENICIO DEL TORO) finden, aus dem sie ein Geständnis quetschen. Black geht in den Ruhestand und beginnt in einer abgelegenen Fischerei-Gemeinde ein neues Leben mit einer Bardame (ROBIN WRIGHT PENN) und ihrer jungen Tochter. Das Leben scheint für ihn perfekt zu sein, sein geschärfter Detektive-Instinkt sagt ihm allerdings, dass beim Abschluss des Falles nicht alles richtig gelaufen ist. Sein Schwur die Wahrheit zu finden droht, den Rest seines Lebens zu zerstören. -
Der Film verläuft recht ruhig und langsam. Zwischen den oft sehr kurzen Dialogsequenzen setzt Regisseur PENN lange, meditative Natureinstellungen, lässt viel, sehr viel Zeit vergehen. Kann man deutlicher darstellen, wie quälend das Warten sein kann, als den Zuschauer selber auf dem Kinosessel zu quälen und den Film in die länge zu ziehen (und zwar ohne eine einzige überflüssige Szene zu zeigen)? - Man kann eigentlich nicht, und neben Jack Nicholsons grandiosem Spiel, neben den Naturaufnahmen zwischen Idylle und Verlorenheit, neben dem zwar vordergründigen aber dennoch sehr intelligenten Plott ist es vor allem diese Langgezogenheit, die allmählig zur Qual wird und den Zuschauer am Ende genauso alleine lässt wie Jerry, der merken muss, dass all sein Tun zweifelhaft, seine Obsession vergeblich war.
"Das Versprechen" könnte viele Zuschauer maßlos langweilen, ja verärgern. Der Film ist keine flotte, vordergründige Unterhaltung, zeigt aber, dass es manchmal nötig sein kann, den Zuschauer ebenso zu quälen wie die Hauptfigur. Das Thema von Dürrenmatts "Es geschah am hellichten Tag" setzt er jedenfalls grandios und zwingend um wie selten eine Literaturverfilmung.
Nicholson porträtiert den steilen Absturz vom respektierten Detective zum lächerlichen "Säufer und Clown" mit bestechender Zurückhaltung und Nuancierung. Die zunehmende Obsession seiner Figur spiegelt sich in erhöhtem Nikotin- und Alkoholkonsum und Artikulationsschwierigkeiten wider.
Wir sehen außerdem einige exellente Kurzauftritte von u.a. HELEN MIRREN als Psychologin, PATRICIA CLARKSON als Mutter der Ermordeten , AARON ECKHART als Ermittler, BENICIO DEL TORO als geistig behinderter Indianer und MICKEY ROURKE als Vater eines weiteren Opfers. Der emotionalste Moment im Film aber gehört VANESSA REDGRAVE, was für eine großartige Schauspielerin!
Sie braucht nicht mal 3 Minuten um mit ihren Worten aus Andersens "Der Engel" zu berühren:
'Jedes Mal wenn ein gutes Kind stirbt, schickt Gott einen Engel vom Himmel hernieder auf die Erde. Der Engel nimmt das Kind in die Arme, breitet die großen, weiten Flügel aus und fliegt mit ihm über all die Plätze, die das Kind in seinem Leben so geliebt hat. Und dann pflückt das Kind eine große Hand voll Blumen und bringt sie zu Gott.'
'Wunderschön', sagt Jack Nicholson daraufhin. Dem ist nichts hinzuzufügen. Top!
Kein Remake, sondern Adaption! Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei Sean Penns Verfilmung von Friedrich Dürrenmatts Roman "Das Versprechen" nicht um ein Remake des Films "Es geschah am helichten Tag" mit Heinz Rühmann handelt.
Die Geschichte ist die selbe. Dürrenmatt schrieb den Roman aber zeitlich nach(!) der Verfilmung seines Drehbuchs, weil er das Ende des Films nicht für angemessen hielt.
Penns Version ist eine gelungene Adaption, die sich ganz eng an den Roman orientiert und mit seiner Erzählstruktur an gute, europäische Filme erinnert.
Die Darsteller sind bis in die Nebenrollen hinein hervorragend besetzt und geben den Charakteren viel Seele. Jack Nicholson trägt die Handlung und spielt die Rolle des pensionierten Polizisten authentisch bis zum bitteren Ende.
Der ganze Film ist eine wohltuende Abkehr von allen Hollywoodklischees (inkl. Filmende) und hätte nicht besser verfilmt werden können.
Ein großes Kompliment an Regisseur Sean Penn.
Leider ist die DVD ohne nenneswerte Extras ausgestattet.
3 Kommentare: Tiefsinnig! Ein sehr tiefsinniger Film, der zum Nachdenken anregt. Es ist gelungen eine Randgesellschaft realistisch durch eine Starbesetzung darzustellen.
Hervorragender Film! Jack Nicholson und Meryl Streep in Höchstform. Was mein Vorrezendent gegen den Deutschen Ton hat erschliesst sich mir nicht. Dieser ist vollkommen in Ordnung und absolut verständlich!Top Film auf jeden Fall auf einer Top Dvd!
Nicht anhörbar! Eine Inhaltsangabe zum Film muss ich hier wohl nicht geben und auch über den sehr guten, düsteren und traurigen Film selbst (anspruchsvoll, also aufpassen ;-) möchte ich keine Worte verlieren, mir geht es hier einzig und allein um die DVD selbst:
Kauft sie nicht!!
Das Bild ist soweit ganz in Ordnung, ein bisschen oberflächlich, nicht ganz scharf und es gibt Filme auf DVD aus den 60ern, die ein besseres Bild haben, aber man kann es sich hier noch ganz gut anschauen. Nicht dramatisch, geht in Ordnung.
Was mich dazu bewogen hat, 2 Sterne zu geben, ist der Ton, der diesen Film unanhörbar macht und deshalb möchte ich alle Kunden warnen, sich diese DVD nicht zu kaufen!
Bereits bei den Anfangscredits konnte ich meinen Ohren nicht trauen: ein konstantes, hohes Surren und Rauschen, hinzu kommt Hintergrundgeknispel, als ob man eine alte, verstaubte Schallplatte abspielt. Letzteres ist im Film nicht ständig zu hören, wohl aber das hohe Surren in den ruhigen Passagen und da dies kein Actionfilm ist, gibt es derer viele. Wie dem auch sei, dieses Surren ist extrem anstrengend für die Ohren und als ich nach 10 Minuten eine kurze Pause einlegte, war das sehr erholsam für meine Ohren, die ansonsten gar nicht empfindlich sind. Ich habe den Film nicht zu Ende gesehen, aufgrund dieses anstrengenden, extrem nervenden Surrens und Rauschens war es mir einfach nicht möglich. Ich kenne den Film von einer amerikanischen DVD-Ausgabe, wo der Ton wesentlich besser ist (zwar auch etwas dumpf, aber ansonsten sehr annehmbar).
Ich hätte den Film auf Deutsch sehr gerne genossen, aber aufgrund des furchtbaren Tones ist es mir schlichtweg unmöglich. Die DVD habe ich hier am Rechner geschaut, wage aber sehr stark zu bezweifeln, dass der Ton auf anderen Anlagen (Fernsehen) besser ist, da es nicht an meinem Rechner liegt, der andere DVDs in perfektem Ton wiedergibt. Ich kenne keinen Film, der auf DVD so schlecht klingt! Einen Stern für die furchtbare DVd Ausgabe, einen Stern gibts aber noch drauf für den sehr gelungenen Film selbst, um ihm kein unrecht zu tun.
Finger weg!
5 Kommentare: Unterhaltsamer Film, der leider nichts mit dem Buch zu tun hat Ja, es ist gute Abendunterhaltung wenn drei schöne Hexen sich mit dem immer wieder herrlich Diabolischen Jack Nickolson vergnügen. Aber ich bin sehr überrascht, daß Mr. Updike diese Verfilmung zugestimmt hat, die sein Thema in einer totalen Oberflächlichkeit übernimmt und im weiteren völlig verfremdet.
Im Buch geht es um die Kräfte dreier geschiedener Frauen und Mütter, die ein sehr selbständiges Leben führen (und nebenbei Hexen können), von den Frauen der Gesellschaft mit viel Mißtrauen beäugt werden, und die ihre Kräfte beim Buhlen um den Fremden Darryl van Horn (NICHT von ihnen erschaffen) messen. Als ihn am Schluß keine gewinnt bleibt nur eins - man tut sich ein letztes Mal zusammen, um die Nebenbuhlerin umzubringen. Für mich eine Metapher auf das Frausein, das Muttersein, die Gesellschaft schlechthin. Nebenbei ist das ganze wunderbar geschrieben und man kann das Jahr mit all seinen Jahreszeitenwechseln in einer kleinen amerikanischen Stadt am Meer riechen, fühlen, schmecken.
Fazit: nicht beim Film aufhören sondern bitte auch das Buch lesen.
Hochkarätige Schauspieler sind nicht immer eine Garantie für Qualität Ich kann mich den meisten sehr begeisterten Rezession nicht anschliessen, die Dialoge und die Szenen sind sterbenslangweilig, ohne Witz und Tiefgang. Es kostet einen sehr viel Mühe, dem Film überhaupt zu folgen. Ich war ständig versucht, abzuschalten, das habe ich auch gemacht, als es im Verlauf des Filmes nicht besser wurde. Auch die großartige Besetzung macht es nicht mehr besser - schade.
Eastwick FILM Klasse Film! "Die Hexen von Eastwick" aus dem Jahr 1987 (im Original "Witches of Eastwick") ist einer der besten Filme ever! In einigen Szenen stehen die Effekte im Vordergrund, aber der Film ist eine plausible Geschichte über unglaubwürdige Figuren, was die hervorragenden Leistungen der Darsteller wieder wettmachen.
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, dass die Komödie zu Beginn stimmungsvoll-amüsant und ätzend-ironisch ist, sich aber später eher dem geschmacklosen Teufelsspuk widmet. Was auch immer das heisst...
DARSTELLER Jack Nicholson in der Rolle des Teufels ist grandios. Zurecht gewann er 1987 den New York Film Critics Circle Award, den Los Angeles Film Critics Association Award und 1988 den Saturn Award. Nicholson ist unvergleichbar und macht den Film zu dem was er ist. Michelle Pfeiffer, Susan Sarandon und Cher spielen allesamt fabelhaft. Die Chemie stimmt einfach. Man sieht ihnen an das sie beim Drehen Spaß hatten.
Super ist auch Veronica Cartwright (bekannt aus "Alien"), die voller Inbrunst das konservative und gottesfürchtige Gemeindemitglied mimt, die es für ihre Pflicht hält die Bevölkerung auf "das Böse" aufmerksam zu machen. Zum Schreien komisch.
STORY Die Freundinnen Alexandra Medford, Jane Spofford und Sukie Ridgemont, sind misstrauisch beäugte Außenseiterinnen um die Vierzig, welche ohne Mann in der konservativen Kleinstadt Eastwick leben. Alex ist Bildhauerin, die Musik-Lehrerin Jane gerade geschieden und Sukie mit ihren vielen Kindern schreibt für die Lokalzeitung.
Bei einem ihrer wöchentlichen Treffen kommt ihnen eine Idee: Warum nicht einfach einen Traumprinzen erfinden, der die Bedürfnisse aller drei zufriedenstellen kann? Jede steuert ein paar "Zutaten" bei, und so wird ein geheimnisvoller Fremder heraufbeschworen.
Der mysteriöse Daryl van Horne betritt den Ort des Geschehens. Offiziell gibt sich der Käufer der alten Lennox-Villa als Kunstsammler aus, doch in Wirklichkeit ist er niemand anderer als der Teufel selbst. Teuflisch sind auch die Kräfte, die er einsetzt, um seine Ziele zu erreichen: Jede der drei Frauen verführt er ganz speziell auf die von ihr bevorzugte Weise.
Langsam wird den dreien klar, mit wem sie sich eingelassen haben. Sie machen sie sich ein letztes Mal in die Villa auf, um Daryl zu vernichten. Mithilfe einer Voodoo-Puppe, welche Daryl darstellt, gelingt es ihnen, sich seiner zu entledigen. Doch das Ganze hat ein Nachspiel: Nach neun Monaten bringt jede der drei Frauen ein Kind von Daryl zur Welt - und so lebt der Teufel im Menschen weiter...
DVD Bild und Ton sind super. Der Film ist in der deutsch synchronisierten und der englischen Originalfassung zu sehen / hören. Erwähnenswerte Extras sind nicht vorhanden, was diese DVD nicht weniger empfehlenswert macht.
FAZIT Der Film wurde 1988 zweimal für den Oscar nominiert, für die Beste Filmmusik von John Williams und für den Besten Ton. Das hat er auch verdient. Weder Humor, noch Spannung, noch sarkastische Seitenhiebe auf die Gesellschaft kommen in diesem durchweg gut besetzten Film zu kurz. Cher, Susan Sarandon, Michelle Pfeiffer und Jack Nicholson sind zum Schreien komisch. "Die Hexen von Eastwick" muss man gesehen haben! Einfach teuflich gute Unterhaltung.
Teuflisch frivoler Spaß mit Top-Stars "Mad Max"-Regisseur George Miller verfilmte 1987 den Roman von John Updike über drei Frauen, deren beschauliches Leben in einer amerikanischen Kleinstadt sich durch das Auftauchen eines mysteriösen Fremden mit teuflischen Zügen über Nacht ändert. Mit ihm entdecken sie ihre verborgenen Kräfte. Aber wie wird man den Teufel wieder los...?
DIE HEXEN VON EASTWICK ist schon allein wegen der Besetzung mehr als sehenswert. Cher, Michelle Pfeiffer und Susan Sarandon verblassen dabei etwas neben einem Jack Nicholson, der als teuflischer Verführer Daryl Van Horne (man beachte das Wortspiel) dermaßen vergnügt außer Rand und Band spielt, dass er den ganzen Film an sich reißt. Von den Damen hat Susan Sarandon die beste Rolle, ihre Wandlung von der verklemmten Cellistin zur wildmähnigen Erotik-Bestie, die dem Kinder-Schulorchester ganz neue Töne beibringt, ist umwerfend. Cher bekommt nicht allzu viel zu tun (sie war sehr unzufrieden mit dem Film), und Michelle Pfeiffer ist mit einer undankbaren Rolle als verträumtes Opfer gestraft, aus der sie nichts herausholen kann. Für eine teure Mainstream-Produktion wimmelt es geradezu erfrischend von anzüglichen Wortgefechten und fröhlichen Obszönitäten, viele Einfälle (wie ein höllisches Kirschen-Essen) sind furios. Regisseur Miller kümmert sich in der zweiten Hälfte allerdings mehr um die (hervorragenden) Spezialeffekte als um die Geschichte, das Finale wird von einem übertriebenen Effekte-Gewitter förmlich erschlagen. DIE HEXEN VON EASTWICK ist zudem von Altmeister Vilmos Zsigmond hübsch fotografiert und von John Williams wunderbar orchestriert.
Jetzt kommt das ABER, und das bezieht sich auf die merkwürdigen - nennen wir es ruhig beim Namen - frauenfeindlichen Botschaften, die er vermittelt. So wird nicht eine Sekunde in Frage gestellt, dass alle drei Frauen dringend guten Sex benötigen, um ihr langweiliges Leben und sich selbst interessanter zu machen. Ohne Mann sind ihre Selbstverwirklichungsversuche indiskutabel (Cher modelliert nackte Frauen, man trifft sich zu öden Martini-Abenden). Sie fallen auf billige Verführungen ohne Wimpernzucken herein (Cher hält einen langen und sehr witzigen Monolog darüber, was sie alles an Nicholson abstoßend findet, nur um dann eine Minute später mit ihm im Bett zu landen), und Updikes scharfe Beobachtung einer bigotten Kleinstadt, die sich in modernen Zeiten gern zur Hexenjagd anschickt, wird durch die Karikatur von Veronica Cartwright als irrem Moralapostel vollständig zunichte gemacht. Nicholsons Ansprache in der Kirche, in welcher er Frauen als "Fehler Gottes" bezeichnet, soll komisch sein, wirkt aber unpassend. Es bleibt ein bitterer Beigeschmack. Trotz dieser Kritik (die ich auch nicht überdramatisieren möchte) überwiegt für mich jedoch die meiste Zeit der Spaßfaktor.
Die DVD von Warner zeigt den Film in guter Bildqualität (Cinemascope), Ton ist Deutsch/Englisch, Extras sind leider keine vorhanden.
Magisches Vergnügen Eastwick ist eine Kleinstadt wie zahllose andere in Amerika: Schulkonzerte, brave Kirchgänger, ein paar Kleinstadtperverse, eine amerikanisch-bornierte, heile Welt. Bis ein rätselhafter Fremder namens Deril van Horn auftaucht, die alte Villa der Stadt bezieht und das Leben dreier Frauen, die allesamt eine Ehe hinter sich haben, radikal verändert. Aber der Neuankömmling wartet mit mehr auf als mit Poolpartys, Diners und einem geradezu telepatischen Verständnis für die Nöte und Bedürfnisse der drei Frauen...bald geschehen Dinge, die hinter Deril mehr vermuten lassen als nur einen begnadeten Verführer und Frauenversteher...
Diese Verfilmung des gleichnamigen Romans des amerikanischen Schriftstellers und ewigen Nobelpreisanwärters John Updike ist ein Schuss ins Schwarze. Das missglückte Möchtegernverständnis eines Mannes für die Frauen, das Buch und Autor vorgeworfen wurde, stört im Film kein bisschen. Hier kann man die durchaus zahlreich vorhandenen Passagen über das Wesen der Frauen getrost als Teil der märchenhaften Handlung sehen.
Was den Film neben der Spannung, dem gelungenen Text (Wenn ich sterbe, dann möchte ich krank sein und nicht gesund.") und der geglückten Inszenierung sehenswert macht, sind aber vor allem die Darsteller: Mit Cher, Susan Sarandon und Michelle Pfeifer sind die Hexen von Eastwick prominent und fähig besetzt. Heraus sticht aber, wie in all seinen Filmen, der geniale Jack Nickolson, der, wenn man der Academy Glauben schenken will, beste Schauspieler unserer Zeit, als Deril van Horn, seine vielleicht teuflischste Rolle, und das will bei diesem Schauspieler schon etwas heißen.
Humor, Spannung, Magie, gelungene Vorlage und Umsetzung, gute Schauspieler: Was will man mehr? Die Hexen von Eastwick sind alles andere als fauler Zauber sonder beste Unterhaltung.
5 Kommentare: Was will man mehr?! Ein spannender Film mit einer grandiosen Top-Besetzung. Leonardo DiCaprio als Undercover Staatspolizeibeamter, der bereits alles erlebt hat - angefangen von den Ghettos bis hin zur oberen Mittelschicht - bietet wieder einmal eine faszinierende Darstellung. Auf selber Stufe: Jack Nicholson für den man ein neues Wort für >verrückt< erfinden müsste, um die Ausstrahlung zu umschreiben die diesen einzigartigen Mann umgibt. Perfektioniert spielt er den abgedrehten Costello. Böse.
Nicht zu vergessen Matt Damon, der jedoch wieder einmal sich selbst verkörpert, wenn man das so sagen darf.
Großartiger Film:)
Die Ratten oder Das Leben der Anderen Die Ratten oder Das Leben der Anderen Martin Scorsese zündet in "The Departed" eine Wunderkerze an zwei Enden an. Das sorgt zunächst so richtig für Spannung und bietet ein rasantes Feuerwerk, welches einem stellenweise den Atem nimmt:
Schon die Grundidee ist ziemlich genial: Costello, der mächtigste Gangster von South-Boston schleust einen Maulwurf in das örtliche Police-Department ein. Das Department riecht zwar den Braten, weiß aber nicht, welcher der Beamten die Ratte" ist. Doch die Polizei schlägt zurück: es gelingt ihr, einen eigenen Maulwurf im inneren Zirkel des Drogenbosses zu installieren.
Bald geht es nur noch darum, wer zuerst den anderen enttarnen kann. Ein doppeltes Katz-und Maus-Spiel mit höchstem Einsatz beginnt...
Leonardo DiCaprio und Matt Damon lassen die von ihnen gespielten Figuren sehr glaubwürdig eintauchen in eine Welt ohne Freunde, sie sind buchstäblich "Unter Feinden" und müssen ein Leben der Anderen" führen.
Der enorme psychische Druck, der auf beiden lastet, ist auch für den Zuschauer gut spürbar, denn beide schweben sekündlich in Lebensgefahr.
Zur Spannung tragen der großartige Soundtrack und präzise Schnitte bei, die gekonnt die Handlung vorantreiben.
Wahrer Star des Films ist Jack Nicholson. Er spielt als gäbe es kein Morgen, mit wölfischem Grinsen und einer ordentlichen Portion Selbstironie einen fast altersmilden Ganoven. Es ist eine Freude, ihm zuzuschauen! Extralob auch an seine deutsche Synchronstimme, die sogar noch besser ist, als das Original!!
Doch warum nur vier Sterne? Nun, der Film wird zum Ende hin schlechter. Die Stimmigkeit der ersten vier Fünftel verliert sich zum Schluss und verkehrt sich gelegentlich ins Gegenteil. Gehetzt setzen Drehbuch und Regie auf schnelle Effekte, statt nachhaltige Emotion zu erzeugen. War ich zunächst geneigt, The Departed" gegenüber dem chinesischen Original für den besseren Film zu halten, wurde ich von der Auflösung am Filmende um so mehr enttäuscht. Sie ist nicht stimmig, weder Fisch noch Fleisch und wird von einer albernen Symbolik in der Schlusseinstellung gekrönt, die eine Beleidigung für die Intelligenz der Zuschauer ist. Fragwürdig ist außerdem die Doppelbeziehung der jungen Psychologin im US-Remake, die ebenfalls sehr unbefriedigend aufgelöst wird.
Deshalb gebe ich zwar einen klare Kaufempfehlung ab, empfehle aber jedem Leser dieser Rezension, sich zunächst das Original Infernal Affairs" zu besorgen. Dann wird er verstehen, was ich meine.
Genial!!! Dieser Thriller ist einfach ein Genuss, immer wieder! Diese überaus spannende Story der beiden Maulwürfe, die sich gegenseitig ein unerbitterten Kampf liefern ist einfach herrlich! Di Caprio und Damon spielen wirklich in der oberen Liga und von Nicholson will ich gar nicht erst sprechen ;D
Der macht sein Ding mehr als überzeugend, er ist Costello! Unglaublich!
Dazu gibt es fetzige und swingige Musik vom Allerfeinsten, kein Wunder, denn Howard Shore komponierte die Musik, dazu gibt es unnzählige Rockklassiker, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen!
Zu erwähnen ist auf jeden Fall noch die wunderbare deutsche Synchronisation, die mal wieder vom Feinsten ist (besonders Costellos Stimme!).
Also ich kann den Film echt empfehlen, geniale Schauspieler, die wirklich alles zeigen, supercoole Musik und auch das Ende finde ich persönlich einfach genial, wie den Rest des Films! Hat seine Oscars ehrlich verdient!
Intelligent und doppelbödig: ganz großes Kino Ich bin ehrlich überrascht über einige sehr negative Rezensionen zu "The Departed", die Jack Nicholson unglaubwürdig finden, Gewalt als bestimmende Komponente und das zahllos wiederholte "f***" in allen Variationen als zu prollig anprangern oder den Film sogar gänzlich als öde verwerfen. Nichts könnte weiter hergeholt sein.
Die Geschichte um die beiden Maulwürfe Damon und DiCaprio bei der Bostoner Polizei auf der einen sowie beim organisierten Verbrechen irischstämmiger Gangster auf der anderen Seite bringt definitiv ein großes Kunststück fertig: Sie ist intelligent und größtenteils glaubwürdig konstruiert (für Unterhaltungskino-Maßstäbe), sie arbeitet mit sehr überzeugenden Charakteren (Nicholson ist göttlich als fieser alter Sack, Baldwin als fetter Karrierist und Alkoholiker, Wahlberg als cholerischer aber rechtschaffender Cop) und sie unterhält ohne Atempause.
Es fällt mir extrem schwer vorzustellen, wie sich der Zuschauer angesichts dieses Spannungsbogens langweilen kann. Dass wir hier von Hollywood und von einem Scorsese-Film reden, dürfte wohl hinlänglich bekannt sein - wer sich generell mit Cop-versus-Gangster-Filmen amerikanischer Prägung nicht anfreunden kann, wird hier folglich nicht seine Offenbarung erleben. Allen anderen bieten vor allem DiCaprio und Damon eine große Show: der erste als ein um sein Leben fürchtender, hochgradig nervlich zerrütteter, geradezu verletzlicher "guter" Junge aus der Unterschicht, der andere als gefühlloser, eiskalter, egomanischer Wurm. Da wurden die beiden richtigen Männer für den Job ins Rennen geschickt. Klar großes Kino.
Wer auch immer am mir unbekannten Original hängt und "The Departed" als Remake ablehnt, bitte sehr. Der Film ist auch ohne cineastische Geschichtskenntnisse weit, weit überdurchschnittlich.
Stars ersetzen keine Handlung Departed ist ein Film aus dem Jahre 2007 von Martin Scorsese. In dem Film gibt es viel Spannung, Action, Schimpfwörter, Gewalt, Blut, Cops, zwielichtige Gestalten, Verräter, Ratten, Waffen und bekannte Gesichter.
Ja, sehr viele bekannte Gesichter: Leonardo di Caprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Mark Wahlberg, Martin Sheen und Alec Baldwin.
Tja die Handlung fand ich etwas verwirrend und naja nicht so gut. Das Ende: auf der Hülle steht: "explodiert mit blutigem Duell".
Ja blutig aber Duell???? Naja das war nicht das gelbe vom Ei.