Bewegende und spannende Verfilmung einer wahren Geschichte - mit Harrison Ford, Brendan Fraser und Keri Russell
Für John Crowley stehen alle Zeichen auf Erfolg: Er hat einen guten Job und eine Familie, die er über alles liebt. Doch ein bislang unheilbarer genetischer Defekt bedroht das Leben seiner Kinder. Verzweifelt sucht Crowley nach Hilfe und stößt dabei auf den brillanten, aber unkonventionellen Wissenschaftler Dr. Robert Stonehill. In einem zermürbenden Wettlauf mit der Zeit setzen die beiden schließlich alles auf eine Karte, um das Leben von Johns Kindern zu retten.
?Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit? Cinema ?Brendan Frasers bisher beste Schauspielerleistung? New York Post ?Berührendes Drama? Blickpunkt:Film
3 Kommentare: "Für einen Scheck über eine halbe Million... ...dürfen sie mich auch Peggy Sue nennen." Das ist die Antwort von Professor Bob Stonehill(Harrison Ford) auf John Crowleys(Brendan Fraser) Frage, ob er ihn Bob nennen dürfe. John ist Geschäftsmann und zwei seiner drei Kinder sind an Morbus Pompe erkrankt, einer seltenen, unheilbaren Glykogenspeicherkrankheit, bei der die durchschnittliche Lebenserwartung unter zehn Jahren liegt. John weiß, dass Professor Stonehill, in Nebraska, an einem Medikament für die Krankheit forscht, aber seine Anrufe bei Stonehill werden nicht angenommen. So macht sich John auf den Weg, um Stonehill aufzusuchen. Er trifft einen ziemlich verbiesterten, aber genialen Wissenschaftler, dem für seine Forschungen vor allem zwei Dinge fehlen: Das nötige Geld und das Fingerspitzengefühl, um mit Investoren umzugehen. John will ihm beides besorgen. So entsteht zwischen den beiden ungleichen Männern eine Zweckgemeinschaft, die dafür sorgen will, dass Morbus Pompe in Zukunft heilbar sein wird. Aber wird die Zeit reichen, um Johns achtjährige Tochter Megan(Meredith Droeger) und seinen sechsjährigen Sohn Patrick zu retten? Crowley und Stonehill ahnen noch nicht, dass es ein weiter, steiniger Weg zu ihrem Ziel werden wird...
Hört sich das nicht wirklich gut an? Eine interessante Story, dazu nach einer wahren Begebenheit, das Ganze besetzt mit Harrison Ford und Brendan Fraser. Aber leider muss ich, jedenfalls für mich persönlich, feststellen: Da wäre viel mehr drin gewesen. Regiseur Tom Vaughan hat den Kampf um das Leben der Kinder wenig realitätsnah auf den Bildschirm bekommen. Ziemlich "amerikanisiert" und aufgesetzt kommt die Familie Crowley als Vorzeigepaket mit Mängeln daher, die irgendwie nicht recht ins Bild passen. Was eigentlich dramatisch und auch ein Stück weit traurig sein müsste, wird mit einer Prise aus Kitsch und Klischee übertüncht. Das ist schade für diese Geschichte. Vor allem Charaktere wie Aileen Crowley(Keri Russel) und Megan sorgen dafür, dass man nicht weiß, ob hier ein dramatischer Showdown im Gange ist, oder die ganze Familie vielleicht doch gerade auf dem Weg zum Thanksgiving ist. Dazu kommt, das weder Harrison Ford noch Brendan Fraser ihren Rollen das nötige Leben einhauchen können. Was eher an der Qualität des Drehbuchs als an ihren schauspielerischen Fähigkeiten liegen dürfte.
-Ausnahmesituation- hat sich eine wahre Geschichte zum Vorbild genommen, die wirklich bewegend und erzählenswert ist. Die Umsetzung ist, meiner Meinung nach, nicht gut gelungen. Harrison Ford, der auch als Produzent auftritt, wird mit dieser Rolle keinen Meilenstein seiner Karriere produzieren. Vermutlich wäre mit einem anderen Ansatz, ein wenig mehr Realitätsnähe und einem besseren Script viel, viel mehr drin gewesen.
Aber wer weiß, vielleicht gefällt ihnen -Ausnahmesituation- ja trotzdem sehr gut. Schließlich ist meine Meinung absolut subjektiv und es gibt auch lobenswerte Kritiken über den Film. Sie müssen sich wieder mal selbst ein Bild machen. Das kann ich ihnen leider nicht abnehmen. Ich war von Harrison Ford und Co. bei diesem Leinwandabenteuer ziemlich enttäuscht. Da hätte ich mehr erwartet.
Sehr gutes Drama mit schönem Ende! Kann den Film nur empfehlen. Eine interessante Story über Morbus Pompe mit tollen Schauspielern! Der Film zeigt die Aufs und Abs einer Familie, die zwei Kinder mit Morbus Pompe haben und die eigentlich schon dem Tod geweiht sind! Aber durch viel Einsatz von verzweifelten Eltern, werden Fortschritte erreicht die nicht für möglich gehalten wurden! Schön das es sich lohnt für seine Kinder zu kämpfen!
Echt sehenswert!
Der Forscher und sein "Fundraiser" "Nichts ist unmöglich" wäre auch ein schöner Werbeslogan für dieses bewegende Filmdrama gewesen, in dem Brendan Fraser diesmal nicht antritt, um Mumien unschädlich zu machen und Harrison Ford sich nicht mit übermächtigen Dschungel-Wilden herumschlägt, sondern beide sich zusammentun, um eine Enzymschwäche namens "Pompe" zu besiegen, durch die Kinder vor Erreichen der zweiten Lebensdekade zum Tod durch Überzuckerung verurteilt sind. An dieser Krankheit leiden zwei der drei Kinder, die John Crowley (Fraser) und seine Frau (Keri Russell, bekannt geworden als RTL-Filmheldin Felicity) bekommen haben. Crowley gründet eine Stiftung für Pompe-Opfer und später, gemeinsam mit dem von Ford verkörperten Forscher Dr. Robert Stonehill, seine eigene Pharma-Firma - außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnlichen Maßnahmen.
Harrison Ford spielt mal wieder ein Raubein und man macht sich nach seinen Auftritten in Crossing Over und Firewall allmählich Gedanken, ob notorisch schlechte Laune nicht das wahre Naturell des in die Jahre gekommenen Mimen ist. Erstaunlich lange trotzt die Indiana Jones-Ikone als egozentrischer Enyzm-Experte dem Klischee von der rauen Schale und dem weichen Kern, genauer gesagt, dem vom weichen Kern, ehe die Regie ganz zum Schluss dann doch noch ein scheues Lächeln auf sein Gesicht zaubert, als er den Lohn jahrelanger und von ständigen Rückschlägen geprägter Forschungsarbeit einstreicht. Die Geschichte des Films ist im Grunde auch nichts anderes als die Geschichte dieser Rückschläge, gegen die Crowley sich in Sisyphos-Manier immer wieder stemmt und es dabei nicht nur mit dem Jähzorn von Dr. Stonehill, der ihm bei seinem Hilfsersuchen zunächst ungerührt die kalte Schulter zeigt, sondern auch mit dem eiskalten Geschäftssinn jener Pharma-Riesen zu tun bekommt, auf deren Millionen-Investitionen der Forscher und sein Finanzjongleur abhängig sind.
Wahrlich keine neue Geschichte, die uns Hollywood da auftischt, aber erzählt mit viel Liebe zu den Figuren und viel Hingabe an die gar nicht mal so dröge Materie.
Für Freunde von Lorenzos Öl, Beim Leben meiner Schwester und John Q. - Verzweifelte Wut.
(Zusatzmaterial: weggefallene Szenen, Featurette zu den Dreharbeiten, Featurette mit dem echten John Crowley, der übrigens im Film einen Gastauftritt hat)
Harrison Ford ist Max Brogan, Spezialgent der US-Einwanderungsbehörde. Er spürt illegale Immigranten in Los Angeles auf und schickt sie zurück in ihre Heimatländer. Wie nahe Hoffnung und Verzweiflung auf dem Weg zur amerikanischen Staatsbürgerschaft beieinander liegen, führen ihm die Schicksale vor Augen, auf die er täglich stößt: Eine Schülerin aus Bangladesch, die ins Visier der Heimatschutzbehörde gerät, eine junge Iranerin mit gefährlich westlichem Lebensstil, ein koreanischer Teenager in Gang-Schwierigkeiten und ein australisches Starlet, das Sex gegen Greencard tauscht. Kein Job, der spurlos an Brogan vorbeigeht, aber Mitleid hat in seinem Alltag keinen Platz. Doch als er versucht, zwischen Pflicht und Gesetz seine Menschlichkeit zu wahren und gerät in Schwierigkeiten?
Regisseur Wayne Kramer (The Cooler, Running Scared) und Ausnahmeproduzent Frank Marshall (Indiana Jones, Der seltsame Fall des Benjamin Button, Die Bourne-Trilogie) gelang gemeinsam mit ihrem herausragenden Darsteller-Ensemble ein spannender, mitreißender wie berührender Film über den amerikanischen Traum und dessen Schattenseiten.
5 Kommentare: Tolles Drama! Unbequeme Produktionen mit sozialkritischem Sujet sind wirklich äußerst selten in der Traumfabrik. Das packend inszenierte Drama "Crossing Over" gehört zweifelsohne zu diesem raren Genre.
Regisseur Wayne Kramer setzt sich in seinem bisher besten Film mit dem heiklen Thema der Immigration auseinander und kritisiert, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben, ein teils widersprüchliches und korruptes System, in dem das Erlangen der amerikanischen Staatsbürgerschaft manchmal mehr Fluch als Segen bedeutet. Fragen kann Kramer zwar keine beantworten, doch stellt er sie zumindest und hinterläßt nach gut zwei Stunden Laufzeit ein recht nachdenkliches Publikum.
Noch ein kurzes Wort zu den Schauspielern: Harrison Ford, Ray Liotta, Ashley Judd u.v.a. liefern ganz solide Leistungen ab und versuchen erst gar nicht, sich in den Vordergrund zu spielen. Es würde ihnen auch nicht gelingen, da Regisseur Kramer gekonnt die Schicksale der Menschen in den Fokus stellt, die wirklich alles erdenkliche versuchen, um feste Bestandteile einer angeblich fehlerfreien Gesellschaft zu werden.
Fazit: Starkes Drama, dass gänzlich auf Larmoyanz verzichtet und ein amerikanisches System in Frage stellt, dass sich bekanntlich ja nur allzu gerne als perfekt bezeichnet. 10 von 10 imaginären Punkten!
Beeindruckendes Thema Ein beeindruckendes Thema in großartiger Weise umgesetzt.
Spannend und melancholisch, bedrückend und faszinierend gleichzeitig.
Mir hat er sehr gut gefallen.
crossing over in den letzten jahren war harrison ford ein garant für langweilige filme, wenn es überhaupt was neues von ihm gab.sein letzter akzeptabler oder guter film war k-19 danach gabs den langweiligen schinken hollywood cops und den griff ins thrillerklo firewall,der wohl mießerabelste film seiner karriere.ein weiterer tiefschlag war indiana jones 5, und nach fast 10 jahren ohne auch nur einen einzigen unterhaltsamen film fragte man sich ganz einfach : wie zum teufel kann man ein solch schlechtes händchen bei der auswahl seiner projekte haben ? also ging ich mit mäßiger erwartungshaltung an das neue projekt crossing over heran.erwartete das schlimmste-aber nein diesesmal nicht.der film ist gut hat tiefgang, ist authentisch und anspruchsvoll.ein hervorragener ray liotta, der in seiner rolle als wiederlicher bougeoser beamter aufgeht, harrison ford brilliert als charakterdarsteller und zeigt das er weit mehr drauf hat als den oberflächlichen popkornkino quatsch.mir hat der film sehr gut gefallen.for allem weil er zeigt welch negative rolle religion spielen kann.
Nur eine Aneinanderreihung und irgendwie blöd Vorweg sei gesagt, dass ich Harrison Ford als Schauspieler sehr schätze und mir gerne seine Filme ansehe. Wahrscheinlich ist auch nur wegen ihm die DVD in meinen Korb gewandert. Aber was ich dann sah, war irgendwie selten blöd. Eine Aneinanderreihung von verschiedenen Schicksalen, ein abruptes Ende, kein wirklicher Handlungsstrang. Sehr schade, man hätte mehr daraus machen können, denn die Idee ist wirklich gut.
bestensfalls durchschnitt gezeigt werden die schicksale verschiedener einwanderer die sich illegal in den vereinigten staaten aufhalten. anhand des routinierten beamten max brogan wird u.a. ein schicksal beschrieben wie es auch in der realität passieren könnte.
eine junge mexikanerin wird in einer textilfabrik aufgegriffen und ausgewiesen. das problem dabei: sie hat einen kleinen sohn der ebenfalls in den u.s.a. ist und der bleibt nun allein zurück.
die frage, was man selbst in der situation des beamten tun würde ist schon schwierig genug und könnte einen ganzen film füllen.
ebenfalls fesselnd ist da der handlungsstrang mit der jungen muslima, die dank eines aufsatzes in das visier der anti-terror fahnder gerät und nun vor den scherben ihres lebens steht.
hätte man den film nur mit diesen beiden handlungssträngen gefüllt, wäre crossing over ein beindruckender film geworden.
so aber wird alles verwässert und überzeugt nur bedingt.
da helfen auch keine stars wie harrison ford, ashley judd, jim sturgess, ray liotta oder cliff curtis. schade, den der film hätte in leicht veränderter fassung potenzial gehabt.
5 Kommentare: super-spannender Thriller Ein superspannender Film mit Harrison Ford und Tommy Lee Jones in ihren Paraderollen. Der unschuldig zu Tode verurteilte Gefangene flüchtet, nachdem er durch den für ihn glücklichen Umstand des Unfalls mit dem Gefangenenbus frei kommen konnte.
Die daran folgende Verfolgungsjagd ist wirklich fesselnd für den Zuschauer und hat tolle Sequenzen; der Film profitiert natürlich von den tollen Darstellern.
In der zweiten Hälfte des Films wird dann eine unglaublich Verratsgeschichte aufgedeckt, wobei der "Fugitive" Harrison Ford der Polizei die Fakten hierfür extras noch auf dem Präsentierteller legen muss.
Der Film ist ein absolutes "Muss", wer ihn verpasst hat, ist selber schuld.
Klassiker Der Film ist eben ein Klassiker. Kenne den Film vom Kino, vom TV und natürlich noch von der VHS (diese schwarzen eckigen Dinger). Habe ihn mir jetzt einfach mal auf BD gekauft und war überrascht was man aus so nem alten Klassiker machen kann. Bild und Ton sind natürlich top, wobei es natürlich nicht zu vergleichen ist mit neuen Filmen die schon super hochauflösend gefilmt werden. Aber denke man hat das beste aus dem Film rausgeholt auch wenn es weit unter dem bleibt, was mit einer BD möglich ist.
Alles in allem ist der Film echt gut und ich kann ihn nur empfehlen.
Auf der Flucht.....Blu Ray kann's besser Habe die Blu Ray jetzt mal in Ruhe angesehen und muss sagen, das sich der Umstieg auf die Blu Ray nicht besonders lohnt. Der 5.1 Mix ist extrem frontlastig und das Bild schwank von "DVD" zu "manchmal ganz ordentlich".Der Film ist auf Blu Ray keine Offenbarung, was aber auch dem alter des Films angelastet werden kann. Das es anders geht zeigt die wirklich gute Blu Ray von Braveheart.
Für Samler sicherlich gut nur wer die DVD hat muss nicht zwingend. Der Film an sich ist Topp!
Zum immer wieder einmal anschauen! Habe mir vor kurzem den Film auch auf DVD zugelegt, obwohl ich ihn eigentlich schon zig mal gesehen habe...aber nichtsdestotrotz kann man ihn in Abständen immer wieder anschauen. Zwei Superstars - Harrison Ford als Richard Kimble und Tommy Lee Jones als Samuel Gerard - , die einfach genial spielen und von der ersten bis zur letzten Minute den Zuschauer auf Trab halten.
Für mich ist Maßstab für einen richtig guten Film, ob ich ihn mir in Abständen wieder angucken kann, ohne dabei anfangen zu müssen zu gähnen. Diesen Maßstab erfüllt "Auf der Flucht" absolut, er setzt vielmehr selbst Maßstäbe...deshalb gehört er auch zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Schade eigentlich, dass heutzutage derartig gut gemachte Filme so selten geworden sind.
Kurzum: Gehört in jede DVD-Sammlung meiner Meinung nach!
Auf der Flucht Sehr spannender Film mit Harrison Ford als Richard Kimble auf der Flucht und Tommy Lee Jones als U.S. Marshal. Must have und dazu ein unschlagbarer Preis für einen HD-Film
5 Kommentare: absoluter Knaller Kann mich vielen nur anschließen. eigentlich halte ich nicht viel von Politik aber hier wird das Spiel zwischen Macht und Unrecht enorm spannend erzählt. Wie sich ein einzelener Mann zwischen beiden Partein stellt nur um Gerechtigkeit zu sorgen. Harrison Ford spielt seine Rolle nahezu perfekt. Auch die anderen überzeugen durchaus. Viel kann man zu den Film schon sagen, aber man sollte sich den Film schon selbst ansehen. Wohl einer der besten filme von Harrison Ford
Zur Conputer-Bild-Edition speziell: leider nur Film auf Deutsch ... die wird hier sicher auch bald angeboten, wie vorherige Beilage-Editionen bereits. Die Zeitschrift hat's in 8/2009 für einen Spottpreis von ca. vier Bällchen Eis mitgeliefert, das ist der gute Teil.
Die Ausstattung ist allerdings spartanisch hoch 2. Deutscher Text nur (_sehr_ schade), keine Gimmicks (schon weniger wichtig) und die Plastikhülle müsste man sich selbst besorgen. Wenn Sie es einach mal kurz auf Deutsch angucken wollen, also ok; doch Harrison Ford mit Originalstimme usw. gibt es dann nicht.
Natürlich reißt es der Film teilweise wieder heraus. Klar, es gibt natüüüürlich Verschwörungen etc bis zur höchsten Etage. Einige Szenen sind hart am Klischee Ich kenne die Clancy-Bücher nicht, weiß also nicht, wer schuld ist, dass Vaterfigur Greer Held Jack Ryan derart pathetisch ins Gewissen reden muss.
Doch die Schauspielerbesetzung ist formidabel: Harrison Ford natürlich als Schreibtischhengst, der über sich hinauswächst. Die aalglatten Politikervisagen der entsprechenden Schauspieler ähneln sehr bekannten echten Personen (einfach mal Entscheidungsträger der Reagan- und Bush-I-Jahre ansehen). Und der 1994 erschienene Film ist geradezu prophetisch, dass ein US-Präsident auch aus persönlichen Motiven eine kriegerische Aktion startet. Bei Willem Dafoe als Söldnerführer ist die Verbindung zu seiner "Platoon"-Rolle vermutlich klar gewollt, macht den Punkt aber noch deutlicher.
Kurzum, eine Mischung aus Verschwörung und Action zum Reinziehen.
Sehr guter Polit-Thriller Gut, das BUCH kenne ich nicht. Aber das ist ja wahrscheinlich nicht nur bei mir sehr oft der Fall. Gemessen an einem Buch wird ein Film in Bezug auf die Handlung wohl auch meistens den Kürzeren ziehen. Das liegt in der Natur der Sache.
Aber nun zum FILM. Der ist meines Erachtens bestens gelungen und bietet weit über zwei Stunden einen breit angelegten Thriller, der wahrscheinlich näher an der Realität ist, als es einem lieb ist. Von oberster Ebene aus - dem US-Präsidenten - werden Intrigen gesponnen, spielen sich die einzelnen Behörden gegenseitig aus, bekämpfen sich die Mitarbeiter dieser Dienste untereinander. Von der Polititk auf die Geheimdienstebene bis auf (para)-militärische Ebene werden Ränkespielchen verbissen durchgespielt. Gegner sind offenkundig südamerikanische Drogenbarone, tatsächlich aber Leute aus den eigenen Reihen, die den eigenen Interessen im Wege stehen.
Die Glaubwürdigkeit der Handlungstränge die in den USA spielen und eben eher auf dieser Polit-Ebene spielen ist genauso beeindruckend wie die Teile die im südamerikanischen Hinterland und Städten spielen.
DVD Ausser der Sprachwahl und dem Trailer zum Film ist nichts auf dieser Edition enthalten. Bild und Ton sind aber ordentlich.
FAZIT Für Fans von Filmen wie "Staatsfeind Nr.1" und "13 Days" etc. absolut empfehlenswerter Thriller. Sicherlich erfindet der Film das Genre nicht neu, ist aber einfach grundlegend spannend und super besetzt, denn die ganzen Kollegen vom CIA, FBI und der Regierung könnten wirklich aus der Realität stammen.
Der beste Action Film mit Harrison Ford als Jack Ryan Für mich persönlich der überzeugendste, spannendste und mitreißenste Action Film mit Harrison Ford als Geheimagent Jack Ryan. Handlung und Akteure erscheinen glaubhaft, der Zynismus der Politik, die Koopertion zwischen "Guten" und "Bösen" verwischt oft die Grenzen - das erinnert ans wirkliche Leben. Jack Ryan lässt sich dadurch nicht beirren, nachdem er merkt, wie man anderen in seinem Namen mitgespielt hat, läuft er zu großer Form auf - entschlossen, soviel wie möglich wieder gut zu machen. Ich persönlich ziehe Filme wie "Das Kartell" vor, die auf technische Gimmicks verzichten und mit viel "Handarbeit" absolut realistisch wirken, z.B. die hammerharte Befreiung der Gefangenen mit dem Hubschrauber. Wer braucht da einen futuristischen Senkrechtstarter?
Ein Top-Film, den ich mir immer wieder mal ansehen MUSS.
Lausig ...die Verfilmung ist im Vergleich zum Roman absolut mies! Den einen Stern gibt's für die Wahl der Schauspieler. Empfehlung: Anstatt den Film lieber den Roman (Der Schattenkrieg) kaufen! Ist zwar ein bisschen zeitaufwändiger, aber es lohnt sich! ...das beste Buch das ich je gelesen hab!
5 Kommentare: Der Einzige Zeuge Der Film "Der Einzige Zeuge" handelt von dem achtjährigen, amishen Jungen Samuel, der als einziger Zeuge einen Mord beobachtet und dadurch in Gefahr gerät. Der Polizist Book, gespielt von Harrison Ford, gerät bei seinen Ermittlungen selbst in die Schusslinie und muss untertauchen.
Der Film an sich ist gut gemacht und spannend, hat allerdings einige Längen und kann sicherlich nicht jeden begeistern. Harrison Ford spielt in diesem Film sehr gut und liefert eine seiner besten Arbeiten ab, was seine schauspielerische Leistung angeht. Dem Film an sich würde ich daher 4 Sterne geben.
Leider weißt die DVD Schwächen auf. Das Bild ist leider katastrophal. Schaut man sie sich auf einem LCD-Fernseher an, so fallen starke Artefaktbildung, Grieseln und ein starkes Rauschen auf. Die Bildauflösung ist sehr niedrig und die Farben wirken matt.
Ich vergleiche die Bildqualität mit der einiger anderer DVDs, die ich besitze und von denen einige ein wesentlich besseres Bild aufweisen.
Weiterhin weist die DVD keine weiteren Special Features auf. Dies bewerte ich allerdings nicht als negativ, da ich dies vorher wusste. Lediglich die schlechte Bildqualität empfinde ich als sehr störend, weshalb ich der DVD an sich und nicht dem Film nur 2 Sterne gebe.
Einer der bsten Filme, die ich kenne Der einzige Zeuge: Diesen Film finde ich sehr empfehlenswert. Er zeigt das Zusammenprallen zweier Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Auf der einen Seite Polizei-Captain John Book, auf der anderen Seite Rachel, eine Amish. Beide kommen zusammen durch Rachels Sohn Samuel, der einen Mord beobachtet hatte. Nach Verschwörungen, Hetzjagden ... gelangt John Book in die Welt der Amish und lernt die Sitten und Gebräuche kennen. Mit einem lachenden und weinenden Auge sieht man das sich Näherkommen der beiden. Einerseits freut man sich, dass sie zueinander finden, andererseits weiß man, dass es kein Happy end geben kann. Ein Happy end kann es nur geben wenn einer der beiden seine Welt verlassen würde.
Neben der Schilderung der Amish mit ihren Problemen mit der heutigen Welt, Sitten und Gebräuchen zeigt der Film eine ziemlich verstrickte Kriminalgeschichte mit vielen Wendungen.
Neben der Story punktet der Film mit seinen Kulissen und Musik. Ich weiß nicht, ob dieser Film der erste Film ist, der die Amish zu Thema hat. Ich finde ihn sehr gelungen und besser als andere Versuche in Serien wie 'Macgyver' oder 'Für alle Fälle Amy'. Damit erhält er 5 Sterne.
Harrison Ford hat einen großartigen Job gemacht Harrison Ford als Captain Book muss einen brutalen Mordfall lösen. Der einzige Zeuge : ein 8 jähriger Junge der Armish ist. Nachdem Book schwer verletzt wird, wird er von der Gemeinde der Armish aufgenommen.
Harrison Ford liefert in "Der Einzige Zeuge" eine seiner besten schauspielerischen Leistungen ab. Auch die anderen Schauspieler sind klasse. Nebenbei hat Viggo Mortensen (der Herr der Ringe Star) seine erste Rolle (wenn auch nur eine kleine Nebenrolle) in einem Film. Also dieser Film ist ein MUSS für alle Film Fans bzw für alle Harrison Ford Fans !!!
Grandios Gerade in der heutigen Zeiten, die unterdurschnittliche Filme feiert ("Departed", "der ewige Gärtner" etc) wird man sich bewußt, was Film bedeuten kann, wenn man diesen Film anschaut und genießt. Atmosphärische Dichte, eine Story, die sich langsam entwickelt, Charaktere aufbaut, um eine einzigartige Spannung zu erzuegen.Ein Film mit wirklicher Sogwirkung und dessen Eindrücke immer bleiben werden. Ich denke hier nur an die Toilettenszene anfangs auf dem Bahnhof.
Fazitt: einzigartig und grandios
Absoluter Hammer ! Must see! Wie schon andere vor mir, kann ich nur bestätigen, dass dieser Film einer der besten Action Filme überhaupt und sicher einer der besten mit Harrison Ford ist. Was man nicht von allen amerikanischen Thrillern sagen kann, trifft für diesen zu: die Handlung bewegt sich so nahe an der (vorstellbaren) Realität, dass man in ihren Bann gezogen wird. Dazu noch diese bitter-süße Liebesgeschichte, die einem zu Herzen geht...Das ist eine der DVDs, die ich fest in meinem Fundus halten und sicher noch mehr als einmal ansehen werde.
5 Kommentare: Eine super Actionkomödie Ein Abenteuerfilm, der alles besitzt. Sechs Tage, Sieben Nächte hat alles was man in diesem Film findet:Action, Komödie, Liebe, Abenteuer, sehr schöne Bilder und Bösewichte( moderne Piraten).
Harrison Ford in einem Abenteurfilm, der zuerst als romantischer Urlaub beginnt und dann plötzlich zum Kampf ums Überleben geht.
Harrison Ford spielt seine Rolle als griesgrämiger Abenterer hevorragend.
Anne Heche führt ihre Rolle als zuerst nervige, dann aber als Liebensblondiene auf.
David Schwimmer stellt seine Rolle als liebestoller Trottel dar.
Wer Harrison Ford und die deutsche Synchronstimme von Wolfgang Pampel( Indiana Jones) mag, ist mit dem Film gut bedient.
Harrison Ford in Bestform Sechs Tage, sieben Nächte
Spannende Actionkomödie mit Harrison Ford und Anne Heche in Bestform ! Empfehlenswert
super komödie zum immer wieder ansehen...;-))) Hab` mir damals diese Komödie im Kino angesehen und war hin und weg....HERRLICH dieser Übergang von der verschneiten Großstadt zum sonnigen Inselparadies!!!! Da möchte man doch glatt dabei sein! Dann noch gut gelaunte Darsteller wie Harrison Ford, Anne Heche, David Schwimmer u. die "üppige" Temuera Morrison*gg*! Ein Schlagabtausch v. Gags, wie es nicht oft vorkommt - nicht zu wenig & nicht zu viel! Das Leben ist ein ABENTEUER!!! Hab` ihn inzwischen auf DVD und sehe ihn mir regelmäßig an...;-)
Unglaublich Unglaubliche Abenteuerkomödie mit atemberaubender Inselatmosphäre und zwei super Hauptdarstellern. Harrison Ford soll eine Frau wegen ihrer Arbeit wieder kurz nachhause bringen, dabei kommen sie in ein Unwetter stürtzen ab und landen auf einer einsamen Insel. Von dort aus versuchen sie so schnell wie möglich weg zu kommen, doch dabei stellen ihnen sich Piraten und andere Geschöpfe der Insel entgegen. Währendessen macht sich ihr verlobter auf die Suche mit der Frau von Harrison Ford auf der Suche nach dem beiden, wie zu erwarten landen die beiden dann in Bett, weil sie sich ineinander verliebt haben. Bei den beiden auf der Insel hat es auch gewaltig gefunkt.
Eine super Abenteuerkomödie mit jeder Menge Gags und dem gewissen Charme den sich auch Männer nicht entziehen können. Für mich einer der besten Komödie dieser zeit und auf DVD schon lange Pflicht!!!
Super! Ein schöner Film!
In diesen Film wird gezeigt, das auf einer einsamen Insel in Sechs Tagen und Sieben Nächten viel passieren kann. einfach nur schön gemacht. ein etwas anderes Abenteuer!
5 Kommentare: Spannend bis zum Schluss Harrisson Ford kann nicht nur Indiana Jones und Star Wars - nein hier brilliert er als Staatsanwalt, der bei außerehelichen Beziehungen nicht nein sagt - zum Leidwesen seiner Frau, die sehr gut gespielt wird von Bonnie Bedelia. Doch hätte er mal lieber die Finger von seiner attraktiven Kollegin Carolyn gelassen. Denn ihre Ermordung bringt ihn selber vor Gericht: Anklage wegen Mordverdacht.
Hätte auch ein Erotikthriller werden können (für Voyeure gibt es lediglich eine kurze Liebesszene) - ist aber definitv eher ein intelligenter, mit Rückblenden arbeitender Gerichtskrimi, der viel Konzentration erfordert. Es gibt keine Actionszenen; es wird viel gesprochen. Und die letztendliche Aufklärung dürften auch routinierte Krimi-Mitrateprofis nicht vorhersehen können.
Auch die Nebenrollen sind mit dem kräftigen Brian Dennehy, der mir schon in Gorky Park gut gefallen hat und dem bereits 1994 verstorbenen Raul Julia, bekannt aus Kuss der Spinnenfrau [VHS] gut besetzt. Einen Punktabzug wegen den fehlenden Extras auf der DVD.
ziemlich langweilig Leider hält der Film nicht was er verspricht und auch der grossartige Ford kann da nicht alles retten, was in die Langeweile abzurutschen droht.
Ein gelungener Film! Sehr empfehlenswert, vor allem für den Preis! Ich finde er ist sehr spannend gemacht und auch die Besetzung mit Harrison Ford in der Hauptrolle ist genial!
Im Netz von Leidenschaft und Justiz - Ist Harrison Ford ein Mörder? Wenn hervorragende Talente in Regie, Buch und Darstellung zusammenkommen und alle ihr Bestes geben, dann entsteht ein herausragender Thriller wie AUS MANGEL AN BEWEISEN aus dem Jahr 1990. Die Geschichte: nach dem Mord an einer Staatsanwältin (Greta Scacchi) fällt der Verdacht auf ihren Geliebten, Staatsanwalt Rusty Sabich (Harrison Ford), der eine außereheliche Affäre mit der verführerischen Kollegin pflegte. Doch steckt hinter dessen kalter und undurchsichtiger Fassade wirklich ein Killer, oder ist er nur das Opfer einer raffinierten Intrige?
Das ist die Frage, die sich alle Beteiligten und der Zuchauer bis zum erregenden Schluss des Thrillers stellen. Die großen Stärken von AUS MANGEL AN BEWEISEN sind die detailliert recherchierten Gerichts-Szenen und die wirklich hervorragenden Darsteller bis hinein in die Nebenrollen. Harrison Ford spielt mit genau der Ambivalenz, die es braucht, damit das raffinierte "War er's oder war er es nicht?" funktioniert, übrigens auch bei mehrfachem Sehen. Neben ihm glänzen Raul Julia als Fords zweifelnder Verteidiger, Brian Dennehy als Fords Chef mit politischen Ambitionen sowie die fantastische Bonnie Bedelia als Fords gedemütigte Ehefrau. Regisseur Alan J. Pakula, der für anspruchsvolle Unterhaltung steht ("Klute", "Die Unbestechlichen"), verzichtet völlig auf oberflächliche Effekte und Action, setzt stattdessen auf die wohlig knisternde Spannung, die aus falschen Fährten, getäuschten Erwartungen und Charakterdetails entsteht. Das Finale liefert dazu einen unerwarteten Twist, der zu den besten seiner Art gezählt werden darf, gerade weil er nicht nur vordergründig verblüfft, sondern einen emotionalen und logischen Sinn ergibt und das Drama um eine weitere Dimension bereichert. Nebenbei geht es auch um moralische Fragen des Justizsystems, das je nach Bedarf für Machtspielchen, das Austragen privater Konflikte, Wahrheitsfindung oder als Karriereleiter benutzt wird, und in dem es keine objektive Wahrheit gibt. Nicht umsonst löst sich der Fall nicht vor Gericht, sondern an einem völlig anderen Schauplatz. Das alles ist erlesen fotografiert und mit minimalistisch-eindringlicher Musik unterlegt (John Williams hat aus meiner Sicht seine besten Scores nicht für Spielberg komponiert), die im Grunde mit nur einem Thema den gesamten Film unterstützt. Wer an unaufdringlicher, intelligenter Thriller-Unterhaltung seine Freude hat, kommt hier voll auf seine Kosten.
Die DVD - das wurde hier schon gesagt - hätte wirklich besser sein können. Das Bild ist flach und kontrastarm sowie nicht anamorph, Extras sind überhaupt keine vorhanden. Glücklicherweise kann man wenigstens den Originalton hören. Diese DVD beweist wieder einmal den skandalös geringen Stellenwert von unspektakulärer, dafür aber qualitativ hochwertiger Unterhaltung. Schade. Ich ziehe dennoch keinen Stern ab, weil der Film alle verdient hat.
Kniffliger, gut besetzter "Whodunit" Der verheiratete Staatsanwalt Rusty Sabich hätte besser die Finger von seiner attraktiven Kollegin gelassen, denn ihre Ermordung bringt ihn selber vor Gericht: Anklage wegen Mordverdacht.
Bei diesem zwar auf der DVD-Hülle als Erotikthriller angepriesenen Gerichtskrimi (für Voyeure gibt es lediglich eine kurze Liebesszene) handelt es sich um einen intelligenten, mit Rückblenden arbeitenden "Whodunit" (= Wer war der Täter ?), der viel Konzentration erfordert. Es gibt keine Actionszenen; es wird viel gesprochen. Und die letztendliche Aufklärung dürften auch routinierte Krimi-Mitrateprofis nicht vorhersehen können.
DVD-Extras: eine lange Latte von ausländischen Untertiteln. Sonst nichts.
5 Kommentare: Überzeugende, atemberaubende Action Dieser Film gehört mit "Das Kartell" und "Der einzige Zeuge" zu den drei besten Action Filmen mit Harrison Ford. Als Geheimagent Jack Ryan kämpft er für das Gute und gegen das Böse, wo immer er kann und rettet so einem Mitglied der königlichen Familie das Leben. Doch damit zieht er sich die Rachsucht eines skrupell- und gnadenlosen Terroristen zu, überzeugend von Sean Bean verkörpert. Bis zur letzten Minute hält der Rachefeldzug des glaubwürdigen Bösewichts die Zuschauer in Atem. Für mich persönlich nur noch von "Das Kartell" übertroffen, gehört der Film zum festen Kern meiner Sammlung.
vorhersehbar...oberflächlich! Die Geschichte kommt allzu hausgebacken daher, wer uns in diesen Zeiten noch unter Spannung setzten will, muss sich mehr einfallen lassen...mag sein, dass hier der Romanvorlage Unrecht geschieht. Der Film ist zwar gespickt mit großen Namen, die aber die schwache Handlung auch nicht retten. In der Art wie Jack Ryan zielstrebig, wie gewohnt kombinierend und schusskräftig daherkommt, ist nicht zu erwarten, dass er oder seine Familie am Ende großen Schaden nimmt...Harrison Ford bringt der Figur keinen Gewinn: mit dem gleichen Ausdruck wie schon ...zig andere Male gibt er den am Ende siegreichen. Einzig Sean Bean kann mir in zahlreichen Close-ups mit seiner ausgeprägten Mimik imponieren, alle anderen versinken in der Mittelmäßigkeit.
Wer sich ohne zuviel nachdenken zu müssen ein bisschen Action zu Gemüte führen will, mag hinsehen...allen anderen rate ich: abschalten!
Nackter Hass Hier geht es um einen Film, eine DVD, die gerade im Angebot war und der die Beziehungen von Nordirland zu England beschreibt. Die Stunde der Patrioten mit Harrison Ford und Sean Bean von 1992 spielt zwar 10 Jahre vor Der Anschlag und der bekannte CIA-Mann Jack Ryan, der 2002 noch Ben Affleck wie aus dem Gesicht geschnitten war, sieht im Alter, also sinnigerweise 1992 genauso aus, wie Harrison Ford. Irgendwie undurchsichtig. Thema ist hier der, für Außenstehende absolut undurchschaubare Konflikt zwischen dem, in Großbritannien regierendem England und der IRA, die für ein freies Nordirland. Vordergründig da wohl nur um Religion, also die katholische Kirche der Iren gegen die anglikanische Kirche der englischen Besatzer, wie man die Engländer in Nordirland sieht.
Ist es in ?Der Anschlag" noch der große Konflikt zwischen den Nachfolgern der Sowjetunion und den USA, die von heimtückischen Neonazis gegeneinander ausgespielt in einen Atomkrieg verwickelt werden sollen, ist es in Die Stunde der Patrioten alles eine Nummer kleiner und ohne Atombomben, aber nicht weniger spannend.
Aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, kann Ryan in London zufällig ein Bombenattentat auf ein Mitglied des englischen Könighauses verhindern und erschießt dabei den kleinen Bruder eines großen Terroristen Sean Miller (Ein sehr überzeugender Sean Bean), der daraufhin natürlich blutige Rache schwört.
Kaum ist Ryan wieder in den USA, erfährt er davon, dass Miller aus dem britischen Staatsgefängnis flüchten konnte und ihm und seiner Familie nun in Amerika ans Leder will, um seine Rache auszutoben. Obwohl Ryan die schon 1992 beängstigend wirkende Überwachungsmaschinerie der CIA einsetzt, die mit Satteliten Nummernschilder und Gesichter in lybischen Ausbildungscamps erkennen können, kann er nicht verhindern, dass der Terrorist Miller ihm und seiner Familie so richtig gefährlich wird.
Ein recht gelungener Thriller, der zwar einige Längen aufweist, die aber durch die erstklassige Besetzung des Films, Anne Archer. Sean Bean, James Fox, James Earl Jones, Richard Harris und Samuel L. Jackson, wieder mehr als wettgemacht werden.
Das einzige größere Manko der DVD, ist der recht lausigen Dolby Surround und das Erscheinungsdatum 1993 kann da nicht ausschlaggebend sein, denn ich hab mit der Klapperschlange mit Kurt Russel einen Film von 1981, der mit sauberem Dolby Digital 5.1 zu haben ist. Auch nur deswegen kommt der Film in meiner persönlichen Wertung auch nur auf 8/10, denn ein besserer Sound hätte dem Film nicht schlecht getan, bei der Menge an Action.
Schlecht gemacht, einfach Abartig! Als echtem Clancy Fan, der fast alle Bücher bisher gelesen hat, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken, als ich mir die Verfilmung von "Die Stunde der Patrioten" angetan habe. Die Story ist zu großen Teilen abgeändert, die Personen stümperhaft und Charakterlos dargestellt und überhapt ist der Film ausschließlich auf Action getrimmt. Spannung kommt kaum auf und die Bedeutung einiger Personen, die im Buch eine wichtige Rolle spielen, wurde auf ein Minimum reduziert, wenn nicht sogar ganz weggekürzt. Am meisten hat mich allerdings die Darstellung von Cathy Ryan erschrocken. Eine Frau, die im Roman zu ihren Prinzipien steht und schon in Rage gerät, wenn nur das Wort Waffe fällt, kann auf einmal eine Flinte benutzen, weiß wie sie geladen wird und fordert ihren Mann zum Mord auf. So kann es sich Clancy sicherlich nicht gedacht haben, als er sein OK zur Verfilmung gab.
Einfach grottenschlecht.
Ein guter Rayn-Thriller aber per weitem nicht der Beste! Diesmal hat es Tom Cancys Held Rayn (Harrison Ford) mit der IRA zu tun. Die im Laufe des Films fast seine Frau Kathie und seine kleine Töchter umbringt. Die Story ist gut erzählt kann aber an Tempo und Thmeatik nicht mit anderen Rayn-Fiilmen wie Ragt auf roter Oktober oder Der Anschhlag mithalten. Trotzdem ist der Film gut gemacht und kann sich sehen lassen. Mir lag einfach die Thematik nicht so. Er ist jedenfalls sein Geld wert.
5 Kommentare: Eine Highlight Dieser Film ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Erstens ist die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller exzellent und zweitens wird in diesem Film aufgezeigt, auf was es im Leben wirklich ankommt. Wer nicht völlig abgebrüht und eiskalt ist, wird sicher das ein oder andere mal zum Taschentuch greifen, so tief berührt der Film.
Ein skrupelloser und machtbesessener Staranwalt findet nach einem schweren "Unfall" im Rahmen einer REHA Maßnahme wieder zu sich selbst und erkennt den wahren Sinn des Lebens. Gut, die Geschichte klingt ein wenig naiv, aber sie trifft eben jenen Nerv, der zum Nachdenken anregt und das Gefühl anregt, in seinem Leben künftig gewisse Dinge besser machen zu wollen.
Dieser Film ist einfach nur klasse. Neben "Mr. Destiny" einer meiner Lieblingsfilme.
Eine besondere Leistung,ein besonderer Film! Als ich diesen Film das erste mal gesehen hab,hat er sich direkt in meinem Kopf festgefressen. Die Darsteller sind hervorragend,grade Harrison Ford spielt seine Rolle für seine Verhältnisse grandios(nicht so brilliant wie Dustin Hoffman in "Rain Man",aber immerhin...),nicht zu vergessen,Annette Benning und die Darsellerin der Tochter,die auch grosse Leistung bringen.Ein durch und durch ruhiger und erinnerungswürdiger Film.
Seufz... Harrison Ford mal nicht als cooler Indiana Jones. Dieser Film ist wunderschön und regt zum Nachdenken an.
Wirklich zu empfehlen.
Die Zweite Chance. Der erfolgreiche New Yorker Anwalt Henry Turner mit Frau und elfjähriger Tochter wacht nach einem Kopfschuss im Krankenhaus wieder auf. Seiner Frau erklärt man, dass Henry eine starke Amnesie erlitten hat und alles neu erlernen muss. Ganz langsam, mit gut geschulten Helfern, erobert Henry sich die Welt zurück. Er lernt gehen und sprechen, doch er hat vergessen wer er war und seine Frau und seine Tochter sind für ihn Fremde.
Das ändert sich, als Henry zurück nach Hause kann. Seine Tochter baut zu ihrem Vater einen engen herzlichen Kontakt auf und seine Frau unterstützt die Rekonvaleszenz ihres Mannes tatkräftig. Auch die Kollegen aus der Anwaltskanzlei zeigen sich hilfsbereit und stellen Henry sein Büro nebst Sekretärin zur Verfügung.
Doch an vielen Kleinigkeiten merkt Henry, dass er ein anderer war, als er jetzt ist. Es kommt zur Aussprache mit seinem persönlichen Betreuer und auch mit seiner Frau. Dann kehrt Henry der Anwaltskanzlei den Rücken.
Der Film erzählt die Geschichte des Genesungsverlaufs eines Mannes, der sein Gedächtnis mitsamt seiner Persönlichkeit eingebüsst hat. Der Protagonist lernt das Leben neu kennen und auch neu schätzen. In seinem neu geschenkten Leben steht seine Familie im Mittelpunkt und der zweifelhafte Ruhm seiner vergangenen Erfolge als Anwalt verliert an Wert. Die schwierige Rolle des Protagonisten wird von dem Hauptdarsteller meisterhaft in Szene gesetzt.
Harrison spielt hier grandios In Sachen Henry - ein Film der zum denken anregt.
Da ist der Erfolgsanwalt, dem Gefühle und Mitmenschen fremd sind und der durch einen Augenblick in seinem Leben, durch einen Schuss, den er überlegt, zu einem ganz anderen Menschen, jemand, der viel Hilfe braucht um wieder der Alte zu werden.
Harrison Ford kennt man ja als sympathischen Indiana Jones, als Weltraumsegler Han Solo oder auch aus vielen Thrillern, die mit seiner Beteiligung Spitzenfilme geworden sind. Dies ist mal eine andere Rolle und zeigt, wie gut er als Schauspieler ist.
5 Kommentare: Weg vom Saubermann-Image Zugegeben - ich habe nicht jede Szene sehen können, da ich von Natur aus bei spannenden Filmen ein Kissen, ein Arm meiner Freundin vor den Augen habe.... klassischer Angsthase halt. Aber egal - dieser Film ist absolut klasse.
Es stimmt, dass vor allem M. Pfeiffer den Film dominiert. Doch gerade das Ende hat mich schwer beeindruckt, vor allem weil Harrison "Saubermann" Ford ganz andere schauspielerische Qualitäten zeigt. Kalt, berechnend....und man nimmt es ihm die ganze Zeit ab.
Ein klasse Film. ...... auch wenn ich in den nächsten Wochen wohl nicht allein im Badezimmer die Badewanne nutzen werde...
Herzschrittmacher einschalten! Horror pur! Selten einen derart fiesen Horrorfilm gesehen! Keine Sorge: Hier gibt es kein Blut, kein Gemetzel. Als Zuschauer wird man hier in eine anfangs völlig harmlos erscheinende Familiengeschichte hineingezogen, die einen immer wieder gezielt auf falsche Fährten schickt, um dann - völlig überraschend - eine neue Wendung zu nehmen. So entsteht Spannungsbogen an Spannungsbogen, und man kommt kaum zum Luft holen. Anfangs glaubt man noch an ein nachbarschaftliches Verbrechen, dann an Schizophrenie bei der Hauptakteurin, erkennt dann ein Familiendrama um dann zum Schluss doch Spuk vom Feinsten serviert zu bekommen. Eine moderne Mischung aus Hitchcock und Kubrik, wenn ich diesen Film einsortieren müsste. Ach ja, noch ein kleiner Tipp: VOR dem Film in die Badewanne. Danach gehen Sie nicht mehr :-)
Cineast Ein genial gemachter Thriller, der Spannung aufbaut mit einem Tempo und Timing in idealer Weise. Die schauspielerische Lestung von Michelle Peifer ist einfach eine Klasse für sich.
Auch Harrison Ford ist gut muß sich aber eindeutig von Michelles grandioser Leistung geschlagen geben.
Dieses zierliche Persönchen mit den ausdrucksvollen Augen, hat eine Mimik parat, die
Elefanten das Fürchten lernt und dem Zuschauer zu Eis erfrieren läßt.
Also Wohnzimmer verdunkeln und gruseln. Das ist kein Scherz!
Herzkranke sollten sich den Film nicht unbedingt ansehen, den es gibt zum Schluß einige Schockszenen, die schon extrem gruselig sind und einen extrem schocken ohne allerdings primitiv zu sein.
Gute anspruchsvolle Unterhaltung.
Am Ende ist billig angesagt.. Einer meiner Lieblingsfilme. Michelle Pfeiffer ist einfach wundervoll und Harrison Ford zu ihr genial passend. Die Atmosphäre des Films, die Kameraführung, die sich genüsslich Zeit lässt, die Spannung in den richtigen Momenten aufbaut und sich wieder entlädt, ist wunderbar gelungen. Die Bilder des schön gelegenen Hauses, des Sees, des Windes, der oft darüber hinwegfegt, sehr schön eingefangen. Ein Mystery-Thriller mit Niveau. Deshalb ist es äusserst schade, daß auch dieser Film am Ende gewalttätiger Effekthascherei zum Opfer fällt. Fast billig abgedreht, bis auf den Moment, wo Michelle Pfeiffer im Schnee mit einer Rose zum Grab der Getöteten geht. Das ist mehr als gelungen. Dieser Moment ist wieder äusserst stimmungsvoll und passt zum anfänglichen Niveau dieses Films. Ich habe nichts gegen ein rasantes Finale mit Action und "Krabumm", aber bitte trotzdem intelligent. Oft habe ich das Gefühl, die Drehbuchautoren und Regisseure glauben, daß die meisten Zuschauer wohl von äusserst primitiver Natur sind. Auch hier hätte ich wiedereinmal ein wesentlich zum Gesamtfilm passendes niveauvolleres Finale gewählt. Leider fehlt es vielen Regisseuren und Drehbuchautoren an der Gabe, die Liebe zum Detail zu haben. Die Geduld bis zum absoluten Ende alles mehr als gut zu durchdenken. Oft wird zu billig, zu schnell und sehr lückenhaft abgedreht. Schade!
Horror-Schocker der Extraklasse! Claire Spencer (Michelle Pfeiffer) beginnt nach dem Auszug ihrer einzigen Tochter Caitlin (Katharine Towne) plötzlich allerlei Geräusche im Haus zu hören. Mit der Zeit glaubt sie, in ihrem Haus würde der Geist einer jungen Frau herumspuken. Bald ist sich Claire auch sicher, wer diese Frau ist. Claires Ehemann Norman (Harrison Ford) lässt sich von dieser Geschichte aber zunächst nicht überzeugen.
"Schatten der Wahrheit" ist ein Geister-Schocker der Extraklasse und darf wohl gut und gerne in einem Atemzug mit The Sixth Sense [Blu-ray] genannt werden. Regisseur Robert Zemecki schafft es wunderbar eine subtile Spannung aufzubauen, wo der Zuschauer schon eine Gänsehaut bekommt wenn nur die Treppenstufen knarzen hört oder der Wind am offenen Fenster vorbeirauscht. Dieser Film zeigt wunderbar auf, dass teure Special-Effects gar nicht von Nöten sind um Spannung und eine tolle Grusel-Atmospähre zu erzeugen.
Die Geschichte überrascht mit wunderbaren Wendungen, die den Zuschauer bis zum Ende hin in Atem hält. Viel dazu tragen auch die beiden Schauspieler Michelle Pfeiffer und Harrison Ford bei. Michelle Pfeiffer verkörpert die "einsame Mutter mit Wahnvorstellungen" einfach perfekt. Sie wirkt durch den Auszug ihrer Tochter schlichtwerg verloren im kühlen und großen Haus und so wundert es einen nicht, dass man bald anfängt zu glauben, dass ihre "Geistererscheinungen" reine Wahnvorstellungen und Ergebnisse ihrer Einsamkeit sind - einfach fantastisch. Harrison Ford als berufstätiger Doktor hingegen bereichert den Film schon mit seiner bloßen Anwesenheit.
Fazit: Regisseur Robert Zemecki hat mit "Schatten der Wahrheit" einen wunderbaren Suspense-Thriller geschaffen, der die Spannung bis ins schier Unendliche hochschraubt. "Schatten der Wahrheit" ist daher ein absolutes Pflichtprogramm für jeden Horror-Schocker- und Grusel-Freund - 5 Sterne.