Harvey [UK Import]
mit
James Stewart,
Josephine Hull,
Victoria Horne,
Peggy Dow,
Cecil Kellaway, Regie:
Henry KosterDVD bei Amazon: EUR 12,08 EUR 15,99(1 gebraucht ab EUR 9,45)
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Durchschnittliche Bewertung:

Es wird Sie immer wieder überraschen, dass Sie, wenn Sie sich diesen Film erneut anschauen, feststellen werden, was für eine subtile und düstere Ausführung James Stewart seiner Rolle als Alkoholiker gibt, der behauptet, sich in Gesellschaft eines riesigen, unsichtbaren Kaninchens zu befinden. Als Elwood P. Dowd sendet der Schauspieler gerade noch wahrnehmbare Signale von Verfall und Alkohol aus, fängt auf der anderen Seite aber auch Dowds romantische Ader und seine Würde mit großartiger Leichtigkeit ein. Der Film, der auf einem erfolgreichen Theaterstück basiert und unter der Regie von Henry Koster gedreht wurde, ist zeitweilig schrecklich lustig, besonders dann, wenn Elwood entscheidet, dass es nur höflich sei, Harvey total fremden Leuten vorzustellen. Die Nebendarsteller könnten ebenfalls nicht besser sein.
--Tom Keogh© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften5 Kommentare:
Gestatten, mein Name ist Pooka... "Harvey" ist für mich einer der humorvollsten Filme, die je das Licht der Leinwand erblickt haben. James Stewart spielt darin den 42-jährigen Junggesellen Elwood P. Dowd, der mit seiner älteren Schwester, deren Tochter und dem unsichtbaren Hausgesellen Harvey ein skurriles Zusammenleben führt; irgendwo in einer mittelständischen amerikanischen Vorstadt.
Harvey ist schneeweiß und misst über zwei Meter - sofern es einem gegeben ist, den Hasen überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Sagte ich Hase? Ich meine wohl eher Gestaltwandler. Mal gefällt es diesen Wesen ein Pferd mit glühenden Augen zu sein, ein andermal Hund, hinkender Geißbock - oder eben Hase. In der keltischen Mythologie haben Shapeshifter ebenso viele unterschiedliche Namen wie Formen: Puka, Phooka, Bucca, Puck (schlag nach bei Shakespeare) oder eben Pooka. Ihr Charakter neigt zwar zu Schelmenstreichen und Tricks, dennoch stehen sie den von ihnen erwählten Menschen sehr wohlgesonnen zur Seite.
Der Film birgt herrliche Gags. Wenn Elwood seinen luftigen Hasenfreund in vollendeter Pantomime über die Straße zieht, die Tür öffnet oder mit dem Ellenbogen anstößt, wirkt das gekonnt komisch. Ebenso wenn der listige Pooka den Direktor einer Nervenheilanstalt in den Beinahewahnsinn treibt und den ruppigen Krankenwärter per Lexikoneintrag auf den Arm nimmt. Schabernack in wohl dosiertem Ausmaß. Sehr pointenreicher Stoff. Die Romanvorlage von Mary Chase gewann den angesehenen Pulitzer-Preis.
In den Specials gibt es einen Kinopremieren-Trailer aus dem Jahr 1950 sowie den mit Standbildern unterlegten Audiokommentar von James Stewart von 1990. Stewart meint darin, dass "Harvey" immer einer seiner Lieblingsfilme geblieben ist. Da kann man nur kopfnickend beipflichten. Harvey ist auch mein Freund...
Der liebenswerteste Filmcharakter und eine wirklich lustige Geschichte um einen unsichtbaren Hasen ;0) Meiner Meinung nach ist James Stewart als Elwood P. Dowd der liebenswerteste Charakter der Filmgeschichte...auch wenn er ein kleines alkoholisches Problem hat.
Wenn doch alle Menschen, selbst in Anbetracht eines solchen Problems, nur so nett und höflich wären.
Die Darstellung von James Stewart, der die ganze Zeit über mit einem unsichtbaren Partner spielen muss (ein 2 Meter großer Hase) ist wirklich großartig und absolut sehenswürdig!!!!!
Wenn dieser Film mal nicht schön ist, dann ist er immer gerade witzig....
Ein herrlicher Film, der uns zwischen Phantasie und ernsten Problemen hin und her pendeln lässt und das auf so charmante und witzige Weise tut, dass er zu Herzen geht und uns mal daran erinnert, einen Gang zurückzuschalten und die Dinge des Lebens zu genießen und uns nicht so schrecklich ernst zu verhalten.
Darauf lüpfe ich erst einmal einen ;0)
Mein Freund Harvey - unser Freund Harvey Edwood P.Dowd ist ein Psychopath der glaubt in ständiger Begleitung eines riesigen Hasens (Pooka) zu sein - nicht er, sondern seine Schwester landet in der Psychatrie. Peinliche Situationen häufen sich...
"Mein Freund Harvey" gehört mit Abstand zu den besten Charakterfilmen.
Edwood P. Dowd (James Stewart) zeichnet sich durch seine überauß freundliche umgehensweise aus. So bietet er jedem seine Karte an oder lädt sie zu seiner Lieblingsbar ein. Er kümmert sich rührend um seinen unsichtbaren Freund Harvey.
Seine Schwester (Josephine Hull) lässt ihn in der Psychatrie einweisen und wird selber für verrückt erklärt.
Währenddessen versucht ihre Tochter verzweifelt einen Liebhaber zu bekommen...
James Stewart spielt seine Rolle so eindrucksvoll, dass der Zuschauer wirklich an die Existenz des unsichtbaren Hasens glaubt. Stattdessen mutieren seine Mitmenschen zu verrückt-denkenden Leuten. So glaubt der eigentliche Psychologe Harvey gehört und gesehen zu haben. Dowd kümmert das wenig - er weiß nicht mal recht was um sich geschieht. Unter ständiger Aufsicht gelingt es ihm jedoch immer wieder unfreiwillig zu entkommen.
Solch einen Film hat man selten zu sehen bekommen.
Brillianter Humor, umwerfende und einmalige Charaktere und einen Oscar für Josephine Hulls Darstellung der Schwester Dowds.
" ?and how are you today Mr. Wilson?" Mr. Elwood P. Dowd, a man of independent means and with a thrust for life. He lives with his dependent sister (Veta Louise Simmons) and niece. He also has a unique friend (Harvey) and drinking partner. His friend seems to be the center of controversy; you see (or don't' see) he is a pooka. This of course disrupts Veta's social life and so it is time for Elwood to go to Chumley Rest (a place where friendly people offer to bathe you.)
Will Veta see the error of her ways in time?
Will Cecil Kellway (Dr. Willie Chumley) get cold beer and Akron?
What is to become of Harvey?
They had to make the rabbit a bit taller to accommodate Jimmy Stewart's height so he could still look up.
Mein Name ist Hase ...
... ich weiß Bescheid. Manch einer mag dieser Tage den Kopf darüber schütteln, wie locker und leicht es doch im Film sein kann, Alkoholiker zu sein. Man wünscht sich zu sein wie Elwood P. Dowd, nur um auch einen Freund wie Harvey zu finden. Die Welt der unsichtbaren Freunde einmal aus Sicht der Erwachsenen. Auch wir brauchen ab und an unseren unsichtbaren 2m großen weißen Hasen, nicht wahr?
Der Film ist grandios besetzt. Jede noch so kleine Nebenrolle ist in sich stimmig und in die Geschichte integriert. Ein Film für die ganze Familie. Es fällt kaum auf, dass der Film noch in schwarz-weiß gedreht wurde.
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