5 Kommentare: Bildformat stark beschnitten! War bei der VHS-Cassetten-Version bereits rund die Hälfte des Kinobildes seitlich abgeschnitten worden, wurden hier von der beschnittenen Version für das 16zu9-Format nochmals oben und unten erhebliche Bildteile einfach weggeschnitten.
Es ist eine Zumutung, wenn von der Bildinformation nicht einmal mehr 30% übrig bleiben.
Laaangweilig Es ist ein Kultfilm - Der Kultfilm einer ganzen Generation. Das kann ich mir höchstens damit erklären das zu dieser Zeit gewisse Substanzen ein große Rolle gespielt haben.
Ich finde den Film von Anfang an langweilig. Teilweise wirr. Nachdem ich den Film über eine Stunde gesehen habe habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten und ausgeschaltet.
Der Film kommt nicht in meine Sammlung - ich habe ihn schon wieder zum Verkauf eingestellt.
..leider nur gekürzte Fassung ..was war ich damals beeindruckt vom Kinofilm. Insbesondere die heiße Verführungsszene im Wohnwagen ist mir in bleibender Erinnerung geblieben - freie Liebe gehörte auch zum Feeling des Films über diese Zeit.
Und wo ist diese Szene geblieben ??? Der Originalfilm hatte 95 min. - die derzeit käuflichen Versionen nur 91 min. Die langhaarigen Biker wurden als Provokation des konservativen Amerika empfunden - die ganze Wahrheit des Films traut man uns in Deutschland heute immer noch nicht zu.
Was soll ich hier noch schreiben? Der Film ist einem jedem bekannt, ebenso die Lieder respektive das unsägliche Titellied von Steppenwolf, welches leider überstrapaziert wurde.
Das gleiche gilt auch für Teile des Filmes.
Im Grunde genommen, ist es "nur" eine Fahrt, die von L.A. nach New Orleans bzw. weiter führt.
Es gibt Fahrtszenen, die Unvergleichen schön sind. Die Landschaften, die Menschen die in diesem Landschaften wohnen und leben. Auf die verschiednen Arten, wie sie machen. Als Farmer, mit Großfamilie und mexikanischer Frau. Als Hippies. Als prollige und alles-hassende Kleinstadt-Spießbürger, die keine Kontrolle über ihr verkorkstes Leben haben. Außer sie spotten und fürchten die, die so leben, wie gut sie es können!
Als Moralisten, als Parodisten. Im Schnitt eine Summe der Bewohner des hier dargestellten, rassistisches Südens der USA. Man meint noch die Folgen des Bürgerkrieges zu spüren.
Natürlich lebt auch hier wieder der Mythos der Harley auf. Siehe Nackt unter Leder!
Patriotisch der Helm und das Motorrad. USA. Leicht und europäisch wirkend die Lebensweise.
Dieser Film ist nicht nur 5 Sterne wert, sondern 10. Auch nur annähernd Ähnliches gibt es kaum. Hier passt die Musik zum Film und umgekehrt. Und ich hoffe, es wird nie einen zweiten Teil geben, wie schon oft gedroht wurde. Er würde den Film zerstören.
"Sie säen nicht, aber sie ernten doch" Ja, ich gebe dem Film ganz bewußt bloß 2 Sterne, obwohl ich vielen Rezensionen zustimmen kann! Mythos, Kult-Biker-Film, Absoluter Klassiker der 60er, Revolte gegen das Establishment - alles richtig. Und was die Musik anbelangt, erst recht keine Frage! Was allerdings "eine ehrliche Sicht auf den amerikanischen Traum auf Freiheit" und ähnliche Lobpreisungen in dieser Richtung anbelangt, dem stimme ich keinesfalls zu.
Ehrlich ist für mich redlich und rechtschaffen. Wer aber mit dem Verkauf von Drogen die finanzielle Grundlage dafür schafft, sich seinen Traum von "Freiheit" zu erfüllen, der ist für mich von Anfang an aus dem Rennen!!! Es wundert mich doch in höchstem Maße, daß keiner, aber auch nicht ein einziger, daran Anstoß nimmt!!! Hätten sich die beiden ehrliches Geld verdient, um sich dann ihren Traum zu verwirklichen, von mir aus auch eine längere Zeit auszusteigen, dann wäre die Sache oK. So allerdings nicht!!! Nicht säen und dennoch ernten, das gestehe ich einzig den Vögeln und anderem Getier zu - keinesfalls Dealern, auch nicht, wenn sie aus den lockeren 60ern sind, denn auch da waren deren Konsumenten schon die Verlierer.
Oder bin ich jetzt etwa spießig - ich glaube nicht!!!
3 Kommentare: da fragt man sich wer wirklich die verrückten sind Mit Chattahoochee ist Mick Jackson ein erschütternd guter Film gelungen, bei dem am Ende nur Fassungslosigkeit beim Zuschauer zurück bleibt.
Zu Anfang des Films erfahren wir, dass der Protagonist Emmet Foley Soldat im Korea-Krieg war. Offensichtlich hat er Probleme sich in der Gesellschaft wieder zurecht zu finden. Er scheint innerlich tot und einziges Ziel für ihn ist es sich umbringen zu lassen, damit seine Frau das Geld von der Lebensversicherung bekommt. Er leidet an einem Kriegstrauma, aber will es werder sich selbst noch anderen eingestehen. Er veruscht durch anscheinend palnloses umher schießen in der Nachbarschaft die Polizei dauzu zu bringen ihn zu töten. Doch eigentlich ist dieses Verhalten ein Hilfeschrei und ein Zeichen dafür, dass er seelisch am Ende ist, aber das erkennt keiner.
Um die Probleme von Kriegsveteranen geht es zwar bei diesem Film nicht vordergründig, doch trotzdem wird kurz aber anschaulich gezeigt, was der Krieg an seelischem Schaden anrichten kann. Auch im Verlauf des Films wird durch Erzählungen Emmets angedeutet, dass der Krieg aus ihm einen gebrochenen Mann gemacht hat, z.B wenn er Walker (zu dem komme ich gleich noch mal) vom Sex mit seiner Frau erzählt.
Und so wie Emmet geht es vielen Krigsveteranen, auch aus anderen Kriegen wie dem Vietnam-Krieg, um eines der bekanntesten Beispiele zu nennen. Nachdem seine Versuche sich erschießen zu lassen und sich selbst zu erschießen missglückt sind wird Emmet in eine Anstalt für Geisteskranke gebracht, aber auch da wird ihm nicht geholfen. Anstatt den Patienten zu helfen werden sie behandelt wie Vieh und sind der Willkür der Wärter ausgeliefert. Eindrucksvoll, aber zugleich erschreckend realistisch werden dem Zuschauer die Zustände in solchen Anstalten zu der Zeit um 1955 vor Augen geführt. Es ist kaum zu glauben wie Menschen mit Menschen umgehen und man fragt sich ob nicht die Wärter und "Doktoren" eingesperrt werden sollten, so wie sie mit menschlichem Leben umgehen. Zu keiner Zeit wirkt das Gezeigte überzogen oder unrealistisch, was vor allem an der lobenswerten schauspielerischen Leistung aller liegt.
Aber der Film beschränkt sich nicht nur darauf auf diese Zustände aufmerksam zu machen, sondern legt sein Augenmerk besonders auf die Entwicklung Emmets. Als er in Chattahoochee ankommt ist Emmet gebrochen und rennt vor sich selbst davon. Doch im laufe des Films ändert sich seine Einstellung. Zuerst dringt Walker, ein anderer Insasse, zu ihm durch und es entwickelt sich eine Freunschaft. Ihm gegenüber öffnet sich Emmet und redet sich seinen Frust von der Seele, auch wenn Walker nicht immer der beste Zuhörer ist.Dann, angetrieben durch die ständigen Drangsalierungen der Wärter findet Emmmet eine neue Aufgabe im Leben und somit auch neuen lebensmut, in dem er es sich zum Ziel macht auf diese menschenunwürdigen Verhältnisse aufmerksam zu machen.Immer wieder gibt es auch Anspielungen auf Gott und während seine Eltern für ihn beten, aber bis auf seine Schwester, nicht selbst zur Tat schreiten, entscheidet sich Emmet nicht länger darauf zu warten das Gott ihm hilft, sondern beginnt selbst zu handeln.
Alles in allem ist der Film fesselnd und lässt einen leicht verstörten Zuschauer zurück, der sich fragt wer wirklich die Verrückten sind.
keiner wirklich keiner is besser ...jetzt mal im ernst...ausser lost in space und das fünfte element, die herr oldman eher für seine brieftasche als für seine ansprüche gedreht hat ist er in ?jedem viel die absolute übermacht...auch in diesem streifen der mit guten darstellern einer wahren storyx und einer guten atmo aufwartet, spielt er selbst größen wie dennis hopper locker an die wand...einfach unglaublcih...zeiht ihn euch rein..mööp
EXCELLENT GARY OLDMAN !!!!! I love this film, Gary Oldman is the better actor of worlwide.. because he is unique "chameleon". I'm very in love Gary Oldman, this film is a true story, Gary is remarkable, he has a lot expressions, emotions. I recommende you this film. What's more the musique of film is very amazing !
1 Kommentare: Kultfilm Die pubertierende, frühreife CeBe wächst in einem absolut zerrütteten Elternhaus auf. Ihr Vater, ein Truckfahrer, verursachte mit seinem Laster in betrunkenem Zustand einen tödlichen Unfall mit einem Schulbus und sitzt im Gefängnis. Ihre drogensüchtige Mutter hat derweil einen Liebhaber. CeBe raucht, trinkt und lässt nichts aus, um cool zu wirken. Ihr Idol ist Elvis, der King. Auch sie will Musikerin werden. Ihre Einstellung ist hart, sie hat für alles einen schlauen Spruch auf Lager. Gleichzeitig nuckelt sie am Daumen. Regelmäßig geht sie mit ihrer Mutter zum Psychologen und zeichnet dort Kinderbilder. Als ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und in die alten Muster, gestrickt aus Gewalt und Alkoholismus zurückfällt, kommt es zum Eklat. CeBe zieht desillusioniert die schockierende Konsequenz...
Der Film beeindruckt mich vor allem durch die Figur der CeBe und die Musik von Neil Young. Dennis Hopper führt Regie und spielt den Vater.
5 Kommentare: Ein absolutes Meisterwerk Der Film ist ganz großes Kino. Die Darsteller sind grandios.
Bruno Ganz als verzweifelter Todkranker und Dennis Hopper als innerlich zerissener Cowboy in Hamburg. Wer Wert auf Action legt, sollte diesen Film nicht kaufen. Wer allerdings Wert auf Charakterdarsteller und absurde Szenen legt, der sollte diesen Film unbedingt kaufen. Ein Genuss sind auch alle Nebendarsteller, die hauptsächlich
durch Regisseure besetzt sind. Fazit: Der Film macht nicht unbedingt fröhlich, aber ist ungeheuer intensiv
und nachhaltig.
Zutiefst depressiv Nachdem ich alle Ripley Romane gelesen hatte, freute ich mich über eine inzwischen historische Interpretation von Wim Wenders, zumal mit Bruno Ganz in der Hauptrolle. Zu meiner Entschäuschung verlief der Film aber in immer mehr Melancholie, Zweifel und Depression, ganz anders als das Buch und die modernere Version mit John Malkovic. Ich kann die DVD leider nicht empfehlen, und habe nach einer Stunde der Qual abgeschaltet...
nicht so überzeugend wie andere Wenders-Filme Ich bin durchaus ein Wenders-Fan, doch dieser Film hat mich etwas enttäuscht. Das mag daran liegen, dass ich zuerst "Ripley's Game" (das Buch, das auch diesem Film zugrunde liegt) von Liliana Cavani mit John Malkovich gesehen hatte und vor diesem Hintergrund deutlich wird, dass "Ein amerikanischer Freund" als Thriller nicht wirklich funktioniert. Der Titel macht auch schon deutlich, dass es Wenders um die Freundschaft der beiden Männer ging und weniger um den Krimi.
Hinzu kommt, dass Dennis Hopper zwar zweifellos eine faszinierende Austrahlung hat, der man sich kaum entziehen kann, nur nimmt man ihm nicht für eine Sekunde die Figur des kunstsinnigen Ripley ab, überhaupt nicht. Hopper spielt in dem Film auch gar nicht, er IST. Malkovich ist als Ripley dagegen sehr überzeugend, seine distinguierte, feinsinnige Art, die gewisse Arroganz, man glaubt ihm, ein Kunstkenner zu sein, man glaubt ihm auch seine Raffinesse und sein durchtriebenes Werk.
Für meinen Geschmack funktioniert auch der von Wenders in den Vordergrund gestellte Freundschaftsaspekt nur teilweise. Dass die Chemie zwischen Bruno Ganz und Dennis Hopper nicht richtig stimmte, dass Dennis Hopper nie nüchtern am Set war und seine Fahrigkeit der absoluten Genauigkeit bis ins kleinste Deatail eines Bruno Ganz diametral entgegenstand, findet in dieser "Unwucht" sicherlich seinen Niederschlag.
Denjenigen, die einen von vorn bis hinten spannenden Wenders auf Basis einer guten Story sehen wollen, empfehle ich "Paris, Texas" und "Don't Come Knocking".
Diejenigen, die sich auf das heute sehr seltene Abenteuer eines überaus langsamen Erzählrhythmus mit langen Einstellungen einlassen und dabei das Thema Männerfreundschaft in Szene gesetzt sehen wollen, denen empfehle ich den wunderbaren "Im Lauf der Zeit".
Empfohlen seien natürlich auch der wunderbare "In weiter Ferne, so nah" und "Bis ans Ende der Welt".
Ein Thriller-Kunstwerk "Der amerikanische Freund" ist ein, viel zu selten im allgemeinen Kanon des deutschen Films auftauchendes Werk aus den "goldenen" 70er Jahren des BRD-Films. Dabei ist Wim Wenders etwas geglückt, dass nur wenigen gelingt: Ein Thriller der sich jenseits seiner Genre-Konventionen als Kunstwerk bezeichnen lässt.
In stimmungsvoller Ruhe, die an Hitchcocks bestem Film "Vertigo" erinnert und vor dem Hintergrund eines irreal erscheinenden Hamburgs und eines Metro-Paris entwirft er in eindrücklich behutsam gewählten Bildern das Potrait eines sich selbst ausgelieferten Mörders.
Der Einsatz der Musik ist klug gewählt und Dennis Hopper als Freund/Feind-Dämon, Bruno Ganz als introvertiert verzweifelter Todkranker balancieren sich so gekonnt auf dem schmalen Seil der städnig von diesem Film ausgehenden, gefahrvollen Stimmung, dass man direkt wieder an das enorme Talent von Wenders erinnert wird.
"Der amerikanische Freund" ist großartig kunstvolles Spannungskino, hinter dessen geruhsamer Fassade ein angedeutet industrielles oder im Mechanismus der entfremdeten Familie liegendes Monstrum lauert. Eine Perle im sowieso schon größtenteils cineastisch beachtlichen deutschen Kino der 70er Jahre.
?Regisseure sind die größten Gauner? - das meint der deutschstämmige Filmemacher Wim Wenders, bekannt für Werke wie ?Der Himmel über Berlin", oder ?Paris, Texas". In diesem frühen und zu seinen besten Filmen zählenden Werk nahm er sich den 3 Ripley von Patricia Highsmith vor - und verärgerte die gute Dame anfangs sehr.
Jeder anständige Literatur -, oder Filmfreund kennt ihn, den unmoralischen, aber überaus sympathischen Schurken, bereits dargestellt von Leinwandgrößen wie Alain Delon, John Malcovich; oder neulich vom aufstrebenden Matt Damon. Highsmith hat den geliebten Detektiven und Kommissaren nicht nur einen netten Gegenpol vor die Nase gesetzt, sie hat auch alle Gesetze der Kriminalliteratur pulverisiert. Ripley war klar ihre Lieblingsfigur - und da setzt ein junger deutscher Regisseur, den sie aus Mitleid die Rechte an ihrem damals neuestem Ripleyroman überlassen hatte einen (nach den Dreharbeiten zu ?Apocalypse Now") vollkommen kaputten Dennis Hopper ein, der konfuse Sätze in ein Diktiergerät spricht und auf einem frisch verpackten Billardtisch desillusioniert die Bälle umherkullern lässt. Doch gerade diese Änderung bringt dem Film seine vollkommene Existenzberechtigung ein, er ist nicht bloß eine seelenlose Nachfilmerei des Romans, sondern ein eigenständiges, intensives Werk geworden, dass Herrn Wenders ein ?First Class" - Ticket zu Francis Ford Coppola höchstpersönlich verschaffen sollte.
Weil er sich ihm gegenüber überaus unhöflich benommen hat, verwandelt Tom Ripley den todkranken Jonathan Zimmermann in einen Auftragskiller - denn mit dem hohen Honorar könnte dieser Frau und Kind nach seinem Ableben ein schönes Leben ermöglichen.
Anders als Highsmith, die sich mehr für die Wandlung vom Familienvater zum Mörder interessiert, steht bei Wenders klar die faszinierend ungewöhnliche Männerfreundschaft im Vordergrund - fantastisch illustriert von Dennis Hopper und Bruno Ganz. Die im Film etwas unglaubwürdigere Mutation zum Killer wird durch die reine Spielfreunde der komplett unterschiedlichen Schauspielmeister mühelos hinweggeblasen. Hopper ist zwar ein ganz anderer Ripley als Alain Delon in ?Nur die Sonne war Zeuge", doch die Intensität der Darstellung vollbringt das Kunststück aus gegebenen Charakterstücken eine vollkommen neue, nicht minder interessante Figur herauszuschälen. Ganzs Portrait des todkranken Zimmermann bleibt nahe bei der Vorlage, ist aber kaum weniger herausragend.
?Der amerikanische Freund" ist durchweg dreckig und gemessen am Alter sehr schnell geschnitten. Hamburg, New York und Paris verschmelzen bei Wenders zu einer einzigen, riesigen, auswegslosen Stadt, in der die Baussubstanz einander gleicht. Seine ausgefeilte Farbdramaturgie bleibt im deutschen Kino der 70er unerreicht, ebenso die Schilderung des schrittweisen Identitätsverlustes.
Die DVD aus der ?Wim Wenders Edition" von Kinowelt ist technisch (anamorphes Bild & 5.1 Ton) einwandfrei und bietet u.a. einen (etwas zähflüssigen) Audiokommentar von Dennis Hopper und Wenders selbst, ein ausführliches Interview (ca.25 min) und zahlreiche geschnittenen Szenen (kommentiert). Vorbildliche DVD!
5 Kommentare: anders als erwartet aber unterhaltend Wer einen Film im Stil von " The Fast And The Furious" erwartet, wird sehr schnell enttäuscht sein. Alle anderen, die weniger Wert auf Autorennen, aber mehr auf Story legen, werden ihren Gefallen daran haben.
Ronnie Purnell ( Dennis Hopper) war eine Art Robin Hood. Als Gegner des Vietnamkrieges hatten er und seine Frau die US Armee um deren Sold gebracht und an die Armen verschenkt. Doch der letzte Coup ging schief, seine Frau starb und er landete für 30 Jahre im Knast. Darryl ( Fred Ward), der bei den Überfällen half, hatte sie verraten und zieht nun Ronnies Sohn wie seinen eigenen auf. Doch Darryl ist ein echtes Schwein und wartet nur darauf, bis Ronnie, nun ein älterer Herr, wieder auf freiem Fuß ist.
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Matt, der Enkel Ronnies,gut mit dem Ex- Knacki auskommt und ist ihm sogar bei seinem Rachefeldzug behilflich...
Insgesamt ein eher ruhiger Film um Rache, schöne Autos und um Familienbande. Dennis Hopper als gutmütiger und cooler Großvater und Chris Carmack als draufgängerischer Enkel sind ein gutes Team, nicht zu vergessen, der gute alte Pontiac GTO ( the judge).
Fazit: Gucken lohnt sich also doch auch wenn es keine Autorennen gibt, so kann man sich wenigstens auf eine gute Verfolgungsjagd mit der Polizei freuen. 5 sterne kann ich leider nicht geben, weil das gewisse etwas leider gefehlt hat und man sich mit der Musik im Film etwas mehr Mühe hätte geben können.
Go Go GTO Bei "Fast & the Furios" war ich so enttäuscht, dass ich nach einer halben Stunde wieder ausgemacht habe...hässliche Prollkarren, dünne Story.
Bei "The Last Ride" allerdings ist die Story nicht von Anfang bis Ende durchschaubar, und dass alle Schlüsselpersonen GMFahrzeuge fahren, ist angesichts des Fakt, das es ein Werbefilm für den GTO ist, auch zu verschmerzen.
Hopper hat gut gespielt, aber der wahre Star des Films ist natürlich der 69er "Judge", der leider zu kurz kommt, in meinen Augen.
Der neue GTO wird auch nicht übermäßig gelobt, gleich gehörig aufgetunt (entgegen eines Kommentars muss ich sagen dass zumindest der Motor aus dem normalen GMRegal stammt, also durchaus tunebar ist!) und der Film kommt sehr realistisch rüber. Mir hat er gut gefallen. Nicht sehr gut, weil doch noch ein wenig flach, aber als gediegen Abendunterhaltung gibt es wenige Autofilme die besser gemacht sind.
Verstehe die anderen nicht! Hi
Also der Film ist an sich nicht schlecht ! Aber da wir alle schon ala "fast and furios" verwöhnt sind ist das natürlich anders also keine AUTO RENNEN!:-( aber dafür eine Gute Story und SCHÖNE FRAUEN mit einer guten geschichte!
Kauf lohnt sich ohne zweifelP.s. Film öfter Anschaun ;-)
Großes Gähnen !! das cover verspricht viel , hält nichts . das auto sieht toll aus und ist auch im film zu sehen ,das war's dann auch .
mittelmässige fernsehware mit mittelmässigen schauspielern.
dennis hopper hat auch nur eine mimic und war eigentlich noch nie richtig gut
Mittelprächtiger Style von Fast and the Furious Mit "The Last Ride" hat Rob Cohen nur einen mittelprächtigen Film im Style von "Fast and the Furious" geschaffen. Teilweise zwar gute Action mit getunten Auto's. Doch kommt einfach nicht das Flair von einem packenden Actionstreifen rüber.
Mit Dennis Hopper hat man sich zwar einen Bekannten ins Boot geholt. Doch das alleine reicht nicht. Am besten gefällt neben Hopper das junge Talent Chris Carmack.
Oft kommen Fragen auf. Beispiel: Woher hat man 3 Stunden nach der Premiere vom GTO 2004 passende Tuningteile?
Letztendlich wird der Film zu schnell erzählt. Es sind zu große Sprünge zwischen den Szenen. Daraus kommt auch die Spieldauer von nur knapp mehr als 80 Minuten.
Fazit: Kein Muss aber ein Kann | Nur was für echte Autoaction- oder Dennis Hopper-Fans Filmfehler: 0 Storyfehler: mehrerer kleine Szenen die Fragen aufkomme lassen Schauspieler: Hauptdarsteller Note 2 | Nebenrollen Note 3- Story: Potenzial Note 2+ | Ausschöpfung Note 4 Suchtfaktor: gering
Das Leben des Brian ist eine religiöse Satire, die keine spezifische Religion oder Religionsführer (sagen wir einmal Jesus von Nazareth) verulkt. Es ist vielmehr ein Film, der sich einen Spaß daraus macht, religiösen Fanatismus und Heuchelei zu karikieren. Als der Film 1979 in die Kinos kam, sahen das jedoch bei weitem nicht alle Zuschauer aus diesem Blickwinkel, der Film wurde vielmehr, sagen wir es vorsichtig, kontrovers diskutiert.
Das Leben des Brian erzählt die Geschichte eines Burschen namens Brian (Graham Chapman), der an einem 25. Dezember geboren wurde -- in einer Scheune, unweit eines weitaus bedeutenderen Futtertroges in Betlehem. Fälschlicherweise wird er immer wieder für den Messias gehalten und somit manipuliert, ausgebeutet oder auch mal beschimpft. Und das von den verschiedensten religiösen und politischen Fraktionen.
Besonders einprägsame Momente sind beispielsweise die Eingangssequenz (mit einem Shirley Bassey ähnlichen James-Bond-Eingangssong), die Szene im Kolosseum von Jerusalem, in dem die erbitterte Feindschaft der jüdischen Widerstandsgruppen untereinander erklärt wird (es kämpft die Volksfront von Judäa gegen die Judäische Volksfront) sowie der Auftritt des lispelnden Pontius Pilatus (Michael Palin). Über alledem stehen natürlich die Angriffe auf den Fanatismus, in dem sogar der Verlust einer Sandale als religiöses Zeichen gewertet werden kann.
5 Kommentare: Ein leider kaum bekanntes Meisterwerk ! Eine Kleinstadt in den Südstaaten der USA Ende der vierziger Jahre: Ein weißer, angesehener Geschäftsmann erschießt auf brutale Weise ein zwölfjähriges, schwarzes Mädchen, dessen Bruder bei ihm auf Abzahlung ein Auto kauft und und sich wegen des schlechten Zustands des Fahrzeugs weigert, die erste Rate zu entrichten. In der Konsequenz wird der Täter, der der Meinung ist, daß ?Ganze? sei nur eine Bagatelle und er könne sich billig herauskaufen, verhaftet und vor Gericht gestellt. Das hat zur Folge, dass sich dieser uneinsichtige Mann, der sich durch sein Handeln aus seiner eigenen Welt herauskatapultiert hat, durch seinen immer schon latent vorhandenen Haß auf Schwarze und Andersdenkende zum Psychopaten entwickelt, dessen Wut weder vor seiner Mutter, seiner Frau oder seines Anwalts haltmacht. Nachdem er seine Mutter und seinen Anwalt getötet hat, richtet er zum Schluß sich selbst.
In diesem ?kleinen? Film spielt Dennis Hopper mal wieder einen schwerstgestörten Menschen. Aber diese Rolle ist wirklich bemerkenswert, da hier nicht plakative Agressivität im Vordergrund steht, sondern das Fehlen jeglicher sozialer Kompetenz. Den gegenteiligen Part übernehmen Schauspieler wie Barbara Hershey und vor allem Ed Harris, der - normalerweise eher physisch aktiv - hier außerordentlich zurückhaltend und sehr feinfühlig agiert. Aus meiner Sicht ein großartiger Film, der Rassismus auf eine Art und Weise reflektiert, die wirklich erschüttert, weil alle Facetten - Story, Darsteller, Umgebung, Farben, Licht und Schnitt - ein homogenes Ganzes ergeben. Ein Film, der den Betrachter schockiert und ihn so schnell nicht in sein behagliches Leben entlässt.
zwei Jahre Gefängnis Das ist wohl das Ambivalente am Beruf des Schauspielers, man liebt diesen DENNIS HOPPER dafür, das man ihn im Film so schön hassen kann. Eindrucksvoll spielt er einen Geldverleiher, der an einen jungen Farbigen Geld für ein Auto verleiht. Dieser kommt mit dem Geld nicht rüber, weil das Auto schrott ist. Paris Trout (Hopper) will sein Geld holen und als er sich vor Ort nicht "angemessen" behandelt fühlt, dreht er durch und erschiesst die Mutter des Jungen und seine Schwester. Als er dann für diese Mordtaten zwei (!!) Jahre ins Gefängnis soll, dreht Paris Trout nun völlig durch.... In der Tradition der großen Filme zu dem Thema Rassismus, z.B. "In der Hitze der Nacht" mit Sidney Poitier, setzt dieser Film nun neue, "real-brutale" Akzente. Mit unglaublicher Leidenschaft verkörpert HOPPER den brutalen Rassisten TROUT, so dass man als Zuschauer nur noch mit entsetzen reagieren kann. Also, diesen Film (mit Top-Besetzung) muss man nun wirklich gesehen haben! Es zeigt sich immer wieder: die "Juwelen" sind abseits der viel beworbenen und hochgepuschten sogenannten "Blockbuster".
Starker Film, starke Darsteller Das Dennis Hopper gut in den "bösen" Rollen ist, hat er schon des Öfteren bewiesen. Aber in diesem Film passt er wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Auch die anderen beiden Haupdarsteller, Ed Harris und Barbara Hershey überzeugen und machen den Film zu einem sehenswerten Werk mit Anspruch.
Das Hauptthema: Rassenhass, der hier besonders durch die Schießszenen auf die Famile des Schuldners brutal und erschreckend realistisch wird. Auch das Verhalten des behandelten Arztes bzw. der Krankenschwester, zeigt, dass in dem Provinzdorf Andersfarbige nicht erwünscht sind.
Der Regisseur hat hier sehr gute Arbeit geleistet, denn man fühlt die Wirkung der einzelnen Szenen und wird zum Nachdenken angehalten. Ein kleiner Kritikpunkt, der im Filmverlauf etwas störend wirkt: die Liebesszenen von Hannah und Trout's Anwalt passen nicht zur "Schwere" des Themas und dem Anspruch des Films.
Dennoch 5 Sterne - Empfehlenswert
Kult Ich habe diesen Film schon mindestens 50 mal gesehen wenn es denn mal reicht. Es kommen aber immer wieder kleine Details zutage die vorher nicht aufgefallen sind. Es ist nach wie vor ein absoluter Stern am Comedy Himmel den jeder der solche Filme mag im Regal stehen haben sollte. Bei mir ist es ein muss den Film irgendwann zwischen Xmas und Sylvester anzusehen denn da pass er am besten. Mit ein paar anderen Begeisterten und dann ist der Abend gesichert. Kann eigentlich nichts schiefgehen. Ein absolutes MUSS!
Ein Meisterstück à la Monty Python! Das Leben des Brian ist eine mehr als gelungene Parodie auf religiösen Extremismus und Fanatismus. Jedes mal, wenn sie sich den Film ansehen, werden ihnen neue Pointen auffallen, da diese zum Teil gut versteckt sind. Aus diesem Grund verliert der Film auch nach mehrmaligem Ansehen nicht an Unterhaltungswert. Die gelungene schauspielerische Darbietung leistet ein Übriges. Ein Meisterstück à la Monty Python!
Inspiriert von seinem Oscar®-prämierten Meisterwerk L.A. Crash, lässt Regisseur Paul Haggis auch in der gleichnamigen Serie Schicksale im multiethnischen Millionen-Moloch Los Angeles aufeinanderprallen. In der Hauptrolle überzeugt Hollywood-Ikone Dennis Hopper als Plattenproduzent Ben Cendars. An seiner Seite glänzen u.a. die aus beliebten amerikanischen TV-Serien bekannten Schauspieler Ross McCall (Ghost Whisperer ? Stimmen aus dem Jenseits und Bones), Clare Carey (Jericho ? Der Anschlag) und Brian Tee (CSI ? Den Tätern auf der Spur).
5 Kommentare: Einfach 1a!!!! Sehr unterhaltsam und Suchtgefahr! Mehr gubt es einfach nicht zu sagen. Wer den Film gesehen und gemocht hat und/oder auch diese Stadt einfach so sehr liebt wie ich, sollte sich diese Serie nicht entgehen lassen! Ich freue mich schon auf Staffel 2!!!
Wow Wenn man einen Film sieht und man mit den Darstellern oder dargestellten Personen mitfühlen kann oder einen Bezug zu den Geschehnissen die gezeigt werden herstellen kann, kann man sagen `Donnerwetter alles richtig gemacht`.
Da ist es vollkommen egal ob dort bekannte oder unbekannte Gesichter zu sehen sind, obwohl ich ziemlich positiv überrascht war wie gut der jeweilige Schauspieler in die ihm zugewiesende Rolle passt.
Diese Serie ist in einigen Punkten schon sehr schmerzlich und abstossend, aber dies macht sie äusserst interessant und sehenswert und neugierig was als nächstes passiert kann. Man möchte fast alle Folgen in einem Rutsch durchsehen. Einzig der plötzliche Wandel der Aufnahmetechnik im Laufe der Staffel etwas gestört aber dies ist nur meine persöhnliche Sehensweise und vieleicht sogar für andere eine Verbesserung. Ich denke das hier für die Technik kein Geld mehr vorhanden war, wäre aber ein gutes Erkennungsmerkmal gewesen.
Leben und leben lassen in L.A. L.A. Crash ist eine Serie, die aus zwei Staffeln besteht und die sich an dem großen Vorbild - dem Film L.A. Crash - anlehnt. (Es ist auch der gleiche Produzent!) Genau wie dort geht es - grob gesagt - um das Leben in der Großstadt. Es geht um die Probleme der einzelnen Bewohner und um die Probleme im Ganzen. Genauer gesagt geht es um das zwischenmenschliche Dasein. Um Rassismus, Kriminalität, Drogen, Vorurteile, Armut, Hoffnung, Freundschaft, Liebe, Reichtum und auch um sehr banale Dinge. Alle Dinge, die den kleinen aber auch den reichen Mann passieren.
Zu dieser Serie braucht es eigentlich nur einen Satz: Wer den Film kennt und mag (Es ist einer meiner Lieblingsfilme!) wird auch diese Serie mögen! Sie hat vielleicht nicht den ganz großen Glamour des Films oder einiger HBO-Serien, ist aber sehr nah dran. Die Darsteller sind erstklassig (Dennis Hopper als wirrer Musikproduzent ist eine wahre Freude), die Geschichte(n) wirklich gut durchdacht und es gibt (nicht nur) ein paar fantastische Momente, die richtig ans Herz gehen.
Ich bin schon extrem gespannt, wie es in Staffel 2 weitergeht! Dann aber bitte mit mehr Extras. Einzig ein "Behind the Scenes" ist mir zu wenig.
Spannende Serie!! Eine wirklich sehr gut gespielte und filmtechnisch hervorragend umgesetzte Serie! Mit Dennis Hopper als schräger, verwirrter Musik-Produzent...!
Diverse Handlungsstränge, die sich miteinander verbinden...
Sehr zu empfehlen...
Der Name ist Programm Wer als Titel "L.A. Crash - Die Serie" verwendet, der darf keinen Vergleich zum Film scheuen. Doch das braucht die Serie auch nicht, denn hier erwartet den Zuschauer, was ihm versprochen wird, eine Serie im Stil des Filmes. Zahlreiche Plots mit ihren Protagonisten erzeugen ein Netz von Begegnungen mit mehr oder weniger wichtiger Bedeutung für jeden einzelnen Handlungsstrang. Eben so, wie man es vom Film kennt.
Wer nun allerdings 13 Folgen pure Spannung erwartet, wird enttäuscht werden. Aber wenn die Spannung einmal nachlässt, dann kann man sich immernoch an der guten Inszenierung begeistern, die Atmosphäre der verschiedenen Milieus wurde einfach sehr passenden eingefangen.
5 Kommentare: Vater Bulle und Sohn Bulle Kennen Sie das noch von Otto Waalkes? Vater Bulle und Sohn Bulle stehen auf einem Hügel und sehen im Tal eine Kuhherde. Sohn Bulle ruft: "Hey, Papa, wir rennen runter und bu---- ein paar Kühe." "Nein", sagt der Vater, Wir GEHEN runter und bu---- sie ALLE." Diese Geschichte gibt es also auch in den USA, wie wir metaphernreich in "Colors" erfahren: Mit Besonnenheit, so der ältere Cop eines Zweierteams (Robert Duvall), könne man mehr erreichen. Hitzkopf Sean Penn glaubt das nicht...
Die Bullen-Metapher (im Deutschen funktioniert die bei Polizisten natürlich noch besser als im Original) dient als Leitlinie und Klammer dieses Films über Bandenkriminalität in L.A., der sich erzählerisch bewusst im Kreis dreht. Es gibt zwar eine Haupthandlung, aber Regisseur Dennis Hopper ist Realist genug, um zu sagen, dass das beherzte Eingreifen einer Spezialeinheit das Bandenproblem nicht lösen wird. Am Ende ist es Sean Penn, der die Bullengeschichte einem neuen, hitzköpfigen Partner erzählt. Mit Eile erreicht man gar nichts, indes: Ob man mit Besonnenheit mehr erreicht, hinterfragt der Film ebenso, der damit ein trostloses und vermutlich wahres Bild der Slums von L.A. entwirft. Auch wenn die Haupthandlung gelegentlich auf der Stelle tritt, ist es irgendwie stimmig, dass der Erzählfluss ab und an genauso sinnfrei abhängt wie die zahllosen Gangmitglieder in Tunneln und Straßenecken, in die man sich lieber nicht allein bei Nacht begibt. Ich erinnere mich, 1988 gelesen zu haben, dass die Hintergründe recht genau recherchiert waren (60.000 Bandenmitglieder allein in L.A., die mit gefährlichen Handfeuerwaffen aller Art kämpfen); was sich seitdem getan hat, weiß ich nicht. Aber der Film gibt ein authentisches Bild davon, was sich aus Dummejungenstreichen entwickeln KANN (freilich nicht muss). Und er vermittelt ein überzeugendes Bild von der sozialen Situation, die dazu führt, dass die Kids keine andere Perspektive haben, als in ihrem Vierteil rasch aufzusteigen und nach dessen Gesetzen zu leben. Gleichzeitig verkitscht und verherrlicht er nicht. Er zeigt die Dinge eher, anstatt zu dozieren, flicht aber in diversen Dialogen seine Zustandsbeschreibung recht geschickt ein, ohne Zeigefinger. Es sind die Gangster und Cops selbst, die reden, und sie sind alle nicht perfekt, es gibt nicht den Dozierenden in Form eines weisen Richters oder als wer auch immer. Selbst ein Priester, der in anderen Filmen gelegentlich die Aufgabe des Moralpredigers übernimmt, ist hier von Rachegelüsten beseelt.
Am besten ist der Film immer, wenn er Bilder in Schwenks und Zooms aus der Luft heraus zeigt. Hier gelingt Hopper die Beschreibung einer Topographie des Elends, gleich zu Beginn, wenn wir während der Credits aus der Seitenscheibe heraus die Viertel sehen, durch die ein Streifenwagen fährt. Sie werden immer trostloser. Wenn gelegentlich die Kamera die Position eines Polizeihubschraubers einnimmt, zeigt sie topographisch genau, wie dicht die glänzende Skyline und die Slums beieinander liegen. Durch die Vogelperspektive bekommt man einen Eindruck, wie sich die schäbigen Häuser und Straßen in die Stadt einfügen oder eben nicht einfügen, wie sie mit der Fassade kontrastieren und in eine Steinwüste eingepflanzt sind, die das Elend am liebsten verstecken und einsperren will. Merke: Das sieht so aus, als handele es sich um eine abgeschlossene Welt, in der alle alles untereinander regeln, und darum geht es ja auch. Die wenigen eingeflochten Überblicksaufnahmen können also keine wohlige Distanz schaffen, sondern machen noch stärker fühlbar, wie verstrickt die "Jungs" in ihrer Umgegend und in ihrem Milieu sind. Das Ganze kontrastiert mit einer immer hart am Geschehen filmenden, teils subjektiven, oft beweglichen Kamera. Diese Ästhetik ist möglicherweise an dem Regisseur Robert Wise orientiert, der oftmals so gearbeitet hat; wegen des Themas mag seine filmische Umsetzung der "West Side Story" das nächstliegende Vorbild sein. Es wird auch bei Hopper klar: Niemand kann entkommen.
Ein paar seltsame Schwächen hat der Film allerdings, die ihn den fünften Stern kosten: Eine Vokuhilafrisur von Manuela Conchita Alonso und den Elektropop mit dem Charme von Klospülungsgeräuschen mag man noch als 80er-Stilsünden durchgehen lassen. Deutlich bedauerlicher ist, dass Hopper in der Polizisten-Handlung immer wieder ein paar Klischees und Versatzstücke zuviel drin hat. Das Motiv des Hitzkopfs und des besonnenen Polizisten ist nicht gerade neu, und in den Actionszenen setzt Hopper ein bißchen zu oft auf vordergründige Effekthascherei, was dem Thema und dem gelungenen Rest des Filmes nicht angemessen ist: Bei einer Verfolgungsjagd überschlagen sich Autos in Zeitlupe und explodieren ein bißchen zu spektakulär; ein Gangster fliegt ein bißchen zu artistisch in Zeitlupe in ein Glasfenster und über einen Tisch; die anschließende Prügelei in einer Küche zeigt zu reißerisch, wie die Kontrahenten mit Schmackes in Essenssachen segeln und Töpfen mit kochendem Wasser ausweichen müssen (oder dies eben nicht mehr können). In solchen Szenen ist "Colors" nur ein 08/15-Actionfilm à la Joel Silver oder Jerry Bruckheimer. Schade - aber ansonsten ein gelungener, realistischer, harter Streifen.
mega lanweilig tut mir leid, aber der film ist megalangweilig.
er zieht sich hin , hat keinen spannungsaufbau und die knallharte gang-szene wird etwas verniedlicht.........
der film kann die harte realität in keiner weise
widerspiegeln und ist somit sinnlos, denn auch zur reinen unterhaltung taugt er nichts.
kein wunder das hopper danach nicht merh allzuviel regie geführt hat.
absolut keine kaufempfehlung !
Spannender Cop-Film Spannung pur und gar nicht mal so hohl wie andere actionreiche Cop-Filme präsentiert sich Colors. Einem vor der Pension stehenden Polizisten wird ein junger Cop mit wesentlich agressiveren und kompromissloseren Methoden zugeteilt. Das alles spielt in der LA-Bandenszene, die sich tatsächlich zu jener Zeit so wie in dem Film darstellt: Von Hass animiert gab es zahlreiche Bandenkriege. Umso mitreißender also, dass McGavin, der brutal in dieses System schlagen will um Sicherheit in die Stadt zurückzubringen, ein Auge auf eine schöne Frau, die mitten in der Bandenszene ist, wirft und sich ein Eigentor schießt. McGavin hat neben vermeintlich "hölzernen" Seite, auch menschliche Aspekte, die einen auf seiner Seite stehen lassen. Insgesamt ein mitreißender Film, der es Wert ist zu sehen. Zudem wird nicht wie so oft irgendetwas stilisiert (z.B. böse Banden - gute Cops oder dergleichen) oder idealisiert, das macht den Film umso interessanter. Die entstehende Action hat keinen Selbstzweck, sondern stellt die Atmosphäre und Einstellungen innerhalb der Menschen deutlich dar.
Sehenswert, tiefgehend - 5 Sterne.
Ganz schön Hölzern! Das Dennis Hopper ein guter Schauspieler ist wissen wir! Aber als Regisseur kann man ihn nicht so ein großes Talent nachsagen wie dieser Film beweißt!
Hopper versuchte sich mit diesem Drama an einem ambitionierten Thema und scheitert an seinen nicht vorhandenen Regie Künsten!
Da ändert es auch nichts daran das er solch begnadete Darsteller wie Robert Duvall und Sean Penn in den Hauptrollen besetzte , denn auch wenn diese beiden eine perfekte vorstellung geben bleibt dieser Film herrlich distanziert!
Es kommt nicht einmal so ein packendes Gefühl auf und letztendlich bleibt die Problematik der Story doch etwas auf der Strecke und somit kratzt dieser Film nur an der Oberfläche!
Sicherlich ist "Colours" kein schlechter Film aber in punkto Inzenierung so hölzern wie Spargel aus der Dose!
Die DVD reiht sich eben so in den typischen MGM Fokus ein:Schlechtes Bild und Ton und null Extras ausser den typischen Trailer.
Film:*** Bild.** Ton:** Extras:*
Eine Klasse für sich! Colors ist ein Cop- Thriller der besonderen Art. Vom Inhalt ähnlich wie Menace II Society und Boyz 'n' the Hood, wird die Geschichte in diesem Streifen aus Sicht der Polizisten Hodges (Robert Duvall) und McGavin (Sean Penn) erzählt. Anders als in den erwähnten Filmen, dreht sich die Geschichte nicht ausschließlich um die Gangs, sondern vielmehr um den Bereich der Cops. Während Hodges ein eher ruhiger und besonnener Vertreter seines Fachs ist, ist der junge McGavin (noch) ein echter Heißsporn, der sich schnell einen Ruf als harten Hund erarbeitet. Aus diesem Grund wird nun auch auf ihn seitens der Gangmitglieder Jagd gemacht, in die er letztlich auch seinen alten Partner Hodges hineinzieht.
Ein grandioser Film, der sich deutlich von anderen des Genres absetzt. Gerade Sean Penn blüht in der Rolle des brutalen und unerfahrenen Cops auf. Aber auch Robert Duvall besetzt seine Rolle vorzüglich.
Für dieses Werk spreche ich eine unbedingte Empfehlung aus.
1 Kommentare: solider serienkillerthriller. prophet's game ist die geschichte eines alternden cops, der vor jahren einen serienkiller zur strecke gebracht hat, und plötzlich wieder botschaften von eben diesem erhält. natürlich häufen sich bald die morde und zweifel am damaligen ergreifen des killers werden laut.
der ganze film sieht mir doch sehr nach tv produktion aus. das muss nichts schlechtes sein, aber gerade in diesem genre ist es kein qualitätsmerkmal.
zwar ist dieser thriller etwas blutiger als gedacht, aber alles in allem doch recht bieder. trotzdem fand ich ihn nicht schlecht, was vielleicht mit der präsenz von dennis hopper zu tun hat.
er ist dann auch schauspielerisch das einzige highlight. die ehemaligen serienstars zimbalist und perry legen jedenfalls keine gute leistung hin, auch die nebendarsteller agieren am unteren rand der schauspielkunst. die dialoge wirken sehr gekünzelt, und aufgesetzt.
die story ist gut durchdacht und überrascht am ende.
die tv tauglichen goresequenzen wurden......naja... tv gerecht umgesetzt:-) bestenfalls fsk 12 niveau, aber immerhin mehr als bei anderen thrillern gleicher machart. vor allem das ende ist auch hierbei am effektvollsten. alles in allem also ein ruhiger unaufgeregter tv thriller der recht solide und gediegen daherkommt. für fans des genres allemal einen blick wert.
In Blue Velvet wirft David Lynch einen Blick hinter die weißen Palisadenzäune Kleinstadt-Amerikas und bringt eine korrupte Schattenwelt aus Boshaftigkeit, Sadismus und Wahnsinn zum Vorschein. Gleich von der Eröffnungsszene an verwandelt er die Postkartenbilder von Mittelklasse-Eigenheimen und von Bäumen gesäumten Straßen in eine traumartige Vision, die an einen Albtraum grenzt.
Nachdem sein Vater in einer geradezu übernatürlich gruseligen Sequenz zusammenbricht, kehrt ein College-Student (Kyle MacLachlan) nach Hause zurück und findet durch Zufall auf einem leeren Grundstück ein abgeschnittenes menschliches Ohr. Mit der Unterstützung eines unschuldig-süßen Highschool-Mädchens (Laura Dern) wird er zum Nachwuchsdetektiv und gerät in eine erschreckende, jedoch aufregende Welt von Voyeurismus und Sex. Er wird immer tiefer in die brutale Welt des Drogendealers und Erpressers Frank hineingezogen, der wie vom Wahnsinn getrieben, von einem Obszönitäten brüllenden Dennis Hopper gespielt wird. Konfrontiert mit reiner, unerklärlicher Bösartigkeit verliert er seine Unschuld und seine moralische Orientierung. Eine auf geradezu erschreckende Weise verzweifelte Isabella Rossellini ist Hoppers Sexsklavin und wird zu MacLaughlins heimlicher Geliebten, während sich Dean Stockwell durch seine Rolle als Hoppers angeblich weltmännischer Kumpel schnurrt.
5 Kommentare: Licht und Schatten Bisher habe ich nicht viele Filme von Lynch gesehen, wenn ich jedoch nach dem Großteil der Filmfans gehe, so liegen die Meisterwerke noch vor mir ( Mulholland Drive, Lost Highway ). Und ich bin gewillt den Leuten zu glauben, denn Blue Velvet ist alles andere als perfekt.
Der Film ist ein Wechselbad der Gefühle. Mal staunte ich wirklich wegen dem was ich dort auf dem Bildschirm sah, aber mindestens genauso oft konnte ich einfach nur den Kopf schütteln ob einer weiteren total unlogischen Szene. Aber der Reihe nach.
Das die Filme von Lynch meistens sehr viele Interpretationen zulassen ist mir bewusst. So konnte man auch in Blue Velvet manchesmal seine eigenen Vermutungen anstellen, was mit dieser oder jener Kameraeinstellung gemeint sein sollte.
--- SPOILER! ---
Ein Beispiel wäre an dem Abend als Kyle Laura zum ersten mal begegnet und beide die Straße entlang gehen. Dabei sieht man auf der rechten Seite einen dicklichen Mann stehen, welcher einen kleinen Hund an der Leine hält. Die Kamera verharrt für einen ganz kurzen Moment auf diesem Charakter und schwenkt dann wieder zu den beiden Personen die auf dem Gehweg vorbeigehen. Mir ist aber schon dort aufgefallen das der Mann quasi falsch steht. Er steht auf einer Rasenfläche und der Hund auf dem Gehweg. Eigentlich müsste es ja andersherum sein.
--- SPOILER ENDE! ---
Jetzt aber zum eigentlichen Film. Die Schauspieler spielen bis auf wenige Ausnahmen solide. Laura Dern kann man keinen Vorwurf machen. Auch Isabella Rossellini als Sängerin macht einen ordentlichen Eindruck. Doch wo es Licht gibt ( Hopper ), existiert meist auch Schatten ( Kyle MacLachlan ). Dieser spielt bis auf wenige Ausreisser so emotionslos das man ihm am liebsten zurufen möchte, es doch einfach mal mit mehr Mimik zu versuchen. Ich will mir da jetzt nicht zu sehr ein Urteil erlauben, aber das war in meinen Augen eine klassische Fehlbesetzung. Und dann gab es, wie oben schon erwähnt, Szenen die jeder Logik wiedersprachen
--- SPOILER! ---
Als der Hauptcharakter im Fahrzeug auf eine Tour mitgenommen wird und die Gruppe auf einem Feld anhält, will sich Hopper erneut vor den Augen von MacLachlan an Rossellini vergehen. Das MacLachlan dann Hopper anschreit ( wow, ein Gefühlsregung ) er solle es unterlassen und ihm dann zur Krönung noch eine reinhaut ist völlig aus der Luft gegriffen. Niemand, wirklich niemand würde sich etwas deratiges in dieser Lage trauen, wenn ihm auch nur ein Stück an seinem Leben liegt.
--- SPOILER ENDE! ---
Das positive an dem Film kann man an zwei Punkten festmachen. Der erste ist defintiv der Soundtrack mit einem sehr schönen Blue Velvet als Theme. Der zweite Punkt betrifft Dennis Hopper. Selten hatte ich in letzter Zeit so ein beängstigendes Gefühl bei einem Charakter. Er spielt sich wahrhaftig die Seele aus dem Leib. Man nimmt ihm die Figur in jeder Sekunde ab und so ist es auch nicht verwunderlich das die Szenen in denen Hopper auftritt zu den besten des gesamten Films gehören. Diese zwei Sachen retten das Werk vor dem Durchschnitt.
Gut und heftig habe den Film zwar schonmal vor Jahren gesehen, ihn aber nicht mehr ganz im Gedächtnis gehabt.
Es wird gezeigt. Tolle Darstellung von hochrangigen Schauspielern (damals wohl tlw. unbekannter) einer recht bizarren Welt mit teilweise überspitzen Charakteren.
Ein Kultfilm den man gesehen haben sollte. Zuviel Sex wird nicht gezeigt, aber es ist auch kein Keuscheitsfilm (Moralapostel sollten ih meiden).
Die Zugaben geben gute Hintergründe über die Entstehung des Films und technisch hatte ich nichts auszusetzen.
Dennis Hopper in seiner besten Rolle "Blue Velvet" war mein persönlicher Einstieg in die Welt des David Lynch und ist ein überragender Psychothriller mit einer für Lynch verhältnismässig stringend aufgebauten Story, die sadomasochistische, fetischistische und voyeuristische Motive kongenial in die Handlung und die Bilder integriert. Hier wird kein fader Krimi mit sexuellen Motiven aufgepeppt, erotische Motive sind hier wirklich ein Teil der Handlung, ja mehr noch, die Erotik und die Emotionalität der Figuren machen erst den eigentlichen Thrill aus. Es ist im Grunde vor allem ein Film über das Erwachsenwerden, über Sexualität und Verführung, über Verborgenes und Verdrängtes. Isabella Rosellini ist wunderbar als verführerische wie verletzliche femme fatal, Laura Dern verkörpert überzeugend das All-American-Girl. Und Dennis Hopper liefert in dem Film als hochgefährlicher Gangster und Psychopath Frank Booth seine absolut beste Leistung ab, er beherrscht jede Szene, in der er auftritt, spielt alle anderen an die Wand. Der Film ist klasse, aber Dennis Hopper spielt wirklich dermassen gut, dass der Film ohne ihn wahrscheinlich trotz aller Qualitäten nur halb so gut wäre.
Gäähhhhn,was soll hier bitte begeistern? Vorweg,ich bin ein großer Fan von Lynch,vor allem Lost Highway und Mulholland Drive haben mich fasziniert und ich schaue sie mir immer wieder gerne an,weil sie mich in diese verwirrte Welt bringen in der man immer wieder nach neuen Details und Antworten sucht und die Atmosphäre ist unvergleichlich.Von Twin Peaks will ich garnicht schreiben ein Meisterwerk,das beste was im Tv jemals lief.23 Jahre nach Veröffentlichung habe ich nun gestern Blue Velvet gesehen,das angebliche Meisterwerk von Lynch und ich fand den Film zum einschlafen.Atmosphäre keine!,Langeweile,OJe ein Ohr wird gefunden,ein Junger mann recherchiert,findet masochistische Sängerin,bösen Gangster bla,bla,bla.Ja es handelt alles in einer netten kleinen Vorstadt,sämtliche Schauspieler langweilten mich,bis eventuell auf Hopper.Action gleich Null,Tiefgang gleich null.Hilfe-ich war froh als es vorbei war-Einmal gesehn reicht fürs ganze Leben.Vielleicht hat der Film vor 23 Jahren geschockt oder begeistert,aber mich hat er nur gelangweilt und kann in keinster WEISE mit den Nachfolgefilmen von Lynch mithalten.Absolut nicht sehenswert,2 Sterne weil Lynch danach so geniale Filme gemacht hat.
Eigenartige Machart aber ... wenn man Lynch Fan ist .... Seltsame Machart , eben ein weiteres Lynch Machwerk ( Ala Twin Peaks ) Mir gefällts recht gut