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Die Frau des Zeitreisenden
mit Eric Bana, Rachel McAdams, Regie: Robert Schwentke
DVD bei Amazon: EUR 24,99 EUR 8,95
(17 gebraucht ab EUR 4,98)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Amazon.de-Verkaufsrang 71
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Versucht dem Buch gerecht zu werden...
... was in diesem Fall mehr als schwierig ist. Alleine schon die Handlungsstränge für den Zuschauer, der das Buch noch nicht gelesen hat, aufzuzeigen ist ja fast
unmöglich. Fazit: Das Buch ist wie immer fesselnder und emotionaler. Dennoch ist der Film durchdacht und ganz nett anzuschauen.

Echt toller Film !
Anfänglich habe ich mir gedacht der Film ist sicher schlecht gemacht !
Doch wurde ich eines besseren belehrt ! Der Film ist zum Nachdenken gedacht,....
Nachdem man den Film gesehen hat,denkt man schon etwas nach über die Vergänglichkeit des Lebens nach und was Liebe zu einem Menschen wirklich bedeutet !
Ich schließe mich den vielen positiven Rezensionen an und kann nur sagen wenn man sich diesen Film anschaut,dann mit der Freundin ! Ist quasi ein Liebesfilm der sicher durchaus eine tiefe Bedeutung hat !
Ich gebe hier 5 Sterne und werde mir den Film mit meiner Freundin wohl noch mal anschauen,da ich mir eigentlich diesen Film nur für zwischendurch zum alleine anschauen gekauft habe !

Begeistert
Habe erst das Buch gelesen und dann den Film geschaut. Bin von beiden sehr begeister gewesen.
Nach "Wie ein einziger Tag" gehörte Rachel McAdams zu meinen absoluten Lieblingen. Und auch in "Die Frau des Zeitreisenden" überzeugt sie auf ganzer Länge. Ich liebe sie! Und Eric Bana ist ein Schnuckel!
Also unbedingt gucken.

nette Story, gute Darsteller
Sehr schöne Story mit tollen Schauspielern. Unterhaltsamer als "Haus am See" aber mit ähnlicher Thematik.

Sehr gutes Bild und der Ton dem Genre entsprechend.

Extras: das übliche

"She is co-dependent like the rest of us"
Henry (Eric Bana) a research library is greeted by a young lady named Clare (Rachel McAdams.) Clare knows Henry. In fact, she has been in love with him all her life. Therefore, Clare knows Henry. However, Henry does not know Claire. Yet Henry knows the Clare knows him and why.

After we dispense with who knows whom and why, after we dispense with how it is possible or improbable. We get to the point this is an extremely complex and intriguing love story without all this sappiness that distracts from a very good viewing experience.

I have had the good luck or misfortune of watching this movie before reading the book. You can see from the pacing of the movie that there was a terrific effort to adapt and include the highlights and the essence of the book to the point that they are duplicates and not trying to just make a movie with the names and places.

I have only seen the Blu-Ray version. They took great pains to describe how wonderful Blu-Ray is before the movie starts. However, there is an appalling lack of DVD goodies or extras like a voiceover by the actors or directors.

Some movies just deserve top billing without having to dissect it to find out why.


© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Glück im Spiel
mit Eric Bana, Drew Barrymore, Robert Duvall, Regie: Curtis Hanson
DVD bei Amazon: EUR 10,99
(5 gebraucht ab EUR 2,10)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Amazon.de-Verkaufsrang 6542
Durchschnittliche Bewertung: 2.5 von 5 Punkten
3 Kommentare:
Ich spiele also bin ich
Der größte Teil des Films dreht sich ums Zocken und ist wohl auch nur für Insider interessant. Es wird zwar versucht mit dem passenden Ambiente und allen nötigen Fachausdrücken die Dramaturgie des Glückspiels einzufangen, doch für Außenstehende bleibt diese Welt ein Buch mit mehr als sieben Siegeln. Der zweite Teil des titelgebenden Sprichwortes lautet ja wohl Pech in der Liebe. Doch das trifft hier keineswegs zu. Man ahnt das Happy End. Also sollte es der Vollständigkeit halber im Untertitel wohl heißen Und auch Glück in der Liebe. Allein das Verhältnis zwischen Vater (Robert Duval) und Sohn (Eric Bana) rechtfertigt vielleicht das Anschauen. Beide verbindet das Pokerspiel. Aber es ergeben sich auch oberflächliche Probleme. Und dazwischen steht Drew Barrymore als schmückendes Beiwerk, das verhindert, dass es ein reiner Männerfilm wird. Und am Ende fragt man sich, ob die Lovestory oder das Zocken hier wichtiger sind? Oder das eine nur als Transportmittel für das andere dienen soll. Egal! Beides nicht so wichtig. Da gibt es bessere Filme über Glückspiele.

Liebe ist das ultimative Spiel
FILM
Der Film "Glück im Spiel" (im Original "Lucky You") aus dem Jahr 2005 ist eigentlich nichts besonderes. Nach dem gleichen Muster gestrickt wie "Mitten ins Herz" und "Ein Mann für eine Saison", allesamt auch mit Barrymore. Trotzdem ist der Film ganz unterhaltsam und stellenweise sehr lustig. Und natürlich, eine schön-schnulziges Happy-End gibt es auch.

DARSTELLER
Drew Barrymore spielt ihre Rolle sehr symphatisch, es passt einfach. Der Film gehört zwar nicht zu ihren besten Werken, einen Oscar hat sie auch nicht bekommen und eine Herausforderung war die Rolle sicher auch nicht für sie, aber Barrymore war nie knuffiger und ist die Natürlichkeit in Person. Man muss dieses Mädchen einfach lieben.

Eric Bana? Naja, er hat mal den Hulk gespielt und hat in "Troja" das Schwert geschwungen und war dabei echt klasse. Aber hier passt er irgendwie nicht rein. Man hat jeden Moment Angst das er grün anläuft oder am Pokertisch Blut vergießt wenn die Karten nicht gut sind.

In einer Nebenrolle ist die fantastische Debra Messing zu bestaunen. Messing wurde vor allem bekannt durch die Sitcom "Will & Grace". Ihre kleine Rolle gibt ihr nicht viel Spielraum, sie ist trotzdem das Highlight im Film.

STORY
Huck Cheever lebt vom Glücksspiel. Im Casino verbringt er mehr Zeit als in seiner leer geräumten Wohnung. Doch vor dem Verlieren ist niemand gefeit. Vor allem nicht, wenn Huck gegen seinen Vater, den legendären Pokerprofi L.C. Cheever, spielt. Ausserdem verliebt er sich Hals über Kopf in die Bar-Sängerin Billie Offer. Von glücklichen Zusammensein kann aber nicht die Rede sein. Huck muss schließlich ein Spiel gewinnen...

DVD
Bild und Ton sind OK. Der Film ist in der deutsch synchronisierten und der englischen Originalfassung zu sehen / hören.
Als Bonus gibt es 2 Featurettes und nicht verwendete Szenen.

FAZIT
Die Fähigkeiten die man beim Pokern haben muss, sind genau die Eigenschaften die in einer ernsten Beziehung zur Trennung führen. Nur wer beim Pokern gut bluffen kann gewinnt. Aber wer unehrlich gegenüber seinem Partner ist verliert.
Reicht das für einen guten Film? In dem Fall nicht ganz.
Man sieht die großen, eleganten und extravaganten Spielhöllen Las Vegas. Orte die nicht nur Spieler verführen, sondern auch Filmemacher und das Publikum. Die wunderbare Drew Barrymore ist eh immer ein Plus für einen Film. Ausserdem bietet "Glück im Spiel" sehr viel Humor und für's Herz ist auch was dabei.

Aber der ganz große Wurf ist es nicht geworden. Es fehlt an Tiefgang, die Handlung ist zu dünn, Romantik kommt zu selten auf und wenn dann wird sie jäh mit ellenlangen Passagen von Eric Bana am Spieltisch mit eingraviertem Pokerface und angewachsenen Pokerkarten unterbrochen.
Die Story schwächelt lange dahin, erst am Ende, wenn alle Fäden zusammenlaufen und der große Poker-Wettkampf stattfindet, zieht der Film dramaturgisch erst richtig an.
Muss man das gesehen haben? Vielleicht nicht unbedingt.

FLOP
Ein Frauenfilm ! Der Film ist sehr langweilig,
kein Witz / keine Spannung / kein Spass = M E G A F L O P

Ist es ein Liebesfilm ?
Ist es ein Drame ?

Keine Ahnung das Geld ist hier 100 % rausgeschmissen.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Die Schwester der Königin
mit Scarlett Johansson, Eric Bana, Regie: Justin Chadwick
DVD bei Amazon: EUR 14,99 EUR 9,97
(18 gebraucht ab EUR 2,90)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Amazon.de-Verkaufsrang 2942
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Spannender guter Film
Wollte eigentlich immer mal das Buch lesen, aber kam irgendwie nicht dazu. Jetzt kam der Film im TV- und ich muß sagen ich fand ihn sehr gut. Er ist super verfilmt, tolle Szenen, schöne Kostüme und teilweise auch sehr spannend. Ich finde den Film super und kann die teilweise schlechten Bewertungen hier echt nicht verstehen. Ich kann ihn nur empfehlen.

Die Boleyn-Sisters
Ein etwas kruder Kostümschinken mit prominenter, weiblicher Besetzung (Portman, Johansson). Im Mittelpunkt steht das Bemühen des hochnotgeilen Königs Heinrichs VIII. einen männlichen Thronfolger mit den Boleyn Sisters zu zeugen. Die Dialoge sind nicht unbedingt zeitgemäß für das frühe 16. Jahrhundert. Sie enthalten emanzipatorische Argumente aus den 60er Jahren unserer Zeit. Lediglich für das Verhalten von Männlein und Weiblein im Bett wird das passende Verb beiwohnen verwendet. Die schwarzhaarige! böse Schwester Anne überrascht mit Weitblick in der europäischen Diplomatie und lenkt den König behänd und zielbewusst. Für diese historische Figur gibt es bessere filmische Vorlagen. Der hier (Eric Bana) wirkt eindimensional und bleibt etwas vage. Kein echter Absolutist! Wer den kritischen Abstand nicht schafft, kann von dem emotionalen Geschwurbel zwischen diversen Geburten und Verrat, zwischen Intrigen und höfischen Anfeindungen beeindruckt werden.

Leider enttäuschend
Habe erst das Buch gelesen und mich danach sehr auf den Film gefreut. Leider überzeugten nur die Hauptdarsteller, die den Film noch einigermaßen sehenswert gemacht haben. Ansonsten ist der Film nicht sehr aufwendig gemacht und hat keinen hohen Unterhaltungswert. Mein Tipp: Besser das Buch lesen. Hat man mehr von. Dieses war allerdings sehr empfehlenswert!!!

Starke Frauen?
Der Film ist schön anzusehen mit seinen Kostümen und Kulissen, aber zu kritisieren sind historische Ungenauigkeiten und, schlimmer noch, der aufdringlich-feministische Zeitgeist, der einfach nicht in jenes Jahrhundert passt und wohl weibliche Zuschauer entzücken soll.
Die Frauen werden alle als entweder edelmütig, klug oder schön gezeigt, die Männer dagegen torkeln als tumbe Lakaien oder Feiglinge durch die Gegend, der König ist dauerbrünstig und mordlüstern. Nicht genug damit, muss am Ende natürlich noch ausdrücklich als Text eingeblendet werden, dass nicht der Junge, sondern das "starke Mädchen" es geschafft habe. Durch dieses durchsichtige Frau = gut und Mann = schlecht wirkt der Streifen ein wenig fad.

Was war das?
Den Drehbuchautor und den Filmregisseur sollte man mal die Biografie - Bücher auf den Kopf hauen. Die Geschichte stimmt so garnicht... wichtige abschnitte in diesen Film fehlen um die Geschichte nur etwas wahrheitsgemäß darzustellen.
Das einzige gute war (und darum vergebe ich auch nur ein Stern) waren die Kostüme.


© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
München
mit Eric Bana, Daniel Craig, Geoffrey Rush, Regie: Steven Spielberg
DVD bei Amazon: EUR 9,99 EUR 9,99
(17 gebraucht ab EUR 1,97)
Erscheinungsdatum: Januar 2007
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Ein Spiegelbild des heutigen Terrors
Steven Spielberg ist ein Mensch, der sich im Blockbuster-Bereich bestens auskennt. Es gibt kaum ein Genre, in dem er sich nicht schon versucht hat. Bis auf wenige Ausnahmen gehen zahlreiche Kassenschlager auf sein Konto, und an seiner Vielseitigkeit gibt es nichts zu zweifeln: Seine Werke reichen von einfachen und vor allem bildgewaltigen Zuschauer-Magneten ("Der weiße Hai", "E.T.", "Krieg der Welten",...), zu Maßstäbe setzenden All-Time-Klassikern ("Indiana Jones", "Jurassic Park", "Der Soldat James Ryan") bis hin zu dichten, inhaltstarken Filmen jenseits der üblichen Hollywood-Ware ("Die Farbe Lila", "Im Reich der Sonne", "Schindlers Liste",...).
"München", einer seiner jüngsten Regie-Arbeiten, kann zur letzten Sorte gezählt werden, denn er verzichtet gänzlich auf übliche Effekthascherei und stereotype Charaktere. Dieser Film ist bodenständiger, realitätsnäher und aufgrund seines brisanten Themas auch politisch aktueller.

Obwohl es im Grunde genommen eine fiktive Geschichte ist, die sich rund um das Attentat der olympischen Spiele 1972 in München (bis auf wenige echte Politiker-Namen sind alle anderen Personen frei erfunden) und die als reine israelische Vergeltungsmaßnahme gedachte Mossad-Operation (die Liquidierung aller Mitwirkenden der Terrorgruppe "Schwarzer September") dreht, wurde sehr viel Wert auf eine gewisse Faktentreue gelegt: Die Handlungsorte wurden authentisch nachempfunden, die Rache-Attentate fast akribisch genau wiedergegeben. Dennoch muss man sich immer vor Augen halten, dass Spielberg sich der künstlerischen Freiheit bedient. Die Vermischung von Tatsachen und Erfundenen erlaubt zwar keine 100%ige korrekte Filterung, aber das war auch nicht das Anliegen des Regisseurs.
Vielmehr möchte sein "München" mitteilen, dass Gewalt sich nie mit Gegengewalt bekämpfen oder gar aufhalten lässt, dass Vergeltungsmaßnahmen keine Mittel der Rechtschaffenheit sind. Und die ewig verfeindeten Lager (Palestinänser und Israelis) werden aus meiner Sicht nicht in die übliche "Gut und Böse"-Schublade gesteckt - die Täter werden zu neuen Opfern, die Opfer zu neuen Tätern.

Bezüglich der Umsetzung kann gesagt werden, dass Spielberg es wieder einmal schafft, seinem Film einen unverwechselbaren Look zu verpassen. Die Bilder vermitteln eine kalte, rauhe Stimmung (Kameramann Janusz Kaminski sei Dank), lassen die wiedergegebenen 70er Jahre noch härter und dreckiger aussehen. Der komplette Cast, eine gigantische Ansammlung vieler namhafter Schauspieler verschiedenster Nationen, spielt vorzüglich; unterkühlt und ohne eine Spur der Theatralik.

Spielbergs' "München" ist ein ausgezeichneter Polit-Thriller, der an klassische Genre-Vertreter der echten 70er Jahre erinnert und trotzdem mit modernsten Stilmitteln auffällt. Und er ist sogar ein sehr wichtiger Film, zeigt er doch unverkennbare Parallelen zu der Gewaltspirale der jüngsten Zeitgeschichte, die mit dem 11. September ihren Anfang nahm und uns bis heute verfolgt.

Oscar für das beste Plagiat,....ach nein, heute nennt sich das "Covern"
Es gibt da so ein Angebot in meiner Video/DVD-thek: Nimm 4 Filme, bezahle für 3.
Ihr werdet es erraten haben, der 4. war "München".
Und ich bin wirklich froh, für den Streifen nichts bezahlt zu haben.

Ok, er ist nicht wirklich schlecht gemacht.
Aber nach der ersten halben Stunde kam mir der Verdacht: "Moment, das kennste schon!"
Nach einer Stunde wusste ich haargenau, welche Szene nun folgen wird und irgendwann kamen mir selbst die Dialoge bekannt vor.

Nun besitze ich nicht nur ein rudimentäres Gedächtnis sondern auch ein Video-Film-Archiv, und siehe da: "Sword of Gideon" aus dem Jahre 1986 (Darsteller: Steven Bauer, Michael York, Robert Joy, Laurent Malet, Rod Steiger).

In Deutschland lief die zweiteilige TV-Produktion unter den Titeln "Die Rache ist unser" oder "Das Gesetz des Terrors".
Absolut gleiche Handlung, mindestens ebenso gut besetzt und inszeniert, gleiche Szenenfolge, zum Teil gleiche Dialoge.

Absolut witzig fand ich im Zusatzmaterial von "München" die Aussage, Spielberg hätte 1 1/2 Jahre recherchiert, um Material für diesen Film zusammenzutragen.
Bullshit!
Er hat sich 148 Minuten lang "Sword of Gideon" angesehen, festgestellt, dass die Rechte des Films nach 20 Jahren abgelaufen waren und sich gedacht: "An das Ding erinnert sich sowieso keiner mehr."
Ok, vielleicht hat er noch 2 Tage aufgewandt, um das Originalbuch von George Jonas zu lesen, an dem sich beide Filme exakt orientieren.
Aber das war's dann auch.

Bleibt die Frage: Fällt Mr. Spielberg nichts mehr ein?

Jedenfalls ein völlig unnötiger Film!

P.S. :Interessante Marketing-Strategie: "Sword of Gideon" war selbstverständlich zum DVD-Start von "München" in Deutschland als DVD nicht erhältlich. Inzwischen gibt es ihn wohl wieder.)


DVD - München
Die DVD war innerhalb von 24 Stunden bei mir. Dafür habe ich nur ein großes Lob übrig. Qualität des Produktes ist hervorragend.Vielen Dank.

Der Sache auf den Grund gehen!
Wenn man sich den Film ansieht fällt einen auf, wie gut Spielberg seine Arbeit macht. Obwohl er hier und dort seine Abneigungen und Vorurteile hat... So weiß er doch gewissen Themen auf den Grund zu gehen um das Problem an der Wurzel zu beleuchten. So auch hier im Film München. Die Kulisse ist Deutschland zur Zeit der Olympischen Spiele, doch der eigentliche Schauplatz ist ganz woanders, nämlich das Herz, in dessen sich Parteien verfeindet haben.
Der Film vermittelt sehr schnell, das Gewalt nicht nur Gegengewalt produziert, nein er zeigt auch das es ein Kreislauf ist, der nur schwer wieder zu verlassen ist. So bekämpfen sich Israelis und Palästinenser bis aufs Blut und eine Einigung ist nur schwer in Sicht.
Vom historischen Standpunkt aus gesehen muss ich sagen bin ich auf Seiten der Israelis, wenngleich ich die Gegenseite auch verstehen kann. Man sollte nämlich bedenken das der Wiederstand gegen die Israelis bereits in den 20 ern des letzten Jahrhunderts losging im Mittleren Osten, also noch bevor eine Israelischer Staat überhaupt geboren war.
Was hat das jetzt mit dem Film zu tun, eine ganze Menge, der Streit bzw. das Attentat hier, ist nur ein Symtom für einen Konflikt, der schon wesentlich länger schwellt. Und er zeigt auf, das der Konflikt mit den Mitteln Feuer nur schwer zu legen sein wird. Doch wenn man sich die Situation heute anschaut, scheinen die beiden Lager nicht viel aufeinander zugegangen zu sein. Denn die Palästinenser fordern mehr als Israel eingestehen kann und will. Die Gründe sind vielfältig und würden hier den Rahmen sprengen. Doch hat der Film an seiner Aktualität nichts veroren, bzw. die Aktion die zu dieser Zeit spielte.

Ich möchte hier am Rand noch einer Rezension wiedersprechen, die meint der Film würde ausschliesslich Partei für die Israelis ergreifen. Das ist nicht so! Wenn man genau hinschaut, erkennt man auch Kritik im eigenen Lager!!!

Fazit: Ein guter Film, der zuweilen ein sehr brisantes Thema anpackt und sowohl schockiert als auch Aufmerksam macht und für den Filmfreund jede Menge Spannung bereit hält!

Packend, realitätsnah, eindringlich, aber auch "blutig"
Steven Spielberg in bester Form: Packend spannender, nachdenklicher und trotz seiner Länge kurzweiliger Film mit viel Liebe zum Detail: Die stellenweise künstlerischen Bildkompositionen (beispielsweise vor den Amsterdamer Kanälen im morgendlichen Gegenlicht, drei Israeli nur als Schatten gegen den blau-grauen Fluß erkennbar). Selten gut sind Ton und Bild aufeinander abgestimmt und gemischt.

Mit dieser, aus meiner Sicht perfekten, handwerklichen filmschen und technischen Leistung kommt auch ein immer noch aktueller Inhalt daher: Vergeltung, Rache und Betrug auf staatlicher/militärischer Ebene, Identifikation, Veränderung, Zweifel, Groll und die dem Pathos geschuldete Portion Liebe (sprich: "Große Gefühle") bei den Akteuren...

Viel mehr über Inhalt, Poltik etc. haben die anderen Rezensenten ja schon geschrieben.

Fazit: Großartiges Kino - FSK 16J finde ich angemessen.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Unter der Sonne Australiens

DVD bei Amazon: EUR 10,23 EUR 8,97
(5 gebraucht ab EUR 2,49)
Erscheinungsdatum: November 2008
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
U - Unter der Sonne Australiens
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5 Kommentare:
Das wichtiges im Leben ist menschliche Wärme
Davon ist in diesem Film aber wenig zu finden und wenn, wird sie nur selektiv eingesetzt. Da geht es den Bienen schon besser, die denken, die über ihnen hin- und herpendelnde Glühbirne wäre die Sonne. Sie erwachen zum Leben. Ansonsten hat man im Handlungsverlauf das Gefühl, dass es vor allem um düstere, deprimierende und depressive Ereignisse und den Tod geht.
Ein ca. 10jähriger Junge (Raimond), der zwischen Vater und psychisch kranker Mutter, mit neuem Partner und Baby, hin- und herpendelt. Der Vater lebt weit außerhalb auf einer Farm. Das Leben dort ist hart und trist. Die Mutter lebt nun in der Stadt.
Selbstmordversuche auf beiden Seiten. Der Vater verkraftet nicht die Trennung zu seiner Frau, die Mutter verkraftet das Leben an sich nicht.
Immer wieder fragt man sich, wie kann ein Kind dies ohne großen emotionalen Schaden überstehen? Sicherlich kaum. Doch die Dramen nehmen weiter ihren Lauf.....

Eric Bana spielt den Vater mit ausdrucksreicher Mimik.
Franka Potente als Mutter hat oft den starren, depressiven Blick, der natürlich ganz zu ihrer Rolle passt.
Das Kind wird von einem bisher unbekannten jungen Schauspieler (Kodi Smit-McPhee) verkörpert. Er liefert für mich die beste Leistung ab. Eindrucksvoll.

Es handelt sich wohl um eine Literaturverfilmung. Spielt in Australien, wäre aber völlig austauschbar gewesen. Gute Schauspieler, eine gelungene Kameraführung, eine runde Stimmung der Bilder, trotzdem aber kein Film, der mich überzeugt hat. Woran lag es, dass sich die Geschichte wie ein Kaugummi zog und ich häufiger mal nachgeschaut habe, wie lange der Film noch läuft?
Vielleicht müssen ja manche Geschichten nicht erzählt werden?!


Subtiles Psychodrama in großer Besetzung
Ein hervorragend gespieltes und inszeniertes, den Betrachter zu Verzweiflung und Wut treibendes Psychodrama um den Bewusstwerdungsprozess eines kleinen Jungen, dessen großes Herz durch die psychischen, wirtschaftlichen und emotionalen Probleme seiner Eltern zunehmend gebrochen wird. Weil nicht nur der Junge, sondern auch seine Eltern absolut glaubwürdig und in ihren Ambitionen und ihrem Fehlverhalten immer nachvollziehbar dargestellt werden, erhält der Film eine Dimension und Aussagekraft, die wenige Filme überhaupt erreichen. In vielen der besten Momente des Films sieht man hier die Urgewalt des Lebens selbst am Werk, das erbarmungslos seine Rechnung mit denjenigen macht, die ihre Grenzen nicht kennen oder mit den wirtschaftlichen Härten der Zeit nicht geschickt genug umgehen können. Dass ein ambitioniertes Kind das Hauptopfer - seinen Glauben an Liebe, Gerechtigkeit und Geborgenheit - bringen muss, macht den Film zur Tragödie. Es tut gut zu wissen, dass der autobiografische Autor der Filmvorlage es in seinem späteren Leben doch noch zum Universitätsprofessor und renommierten Schriftsteller brachte. Die Seelen vieler kleiner Menschen, die im Lauf der Jahrhunderte in ähnlich schwierige Situationen hineingeboren wurden und für die der Film ein ergreifendes Denkmal setzt, wurden durch die Bekanntschaft mit so schwerem Leid zerstört, und manche haben eine Tendenz zum Bösen hin genommen: Wer immer wieder hilflos Opfer ist, beginnt, zurückzuschlagen und eine Spirale von Gewalt entsteht. So liefert die in wunderbare Landschaftsaufnahmen eingebettete Handlung letztendlich auch ein geglücktes Erklärungsmodell für die Dauerhaftigkeit des Fortbestands von Gewalt und Sadismus in unserer Gesellschaft.
Die hervorragende schauspielerische Leistung des Darstellers des neunjährigen Raimond, Kodi Smit-McPhee, verdient eine besondere Erwähnung. Und es macht überhaupt nichts, dass Rezensent Nr. 1 große Teile der Handlung preisgab. Die Spannung des Films entsteht nämlich eigentlich nicht durch den Plot, sondern durch die subtilen, raffiniert geschnittenen Veränderungen und Wandlungen eines komplexen, in intelligenten Bildern eingefangenen zwischenmenschlichen Beziehungsgeflechts.



Ein Unglück kommt selten allein
Drama gibts in diesem Drama mehr als genug. Die Story kommt ziemlich verquast daher: in einem unglücklichen Dreier, bei dem eigentlich die Frau (leicht fehlbesetzt Franka Potente) im Mittelpunkt stehen müsste, läuft stattdessen fast jeder Beteiligte aus der Spur, wird depressiv oder suizid. Die handelnden Personen sind besser mit der Faust als mit der Lippe unterwegs. Und wie das mittendrin der Neunjährige Raimund aushält, bleibt letztendlich offen. Abrupter Szenenwechsel lassen es zu Fragezeichen kommen, die man dann mit etwas Mühe später auflösen kann. Durch lange Fahrten bekommt man einen Eindruck von der Weite des Landes. Die Figuren selbst bleiben blass und stehen im Gegensatz zur recht malerischen Landschaft.

Wunderbarer Film
Ja, schade, dass der erste Rezensent den gesamten Inhalt des Filmes verrät. Damit geht die Möglichkeit verloren, sich auf die ruhige Erzählstimmung des Filmes einzulassen und man ist vielleicht enttäuscht. Ich kann den Film nur wärmstens empfehlen. Neben allen Schwierigkeiten, die die Personen dieses Filmes im Leben haben spürt man als Zuschauer immer die Liebe und Verbundenheit. Wohltuend auch die wunderschönen Landschaftsaufnahmen.

Nett, aber nicht mehr
Schade, dass der Vorrezensent soviel verraten hat.
Gut, dass ich es erst hinterher las, sonst hätte ich keine Lust mehr darauf gehabt.
Wer will denn vorher wissen wie es ausgeht ?
Der Film kann ausgeliehen werden.
Kaufen ? Na ja, muss man nicht. Einmal gesehen muss man ihn nicht nochmal ansehen.
Er ist berührend.
Er ist verstörend.
Ob er gut ist, kann man nicht sagen, da es ja eine Biografie ist und es wohl mehr oder weniger so passiert sein muss. Nur vor diesem Hintergrund kann man soviel Fehlverhalten soviele Fehlentscheidungen / hinnehmen und ertragen.
Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Love The Beast [UK Import]
, Regie: Eric Bana
DVD bei Amazon: EUR 19,82 EUR 22,99
(3 gebraucht ab EUR 9,97)
Erscheinungsdatum: November 2009
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
1 Kommentare:
Liebe zum Auto
Das ist kein Film eines Hollywood-Schauspielers über ein Auto sondern der von Eric Bana als Person über die Liebe zu seinem ersten Auto - "The Beast" ein 1974 Ford XB Falcon Hardtop. Mit diesem will er noch einmal die Rally Targa Tasmania mit seinen Jugendfreunden bestreiten und baut hierfür noch einmal das Auto auf - erstmals mit fremder Hilfe. Es soll der letzte Renneinsatz für das Auto sein. Für The Beast endet dieser Einsatz tragisch.

Bei dieser Dokumentation kommen auch Autonerds wie Jeremy Clarkson und Jay Leno zu Wort - ein zusätzlicher Mehrwert.

Fazit:
Ein muss für jeden Autofan.

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Hulk (Einzel-DVD)
mit Eric Bana, Jennifer Connelly, Sam Elliott, Regie: Ang Lee
DVD bei Amazon: EUR 8,99 EUR 7,99
(27 gebraucht ab EUR 1,00)
Erscheinungsdatum: Juli 2004
Amazon.de-Verkaufsrang 4708
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
Auf den ersten Blick scheint der Atomphysiker Dr. Bruce Banner ein unaufflliger Wissenschaftler zu sein, der gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Betty Ross die Wirkung von Gammastrahlen untersucht. Doch hinter der Fassade des ruhigen, brillanten Physikers verbirgt sich noch eine andere Persnlichkeit geheimnisvoll und unberechenbar und unfhig seine Aggressionen unter Kontrolle zu halten! Bei einem auergewhnlichen Laborunfall wird Dr. Banner mit einer groen Menge Gammastrahlen belastet ... und die Folgen sind verheerend! Die innere Zerrissenheit des Wissenschaftlers fhrt dazu, dass sowohl seine heldenhaften Instinkte zu Tage kommen, aber auch gleichzeitig seine inneren Dmonen geweckt werden. Er wird zum strksten Lebewesen der Welt - Superheld und Monster zugleich zum Hulk!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Schon eher Fleisch als Fisch ...
Ich setze mal zum Vergleich an Hulk Marvel (0), Hulk Eric Bana (1) und Hulk Edward Norton (2).

2 soll ja näher an 0 sein als 1. Ist das so? Ich würde erst mal meinen: jein. Jein deswegen, weil die Entstehung des Hulk in 2 als Mini-Rückblende und die auch nur teilweise gezeigt wird; absolute Neulinge werden Probleme haben, das Verhältnis der beiden Ross' und Banners zu verstehen; wenn überhaupt eine Verbindung erkannt wird. Jein deswegen, weil der Hulk in 2 winzige Erkennungsmomente hat in Sachen Aktionen (der Händeklatscher, der übrigens für den sonst so tumben Grünling eine Ausnahmemegaleistung in Sachen Nachdenken ist).
In 1 war übrigens das Reiten auf dem Flugzeug aus den Comics entnommen; also auch da ein Wiedererkennungswert.
Fans erkennen den Hulk, aber das ist in 1 und 2 der Fall.

Bei 1 störte mich gewaltig der Plot mit Banners Dad und den 3 Kötern; ich weiß nicht, ob das im Original auch vorkam, aber imho hätte man das komplett canceln und einen anderen, bekannten Gegner hinstellen sollen.

Generell gefiel mir 1 besser; Animations ist nicht alles; wirkte er zwar in 1 etwas glatter, farbiger, comichafter, war er in 2 schon etwas besser gemacht. Allerings schien mir 2 kleiner zu sein als 1.
In 2 hatte er imho die Größe, die eigentlich das Ding in den FV haben sollte. Er tat sich stellenweise auch schwerer mit Sachen auseinandernehmen, kam's mir vor.

Was mich bei 2 störte, war, daß er relativ schnell verletzt wurde; das erste Gefecht mit den Militärs haben ihm schon einige Schnitzer eingebracht; so (meine ich) war das in 0 nie der Fall.

Was bei 1 deutlicher rüberkam, war auch Hulks Stärkeaufbau; aus 0 (also den Comics) wissen wir; wenn Hulk sich prügelt und die Hucke voll kriegt, wird er nur noch böser - und stärker, und vermöbelt am Ende seinen Gegner. In 2 kam das nicht so deutlich rüber, einmal schien es, als wollte er resignieren. Dafür war die Kampfseznerie mit Abdomidingensda nicht von schlechten Eltern.

Und die anderen Charaktere außer Hulk?
Banner - Eric Bana oder Edward Norton. Bana kam mir optisch originalgetreuer vor.
Die kleine Ross - in beiden Fällen süß - und nichtssagend; sie hatten zwar beide ihre Rolle als Hulks Beruhigungstablette, aber Conelly aus 1 gefiel mir besser.
Big General Ross - Elliott oder Hurt - da kam mir Hurt in 2 "besser" vor; Elliott war doch ziemlich verbiestert ...

1a
1a umsetzung zum comicoriginal. sehr gelungen besitzt auch die jeweilige tiefe und wird nie langatmig. lee halt

Was soll das denn???
Wenn ich mich recht entsinne und mich an die alte Kultserie mit Lou Ferrigno erinnere, indem er den unglaublichen Hulk verkörperte muss gesagt sein diese Marvel-Verfilmung ist eine absolute Schande und einer der schlechtesten Film die ich jemals gesehen habe. Hier stimmt einfach nicht, die Darsteller versuchen ihr bestes, was leider nicht ausreichend ist. Auch Nick Nolte liefert eher eine durchschnittliche Performance ab, die Effekte sind für einen solchen Film mit so hohem Budget sehr schlecht gemacht. Ein kleines Beispiel der Hulk springt im Film mehrere 100 Meter weit und das kann doch nur ein Scherz sein. Lieblos daherkommende Verfilmung die wohl nicht zu Unrecht an den Kinokassen floppte. Hoffe der Zweite Teil macht das alles wieder gut und man hält sich mehr an die Comicvorlage!!

Forscherdrang.
Der Wissenschaftler Dr. Bruce Banner arbeitet mit seiner Kollegin Betty an neuen Erkenntnissen über Gammastrahlen. Das er damit in die Fußstapfen seines Vaters tritt, der bereits vor dreißig Jahren auf diesem Gebiet forschte, ist ihm unbekannt. Das Projekt seines Vaters wurde nach einer gewaltigen Explosion gestoppt und dieser aus Geheimhaltungsgründen weggesperrt.

Auch Bruce's Forschungen werden von vielen Seiten aufmerksam verfolgt. Die Ergebnisse sind für das Militär von Interesse. Durch einen Unfall kommt Bruce selbst mit der gefährlichen Substanz in Kontakt. Fortan verwandelt er sich unter starkem Stress in ein gewaltiges unzerstörbares Wesen. Seine phantastische Erscheinung bleibt nicht lange unbemerkt und verschiedene Interessensgruppen verfolgen ihn. Eine waghalsige Flucht nimmt ihren Anfang.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Pittoreske Verwandlungsszenen und gut platzierte Action sorgen für die erwartete Unterhaltung. Die menschliche Seite kommt in Form von kritischen Dialogen ebenfalls nicht zu kurz.

Hervorragend
ich weis nicht warum, aber wenn hier jemand die Serie aus den 70igern besser findet, der sieht wohl in Comics nicht mehr als komische Figuren die rumprügeln. Ang Lee hat hier einen hervoragenden Film geliefert. Die Story die Schauspieler, aber vor allem die filmische Umsetzung sind außergewöhnlihc gut gelungen. ich habe übrigends jetzt die neue Verfilmung mit Edward Norton gesehen und die kommt beleibe nicht an Ang Lee heran (Auch wenn sie vermutlich erfolgreicher sein wird, schade). Und wer jetzt denke die Action ist im neuen viel besser wie viele Zeitschriften wie TV Movie schreiben, der irrt gewaltig. Es ist in diesem Film weit weniger los als bei Ang Lee. Dort wechseln die Schauplätze der Reihe nach, einer interssanter ins Bild gesetzt als der anderer. Und wenn der Hulk loslegt dann sieht er nicht nur brutal aus, er handelt auch so. In der neuen Verfilmung sieht er zwar noch furchteinflößender aus, action gibt es aber kaum. Ang Lee hat fernöstliche Musik mit westlicher gepaart und seinen Art Stil in die Comicwelt eingebracht, und noch dazu für herrlichen Action gesorgt. Fazit hier stimmt einfach alles. Eine bessere Comic Verfilmung gibt es nicht. Es sei den man nimmt 12 jährige und deren Geschmack zum Anlass, dann sind auch die alten Batman filme aus den 80igern wieder gut.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Chopper
mit Eric Bana, Vince Colosimo, Simon Lyndon, Regie: Andrew Dominik
DVD bei Amazon: Kein Preis angegeben
(6 gebraucht ab EUR 6,69)
Erscheinungsdatum: Juli 2003
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Universum Film Chopper, USK/FSK: 18+ VÃ--Datum: 07.07.03
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
3 Kommentare:
Absoluter KULT !!!
Dieser Film ist sowieso nur was für Kenner, für diejenigen die genauhinhören und hinsehen - und verstehen !! ;)
Absoluter Kult-Film von A-Z mehr kann man nicht sagen um den Film besser zu beschreiben!

Absolut genial
Habe den DVD nun schon zum zweiten mal gekauft ( ging leider verloren und ich musste ihn wieder sehen :)

-genil
-krank
-fesselnd
-ohne langweilige szenen
-mit einem guten schuss sarkassmus/Zynismus oder einfach gesagt schwarzem humor

ist auf jeden fall ein 5 sterne film und jeden cent wert!

uncle chopchop in action
Sehr guter Film! Hat mir sehr gefallen!

Auch wenn es nicht die echte Story von Chopper ist, so ist sie trotzdem witzig und anspruchsvoll. Eric Bana spielt überzeugend und ist die perfekte Besetzung für die Hauptrolle in dem Film. Die DVD bietet viele Extras und ist nicht nur für Chopper fans empfehlenswert!

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Glück im Spiel
mit Eric Bana, Drew Barrymore, Robert Duvall, Regie: Curtis Hanson
DVD bei Amazon: EUR 11,99 Kein Preis angegeben
(23 gebraucht ab EUR 1,34)
Erscheinungsdatum: November 2007
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
Glück im Spiel DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Stark im Spiel
Dieser Film zählt zu den wohl unterschätzten Filmen, die es in der jüngeren Vergangenheit gab.
Neben Drew Berrymore, die eine wunderbar unscheinbare Rolle "spielt", dadurch aber erst recht brilliert, ist es Eric Bana, der in diesem Film soviel Sex-Appeal hat, wie in noch keinem anderen Film. Es ist ein Genuss diesen Film zu sehen, der durchaus Tiefgang hat und einen Vater-Sohn-Konflikt behandelt, der auch in der Vaterfigur mit Robert Duvall hervorragend besetzt ist.

Liebe ist das ultimative Spiel
FILM
Der Film "Glück im Spiel" (im Original "Lucky You") aus dem Jahr 2005 ist eigentlich nichts besonderes. Nach dem gleichen Muster gestrickt wie "Mitten ins Herz" und "Ein Mann für eine Saison", allesamt auch mit Barrymore. Trotzdem ist der Film ganz unterhaltsam und stellenweise sehr lustig. Und natürlich, eine schön-schnulziges Happy-End gibt es auch.

DARSTELLER
Drew Barrymore spielt ihre Rolle sehr symphatisch, es passt einfach. Der Film gehört zwar nicht zu ihren besten Werken, einen Oscar hat sie auch nicht bekommen und eine Herausforderung war die Rolle sicher auch nicht für sie, aber Barrymore war nie knuffiger und ist die Natürlichkeit in Person. Man muss dieses Mädchen einfach lieben.

Eric Bana? Naja, er hat mal den Hulk gespielt und hat in "Troja" das Schwert geschwungen und war dabei echt klasse. Aber hier passt er irgendwie nicht rein. Man hat jeden Moment Angst das er grün anläuft oder am Pokertisch Blut vergießt wenn die Karten nicht gut sind.

In einer Nebenrolle ist die fantastische Debra Messing zu bestaunen. Messing wurde vor allem bekannt durch die Sitcom "Will & Grace". Ihre kleine Rolle gibt ihr nicht viel Spielraum, sie ist trotzdem das Highlight im Film.

STORY
Huck Cheever lebt vom Glücksspiel. Im Casino verbringt er mehr Zeit als in seiner leer geräumten Wohnung. Doch vor dem Verlieren ist niemand gefeit. Vor allem nicht, wenn Huck gegen seinen Vater, den legendären Pokerprofi L.C. Cheever, spielt. Ausserdem verliebt er sich Hals über Kopf in die Bar-Sängerin Billie Offer. Von glücklichen Zusammensein kann aber nicht die Rede sein. Huck muss schließlich ein Spiel gewinnen...

DVD
Bild und Ton sind OK. Der Film ist in der deutsch synchronisierten und der englischen Originalfassung zu sehen / hören.
Als Bonus gibt es 2 Featurettes und nicht verwendete Szenen.

FAZIT
Die Fähigkeiten die man beim Pokern haben muss, sind genau die Eigenschaften die in einer ernsten Beziehung zur Trennung führen. Nur wer beim Pokern gut bluffen kann gewinnt. Aber wer unehrlich gegenüber seinem Partner ist verliert.
Reicht das für einen guten Film? In dem Fall nicht ganz.

Man sieht die großen, eleganten und extravaganten Spielhöllen Las Vegas. Orte die nicht nur Spieler verführen, sondern auch Filmemacher und das Publikum. Die wunderbare Drew Barrymore ist eh immer ein Plus für einen Film. Ausserdem bietet "Glück im Spiel" sehr viel Humor und für's Herz ist auch was dabei.

Aber der ganz große Wurf ist es nicht geworden. Es fehlt an Tiefgang, die Handlung ist zu dünn, Romantik kommt zu selten auf und wenn dann wird sie jäh mit ellenlangen Passagen von Eric Bana am Spieltisch mit eingraviertem Pokerface und angewachsenen Pokerkarten unterbrochen.
Die Story schwächelt lange dahin, erst am Ende, wenn alle Fäden zusammenlaufen und der große Poker-Wettkampf stattfindet, zieht der Film dramaturgisch erst richtig an.

Muss man das gesehen haben? Vielleicht nicht unbedingt.

Ganz nett
Und wieder ist die nächste Poker DVD da, diesmal in Form einer Mischung aus Poker- und Liebesfilm. Beides wurde ganz nett umgesetzt, aber zum einen an vielen Stellen deutlich zu langatmig. Zum anderen fehlt bei den Poker Szenen oftmals die aus Rounders bekannte Authenzität und das gewisse Flair. Deshalb 3 Sterne: Kann man sehen, muss man aber nicht.

Kann man gucken!
Als Nicht-Pokerspieler, wie das bei mir der Fall ist, verliert der Film sicherlich etwas an Reiz da ich ja nicht in der Materie drin stecke, und die restliche Rahmenhandlung nicht wirklich alles rausreisst.
Plus habe ich keinerlei Chemie zwischen dem Liebespärchen Drew & Eric entdecken können...also Fazit: kann man sich einmal anschauen. Als "Gambler"-Version von "Leaving Las Vegas" geht der Film jedoch nicht durch!

Pure langeweile
mehr müsste man eigentlich zu diesem film nicht sagen, es passiert überhaupt nichts besonderes, alles ist strick fade und langweilig. Der Film zeigt nur die Facetten eines Spielsüchtigen, mehr nicht, man hätte den Film lieber als Vorfilm in einer Therapiegruppe von Spielsüchtigen zeigen sollen, da würde er mehr bringen. Warum sich eigentlich gute Schauspieler zu so einer schlechten Leinwanddarbietung hinreissen lassen, ist mir echt ein Rätsel. Einmal gesehn, gleich wieder vergessen, so schlecht ist er.

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Die Frau des Zeitreisenden [Blu-ray]
mit Eric Bana, Rachel McAdams
DVD bei Amazon: EUR 29,99 EUR 15,97
(8 gebraucht ab EUR 8,94)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Versucht dem Buch gerecht zu werden...
... was in diesem Fall mehr als schwierig ist. Alleine schon die Handlungsstränge für den Zuschauer, der das Buch noch nicht gelesen hat, aufzuzeigen ist ja fast
unmöglich. Fazit: Das Buch ist wie immer fesselnder und emotionaler. Dennoch ist der Film durchdacht und ganz nett anzuschauen.

Echt toller Film !
Anfänglich habe ich mir gedacht der Film ist sicher schlecht gemacht !
Doch wurde ich eines besseren belehrt ! Der Film ist zum Nachdenken gedacht,....
Nachdem man den Film gesehen hat,denkt man schon etwas nach über die Vergänglichkeit des Lebens nach und was Liebe zu einem Menschen wirklich bedeutet !
Ich schließe mich den vielen positiven Rezensionen an und kann nur sagen wenn man sich diesen Film anschaut,dann mit der Freundin ! Ist quasi ein Liebesfilm der sicher durchaus eine tiefe Bedeutung hat !
Ich gebe hier 5 Sterne und werde mir den Film mit meiner Freundin wohl noch mal anschauen,da ich mir eigentlich diesen Film nur für zwischendurch zum alleine anschauen gekauft habe !

Begeistert
Habe erst das Buch gelesen und dann den Film geschaut. Bin von beiden sehr begeister gewesen.
Nach "Wie ein einziger Tag" gehörte Rachel McAdams zu meinen absoluten Lieblingen. Und auch in "Die Frau des Zeitreisenden" überzeugt sie auf ganzer Länge. Ich liebe sie! Und Eric Bana ist ein Schnuckel!
Also unbedingt gucken.

nette Story, gute Darsteller
Sehr schöne Story mit tollen Schauspielern. Unterhaltsamer als "Haus am See" aber mit ähnlicher Thematik.

Sehr gutes Bild und der Ton dem Genre entsprechend.

Extras: das übliche

"She is co-dependent like the rest of us"
Henry (Eric Bana) a research library is greeted by a young lady named Clare (Rachel McAdams.) Clare knows Henry. In fact, she has been in love with him all her life. Therefore, Clare knows Henry. However, Henry does not know Claire. Yet Henry knows the Clare knows him and why.

After we dispense with who knows whom and why, after we dispense with how it is possible or improbable. We get to the point this is an extremely complex and intriguing love story without all this sappiness that distracts from a very good viewing experience.

I have had the good luck or misfortune of watching this movie before reading the book. You can see from the pacing of the movie that there was a terrific effort to adapt and include the highlights and the essence of the book to the point that they are duplicates and not trying to just make a movie with the names and places.

I have only seen the Blu-Ray version. They took great pains to describe how wonderful Blu-Ray is before the movie starts. However, there is an appalling lack of DVD goodies or extras like a voiceover by the actors or directors.

Some movies just deserve top billing without having to dissect it to find out why.


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