Mit der dritten Staffel von Star Trek: Voyager haben die Autoren der Serie einiges geändert: Die Rahmenhandlung der Serie, die Suche nach einem Weg nach Hause, wurde endlich wieder in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt.
Dass die ersten beiden Staffeln in Teilen nicht überzeugen konnten, lag daran, dass die Autoren eigentlich etwas Gutes im Sinn hatten: Sie wollten sich auf die ursprünglichen Stärken von Star Trek zurückbesinnen. Die Forschung, der Erstkontakt mit fremden Welten sollte wieder in den Mittelpunkt der Handlung rücken. Wie einst Captain Kirk als Pionier das All erkundete, sollte Captain Janeway nun ähnliche Abenteuer erleben. So ist die dritte Staffel weitaus charakterbetonter als die Vorgängerstaffeln.
Die Entwicklung der Hauptfiguren durchläuft in dieser Staffel einen andauernden Prozess, der über die Einzelepisoden hinausgeht und immer wieder aufgegriffen wird. Besonders positiv ist der Schauspieler Robert Duncan McNeill hervorzuheben. In den ersten beiden Staffeln als Lieutenant Tom Paris kaum mehr als eine Randfigur ohne erkennbare Konturen, hat McNeill Paris in dieser Staffel Ecken und Kanten verliehen. Gerade seine Figur ist interessant: Als Spross einer angesehenen Föderations-Offiziersfamilie ist er im Gefängnis gelandet. An Bord der Voyager wird das Fliegerass aufgrund seiner herausragenden Fähigkeiten zum Piloten.
5 Kommentare: Empfehlendwert Ich bin ein Trekki...ja - ich gebe es zu. Als ich die Serie zuerst im Fernsehen sah, war ich schon begeistert und wollte die komplette Staffel irgendwann einmal in meinem DVD Regal stehen haben. Aber der Preis ist/war mir bisher immer zu hoch. Wozu brauche ich die Staffel im Steelbook? Ich habe dann zum Glück den UK Import entdeckt - für einen hervorragenden Preis! Die Lieferung war auch super schnell und endlich
habe ich die ganze Staffel. Natürlich sind auch Folgen nicht ganz so gelungen - trotzdem ein Muss für jeden Fan der Serie.
Daumen hoch und ab ins eigene DVD Regal.
Die Borg kommen Story: Die Voyager fliegt immer noch nach Hause und trifft dabei auf alle moeglichen tollen Ausserirdischenrassen (die fast alle gleich aussehen) und auf die Borg. Ausserdem auf die schrecklichste Rasse des ganzen Universums.
Bild/Ton: TV-Qualitaet.
Extras: Jede Menge interessantes und uninteressantes aus dem Star Trek Universum
Kritik: Nachdem die ersten beiden Staffeln die schlechtesten des ganzen Star Trek Universums waren, musste ich mich zwingen die 3. Staffel anzuschauen. Und Ueberrachung es hat sich nichts geandert, unsinnige Folgen am Anfang, die ueberhaupt nichts zur eigentlichen Geschichte beitragen und weder interessant noch lustig oder spannend sind. Jedoch dann gegen Ende kommt eine Folge, in der ein Vulkanier und die Schiffklingonin in einen Sexrausch geraten und unbedingt den Geschlechtsakt vollziehen muessen oder einen schrecklichen Kampf auszutragen haben. Abgesehen davon, das die Folge eine der besseren ist, taucht ein Borg Skelet auf und die Voyager Crew weiss das sie in Gefahr ist. Jedoch dann passiert so ungefaehr 5-6 Folgen mal wieder gar nix ausser Zeitanomlie oder diesmal Holosuitestories. Aber dann die Endfolge wird noch einmal spannend den nun kommen die Borg und eine fremdartige Rasse, gegen die selbst die Borg keine Chance haben und die Voyager muss sich mit ihrem Feind verbuenden oder 100000 Lichtjahre Umweg fliegen. Also es gibt 3-4 folgen in dieser Staffel, die gut sind und die einen nach mehr verlangen lassen, jedoch wird man bitter enttaeuscht, wenn man denkt das es in der naechsten Folge genauso spannend weitergeht. Auch ist mir aufgefallen, das irgendwie die haelfte der verschiedenen Rassen alle gleich aussehen, naemlich ganz normal Menschlich mit einer Art Unkraut- oder Seetangkopfband um den Kopf.
Star Trek wie es sein muss! Diese Staffel ist um einiges besser als die zwei vorherigen Staffeln. Hier werden die Geschichten spannender und beinhalten mehr Action. Vorallem die letzte Folge der Staffel ist super! Die Borg Geschichten sind onehin meist ganz gut. Das Making Of ist sehr spanned, für jeden Trekkie ein muss!!!
Der Treck nach Westen zieht in den Weltraum ?Dorthin zu gehen wo noch niemand war" beginnt die Serie Star Trek, kreiert von Gene Roddenberry. Diese erste Zeile deute an worum es geht, um eine Reise in unbekannte, und mehr noch als um die Reise handelt die Serie von der Reisegruppe.
Basierend auf Westernelementen und hier insbesondere auf der Serie ?Wagon Train" lies Roddenberry seinen Treck nicht gen Westen sondern in den Weltraum entschwinden.
Aufbauend auf bestimmten Handlungsmuster aus anderen Fernsehserien wie beispielweise ,Rauchende Colts" ist die eigentliche Handlung jedoch zumeist Nebensache, viel mehr Wert wird auf menschliche Interaktion bzw. psychische Problemlösungen gelegt. Vater / Sohn Konflikte, Rassenproblematik, Behinderungen und ähnliches nehmen den größten Rahmen ein.
Aus der klaren Rollenverteilung des agierenden Dreigespanns aus Kapitän, Wissenschaftsoffizier und Schiffsarzt wird das zweite Vorbild deutlich, der Geschichte um den Kapitän Horatio Hornblower.
Die vorliegende Sammlung bringt leider nicht die Anfangszeit der Serie zurück, damals bereits weit entfernt von einem echten Science - Fiction Thema, dafür etwas mehr am Thema ?Kalter Krieg" mit den Klingonen als Ersatz für die Sowjetunion.
Es handelt sich vielmehr um einen Spin-Off der zweiten Genereration der Serie Star-Trek, wodurch dieses Produkt eher an die Lindenstraße als als Science- Fiction erinnert.
Schade.
Star Trek at its best! Wir erinnern uns: wir schreiben das Jahr 1996. Es ist jene Zeit, in der alles, was irgendwo das Label "Star Trek" trägt, zu purem Gold (oder besser: zu in Gold gepresstem Latinum!) wird. Die Merchandising-Welle ist auf dem absoluten Höhepunkt, jeder Buchhändler hat eine eigene Star-Trek-Ecke eingerichtet. Es laufen zwei Star-Trek-Serien parallel, nämlich DS9 (in der fünften Staffel) und Voyager (in dieser vorliegenden dritten Staffel). Star Trek hat zu dieser Zeit auch die beste Arbeit aller Zeiten abgeliefert, was man in dieser Staffel zu spüren bekommt. Voyager war zwar von Anfang an gut, aber dennoch brauchte die Serie die ersten zwei Staffeln um etwas in Schwung zu kommen. Man erkannte dann auch, dass die Kazons nicht unbedingt der Nonplusultra-Gegner waren, und verabschiedetete sich von dem Handlungsstrang.
Ich hatte damals das Glück, die 3. Staffel in US-Erstausstrahlung verfolgen zu können, und das war ein faszinierendes Gefühl. Vier Folgen am Anfang wurden in der zweiten Staffel bereits abgedreht, so dass der Sender UPN bereits Anfang (und nicht erst Ende) September in die neue Staffel gehen konnte. Dazu gehören u.a. "Basics II", "Flashback" (die 30th anniversary Folge mit Capt. Sulu) und "False Profits" (die Folge in der die zwei verschollen geglaubten Ferengi aus TNG wieder auftauchen). Zu den weiteren Highlights gehören auch "The Swarm" (wo der Doktor "formatiert" wird) und "Macrocosm" (wo Janeway gegen Riesenbugs kämpft) und "Before and After" (Kes bewegt sich rückwärts durch die Zeit - die Crew weiss hier bereits von dem erst in der 4. Staffel stattfindenden "year of hell"). Der absolute Höhepunkt ist hier aber der Zweiteiler "Future's End", eine klassische Zeitreisefolge. Die Voyager landet aufgrund eines Zeitparadoxons im Jahr 1996 und treibt sich in Los Angeles herum - während sich alle anderen total fremd vorkommen freut sich Tom Paris als 20.Jh.-USA-Fan über das Abenteuer. Endlich kann er mal autofahren.
Die 3. Staffel wird oft unterschätzt und steht den späteren Seasons wirklich in nichts nach. Voyager ist nach den ersten zwei Jahren bereits absolut auf der Höhe und prägt die 90er als das coolste Star-Trek-Jahrzehnt aller Zeiten.
4 Kommentare: Naja... FILM Es hätte so ein toller Horror-Film werden können.
Die Geschichte ist innovativ, mal was völlig erfrischendes. Die Location ist klasse. Leider sind die Effekte richtig mies und die Darsteller anscheinend "Last Minute gebucht". So ist "Piñata: Dämoneninsel" aus dem Jahr 2002 nur ein mittelmäßig unterhaltsamer Film geworden.
DARSTELLER Nicholas Brendon kennt man aus "Buffy Im Bann der Dämonen". Seit dem Aus der Serie 2002, hat man nichts mehr von ihm gesehen. Dann und wann spielt er mal hier und da mit, ein ernstzunehmender Darsteller ist er aber nicht geworden. Eigentlich schade, denn abgesehen von einem tollen Körper hat Brendon auch Talent zu bieten. Er wirkt natürlich und authentisch, scheint mit seiner Rolle aber unterfordert zu sein.
Alle anderen, ich nenne es mal "Schauspieler", haben nur die Aufgabe gut auszusehen. Jaime Pressly, Eugene Byrd, Robert Tena und Kasey Fallo vermitteln keine Angst, sondern wirken als würden sie unter Durchfall wegen einer Überdosis Diätpillen leiden.
STORY Kurz vor ihrem mysteriösen Verschwinden schufen die Eingeborenen eines tropischen Eilands Pinatas, denen unheilvolle Kräfte inne wohnen. Davon nichts ahnend, betreten Jahre später Studenten die Insel. Unbeabsichtigt erwecken sie, durch das Öffnen der Pinata, den Dämon...
DVD Bild und Ton sind in Ordnung. Der Film ist in der deutsch synchronisierten und in der englischen Originalfassung zu sehen / hören. Der Ton ist hier und da ein wenig hölzern und die Lautstärke schwankt ein wenig.
Als Extras gibt es Trailer, ein interessantes Making Of und eine Fotogalerie.
FAZIT "Piñata: Dämoneninsel" ist ein spannendes Gruselfilmchen mit einer hervorragenden Story, lächerlichen Effekten, perfekt aussehenden aber saumäßig agierenden Schauspielern, viel Kunstblut und noch viel mehr schwarzem Humor. Muss man definitiv nicht gesehen haben, kann man aber!
Die Tonfigur greift an Story: Studenten fahren auf eine Insel und veranstalten ein Suchspiel.Doch was sie nicht wissen, ist folgendes: vor zig 100 jahren haben suedindiansche Einwohner eine Tonfigur getoepfert um dort all ihre Boesen Geister zu sammeln, weil die ernte schlecht war und manche starben. die puppe schwimmt nun seit geraumer zeit ueber den ozean und strandet auf der Partyinsel. die studenten schlagen sie auf, weil sie alkohol innen drin vermuten. doch das mag die puppe nicht und schnetzelt alle nieder. nur xander und seine freundin koennen sie aufhalten.
Extras: trailer andere filme
Kritik: Der Film ist ein typischer Jugendhorrorfilm, ohne horror aber diesmal mit jede menger serien stars aus star trek, buffy und DOD girl Jaime Pressley. wer eine gute story erwartet wird enttaeuscht, da der film mal wieder nur aus verfolgungsjagd besteht, zwar nicht so schlimm wie bei anderen filmen dieser art, aber doch 2 drittel des films.
War etwas enttäuscht Der Film basiert wirklich auf billige Tricks. Ein sogenannter Pinata, der aussieht wie ein Pappkarton sammelt die Seelen von den Menschen ein, die er tötet.
Es fließt zwar viel Blut, aber die Spannung läßt zu wünschen übrig.
War etwas enttäuscht von den Film und deshalb gibt es auch nur 3 Sterne
B Movie .. Mehr leider nicht :-( Der Film wird auf dem Cover von den Vertreibern selber als Popcorn Kino bezeichnet womit wohl vieles bereits gesagt wurde. Eine Truppe Jugendlicher teilt sich auf einer Insel in Zweiergruppen auf um eine Schnitzeljagd zu veranstalten und wird dabei von einem lebendig gewordenem Inka Totem nach und nach deziminiert. Jaime Pressly liefert im Bikini ein Jahr nach ihrem Auftritt in Dead or alive wieder einmal DEN HINGUCKER des Filmes ab. Horror und Schockeffekte kommen dabei aber eindeutig zu kurz. Irgendwie macht mir der ganze Film den Eindruck als wollte man hier einen Teenifilm oder einen Horrorstreifen abliefern und sich nicht so recht entscheiden konnte wo die Reise denn nun hingehen soll.
Der Plot erinnert sehr stark an den etwas in Vergessenheit geratenen Schwarzenegger Streifen PREDATOR ohne allerdings auch nur ansatzweise dessen Qualität zu erreichen. Wer sich also mit einer augenzwinkernden und arg trashigen Monsterjagd in Form von Anaconda, Das Ding aus dem Sumpf u.v.a ... anfreunden kann sollte zugreifen. Ob die Genreklassiker hier kopiert oder parodiert werden überlasse ich dem Zuschauer. Auf jeden Fall hat man hier nicht den Fehler gemacht dass sich der Film selber zu ernst nimmt.
Fazit :
2 Sternchen für den Film und den 3. dafür, das bei den Trickaufnahmen für B Movie Verhältnisse durchaus ansehnliche Arbeit geleistet wurde ...
Mehr ist der Streifen auf keinen Fall wert. Schade die Ansätze sind eindeutig da ...
Die gesamte zweite Staffel von Star Trek: Voyager in einer Box. Das ist für Fans der Serie ein Bonbon. Wohin führt die Besatzung der Weg, nachdem feststeht, dass der Delta-Quadrant kein ruhiges Plätzchen ist, sondern ein von Anarchie und Chaos regierter Teil unserer Milchstraße?
Star Trek: Voyager ist eine Serie, die unter den Freunden des Star Trek-Universums umstritten ist. Zwar hat die Serie von Anfang an ein großes Fanpotenzial um sich scheren können, doch einige Trekkies mochten sich mit den Geschehnissen im Delta-Quadranten nicht anfreunden. Zu erklären ist das mit den fehlenden Konflikten an Bord des Raumschiffes. Immerhin müssen sich Föderationsoffiziere und Marquis, in den Augen der Föderation also Terroristen, miteinander arrangieren. Das Potenzial dieses Konfliktes wird jedoch nicht ausgereizt. Und das ist schade.
5 Kommentare: Unterhaltung vom Feinsten Tolle Staffelbox der Serie Voyager. Wertige Verarbeitung der Box selbst, eine tolle Aufmachung der Staffel und eine gute Erscheinung im DVD-Regal. Bild- und Tonqualität sind super, natürlich kein HD-Bild und auch kein THX-Sound aber es gibt schlechteres. Eine gute Serie für den Feierabend.
Klare Kaufempfehlung.
Zeitlos -- Material: Im Gegensatz zum teureren Box - Set, wo die Innenringe der DVDs wegzubrechen pflegen, recht gut. Leider brechen diese kleinen schwarzen Dinger ab, wo man die DVDs draufsteckt. Aber das hat man ja leider häufiger mal. -- Aufmachung: Wenn man die Special Features von DS9 nicht kennt - super. So muss ich allerdings leider sagen, dass sie im Gegensatz zu den Special Features bei DS9 e t w a s zu wünschen übrig lassen: Zu viele Filmausschnitte, zu wenig, was den Rezipienten wirklich interessiert. (E i n Beispiel fällt mir da ein: Mal ehrlich, wen interessiert ausgerechnet betreffs der Folge "Pon Farr", wie das psychosoziale Verhältnis von Vorik und Tuvok konzipiert war?!) Und: Besonders bei Season III sind die Hidden Files wirklich schlecht zu erwischen/zu finden; hier ist die Gefahr groß, dass einige sie schlichtweg verpassen. -- Alles in allem: Kein Grund für Sternabzug, denn diese Star Trek - Serie bleibt zeitlos gut. Nicht zuletzt aufgrund der tollen Besetzung. Z.B.: Was für ein genialer Kniff, die Rolle der "Leitwölfin" mit einer so feinen Dame zu besetzen. (Noch dazu ist sie eine umwerfende Schauspielerin; am besten sogar immer dann, wenn sie im Hintergrund stehend ein Vordergrundgeschehen nur mit bloßer Mimik untermalt - unbedingt drauf achten, köstlich!)- Das ist es, was die besten Star Trek - Serien sind - einfach zeitlos. Und: Pfeif auf Ungereimtheiten, diese machen mehr Spaß, als dass sie wirklich nerven. Der Shuttleschwund etwa ist doch durchaus von einigem Unterhaltungswert ... Mal ehrlich - ist das nicht oft so, ich meine, bei vielen Filmen und Serien? Wer schnöden Realismus pur haben will, kann sich Dokus über Raketenstarts ansehen.
Wusch Zeitreise die 2. Story: Immernoch die gleiche. Voyager ist im Delta Quadranten und fliegt nach Hause. Eine Cardassianerin, die vorher ein Marqui war ist jetzt bei den Kazon und ein spion ist auf der Voyager, ansonsten Zeitreiseraum kontinuumanomalie.
Bild/Ton: 5.1 Ton, TV-Qualitaet.
Extras: jede Menge Star Trek info, Borg 4D der Film
Fazit: Haette ich Voyager zu erst gesehen, waere ich niemals ein Fan geworden, die Serie ist mies. Die folgen sind langwweilig und der Handlungsfaden der sich durch die Staffel zieht ist extrem duenn und langweilig. Zwischendrin koennte man meinen das den Schreibern mal wieder nix eingefallen ist und deshalb haben sie mal die Theatergruppe vom Nebenstudio angeheuert um einen lustigen Star Trek spiel zu veranstalten oder sie haben Zeitreise und Raumanomalie benutzt um das ganze auszufuellen, ausserdem kommt Q vor die Episoden waren schon bei TNG oede.
SEASON 2 AUF DVD: INHALTSGLEICHE IMPORTBOX ZUM SPARPREIS Das vorliegende UK-Boxset enthält die gleichen DVDs (fünf Tonspuren, einschließlich deutsch), die auch hierzulande veröffentlich worden sind. Der Import enthält jedoch die vollständige zweite Staffel (26 Episoden) und ist sogar günstiger. Wer also auf die deutlich teurere rote Plastikbox oder die zweigeteilte Neuverwertung in den Pappschubern verzichten kann, bekommt hier eine wirklich günstige Alternative geboten!
DAS JAHR DER MUTIGEN DREHBÜCHER
Nach der ersten VOYAGER-Season sollte die STAR TREK-Serie eigentlich auf Kurs sein. Von nun an galt es einen neuen Quadranten der Galaxie zu erforschen, sich gegen feindselige Species - wie die Vidiianer oder die Kazon - zu wehren und nebenbei auch noch die Heimreise in den Raum der Föderation fortzusetzen. Doch die Autoren verschenkten bereits in der zweiten Season viel Potential: Captain Janeway traf immer und immer wieder auf die gleichen Widersacher, die bordeigenen Mitglieder des Maquis waren bereits gezähmt, die Kazon samt Seska nervten den Zuschauer satte sieben Mal (!) und hanebüchene Storygerüste ("Tattoo", "Die Schwelle", "Unschuld") verleiteten zu berechtigtem Kopfschütteln. Viele Episoden wurden in den letzten 5 Minuten aufgelöst, die mehrfach schwer beschädigte VOYAGER in Sekundenbruchteilen repariert (u.a. in "Prototyp" und "Die Verdopplung") und es gingen mehr Schuttles zu Bruch, als das kleine Schiff eigentlich an Bord haben dürfte.
Gerade die letzte beiden Fakten sorgten im Fandom für "Faszination". Während sich einige darüber lustig machten und fortan die zerstörten Shuttles zählten, philosophierten andere über die "Selbstheilungskräfte" des Raumschiffs VOYAGER. Außerdem probierte Kate Mulgrew in der Episode "Der Höllenplanet" jene Frisur aus, die ab der vierten Season zum Standart werden sollte und ihr Alter Ego Janeway traf moralisch äußerst fragwürdige Entscheidungen (in "Flugkörper", "Todessehnsucht", "Entscheidungen" und vor allem in "Tuvix"). Vergessenswert amüsant ist auch die Paarung von Paris und Janeway, die als menschliche Echsenwesen zahlreiche schleimige Kinder zeugten ("Die Schwelle").
Für Fans der NEXT GENERATION gab es ein Wiedersehen mit Picards Widersacher Q, der in "Todessehnsucht" den ersten seiner drei VOYAGER-Auftritte absolvierte. Kurz zu sehen war auch der erste Offizier der Enterprise: Commander William T. Riker. Ein echtes Highlight war der Solo-Auftritt von Reginald Barcley in der Episode "Das Holo-Syndrom", in welcher der Holo-Doc die Echtheit der Voyagermission anzweifelte. Weitere Top-Episoden der Season waren "Die 37er", welche die Thematik der Entführung durch Außerirdische behandelte und nebenbei die erste Landung der VOYAGER zeigte, und "Die Verdopplung", eine überraschend temporeiche Episode, die mit überraschenden Wendungen zu begeistern wusste und einem Stammmitglied der Crew das Leben kostete.
Kurz: Das Jahr Zwei ist ein Jahr der Ungereimtheiten, aber auch der mutigen Drehbücher. Leider wurden die vorhanden Potentiale kaum genutzt und viele neue Ideen mit dem Kurswechsel der Serie in den Seasons Drei und Vier fallen gelassen. Der im Pilotfilm ("Der Fürsorger") eingeschlagene Weg wurde mit "Suspiria" und "Der Kampf ums Dasein" vollendet und zugunsten actionreicherer Drehbücher und der dauerhaften Implementierung eines alten Feindes - den Borg - begraben. Daher wirkt diese Season im Gesamtgefüge der Serie oft deplatziert und gilt gemeinhin als das schwächste der sieben Jahre.
Immerhin gab es in den Folgejahren zwei Rückblicke in diese Zeit: In "Zeitschiff Relativity" (Season 5) wird ein Angriff der Kazon gezeigt und in "Voller Wut" kehrt Kes zurück, um die Voyager mittels einer Zeitreise den Vidiianern auszuliefern.
SEASON ZWEI AUF DVD
In Europa verwirrte die erste DVD-Veröffentlichung etwas. Während die einst 20-teilige Season 1 offenbar auf 16 Episoden gekürzt wurde, gab es im Folgejahr plötzlich 26 anstatt 22 Episoden. Was anfangs für Unmut unter den DVD-Sammlern sorgte ist schnell erklärt: Für die Erstverwertung auf Video (1996) wurde die Serie in Europa modifiziert. Angelehnt an die britische Veröffentlichungsreihenfolge wurden einige Episoden in ihrer Reihenfolge vertauscht und die erste Staffel um die ersten 4 Episoden der Folgestaffel verlängert. Diese Entscheidung beruht wiederum auf der damaligen Erstausstrahlungspolitik in den USA. STAR TREK VOYAGER - die Serie lief auf UPN - sollte nach der Sommerpause bereits vor den Konkurrenzserien starten. Also drehte man 4 Episoden im Voraus und sendete diese im Spätsommer, anstatt - wie üblich - erst im Herbst. Das gleiche Spiel sollte sich auch im Folgejahr wiederholen, sodass die zweite Season tatsächlich aus 26 Episoden besteht.
Auf DVD liegen nun alle Episoden in der richtigen US-Ausstrahlungsreihenfolge vor. Die folgende Liste vergleicht die aktuellen DVD-Reihenfolge mit der hierzulande bekannten VHS-Reihenfolge der Season 2. Dahinter habe ich meine persönlich Wertung vermerkt.
DVD / Episodenname (dt./engl.) / VHS / Wertung
2x01 The 37s / Die 37er (1x20) ***** 2x02 Initiations / Der Namenlose (2x01) ** 2x03 Projections / Das Holo-Syndrom (1x17) ***** 2x04 Elogium / Elogium (1x18) *** 2x05 Non-Sequitur / Der Zeitstrom (2x02) ** 2x06 Twisted / Die Raumverzerrung (1x19) *** 2x07 Parturition / Der Höllenplanet (2x03) ***
2x08 Persistance of Vision / Rätselhafte Visionen (2x04) ****
2x09 Tattoo / Tattoo (2x05) ** 2x10 Cold Fire / Suspiria (2x06) **** 2x11 Maneuvers / Das Signal (2x07) * 2x12 Resistance / Die Resistance (2x08) ** 2x13 Prototype / Prototyp (2x09) ** 2x14 Alliances / Allianzen (2x10) **** 2x15 Threshold / Die Schwelle (2x11) * 2x15 Meld / Gewalt (2x12) ** 2x17 Dreadnought / Der Flugkörper (2x13) **
2x18 Dead Wish / Todessehnsucht (2x14) *** 2x19 Livesigns / Lebensanzeichen (2x15) ** 2x20 Investigations / Der Verräter (2x16) **
2x21 Dead Lock / Die Verdopplung (2x17) ***** 2x22 Innocence / Unschuld (2x18) * 2x23 The Thaw / Das Ultimatum (2x19) ** 2x24 Tuvix / Tuvix (2x20) **** 2x25 Resolutions / Entscheidungen (2x21) **** 2x26 Basics / Der Kampf ums Dasein (2x22) ***
Die sich anschließenden Episoden "Der Kampf ums Dasein II", "Tuvoks Flashback", "Das Hochsicherheitsgefängnis" und "Der Schwarm" wurden zusammen mit der zweiten Season produziert, später jedoch als Episoden 3x01 bis 3x04 gesendet. Somit ist die Episode "Das Wurmloch" (3x05) eigentlich die erste Folge der dritten Season.
Hingerissen bis wütend Diese Staffel ist definitiv besser als die ersten Staffel und sie beinhaltet eines meiner Lieblingsfolgen "Death Wish". Kate Mulgrew und John de Lancie bieten hier eine tolle Performance und die Story ist eine der besten der ganzen Serie. Aber es gibt auch eine Folge, die ich gar nicht leiden kann und das ist die Folge "Tuvix". Ich wünschte sie wäre nie gedreht worden, dort wird trotz aller ethischen Bedenken ein Mord befohlen. Die DNA von Tuvok und Nielix haben sich bei einem Beam-Unfall vermischt und Tuvix ist entstanden. Zum Schluss der Folge entscheidet der Captain, das Tuvix nicht mehr leben darf, damit Tuvok und Nielix wieder entstehen können. Zudem finde ich das Verhalten des Captains unlogisch. In "Meld" hat der Captain sehr glaubwürdig gezeigt, dass sie gegen die Todesstrafe ist, obwohl ein Mörder Schuld auf sich geladen hat, Tuvix ist unschuldig und muss trotzdem sterben.
4 Kommentare: Sehr gut Als der Post diese DVD verzögerte hatte ich ein sehr angenehmen Kontakt zu der Anbieter, richtig top. Hat alles dann noch geklappt
Neustart - noch etwas zäh "Voyager" war das Sequel zu "Star Trek - The Next Generation", das den ursprünglichen Ansatz der herumreisenden Raumschiffs - im Gegensatz zum lokalen Sidekick Deep Space Nine - fortsetzte. Es spielt ca. 30 Jahre nach TNG. Im Unteschied zu den beiden ersten Staffen mit vielen einzelnen Missionen eingebunden in die Sternenflotte, versucht man durch einen neuen Plot frischen Wind in das Konzept zu bringen: Bei einer Mission wird die noch nicht ganz ausgerüstete brandneue 'Voyager' durch ein übermächtiges Wesen 70.000 Jahre weit in den Delta-Quadranten geschleudert, genauso wie ein Schiff der 'Marquis', eine Art Terroristenorganisation dieser Zeit, die aus politischen Gründen nicht nur gegen die Cardassianer, sondern auch gegen die Sternenfollte kämpft. Weit weg von der Heimat werden die Crews in der Voyager zusammengeworfen, was dadurch erleichtert wird, dass einige Marquis-Mitglieder einen Hintergrund in der Sternenflotte habe. Durchgehender Handlungsfaden ist somit, dass die Crew wieder nach Hause will. Mit normaler Flugzeit würde das 70 Jahre dauern. Man versucht es abzukürzen. Die einzelnen Episoden handeln von Ereignissen im Zusammenhang mit der Heimreise (z.B. Untersuchung eines Wurmlochs, Suchen nach neuer, helfender Technologie), von der Begegnung mit neuen, gefährlichen Spezies, teilweise aber auch 'klassische' Folgen der Begegnung mit einem neuen Phänomen, das so auch bei TNG hätte passieren können.
Die Erzählweise ist seriengemäß eher langsam, die 'Action' auch und mit Reflexionen und Gesprächen durchzogen. Moralische Überlegungen haben bei aller Action und Technikdarstellung eine wichtige Funktion. Das Design wurde im Vergleich zu TNG deutlich modernisiert (und ist m.E. sehr gelungen); einzig dramaturgische bedeutende technische Veränderung ist der 'Doctor' (s.unten), im Vergleich zu Einführung des Holodecks bei TNG und die Kreation der Figur des Data ist es weniger bedeutung.
Captain ist diesmal eine Frau, Kathrin Janeway. Das ist eine gute Entscheidung und die Figur bildet auch eine interessante Fortentwicklung der Captains-Figuren und interessante neue Aspekte. Sie hat vom reinen Auftreten her eine mit Jean-Luc vergleichbare Präsenz, nur ihre Handlungen sind z.T. etwas simpler. Überzeugend und beeindruckend da, wo sie gütig und nachgiebig ist, etwas oberflächlicher da, wo sie streng und moralisierend wird. Großes Manko ist leider ihre Friseur. Das klingt blöd, aber die schaut so dämlich aus, dass sie m.E. ihre Wirkung immer ein bisschen beeinträchtigt.
Interessanteste neue Figur ist der 'Doctor', ein holografisches medizinisches Notfallprogramm, das leitender medizinischer Offizier wird, weil der echte Doktor gleich in der ersten Folge stirbt. Hier spielt man zum einen interessant mit der Vermenschlichung von Hologrammen; zum anderen ist der immer etwas arrogante, zynische und nörglerische Doktor eine brilliante Figurenzeichnung, die von Robert Picardo grandio dargestellt wird. Figur und Schauspieler sind heimlicher Star der Serie.
1. Offizier ist Chakoty, ein ehemaliger Sternenoffizier und Marquis mit indianischen Vorfahren. Er bringt eine mystisches Komponente in die Serie. Ab und zu brilliert er mit tollen Einfällen und großer Emotonalität; er bringt Charakter in die Serie, ist aber im Vergleich zu Janeway etwas zu schwach, so dass das Duo schlechter funktioniert als Picard-Ryker.
Sehr interessant ist die ehemalige Marquis und abgebrochene Sternenflottenkadettin Belena Torres, die den Maschinenraum leitet, und halb menschlich, halb klingonisch ist. Die sich daraus ergebende Spannung aus dem ruhigeren menschlicheren und dem wilderen klingonischen Anteil wird gut eingesetzt und gespielt. Eine interessante Figur.
Die weiteren Hauptfiguren sind leider etwas blass geworden, was eines der Mankos der Serie ist, die sie im ganzen gut, aber schwächer als TNG werden lässt: Vulkanier Tuvok als Sicherheitsoffizier ist zu sehr wie Spock und Harry als Typ 'sympathisches Greenhorn, das sich mehr und mehr bewährt' und Pilot Tom Paris als Typ 'charmanter Filou, der aber ein Superpilot ist' sind sympathisch, nett anzusehen, aber von der Substanz her ein bisschen dünn. Das trifft auch auf die beiden Figuren aus dem Delta-Quadranten - Neelix und Kes - zu, die zur Besatzung stoßen. Mit Neelix wollte man eine komische Figur einbauen, die aber mehr nervt als komisch ist. Kes sollte wohl noch mehr weibliche Emotionalität erzeugen, ist mir aber zu naiv und mädchenhaft. Die in späteren Staffeln auftretende 'Seven of nine' ist da schon ein ganz anderes Kaliber.
So bleibt im ganzen ein Neustart, der im ganzen solide Trekkie-Unterhaltung bietet, aber wenig zum Zungenschnalzen und dramaturgisch ein bisschen zäh ist. Der Plot des durchgehenden Handlungsfaden der Heimreise ist zwar etwas neues, aber das häufige 'Wir wollen wieder heim' ist manchmal etwas ermüdend. Dieser UK-Import enthält 20 Folgen der 24 der ersten Staffel (die anderen sind auf der Box mit der zweiten Staffel) und ist komplett mit deutscher Tonspur ausgestattet.
Hervorragendes Sequel aus dem Star-Trek-Universum - Achtung, nur 16 Folgen! Als grosser Fan von Deep Space Nine hatte ich früher auf eine würdige Fortführung der Star-Trek-Geschichte gehofft. Und nach einiger Umstellung wurde diese auch erfüllt. Sich von einer Raumstation wieder zurück auf das "klassische" Prinzip eines Raumschiffes und die Geschichte seiner Reisen um zu stellen, das war doch ein weiter Schritt, zumindestens für mich.
Nichtsdestotrotz, "Voyager" brilliert mit einer Vielzahl neuer Charaktere, die sich frei von vorherigen Figuren als eigenständig erweisen. Und die Art der "Mission" stellt diese Crew vor andere Herausforderungen. Dies macht auch dieses Sequel zu einer Bereicherung für den Star-Trek-Fan.
Was zu dieser Staffel aber wichtig zu sagen ist: Sie umfasst lediglich 16 Folgen (bzw. 17, da der Pilot in Spielfilmlänge als Doppelepisode produziert wurde). Die Gesamtspielzeit von 704 Minuten zeigt dies deutlich. Erst die Folgestaffeln haben jeweils einen Umfang von 26 Folgen.
In einigen Episodenführern werden 20 Folgen ausgewiesen, wovon sich vier (Das Holo-Syndrom (englischer Titel: Projections), Elogium, Die Raumverzerrung (Twisted), Die 37'er (The 37's)) in der 2. Staffel wiederfinden. Ohne diese weist sie sonst nur 22 Folgen aus.
Grund für die unterschiedlichen Angaben sind die Produktionsreihen von Paramount, bei der tatsächlich zunächst nur 20 Folgen vorgesehen waren. Da die Serie aber sehr erfolgreich startete wurde offenbar frühzeitig die weitere Produktion mit den damals üblichen 26 Folgen für eine 2. Staffel in Auftrag gegeben, für die die letzten vier mit berücksichtigt wurden.
Aus diesem Grund gibt es von mir nur 4 von 5 Sterne. Dieses Manko wird aber ja nicht vorgesetzt. Wer also etwas entäuscht von der Kürze der ersten Staffel ist sollte sich einfach daran festhalten, dass die Folgestaffeln mit jeweils 26 Episoden protzen.
Kultserie als UK-Schnäppchen: Komplette 1. Staffel mit deutscher Tonspur Wie alles begann: Kathryn Janeway ist der Captain des Forschungsraumschiffs Voyager. Sie wird mit der geheimen Mission betraut nach einem Schiff der Maquisrebellen zu suchen, das in den "Badlands" verschollen ist. In den Badlands angekommen wird die Voyager von einem mächtigen Wesen in den Lichtjahre entfernten Delta Quadranten gezogen.
In der Pilotfolge mit Spielfilmlänge müssen sich die Voyager und das Maquis Schiff zusammentun und gegen einen mächtigen Fein kämpfen. Nachdem die Phalanx, die sie ins andere Ende der Galaxie gezogen hat, zerstört wurde ist eine schnelle Rückkehr unmöglich. So tun sich die beiden Schiffsbesatzungen zusammen und treten die Jahre dauernde und viele spannende Abenteuer umfassende Rückreise in die Heimat, den Alpha Quadranten, an.
In dieser ersten Staffel lernt man die Crew allmählich kennen, erlebt ihre ersten Erfolge und Tiefschläge und trifft auf viele neue freundliche und feindselige Rassen und "boldly goes where no man has gone before".
Ein einwandfreier Einstieg in eine neue Star Trek Serie: Voyager, dieses zweitjüngste Serienkind aus dem Star Trek Universum, ist meine persönliche Lieblings Star Trek Serie. Obwohl ich ein geradezu despotischer TNG Fan bin, war und bleibe und auf Picard und Co. nichts kommen lasse, hat es diese neue Serie doch bereits in dieser allerersten Staffel geschafft, mich komplett für sich einzunehmen. Sowohl die Figuren als auch die Abenteuer haben sich Episode für Episode in mein Trekkie-Herz gespielt und dort den ersten Platz eingenommen.
Denn hier gibt es - im Gegensatz zur DS 9 - endlich wieder Bewegung und Neues und vor allem frische, sehr authentische und mehrdimensionale Charaktere, die sich vom ermüdenden und oft unglaubwürdigen Starfleet-Gutmenschentum (bei TNG) spürbar verabschiedet haben und ein richtig liebenswertes Sammelsurium von skurrilen, verrückten und aufregenden Typen geworden sind. Sie zeigen dunkle Facetten ebenso wie nachahmenswerte Stärken und sind insgesamt einfach näher an echten Menschen dran. Was nicht heißt dass andere Spezies, wie Vulkanier, Ocampa oder Talaxianer nicht auch sehr glaubwürdige "Menschen" wären. ;-)
In dieser 1. Staffel lernt man "seine" Helden allmählich kennen. Hier erhalten sie ihre groben Konturen und eine Vita verpasst von der spätere Staffeln zehren können. Sie erleben ihre ersten Abenteuer und man spürt besonders bei den letzten drei Episoden dieser ersten Staffel, welch großartiges Potential in dieser neuen Serie steckt.
Figuren:
Kate Mulgrew als Kathryn Janeway bleibt in der 1. Staffel noch etwas spröde und manchmal hat einen Touch zu viel übertrieben mütterliches Gehabe an sich. Dennoch lässt sie schon in der Episode "Transplantationen" ahnen, dass sie darstellerisch noch viel mehr drauf hat und dass sie dereinst als Captain dieser Super-Schiffes der Intrepit Klasse noch richtig über sich hinauswachsen wird. In den Specials sagt sie im Interview, dass "ihre" Janeway erst richtig glaubwürdig wurde, als man ihr gestattete, die Figur nach ihren eigenen Vorstellungen zu spielen.
Übrigens wurde die Pilotstaffel mit Geneviève Bujold als Captain Nicole Janeway begonnen. In den Specials ist sie in einigen Ausschnitten zu bewundern und ich bedauere fast ein wenig, dass dieser charismatischen Darstellerin am Set offenbar schon nach zwei Drehtagen das Durchhaltevermögen ausging. Andererseits entschädigt Kate Mulgrew in den folgenden Jahren reichlich für ihren etwas holprigen Einstieg.
Robert Beltran als Lt. Commander Chakotay, erster Offizier, Ex-Maquis Rebell und Nachfahre der nordamerikanischen Indianer ist von Anfang an einfach nur gut. Er hat einen interessanten Charakter den er glaubhaft zu spielen versteht. Er ist neben Seven of Nine, die erst in der 4. Staffel hinzukommt, mein absoluter VOY-Liebling.
Robert Picardo als blasiertes Hologramm, MHN ist für mich in jeder Voyager Episode ein absolutes Highlight. Gewitzter hätte man in diesen liebenswürdigen "Kotzbrocken" nicht in die Voyager Crew einbinden können und Picardos darstellerisches Können sticht eigentlich alle anderen aus.
Noch ein Robert, nämlich der süße Robert Duncan McNeill, spielt den charmanten Taugenichts und Frauenhelden Tom Paris, und auch seine Figur bekommt schon im Laufe der 1. Staffel Schliff und Tiefe.
Garret Wang spielt den blutjungen Fähnrich Harry Kim, der im Verlaufe der langen Reise, erwachsen und echt cool wird ;-). In der ersten Staffel ist er noch etwas blass aber schon bald kommt ihm eine unverzichtbare Rolle im Kernteam zu.
Roxann Dawson spielt B'Elanna Torres, die schönste, wildeste und klügste Halbklingonin, die jemals lebte ;o) und neben Janeway die einzige Power-Frau im Team.
Ethan Philipps spielt den bunt gescheckten talaxianischen Schiffskoch UND Moraloffizier Neelix. Ich fand ihn immer ein wenig nervig, gelegentlich sogar peinlich aber er und sein gruseliges Kochstudio sind natürlich Garanten für so manchen Lacher. Mit ihm gibt es viele denkwürdige Episoden. In dieser ersten Staffel ist er noch mit Kes zusammen, was seiner Figur nicht unbedingt gut tut.
Jennifer Lien spielt die junge Ocampa Kes, die als Nelix Freundin mit an Bord der Voyager lebt und sich hie und da nützlich macht. Sie ist ein sehr hübsches und ganz braves Mädchen, mehr aber auch nicht. Leider ist sie zu brav für das neue und komplexe Format der Voyager-Crew, so dass zumindest ich ihren Weggang aus der Serie leicht verschmerzen konnte.
Einen Quoten-Vulkanier braucht natürlich jedes vernünftige Raumschiff der Sternenfoltte. In diesem Falle ist es Tim Russ als Lt. Commander Tuvok, geradlinig, logisch und stoisch aber meist auch ein wenig langweilig. Nur in der Interaktion mit anderen - hauptsächlich mit Neelix - erlebt man Tuvok als Bereicherung für die Serie.
Diese erste Staffel enthält folgende Episoden, Disk 1:
* Caretaker - Der Fürsorger
* Parallax - Parallaxe * Time and Again - Subraumspalten
Disk 2: * Phage - Transplantationen * The Cloud - Der mysteriöse Nebel
* Eye of the Needle - Das Nadelöhr
* Ex post facto - Die Augen des Toten
Disk 3: *Emanations - Das Unvorstellbare * Prime Factors - Das oberste Gesetz * State of Flux - Der Verrat * Heroes and Demons - Helden und Dämonen
Disk 4 * Cathexis - Bewusstseinsverlust * Faces - Von Angesicht zu Angesicht * Jetrel - Dr. Jetrels Experiment * Learning Curve - Erfahrungswerte
Disk 5: Special Features: Braving the Unknown: Seasons One; Voyager Time Capsule: Kathryn Janeway; The First Captain: Bujold; Cast Reflections: Seasons One; On Location with the Kazon; Red Alert; Visual Effects Seasons One; Launching Voyager on the Web; Real Science with André Bormanis; Star Trek: The Experience
DVD: Diese UK-DVD hat neben der Englischen auch eine Französische, Italienische, Spanische UND eine DEUTSCHE Tonspur (5.1) und sie ist inhaltlich mit den beiden deutschen DVD-Ausgaben von Seasons 1.1. und 1.2 identisch. Hier lohnt sich unbedingt ein Preisvergleich!
Untertitel: Englisch, Englisch für Schwerhörige, Dänisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch;
Aspect Ratio: Full Frame, Laufzeit: 911 Minuten
5 Kommentare: Ganz OK jedoch Verpackungsmängel Die DVD Qualität ist perfekt allerdings sind sind Schäden an der Sammlerverpackung zu verzeichnen die jedoch leicht zu reparieren sind.
Leider ist das Produkt nicht wie auf den Bildern angegeben silber verpackt und die dvds haben eine rote verpackung sondern schwarz und die DVD gräulich verpackt auch ist kein gesamt episodenguide beigelegt was erfreulich gewesen wäre.
Star Trek-Voyager Series1-7 Complete UK Import Für jeden Star Trek Fan ein Muß!
Obwohl es ein UK-Import ist,ist trotzdem die Deutsche Tonspur vorhanden. Star Trek Fans können bedenkenlos zugreifen.
SEHR enttäuscht! Wie bereits schon erwähnt wurde ist diese Ausführung bzw. der Box-Aufbau und die Aufmachung MEHR als nur enttäuschend.
Da blätterst man ne Menge hart verdientes Geld hin und die Box ist voll billig aufgebaut.
Kein edles Silber und die einzelnen Episoden mit den Covern der Darsteller und auch nicht in Rot gehalten.
Zwei Sterne nur weil die DVDs, der Inhalt und die Menüs gut gelungen sind sowie die Qualität stimmt.
Aber als Verpackung hätte man auch verschwitzte Socken oder verfaulte Bananenschalen nehmen können, die hätten eleganter gewirkt wie diese....ach wie auch immer, dafür fällt einem kein Wort mehr ein.
Transporterbox Der Kommentar bezieht sich alleine auf die abgebildete "Transporterbox". Klemmt Euch die. Es handelt sich um billiges, instabiles Verpackungsplastik, wie es sonst zum grünen Punkt gehört. Das Ding ist im Original zudem viel gedrungener (Durchm. = Höhe = 28cm), als die "verschlankte" Abbildung glauben macht.
Das silberne Plastik ist in Wirklichkeit schwarz und die DVD befinden sich in den Verpackungen, wie sie ursprünglich in den roten Originalboxen verwendet wurden (silber und nicht rot, wie im Bild). Da die DVDs den Jahreszahlaufdruck 1995 enthalten sind es wahrscheinlich auch diese aus unverkauften Restbeständen.
Das ist nichts für Sammler, sondern Abzocke.
Endlich! Darauf habe ich lange gewartet - endlich ist Star Trek Voyager als Gesamtpaket erhältlich! Für mich ist das auf jeden Fall ein Grund zur Freude, weil ich die bisher erhältlichen Halbstaffeln als Stückwerk empfinde. Meine Rezension bezieht sich übrigens auf die Slimboxen, die auf dem zweiten Bild zu sehen sind, also ohne die schicke "Transporterraum-Dose". Zunächst einmal: Selbst wenn man nicht so bewandert in der englischen Sprache ist, kann man mit dem UK-Import nichts falsch machen: nach dem Einlegen der DVDs erscheint als erstes ein Menü mit der Sprachauswahl. Die DVDs erhalten sowohl die deutsche Tonspur (außerdem: englisch, französisch, italienisch, spanisch), als auch einen deutschen Untertitel (der sich leider an der deutschen Synchro und nicht am Original orientiert!) Das Hauptmenü ist ganz ähnlich wie bei den TNG-Staffelboxen aufgebaut: Mit "Logbuch" als Kapitelauswahl, "Kommunikator" als Audio- u. Untertitelauswahl, auch das Design ist ähnlich. Jede Season-Box enthält jede Menge Extras (Zusammenfassungen der jeweiligen Staffel, Vorstellung einzelner Charaktere, Infos über Make up und Design usw.), die so interessant sind, dass man sie sich durchaus auch mehrmals anschauen kann.
Fazit: Alle Fans dieser tollen Serie können hier getrost zugreifen!
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2 Kundenberwertung(en): Titel: die wohl am häufigsten im Internet diskutierte Episode In dieser Episode sorgen die attraktive Janeway und ihr fescher 1. Offizier für ein langersehntes romantisches Zwischenspiel auf einem einsamen Planeten. Die Beziehung Captain-First Officer wird endlich von ganz anderer- nicht dienstlicher Seite beleuchtet. Behutsam und einfühlsam inszeniert -Star Trek einmal anders !Titel: Der Anfang der Saga "The caretaker, Part 1 and 2" markiert den Beginn der Voyager-Reise durch den Delta-Quadranten. Einfach genial - KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN !!
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1 Kundenberwertung(en): Titel: das Nadelöhr 48579.4/die augen des toten 48610.1 DAS NADELÖHR: Mit den Sensoren nimmt die Voyager Crew ein Nadelöhrgrosses Objekt wahr das sich als Wurmloch zum Alpha erweist. Es wird eine Sonde durch dieses Nadelöhr gesandt und man trifft auf einen romulanischen Wissenschaftler der sich sogar auf die Voyager hinüberbeamt.Ihm wird sogar eine Nachricht für die Sternenflotte mitgeschickt. Diese Nachricht sollte die Federation nie erreichen. DIE AUGEN DES TOTEN: Tom Paris und Harry Kim werden auf eine Aussenmission geschickt. Während des Aufenthaltes soll Tom Paris einen Wissenschaftler getötet haben und Captain Janeway muss nun beweisen das dieser es nicht gewesen ist.
das Nadelöhr = 2 Sterne die Augen des toten = 4 Sterne