The Fountain [UK Import]
mit
Hugh Jackman,
Stephen McHattie,
Rachel Weisz,
Ellen Burstyn,
Ethan Suplee, Regie:
Darren AronofskyDVD bei Amazon: EUR 23,96 EUR 24,99(7 gebraucht ab EUR 6,68)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Durchschnittliche Bewertung:

5 Kommentare:
Grandiose Atmosphäre und tolle Bilder An den Rezensionen hier kann man sehr gut sehen: Entweder man wird diesen Film lieben oder ihn hassen. Meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall ein Experiment wert, herauszufinden, wie man selber nach dem Film darüber denkt. Man sollte aber keine extreme Komplexität erwarten, wie es vielleicht von manchen bei "intellektuellen" Filmen erwartet wird - denn solch einer will der Film meiner Meinung nach gar nicht sein. Vielleicht könnte man sagen, das man den Film eher erfahren als verstehen kann. Das soll natürlich auch nicht bedeuten, das es keine Zusammenhänge zwischen den tollen Szenen und Bildern gibt. Sie sind halt nicht überkompliziert, aber haben trotzdem - oder vielleich gerade dadurch - eine unglaubliche Tiefe, die ich wirklich bei noch keinem anderen Film so erfahren habe.
Zudem gefällt mir, wie der ganze Film aus einem Guss zu sein scheint. Die Farbgebung ist stets gleich gehalten und gewisse Elemente lassen sich in vielen Szenen wiederfinden.
Bildgewalt ohne Ende! Sehr bombastisch kommt der Film einem aus dem Fernseher entgegengerollt wie eine bildgewordene Richard Wagner Oper.
Inhaltlich hat der Film eigentlich nicht so viel zu bieten; ne kitschige Liebesgeschichte und eine Story, die sich bei allen religiösen und philosophischen Mythen bedient wie die Hausfrau beim Sommerschlussverkauf. Trotzdem: die absolut gewaltigen und fesselnden Bilder und der Soundtrack von Altmeister Mansell fesseln jeden Zuschauer! Und da brauch mir auch keiner kommen von wegen billige Effekthascherei, das hier ist schon eher teure Effekthascherei.
P.S.: Wem der Film hier gefällt, der sollte sich bitte unbedingt Pi reinziehen, DAS Meisterwerk von Aronofski!
Mehr als nur ein Film, eine Erfahrung "The Fountain" ist eine dieser Filmperlen, deren Wirkung sich erst mit dem Blick auf das gesamte Werk und seine Geschichte wirklich enfaltet, wer nicht bereit ist hier etwas zu investieren und riskieren, dem wird die Faszination leider verschlossen bleiben. Wie "Romeo und Julia" sind die blanken Fakten der Geschichte schnell umrissen, die Dimensionen und Fassetten eröffnen sich erst durch die Schauspieler, die Umsetzung, Regie und nicht zuletzt musikalische Begleitung. Alles zusammen ergibt einungewohntes und vielschichtiges Filmerlebnis, wie man es aus Hollywood nur selten erfährt.
Schon die Entstehung ist von Wendungen und Rückschlägen geprägt; als Wunschkind von Darren Aronofsky hat es 6 Jahre gedauert diese Vision zu verwirklichen, geplant mit großen Namen (Brad Pitt, Kate Blanchett), in der Produktion auf die Hälfte der geplanten Kosten gekürzt und zeitweise ganz auf Eis gelegt hatte die Geschichte Zeit ihre volle Reife zu erlangen. Zu unserem Glück. So wurden aus der Not Tugenden gemacht, statt auf Effekte auf Schauspieler gesetzt und aus den bescheidenen Mitteln mit großen Ambitionen aller Beteiligten ein überzeugendes Gesamtwerk komponiert.
Wie in den vorhergehenden Rezensionen fehlen mir etwas die Worte meinen Eindruck zu beschreiben ohne auf vielgestalte Vergleiche auszuweichen, ich kann "The Faountain" nur als Leinwand und Pinsel für die Zuschauer beschreiben, betrachtet man die einzelnen Komponenten (Technik, Schauspieler, Story, Musik) sind diese zwar sehr gut ausgeführt und zum Teil weit über dem Durchschnitt, aber erst durch die Regie wird alles zusammengeführt.
Doch ohne die Zuschauer, die die freien Bereiche mit ihren eigenen Ideen ergänzen, sich in die Figuren zu versetzten suchen und sich am Ende nicht ängstigen die Auflösung ebenso in sich wie im Film zu suchen, ohne diese Zuschauer kann ein Experiment wie "The Fountain" nicht funktionieren.
Wenn Sie nicht erwarten, dass ein Film alle Lösungen auf dem Silbertablett serviert, investieren Sie ein wenig Zeit und geben Sie "The Fountain" eine Chance, ich habe es nicht bereut. Jedes Mal, wenn ich ihn mir wieder ansehe kann ich etwas neues entdecken, ihnen wird es ebenso ergehen.
Eine besondere Erwähnung verdient hat der The Fountain OST von Clint Mansell, der sein Können bereits mehrfach beweisen konnte, seine Leistung in "Requiem for a Dream" ist unbestritten herausragend (und wird uns sicher noch die kommenden Jahre in Film und Fernsehen immer wieder begegnen). Für "The Fountain" entwickelte er ein Werk, das auch sehr gut ohne Wissen über den Film zu beeindrucken weiß und sicher einen Blick wert ist.
Danke Mr. Pitt! Sind es die Regiedenker Gilliam, die Wachowsky-Bros oder auch ein Romero - selbstverständlich etliche weitere - so auch Aronofsky; aber dies ist ein exzellentes Beispiel für einen Schauspieler, dem Kreativität im Sinne einer möglichst Ertrag reichen Umsetzung zu kippen gelang und andachte, seine Profilierung somit voran zu treiben. Falsch.
Das geplante 75 Mio. Dollar Budget wurde auf weniger als 35 eingedampft, Brad Pitt - nach künstlerischen Differenzen mit Aronofsky - verließ letztlich das Projekt, die ursprüngliche Kate Blanchet ersetzte Rachel Weisz.
Nach all diesen Unvorhersehbarkeiten gestaltete sich die Fortführung der Produktion zäh - für 2002 avisiert, erfolgte die erhältliche Umsetzung erst vier Jahre später. Der Film entbehrte Erstangaben zufolge etwa 40-50 Minuten.
Ich war der festen Überzeugung, einem Regisseur von solch visionärer Tragweite würde mehr Kompetenz anvertraut, doch "The Wrestler" dürfte seinen Status derart gesteigert haben, dass er womöglich die Chance erhält, diesen Nachweis von bemerkenswerter Schnittroutine als wirkliches Kunstwerk auferstehen zu lassen.
Dies ist eine kastrierte Rumpfversion.
Schöner Film Selten habe Ich bei einem Film eine solche Geistige Zerrissenheit in mir Wahrgenommen wie bei diesem Film.
Auf der einen Seite hat Darren Aronofsky wirkliches Meisterwerk geschaffen, dieser Film ist einfach wunderschön. Die Musik wie ein Rausch. In seiner stille schafft es der Film eine beeindruckende Intensität zu erzeugen, mit Bildern die wie geträumt erscheinen und einer Musik die so sanft und trotzdem so emotional ist wie man es nur selten erlebt, zumindest in dieser Intensität.
Auf der andren Seite enthält sie diese typisch Religiöse Aussage das man mit dem Status quo gefälligst zufrieden sein soll am besten noch ohne zu wissen warum, Das Veränderungen tendenziell sowieso gegen die Natur oder wahlweise gegen irgendeinen Gott wären und man lernen müsse die Dinge zu akzeptieren wie er/sie/es sie geschaffen hätte, weil er/sie/es am besten wisse und sowieso schon perfekt gemacht hat und es eigentlich gar nicht so schlimm sondern sogar richtig gut sei und man nur genug Vertrauen/Glauben/Blinden Gehorsam haben müsse dann wird alles so wie man es gerne hätte, vorausgesetzt man hätte es gerne so wie er/sie/es es vorgeschrieben habe.
Ich habe mir dennoch die Blu-ray gekauft, den am Ende ist es wie mit schöner Kirchenmusik, auch wenn einem der Inhalt nicht schmeckt, so kann man doch den Klang geniessen
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