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Dracula
mit Laurence Olivier, Frank Langella, Regie: John Badham
DVD bei Amazon: EUR 15,76 EUR 13,99
(1 gebraucht ab EUR 9,99)
Erscheinungsdatum: November 2009
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
toller Film blasse Umsetzung
Diese romantische Version der Dracula - Geschichte hätte 5 Sterne verdient:

+ Rosamunde-Pilcher- Landschaft Cornwall gibt die Kulisse ab, das Excalibur-Hotel als Irrenhaus ist schon komisch, und Saint Michael's Mount schrie ja geradezu nach einem untoten Herrn.
+ Dazu kommt ein Frank Langella, der wohl nie besser war. Was er mit seine Händen anstellt, können andere Schauspieler nicht mit ihrem ganzen Körper.
+ Die Bluthochzeit bekommt hier eine völlig neue Note, denn erstens ist die Dame einverstanden, und zweitens wird hier mit Symbolik und intensiver Musik gearbeitet.
+ Dies ist zudem einer der wenigen Filme, die Dracula auch mal Wände bekrabbeln lassen.
+ Dass die Identität der beiden Damen vertauscht wird, wird nur Puristen ärgern, denn sie ist dramaturgisch vertretbar.
+ Es gibt sogar einen zweiten Höhepunkt, als Lucy nun ihrerseits ihren Jonathan verführen will - fast noch erotischer als die Szene mit Dracula.

Tja, es hätte sooo schön sein können.

Ich erinnere mich noch gut an die erste Fernsehausstrahlung des Dracula mit Langella. Dort waren satte Farben zu sehen.
Auch Hammers Christopher Lee durfte in Primärfarben schwelgen.

Aber hier?

- Als wenn jemand alle Farben aus der Vorlage gesaugt hätte.
- Alles ist blass, auch ohne Blutverlust (vergleichen Sie vorher und nachher).
Das jedoch nimmt dem ganzen Film einen guten Teil der Leidenschaft.

Bitte eine neue Version!

Unterschätzter Klassiker
Endlich auf DVD erhältlich: Eine der originellsten Dracula-Verfilmungen, die ich kenne. Rundum erstklassig besetzt, sehr unheimlich, sehr romantisch. Die Umdeutung und Umstruktierung der handelnden Personen ist in diesem Fall ein echter Gewinn. Das Personal ist überschaubar (im Gegensatz hierzu ist Coppolas Dracula-Version geradezu überladen) und besonders die Idee, daß Mina die Tochter von Prof. van Helsing ist, ist genial. van Helsings Vorgehen gegen Dracula hat damit eine persönliche Ebene, die die Kontrahenten in anderen Bearbeitungen nicht haben.

Neben Murnaus Nosferatu zähle ich diesen Film zu den gelungensten Bearbeitungen des Dracula-Stoffes.

unschlagbar
DiesenFilm habe ich gekauft, weil ich ihn vor 30 Jahren im Kino gesehen habe, Frank Langella ist nicht nur der schönste Dracula aller Zeiten, sondern auch ein liebender Mann in seiner Rolle, dieser Film ist sicherlich ein Muß für alle, die Frank Langella lieben, so wie ich seit 30 Jahren, einer der besten Schauspieler, die es gibt und an dem wir hoffentlich uns noch lange erfreuen dürfen, aber abgesehen davon, wer Dracula mag, muß diesen Film haben.
Auch die Musik paßt hervorragend, die Liebeszene zwischen Deracula und Lucy läßt einen wünschen, man sei an ihrer Stelle.
Also, alle die Romantik lieben, unbedingt ansehen !!!!

Ist sein Geld nicht wert!
Wenn man die Rezensionen liest und wenn man Fan von Vampirfilmen im allgemeinen und Draculafilmen in besonderen ist, wird sich einem der Eindruck aufdrängen, den Film zu erwerben und zu sehen.-Gleich hier nun die Warnung: Wenn man einen Horror- oder Gruselfilm erwartet, dann sollte man Abstand nehmen. Ich selber sehe für meinen Teil sehr gerne Vampir- und Draculafilme. Meine Favoriten stammen natürlich aus den legendären Produktionen vom Hammers. Es muss nun auch keine Ekelproduktion mit spritzenden Blut sein. Aber ein ganz klein wenig gruselig sollte der Auftritt von Graf Dracula schon sein. Hiervon ist der Film jedoch meilenweit entfernt. Er könnte auch Sonntags morgens im Kinderfernsehen laufen und würde dort nicht einmal Schrecken erregen. Der Boheme, der Verführer, der Schöngeist sind eigentlich keine Charaktereigenschaften, die man mit Graf Dracula verbindet. Selbst Bela Lugosi verbreitete mehr Angst und Schrecken. Deshalb nur einen Stern. Der Film ist etwas für Schöngeister, aber nichts für Horrorfans.

schaurig schöner Grusel mit einem romantischen Dracula
John Badhams "Dracula" aus dem Jahre 1979 ist ein wirklich einzigartiger Film.

Er ist wunderschön fotographiert, mit wahnsinnig tollen Aussenaufnahmen (z.B. das absolut düstere Schloss an der Steilküste, das schaurige Gebäude der Irrenanstalt des Dr. Seward, der unheimliche Friedhof, die schaurige Unterwelt darunter,...); ein wahrer Augenschmaus.

Auch das Drehbuch ist wirklich bemerkenswert, da es sich recht nah an der Romanvorlage von Bram Stoker hält. Zwar sind einzelne Charaktere oder Gegebenheiten etwas entfremdet bzw. vertauscht (Jonathan Harker liebt in diesem Film Lucy und nicht Mina, wie im Buch beschrieben), jedoch spielt dies in dieser wunderbaren Adaption lediglich ein untergeordnete Rolle.

Neben der wirklich faszinierenden Bebilderung des Filmes, fällt des weiteren die wunderschöne Hintergrundmusik auf, geschrieben von John Williams. Die Musik geht unter die Haut und bleibt im Ohr.

Letzlich sind es natürlich auch die tollen Schauspieler, die diesen Film zu etwas ganz Besonderen machen. Laurence Olivier als Dr. Van Helsing, Donald Pleasence als Dr. Seward und natürlich (wenn auch damals noch nicht so ganz bekannt) Frank Langella als Dracula.

Dracula einmal ganz anders. Langella verkörpert einen charmanten, charismatischen, ja gar romantischen Grafen, der sich (wenn auch natürlich vor allem nach Blut) nach Leben und Liebe sehnt. Die weiblichen Darsteller sind faszinert von ihm und keiner der männlichen Charaktere kann ihm das Wasser reichen.

Dracula bindet, anders als in vorherigen Verfilmungen, seine ersehnte Gefährtin nicht durch seine schwarze Kunst, sondern durch echte Gefühle, die auch in konsequent erotischen Bildern vermittelt werden, an sich.

Anders, als in der neueren Adaption von Francis Ford Coppola, wird der Vampirismus und die damit einhergehende Erotik jedoch eher sinnbildlich als pornographisch dargestellt. Eine kalkulierte Effekthascherei bleibt hierdurch aus.

Auch der Ausgang des Filmes (von dem ich an dieser Stelle nichts verraten will) ist sensationel und innovativ.

Die Bildqualität des Filmes ist sensationell. Der Film ist neu-überarbeitet und (im Gegensatz zur Kinoversion) entfärbt worden. Ein sehr interessanter Effekt, der die Atmosphäre des Ganzen meiner Meinung nach noch verstärkt.

Zusätzlich gibt es noch eine ca. 40-minütige Dokumentation sowie eine Bildergalerie.

Ein Film, den man empfehlen kann und muss.

5 Punkte, volle Punktzahl.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Frost/Nixon
mit Michael Sheen, Frank Langella, Kevin Bacon, Sam Rockwell, Matthew McFadyen, Regie: Ron Howard
DVD bei Amazon: EUR 19,99 EUR 9,99
(21 gebraucht ab EUR 2,49)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Amazon.de-Verkaufsrang 4309
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
Packendes Drama über das legendäre Interview, das der britische Journalist David Frost 1977 mit Richard Nixon führte.

Nach seinem Rücktritt als Präsident der USA hüllte sich Richard M. Nixon drei Jahre in Schweigen. Im Sommer 1977 erklärte er sich schließlich bereit, dem britischen Starjournalisten David Frost ein Interview zu gewähren und Auskunft über seine Amtszeit und die Hintergründe des Watergate-Skandals zu gewähren. Nixon war sich gewiss, den als nicht zu schlagfertig bekannten Frost mühelos zu beherrschen. Doch als die Kameras laufen, überrascht ein blendend aufgelegter und bestens vorbereiteter Frost sein Gegenüber. Eine erbitterte Schlacht folgt, in dem die beiden Männer mehr Einblick in ihre Seele gestatten als zu erwarten war.

Bonusmaterial:
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Making Of: Frost/Nixon
  • Ausschnitte des Original Interviews
  • Die Nixon-Sammlung
  • Kommentar mit Regisseur Ron Howard*
*Untertitel in Deutsch, Englisch, Russisch und Türkisch
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Packendes TV-Duell
Richard Nixon ist wegen des Watergate-Skandals zurückgetreten und verbringt seine Freizeit damit, bei Wohltätigkeitsveranstaltungen Anekdoten über Begegnungen mit Breschnew und Co. zu erzählen. Ein Leben, das den stolzen, aber gescheiterten und unbeliebten Ex-US-Präsidenten anwidert. Da kommt ihm die Anfrage des britischen Talkshow-Moderatoren David Frost gerade recht. Der will eine Interviewreihe mit Nixon machen. Frost hat in Australien und England Erfolg, in den USA ist er gescheitert. Die Nixon-Berater sehen die große Chance, die Popularität des Ex-Präsidenten zu steigern, weil sie davon ausgehen, dass Frost "Tricky Dick" nichts entgegenzusetzen hat.
Frost selbst hat sein Vermögen in die Interviewreihe gesteckt. Denn kein Fernsehsender interessiert sich für die Sendung. Also produziert er selbst. In den ersten Sendungen macht Nixon Frost wirklich fertig, schwafelt und erzählt seine Anekdoten. Erst, als Frost auf Watergate zu sprechen kommt, wendet sich das Blatt. Bekommt Frost das, was ganz die ganze USA erwartet? Ein Geständnis, eine Entschuldigung?
Ein Stück TV-Geschichte wird von Regisseur Ron Howard hier gezeigt. Trotz einiger brillanter Nebendarsteller wie Oliver Platt, Sam Rockwell und Kevin Bacon fokussiert sich alles auf das Duell zwischen Martin Sheen als Frost und Frank Langella als Nixon. Und es zeigt das Porträt zweier unterschiedlicher Männer. Der eine ein Lebemann, von den Frauen begehrt, jemand, der smart durchs Leben kommt, ohne all zu viel dafür zu tun. Der andere ein großer Stratege, der einsam durchs Leben schreitet und stets nur von allen geliebt werden wollte. Es entwickelt sich ein Duell, das unglaublich spannend ist, beinahe wie ein Thriller. Ein toller Film.

Film (CD) Frost/Nixon
Wer sich für US-amerikanische Geschichte und/oder für Politskandale interessiert liegt mit diesem Film richtig. Schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller überzeugend.

Spannender Geschichtsunterricht, bis ins Detail perfekt umgesetzt
Ich bin 1983 geboren und deswegen kannte ich den Begriff "Watergate" auch nur aus Filmen und dem Nachlesen der damaligen Vorgänge, nicht aus eigenem Verfolgen der Geschehnisse. Umso mehr interessiert war ich an dieser Verfilmung von Ron Howard, die mir weitere Hintergründe vermitteln sollte.
Im Vorspann werden ganz kurz noch einmal die Vorgänge um den Rücktritt von Richard Nixon zusammen gefasst, allerdings ist hier ein gewisses Vorwissen unbedingt erforderlich, um die weiteren Reaktionen des Präsidenten nachvollziehen zu können. Der Moderator David Frost war damals relativ erfolgreich, dennoch traut ihm keiner ein sinnvolles Politikinterview zu, obwohl er ein Team von bekannten Redakteuren um sich schart. Er scheint seinen Ruf als Partyhengst und Playboy eher zu bestätigen als ernsthaft am Enthüllungsjournalismus zu arbeiten. Die Finanzierung des Projekts steht bis zum Schluss auf wackligen Füssen und Frost muss sogar das Gehalt von Nixon aus eigener Tasche zahlen. Dieser sieht in diesem Fernsehgespräch eine Möglichkeit zur Rehabilitation, als erfahrener Machtmensch mit jahrelanger Übung in der Manipulation von Menschen kann er mit Frost in der Unterhaltung machen was er will - womit er auch bis zum Schluss Recht behalten sollte. Der Film zeigt bis ins Detail perfekt wie gegenteilig Frost und Nixon sind, man erkennt jede Gefühlsregung in kleinen Gesten und kann die Spannung während des 28-stündigen Interviews fast durch den Fernseher spüren.

Bei mir hat dieser Film das Interesse am damaligen Politikgeschehen nur noch mehr geweckt, ich werde mir demnächst noch weitere Bücher besorgen. Ron Howard wusste hier sehr gut zu besetzen und hat jede Einstellung so gewählt, dass man am Ende ebenso unzufrieden zurückbleibt, wie es den Amerikanern damals gegangen sein muss. Dafür erhält "Frost/Nixon" sämtliche Sterne, denn diese knapp zwei Stunden sind definitiv sehenswert - leider bloss ohne bereits vorhandenes Hintergrundwissen ungeniessbar und deswegen gibts einen Punkt Abzug. Hier wird mal wieder deutlich, wie spannend Politik und Geschichtsunterricht eigentlich sein können - setzen, sehen, dazulernen!

Sehr interessant und gut gemacht
Wer sich nicht für amerikanische Politik der 60er und 70er interessiert, sollte lieber die Finger von der DVD lassen. Gezeigt wird der Weg zum unerwarteten Watergate-Schuldeingeständnis von Nixon während einer Interviewreihe mit dem an sich unpolitischen britischen Showmaster/Societyreporter David Frost. Frost brachte Nixon dazu, die Ansicht zu offenbaren, dass der Präsident über dem Gesetz steht. Letztendlich bringt er ihn sogar dazu einzugestehen, die Interessen der US-amerikanischen Bevölkerung verraten zu haben.

Die einzelnen Interviewtage werden dabei fast wie (intellektuelle) Boxkämpfe und sehr interessant in Szenen gesetzt. Die Schauspieler agieren sehr glaubhaft, wobei ich die exzellente deutsche Nixon-Synchro dem Originalton in diesem Fall vorgezogen habe. Im Vergleich mit dem "echten" Nixon fand ich die Stimme des amerikanischen Schauspielers nicht wirklich überzeugend, sodass ich lieber gleich auf die sehr ausdrucksvolle deutsche Nixon Synchro umgeschaltet habe.

In den Extras sind auch einige Ausschnitte der Originalinterviews enthalten. Wer mehr vom Original sehen möchte, kann auch zur (viel teureren) 2-Disc Special Edition greifen. Diese beinhaltet einen Großteil der Originalinterviews auf einer eigenen DVD.

ODER man kauft sich gleich die günstigere DVD mit den Frost/Nixon Originalinterviews (gibts auch bei Amazon).

Bild und Ton der DVD sind über jeden Zweifel erhaben.

Anm: David Frost wird von Michael Sheen gespielt, den man aus der Underworld Trilogie kennt. Er ist nicht verwandt mit Charlie oder Martin Sheen.

Toll gemacht, nahe am original
Gut gemachter Blick hinter die Kulissen der "Watergate" Intervies, sehr gute Hauptdarsteller und gut besetzte Nebenrollen.

Ein Blick in diesen Film lohnt sich, auch wenn das Katz und Maus Spiel etwas perfidet hätte sein können ;)

4 von 5 Sternen

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Dracula [UK Import]
mit Frank Langella, Laurence Olivier, Donald Pleasence, Kate Nelligan, Regie: John Badham
DVD bei Amazon: EUR 19,34 EUR 23,99
(2 gebraucht ab EUR 2,20)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
toller Film blasse Umsetzung
Diese romantische Version der Dracula - Geschichte hätte 5 Sterne verdient:

+ Rosamunde-Pilcher- Landschaft Cornwall gibt die Kulisse ab, das Excalibur-Hotel als Irrenhaus ist schon komisch, und Saint Michael's Mount schrie ja geradezu nach einem untoten Herrn.
+ Dazu kommt ein Frank Langella, der wohl nie besser war. Was er mit seine Händen anstellt, können andere Schauspieler nicht mit ihrem ganzen Körper.
+ Die Bluthochzeit bekommt hier eine völlig neue Note, denn erstens ist die Dame einverstanden, und zweitens wird hier mit Symbolik und intensiver Musik gearbeitet.
+ Dies ist zudem einer der wenigen Filme, die Dracula auch mal Wände bekrabbeln lassen.
+ Dass die Identität der beiden Damen vertauscht wird, wird nur Puristen ärgern, denn sie ist dramaturgisch vertretbar.
+ Es gibt sogar einen zweiten Höhepunkt, als Lucy nun ihrerseits ihren Jonathan verführen will - fast noch erotischer als die Szene mit Dracula.

Tja, es hätte sooo schön sein können.

Ich erinnere mich noch gut an die erste Fernsehausstrahlung des Dracula mit Langella. Dort waren satte Farben zu sehen.
Auch Hammers Christopher Lee durfte in Primärfarben schwelgen.

Aber hier?

- Als wenn jemand alle Farben aus der Vorlage gesaugt hätte.
- Alles ist blass, auch ohne Blutverlust (vergleichen Sie vorher und nachher).
Das jedoch nimmt dem ganzen Film einen guten Teil der Leidenschaft.

Bitte eine neue Version!

Unterschätzter Klassiker
Endlich auf DVD erhältlich: Eine der originellsten Dracula-Verfilmungen, die ich kenne. Rundum erstklassig besetzt, sehr unheimlich, sehr romantisch. Die Umdeutung und Umstruktierung der handelnden Personen ist in diesem Fall ein echter Gewinn. Das Personal ist überschaubar (im Gegensatz hierzu ist Coppolas Dracula-Version geradezu überladen) und besonders die Idee, daß Mina die Tochter von Prof. van Helsing ist, ist genial. van Helsings Vorgehen gegen Dracula hat damit eine persönliche Ebene, die die Kontrahenten in anderen Bearbeitungen nicht haben.

Neben Murnaus Nosferatu zähle ich diesen Film zu den gelungensten Bearbeitungen des Dracula-Stoffes.

unschlagbar
DiesenFilm habe ich gekauft, weil ich ihn vor 30 Jahren im Kino gesehen habe, Frank Langella ist nicht nur der schönste Dracula aller Zeiten, sondern auch ein liebender Mann in seiner Rolle, dieser Film ist sicherlich ein Muß für alle, die Frank Langella lieben, so wie ich seit 30 Jahren, einer der besten Schauspieler, die es gibt und an dem wir hoffentlich uns noch lange erfreuen dürfen, aber abgesehen davon, wer Dracula mag, muß diesen Film haben.
Auch die Musik paßt hervorragend, die Liebeszene zwischen Deracula und Lucy läßt einen wünschen, man sei an ihrer Stelle.
Also, alle die Romantik lieben, unbedingt ansehen !!!!

Ist sein Geld nicht wert!
Wenn man die Rezensionen liest und wenn man Fan von Vampirfilmen im allgemeinen und Draculafilmen in besonderen ist, wird sich einem der Eindruck aufdrängen, den Film zu erwerben und zu sehen.-Gleich hier nun die Warnung: Wenn man einen Horror- oder Gruselfilm erwartet, dann sollte man Abstand nehmen. Ich selber sehe für meinen Teil sehr gerne Vampir- und Draculafilme. Meine Favoriten stammen natürlich aus den legendären Produktionen vom Hammers. Es muss nun auch keine Ekelproduktion mit spritzenden Blut sein. Aber ein ganz klein wenig gruselig sollte der Auftritt von Graf Dracula schon sein. Hiervon ist der Film jedoch meilenweit entfernt. Er könnte auch Sonntags morgens im Kinderfernsehen laufen und würde dort nicht einmal Schrecken erregen. Der Boheme, der Verführer, der Schöngeist sind eigentlich keine Charaktereigenschaften, die man mit Graf Dracula verbindet. Selbst Bela Lugosi verbreitete mehr Angst und Schrecken. Deshalb nur einen Stern. Der Film ist etwas für Schöngeister, aber nichts für Horrorfans.

schaurig schöner Grusel mit einem romantischen Dracula
John Badhams "Dracula" aus dem Jahre 1979 ist ein wirklich einzigartiger Film.

Er ist wunderschön fotographiert, mit wahnsinnig tollen Aussenaufnahmen (z.B. das absolut düstere Schloss an der Steilküste, das schaurige Gebäude der Irrenanstalt des Dr. Seward, der unheimliche Friedhof, die schaurige Unterwelt darunter,...); ein wahrer Augenschmaus.

Auch das Drehbuch ist wirklich bemerkenswert, da es sich recht nah an der Romanvorlage von Bram Stoker hält. Zwar sind einzelne Charaktere oder Gegebenheiten etwas entfremdet bzw. vertauscht (Jonathan Harker liebt in diesem Film Lucy und nicht Mina, wie im Buch beschrieben), jedoch spielt dies in dieser wunderbaren Adaption lediglich ein untergeordnete Rolle.

Neben der wirklich faszinierenden Bebilderung des Filmes, fällt des weiteren die wunderschöne Hintergrundmusik auf, geschrieben von John Williams. Die Musik geht unter die Haut und bleibt im Ohr.

Letzlich sind es natürlich auch die tollen Schauspieler, die diesen Film zu etwas ganz Besonderen machen. Laurence Olivier als Dr. Van Helsing, Donald Pleasence als Dr. Seward und natürlich (wenn auch damals noch nicht so ganz bekannt) Frank Langella als Dracula.

Dracula einmal ganz anders. Langella verkörpert einen charmanten, charismatischen, ja gar romantischen Grafen, der sich (wenn auch natürlich vor allem nach Blut) nach Leben und Liebe sehnt. Die weiblichen Darsteller sind faszinert von ihm und keiner der männlichen Charaktere kann ihm das Wasser reichen.

Dracula bindet, anders als in vorherigen Verfilmungen, seine ersehnte Gefährtin nicht durch seine schwarze Kunst, sondern durch echte Gefühle, die auch in konsequent erotischen Bildern vermittelt werden, an sich.

Anders, als in der neueren Adaption von Francis Ford Coppola, wird der Vampirismus und die damit einhergehende Erotik jedoch eher sinnbildlich als pornographisch dargestellt. Eine kalkulierte Effekthascherei bleibt hierdurch aus.

Auch der Ausgang des Filmes (von dem ich an dieser Stelle nichts verraten will) ist sensationel und innovativ.

Die Bildqualität des Filmes ist sensationell. Der Film ist neu-überarbeitet und (im Gegensatz zur Kinoversion) entfärbt worden. Ein sehr interessanter Effekt, der die Atmosphäre des Ganzen meiner Meinung nach noch verstärkt.

Zusätzlich gibt es noch eine ca. 40-minütige Dokumentation sowie eine Bildergalerie.

Ein Film, den man empfehlen kann und muss.

5 Punkte, volle Punktzahl.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Frost/Nixon [UK Import]
mit Frank Langella, Michael Sheen, Rebecca Hall, Toby Jones, Matthew MacFadyen, Regie: Ron Howard
DVD bei Amazon: EUR 24,51 EUR 28,99
(3 gebraucht ab EUR 3,70)
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
Packendes Drama über das legendäre Interview, das der britische Journalist David Frost 1977 mit Richard Nixon führte.

Nach seinem Rücktritt als Präsident der USA hüllte sich Richard M. Nixon drei Jahre in Schweigen. Im Sommer 1977 erklärte er sich schließlich bereit, dem britischen Starjournalisten David Frost ein Interview zu gewähren und Auskunft über seine Amtszeit und die Hintergründe des Watergate-Skandals zu gewähren. Nixon war sich gewiss, den als nicht zu schlagfertig bekannten Frost mühelos zu beherrschen. Doch als die Kameras laufen, überrascht ein blendend aufgelegter und bestens vorbereiteter Frost sein Gegenüber. Eine erbitterte Schlacht folgt, in dem die beiden Männer mehr Einblick in ihre Seele gestatten als zu erwarten war.

Bonusmaterial:
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Making Of: Frost/Nixon
  • Ausschnitte des Original Interviews
  • Die Nixon-Sammlung
  • Kommentar mit Regisseur Ron Howard*
*Untertitel in Deutsch, Englisch, Russisch und Türkisch
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Packendes TV-Duell
Richard Nixon ist wegen des Watergate-Skandals zurückgetreten und verbringt seine Freizeit damit, bei Wohltätigkeitsveranstaltungen Anekdoten über Begegnungen mit Breschnew und Co. zu erzählen. Ein Leben, das den stolzen, aber gescheiterten und unbeliebten Ex-US-Präsidenten anwidert. Da kommt ihm die Anfrage des britischen Talkshow-Moderatoren David Frost gerade recht. Der will eine Interviewreihe mit Nixon machen. Frost hat in Australien und England Erfolg, in den USA ist er gescheitert. Die Nixon-Berater sehen die große Chance, die Popularität des Ex-Präsidenten zu steigern, weil sie davon ausgehen, dass Frost "Tricky Dick" nichts entgegenzusetzen hat.
Frost selbst hat sein Vermögen in die Interviewreihe gesteckt. Denn kein Fernsehsender interessiert sich für die Sendung. Also produziert er selbst. In den ersten Sendungen macht Nixon Frost wirklich fertig, schwafelt und erzählt seine Anekdoten. Erst, als Frost auf Watergate zu sprechen kommt, wendet sich das Blatt. Bekommt Frost das, was ganz die ganze USA erwartet? Ein Geständnis, eine Entschuldigung?
Ein Stück TV-Geschichte wird von Regisseur Ron Howard hier gezeigt. Trotz einiger brillanter Nebendarsteller wie Oliver Platt, Sam Rockwell und Kevin Bacon fokussiert sich alles auf das Duell zwischen Martin Sheen als Frost und Frank Langella als Nixon. Und es zeigt das Porträt zweier unterschiedlicher Männer. Der eine ein Lebemann, von den Frauen begehrt, jemand, der smart durchs Leben kommt, ohne all zu viel dafür zu tun. Der andere ein großer Stratege, der einsam durchs Leben schreitet und stets nur von allen geliebt werden wollte. Es entwickelt sich ein Duell, das unglaublich spannend ist, beinahe wie ein Thriller. Ein toller Film.

Film (CD) Frost/Nixon
Wer sich für US-amerikanische Geschichte und/oder für Politskandale interessiert liegt mit diesem Film richtig. Schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller überzeugend.

Spannender Geschichtsunterricht, bis ins Detail perfekt umgesetzt
Ich bin 1983 geboren und deswegen kannte ich den Begriff "Watergate" auch nur aus Filmen und dem Nachlesen der damaligen Vorgänge, nicht aus eigenem Verfolgen der Geschehnisse. Umso mehr interessiert war ich an dieser Verfilmung von Ron Howard, die mir weitere Hintergründe vermitteln sollte.
Im Vorspann werden ganz kurz noch einmal die Vorgänge um den Rücktritt von Richard Nixon zusammen gefasst, allerdings ist hier ein gewisses Vorwissen unbedingt erforderlich, um die weiteren Reaktionen des Präsidenten nachvollziehen zu können. Der Moderator David Frost war damals relativ erfolgreich, dennoch traut ihm keiner ein sinnvolles Politikinterview zu, obwohl er ein Team von bekannten Redakteuren um sich schart. Er scheint seinen Ruf als Partyhengst und Playboy eher zu bestätigen als ernsthaft am Enthüllungsjournalismus zu arbeiten. Die Finanzierung des Projekts steht bis zum Schluss auf wackligen Füssen und Frost muss sogar das Gehalt von Nixon aus eigener Tasche zahlen. Dieser sieht in diesem Fernsehgespräch eine Möglichkeit zur Rehabilitation, als erfahrener Machtmensch mit jahrelanger Übung in der Manipulation von Menschen kann er mit Frost in der Unterhaltung machen was er will - womit er auch bis zum Schluss Recht behalten sollte. Der Film zeigt bis ins Detail perfekt wie gegenteilig Frost und Nixon sind, man erkennt jede Gefühlsregung in kleinen Gesten und kann die Spannung während des 28-stündigen Interviews fast durch den Fernseher spüren.

Bei mir hat dieser Film das Interesse am damaligen Politikgeschehen nur noch mehr geweckt, ich werde mir demnächst noch weitere Bücher besorgen. Ron Howard wusste hier sehr gut zu besetzen und hat jede Einstellung so gewählt, dass man am Ende ebenso unzufrieden zurückbleibt, wie es den Amerikanern damals gegangen sein muss. Dafür erhält "Frost/Nixon" sämtliche Sterne, denn diese knapp zwei Stunden sind definitiv sehenswert - leider bloss ohne bereits vorhandenes Hintergrundwissen ungeniessbar und deswegen gibts einen Punkt Abzug. Hier wird mal wieder deutlich, wie spannend Politik und Geschichtsunterricht eigentlich sein können - setzen, sehen, dazulernen!

Sehr interessant und gut gemacht
Wer sich nicht für amerikanische Politik der 60er und 70er interessiert, sollte lieber die Finger von der DVD lassen. Gezeigt wird der Weg zum unerwarteten Watergate-Schuldeingeständnis von Nixon während einer Interviewreihe mit dem an sich unpolitischen britischen Showmaster/Societyreporter David Frost. Frost brachte Nixon dazu, die Ansicht zu offenbaren, dass der Präsident über dem Gesetz steht. Letztendlich bringt er ihn sogar dazu einzugestehen, die Interessen der US-amerikanischen Bevölkerung verraten zu haben.

Die einzelnen Interviewtage werden dabei fast wie (intellektuelle) Boxkämpfe und sehr interessant in Szenen gesetzt. Die Schauspieler agieren sehr glaubhaft, wobei ich die exzellente deutsche Nixon-Synchro dem Originalton in diesem Fall vorgezogen habe. Im Vergleich mit dem "echten" Nixon fand ich die Stimme des amerikanischen Schauspielers nicht wirklich überzeugend, sodass ich lieber gleich auf die sehr ausdrucksvolle deutsche Nixon Synchro umgeschaltet habe.

In den Extras sind auch einige Ausschnitte der Originalinterviews enthalten. Wer mehr vom Original sehen möchte, kann auch zur (viel teureren) 2-Disc Special Edition greifen. Diese beinhaltet einen Großteil der Originalinterviews auf einer eigenen DVD.

ODER man kauft sich gleich die günstigere DVD mit den Frost/Nixon Originalinterviews (gibts auch bei Amazon).

Bild und Ton der DVD sind über jeden Zweifel erhaben.

Anm: David Frost wird von Michael Sheen gespielt, den man aus der Underworld Trilogie kennt. Er ist nicht verwandt mit Charlie oder Martin Sheen.

Toll gemacht, nahe am original
Gut gemachter Blick hinter die Kulissen der "Watergate" Intervies, sehr gute Hauptdarsteller und gut besetzte Nebenrollen.

Ein Blick in diesen Film lohnt sich, auch wenn das Katz und Maus Spiel etwas perfidet hätte sein können ;)

4 von 5 Sternen

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Die zwölf Stühle
mit Ron Moody, Frank Langella, Dom DeLuise
DVD bei Amazon: EUR 19,99 EUR 13,99
(7 gebraucht ab EUR 2,61)
Erscheinungsdatum: November 2005
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
DVD FSK 12 Komödie und Drama/ Fox. EAN 4010232032577 Die zwölf Stühle
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
3 Kommentare:
Kein Mel Brooks Film im herkömmlichen Sinne...

Als großer Fan von Mel Brooks und seinen Filmen hatte ich "Die zwölf Stühle" zuvor noch nicht gesehen.

Mit Filmen wie "Die verrückte Geschichte der Welt" und "Frankenstein Junior", die ich zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zähle, hatte ich schon eine gewisse Erwartungshaltung bezüglich des Humors in dem Film.

Leider hat sich diese Erwartung nicht erfüllt!

Gut, aus dem Jahre 1970, schon etwas "angestaubt" und auch die Handlung nicht wirklich der Reisser hatte ich trotzdem einiges mehr erwartet.

Mel Brooks mit einer dilettantischen, schauspielerischen Leistung, ein nerviger Dom DeLuise und ein scheintoter Frank Langella waren kaum auszuhalten.

Einzig Andréas Voutsinas (Carmen Ghia aus "The Producers" oder Bernaise aus "Die verrückte Geschichte der Welt") sorgte für einige lustige Minuten in dem Film. Ich liebe seine tuntige Art, die ihn in allen seinen Mel Brooks Filmen begleitet.

Fazit: Kein Film für Mel Brooks Fans (wie mich). Der Film hat nicht viel mit seinen anderen Werken gemeinsam.



Katastrophal und hat gar nichts mit Original zu tun
Film hat überhaupt nichts mit Original text von
Ilf Und Petrow zu tun.

Was wir sehen ist eine billige Komödie mit
schwachen Hauptdarstellern mit uralten Tricks.


Hollywood , "Shame on you"

Die haben einfach begraben einer der besten satirischen
Gechichten aller Zeiten.






Witziges Trio : Ron Moody, Frank Langella und Dom DeLuise
Ein früher Mel Brooks Film, der leider vergessen wurde : toller Titelsong, witzige Story und tolle Besetzung! Besonders witzig sind die drei Hauptdarsteller Ron Moody, Frank Langella (Dracula 79) und Dom DeLuise, auch Mel Brooks als Tikon trägt sein bestes zu diesem sehr empfehlenswerten Film bei.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
And God Created Woman
mit Rebecca De Mornay, Vincent Spano, Frank Langella
DVD bei Amazon: EUR 9,99 EUR 11,99
Erscheinungsdatum: November 2009
Durchschnittliche Bewertung: 1.0 von 5 Punkten
1 Kommentare:
Leider wenig Anspruch, wenig Handlung, wenig Spaß
Was soll man davon halten - Eine Frau bricht aus dem Gefängnis aus, trifft einen Mann, landet wieder im Gefängnis, trifft einen zweiten Mann, mit dem sie circa zehn Sekunden nach erstem Treffen bereits Sex hat, sich ihm aber dann später wegen der Ehe (!) entzieht. Logik darf man da keine suchen.

Die Neckereien des jungen Ehepaares sind durchaus amüsant, wenn sie nicht gerade in häuslicher Gewalt gipfeln. Das kann man von den Gesangseinlagen leider nicht behaupten, hier würde man sich sogar ein bisschen Gewalt wünschen, der die Musik abstellt. Eine wirkliche Handlung sucht man leider im gesamten Film ebenso vergeblich wie den tieferen Sinn der Geschichte. Blondine lässt sich mit zwei Männern ein, singt nebenher, will nicht ins Gefängnis. Und weiter?

Man kann noch nicht einmal argumentieren, dass der Film halt ein Männerfilm - viel Sex, wenig Handlung - wäre, denn auch Sex bietet er nicht gerade viel. Außerdem spricht gegen "Adams kesse Rippe" - so der ursprüngliche deutsche Titel des Films - als Männerfilm die aus heutiger Sicht übertrieben emanzenhafte Art, die Robin hin und wieder an den Tag legt. Zum Beispiel, als sie eine Grapefruit in eine Vitrine schleudert, nur weil ein paar Männer ihr bescheinigen, zwar einen netten Hintern, aber kein Gesangstalent zu besitzen. Dabei haben sie Recht!

Gemessen am Alter des Filmes ist die DVD durchaus von guter Qualität. Das Bild ist gut, lediglich an manchen Stellen hat man den Eindruck, Bewegungen wären unscharf oder aber man entdeckt ein leichtes Rauschen. Auch der Ton ist gut, auch wenn die Synchronfassung leider nicht immer natürlich wirkt. Besser ist es, den Film mit der englischen Orginaltonspur anzusehen, dann ist die hin und wieder auftretende Unnatürlichkeit zumindest nicht dem dumpfen Ton geschuldet.

Warum dieser Film, der ursprünglich aus dem Jahre 1988 stammt, jetzt, elf Jahre später, auf DVD erscheint, bleibt ein Rätsel. Falls ihn jemand aus nostalgischen Gründen im Regal haben möchte, soll er ruhig zugreifen. Alle anderen haben nichts verpasst, wenn sie diesen Film nicht zu sehen bekommen.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Jason und der Kampf um das Goldene Vlies
mit Jason London, Frank Langella, Dennis Hopper, Regie: Nick Willing
DVD bei Amazon: EUR 10,99 Kein Preis angegeben
(8 gebraucht ab EUR 18,96)
Erscheinungsdatum: Februar 2001
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
2 Kommentare:
Interessante Verfilmung einer tollen Sage!
Der Film basiert auf der Sage um Jason und seine Argonauten, die sich aufmachen um das goldene Vlies zu finden. Dabei stehen ihm unter anderem Hercules und Atalanta zur Seite, um die Gefahren bestehen zu können.
Der Film ist ansich wirklich recht ordentlich gemacht worden. Sowohl der Hauptdarsteller (Jason London)als auch die übrigen Schauspieler (TOP: Dennis Hopper)wissen zu überzeugen. Auch sind die Action-Szenen und Spezialeffekte gut gelungen. Nur die DVD an sich,trübt den positiven Gesamteindruck! So gut wie keine Extras, die Bildqualität ist fast schon mangelhaft, nur der Ton ist DVD-Standart!

Jeder der sich für die griechische Mythologie interessiet, denn ist dieser Film ans Herz zu legen, für DVD Sammler gibt es bestimmt bessere DVDs zur Auswahl.

Manchmal kann auch ein Fenrsehfilm interessant sein..
Wenn man diesen film ansieht, fragt man sich warum er nicht ins Kino gekommen ist, sondern für das fernsehen produziert wurde. Er erzählt in unterhaltsamer und leicht verständlicher art und weise eine der schönsten sagen des klassischen griechenlandes, gespickt mit mythen, legenden, wundern und vielem mehr.
Ein wenig fantasie und lust am märchen sollte man schon mitbringen und man muß auch auf das eine odere tricktechnische meisterwerk vezichten, ansonsten macht dieser film sicher jung und alt spaß.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

Die Bibel: Moses
mit Sir Ben Kingsley, Frank Langella, Christopher Lee, Regie: Roger Young
DVD bei Amazon: EUR 16,49 EUR 17,99
Erscheinungsdatum: März 2004
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Aufgewachsen in Ägypten unter der strengen Herrschaft des Pharao wird Moses als junger Mann von Gott auserkoren. Er soll das unterdrückte Volk Israel aus der Sklaverei in das gelobte Land führen, in dem "Milch und Honig fließen". Moses folgt den Worten seines Herrn. Auf der Flucht vor der ägyptischen Streitmacht geleitet er die Israeliten durch das Rote Meer, führt sie in entbehrungsreichen Jahren durch die Wüste und überbringt ihnen am Berg Sinai Gottes zehn Gebote. In der bildgewaltigen Verfilmung spielt Oscar-Preisträger Ben Kingsley Gandhi, Schindlers Liste Moses, einen Mann, der nicht nur gegen die Macht des Pharao und das Murren seines Volkes, sondern auch gegen die eigenen Versuchungen ankämpfen muss. Die Geschichte vom Leben des Moses zählt zu den eindringlichsten des Alten Testaments.
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5 Kommentare:
Mose - weniger monumental als sonst, aber inspirierend!
Diese Verfilmung der biblischen Vorlage rund um die alttestamentliche Gestalt Mose hat es in sich und hilft dazu in sich zu gehen und auch mal die biblische Vorlage anzusehen. Auch wenn nicht alles mit den Ausführungen in Exodus bis Deuteronomium übereinstimmt, so ist das Besondere dieses Video doch, dass den einzelnen biblischen Gestalten besondere Charaktäre gegeben werden und so vor Augen gemalt wird, dass es hier nicht um Helden, sondern um Menschen geht.
Überragend ist Ben Kingsley als Mose - von Anfang an (hier besonders!) bis zum Ende!

Ein in weiten Teilen mitreißender Mose-Film voller Anregungen zum Nachdenken.

Überaus empfehlenswert!

Chronologische Reihenfolge dieser "Bibel"-Filme
Wer sich die 13 Folgen dieser "Die Bibel" -Spielfilmreihe in der richtigen zeitlichen Reihenfolge anschauen möchte, dem wird vielleicht folgendes chronologisches Zeitraster weiterhelfen:

1. GENESIS: Gott erschuf den ersten Menschen Adam im Jahr 4026 v. Chr.
Beginn der Sintflut im Jahr 2370 v. Chr.

2. ABRAHAM: wird im Jahr 2018 v. Chr. geboren.

3. JAKOB: Abrahams Enkel Jakob lebt von 1858 v. Chr. bis 1711 v. Chr.

4. JOSEPH: Jakobs Sohn Joseph wurde im Jahr 1767 v. Chr. geboren.

5. MOSES: beginnt im Jahr 1513 v. Chr. mit dem Schreiben seiner
fünf Bibelbücher und stirbt im Jahr 1473 v. Chr.

6. SIMSON: lebt irgendwann während der Zeit der Richter zwischen
1450 v. Chr. und 1120 v. Chr.

7. DAVID: wird im Jahr 1077 v. Chr. König von Israel.

8. SALOMO: folgt seinem Vater (David) im Jahr 1037 v. Chr. auf den Thron
und stirbt im Jahr 997 v. Chr.

9. JEREMIA: wird im Jahr 647 v. Chr. zum Propheten berufen.

10. ESTHER: ca. 480 v. Chr. (???)

11. JESUS: wird im Jahr 29 zum Christus gesalbt, stirbt im Jahr 33
("nach Christus").

12. PAULUS: schreibt mehrere Bibelbücher im Zeitraum vom Jahr 50 bis zum
Jahr 65 ("nach Christus").

13. APOKALYPSE: die Visionen des Apostel Johannes, die er im Jahr 96 im
Bibelbuch Offenbarung niederschrieb ("nach Christus").

Diese Zeitangaben habe ich nicht den Filmen, sondern meiner Bibel entnommen. Sie sollen euch einen Anhaltspunkt liefern, damit ihr nicht durcheinander kommt und euch die Filme in der richtigen Reihenfolge anschauen könnt (die Filmbeschreibung liefert hier ja leider keine Infos). Die Jahre vor Christus (= v.Chr.) werden natürlich rückwärts gezählt, d.h. das Jahr 400 v. Chr. war vor dem Jahr 300 v. Chr.

Ich hoffe, ich konnte irgendjemandem damit ein bisschen weiterhelfen und wünsche allen viel Spass beim anschauen der Filme!!!

Grandiose Verfilmung, exzellente Darstellerleistungen
So wie die vorgehenden Episoden der Bibelverfilmungen, so ist auch dieser Teil überragend, ich kann die negative Kritik von einigen Rezensoren nicht nachvollziehen.

Ben Kingsley überzeugt in der Rolle des Moses sehr gut, auch wenn er anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, nachdem er zuvor im 4. Teil "Josef" doch den Ägypter Pontifar spielen durfte. Auch die anderen Darsteller lassen keine Zweifel aufkommen.

Der Film eine detailgenau Verfilmung der Bücher Lev. bis Dtn. des alten Testaments, soweit es natürlich der zeitliche Rahmen zu läßt. Kürzungen der Vorlage blieben nicht erspart, sonst müßte allein für Moses schon eine eigene Reihe mit mehreren Teilen angelegt werden. Trotzdem ist dieser Zweiteiler zu je 90 min. spannend, informativ und sehr eindrucksvoll zugleich.
Nur zu empfehlen.

Der beste Bibelfilm aller Zeiten
Ich weiß garnicht, was manche gegen den Film haben! Ben Kingsley ist einer der besten Schauspieler, die es gibt und die Rolle war ihm maßgeschneidert! Er spielt perfekt den Moses, der zu Beginn Angst hat, aber durch die Kraft Gottes geleitet wird! Musik erstklassig! Schauspieler...TOP-Besetzung!

Für manche ist der Film einfach nichts, weil sie an dem unrealistischen Film mit Charlton Heston festhalten, der Sachen schildert, auch mit der Geliebten, die nie vorkommen in der Bibel und der Moses da ist viel pompöser und stärker als er wirklich war, denn Kraft erlangete er nur doch Gott und mit Hilfe seines Gefährten Aaron!!

Lernt von dem Film! und kauft ihn!!!!!

5 STERNE!!!

Ohne Trick aber nahe an der wirklichen Geschichte
Wenn sich eine biblische Geschichte, an den wahren biblischen Gegebenheiten orientiert, ist sie natürlich gegenüber einer Comic Verfilmung (mit großem Werbe Etat und entsprechender Promotion) natürlich im Hinter treffen. Aber das macht den Comic nicht besser und bestimmt nicht den ziemlich realistischen Film über Moses schlechter. Hervorragende Schauspieler versuchen sich an einer realistischen Darstellung der Mose Geschichte laut dem biblischen Text. Und wenn dadurch einmal lange Kamera Einstellungen die Geduld der Zuseher erfordern und die biblischen Wahrheiten unangenehm sind, dann ist das eben eine besonders realistische Darstellung.

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Frost/Nixon [Blu-ray] [UK Import]
mit Frank Langella, Michael Sheen, Rebecca Hall, Toby Jones, Matthew MacFadyen, Regie: Ron Howard
DVD bei Amazon: EUR 30,56 EUR 28,99
(6 gebraucht ab EUR 7,00)
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
Packendes Drama über das legendäre Interview, das der britische Journalist David Frost 1977 mit Richard Nixon führte.

Nach seinem Rücktritt als Präsident der USA hüllte sich Richard M. Nixon drei Jahre in Schweigen. Im Sommer 1977 erklärte er sich schließlich bereit, dem britischen Starjournalisten David Frost ein Interview zu gewähren und Auskunft über seine Amtszeit und die Hintergründe des Watergate-Skandals zu gewähren. Nixon war sich gewiss, den als nicht zu schlagfertig bekannten Frost mühelos zu beherrschen. Doch als die Kameras laufen, überrascht ein blendend aufgelegter und bestens vorbereiteter Frost sein Gegenüber. Eine erbitterte Schlacht folgt, in dem die beiden Männer mehr Einblick in ihre Seele gestatten als zu erwarten war.

Bonusmaterial:
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Making Of: Frost/Nixon
  • Ausschnitte des Original Interviews
  • Die Nixon-Sammlung
  • Kommentar mit Regisseur Ron Howard*
*Untertitel in Deutsch, Englisch, Russisch und Türkisch
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5 Kommentare:
Packendes TV-Duell
Richard Nixon ist wegen des Watergate-Skandals zurückgetreten und verbringt seine Freizeit damit, bei Wohltätigkeitsveranstaltungen Anekdoten über Begegnungen mit Breschnew und Co. zu erzählen. Ein Leben, das den stolzen, aber gescheiterten und unbeliebten Ex-US-Präsidenten anwidert. Da kommt ihm die Anfrage des britischen Talkshow-Moderatoren David Frost gerade recht. Der will eine Interviewreihe mit Nixon machen. Frost hat in Australien und England Erfolg, in den USA ist er gescheitert. Die Nixon-Berater sehen die große Chance, die Popularität des Ex-Präsidenten zu steigern, weil sie davon ausgehen, dass Frost "Tricky Dick" nichts entgegenzusetzen hat.
Frost selbst hat sein Vermögen in die Interviewreihe gesteckt. Denn kein Fernsehsender interessiert sich für die Sendung. Also produziert er selbst. In den ersten Sendungen macht Nixon Frost wirklich fertig, schwafelt und erzählt seine Anekdoten. Erst, als Frost auf Watergate zu sprechen kommt, wendet sich das Blatt. Bekommt Frost das, was ganz die ganze USA erwartet? Ein Geständnis, eine Entschuldigung?
Ein Stück TV-Geschichte wird von Regisseur Ron Howard hier gezeigt. Trotz einiger brillanter Nebendarsteller wie Oliver Platt, Sam Rockwell und Kevin Bacon fokussiert sich alles auf das Duell zwischen Martin Sheen als Frost und Frank Langella als Nixon. Und es zeigt das Porträt zweier unterschiedlicher Männer. Der eine ein Lebemann, von den Frauen begehrt, jemand, der smart durchs Leben kommt, ohne all zu viel dafür zu tun. Der andere ein großer Stratege, der einsam durchs Leben schreitet und stets nur von allen geliebt werden wollte. Es entwickelt sich ein Duell, das unglaublich spannend ist, beinahe wie ein Thriller. Ein toller Film.

Film (CD) Frost/Nixon
Wer sich für US-amerikanische Geschichte und/oder für Politskandale interessiert liegt mit diesem Film richtig. Schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller überzeugend.

Spannender Geschichtsunterricht, bis ins Detail perfekt umgesetzt
Ich bin 1983 geboren und deswegen kannte ich den Begriff "Watergate" auch nur aus Filmen und dem Nachlesen der damaligen Vorgänge, nicht aus eigenem Verfolgen der Geschehnisse. Umso mehr interessiert war ich an dieser Verfilmung von Ron Howard, die mir weitere Hintergründe vermitteln sollte.
Im Vorspann werden ganz kurz noch einmal die Vorgänge um den Rücktritt von Richard Nixon zusammen gefasst, allerdings ist hier ein gewisses Vorwissen unbedingt erforderlich, um die weiteren Reaktionen des Präsidenten nachvollziehen zu können. Der Moderator David Frost war damals relativ erfolgreich, dennoch traut ihm keiner ein sinnvolles Politikinterview zu, obwohl er ein Team von bekannten Redakteuren um sich schart. Er scheint seinen Ruf als Partyhengst und Playboy eher zu bestätigen als ernsthaft am Enthüllungsjournalismus zu arbeiten. Die Finanzierung des Projekts steht bis zum Schluss auf wackligen Füssen und Frost muss sogar das Gehalt von Nixon aus eigener Tasche zahlen. Dieser sieht in diesem Fernsehgespräch eine Möglichkeit zur Rehabilitation, als erfahrener Machtmensch mit jahrelanger Übung in der Manipulation von Menschen kann er mit Frost in der Unterhaltung machen was er will - womit er auch bis zum Schluss Recht behalten sollte. Der Film zeigt bis ins Detail perfekt wie gegenteilig Frost und Nixon sind, man erkennt jede Gefühlsregung in kleinen Gesten und kann die Spannung während des 28-stündigen Interviews fast durch den Fernseher spüren.

Bei mir hat dieser Film das Interesse am damaligen Politikgeschehen nur noch mehr geweckt, ich werde mir demnächst noch weitere Bücher besorgen. Ron Howard wusste hier sehr gut zu besetzen und hat jede Einstellung so gewählt, dass man am Ende ebenso unzufrieden zurückbleibt, wie es den Amerikanern damals gegangen sein muss. Dafür erhält "Frost/Nixon" sämtliche Sterne, denn diese knapp zwei Stunden sind definitiv sehenswert - leider bloss ohne bereits vorhandenes Hintergrundwissen ungeniessbar und deswegen gibts einen Punkt Abzug. Hier wird mal wieder deutlich, wie spannend Politik und Geschichtsunterricht eigentlich sein können - setzen, sehen, dazulernen!

Sehr interessant und gut gemacht
Wer sich nicht für amerikanische Politik der 60er und 70er interessiert, sollte lieber die Finger von der DVD lassen. Gezeigt wird der Weg zum unerwarteten Watergate-Schuldeingeständnis von Nixon während einer Interviewreihe mit dem an sich unpolitischen britischen Showmaster/Societyreporter David Frost. Frost brachte Nixon dazu, die Ansicht zu offenbaren, dass der Präsident über dem Gesetz steht. Letztendlich bringt er ihn sogar dazu einzugestehen, die Interessen der US-amerikanischen Bevölkerung verraten zu haben.

Die einzelnen Interviewtage werden dabei fast wie (intellektuelle) Boxkämpfe und sehr interessant in Szenen gesetzt. Die Schauspieler agieren sehr glaubhaft, wobei ich die exzellente deutsche Nixon-Synchro dem Originalton in diesem Fall vorgezogen habe. Im Vergleich mit dem "echten" Nixon fand ich die Stimme des amerikanischen Schauspielers nicht wirklich überzeugend, sodass ich lieber gleich auf die sehr ausdrucksvolle deutsche Nixon Synchro umgeschaltet habe.

In den Extras sind auch einige Ausschnitte der Originalinterviews enthalten. Wer mehr vom Original sehen möchte, kann auch zur (viel teureren) 2-Disc Special Edition greifen. Diese beinhaltet einen Großteil der Originalinterviews auf einer eigenen DVD.

ODER man kauft sich gleich die günstigere DVD mit den Frost/Nixon Originalinterviews (gibts auch bei Amazon).

Bild und Ton der DVD sind über jeden Zweifel erhaben.

Anm: David Frost wird von Michael Sheen gespielt, den man aus der Underworld Trilogie kennt. Er ist nicht verwandt mit Charlie oder Martin Sheen.

Toll gemacht, nahe am original
Gut gemachter Blick hinter die Kulissen der "Watergate" Intervies, sehr gute Hauptdarsteller und gut besetzte Nebenrollen.

Ein Blick in diesen Film lohnt sich, auch wenn das Katz und Maus Spiel etwas perfidet hätte sein können ;)

4 von 5 Sternen

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