5 Kommentare: Kein Höhepunkt im Film - Unspektakulär Die Story an sich schien interessant. Aber zwischenzeitlich war man sich nicht sicher: Glaubt der Vater der eigenen Ehefrau (die im Körper der Tochter steckt) oder nicht? Zu alle dem kam dies auch nicht so recht überzeugend rüber. Wenn unsereiner so eine Geschichte erzählt bekäme, würde ich mich etwas anders verhalten....ich weiß nicht, woran diese Unglaubwürdigkeit gelegen hat, aber dieses Gefühl überkam nicht nur mich, sondern auch meinem Freund. Vielleicht lag es einfach an dem Zwiespalt des Vaters, dass er eigentlich seine Frau vor sich hat, aber den Körper der eigenen Tochter vor Augen. Er kann sie nicht einfach küssen oder all die Dinge tun, die er mit seiner Frau genossen hat. David Duchovny wirkte auf mich, als hätte er Valium geschluckt....ganz komisch war seine Rolle oder gar seine Darstellung. Vielleicht liegts auch am Drehbuch und an den Forderungen des Regisseurs. Die Schauspielerin, die die Tochter spielt, hat sich da ein bißchen mehr ins Zeug gelegt und wirkte überzeugender....ihre Rolle war am Besten gespielt.
Das Ende war auch ein wenig enttäuschend. Man hat gar nicht gemerkt, dass das Ende des Films naht. Mir fehlte absolut der Höhepunkt im Film....Es waren zwar leichte Wellen da, aber kein richtiger Wendepunkt, der einem nur im entferntesten vermittelt hat, dass gleich eine Auflösung oder das Ende kommt. Von Logik, warum der Film nun auf diese Art und Weise endet mag ich nicht sprechen. Er wird nicht erklärt und man bleibt so mit einigen Fragezeichen zurück.
Alles in allem ein eher mittelprächtiger Film, der auch nicht gerade für einen gemeinsamen Abend zu zweit amüsant oder aufregend genug war. Sehr schade! Allein der niedrige Preis, den ich bezahlt hab, gibt mir Trost!
NULL STERNE habe mir den Film aufgrund der überaus positiven Kritiken hier angesehen und ich bin bitter enttäuscht worden.
Eine völlig unglaubwürdige Story, mit lächerlichen Dialogen und schlechten Schauspielern. Kein Wunder dass es der Streifen NIE ins Kino geschafft hat.
....Sam flippt aus als ihr Vater/Mann die Augen anderer Frau untersucht, aber sie selbst lässt sich von dem Freund ihrer Tochter auf einer Party durchvögeln....Jawoll!
Sam schreibt Tagebuch aber ihr Mann darf es nicht lesen weil es ihn nichts angeht, aber gleichzeitig soll er ihr helfen aus dem Körper rauszukommen....scheint so als wolle die Gute Frau gar nicht aus dem Körper ihrer Tochter rauskommen...gefällt ihr ja ganz gut das Leben...sie weiss nicht ob sie lieber wieder sie sein möchte oder lieber als ihre Tochter weiterleben will....alles in allem völliger Quatsch.
Ich sag nur Gääähn!
Darüber hinaus verfügt die DVD noch nicth mal über Bonus-Material, das Bild ist kriselig und der Ton ebenfalls schlecht. Meine Meinung: rausgeworfenes Geld!
Landet auf jeden Fall auf meiner Liste der schlechtesten Filme aller Zeiten gleich neben : Catwoman und The Crow 4
wirklich gut überraschend gut ist dieser Film das hätte ich nicht erwartet.
Aber die Schauspieler machen ihre Sache gut und bringen alle Emitionen gut rüber. Die Story ist neu und spannend. Dieser "Tausch" wird überzeugend und gefühlsvoll rübergebracht. Viele Worte bedarf der Film nicht, dass einzige was mir nicht gefallen hat war das Ende. Ss kam mir so vor als ob der Film schnell enden sollte ganz plötlzlich das fand ich recht schade den dort fehlt dann bisschen die Logik und die Aufklärung des Ganzen.
Für mich die Überraschung des Jahres! Drama pur! Ich habe mir "In deiner Haut" spontan aus der Videothek ausgeliehen. Ich habe mir irgendwann einmal den Inhalt durchgelesen, dachte: "Klingt gut" und deshalb habe ich ohne Bedenken zugegriffen. Ich habe einen soliden bis guten Film erwartet, was ich aber bekommen habe, hat all meine Erwartungen weit übertroffen.
Der Film hat mich von der ersten Minute an gepackt! Toll fand ich einige Sprüche, die einfach wunderschön waren und mir im Kopf geblieben sind, wie: "Ich habe heute in fünfzehn Augenpaare geschaut, aber mein Tag beginnt erst, wenn ich in Deine Augen gesehen habe." Einfach toll!
Die Thematik ist sehr gut, die Umsetzung für meinen Geschmack so gut wie perfekt. Es gibt einige Szenen, die auf eine bedrückend tragische Weise schocken und mir eine Gänsehaut beschert haben, z.B. der Unfall, eine Szene im Krankenhaus sowie eine der letzten Szenen...
David Duchovny spielt sehr überzeugend, bleibt aber weit hinter seiner Filmtochter Olivia Thirlby, denn sie spielt hier, als würde es um ihr Leben gehen. Eine fantastische Leistung! Ebenfalls sehr gut fand ich Lili Taylor. Sie hat nur wenige Szenen am Anfang, spielt diese aber - wenn es darauf ankommt - sehr überzeugend und authentisch.
Der Film kommt aus Frankreich, wurde aber mit amerikanischen/kanadischen Schauspielern auf englisch gedreht... Recht ungewöhnlich, ebenso, dass es der Film trotz 1,5 Mio. Zuschauer in Frankreich im Rest der Welt nicht ins Kino geschafft hat... Schade, der Film hätte im Kino bestimmt toll gewirkt.
Der Film ist gut gespielt, hat eine interessante Thematik und eine packende sowie berührende Umsetzung. Was will man mehr?
sanft, still, melancholisch, eindringlich und tief - ein kleiner diamant ja, zugegeben, ich schniefe noch ein wenig denn ich habe den film grade erst beendet...
was mir so gefällt ist diese traurigkeit die während des ganzen filmes mal mehr, mal weniger deutlich zu spüren ist...
angefangen von der innerlichen zerissenheit der "beiden" darsteller bis hin zu einem funken hoffnung liefert der film eine achterbahn der gefühle und widtmet sich mit viel vorsicht und respekt dem thema tot, trauer, einsamkeit und liebe in ihrer tiefsten und reinsten form wie ich es selten vorher erlebt habe
die darsteller sind wunderbar, bieten eine tolle und sehr eindringliche performance so das man quasi von anfang an dem thema folgen möchte, man ist gespannt wie es weiter geht und leidet unfassbar mit weil alles so nah an der realität ist was passiert und man sich selbst die frage stellt früher oder später : wie kann die tote mutter plötzlich im körper der tochter sein - DAS ist doch wiederum unrealistisch, das passt HIER doch da gar nicht rein ?! aber das macht diesen film in meinen augen ja grade so besonders !
das unübliche ist dabei, es wird nicht gelöst und anders als bei anderen hollywood-formaten wie "freaky friday" oder "BIG" etc wird man hier mit der endgültigkeit des todes konfrontiert, es bleibt ein hauch von magie oder "liebe kann berge versetzen" zurück - aber das "warum" oder "wie" ist auch nicht das thema in diesem film, vielmehr geht es um erkenntnisse, um versteckte gefühle die, egal auf welcher seite und wie tief sie verborgen sind, erst durch den tot zum vorschein kommen (können), es geht um "carpe diem", um die reinheit und unsterblichkeit der wahren liebe in einer familie und um die erkenntnis das man nicht erst den tot dazwischen kommen lassen darf um diese gefühle auch zuzulassen denn es gibt keine zweite chance jemanden zu sagen das man ihn liebt wenn dieser jemand tot ist - es geht also um etwas, das heute zu einer rarität geworden ist und das alles frisch und herrlich unmelancholisch und unpathetisch, es wird nicht gewollt auf die tränendrüse gedrückt oder gar mit dem allseits beliebten "moralischen zeigefinger" wie in zb vielen disney produktionen gedroht, vielmehr leidet man still und heimlich mit, egal ob auf seiten des vaters oder der tochter...
der film eignet sich für alle menschen die zwischen den zeilen lesen können, die das gesprochene wort nicht immer brauchen um dinge verstehen zu können und in der lage sind, interpretieren zu können !
allen anderen rate ich ebenfalls dazu diesen film zu kaufen, er stellt eine tolle nachricht dar und ruft vielleicht in dem einen oder anderen menschen mitgefühl, liebe oder das bedürfnis auf, einem menschen das zu sagen was man ihn/ihr schon lange sagen wollte indem man erkennt, das wir alle diese chance nutzen sollten solange wir die möglichkeit haben, auch wenn wir uns nicht trauen oder die gefühle von angst, hass, wut, naivität oder was auch immer unterdrückt werden !
preis/leistung würde ich hoch ansetzen, bei maximal 15-20 ? + versand - da es sich hier nicht um einen hollywood blockbuster VOM BAND handelt den man in ein paar wochen für 5,99? hinterher geworfen bekommt, sondern um einen film mit inhalt, gefühlen und stil und somit um eine rarität in der konsumfreudigen filmlandschaft hollywoods! liegt der preis da runter, worauf wartest du noch ?! :-)
5 Kommentare: hamma ich will mich kurz fassen.diese serie ist einfach wahnsinn.besonders empfehle ich diese serie erotik und comedy fans
super Serie Sehr skeptisch haben wir die 1. Staffel gekauft. Direkt die 1. Folge überzeugte uns und wir haben begierig die Staffel gesehen.
In den anderen Rezensionen wird auf die Geschichte eingegangen, daher überspringe ich die Details.
Klar es geht immer um das eine Thema, aber wie es verpackt wurde, wie die einzelnen Charaktere in den Folgen auftreten ist einfach genial. Ehrlich gesagt spricht man mit guten Freunden nicht auch so über das Thema Sex und Bettgeschichten?
Es ist also daher völlig okay das so unverkrampft über das Thema Nr. 1 gesprochen wird, zumal man mal bedenken muss, das die Serie aus dem prüden Amerika kommt, wo jeder Nippel bedeckt sein muss.
Die einzelnen Schauspieler passen super in deren Rollen und man empfindet starke Sympathien zu den einzelnen Charakteren. Besonder hervorzuheben ist die Tochter Becca, die uns stark beeindruckt hat, oder sein Freund Charly mit dem Koksschlumpf, jeder für sich passt super in seine Rolle.
Leute guckt es Euch an es lohnt sich.
Abolsut geniale Serie. Freue mich auf die 2. und 3. Staffel. Im Originalton allerdings noch besser.... Soundtrack kann sich auch hören lassen.
Californication Die 1. Serie wurde mir in einwandfreiem Zustand geliefert, hatte als Sprache jedoch nur ENGLISCH anzubieten. Trotz mehrerer Versuche war ein Abspielen in DEUTSCH nicht möglich, so etwas sollte nicht passieren und verärgert
nur den Kunden, insbesondere, weil Amazon zunächst nicht bereit war, den Artikel zurück zu nehmen.
Einfach nur empfehlenswert Das Leben eines Schriftstellers der ständig am Abgrund wandelt.
Es geht um Alkohol, (viel) Sex und dennoch irgendwie um eine große Liebe.
Es gibt kaum eine Serie die mich so sehr gefesselt und fasziniert hat. Dies mag daran liegen, dass die Serie keine Tabus kennt... Es ist mir auch keine vergleichbare Serie bekannt.
5 Kommentare: Synchronsprecher von der Bushaltestelle geholt Zum Film: Eine gelungene, dialoglastige Tragikomödie, die mit gut aufgelegten Darstellern punkten kann. Allen voran natürlich David Duchovny - hier mal mit Vollbart - der als gegen Alles und Jeden ankämpfenden Schriftsteller spätestens seit Californication mit dieser Art von Rolle verschmolzen ist. Denn Hank Moody ist im Kern garnicht mal so anders, als die Person, die er hier spielt.
Man bekommt einen recht realistischen Eindruck in die Abläufe eines Fernsehsenders, auch wenn hier wohl eher der für den Autor "Worst Case" aufgezeigt wird. Denn ich denke nicht, dass es in der Branche immer so vollkommen negativ ist, wie hier dargestellt. Aber natürlich soll durch die Übertreibung dem Zuschauer klar gemacht werden, wie hart das Fernsehbusiness ist - und das hat der Film erreicht.
Dank seiner kurzen Zeit von 86 Minuten wird der Film nie langweilig oder langatmig und sorgt so für ein kurzweiliges Vergnügen. Daher von mir 4 von 5 Sterne!
Zur Synchronisation: Bitte nicht auf Deutsch ansehen! Das ist eine Vergewaltigung für die Ohren und zieht den Film absolut ins Lächerliche. Die Synchronsprecher scheinen allesamt von irgendeiner Bushaltestelle direkt ins Synchronstudio gezerrt worden zu sein. Also bitte in der Originalsprache anschauen.
Wo bleibt das Ende Also meine Frau und ich haben den Film gerade gesehen.
Irgendwie dachten wir, ein Film mit David Duchovny und Seagorny Weaver müsste halbwegs ein guter Film sein.
Halbwegs war richtig. Aber nicht halbwegs gut, sondern halbwegs ein Film.
Lustige Dialoge waren 3 oder 4 im Film. Sehr gleichmässig verteilt.
Inhaltlich mag er gut geschauspielert sein, da gibt es nichts auszusetzen. Die Idee ist auch nicht schlecht.
Aber das ist doch mehr eine Dokumentation über das TV als ein Film.
Das wichtigste, was an meiner Überschrift zu erkennen ist:
Wir bekommen das Gefühl nicht los, das an der Story was fehlt.
Nicht der Humor, nicht der Inhalt... Nein, der Story an sich fehlt das Ende. Wird sie ein Erfolg oder nicht?
Nicht, das mich das groß Interessiert... aber 4 oder gar 5 Sterne für diesen Film ist doch wirklich... sagen wir mal _etwas_ übertrieben.
So wird es wohl oft laufen - tragikomisch Endlich mal wieder ein Film, der mir sehr gut gefallen hat. Er behandelt natürlich ein spezielles Thema und wird bestimmt kein Blockbuster, aber ich fand den Blick hinter die Kulissen der TV-Produktion schon recht eindrucksvoll. Das Dilemma eines Serien-Autors, der mehr und mehr Kompromisse eingehen muss, bis er schließlich sein eigenes Produkt nicht mehr wieder erkennt, so oder so ähnlich wird es wohl oft laufen. Schließlich geht es letztendlich nur um Sendeplätze und Einschaltquoten. Auch wir Zuschauer bekommen gehörig unser Fett weg, denn irgend jemand verschafft ja einer Produktion seine wertvollen Prozente. Die ganze Kritik am "Business" wird mit sehr viel Witz und Selbstironie herübergebracht. Eine gelungene Verbindung von Tragik und Komik.
90 min Langeweile mit zweitklassiger Synchronisation Was von meinen Kritikervorgängern as "subtiler" Humor bezeichnet wurde, ist einfach nur langweilig. In 90 min wird versucht, dem Zuschauer Einblick in die Produktion eines Pilotfilms zu geben, was nur ansatzweise gelingt. Die Dialoge sind endlos, verlaufen sich im Nichts und auf einen Höhepunkt wartet man vergeblich. Die Gags enlockten mit nicht einmal ein müdes Lächeln und die deutsche Synchronisation der Nebendarsteller (immerhin haben Sigourney Weaver und David Duchovney ihre regulären Synchronstimmen) laienhaft. Verschwendet diese 90 min eures Lebens nicht mit diesem Film!!!
Sehr erfreut über diesen Titel ich bin BEGEISTERT von diesem Titel.
Ich freue mich schon was das Jahr 2009 noch alles bringt....
5 Kommentare: Unterschätzte Genre-Perle Ich kenne "Zurück zu dir" noch aus den späten Neunzigern, als Hauptdarsteller David Duchovny zwischen zwei Akte-X-Staffeln mitgespielt hat. Jetzt habe ich mir die DVD geholt. Damals wie heute erregt der Film nicht viel Aufsehen, obwohl er locker mit anderen Liebesdramen/-komödien mithalten kann.
Kurz zur Story: Bob und Elizabeth sind glücklich verheiratet, als Elizabeth bei einem Autounfall stirbt. Ihr Herz wird der totkranken Grace eingesetzt, die zusammen mit ihrem Großvater und anderen rüstigen alten Herren und Damen ein italienisches Restaurant betreibt. Dort lernt sie zufällig Bob kennen, ahnt aber nicht wer er ist. Natürlich verlieben sich die beiden, bis Grace eines Tages erfährt, dass sie das Herz seiner verstorbenen Frau in sich trägt.
Die Handlung klingt zwar dramatisch und traurig, und das erste Drittel des Films beinhaltet auch ein paar Taschentuchszenen. Den Rest des Films würde ich aber eher als Liebeskomödie bezeichnen. Es gibt jede Menge witzige, originelle Dialoge, romantische Szenen und ein schönes Finale in Rom. Besonders witzig fand ich die Dialoge der alten Herren, bei denen Grace lebt und die entweder versuchen, Grace zu verkuppeln oder sich allabendlich zu einer Runde Poker in der Kneipe versammeln und darüber debattieren, ob Dean Martin nun besser singt als Frank Sinatra. Minnie Driver, die Darstellerin der Grace, spielt absolut liebenswert und harmoniert sehr gut mit David Duchovny. Auch die Nebenrollen sind mit Bonnie Hunt (die auch Regie geführt hat) und James Belushi als genervtem Vater von einer Reihe Kleinkindern gut besetzt.
Alles in allem eine kleine, aber feine Genre-Perle im Stil von Filmen wie z.B. "Solange du da bist".
Einen Stern Abzug gibt es für die DVD-Umsetzung. Um die hat man sich nicht sonderlich bemüht, da der Film ja kein großer Kassenschlager war. Die Bildqualität lässt jedenfalls zu wünschen übrig, man sieht deutliches Knistern und Flecken. Die mickrigen Extras könnten auch umfangreicher sein. Kurz: Mal wieder eine DVD, die sich nur wegen dem Film lohnt.
Absolut sehenswert Das ist nun schon zufälligerweise innerhalb kurzer Zeit der zweite Film, in dem mich David Duchovny absolut überzeugt, auch was anderes als Akte X spielen zu können.
Aber abgesehen davon: Alle Darsteller bis in die kleinste Rolle sind in diesem romantischen, tiefsinnigen, aber keineswegs kitschigen Film klasse besetzt. Trotz höchst sensiblen Themen verliert sich der Film niemals im Seichten. Das gelingt selten.
Ich kann den Film wärmstens empfehlen!
Tolle Story aber nicht viel draß gemacht-Schade! Es ist ein schöner Liebesfilm mit einer genialen Story.
Leider wurde eben aus dieser genialen Story nicht viel herausgeholt. Demzufolge ist es ein ganz normaler Liebesfilm. Er hätte ich richtig genial werden können... schade.!
Fantastisch, einfach schön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Soviel würd ich hier gar nicht sagen wollen, denn den Film muss man sich selbst anschauen. Mich hat er umgehauen. Zunächst war ich etwas skeptisch, wegen Spenderherz und dann noch von der ehemals großen Liebe...aber egal, alles nicht so schlimm wie es sich liest...
Der Film hat alles, was eine gute Schnulze haben muss: Gefühle, Humor, Freundschaft, Liebe, Hilfsbereitschaft...einfach alles!
Am Besten gefielen mir jedoch die 4 alten Knaben, sie haben dem Film den nötigen Esprit verliehen (soll keine Abwertung gegenüber Driver und Duchovny sein!)...die Musik hat absolut perfekt dazu gepasst...die witzigen Wortpassagen...toll, toll, toll!!
Auf jeden Fall schauen...ich glaube ich habe ihn mittlerweile bestimmt 20 mal gesehen...und jedes mal macht es mir Freude!
Lieblingsfilm!!! Ein absoluter Traum. Die Schauspieler sind ALLE hinreißend! Inklusive Mr. Akte X, den ich mir bislang absolut nicht in so einer Rolle vorstellen konnte. Die Dialoge zwischen den "Alten" aus dem Restaurant... ein Traum! Ich habe selten einen Film gesehen, der mich so sehr bis ins letzte Detail entzückt hat. Da stimmt einfach alles. Man heult und man lacht was das Zeug hält. Wunderbar! Kaufen!!!
5 Kommentare: Eine der wenigen geistreichen Romantikkomödien Abgesehen vom nervigen deutschen 08/15-Titel hat dieser Film sehr viele kreative Momente und zeichnet sich durch hintergründig witzige Dialoge und tolle Darsteller aus.
Die Hauptcharaktere sind wunderbar besetzt: Julianne Moore gibt die Schauspielerin Rebecca, die wenig Lust auf Sex verspürt, ganz im Gegenteil zu ihrem hormonell überaktiven Angetrauten Tom (David Duchovny), der seinen Job aufgab, um als Hausmann den gemeinsamen kleinen Sohn zu betreuen und prompt ein Techtelmechtel mit einer allein stehenden Mutter anfängt. Toms bester Freund und Schwager Tobey (Billy Crudup) steckt als Schreiber wie auch beziehungstechnisch in der Krise. Seine Dauerfreundin Elaine (Maggie Gyllenhaal) möchte ein Kind, er nicht. Ganz nebenbei erscheint auch noch Tobeys Ex-Flamme Faith (Eva Mendes) auf der Bildfläche.
Ziemlich verzwickte und verzwackte Liebesprobleme, die Regisseur Bart Freundlich (im echten Leben Julianne Moores Ehemann) sehr humorvoll verwoben hat, um sie dann wieder zu entwirren. Herausragend: David Duchovny. Er spielt das, was er auch in der Serie "Californication" zum Besten gibt: einen Sexsüchtigen, der sich seines Problems mit viel Eigenironie bewusst ist. Und Maggie Gyllenhaal zählt zu jener Handvoll brillanter Darstellerinnen, die alleine schon durch ihren Augenausdruck Stimmung und Subtext eindrucksvoll transportieren.
Summa summarum ist "Trust the Man" (O-Titel) eine der wenigen originellen Romantikkomödien. Wertung: 4,5 Sterne.
also das Ende... macht mir den Film ein wenig madig. Schade, denn eigentlich ist er wirklich ein Feel-Good-Movie. Er ist kurzweilig, symphatisch erzählt, ja, könnte zweitweils ein kleiner Woody Allen-Ableger sein, aber dieses Hollywood-Ende,Mann,Mann,Mann!. Diese Zuckerwatte zwingt mich wirklich dazu, 2 Punkte abzuziehen.
Also Ausleihen reicht defintiv. (sagt hier ein Käufer)
Ein solider und spassiger Film mit einigen guten Dialogen Mehrere Frauen und Männer bilden Paare, Freundschaften, lernen andere kennen, nerven einander, sind mit den üblichen persönlichen Problemen wie Karriere, Sex usw. beschäftigt, haben Mühe, alles auf die Reihe zu bringen. Der Film enthält einige sowohl spassige wie auch intelligente Dialoge und Situationen. Doch er geht mir etwas zu wenig in die Tiefe. Vielleicht wurden auch zuviele verschiedene Szenen des zwischenmenschlichen Lebens hineingepackt. Jedenfalls ist der Handlungsstrang oft etwas verwirrend. Die schauspielerischen Leistungen sind solide. Alles in allem ein unterhaltender Film, der jedoch bei weitem nicht das Zeug für einen "Klassiker" hat.
Gelungene Woody Allen Kopie "Liebe ist Nervensache" ist keine dieser Romantik-Komödien, in denen sich 2 Menschen kenne lernen, verlieben und nach einigem WirrWarr letztlich glücklich zueinander finden.
Es dreht sich zwar um die Liebe, aber nicht ums Verlieben, sondern um das Freud&Leid Beziehungen zu führen. Die ewige Herausforderung, romantische Gefühle, Lebensplanung, Sexualität, Alltagstrott und nicht zuletzt sich selbst mit einem anderen Menschen, der auch all diese Bedürfnisse hat, unter einen Hut zu bekommen.
Niemand hat dazu wohl bessere Filme gemacht als Woody Allen und an genau diesem Vorbild orientiert sich auch dieser Streifen.
Im Mittelpunkt stehen zwei Paare, die ihre Sturm&Drang-Phase hinter sich haben und deren Zusammensein durch Routine geprägt ist. Jede der vier Personen fragt sich, ob das schon alles gewesen sein soll und sehnt sich nach etwas, was das Leben in der momentanen Konstellation so nicht bietet. Aber lohnt es sich dafür aufs Spiel zu setzen, was man hat? Besitzt die Vertrautheit einer langjährigen Partnerschaft nicht auch eine Qualität, die man leider all zu oft unterschätzt? Ist das Gras auf der andren Seite des Flusses wirklich grüner?
Vor diesem Hintergrund werden episodenhaft tagtägliche Dramen aus dem Leben der Protagonisten gezeigt. Dabei gelingt es bemerkenswert gut, eine stets humorvolle Darstellung beizubehalten. So stimmt der Film zwar nachdenklich aber unterhält auch; er ist ernsthaft, wird aber nicht tragisch; ist stellenweise ausgesprochen witzig, ohne ins Alberne abzudriften.
Die gelungene Gradwanderung liegt zum einen an dem glänzenden Drehbuch, in dem es vor Wortwitz sprühenden Dialogen nur so wimmelt, sowie den durchweg überzeugenden Darsteller, denen ihre Arbeit sichtlich Spaß gemacht hat.
Komödie mit reichlich Wortwitz. "Liebe ist Nervensache" ist einer dieser Episodenfilme, die wir seit "Tatsächlich Liebe" oder "Liebe braucht keine Ferien" so gut kennen. Allerdings geht es bei "Liebe ist Nervensache" in erster Linie nicht um Liebe, sondern um Sex.
Tom(David Duchovny) und Rebecca(Julian Moore) sind verheiratet und haben zwei Kinder. Während Rebecca sich ihrer Karriere widmet, fühlt sich Tom sexuell vernachlässigt. Es dauert nicht all zu lange und er fängt ein Verhältnis mit einer geschiedenen Frau an. Toms Schwager(Bill Crudup) lebt zwar mit seiner Freundin Elaine relativ glücklich zusammen, aber Elaine will unbedingt ein Kind. Das führt schließlich dazu, dass auch diese Beziehung in die Brüche geht.
Die beiden Männer merken ziemlich schnell, dass sie reichlich Fehler gemacht haben und versuchen, die Frauen ihres Lebens zurück zu erobern. Die haben sich derweil allerdings neue Partner zugelegt und es gestaltet sich, wie immer in Liebesdingen, schwierig.
"Liebe ist reine Nervensache" ist eine unterhaltsame Komödie, bei der man ein wenig Zeit braucht, um ín die Story zu kommen. Ist man jedoch erstmal drin, wird man bestens unterhalten. Der Film zeichnet sich vor allem durch hervorragende Dialoge und eine Menge Wortwitz aus. Leider blieb bei der Synchronisation davon ein Teil auf der Strecke. Dort, wo die Übersetzung lückenlos geklappt hat, sind knallharte Lacher garantiert.
David Duchovny mal wieder auf der Leinwand zu sehen, auch wenn gerade keine Ufos unterwegs sind, tut erfrischend gut.
4 Kommentare: Extravagantes Serienformat mit starken Darstellern Wer die erste Season von "Californication" gesehen hat und den extravaganten Stil dieses Formats mag wird mit der zweiten Season seine Freude haben.
Das Serienformat ist mit keiner anderen Serie auf dem Markt vergleichbar. Alles ist härter, direkter und schonungsloser als in bisherigen Serien.
Dabei sind die Dialoge der tragende Ast des gesamten Konzepts. Die Wahrheit wird unverblümt auf den Tisch gelegt, und dank der
krassen Charaktere und deren guten Darsteller, allen vorweg David Duchovny in seiner, meiner Meinung nach, besten Rolle, wird aus der Serie ein wahrhaft gelungenes Serienformat für das erwachsene
Publikum.
Dass ein derartiges Serienformat niemals die Popularität eines
"Prison Break" oder "Lost" erreicht, liegt daran dass "Californication" so gar nicht Mainstream tauglich ist, weshalb die Serie auch auf RTL 2 gnadenlos floppte.
Dies lag auch daran, dass RTL 2 das Potenzial der Serie völlig
missdeutete und die Serie als Art Sit-Com mit erwachsenem Humor anpries. Doch "Californication" ist alles nur keine Sit-Com. Die dramatischen Rahmenhandlungen werden nur gekonnt gespickt mit treffendem und extravagantem Humor.
"Californication" gehört neben "Dexter" (übrigens auch auf RTL 2 gefloppt)
zu den innovativsten Serienformaten der letzten Jahre und unterhält auf
seinem ganz eigenen, dennoch hohen Niveau.
Kommt erst gegen Ende in Fahrt. Im Gegensatz zu Staffel Eins fand ich die Zweite etwas lahm. Irgendwie läuft Hank auf Sparflamme, die Handlung mit der Biographie ist nicht besonders interessant, auch die Nebenhandlungen sind eigentlich Wiederholungen aus der vorigen Staffel. Erst im letzten Drittel gewinnen die Episoden wieder an Fahrt und erinnern an die Qualität der alten Folgen. Bin mal gespannt, ob die dritte Staffel wieder besser wird.
einfach hamma die 2 staffel von californication ist einfach geil und hamma.hank moody hat wieder viel spaß mit frauen.aber gleischzeitig ist er viel gefühlvoller geworden.zu anfang kommt er wieder mit karen zusammen,aber dan gehen sie wieder langsam auseinander.aber im staffelfinale kommen wieder viele überraschungen und wie die erste staffel war diese staffel wieder ein voller erfolg.
Sex, Drugs & Rock'n'Roll Das "Kind" Hank Moody ist etwas zahmer geworden, verantwortungsbewusster und romantischer, er wird wohl langsam erwachsen und verliert dabei Gott sei Dank nicht seinen bissigen Humor. Staffel 2 bringt wieder einen David Duchovny in Höchstform und originelle Folgen, die nahtlos an die Qualität der ersten Staffel anschließen. Waren es in Staffel 1 noch Moodys "Sexkapaden" die im Mittelpunkt standen, so sind es in Staffel 2 Hanks Bemühungen um einen Lebenswandel und das Schreiben einer Biographie.
Wer nicht bis zur VÖ im September warten will, hat schon jetzt die Möglichkeit zum Kauf der italienischen DVD Ausgabe, wobei die Discs ident mit jenen der deutschen Version sein werden, sie enthalten somit eine deutsche Tonspur in Dolby Surround 2.0 und weiters noch den englischen Originalton.
5 Kommentare: Edelbebildertes Drama, das an seinem Drehbuch krankt "Things We Lost In The Fire" ist weder schlecht noch richtig gut, sondern ein Film der verschenkten Möglichkeiten. Auf dem Papier liest sich alles großartig. Von der Regisseurin Susanne Bier, die wunderbare Meisterwerke geschaffen hat, über den Cast, der sich aus den Oscarpreisträgern Halle Berry und Benicio del Toro zusammensetzt, nicht zu vergessen der stets unterschätzte David Duchovny, bis hin zur Ausstattung und Optik: Alles exquisit.
Leider krankt der Film am Drehbuch, welches es nicht schafft, eine glaubwürdige weibliche Protagonistin zu schaffen. Als Folge dessen nimmt der Film nie wirklich Fahrt auf, wirkt nur selten authentisch und überrascht mit Wendungen, sie so unglaubwürdig sind, dass man nicht weiß, ob man das Gesehene noch ernst nehmen soll oder sich einfach nur ärgern.
So mutet Audrey (Halle Berry) den Großteil der Handlung wie ein Konstrukt an. Man wird das Gefühl nicht los, einem solchen Menschen würde man in der Realität nie und nimmer begegnen, eben weil er in seinen Handlungen und Denkweise immer in zwei Richtungen abdriftet, die einander ausschließen. Vielleicht hätte man die Figur besser verstehen können, wenn das Drehbuch dem Zuschauer mehr Informationen auf den Weg gegeben hätte.
Woher z.B. kommt Audreys Hass auf Jerry? Warum holt sie jemanden, den sie verabscheut, ins eigene Haus, stellt ihn den Kindern vor, lässt ihn einziehen? Warum einerseits die feindseligen Blicke, warum bittet sie ihn andererseits zu sich ins Bett, nur damit sie nicht einsam ist und endlich einschlafen kann? Dies nur einige Fragen, die man sich notwendigerweise stellt, und die unbeantwortet bleiben. Sicher kann man sich das schönreden: Zwiespältiger Charakter; Schatten, die ihre Persönlichkeit beflecken; Geheimnisse, die den Zuschauer zum Nachdenken anregen sollen und der Figur eine dunkle, unergründliche Seite andichten. Oder auch nicht.
Ein anderes Manko ist die Inszenierung. Sie ist guter Durchschnitt, und dies ist, da es sich bei der Regisseurin um das dänische Ausnahmetalent Susanne Bier handelt, zwangsläufig ein enttäuschendes Urteil. Bier lässt hier alle Radikalität vermissen die sie sonst auszeichnet. Es fehlen die vielen kleinen Szenen, die den Zuschauer emotionale Schauer bescheren, Abgründe bei den Figuren aufreißen oder die schiere, menschliche Verzweiflung zum Ausdruck bringen. Oder mit anderen Worten: Es fehlt, auch wenn es die Beschreibung jasuggeriert, das Drama.
"Things We Lost In The Fire" ist ein Film, den man sich selbstverständlich zu Gemüte führen kann. Ein blasses Drama, dass stellenweise berührt, nie aber wirklich den Schritt auf die finstere Seite wagt. Immer wandelt die Handlung auf dem sicheren Pfad, plätschert darin, als wolle man dem Zuschauer nur nicht zuviel zumuten. Schade, dass ein so exzellenter Cast vor und hinter der Kamera mehr oder weniger verschwendet wurde an einen Film, der im Gesamteindruck vor allem eins ist: Belanglos.
Ich empfehle stattdessen Susanne Biers wirklich gelungene Filme:
Brothers - Zwischen Brüdern
Nach der Hochzeit Open Hearts
Vielschichtig, Sinnerfüllt, Herzlich Dieser Film war eine Überraschung und zählt inzwischen zu meinen Top Five für die Insel, neben Shining, 2001, Es war einmal in Amerika und Frühling,Sommer, Herbst, Winter und....; Zunächst ist die zeitlich verschachtelte Erzählweise zu Beginn auffordernd, da man zu Beginn beizeiten erfährt, das der Ehemann der weiblichen Hauptrolle zu Tode kommt, amerikanisch heldenhaft, aber ok, sei gestattet. Halle Berry in einer weiteren Rolle, in der sie uns beweist, das sie zur allerersten Garde der kontemporären Schauspielerinnen gehört - zutiefst glaubhaft, eingefühlt gespielt und dabei sympathisch, liebenswert, verständlich. Aber meine Überraschung war der männliche Hauptcharakter. Des verunglückten Ehemannes bester Freund, ehemaliger Anwalt und nun Heroinsüchtiger auf immerwiederkehrendem Entzug. Benicio Del Toro spielt atemberaubend und wirklich einem das Herz erschütternd, das ich in Teilen fassungslos vor meiner Leinwand saß. Ich hab selbst viel erlebt und diese schauspielerische Leistung ist schwer zu würdigen. Er ist Verzweiflung über den Sinn des Lebens, Annehmer von Liebe und einer, der seinen Platz(wieder-)findet. Dieser Film ist ein Meilenstein. Ihr solltet Ihn gesehen haben... Nicht zu vergessen sind die beiden Kleinen, die Kinder, die den abgestempelten "Fixer" zurück ins Leben holen, weil sie noch keine Etiketten kennen, die Menschen andern Menschen ins Fleisch brennen - wie die bezaubernde Kleine in einer Szene zu Beginn sagt: "Manches weis ich so, ohne dass ich es gelernt habe...".
Schwere Kost, aber genial erzählt Absolut sehenswerte Leistung aller Schauspieler. Besonders hervorzuheben ist die schauspielrische Leistung von Benicio del Toro, der den Junkie absolut realistisch darstellt. Kann den Film nur empfehlen.
Grandios Der Film ist absolut genial.Super Schauspieler,schöne Story und mit einem schönen Ende.
Es ist der dritte Film den ich von Susanne Bier gesehen habe und muss sagen auch der schönste und ergreifendste.Trotz alle dem würde ich jeden dem der Film gefallen hat auch die zwei anderen Filme von Susanne Bier empfehlen.
Kein Hollywood-Kino sondern das echte Leben Verlust, Vorurteile, Ängste, Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Hass - dieser Film hat all das ohne in den Schmalz oder Kitsch abzurutschen.
Wer nie verstanden hat warum Drogen süchtig machen, kann hier vielleicht noch etwas lernen. Wer etwas über wahre Freundschaft erfahren möchte, genauso. Wer auch schon mal gedacht hat dass der Tod immer die falschen holt, sieht diese Aussage in Zukunft vielleicht ein wenig anders.
Super Darsteller zeigen grandiose Leistungen. Gefühlskino vom Feinsten ohne das Hollywood typische Kitsch-Happy-End.
Nichts für den Popcorn Abend und nichts für nebenher, wer sich aber Zeit nehmen kann und sich einlassen will ist hier genau richtig.
6 von 5 Sternen
4 Kommentare: Eine Reise in die eigene Vergangenheit Ein Erzählstrang spielt im Paris der Jetztzeit. Doch die Handlung bleibt dort nicht lange verhaftet, sondern springt zurück in das New York des Jahres 1973, Greenwich Village. Der Hauptakteur Tom ist da noch keine 13 (sieht aber aus wie 16), ist Schüler einer religiösen Schule und sehr eng mit dem einfach gestrickten Hausmeister der Schule Pappas verbunden. Mit ihm erledigt er auch Botengänge für einen französischen Spezialitäten-Laden. (Hier also auch der Anfang seiner Frankreichliebe)
Oft treffen die beiden sich abends unter einer Frauenbesserungsanstalt und verstecken dort in einem Schacht das abgezweigte Wechselgeld ihrer Botengänge. Ihr großes Sparziel ist ein supercooles grünes Fahrrad. Bei der Gelegenheit lernt Tom eine der Frauen, die einsitzt kennen. Er sieht sich jedoch nicht, sondern sie kommunizieren mit lautem Zurufen und Mithilfe eines Spiegels. Sie gibt ihm auch Ratschläge bezüglich dem Vorgehen bei seiner ersten Verliebtheit zu einem etwas gleichartigen Mädchen aus reichem Hause. Er selber lebt mit seiner Mutter in bescheidenen Verhältnissen. Sein Vater ist an Krebs gestorben, seine Mutter droht daran zu zerbrechen. Er selber verdrängt die eigene Trauer, so gut es geht.
Beim Schulball kommt er tatsächlich seiner Angebeteten näher. Doch bei Pappas löst das keine angenehmen Reaktionen aus. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf.....
Was hat das alles mit Paris zu tun? Dort lebt Tom später mit Frau und Sohn. Doch er kann lange nicht mit ihnen über seine Vergangenheit sprechen bis sich auch dort die Dinge zuspitzen und er sich auf den Weg macht, sich seiner Vergangenheit zu stellen.....
Robin Williams als grenzdebiler Hausmeister Pappas endlich mal wieder in einer überzeugenden Rolle (großes Lob auch an die Maskenbildner, denn auch er muss über 30 Jahre altern). David Duchovny, bekannt aus "Akte X" als erwachsener Tom eher in einer Nebenrolle. Den Hauptakteur ist der junge Anton Yelchin als jugendlicher Tom. Dachte die ganze Zeit: An wen erinnert er mich denn nur? Kam schließlich drauf, dass er eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem jungen Ewan McGregor in "Trainspotting" hat. Oder täusche ich mich?
Ganz überzeugt hat mich der Film nun doch nicht. Das Ende war mir zu weichgespült. Aber eine großartige Leistung von Anton Yelchin, der unterdessen ja ein gewisse Berühmtheit erlangt hat. Klare 4 Sterne.
Irgendwie... Also, ich gebe es zu. Ich kaufe mir nach und nach Duchovny's Filme weil ich den Mann an sich wirklich interessant finde. Und so kam ich auch nicht um diesen Film herum...
Ich dachte, er würde mir gefallen, mal eine willkommene Abwechslung zum ganzen Hollywod Kram.
Aber irgendwie kam bei mir keine richtige Euphorie auf. Ich kann es nicht erklären... der Film riss mich einfach nicht mit. Ständig fragte ich mich, was überhaupt der Sinn von dem Film ist. Ich weiß dass es um einen Jungen geht, der in NY aufwacht aber irgendwie vermisste ich den roten Faden. Noch dazu finde ich die ganze Geschichte drumherum einfach etwas zu unglaubwürdig.
2 Sterne gibt es für Téa, die ich in diesem Film wahnsinnig genossen habe und natürlich Anton Yelchin.
Ansonsten war der Film für mich nichts Halbes und nichts Ganzes obwohl ich total auf solch unabhängige Produktionen stehe.
Vielleicht muss ich den Film noch öfters gucken, um mich dafür begeistern zu können. Ich weiß es nicht.
Summertime in Greenwich Das "D" in House of D steht für Detention, was soviel heißt wie Haft. Das House of D ist eine Besserungsanstalt im New York der 70er Jahre. Tommy (Anton Yelchin, "Alpha Dog", "Charlie Bartlett") wächst in Greenwich, New York auf und die Besserungsanstalt für Frauen befindet sich in seiner Nachbarschaft.
Soviel kurz zur Erklärung des Titels, nun geht's aber in der richtigen Reihenfolge weiter mit David Duchovnys ("Californication", "Akte X") erster Regiearbeit in Spielfilmlänge, die bereits 2004 produziert, aber erst in diesem Jahr veröffentlicht wurde.
Tom Warshaw (David Duchovny und Anton Yelchin) ist ein New Yorker Zeichner, der vor ca. 30 Jahren nach Paris ausgewandert ist. Momentan hat er mit Eheproblemen zu kämpfen, da seine Kindheit und somit Vergangenheit in New York negativen Einfluss auf sein Gefühlsleben genommen haben. Anlässlich des 13. Geburtstages seines Sohnes geht er in sich und erinnert sich daran, was damals alles passierte, als er im selben Alter wie sein Sohn war.
Tommy ist mitten in der Pubertät. Er lernt seine erste große Liebe Melissa kennen, arbeitet als Lieferjunge für eine Fleischerei und ist mit dem 41jährigen, geistig zurückgebliebenen Pappass (Robin Williams, "Jumanji", "Good Will Hunting") befreundet, der als Hausmeister in seiner Schule arbeitet. Er macht sich große Sorgen um seine Mutter (Téa Leoni, "You kill me", "Spanglish" und nebenbei noch Duchovnys Ehefrau), die den Krebstod ihres Mannes nicht verwinden kann und findet erstaunlicherweise ein offenes Ohr für seine Probleme bei Bernadette (Erykah Badu, "Gottes Werk und Teufels Beitrag", "Blues Brothers 2000", hauptberuflich allerdings Sängerin, die bereits vier Grammys gewonnen hat), einer Insassin des "House of D". Die Besserungsanstalt steht mitten in der Stadt und einige Zellen gehen direkt zur Straße hinaus, so dass Bernadette und Tommy sich zwar nicht sehen, sich aber trotzdem unterhalten können. Es kommt, wie es kommen muss, Tommys Leben nimmt eine katastrophale Wendung, die ihn vor die zwei schwersten Entscheidungen seines Lebens stellen wird...
Spätestens seit "Californication" hat David Duchovny bewiesen, dass er ein wirklich guter Schauspieler ist, dessen selbstvergessene Lässigkeit fast angeboren scheint. Bereits in seiner ersten Hauptrolle im Film "Julia has two Lovers" von 1991 strotzt er nur so vor gelassener Souveränität und nun ist es ihm tatsächlich gelungen, diese auf seinen ersten Film zu übertragen, wo er neben der Regie ebenfalls für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Herausgekommen ist dabei ein kleiner, feiner Film der leisen Töne, der durch eine hervorragende Darstellerriege, eine wunderschön erzählte Geschichte und einen grandiosen Soundtrack berührt. Für letzteren konnte Duchovny übrigens Hans Zimmer gewinnen, der ja hinlänglich bekannt dafür ist, entweder selbst großartige Songs zu komponieren oder ein sicheres Händchen bei der Soundtrack-Auswahl zu haben. Eingängige 70er-Jahre-Musik wechselt sich mit eindringlichen Balladen ab, eine davon gibt sogar Erykah Badu zum Besten.
In "House of D" geht es um typische Teenager-Probleme, die hier aber nicht, wie so oft, mit dem Holzhammer vorgetragen werden, sondern sich zu einer sensiblen Charakterstudie über Jugendliche und das New York der 70er Jahre zusammenfinden. Wenn Tommy mit dem kindlichen Pappass die Lieferungen ausfährt, sieht man, wie viel Spaß die Beiden haben. Wenn die ersten verstohlenen Blicke zwischen Tommy und Melissa ausgetauscht werden, möchte man glatt selbst ein wenig erröten. Man sorgt sich mit Tommy um seine Mutter, die häufigen Stimmungsschwankungen unterworfen ist und den Jungen so verängstigt, dass er nachts unter ihrem Bett schläft, damit er hören kann, ob sie noch atmet und sich nichts antut. Anton Yelchin zeigt hier ein wunderbar differenziertes Spiel zwischen Traurigkeit, Besorgnis und erfrischender Unbekümmertheit. Robin Williams (mit seltsamer Zahnprothese) spielt wie immer routiniert den etwas merkwürdigen, aber liebenswerten Zurückgebliebenen und Duchovnys Ehefrau Téa Leoni gelingt der Spagat zwischen trauernder Witwe und liebevoll-fröhlicher Mutter. Der Film ist bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt besetzt und gibt sehr authentisch das Zeitkolorit des New Yorks der 70er Jahre wider, vor allem die Unbeschwertheit eines Sommers in Greenwich, die akustisch wundervoll von Elton John, Van Morrison, Santana und Stevie Wonder untermalt wird.
Ebenso geschickt schlägt die Geschichte (für das Drehbuch hat Duchovny nur sechs Tage gebraucht) dann wieder den Bogen in die Gegenwart und führt zu Ende, was Tommy einst zurückließ. Wie gesagt, dies ist ein Film der leisen Töne, der ruhigen Erzählweise und sicherlich auch einer ab und an auftretenden Belanglosigkeit. Nichtsdestotrotz zieht einen "House of D" mehr und mehr in seinen Bann, einfach, weil es ihm gelingt, die Stimmung und das, was Duchovny vermitteln wollte, perfekt auf den Zuschauer zu übertragen. Man hat sie irgendwann alle gern, man leidet mit ihnen und freut sich mit ihnen. Es wirkt nicht gespielt, sondern gelebt. Und genau diese kleinen Stupser ins Herz der Zuschauer machen diesen Film so liebenswert. Man muss sich nur darauf einlassen. Vier von fünf gerührten Tränen für diesen wunderbaren kleinen Film.
Eine kleine, aber beachtenswerte Geschichte David Duchovny hat in den letzten Jahren leider einige Flop-Filme hinter sich gebracht. Dieser hier ist aber zu Unrecht untergegangen. Man beachte, das Duchovny bei diesem Film 1. für Drehbuch und Regie verantwortlich ist und 2. nur am Anfang und am Ende des Filmes zu sehen ist, um die süße Geschichte von sich selbst als 13jähriger Junge zu umranden.
Der Film beginnt in Paris, wo der Maler Tom (Duchovny) nachts mit dem Fahrrad durch die schöne Stadt radelt, um zu dem Geburtstag seines 13jährigen Sohnes zu fahren und ihm seine eigene Geschichte aus dem gleichen Alter zu erzählen.
Tom wuchs als Sohn einer sehr labilen Frau (gespielt von Duchovnys Frau: Téa Leoni) auf, die fast täglich kraftlos zu Tabletten greift, um den Tod ihres Mannes zu überwinden.
Er hat einen kleinen Nebenverdienst zusammen mit seinem älteren und geistig zurück gebliebenen Freund Pappass (endlich wieder gut: Robin Williams), sie liefern Fleisch mit einem Hotdog-Fahrrad mitten in dem schönen Greenwich Village aus und träumen davon, sich eines Tages ein schönes grünes Fahrrad, was sie sich häufiger im Schaufenster ansehen, zu kaufen.
In ihrem Viertel gibt es eine Haftanstalt für Damen, das House of D, zu dem die beiden Freunde auch regelmäßig gehen, um die Gespräche der Damen mitzubekommen. Tom freundet sich dank einiger Ratschläge bei der Liebe mit einer der Damen an, die er leider nie zu Gesicht bekommt, da sie im oberen Gebäudeteil inhaftiert ist und sich nicht aus dem Fenster lehnen kann. Also schreit sie ihm ihre Ratschläge zu, was Toms manchmal nnicht so recht ist, bei der Herzensdame aber gut ankommt.
Eines Tages aber hat Toms Mutter ein paar Tabletten zu viel genommen und es kommen einige Schwierigkeiten auf ihn zu...
Dieser Film will definitiv kein typisches Hollywood-Drama sein. Es ist ein kleiner, feiner Film, den ich auch fast eher als Komödie mit dramatischen (aber nicht zu rührseligen) Elementen bezeichnen möchte.
Duchovny bildet hier die Randfigur und lässt Platz für den überzeugenden Anton Yelchin (mittlerweile bekannt seit Charlie Bartlett) in der Rolle des jungen Tom. Wunderbar ist es, Robin Williams in fast alter Form wieder zu sehen, denn er spielt den leicht geistig zurückgebliebenen Pappass hervorragend und nicht übertrieben.
Fazit: Wer mal es gerne mal was ruhig mag und keinen typischen Hollywood-Einheitsbrei sehen möchte, ist hier gut aufgehoben.
3 Kommentare: verschlungen, aber super Bei diesem Film muss man sehr darauf achten, in welcher Realität man sich im Moment befindet, da es verschiedene Ebenen gibt in denen die selben Schauspieler handeln. Nach einigen Momenten in denen man sich nicht sicher ist, wo man jetzt ist beginnt man diesen Film einfach zu genießen und es wird ein wundervolles Erlebnis. Ein Film den, ich jeden empfehlen kann, der Julia Roberts einmal in einem Film sehen will, der etwas weniger leichte Kost ist als Pretty Woman, Die Hochzeit meines besten Freundes,... ist. Aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen ein wunderbares Werk von einem großartigen Regisseur der in diesem Werk mit vielen Stars zusammenarbeitet, die aber eigentlich alle winzige Rollen haben. Ein interessantes Erlebnis all diese Stars, die normalerweise Hauptrollen übernehmen, nur in Nebenrollen zu erleben. Ein toller Film.
Ganz okay ... Schauspieler wie Julia Roberts, David Duchovny oder Brad Pitt machen noch lange keinen Hollywood-Blockbuster oder einen "guten" Film, was immer man darunter verstehen mag, und selten habe ich so viele Leute so früh aus dem Kino rausgehen gesehen. Bei dieser Low-Budget Produktion, größtenteils gedreht mit einer normalen Videokamera, fragt man sich erstmals, worum es geht, und nach 100 Minuten stellt man sich noch immer die selbe Frage. Doch die einzelnen Szenen zusammen mit dem Verwirrspiel rund um den Film im Film machen "Voll Frontal" letztlich doch recht amüsant. Für Soderbergh-Fans empfehlenswert, ansonsten eine Überlegung wert, aber nicht zu viel erwarten ....
Aus der Traumfabrik Soderberghs Film aus dem vergangenen Jahr war an den Kinokassen ein ziemlicher Flop - trotz Julia Roberts. Wer es aber wieder einmal experimentell mag und "Oceans Eleven" oder "Erin Brokovitch" auch einmal hinter sich lassen kann, wird auf seine Kosten kommen. Zur Gattung "Film im Film" gehörig, spielt er mit dem Hollywood-Alltag, und kommt als Episodenfilm leichter daher als "Short cuts". Beste Unterhaltung mit ein wenig Nachdenk-Effekt und formal interessant. Ich finde: lohnenswert.
Die DVD ist mit allem ausgestattet, was man sich so wünschen kann und ist gut gemacht: Interviews, Regiekommentar usw. Vier Sterne nur deshalb, weil der Film dann doch nicht zu den Herausragendsten seiner Gattung gehört. Trotzdem empfehlenswert, v.a. natürlich für Soderbergh-Fans.