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Black Cats
mit Dennis Hopper, Daniel H. Jenkins, Neill Barry, Regie: Robert Altman
DVD bei Amazon: EUR 8,49 EUR 8,99
Erscheinungsdatum: Juni 2005
Die College-Studenten O.C. Ogilvie und Mark Stiggs haben einen öden Sommer in ihrem Heimatdorf in Arizona vor sich. Das beste Mittel gegen die Langeweile finden sie in dem spießigen Familienclan des Versicherungsagenten Randall Schwab. Mit ihren bösen Streichen stürzen die gelangweilten Teenager die heile Welt eines sauberen Suburb vorsätzlich ins Chaos...
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Sketches of Frank Gehry (OmU)
mit Chuck Arnoldi, Ed Ruscha, Dennis Hopper, Regie: Sydney Pollack
DVD bei Amazon: EUR 16,99 EUR 19,99
Erscheinungsdatum: August 2008
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Punkten
Arthaus Sketches of Frank Gehry, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 22.08.08
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3 Kommentare:
Durchaus in Ordnung
Interessante DVD, gelungener Soundtrack. Wer sich aber eine DvD über Baukunst oder Architektur erfreut ist hier falsch. Dies ist wirklich eher ein Doku über Gehry selbst und vor allem seinen persönlichen Bezug zur Architektur und Kunst. Somit ist diese DVD geeignet für Jedermann... Ich meinen Teils habe diese DvD genossen.

Auf Augenhöhe mit einer Ikone
Eine gelungene, wenn auch teils unbeholfen wirkende Doku über einen Superstar der keiner sein will. So richtig tief bohrt Pollak nicht - die beiden waren ja 40 Jahre richtig gute Freunde- muss er aber auch nicht, denn Frank Gehry erzählt vieles von sich aus.

Viele Befürworter seines Tuns kommen zu Wort. Und auch ein blasser Kritiker, der mir so vorkommt als sei er entweder aus Prinzip dagegen oder neidisch.

Man hat das Gefühl auf einer kleinen privaten Reise mit einem der großen Kreativen zu sein, auf der man die ein oder andere Parallele entdeckt und einem in dem bestärkt, was man "einen Traum verwirklichen" nennt. Wir lernen Gehr als Wolf im Schafspelz kennen, was man sich aber auch denken kann, wenn einer so unscheinbar daher kommt- aber so extrovertiert Häuser entwirft.

Wen Architektur nicht interessiert der wird ohnehin die Finger davon lassen. Und wer doch, der wird mit Freude feststellen, daß man kein blasierter "mitrotemWollschalimSommerherumlaufenderEgozentriker" sein muss um in dieser Branche etwas Einmaliges zu erschaffen.

Einzigstes Manko: es kommen nicht alle Werke Gehrys darin vor.

Und Trotzdem: Danke Sydney, rest in peace.

Endlich
Endlich einmal eine Doku über Frank O. Gehry und seine Arbeit.
Hätte mir mehr Einblick in seine Arbeitabläufe gewünscht.
Im grossen und ganzen sehr zu empfehlen.

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The Night We Called It A Day [UK Import]
mit Dennis Hopper, Nicholas Hope, Tony Barry, Melanie Griffith, Portia De Rossi, Regie: Paul Goldman
DVD bei Amazon: EUR 16,18 EUR 19,99
(2 gebraucht ab EUR 7,14)
Erscheinungsdatum: Mai 2006
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: "I've lived a life that's full/I've travelled each and ev'ry highway/But more, much more than this/I did it my way." Der glücklose australische Konzertveranstalter Rod Blue (Joel Edgerton) setzt in den 70er Jahren alles auf eine Karte und kann Hollywood-Ikone Frank Sinatra (eine Kinosternstunde: Dennis Hopper) zu einer Australien-Tournee überreden. Doch gleich beim ersten Pressetermin verdirbt es sich Ol' Blue Eye mit allen, weil er eine Journalistin beschimpft. Ein Eklat mit Folgen: Die Presse mauert, die Gewerkschaften protestieren, der Tournee droht der Abbruch. Statt die Wogen zu glätten, turtelt Frankie ungerührt mit seiner jungen Frau Barbara (Melanie Griffith). Für Rod geht es um Überleben oder Bankrott. Als es ihm endlich gelingt, Sinatra zu einer Entschuldigung zu bewegen, wird daraus eine klassische "My Way"-Nummer... Paul Goldmans bittere Komödie zeigt Frankieboy einmal nicht als Charmeur, sondern als galligen Zyniker. Neben dem humorigen Charme ist "The Night..." ein unterhaltsames Lehrstück über die Macht der Gewerkschaften in den 70er Jahren. SCREENING/VERGEBEN IN: Australisches Film-Institut, Film-Kritiker-Kreis der Australien Preise,
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Espionage [UK Import]
mit Stanley Baxter, Anthony Quayle, Dennis Hopper, Sian Phillips, Donald Pleasence, Regie: Michael Powell, Stuart Rosenberg, David Greene
DVD bei Amazon: EUR 74,34 EUR 75,99
Erscheinungsdatum: März 2009
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 Punkten
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), BONUSMATERIAL: Kasten-Satz, Multi-DVD Satz, Szene Zugang, Ungeschnitten, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Unseen for over 40 years, Espionage is one of the rarest and most sought-after ITC series. Produced by George Justin (Twelve Angry Men) and Herbert Hirschman (The Zoo Gang), this anthology series of 24 plays covered everything from the then-current Cold War to 19th century China, from Johnson's London to intrigue in Kenya and Moscow. Espionage is one of Lew Grade's first successes with a transatlantic production team, featuring both British and American writers and directors (including three plays directed by the Oscar-nominated Michael Powell (The Red Shoes). With one play, The Whistling Shrimp, actually shot in New York, it's no wonder that this series attracted talent of the calibre of Roger Livesey, Stanley Baxter, Anthony Quayle, Sian Phillips, Donald Pleasence, Dennis Hopper, Patrick Troughton, Barry Foster and others.
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1 Kommentare:
Ihr Geld wert!
Ich war lange in Zweifel, ob ich diese Investition tätigen sollte, habe meine Entscheidung aber nicht bereut.
Espionage fällt aus dem Rahmen der gewöhnlichen Serien, nicht nur zum Thema Agenten sondern überhaupt. Jede Episode erzählt eine andere Geschichte mit anderen Darstellern. Auch der Titel ist ein wenig irreführend, denn mit Spionage haben zwar die meisten, aber doch nicht alle Geschichten zu tuen. Es gibt auch Episoden, die sich einfach nur mit Politik beschäftigen.

Überraschend ist auch der weitgehende Verzicht auf Action. Man merkt den Episoden an, das kurze Schauspiele ihnen zu Grunde lagen. Deshalb haben auch die hervorragenden Schauspieler mehr Gelegenheit, sich zu entfalten, und erzeugen dadurch mehr Spannung als durch Verfolgungsjagten und Schießereien.

Ebenfalls ungewöhnlich ist die realistische Sicht des Alltags der Spione. Keine romantische Verklärung wie bei James Bond findet statt. Die Spionage wird als das harte und rücksichtslose Geschäft gezeigt, das sie wohl auch wirklich ist. Für die Chefs zählt nur der Erfolg. Wie viele von ihren eigenen Leuten dabei auf der Strecke bleiben, ist ihnen egal.

Drei Beispiele:
In "Free Agent" ruinieren Geheimdienste aus Ost und West die Ehe eines britischen Agenten und einer Russischen Agentin.
In "wispering Shrimp" gehen zwei Amerikaner dem Gerücht nach, ihr Land sei in einen Bluten Putsch in einem bisher kommunistisch regierten Phantasiestaat in Afrika beteiligt, und müssen am Ende erkennen, das diese Anschuldigungen zutreffen.
In "The Weakling" wird ein Agent mit Angaben über Zeit und Ort der Allierten Invasion zu einem Führer Der Französischen Resistance geschickt. Allerdings sorgen seine Chefs dafür, daß er den Deutschen in die Hände fällt, damit er ihnen die Informationen verrät, die natürlich falsch sind. Am Ende befindet er sich nach der Befreiung Frankreichs in einem amerikanischen Militärkrankenhaus, glaubt aber noch immer in den Händen der Gastapo zu sein. Auch das Auftauchen seines ehemaligen Vorgesetzten, der ihn auf die Mission geschickt hat, kann ihn nicht überzeugen...

Mein persönlicher Liebling aber ist "the Frantick Rebel", wo Samuel Johnston 1777 die Arbeit an seinem Wörterbuch kurzfristig unterbrechen muß, um mit seinem Assistenten eine Amerikanerin daran zu hindern, wichtige Geheimnisse an ihre Leute weiterzugeben. Am Ende aber muß er erkennen, daß er ihr nicht gewachsen ist.
Ein herrlich komisches Gegengewicht zu dem Ernst der andern Episoden, basierend übrigens auf einer Kurzgeschichte von Lilian de la Torre, die zwei Bände mit Stories über Samuel Johnston schrieb.

An der Serie stimmt einfach alles:
Die Darsteller sind hervorragend, besonders Anthony Quale und Sian Phillips (Livia aus Ich Claudius) als Geheimagentenehepaar und der seelige Dennis Hooper als Weakling.
Für die Regie waren Experten wie Stuart Rosenberg, Michael Powell und Seth Holt verantwortlich.

Also: Laßt euch von dem PReis nicht abschrecken. Ihr bekommt etwas für euer Geld geboten.

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True Romance
mit Christian Slater, Dennis Hopper, Christopher Walken, Gary Oldman, Brad Pitt, Regie: Tony Scott
DVD bei Amazon: EUR 16,99
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
böser Verschnitt
Vorab:

True Romance in der ungeschnitten "ab 18" Version in eine geniale Liebes-Splatter-Action-Kommödie die 5+Sterne verdient hätte!
In meiner Filmothek steht sie gleich neben "Lock, Stock and two smoking Barrels"(/"Bube, Dame, König, Grass"),Snatch und FightClub.


Die hier angebotene DVD gehört leider in den Müll: sie enthält nur eine abscheulich verschnittene Version bei welcher wesentliche Teile des Filmes verstümmelt und teilweise sogar sinnmäßig verdreht wurden.

Insbesondere das Ende des Filmes wurde "political correct" umgestaltet nach dem Motto:
"Verbrechen lohnt sich nicht!!! - Auf keinen Fall!!!! - Niemals!!!!! - nicht mal in einem Tarantino Film!!!!!!"



Liebe kann so schön sein
Liebesfilme müssen nicht immer total verkitscht und überzuckert sein. Der Kultfilm "True Romance" von Tony Scott aus dem Jahre 1993 zeigt uns, daß man dieses Genre auch ernst nehmen kann - sehr ernst, verdammt ernst sogar.

Der junge Comicbuchverkäufer Clarence Whorley (Christian Slater) geht an seinem Geburtstag ins Kino, um sich einen Martial-Arts-Film anzusehen, wie er dies immer an diesem Tag zu tun pflegt. Dort macht er die Bekanntschaft von Alabama (Patricia Arquette), und die beiden verlieben sich ineinander. Allerdings ist Alabama ein Callgirl - wenngleich so neu in dem Gewerbe, daß Clarence erst ihr vierter Kunde ist* -, doch stört dies Clarence keinesfalls. Damit Alabama jedoch mit ihrer Vergangenheit abschließen kann, sucht Clarence ihren Zuhälter Drexl (Gary Oldman, kaum wiederzuerkennen) auf, um von ihm ihre Sachen abzuholen. Drexl indes, ein durchgeknallter Psychopath, ist keineswegs bereit, Alabama einfach ziehen zu lassen, so daß es zu einer Auseinandersetzung kommt, in deren Verlauf Clarence Drexl erschießt. Schnell greift er sich einen Koffer, im Glauben, darin befänden sich Alabamas Habseligkeiten, und verläßt den Tatort. Zu Hause angekommen, müssen er und Alabama feststellen, daß sie nun im Besitz eines Koffers voller Kokain sind. Um das Rauschgift zu Geld zu machen, fahren sie nach L.A., nicht wissend, daß die Drogenmafia, vertreten von dem eiskalten Killer Coccotti (Christopher Walken) und seinen Leuten, ihnen auf den Fersen ist. Und nun kommt ein wenig Ernst in diesen unbeschwerten Liebesfilm ...

Nun ja, daß dies kein wirklicher Liebesfilm ist, dürfte klar werden, wenn man bedenkt, daß das Script von niemand Geringerem als Quentin Tarantino verfaßt wurde und daß aus dem von Tony Scott nicht gebrauchten Teil des ursprünglich sehr langen Drehbuchs Oliver Stones skandalträchtiger Film "Natural Born Killers" hervorging. Tarantino verkaufte seine Story zu einem Spottpreis, um Geld für die Finanzierung von "Reservoir Dogs" zu bekommen, und Scott änderte die Vorlage in mehreren Punkten, z.B. dahingehend, daß er die für Tarantino typische nicht-lineare Erzählweise aufgab. Herausgekommen ist dabei ein knallhartes Roadmovie, das zwar in vielem noch die Handschrift seines geistigen Vaters trägt, aber dennoch wie eine leichte Verdünnung des Tarantinowhiskeys schmeckt. So finde ich es beispielsweise schade, daß der von Walken gespielte Coccotti nur in einer Szene zu sehen ist und danach sang- und klanglos aus der Handlung verschwindet.

Ein typisches Tarantino-Element ist hingegen die Bedeutsamkeit von Waschräumen, die in "Pulp Fiction" wohl in noch nie dagewesener Weise zelebriert wurde. In "True Romance" sind die Toilettengänge Clarences inspirative Meditationen, denn wann immer er sich die Hände wäscht, erscheint ihm Elvis - sein Idol - (gespielt von Val Kilmer, dessen Gesicht man allerdings nie sieht), um ihn in dem, was er tut, zu bestärken. Auch der Mexican Standoff im Hotelzimmer eines kokainsüchtigen Filmproduzenten und die vor Spannung knisternde Szene, in der Clarences Vater (Dennis Hopper) Coccotti bis aufs Blut reizt - unter Ausnutzung dessen rassistischer Ansichten -, um unter der Folter seinen Sohn nicht zu verraten (klingt irre, aber wer den Film ansieht, weiß, was ich meine), tragen deutlich den Stempel Tarantinos.

Am Ende - Vorsicht SPOILER, ggf. am Anfang des nächsten Absatzes weiterlesen! - verliert Clarence in einer Schießerei ein Auge, und mir mytheninteressiertem Zeitgenossen will es beinahe scheinen, als sei dies eine Anspielung auf Odin, der ja auch eines seiner Augen opfern mußte, um das Leben mit mehr Weisheit betrachten zu können. Diese Weisheit scheint Clarence auch brauchen zu können, denn der Schluß des Films zeigt ihn und Alabama mit einem kleinen Kind, das er - wer könnte da überrascht sein? - nach Elvis benannt hat.

"True Romance" - daran lassen schon die Namen Tarantino und Scott keinen Zweifel - ist ein packender, spannender, temporeicher, blutiger und auch stellenweise sehr witziger Film, der ganz eindeutig Kultqualitäten hat. 4, 5 Sterne!


*Warum wird dieser Umstand im Film so betont?

Leider gekürzte Fassung
Schade, das bei der Artikelbeschreibung nicht auf die geschnittene Fassung hingewiesen wurde. Da ich den Film ein paar Tage zuvor im digital TV gesehen hatte, da sogar die ungeschnittene Fassung und mich nun freute auf meine DVD, war ich doch etwas enttäuscht, eine geschnittene Fassung erstanden zu haben. Werde den Film wohl verschenken und mir die ungekürzte Version irgendwo kaufen.

Ansonsten, der Film ist wirklich von vorne bis hinten gelungen. Man merkt das Tarantino seine Finger mit im Spiel hatte. Eine super Geschichte mit toller Besetzung und gelungenem Schluss. Wer Filme von Tarantino mag, ist hier genau richtig.

DIE Trashperle schlechthin!!!
Meines Zeichens Filmfreak bin absolut ergebener Fan Clarence & Alabama!!!!
In meiner persönlichen Rangliste steht "True Romance" ganz ganz weit oben!
Trash vom Edelsten!
Hier stimmt einfach alles:
* durch die Bank weg gute Darstellerleistungen und Cameos
* cooler Soundtrack
* Story die abgedrehter nicht sein könnte
* zeitlose Sprüche
* gnadenlose Selbstironie (selbst in den drastischen Gewaltszenen!)
....und der Fuss immer auf dem Gaspedal!!

Also ich kann den Film tausend Mal sehen, und einfach nichts schlechtes finden! Ein MUSS für jeden Trash-Fan!!!

Leider wird die DVD-Auswertung sehr stiefmütterlich behandelt, da jegliche Extras fehlen, und nichtmal der englische Orginalton dabei ist!
Abgesehen davon, muss man auch noch die massiven Kürzungen in Kauf nehmen, die den Film zum Teil sogar sinnentstellen!
Wenn das allerdings nicht stört....


Top Movie - aber nur in der FSK 18 Version!
Bei Tarantino - Filmen muss grundsätzlich immer zwischen jenen differenziert werden, die er nur geschrieben hat und jenen, bei denen er dann letztlich selbst hinter der Kamera stand. Bei TR handelt es sich nämlich um ein von Tony Scott verfilmtes Drehbuch von Quentin Tarantino, der jedoch ansonsten nichts mehr mit dem Projekt zu tun hatte. Kenner des Genres und von seinen Filmen werden dies aus einigen Feinheiten in Kameraführung, Schnitt und Besetzung ohnehin schon klar geworden sein - die anderen jedoch seien jetzt darauf hingewiesen. Denn oftmals hört man Leute angeregt über Tarantino - Filme debattieren, ohne dass TR auch nur im Entferntesten genannt würde (meine Ansicht nach zu unrecht).
Noch während der Vorspann des Filmes läuft, wird man sicherlich nicht darum herum kommen, die Unmenge bekannter Namen zu bemerken, die über die Mattscheibe flimmern. Meines Erachtens ist gerade diese unglaublich gute Besetzung mitunter einer der Hauptgründe für den überragenden Erfolg dieses Filmes. Zu nennen wären da vor allem: Christian Slater, Patricia Arquette, Dennis Hopper, Christopher Walken, Samuel L. Jackson, Gary Oldman, Brad Pitt und Val Kilmer. Was die Besetzung eines Filmes anbelangt kann man die Messlatte meiner Meinung nach kaum höher setzen. Nicht nur dass die Protagonisten vorzüglich besetzt sind, - denn bis hinunter zu den ganz kleinen Nebenrollen (Brad Pitt) ist kein wirklicher Qualitätsverlust erkennbar. Die Charaktere wirken dadurch äußerst homogen und besonders die alten Hasen wie Hopper und Walken bringen wirkliche Authentizität in die gesamte Handlung (Dialog Hopper - Walken im Wohnwagen).
Die Story scheint zwar auf den ersten Blick völlig trivial zu sein und die Hochzeit zwischen Alabama und Clarence völlig übereilt. Aber auf den zweiten Blick muss man sich auch vergegenwärtigen, dass Romeo sich auch auf den ersten Blick in Julia verliebte und dass auch dies kein Kriterium schlechter Dramaturgie ist. Dahingehend hinkt die filmische Adaption dem Original kein bisschen hinterher. Genau dieses Wagnis der Unüberlegtheit und der Spontaneität ist es gerade, was den Film überaus sympathisch macht. Es ist eine der lebendigsten Vergegenwärtigungen der Liebe überhaupt, wenn ein Comicverkäufer binnen eines Tages ein Callgirl heiratet, mit ihr der sizilianischen Mafia trotzt und zu keinem Punkt des Geschehens an seiner Entscheidung zweifelt.
True Romance ist sicherlich einer der interessantesten Tarantino Filme, obwohl er ja bekanntlich nur das Drehbuch beigesteuert hat. Man muss allerdings sehr darauf achten die FSK 18 Version zu erwischen, ansonsten man bei der Handlung kaum mitkommt. Denn bei der hier angebotenen Version handelt es sich um die FSK 16. Diese kann ich leider keinem empfehlen, weil einige der Schlüsselszenen des Films praktisch nicht mehr rekonstruierbar sind. Ansonsten aber ein Top Movie!

Fazit:
Sehr empfehlenswert, auch für Leute, die mit den sonstigen Filmen von Tarantino wenig anfangen können. Ein schöner Liebesfilm mit komödiantischen Einlagen und viel Action. Adrenalin pur! Kaufen, Kaufen, Kaufen!

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