5 Kommentare: Ein guter Film - auch für Leute die Bollywood nicht so lieben Viele erwarten bei indischen Filmen immer nur Liebe, Kitsch und völlig zusammenhangslos eingerteute Tanzszenen.
Nun sicher, Liebe kommt in Fanaa auch vor. Und es gibt auch Songs und Tanzszenen. Aber diese passen zur Handlung und wirken in der Regel nicht wie künstlich eingestreut. Und Kitsch fehlt dem Film auf wohltuende Weise.
Sicherlich gibt es Filme, die realistischer sind. Aber dieser Film hat keine Logiklücken die so groß sind, dass sie mich stören würden. Und was ich dem Film hoch anrechne ist sein Mut, gesellschaftliche Problem Indiens auf eine moderne Weise darzustellen. Natürlich kann der dabei zur Schau gestellte Patriotismus auf einige plump wirken, aber wer sich ein wenig mit der Lage in Indien befasst, bekommt darauf auch eine andere Sicht.
Auch Aamir Khan und Kajol, die beiden Hauptdarsteller, machen ihre Sache gut und füllen das zentrale Thema des Films - wie entscheidte man sich, wenn es nur falsche Entscheidungen gibt - mit Leben.
Alles in allem bin ich nicht der Meinung, dass dieser Film ein Meisterwerk ist, dass man gesehen haben muss, wohl aber ein guter Film, den zu schauen ich jedem empfehle.
Liebe mal anders Der Film und die Handlung ist echt super. Die Chemie zwischen Aamir und Kajol ist ein Traum. Und die Songs bleiben einem lange im Gedächtnis.
Aber warum mußte das Ende so schlimm, richtig unwürdig sein?
Ich liebe es, wenn ein Happy End ist!
Einfach zum Verlieben... Ich habe mir dieses Film nun gekauft da ich einfach hin und weg bin. Die Geschichte war für mich mal wieder was neues und Kajol und Aamir Khan sind einfach ein Wunderschönes Paar!
Kajol spielt die Blinde Zooni einfach schön...man nimmt Ihr die Rolle voll ab..und Aamir Khan ist einer meiner absuluten Lieblingsschauspieler...er verkörpert die Rolle von Rehan super gut.
Na was soll ich noch sagen...für jeden Bollywood Fan ein muß :-)
Magische Geschichte!!! Die schönste Liebesgeschichte seit es "Romeo und Julia" gibt!! Shakespeare hätte seine Freude daran gehabt;) Keine platte Bollywood Romanze, sondern spannendes Drama...mit den fantastischen Hauptdarstellern Aamir Khan und Kajol. Wunderschöne Geschichte!!
Fanaa Nach ihrer "Babypause" konnten die Bollywood-Fans 2006 endlich wieder jubeln: Kajol ist zurück! Und das so schön wie eh und je und als Schauspielerin überzeugend. "Fanaa" verknüpft eine gängige Bollywood-Romanze mit dem ernsten Thema Terrorismus und sowohl Regie als auch Schauspieler liefern hier ein perfektes Ergebnis ab
5 Kommentare: Super Film!!!! Fuer mich persoenlich der beste Bollywoodfilm bis jetzt. Wer eine wundervoll,spannende und dramatische Liebesgeschichte mit wunderschoener Musik sucht der ist hier richtig. Selten hat mich ein Film so beruehrt. ALSO UNBEDINGT ANSCHAUEN!!!!
Ergreifender Film trotz Amir Khan... Ich war auch ein wenig skeptisch als eingefleischter Sharukhfan und hab mich einfach mal auf Amir Khan eingelasen und war nicht enttäuscht.Natürlich ist er nicht King Khan muß doch auch nicht.Ich finde Amir Khan glänzt gerade durch seine etwas kühlere Art,was übrigens ganz hervorragend zu seiner Rolle paßte.Für mich kam alles sehr stimmig rüber,die Beiden haben mich zu Tränen gerührt,die Musik fand ich auch sehr schön also 5 Sterne
einfach nur schön dieser Film sollte das Comeback für Kayol sein und dieses ist es auch geworden.
Ein für mich wunderschöner Film. Kayol in der ersten Filmhälfte die Blinde die ihren Prinzen sucht und dann scheinbar auch findet. Sie spielt diese Rolle zu überzeugend das man glaubt sie sein wirklich blind.
Das Gefühl die Hingabe sie steckt alles in ihre Rolle und das nimmt den Zuschauer mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Ich habe so gelitten als Aamir Khan angeblich stirbt. Sie wollen heiraten und sie kann wieder sehen. Dann zerbricht das Glück wieder.
Nun zu Aamir Khan wirklich klasse wie er seine Rolle als Poet und Reiseführer beginnt und Kayols Liebe erobert. Es ihr aber immer wieder klar macht das er nicht an die Liebe glaubt und dann doch unter ihr zerbricht. Doch was hilft es wenn er in Wirklichkeit eine ganz andere Persöhnlichkeit ist.
Es ist so faszinierend zu sehen wie sich die Geschichte entwickelt wie alles seinen Lauf nimmt und das Schicksal sie wieder zusammenführt.
Doch nix ist wie es scheint. Ich möchte nicht zuviel von der Story verraten aber ich sage nur zum Abschluss das Ende der Showdown macht einen Seelisch fertig man weiss als Zuschauer nicht was man denken soll.
Man fühlt mit Kayol mit sie möchte doch nur ihr Glück finden aber kann man das vor Gott und Indien vertreten wenn sie nur an sich denken würde?
Haltet Taschentücher bereit besonders fürs Ende da geht es schlag auf Schlag.
Achso die Szene als Rishi Kappor (ebenfalls großartig gespielt) der hier den Vater von Kayol (Zooni) spielt unter dem Eis schwimmt vor den Augen der Tochter haben mein Herz zum Platzen gebracht. Was für ein Gefühl von Trauer.
Von mir eine klare Empfehlung zwei geniale Hauptdarsteller und eine Story die soviele Facetten zeigt das man gar nicht weggucken kann.
Zur Musik muss ich sagen war ich nicht immer so sonderlich angetan wenn auch wirklich gute Songs dabei waren, aber vlt bin ich durch die vielen westlich angehauchten Songs derzeit auch bisschen vom klassichen Bollywood Musik Style abgeglitten.
Das ist bis jetzt mein absoluter Lieblingsfilm Über den Inhalt des Filmes ist hier ja schon einiges geschrieben worden. Ich könnte da nicht viel Neues schreiben oder würde vielleicht im Eifer zu viel verraten.
Aber eins kann ich sagen: Das ist jetzt (bis evtl. ein anderer Film mich noch mehr überzeugt und packt) mein Lieblings-Bollywoodfilm. Ich habe jetzt bestimmt schon über 100 Bollywoodfilme geschaut und Fanaa hat mich so sehr mitgerissen das ich ihn jetzt schon 6x gesehen habe (innerhalb von 3 Wochen). Allein die Lieder sind wunderbar und passen super in den Film (deshalb habe ich mir ja auch gleich zum Film den Soundtrack gekauft).
Im Gegensatz zu manch anderen hier finde ich das die Chemie zwischen Aamir und Kajol durchaus stimmt, genau passend zu dem Film und Thema. Stürmische Liebe habe ich da gar nicht erwartet. Ich würde die beiden gerne öfter zusammen spielen sehen.
Ein paar kleinere Filmfehler habe ich mittlerweile entdeckt aber die sind nicht so störend für mich, kann man durchaus drüber hinweg sehen.
Wie gesagt: Mein derzeitiger Favorit bei den Bollywoodfilmen
Fanaa - mal was anderes... Handlung: Zooni (Kajol Devgan) ist blind und fährt zusammen mit Freundinnen von Kaschmir nach Delhi. Dort trifft sie auf den charmanten Touristenführer Rehan (Aamir Khan). Der verliebt sich in sie, verschließt sich jedoch einer gemeinsamen Zukunft. Trotzdem verbringen die beiden eine gemeinsame Nacht, nach der sich Rehan eingesteht, dass ihm Zooni mehr bedeutet, als er dachte. Nun scheint einer gemeinsamen glücklichen Zukunft nichts mehr im Wege zu stehen, doch der Schein trügt. Rehan kommt anscheinend bei einem Terroranschlag ums Leben.
Jahre später klopft er schwer verletzt an die Tür einer Hütte in einer von Schnee bedeckten Bergregion. Vor ihm steht Zooni, die inzwischen sehen kann...
Musik: Die Lieder haben sehr schöne Melodien, tolle Texte und die Choreographien dazu sind ebenfalls sehr ansprechend. Mein Favourit ist der "Zungenbrechersong" :D
Schauspieler: Kajol nach ihrer langen "Babypause" endlich wieder zu sehen, war für mich ein großes Highlight! Die Rolle als Zooni hat sie sehr ausdrucksstark und überzeugend gespielt. Aamir sehe ich zwar nicht so gerne, aber er hat hier wirklich gezeigt, dass er nicht zu Unrecht zu den Topschauspielern Indiens gehört. Das Zusammenspiel der beiden ist durchweg sehr gut gelungen! Kirron Kher und Rishi Kapoor schaffen es ebenfalls, in ihren Nebenrollen als Zoonis Eltern zu überzeugen. Auch der kleine Sohn von Zooni und Rehan ist super gewesen.
DVD: Mir liegt die Fassung mit Bonus-DVD, Poster und Schuber vor. Der Schuber ist dick, mit reliefartigen Erhebungen und matt, daher nicht so anfällig für Knicke und Stöße. Das Pappcase ist optisch ebenfalls hübsch gestaltet und qualitativ in Ordnung. Die Bild- und Tonqualität ist durchweg optimal! Neben der deutschen Fassung in DD 5.1 sind auch Hindi in DD 5.1 und optionale deutsche Untertitel enthalten. Als weiteren Bonus neben dem Poster bietet die Edition auf der Bonus-DVD u. a. Deleted Scenes und Impressionen vom Dreh.
Synchronisation: Der Film hat eine sehr gut gelungene deutsche Synchronisation zu bieten, die völlig ausreichend ist. Aber natürlich ist die Originalfassung besser, so dass ich diese wirklich jedem ans Herz lege!
Zusammenfassung: Das Verhältnis zwischen Zooni und Rehan empfand ich als gut dargestellt, weil sich die ganze Handlung auf ein ernstes Thema bezieht (im ersten Teil Zoonis Blindheit und später der Terrorismus). Wäre hier eine "überschwänglichere" Liebesbeziehung gewesen, hätte ich das einfach unpassend gefunden. Zoonis Entscheidung am Ende finde ich nicht nur nachvollziehbar und logisch, sondern auch richtig. Sie stand vor der Wahl zwischen ihrer Liebe und dem Leben von vielen Menschen... Das einzige, was mich an "Fanaa" leicht enttäuscht hat ist, dass der Film von Anfang an sehr vorhersehbar ist. Es gab keine einzige Wendung, die für mich überraschend kam. Deshalb bekommt der Film von mir insgesamt 9 von 10 Punkten, also 4,5 Sterne. Für die gelungene Edition mit Bonus-DVD und Poster gibt es von mir 5 Sterne.
5 Kommentare: Ajay & Kajol = nicht nur auf der Leinwand ein gutes Paar ;-) An U Me aur Hum ging ich ganz unbeeinflusst heran. Nur die Inhaltsangebabe habe ich durchgelesen, aber keine Meinungen. Und das ist auch völlig gut so! Denn nachdem ich mir die Rezensionen hier durchgeschaut habe, war ich doch ziemlich überrascht. Die Meinungen gehen richtig stark auseinander... Hier also meine Meinung:
"Für Immer Wir" ist ein sehr unterhaltsamer Streifen mit guten Darstellern, passender Musik und einer guten Drehweise. Kajols Darstellung als alzheimererkrankte Frau hat mich sehr stark beeindruckt, wirklich klasse gespielt!
Die DVD-Umsetzung mit Pappschuber, Poster und Making-Of lässt auch nichts zu wünschen übrig. =)
Trotz allem gebe ich dem Film nur 4 von 5 Sternen, weil er -in meinen Augen - in ein paar wenigen Passagen nicht ganz gelungen ist. Ajay Devgans Regiedebüt ist zwar gut, aber ein I-Tüfelchen fehlt halt noch.
Mein Fazit daher: 4 Sterne
Ölig Was lese ich oben auf dieser Seite, der Film dauert nur 2:36 Stunden? Gegen Ende des sehr, sehr langen Abends hatte ich noch geglaubt, es sei einer dieser *Vier*-Stunden-Kracher gewesen, ein Lagaan - Es war einmal in Indien oder "Mera Nam Joker".
So langgezogen erschien mir das Ganze.
"U Me Aur Hum" (2008) kommt nie in Fluss, es rumpelt von einer Szene zur nächsten, die Dialoge schleppen sich lustlos von Statement zu Statement (mit besonders unrealistisch nachsynchronisiertem Hindi-Ton), zwischendurch ranzige Witze oder zehnminütige Monologe über Moral; dazu kullert eine Träne. Die wenigen Lieder bereiten mit Ausnahme eines milden Salsas keine Freude. Im zweiten, dem Krankheits-Teil wird kräftig auf die Tränendrüse gedrückt; mich ließ das Geschehen aber kalt. Zahlreiche Spezialeffekte, rasende Kameras, Split Screens, hektische Schnitte, extreme Blickwinkel und dergleichen wirken da wie kaschierte Ideenlosigkeit; das uninspirierte Stil-Gewürfel ergibt jedenfalls kein unterhaltsames Bollywoodspektakel.
Und dann die Hauptdarsteller: Ob als Alter oder Junger, der einstige Action-Held Ajay Devgan gibt den verständnisvoll Netten so ölig - und mit so viel anbiedernden Nahaufnahmen -, dass man es kaum aushält. Und Kajol, meine verehrte Kajol, sie fällt im ersten Teil komplett aus, wirkt nur verkrampft und blass. Hemmt es die Ausdruckskraft, wenn der Spiel-Partner auch Ehemann, Regisseur und Produzent ist? Hier fehlt jegliche Spannung und Anziehung zwischen den angeblichen Turteltauben. Im zweiten Teil agiert Kajol abwechslungsreicher, zeigt Panik und Versunkenheit, doch nur selten gibt es die intensiven Kajol-Momente, das umwerfende Lächeln früherer Filme von Baazigar (1993) bis Fanaa (2 DVDs) (2006). In den meisten anderen Filmen wird sie auch besser angezogen.
Auf der Bonus-DVD (ich hatte nicht die von Amazon vertriebene Ausgabe) loben sich die Akteure gegenseitig noch mehr als sonst üblich. In ihren Interviewausschnitten wirkt die lebhafte Kajol weit interessanter als im Film. Man sieht den offenbar ersten Einsatz eines Film-Helikopters in Indien: ein drahtlos ferngesteuerter Mini-Hubschrauber, aus dem Cockpit schaut eine 35-Millimeter-Kamera; so entstanden also die Luftaufnahmen vom Kreuzfahrtschiff. Man sieht, wie Kajol und ihre zu dem Zeitpunkt vierjährige Tochter Nyasa das Gerät bestaunen.
Ich kann nicht beurteilen, wie stimmig die Alzheimererkrankung wiedergegeben wird. Das Ende ist gewiss nicht realistisch. Immerhin aber laufen zum herbeigesehnten Schluss ein paar erzählerische Fäden gefällig zusammen. Ebenfalls auf der Plus-Seite stehen gelegentlich schöne Bilder, auch wenn ein Karan Johar so viel mehr daraus gemacht hätte: etwa wenn Kajol und Devgan allein auf dem großen Schiff tanzen und im Hintergrund rauscht das ewig blaue Meer. Insgesamt verdient "U Me Aur Hum" damit 1,2 Sterne.
ein Beispiel für Liebe Ich bin mit großer Erwartung an den Film gegangen, Kayol brilliert wie wir sie kennen in diesem Film und auch ihr Mann der zugleich Hauptdarsteller und Regisseur ist, zeigt eine gute Leistung. Zwar spielt er anders als wir es von den Großen Stars gewöhnt sind, aber er macht es mit viel Herz und das ist wichtig.
Indien hat wieder gezeigt wie unterschiedlich die Storys sein können. Der Film verbindet Liebe,Schmerz,Kummer und Freude in einem.
Es macht einen traurig zu sehen wie sich diese Liebe auf den ersten Blick entwickelt. Wie nah der Mann am Rand der Verzweiflung steht und nicht weiss was er machen soll. Schafft er es die Liebe jeden Tag neu aufblühen zu lassen und dabei ein Kind großzuziehen ?!
Ich konnte nicht anders als mich voll in den Film reinziehen zu lassen in diesen Wirbel aus Glück und Unglück. Jeden kann es treffen es ist nicht abwegig was machen wir wenn unsere Liebe uns nicht mehr erkennt, dass eigene Kind nicht erkennt jeden Tag aufs Neue.
Der Film ist so schön das ich 5 Sterne geben muss, obwohl mir die Musik und die Tanzszenen nicht besonders zugesagt haben. Aber über das kann man bei dieser Geschichte hinwegsehen. Die Geschichte aus der Sicht des Sohnes würde mich allerdings auch interessieren. Wie wuchs er damit auf das seine Mutter ihn jeden Tag vergisst. Wer weiss vlt kann man aus dieser Sicht auch noch einen Film machen.
Ich kann nur sagen Applaus an die zwei Hauptdarsteller, besonders an Kayol die in ihrer Abwesenheit nicht verlernt hat wie man zu den Größten Schauspieler in Indien gehört.
<3 Ich liebe diesen Film. Absolut sehenswert. Auch wenn ich nicht an "Liebe auf den ersten Blick" glaube, hat mich der Film überzeugt.
Zwischendurch zieht sich der Film zwar ein wenig in die länge, denoch ist der Inhalt einfach NUR gigantisch.
Was am Anfang des Film romantisch & sinnlich ist, ist am Ende des Films traurig. Aber wunderschön.
Ein Film zum Träumen.
Hinzu super geile Liederwahl, die sich in meiner Seele reingebrannt haben und mich niiiiie wieder verlasen werden.
Etwas schlichter als Bollywood-Typisch, aber sehr schön Alles etwas einfacher, schlichter. Geradezu bedächtig.
Kann man seinen Seelenverwandten bei großen Schwierigkeiten abschieben?!
Nur um den Preis sich selbst zu verlieren! Die Musik und die Tanzeinlagen halte ich bei diesem Bollywood-Film für Grenzwertig.
Aber darum geht es nicht bei diesem Film. Zwei Menschen finden trotz Lügen zueinander.
Der eine Weiß, der andere Begreift.
Unter größten Schwierigkeiten bleibt das Herz wissend um ihre Liebe.
Was für eine schöne Botschaft.
Sie traft mich in einem Schwebezustand...und verzauberte mich...
5 Kommentare: Interessante Thematik, tolle Darsteller - erfrischend anders! Bollywoodfilme sind meistens kitschig, bunt, herrlich romantisch, haben teilweise einen komischen Humor, sind voll von Liedern und Tanzszenen (so dass sie manchmal eher an ein Musical als an einen Film erinnern) und enden meistens mit einem Happy-End, so wie der vornehmlich weibliche Zuschauer das auch erwartet. "Fanaa" ist ein anderer Bollywoodfilm. Klar, gibt es hier auch Tanz- und Gesangsszenen und er hat auch einen hohen Romantikfaktor, doch er beschäftigt sich mit einem brisanten Thema und es gibt kein Happy End, so viel möchte ich schon einmal verraten.
Auf die Story möchte ich nicht weiter eingehen, da dies hier schon zu Genüge getan wurde. Ich möchte nur noch einmal herausheben, dass es ein wahrer Genuss ist die Schauspielerin Kajool nach ihrer langen filmischen Abwesenheit wieder auf der Leinwand bewundern zu dürfen. Sie ist herrlich erfrischend und überzeugt auf ganzer Linie. Die blinde Zooni wird von ihr hinreißend dargestellt und ihr Tanzstil ist einfach einmalig. Aamir Khan ist zwar ein berühmter Star in Indien, doch bei uns in Europa weniger bekannt. Auch er spielt sehr überzeugend und den Zwiespalt des systemtreuen Soldaten, der alles für sein Land machen würde und dem Mann, der sich Hals über Kopf in Zooni verliebt, nimmt man ihm gleich ab. Der Kaschmirkonflikt ist heute noch ein brisantes Thema und der Regisseur Kunal Kohli zeigt ein sensibles Gespür wie man damit umgeht.
Alles in allem handelt es sich bei "Fanaa" um ein bildgewaltiges Filmepos das seinesgleich sucht. Es ist ein eher moderner Bollywoodfilm, der verhältnismäßig wenig Tanz- und Gesangsszenen hat, aber durch die großartigen Schauspieler, die tolle Kulisse und die interessante Story besticht und somit das Zeug zum Klassiker hat.
Wirklich gut Der Film ist einfach so gut wie perfekt. Die Musik ist schön, die Story ist schön und die Songs auch.
Ich kann den Film nur wärmstens empfehlen.
SCHÖÖÖÖÖÖÖÖN Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal einen so schönen Film gesehen habe.
Kajol sieht so hübsch aus nach ihrem coming back und das Schauspielern hat sie auch in keinster weis verlert ;).
Sie ist einfach toll in Fanaa. Aber Aamir Khan ist natürlich auch nicht zu verachten als Schauspieler.
Beide haben ihre Rollen super gemeistert und am ende ist kein Auge trockengebliben. Aber natürlich kann ich auch hier nur empfehlen den Film erst zu sehen und dann zu kaufen ;)
Zwei Welten... Faana...zwei Welten treffen aufeinander. Ein Liebesfilm, der nach der Pause ein Thriller wird.
Kurz zum Inhalt, die junge, blinde Zooni lebt im vielumkämpften Kaschmir und lernt auf einer Veranstaltungfahrt den jungen Rehan kennen und verliebt sich in ihn. Obwohl offensichtlich ist, das er sie ebenfalls liebt, warnt er sie vor einer Beziehung mit ihm...nach einer gemeinsam verbrachten Nacht teilen sie den Eltern von Zooni mit, das sie nicht nur heiraten möchten, sondern, das Rehan eine Augenklinik gefunden hat, die Zooni durch eine OP ihr Augenlicht zurückgeben kann. Als die Eltern in der Klinik in Delhi ankommen ist die Operation zwar gelungen, aber sie haben eine schreckliche Nachricht für Zooni, Rehan ist bei einem Attentat ums Leben gekommen..."Intermission"...acht Jahre später im Kaschmir bricht ein Soldat schwer verletzt vor Zooni?s Haus zusammen...
Der Film erzählt von der Liebe zweier Menschen aus unterschiedlichen Kulturen auf der einen Seite Zooni die junge Inderin. Gespielt von einer, wie immer überzeugenden Kajol Mukherji. (Übrigens die erste Rolle nach ihrer Babypause) Und Rehan, dem jungen, fanatischen pakistanischen Terroristen. Aamir Khan beweisst einmal mehr, das er ein Ausnahmeschauspieler ist, der auch Rollen übernimmt, die ihn beim Bollywoodpublicum unbeliebt machen könnten. Schauspielerisch überzeugen hier beide Charaktere und ergänzen sich in jeder Weise.
Das Ende...nicht wie in Veer & Zaara das überschäumende Happy End, für westliche Denkweise vielleicht etwas schwer nachzuvollziehen, was schwerer wiegt, die Liebe zu dem Partner, oder die Liebe zum Vaterland.(Zuviel will ich an der Stelle nicht verraten) Man muss den Film ein klein wenig mit den patirotischen Augen eines Inders sehen, um das Ende zu verstehen. (Was das anbelangt, sind die Inder unschlagbar! Jaya hai!)
Wer Spannung bis zum Schluss mag, der ist hier genau richtig...ansonsten, meine Empfehlung, erst leihen und dann kaufen!
zwei Welten, liebevoll und spannend Mein Vorweg:) Erstens, ich schreibe nur Rezensionen zu Filmen, die ich als absolut empfehlenswert betrachte. Zweitens, gebe ich nicht den Inhalt eines Films wieder.
Zwei Welten: Auf der einen Seite ein frecher und gutaussehender Frauenheld, auf der anderen Seite eine blinde hübsche und gutmütige Frau. Und die sollen beide zueinander finden? (Ich verrate nichts!)
Zwei Welten: Wie gewohnt und aufgrund der Filmlänge gibt es in der Mitte die bekannte Pause ?Intermission?. Und wie gewohnt findet diese meist an einer spannenden und dramatischen Stelle statt. In diesem Film ist diese Stelle nahezu perfekt. Während der erste Teil sorglos und liebevoll daher geht, ist der zweite Teil voller Drama und Spannung. Zwei verschiedene Welten.
Auch wenn ich mich als Fan von Bollywood-Filmen bezeichnen würde, so bin nichtdestotrotz wählerisch und lege immer noch auf die beiden wichtigsten Elemente eines Films wert: Die Story und die Schauspieler. Namen, Tanz oder Musik machen noch lange keinen guten Film aus. In diesem Film haut alles hin. Die Story ist gut durchdacht. Minimale Fehler zu Gunsten der Dramaturgie verzeihe ich gern. Die Schauspieler sind exzellent aufgelegt. Besonders Kajol muss man ihr schauspielerisches Können immer wieder zusprechen. Der Tanz kommt recht wenig zum Einsatz, aber die Musik ist zu allem Überfluss auch noch fantastisch.
Ich habe den Film mit englischem Untertitel gesehen. Der deutsche ist tatsächlich mit einigen Fehlern behaftet. Aber verständlich!
Ich warte nun voller Sehnsucht auf die deutsche Synchronisation und werde sicherlich zu den ersten gehören, die den Film bestellen!
Kurz zuvor hatte ich den Film "Kabhi Alvida Na Kehna" gesehen. Der ist schon sehr gut, aber Fanaa ist unbestritten besser.
Liebe, Leid, Spannung, Hoffnung, Musik, Tanz. Sehr gut inszeniert! Traurig schön. Buchstäblich: ?Bollywood at its best?.
5 Sterne. Ohne Zögern. Unbedingt Ansehen!
Ein paar meiner Favoriten: Twelve Monkeys - Fight Club - V wie Vendetta - Matrix ? L.A. Crash - Hotel Ruanda - Der Pate - The Sixth Sense - Life of Brian - Black (Bollywood) - In guten wie in schweren Tagen - Moulin Rouge - O Brother, Where Art Thou? - Kuch Kuch Hota Hai - Braveheart - Gladiator - usw....
5 Kommentare: Entrissen Im vergangenen Jahrhundert in Nordindien wird aus Rache das Mädchen Amiran von einem gemeinen Dieb entführt und an ein Bordell in Khanum Sahib verkauft. Hier wächst sie heran und wird zur Kurtisane ausgebildet. Amiran erhält den neuen Namen Umrao und wird wegen ihrer Schönheit sehr begehrt. Der junge Prinz Sultan Nawab wird ihr fester Geliebter und eine leidenschaftliche Liaison nimmt ihren Lauf.
Doch der Vater von Nawab hat andere Pläne mit seinem Sohn. Als dieser sich dem Vater verweigert, wird Nawab enterbt und ist fortan mittellos. Umrao's Position im Bordell ist nicht unantastbar und sie muss sich fügen.
Die Geschichte wird spannend und einfühlsam erzählt. Zahlreiche Dialoge feilen an den Charakteren der Protagonisten, ohne sie gänzlich zu entschleiern. Eindrucksvolle Szenarien mit reichlich Accessoires sorgen für Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit.
Umrao Jaan Sehr schöne Geschichte in toller Kulisse. Allerdings mit 188 Minuten etwas arg lang geraten und so bleibt es nicht aus, daß es einige langweiligere Passagen gibt, vor allem in der ersten Hälfte des Filmes. Die bezaubernd schöne Aishwarya Rai spielt weit überzeugender als der etwas hölzern wirkende Abhishek Bachchan. Auch Sunil Shetty agiert besser als Abhishek und gibt den Schurken sehr überzeugend.
Fantastisch! Als großer Bollywood-Fan fand ich den Film einfach wundervoll! Traumhafte Kostüme, fantastische Schauspieler und eine super Kulisse.. Für mich einer der besten Filme aus Bollywood!
Mein Herz geht auf Dieser Film ist traumhaft schön!Abgesehen von dem Anfang (Kitsch ist schön und gut - aber irgendwo ist die Grenze), im dem die Kindheit der Hauptfigur Amiran oder später Umrao Jaan dargestellt, das vollkommene Familienglück.
Die Lieder und Tänze lassen jeden im siebten Bollywood Himmel schwelgen. Aishwarya Rai ist überzeugend wie in keinem anderen Film und Abishek Bachchan ist ebenfalls sehr überzeugend.
Wem der Film DEVDAS gefiel, wird an diesem Film genauso Spaß haben - wenn auch nicht genauso viel
HA²MER Dieser Film ist echt bewundernswert. Er ist einer meiner Lieblingsfilme & so schnell mag ich auch keine Filme. Dieser aber hat mich sehr berührt und ich denke das es sich lohnt ihn zu sehen. Diesen Film MUSS man gesehen haben auch wenn er ohne SRK ist aber Frau Rai macht das alles wieder gut FASTZINIERENT...........
Wieder mal ein völlig humorloser, platt pathetischer Schinken von Swades-Lagaan-Oberlehrer Ashutosh Gowariker.
Nachteile
- viel mackerhaftes Getue der grotesk schnauz- und vollbärtigen Könige, Krieger und Mullahs - reichlich affig und blasiert, vor allem bei den holzgeschnitzten Bösewichten
- die einzig humorvollen Szenen wurden herausgestrichen (die "Mahesh Das"-Episoden aus den nicht verwendeten Filmteilen: die zweite Episode endet sogar mit allgemeinem Lachen bei Hof, und natürlich entfernte Gowariker ausgerechnet diese heiteren Elemente)
- die Kameraarbeit überzeugt nicht, erscheint oft plump dramatisierend, es gibt wesentlich schöner gefilmte Historienfilme (u.a. Devdas, Meenaxi, Paheli)
- die Kulissen wirken reichlich "Kulisse", die wenigen Computertricks billig - Schönheitskönigin Aishwarya Rai Bachchan wird nur gelegentlich gut getroffen und bezaubert zum Beispiel in Devdas (2002) viel mehr (in einer nicht im Hauptfilm verwendeten Szene läuft Aishwarya Rai Bachchan einen offenen Palastgang entlang, es wirkt wie eine Anspielung auf Devdas, nur deutlich ärmlicher)
- weit über drei Stunden lang
- Milchbart Hrithik Roshan überzeugt nicht als grimmiger Herrscher, er spielt besser romantische Jünglinge in moderner Zeit
- Rai Bachchan wie auch Hrithik Roshan können viel besser tanzen als schauspielen; in diesem Film dürfen sie jedoch nur schauspielen
- Botschaften wie "religiöse Toleranz!" oder "Gerechtigkeit!" kommen allzu platt herüber (denn Oberstudienrat Gowariker hat aus seinen Swades-Fehlern nicht gelernt)
- die Liebesgeschichte bleibt blass (wie in Swades)
Pluspunkte
- königliche Musik von Oscar-Preisträger A.R. Rahman (wenn auch fast manipulativ aufwühlend)
- ein paar sehenswerte Massentänze gegen Ende
- sanft intensive Augen-Blicke entstehender Verliebtheit - gelegentlich schön ausformulierte, historisierende Dialoge
Der hochgelobte, vielfach ausgezeichnete Streifen (nur in Rajasthan teils boykottiert) erinnerte mich fast an die grobmotorischen Bollystreifen der 70er und 80er mit ihrem platten Gut-Böse (z.B. Ram Lakhan). Nur dass Jodhaa Akbar gänzlich spaßfrei, ohne Selbstironie und Lässigkeit, mit verschwitztem Bombast auftrumpfen will.
Super Historienfilm Ein super, super Historienfilm. Ich habe es nicht bereut, dass ich mir diesen Film gekauft habe. Die drei Stunden vergehen wie im Fluge. Ich könnte mir den Film jeden Tag anschauen. Die Schauspieler haben hier eine Leistung vollbracht, dass kann mann mit Worten kaum wiedergeben. Es wurde darüber schon so viel geschrieben, dass ich nur sagen kann, kauft Euch diesen Film und schaut ihn Euch an. Dieser Film steht mit den Historienfilmen aus Hollywood auf gleicher Stufe, wenn nicht noch etwas besser.
Überwältigendes Historienepos! WOW, WOW und nochmal WOW! Mehr fällt mir nach Anschauen dieses prächtigen Meisterwerkes einfach nicht mehr ein! Wunderschöne Kulissen und Gewänder, fantastische Schauspieler und eine bewegende Geschichte für den Frieden zwischen den Religionen.
Die Handlung spielt im 16. Jahrhundert in Indien. Dort herrscht der muslimische Großmogul Akbar (Hrithik Roshan), der, um den Frieden zwischen den Moguln und den Rajputen zu stärken, die hinduistische Prinzessin Jodhaa (Aishwarya Rai) heiratet. Die Heirat zwischen der Hinduistin und dem Moslem führt zu Protesten und auch die beiden werden von Zweifeln geplagt. Durch Intrigen am Hof wird Jodhaas und Akbars langsam aufkeimende Zuneigung zueinander immer wieder zerstört, bis sie schließlich erkennen, wie groß ihre gemeinsame Liebe ist und sie durch diese zusammen ein friedliches Indien aufbauen können ...
"Jodhaa Akbar" glänzt durch die fantastischen Aufnahmen, die bis ins Detail perfekt ausgestatteten Kulissen und vor allem durch die voll tiefer Weisheit und Wissen geprägte Geschichte eines großen und klugen Herrschers.
Wie weit er seiner Zeit vorraus war, wird an seinen Befehlen deutlich, aber vor allem an seiner Heirat mit einer Hindu, obwohl er ein Moslem ist, was noch heute in einigen Teilen Indiens nicht gern gesehen wird. Der Film wirbt für etwas, das leider immer noch nicht überall selbstverständlich ist, nämlich die Akzeptanz unter den Menschen.
Außerdem hat mir gut gefallen, dass nicht wie in anderen Historienfilmen lange und blutige Schlachten gezeigt werden, sondern sich im Finale von "Jodhaa Akbar" einfach zwei Heere gegenüberstehen, was die Spannung viel viel mehr erhöht als abgeschlagene Köpfe oder Blutgespritze!! (Na ja, wenn man bei "Jodhaa Akbar" mal vom Anfang absieht, der schon etwas unappetitlich ist. Ich weiß ja nicht wie ihr es findet, wenn das leckere Knacken und Blutspritzen eines gerade von einem Elefanten zertrampelten Kopfes gezeigt wird. Hätte man sich echt sparen können! Doch dies ist zum Glück nur am Anfang der Fall. Man wollte zeigen, wie schlimm es vor Akbars Herrschaft zugegangen ist! Es hätte jedoch weniger brutal gezeigt werden können. Ich war jedenfalls zu Beginn etwas geschockt und dachte nur, was habe ich mir denn da gekauft??)
Die unbeschreiblichen Bilder, wie tausende von Reitern auf Elefanten, Kamelen und Pferden mit alten und prachtvollen Kostümen haben mich sprachlos gemacht, ebenso wie die Dressur eines wilden Elefanten durch Akbar. Unglaublich, wie das alles so glaubwürdig dargestellt werden konnte. Echt überragend! Ashutosh Gowariker ist wircklich ein ganz ganz großer Künstler mit sehr viel Sinn für Feingefühl!
Apropo Schauspieler. Diese sind natürlich ebenfalls allesamt vom Feinsten, allen voran Hrithik Roshan - mein Gott, hat der Muskeln - ,der den Herrscher Akbar mit der nötigen Würde und sehr viel Verstand verkörpert und so die Herzen der Zuschauer erobert. Er ist ein grandioser Schauspieler und verdient großen Respekt für seine Leistung!
Aishwarya Rai ist die Rolle der Jodhaa wie auf den Leib geschnitten! Sie überzeugt voll und ganz in der Rolle der anmutigen Prinzessin und ihre Schönheit schlägt jeden in den Bann!
Zu den Liedern muss ich wohl nur sagen, das der große A.R.Rahman am Werk war! Solche berührenden, wunderschönen und schlichten Melodien können einfach nur von ihm stammen. Er ist ein Meister seines Faches!
Schaut "Jodhaa Akbar" und ihr werdet die Geschichte Indiens besser verstehen, vor Traurigkeit weinen, während ihr bei der zarten, romantischen und süßen Liebesgeschichte lächeln werdet!
Es ist ein nie dargewesenes Spektakel aus Bollywood und kann trotz seiner Länge berühren!
Diesen Film wollen sie mehr als einmal sehen Wer Tanz, Farben und Musik mag, also Leute mit Schwerpunkt Auge, Ohr, Emotion werden hier ein ganz erstaunliches Meisterwerk kennenlernen, dass sie mehrfach ansehen wollen und dass ihnen viele Stunden Freude bereiten wird. Verstandesbetonte Analytiker und Kritiker werden wahrscheinlich den Fehler machen sich zu sehr mit der obersten Schicht des Filmes, der historischen Story aufzuhalten. Das wesentliche an diesem Film sind aber die Tanz-Song-Clips. "Khwaja Mere Khwaja" beschwört in nächtlicher Zeltstadt Ekstase und Meditation einer muslimischen Gruppe von Derwischen. Filmisch klasse gemacht: auch der Großmogul erlebt die Trance - das Lichterlebnis. Der Song: "Mann Mohanaa", den die Hauptdarstellerin Jodhaa singt, an der Oberfläche scheinbar ein religiöses Bittgebet an die Hindu-Gottheit in ihrer Hauskapelle hat ein anderes Geheimnis, muss man mehrfach sehen, um es zu verstehen. Einfach überwältigend emotionale Choreografie dominiert "Azeem O Shaan Shahenshah". Die Verbindung von mehrschichtig verschlüsselter Bedeutung, cooler und übrigens sehr moderner Musik, toller Choreografie und klasse Kameratechnik und Schnitt ist in unserer westlichen und auch in der chinesischen Kinokultur so nirgends zu finden. A.R. Rahman wird hoffentlich noch lange leben und mehr solcher Meisterwerke für seine Regisseure komponieren.
Jodhaa Akbar - ein ungewöhnlicher Bollywood-Film Bollywood einmal anders. Die Inszenierung ist wirklich sehr ästhetisch. Die schauspielerische Leistung kann nur mit sehr gut bewertet werden. Gleiches gilt für Kostüme und Kameraufnahmen. Ich stelle immer wieder fest, wie gut Bollywood-Filmemachern Personen-Aufnahmen gelingen. Licht, Kostüme,...da stimmte einfach alles. Dieser Bollywood-Film versetzt den Zuschauer in eine andere Zeit, auch wenn der Film (soweit ich feststellen konnte) inhaltlich nicht ganz den Tatsachen entspricht.