2 Kommentare: Nach den Regeln der Kunst! Für Leute die sich mit Pick-up beschäftigen ein Muss!
Hier haben die Buchschreiber ganze arbeit geleistet im Bezug auf Frauen! Das Tao of Steve sind einige einfache, aber mit von den wichtigsten Regeln wenn man erfolg bei Frauen haben möchte, diese so wie es scheint sind direkt aus der Pick-up community obernommen und vereinfacht worden, um daraus eine lustige und unterhaltsame Liebeskomödie zu machen. Die Story ist eher klassisch und glänzt nicht umbedingt zudem ist der amerikanische Akzent nicht leicht zu verstehen.
Aber im grossen und ganzen ein seehr unterhaltsamer Film und definitv sehenswert!!
Nur ein richtiger Mann ist ein echter Steve! Dex ist übergewichtig, faul und so gar nicht attraktiv. Wie kommt es dann, dass er, wo er geht und steht, von Frauen umlagert wird und Sex hat, soviel er will? Ganz klar, er folgt dem Tao des Steve: Möchte ein Mann mit einer Frau schlafen, sollte er einige wenige Dinge beachten. Zum Beispiel sollte er in ihrer Gegenwart etwas Exzellentes tun, vorzugsweise Kinder betreuen. Und er muss NICHT mit ihr schlafen wollen...schwupps hat er sie im Bett. Doch was passiert, als Dex sich ernsthaft verliebt?
Ein ungewöhnlicher Liebesfilm mit einem ungewöhnlichen Hauptdarsteller. Wer hätte gedacht, dass auch ein unattraktiver Protagonist Frauenherzen zum Schmelzen bringen kann? Witzig und romantisch!
Leider gibt es "The Tao of Steve" nicht auf Deutsch und der amerikanische Akzent der Darsteller ist auch für Könner eine Herausforderung. Kann man aber keine deutsche VHS-Fassung mehr bekommen, sollte man sich den Film auch auf Amerikanisch anschaffen. Muss man gesehen haben.
5 Kommentare: Empfehlenswert! Absolut empfehlenswerter Film! Die Spannung bleibt über die gesamte Filmdauer stets erhalten und ich könnte ihn immer wieder ansehen. Dieser Film darf in keiner Sammlung fehlen. Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung.
Tolle Rekonstruktion eines Ausnahme-Verbrechens Als dieser Film vor wenigen Wochen auf ZDF lief, habe ich meinen Festplatten-Recorder auf Gutdünken einprogrammiert, da ich allgemein viel Interessantes zu dem Film gehört habe. Da außerdem niemand anderer als David Fincher für die Regie verantwortlich war, war die Neugier umso größer, steht dieser Mann doch fast ausnahmslos für gute Filmkost: intelligent, düster und unkonventionell. Diesem Anspruch wird auch einer seiner letzten Filme, "Zodiac - Die Spur des Killers", gerecht, wenn auch mit klitzekleinen Abstrichen.
Der Film spiegelt die Ereignisse in und rund um San Francisco wieder, die in Zusammenhang mit dem berühmt-berüchtigten Zodiac-Killer stehen, die im Jahr 1968 ihren Anfang nehmen. Ein Mann, der sich nur kurz "Zodiac" nennt, begeht mehrere Morde an jungen Menschen (bei denen stets die Frauen umkommen - bewusst oder Zufall ?!). Die Polizei und die örtliche Presse stehen unter besonderen Druck, denn der Killer schickt nach jedem Mord Briefe mit detaillierter Beschreibungen der Tatvorgänge, wodurch der Wahrheitsgehalt in den Briefen und hinter dem Schreiber bestätigt wird. Mit der Aufforderung, seine "Zodiac-Codes" in den Zeitungen zu veröffentlichen und der Androhung, weitere Morde zu begehen, beginnt eine jahrelange Ermittlung und Recherche, die jedoch nie ausreichend Ergebnisse liefern, um dem Killer hundertprozentig auf die Spur zu kommen.
Insbesondere wird hier auf drei Personen verwiesen, die tiefer in der Zodiac-Materie stecken als sonst jemand: Robert Graysmith, ein Karikaturist des San Francisco Chronicle (Jake Gyllenhaal), sein Kollege und Journalist Paul Avery (Robert Downey jr.) und der Polizist Dave Toschi (Mark Ruffalo). Sie alle suchen verzweifelt nach stichhaltigen Beweisen, um u.a. den wohl deutlichsten Hauptverdächtigen Arthur Lee Allen als Killer zu überführen. Doch all ihre Mühen werden nicht zufriedenstellend belohnt, und während dieser vielen Jahre hinterlässt dieser Fall auch an ihnen deutlich Spuren, in ihrem Privat- bzw. Berufsleben und auch in ihrer Psyche...
Der für grandiose Thriller bekannte Fincher liefert hier einen Film ab, der so gar nicht in ein einziges Genre hineinpassen will und auch generell ein für ihn recht untypisches Werk darstellt:
"Zodiac" ist kein reiner Thriller, kein Krimi oder Psychodrama. Vielmehr vermixt Fincher viele dieser Genre-Eigenschaften mit einer großen Portion Doku-Zeitgeschichte. In sehr penibler Genauigkeit rekonstruiert er einen der wohl bekanntesten (ungelösten) Serien-Mordfälle in der Geschichte der USA. Eingetaucht in tollen Bildern, die den Zeitverlauf von Ende der 60er bis Anfang der 90er sehr authentisch wirken lassen, wird hier keine ausgedachte Story, sondern wahre Geschichte erzählt. Abgerundet wird dies mit einen Großaufgebot von vielen bekannten Charakter-Darstellern. Besonders das Kern-Trio Gyllenhaal, Downey jr. und Rufallo liefert hier eine makellose Vorstellung ab, sie passen wunderbar in ihren Rollen.
Was mir besonders gut gefallen hat war die Wirkung, die diese drei Figuren auf den Zuschauer übertragen: Der Fall macht sie mehr und mehr mürbe, jeder von ihnen muss im Laufe der Filmhandlung persönliche Niederlagen einstecken (Graysmiths' Spurensuche steigert sich zum puren Fanatismus, wodurch sein Familienleben in die Brüche geht; Paul Averys Angst, hervorgerufen durch direkt an ihn adressierten Brief von Zodiac, macht ihn zu einen drogensüchtigen Wrack; Toschis langjähriger Kollege und Partner wechselt die Abteilung), und diese pessimistische Stimmung ging letztendlich auch auf mich als Zuschauer über. Sowas passiert in nur ganz wenigen Fällen, und dieses Kunststück schafft auch nicht jeder Film.
Ein an sich wunderbarer Ausnahmefilm, der allerdings wegen seiner oftmals rasend schnellen Zeitsprünge etwas anstrengend ist. Hier wird viel Aufmerksamkeit verlangt, sonst verliert man schnell den Faden. Auch ist der Film mit soviel Informationen gefüllt, dass sich der Durchschnitts-Kinofan eventuell erschlagen fühlt. Und wer den realen Kriminal-Fall schon kennen sollte, wird hier wenig Neues oder gar Überraschendes finden, denn wie bereits erwähnt, gilt dieser Fall bis dato als ungelöst (und wird es auch wohl bleiben, denn der Hauptverdächtige weilt nicht mehr unter den Lebenden).
Und zum Schluß noch eine kleine Vorwarnung: Der Film zieht seine Spannung hauptsächlich aus seiner detaillierten Wiedergabe der Geschehnisse und der Recherchen / Polizeiarbeit. Wer sowas wie eine tempo- oder gar actionreiche Verbrecherjagd erwartet, wird hierbei ein langes Gesicht ziehen.
LAAAAANGWEILIG!!!" ich mag David Fincher sehr ! insbesonders seine Filme Alien 3 und Das Schweigen der Lämmer
doch Zodiac - Die Spur des Killers ist schlichtweg nur Langweilig! warum ? weil wir das alles schon wissen , kennen, darum ! nix neues, eine Frechheit!!! Unglaubwürdige Story, unglaubwürdige schlecht gespielte Charaktere, einfach nur amateurhaft schlecht! David Finchers Versuch sich selbst zu kopieren und einen auf Klugscheißer zu machen: VOLL IN DIE HOSE!
darum - homer simpson: siehe betreff ! :-)
Geiles Thema I Luv Fincher. Optik Stimmung Score alles fein gemacht. Das mit dem Trailer stimmt auch.
Zu inkonsequent Der oft geäußerten Ansicht, Finchers Film sei langweilig, kann ich mich nicht anschließen, jedoch würde ich ihn als inkonsequent bezeichnen. Die Monotonie (nicht Langeweile) entsteht dadurch, dass Fincher den tatsächlichen Fall adäquat darstellen will und gleichzeitig den künstlerischen Fokus auf das Befinden der Ermittler legt. Beides zugleich funktioniert schlecht.
Ist einem die Veränderung im Leben der Ermittler wichtiger, hätte man auf die minutiöse Aufarbeitung verzichten können, zumal gegen Ende des Films die "Löcher" immer größer werden. Da wird beispielsweise von 1983 nach 1991 gesprungen, ohne dass man mitgeteilt bekommt, was die Protagonisten in der Zwischenzeit getan haben. Das ist unbefriedigend, und hier wäre weniger mehr gewesen.
Dass Fincher nichts Neues zum Zodiac-Fall beitragen kann, kann man verzeihen, da man das auch nicht erwarten konnte. In erster Linie verfilmte er den Kenntnisstand aus Robert Graysmith' Buch über Zodiac.
Die schauspielerischen Leistungen fallen im Film wenig auf. teilweise sind sie eher schwach, etwa die von Robert Downey jr. Auch Jake Gyllenhaal kann als Protagonist nicht überzeugen. Am besten noch Mark Ruffalo als genervter Cop Toschi.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass Regisseur David Fincher mit diesem Film nicht enttäuscht, aber ein Meisterwerk ist das auf keinen Fall.
3/5
Nach X-Men, Batman, Superman und Spiderman kommt der knallharte Flammenbiker Ghost Rider zu späten Ehren. Comic Trash für 120 Millionen Dollar.
Nicolas Cage ist der Ghost Rider, ein Motorrad-Stuntman der seine Seele verkauft und in der Folge in der Gestalt eines feurigen Dämons durch die Nacht jagt. Es ist vermutlich nur konsequent, dass Cage sich ausgerechnet diesen Stoff ausgesucht hat. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass der eigenwillige Star eine gigantische Comicsammlung besitzt und sich als Biker begreift, der am liebsten mit der Harley bei seinem Agenten vorfährt. In Regisseur Mark Steven Johnson hat er einen Partner gefunden, der bereits mit Daredevil einen weiteren Stoff aus dem beinahe unerschöpflichen Fundus des Marvel Comics Backkatalogs verfilmt hat. Ob den beiden Hollywood Nerds eine ansprechende Umsetzung gelungen ist, darüber kann man geteilter Meinung sein.
Johnny Blaze (Nicholas Cage) ist ein berühmter Stuntman, ein in Leder gekleideter Desperado, der in seiner gigantischen Bikeshow ein halbes Footballfeld aus Black Hawk Helikoptern überspringt, sich vor dem Spiegel in endlose Monologe verstrickt und die Carpenters hört ? mit anderen Worten, ein reichlich durchgeknallter Typ. Als sein Vater im Sterben liegt, verkauft er seine Seele an den Teufel und ist gezwungen Nacht für Nacht mit brennendem Schädel das Böse dieser Welt zu bekämpfen. Er muss die begehrenswerte Roxanne (Eva Mendes), die große Liebe seines Lebens, aufgeben und findet schließlich in Blackheart (Wes Bentley), dem Sohn des Teufels persönlich, seine finale Herausforderung.
5 Kommentare: Ghost Rider (Extended Version) Blu-ray Für jeden Marvel-Comic Fan ein absolutes Muß!!!Bild und Ton sind atmberaubend, wer die DVD noch nicht besitzt und einen Blu-ray Player sein Eigen nennt, sollte unbedingt zur Blu-ray greifen.
Schlecht-Schlechter-Ghost Rider Warum nur, warum nur? Das ist eine der wesentlichen Fragen, die man sich beim Ansehen dieses Films stellt. Nicht, dass der Film diese Frage aufwirft, dafür ist die Handlung viel zu flach. Ein wenig Pseudo-Okkultismus, ein Pakt mit dem Teufel, um zumindest den Hauch des Verbotenen in die Waagschale zu werfen, aber sonst steckt nichts dahinter! Selbst die Schauspieler, Eva Mendez, Sam Elliott und Nicolas Cage können dieses Machwerk nicht retten. Auch die "Spezial-Effekte" vermögen dies nicht.
Vielleicht ist es für Cage nur vom Vorteil, dass sein Kopf ab der Hälfte durch einen animierten, brennenden Totenschädel ersetzt wird. Ansonsten hätte man wohl einen ständig unterforderten, gelangweilten Cage zu sehen bekommen. Anscheinend ist beim Schnitt des Films die Crew, aufgrund von permanenter Unterforderung, dann endgültig in das Stadium der Arbeitsverweigerung eingetreten. Eine derart lieblose und zu einem Teil auch völlig unlogische Filmbearbeitung ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Vielleicht hätte das Rohmaterial noch fesseln können, das Endprodukt vermag dies auf keinen Fall! Es zeigt sich wieder einmal, dass Hollywood ein Thema, das es bei Goethe noch zur Weltliteratur brachte (Faust), völlig verwursten kann.
Fazit: Ein Film der Kategorie: "Was die Welt nicht braucht!"
Schlecht-Schlechter-Ghost Rider Warum nur, warum nur? Das ist eine der wesentlichen Fragen, die man sich beim Ansehen dieses Films stellt. Nicht, dass der Film diese Frage aufwirft, dafür ist die Handlung viel zu flach. Ein wenig Pseudo-Okkultismus, ein Pakt mit dem Teufel, um zumindest den Hauch des Verbotenen in die Waagschale zu werfen, aber sonst steckt nichts dahinter! Selbst die Schauspieler, Eva Mendez, Sam Elliott und Nicolas Cage können dieses Machwerk nicht retten. Auch die "Spezial-Effekte" vermögen dies nicht.
Vielleicht ist es für Cage nur vom Vorteil, dass sein Kopf ab der Hälfte durch einen animierten, brennenden Totenschädel ersetzt wird. Ansonsten hätte man wohl einen ständig unterforderten, gelangweilten Cage zu sehen bekommen. Anscheinend ist beim Schnitt des Films die Crew, aufgrund von permanenter Unterforderung, dann endgültig in das Stadium der Arbeitsverweigerung eingetreten. Eine derart lieblose und zu einem Teil auch völlig unlogische Filmbearbeitung ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Vielleicht hätte das Rohmaterial noch fesseln können, das Endprodukt vermag dies auf keinen Fall!
Fazit: Ein Film der Kategorie: "Was die Welt nicht braucht!"
Schlecht-Schlechter-Ghost Rider Warum nur, warum nur? Das ist eine der wesentlichen Fragen, die man sich beim Ansehen dieses Films stellt. Nicht, dass der Film diese Frage aufwirft, dafür ist die Handlung viel zu flach. Ein wenig Pseudo-Okkultismus, ein Pakt mit dem Teufel, um zumindest den Hauch des Verbotenen in die Waagschale zu werfen, aber sonst steckt nichts dahinter! Selbst die Schauspieler, Eva Mendez, Sam Elliott und Nicolas Cage können dieses Machwerk nicht retten. Auch die "Spezial-Effekte" vermögen dies nicht.
Vielleicht ist es für Cage nur vom Vorteil, dass sein Kopf ab der Hälfte durch einen animierten, brennenden Totenschädel ersetzt wird. Ansonsten hätte man wohl einen ständig unterforderten, gelangweilten Cage zu sehen bekommen. Anscheinend ist beim Schnitt des Films die Crew, aufgrund von permanenter Unterforderung, dann endgültig in das Stadium der Arbeitsverweigerung eingetreten. Eine derart lieblose und zu einem Teil auch völlig unlogische Filmbearbeitung ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Vielleicht hätte das Rohmaterial noch fesseln können, das Endprodukt vermag dies auf keinen Fall!
Fazit: Ein Film der Kategorie: "Was die Welt nicht braucht!"
Fehlbesetzung Cage ist für die Rolle des Johnny Blaze eine echte Fehlbesetzung !
Am Film hätte man auch einiges geiler machen können, aber das kann man ja immer.
Peter Fonda als Mephistopheles ist sehr cool, Eva Mendez austauschbar. Der Caretaker / alte Ghostrider ist sehr geil besetzt, wenn nicht sogar perfekt. Dichter am Comic und 'nen Schlag härter, ohne Cage, das wäre geil gewesen !
2 Kommentare: Ghost Rider Gut gemacht. Würde diesen Film leute empfehlen die etwas mit Scince Fiktion anfangen können. Würde den Film auf jeden Fall weiter empfehlen.
Viel Action erzeugt einen hohen Unterhaltungswert! Nachdem es zuletzt in Mode kam, alte Comic-Helden in ordentlichen Kinostreifen auferstehen zu lassen, war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand die Geschichte des Ghost Riders verfilmte! Hier hat man nun ein grundstabiles Werk vor sich, in dem vor allem Nicolas Cage in der Hauptrolle zu überzeugen weiß, doch auch die hübsche Eva Mendes zeigt eine gute Leistung und hebt hierdurch den durchgehend actiongeladenen Streifen auf ein noch höheres Niveau!
Weil Action, Spannung und Dramatik zur Genüge enthalten sind, schafft es dieser Film auf vier Sterne, wobei noch ein kleiner bis zum ganz großen Kino fehlt!
Fazit: Der Marvel-Comic-Held weiß real in Form von Nicolas Cage ebenso zu gefallen wie in den Heften!
5 Kommentare: Empfehlenswert! Absolut empfehlenswerter Film! Die Spannung bleibt über die gesamte Filmdauer stets erhalten und ich könnte ihn immer wieder ansehen. Dieser Film darf in keiner Sammlung fehlen. Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung.
Tolle Rekonstruktion eines Ausnahme-Verbrechens Als dieser Film vor wenigen Wochen auf ZDF lief, habe ich meinen Festplatten-Recorder auf Gutdünken einprogrammiert, da ich allgemein viel Interessantes zu dem Film gehört habe. Da außerdem niemand anderer als David Fincher für die Regie verantwortlich war, war die Neugier umso größer, steht dieser Mann doch fast ausnahmslos für gute Filmkost: intelligent, düster und unkonventionell. Diesem Anspruch wird auch einer seiner letzten Filme, "Zodiac - Die Spur des Killers", gerecht, wenn auch mit klitzekleinen Abstrichen.
Der Film spiegelt die Ereignisse in und rund um San Francisco wieder, die in Zusammenhang mit dem berühmt-berüchtigten Zodiac-Killer stehen, die im Jahr 1968 ihren Anfang nehmen. Ein Mann, der sich nur kurz "Zodiac" nennt, begeht mehrere Morde an jungen Menschen (bei denen stets die Frauen umkommen - bewusst oder Zufall ?!). Die Polizei und die örtliche Presse stehen unter besonderen Druck, denn der Killer schickt nach jedem Mord Briefe mit detaillierter Beschreibungen der Tatvorgänge, wodurch der Wahrheitsgehalt in den Briefen und hinter dem Schreiber bestätigt wird. Mit der Aufforderung, seine "Zodiac-Codes" in den Zeitungen zu veröffentlichen und der Androhung, weitere Morde zu begehen, beginnt eine jahrelange Ermittlung und Recherche, die jedoch nie ausreichend Ergebnisse liefern, um dem Killer hundertprozentig auf die Spur zu kommen.
Insbesondere wird hier auf drei Personen verwiesen, die tiefer in der Zodiac-Materie stecken als sonst jemand: Robert Graysmith, ein Karikaturist des San Francisco Chronicle (Jake Gyllenhaal), sein Kollege und Journalist Paul Avery (Robert Downey jr.) und der Polizist Dave Toschi (Mark Ruffalo). Sie alle suchen verzweifelt nach stichhaltigen Beweisen, um u.a. den wohl deutlichsten Hauptverdächtigen Arthur Lee Allen als Killer zu überführen. Doch all ihre Mühen werden nicht zufriedenstellend belohnt, und während dieser vielen Jahre hinterlässt dieser Fall auch an ihnen deutlich Spuren, in ihrem Privat- bzw. Berufsleben und auch in ihrer Psyche...
Der für grandiose Thriller bekannte Fincher liefert hier einen Film ab, der so gar nicht in ein einziges Genre hineinpassen will und auch generell ein für ihn recht untypisches Werk darstellt:
"Zodiac" ist kein reiner Thriller, kein Krimi oder Psychodrama. Vielmehr vermixt Fincher viele dieser Genre-Eigenschaften mit einer großen Portion Doku-Zeitgeschichte. In sehr penibler Genauigkeit rekonstruiert er einen der wohl bekanntesten (ungelösten) Serien-Mordfälle in der Geschichte der USA. Eingetaucht in tollen Bildern, die den Zeitverlauf von Ende der 60er bis Anfang der 90er sehr authentisch wirken lassen, wird hier keine ausgedachte Story, sondern wahre Geschichte erzählt. Abgerundet wird dies mit einen Großaufgebot von vielen bekannten Charakter-Darstellern. Besonders das Kern-Trio Gyllenhaal, Downey jr. und Rufallo liefert hier eine makellose Vorstellung ab, sie passen wunderbar in ihren Rollen.
Was mir besonders gut gefallen hat war die Wirkung, die diese drei Figuren auf den Zuschauer übertragen: Der Fall macht sie mehr und mehr mürbe, jeder von ihnen muss im Laufe der Filmhandlung persönliche Niederlagen einstecken (Graysmiths' Spurensuche steigert sich zum puren Fanatismus, wodurch sein Familienleben in die Brüche geht; Paul Averys Angst, hervorgerufen durch direkt an ihn adressierten Brief von Zodiac, macht ihn zu einen drogensüchtigen Wrack; Toschis langjähriger Kollege und Partner wechselt die Abteilung), und diese pessimistische Stimmung ging letztendlich auch auf mich als Zuschauer über. Sowas passiert in nur ganz wenigen Fällen, und dieses Kunststück schafft auch nicht jeder Film.
Ein an sich wunderbarer Ausnahmefilm, der allerdings wegen seiner oftmals rasend schnellen Zeitsprünge etwas anstrengend ist. Hier wird viel Aufmerksamkeit verlangt, sonst verliert man schnell den Faden. Auch ist der Film mit soviel Informationen gefüllt, dass sich der Durchschnitts-Kinofan eventuell erschlagen fühlt. Und wer den realen Kriminal-Fall schon kennen sollte, wird hier wenig Neues oder gar Überraschendes finden, denn wie bereits erwähnt, gilt dieser Fall bis dato als ungelöst (und wird es auch wohl bleiben, denn der Hauptverdächtige weilt nicht mehr unter den Lebenden).
Und zum Schluß noch eine kleine Vorwarnung: Der Film zieht seine Spannung hauptsächlich aus seiner detaillierten Wiedergabe der Geschehnisse und der Recherchen / Polizeiarbeit. Wer sowas wie eine tempo- oder gar actionreiche Verbrecherjagd erwartet, wird hierbei ein langes Gesicht ziehen.
LAAAAANGWEILIG!!!" ich mag David Fincher sehr ! insbesonders seine Filme Alien 3 und Das Schweigen der Lämmer
doch Zodiac - Die Spur des Killers ist schlichtweg nur Langweilig! warum ? weil wir das alles schon wissen , kennen, darum ! nix neues, eine Frechheit!!! Unglaubwürdige Story, unglaubwürdige schlecht gespielte Charaktere, einfach nur amateurhaft schlecht! David Finchers Versuch sich selbst zu kopieren und einen auf Klugscheißer zu machen: VOLL IN DIE HOSE!
darum - homer simpson: siehe betreff ! :-)
Geiles Thema I Luv Fincher. Optik Stimmung Score alles fein gemacht. Das mit dem Trailer stimmt auch.
Zu inkonsequent Der oft geäußerten Ansicht, Finchers Film sei langweilig, kann ich mich nicht anschließen, jedoch würde ich ihn als inkonsequent bezeichnen. Die Monotonie (nicht Langeweile) entsteht dadurch, dass Fincher den tatsächlichen Fall adäquat darstellen will und gleichzeitig den künstlerischen Fokus auf das Befinden der Ermittler legt. Beides zugleich funktioniert schlecht.
Ist einem die Veränderung im Leben der Ermittler wichtiger, hätte man auf die minutiöse Aufarbeitung verzichten können, zumal gegen Ende des Films die "Löcher" immer größer werden. Da wird beispielsweise von 1983 nach 1991 gesprungen, ohne dass man mitgeteilt bekommt, was die Protagonisten in der Zwischenzeit getan haben. Das ist unbefriedigend, und hier wäre weniger mehr gewesen.
Dass Fincher nichts Neues zum Zodiac-Fall beitragen kann, kann man verzeihen, da man das auch nicht erwarten konnte. In erster Linie verfilmte er den Kenntnisstand aus Robert Graysmith' Buch über Zodiac.
Die schauspielerischen Leistungen fallen im Film wenig auf. teilweise sind sie eher schwach, etwa die von Robert Downey jr. Auch Jake Gyllenhaal kann als Protagonist nicht überzeugen. Am besten noch Mark Ruffalo als genervter Cop Toschi.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass Regisseur David Fincher mit diesem Film nicht enttäuscht, aber ein Meisterwerk ist das auf keinen Fall.
3/5
1 Kommentare: Trickbetrügerei Eine Trickbetrügerbande kommt an einen Koffer mit einer halben Million, die dummerweise einem Gangster gehört. Ganove Jake Vag erschwindelt sich dieses Geld von einem Mann, der Buchhalter eines Mafiabosses ist. Da er das Geld nicht auf legale Art zurückzahlen kann bietet Jake an, einen Deal durchzuführen der das Vielfache bringen soll. Doch da mischt noch ein Agent mit der die Sache auffliegen lassen will und da sind auch noch zwei gierige Polizisten, die ihren Anteil abkassieren wollen. Nach anfänglichen Problemen scheint Vigs Bande wirklich einen ganz großen Coup zu landen. Doch die Überraschungen nehmen kein Ende. Das der Coup schief gehen könnte, die Gewissheit entstammt dem Filmstreifen ?Noir", dass er doch gelingen könnte, dem ?Con Film", wenn wir das Trickbetrügermilieu so nennen dürfen.
Es macht riesigen Spaß den Finten und Tricksereien zu folgen und sich im wahrsten Sinne des Wortes nach Strich und Faden übers Ohr hauen zu lassen. Wer dabei seinen Augen traut und glaubt was er sieht ist selber schuld.
Robert Mitchum hat einmal gesagt, Kino sei auf dem Jahrmarkt entstanden, wo es wie alle sensationellen Darbietungen vor allem dazu gedient hat, das Interesse der Leute zu gewinnen, damit hinter ihren Rücken die Taschendiebe bei leichtem Spiel entsprechenden Erfolg hätten. Doch um das zu schaffen muss die Hauptrolle mit dem richtigen Mann besetzt werden. Dem Held dieses Films, Edward Burns, kann man jedoch lediglich attestieren dass er an Ausdruckslosigkeit kaum zu überbieten. Das was er jedoch auch sein sollte, so smart und verführerisch wie ein George Clooney in ?Ocean Eleven", gelingt ihm natürlich auch in keiner Weise. Seine Mimik wirkt ungenau sein Blick stets abgelenkt und man kann einfach nicht glauben, dass ein solcher Mann in dieser Unterwelt überleben kann.
Der Regisseur James Foley hat das sicherlich früh bemerkt und den Schauspielern Dustin Hoffman und Andy Garcia viel Freiraum zur Darstellung gegeben. Das geht jedoch nicht unbedingt gut, denn der Kontrast zu dem blassen Burns ist zu groß. Rachel Welz kostet die Zuwendung zu der Figur Edward Burns viel Überwindung, Der Stoff des Films ist wirklich zu fadenscheinig, um wirklich scharfe Konturen zu hinterlassen Was bleibt ist ein amüsante und überraschende Gaunerkomödie mit Starbesetzung: EDWARD BURNS,RACHEL WEISZ, ANDY GARCIA und ein übererzeugender DUSTIN HOFFMANN spielen in diesem Paradies der falschen Vögel. - ?Ocean's 11" lässt grüßen, doch in diesem Film gilt die Feststellung: "Ein guter Plan ist eben nur die halbe Miete"!!!!
1 Kommentare: The Ex ein echter knaller Böser Jason, lustiger Zach und bezaubernde Amanda.
Der Film ist sehr witzig und Unterhaltsam manchmal habe ich mich wirklich Totgelacht, die Schauspieler sind Super vor allem Jason Bateman bringt ein heftiger Wirbelsturm durch das Leben von Zach und Andanda die gerade noch dazu Eltern geworden sind und Zach nun wirklich nicht schon wieder einen neuen Job will nur hatte er bei diesen Job glück den er hat den Job nur mit Vitamin B gekriegt. Ich würde sagen der Film wird euch zum lachen bringen und euch eine tolle Unterhaltung gibt.