8 Mile
mit
Kim Basinger,
Mekhi Phifer, Regie:
Curtis HansonDVD bei Amazon: EUR 15,99 EUR 6,97(53 gebraucht ab EUR 1,27)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Amazon.de-Verkaufsrang 1261
Durchschnittliche Bewertung:

5 Kommentare:
Ein Film mit Potenzial! Der Film 8 Mile stand schon immer auf meiner Film Liste. Ich habe den Film schon länger und mir ihn schon öfters angesehen. Ich bin nicht gerade ein Eminem-Fan, trotzdem mag ich den Film sehr!
Man kann ihn sich immer wieder anschauen und es kommt keine Langeweile aus. Klare Kaufempfehlung!
1960 ig geborene "Oma" mag keinen Rap, aber diesen Film Wie aus dem Titel meiner Rezension zu ersehen ist, gehöre ich offenkundig nicht zur Zielgruppe dieser Musikrichtung.
Aber Filme, die einen sozialkritischen und gesellschaftspolitischen Hintergrund haben, erwecken erst mal immer mein In-
teresse.
Meine Vorlieben in Musik finden sich im Old School Soul, in Musik mit jazzigen Einflüssen und Pop von Michael Jackson,
Sting, George Michael, Kate Bush und Seal.
Trotz dieser Widersprüche ist dieser Film für mich ein gelungenes Sozialdrama aus dem Musikermillieu.
Vorallem durch die Debutdarstellung von Eminem, der sich hier scheinbar als Naturtalent erweist und Kim Basinger, die
neben L.A. Confidential hier in einer ihrer überzeugendsten Rollen glänzt.
Aber für mich steht dieser Film nicht nur für einige Erfahrungen, die Eminem in seinem realen Leben gemacht hat.
Nein, hier wird das Leben eines größeren Teiles der amerikanischen, insbesondere schwarzer junger Menschen gezeichnet.
Wer z. B. Charlie Sheen in Wallstreet kennt, einem Film der den amerikanischen Traum vom sozialen Aufstieg verkör-
pert, wird hier mit dem Gegenteil konfrontiert.
Ohne Klischees von ständig drogenkonsumierenden, prügelnden "Analphabeten" zu bedienen, aber dennoch auch mit ty-
pischen Szenen von Gewalttätigkeit, Agression, Hoffnungslosigkeit und Gleichgültigkeit, wird eine Generation von jun-
gen Menschen gezeigt, die von Anfang an mit schlechten Startbedingungen ins Leben gehen. Wie sie zwanghaft darin ver-
harren, sofern sich nicht eine außergewöhnliche Chance bietet.
Eminem, steht hier als zentrale Figur für diese Spirale mit seiner alkoholkranken Mutter, die ihre einzige Chance dem
Sumpf zu entfliehen in irgegdwelchen Männern sieht, die ihr einmal soziale Sicherheit bieten. Selbst die kleine
Schwester Eminems kann in ihr kein konstantes Verantwortungsgefühl wecken.
Auch das düstere "schäbige" Umfeld, mit wenig Grün und zerfallenden Häusern, schmutziger und sterbenslangweiliger
Knochenarbeit untermauert dieses hoffnungslose Lebensgefühl, denen Eminem, seine Mutter und seine Freunde "ausgelie-
fert" sind.
In seiner Rolle als Sohn ist er unnatürlicherweise der, der ihr die Realität vor Augen führt und er ist es, der den Biss hat diesem Leben entfliehen zu wollen.
Lichtblick ist für ihn, die Rapszene, in der er sich als einer der wenigen Weißen behaupten möchte, aber bei der er-
sten Herausforderung eines Battles ist er innerlich blockiert und "versagt" kläglich.
Erst als er eine Liebelei mit einem Mädchen (kürzlich verstorbene Britany Murphy) beginnt, wächst sein Glauben an
sich und er geht bei einem dieser Battles als Sieger hervor.
Er muß aber auch die Erfahrung machen, dass seine Freundin, durch die er diese Stärke in sich rausgeholt hat, Paral-
lelen zu seiner Mutter aufweist. Sie träumt von einer Modelkarriere und ist bereit sich diesen Traum auch über Sex
mit anderen Männern zu verwirklichen.
Insgesamt ein düsteres aber anrührendes Drama, das nicht klischeehaft die schwarze und weiße "Unterschicht" zeich-
net, sondern Verständnis weckt für Menschen, die einem tristen Leben mit wenig Perspektiven entfliehen wollen.
Rapfan werde ich auch nicht mehr, aber ich habe durch diesen Film etwas über den Ursprung und die Bedeutung des Rap
erfahren.
Meine Kinder, die jetzt 11 und 13 jahre alt sind , werde ich in zwei, drei Jahren den Genuß zukommen lassen ihn
anzuschauen.
Durchaus gelungener Film über das Rapmilieu der Mittneunziger Wenn man gemein wäre, könnte man sagen das dieser Film nur so erfolgreich wurde, weil zufällig der damals erfolgreichste Rapper der Welt die Hauptfigur mimte. Denn ansonsten sind sog. "Ghettofilme" nie überaus erfolgreich. Vielleicht auch, weil es schon massenhaft unterirdische Filme dieses Genres gibt. Gerade deswegen ist es erwähnenswert das 8 Mile einer der besseren Filme dieser Art, wenn auch mit Sicherheit nicht der beste, ist.
Der Film handelt von dem jungen James Smith (genannt Jimmy oder B Rabbit), der in den Slums von Detroit als White Trash aufgewachsen ist. Er lebt bei seiner Alkoholabhängigen Mutter, macht sich Sorgen um seine kleine Schwester und hat einen frustrierenden Job in einer Fabrik. Sein einziger Ausweg aus dieser Hölle ist die Rapmusik, allerdings hat er als weißer es in diesem afroamerikanischen Musikstil schwer überhaupt ernst genommen zu werden. Oft tritt er bei den beliebten Rapbattles an und weiß einfach nicht was er sagen soll. Die Suche nach seinem eigenen Ich und nach Hoffnung für die Zukunft ist das Hauptthema des ganzen Filmes. Sehr schön anzusehen ist der Film wegen seiner Details. Im Hintergrund läuft natürlich ausschließlich der Hip Hop der Mittneunziger und insgesamt ist der Film sehr düster gehalten. Es gibt kaum Momente in denen Sonnenschein zu sehen ist, was vollkommen zu der melancholischen Stimmung des Hauptcharakters passt. Ein bisschen einfallsreicher hätte die Handlung allerdings sein dürfen. Auch das Ende ist sehr abrupt. Und Jimmys Freundin (gespielt von der erst kürzlich verstorbenen Brittany Murphy R.I.P.) ist eigentlich auch nur ein farbloser unnötiger Charakter, der wohl auf Ems Ex-Ehefrau Kim anspielen soll. Wegen dieser kleinen Schwachpunkte reicht es nicht ganz zu einer 4 Sterne Wertung. Trotzdem ist der Film durchaus sehenswert. Zum Kauf würde ich nur raten, wenn man ein Fan solcher Filme, oder von Eminem ist ;).
313! :-P Kein Wunder das Eminem diese Rolle so verkörpert - er musste sich praktisch nur sich selbst spielen. Ich kann also nicht sagen ob Eminem ein guter Schauspieler ist, oder nicht.
Zum Film. Die Unterschrift finde ich schonmal toll. "Jeder Augenblick ist eine Chance".
Die Tracks die während des Films gespielt werden, sind natürlich für jeden Rap Fan ein wahrer genuss. Ich versuche mich aber gerade in die Lage von jemanden zu versetzen, der diese Musik nicht mag oder diese Kultur nicht versteht. Wird dieser Zuschauer Spaß an dem Film haben?
Ich glaube nicht.
Hip Hop ist eine Kultur, in die man oft findet um cool zu sein. zB als Heranwachsender. So ging es zB bei mir los, die Musik hat mir nichtmal gefallen aber nach Wochen & Monaten habe ich bemerkt das die Musikrichtung einfach zu mir passt und ich habe mich reingehört. Hatte schwere Jahre als Jugendlicher, chancenlose und genau von solchen Menschen kommt Hip Hop.
Mittlerweise ist Hip Hop auch nur noch eine Massenware (sagen wir mal Pop dazu) & da wird halt immer das verkauft was sich am besten verkauft. So ist die Gangster Ära aus den USA, die langsam aber sich dort ausstirbt auch zu uns rübergeschwappt - leider.
Deswegen kann ich Menschen verstehen die Hip Hop nicht mögen, auf der anderen Seite halte ich es für engstirnig weil diese Musik soviel mehr zu bieten hat. Menschen die diese Shirts tragen die gerade in sind mit dem Schriftzug "Anti Hip Hop Alliance", halte ich deswegen nur für dumm und intollerant.
Nun jut, zum Film: die schauspielerischen Leistungen konnten mich durchweg überzeugen. Die Geschichte war für mich nicht ermüdend und ich kam zufrieden aus dem Kino, in den Ohren alte Ohrwürmer.
Ich frage mich gerade überhaupt ob man an dem Film rummeckern darf. Man darf, sicherlich aber nicht mit seiner Aussage: nutze jede Chance! Du kannst nichts verlieren, du kannst also nur gewinnen.
tja............. so also ich kaufe mir diesen film. ich öffne diesen film. ich lege ihn sanft in den dvd player von saturn für 20 euro. es geht los. der film endet. ich setze mich an den computer und schreibe dies:
der film war wirklich super. allerdings hat es mich entäuscht das die musik nicht so gut war wie ich erwartet haben. z.b. das tolle lied lose yourself was in jedem trailer zu sehen war kam nur beim ending und nur extrem kurz im film. die battles waren echt super und mir hat der film echt gefallen . eins hat mich noch gestört. die weibliche hauptrolle ist meiner meinung nach schlecht gewählt . keine ahnung wie die gute heißt aber sie hat da irgendwie nicht reingepasst. eminems schauspielerische leistung war tausend mal besser als erwartet. ich würde sagen er war brilliant. für jeden zu empfehlen der am boden ist. wenn man sieht wie die hauptperson sich von unten nach oben kämpft bekommt man selbst mut. gott882
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