2 Kommentare: Gab es längst in Deutschlands TV! Kolchak lief vor endlosen Zeiten auf RTL2! Lieber vorher informieren statt nachher Tinnef erzählen ;-)
Der Nachtjäger - USA 1974 - Carl Kolchak, eine Art Sensations-Reporter der 70er Jahre, ist stets auf der Suche nach aussergewöhnlichen Fällen für eine aussergewöhnliche Story. Denn er hat ein aussergewöhnliches Gespür für unglaubliche Geschehnisse welche allgemein eher als unglaubwürdig und als reine Produkte der Phantasie oder der Literatur entsprechen.
Doch sie sind bittere Realität. Und genau DAS will er im Laufe der 20 Episoden der Welt beweisen.
So stößt er Episode für Episode auf immer andere merkwürdige Geschehnisse und begegnet Vampiren, Werwölfen, Hexen, Dämonen, Zombies, Androiden, Monster und Kreaturen, und was sonst noch die Welt der Magie und Phantasie so hergibt....
Die nicht sonderlich erfolgreiche TV-Serie lief auch bei uns in den 90er Jahren einmal im TV im Abendprogramm unter dem Titel 'Der Nachtjäger', jedoch ohne viel Aufsehen zu erregen.
Kein Wunder, die Serie wirkt an sich wie eine typische amerikanische Reporter-Serie die meist nur wenig Action bietet. Höhepunkte sind lediglich meist die Begegnungen zwischen Kolchak und dem unheimlichen Geschöpft, oder auch wenn gelegentlich die finsteren Gestalten ihren Unfug treiben.
Die Darstellungen und Masken (Werwolf, Hexe, Zombie) überraschen dabei sehr,
da diese insbesonders für eine TV-Serie der 70er Jahre wirklich als sehr gelungen bezeichnet werden können.
Episodenauflistung der Serie: 1. The Ripper 2. The Zombie 3. They Have Been, They Are, They Will Be... 4. The Vampire 5. The Werewolf 6. Firefall 7. The Devil's Platform 8. Bad Medicine 9. The Spanish Moss Murders 10. The Energy Eater 11. Horror in the Heights 12. Mr. R.I.N.G. 13. Primal Scream 14. The Trevi Collection 15. Chopper 16. Demon in Lace 17. Legacy of Terror 18. The Knightly Murders 19. The Youth Killer 20. The Sentry
In einzelnen Episoden tauchen Gastdarsteller auf wie Tom Skerritt, Richard Kiel oder Eric Braeden.
Von der Thematik her war die Serie ihrer Zeit weit voraus, so erinnert sie besonders ein wenig an X-FILES (Akte X).
Einige Episoden sind teils einfach eher langweilig, andere dagegen spannend und gruselig.
Im Allgemeinen ist KOLCHAK als eine recht untypische TV-Serie der 70er Jahre anzusehen, die viele Überraschungen zu bieten hat. Für TV-Nostalgiker, Horror- und SciFi Fans ist diese Serie ein Muss.
SCHADE ist leider auch hier das diese Serie nicht in deutscher Sprache zu bekommen ist. Ausserdem ist der momentane Preis von rund 50 Euro absolut überteuert, gibt es die US-Box bereits in den USA teils für 25 bis 35 US-Dollar zu kaufen.
Nun ja, Augen aufhalten, allem Anschein nach erscheinen nun endlich auch in Deutschland so nach und nach immer mehr klassische TV-Serien. Nur leider sind dort meist nur die damaligen meist gekürzten deutschen TV-Fassungen zu sehen. 'Miami Vice' iat das allerschlimmste Beispiel von allen, aber auch 'Die Profis' sind teils gekürzt, ebenso 'Kojak', selbst 'Airwolf' zum Teil. Nur sehr selten kommen in unserem Land der Filmzerschnippler überarbeitete Versionen in erstmals ungeschnittener und komplett in deutscher synchronisierter Version auf den Markt, z.B. 'Raumschiff Enterprise' oder 'Mondbasis Alpha'.
Daher bleibt uns armen Deutschen meist nichts anderes übrig als auf die englischen Boxen zurückzugreifen.
Vielleicht erscheint ja auch irgendwann mal in Deutschland 'Kolchak - Der Nachtjäger'.....
2 Kommentare: Klassiker Es ist nicht nur gelungen, aus einem unverfilmbaren Buch ein filmisches Werk von Dauer zu schaffen - sondern das Drehbuch ermöglichte Frank Sinatra einer seiner intensivsten dramatischen Rollen, gut zwei Jahre nach seinem Oscar für "From Here To Eternity". Für die Dreharbeiten, die im Herbst 1955 begannen, studierte Sinatra über längere Zeit das Dasein Drogenabhängiger in Kliniken und Asylen. Das zahlte sich aus, auch wenn uns die Postmoderne längst schon mit viel drastischeren (deswegen aber nicht automatisch besseren) Bildern zugeschüttet hat, so haben einige von Sinatras Entzug-Szenen nichts an ihrer Intensität verloren. Daß der fällige Oscar diesmal ausblieb, mag noch heute verwundern.
grauenhaft Otto Premingers Verfilmung von einem der vielleicht besten amerikanischen Romane ist so misslungen wie die deutsche Version von "Eve of destruction" (die einst Juliane Werding sang und die den Titel trug): "ein toter Baum trägt keine guten Früchte..." Genauso peinlich (und verlogen) verwurstete Hollywood 1956 Algrens existenzialistisches Meisterwerk "Der Mann mit dem goldenen Arm", für das er den Pulitzer-Preis bekam: aus dem Tod der Hauptfigur (und der Gefängnis- strafe für seine Helferin, die ihn versteckte) machte Preminger allen Ernstes ein HAPPY END, aus einem "schwarzen" Roman ein rosa Rührstück über Drogen und böse Dealer, bei dem am Ende alles gut wird. Im Buch findet sich nichts davon: dabei ist Algrens Meisterwerk ein Rausch an Bildern und bizarren Dialogen, das vermutlich schon Hunderte Künstler inspirierte. Leonard Cohen schrieb eigens einen Song über "den Fremden", über die vielleicht einzige amerikanische Romanfigur, die an europäische Vorbilder heranreicht. Nichts davon ist im Film zu spüren: man hört nur Jazz oder muß Frank Sinatra zusehen, wie er versucht, einen anständigen Süchtigen zu spielen. Kim Novak als Molly ist noch schlimmer, ein Albtraum und die Nebenfiguren (die im Buch genauso liebevoll dargestellt werden wie die zwei Hauptfiguren) sind nur ein grotesker Witz. Wenn es einen Film gibt, der einen Hollywood verachten läßt, dann ist es dieser hier.
2 Kommentare: Klassiker Es ist nicht nur gelungen, aus einem unverfilmbaren Buch ein filmisches Werk von Dauer zu schaffen - sondern das Drehbuch ermöglichte Frank Sinatra einer seiner intensivsten dramatischen Rollen, gut zwei Jahre nach seinem Oscar für "From Here To Eternity". Für die Dreharbeiten, die im Herbst 1955 begannen, studierte Sinatra über längere Zeit das Dasein Drogenabhängiger in Kliniken und Asylen. Das zahlte sich aus, auch wenn uns die Postmoderne längst schon mit viel drastischeren (deswegen aber nicht automatisch besseren) Bildern zugeschüttet hat, so haben einige von Sinatras Entzug-Szenen nichts an ihrer Intensität verloren. Daß der fällige Oscar diesmal ausblieb, mag noch heute verwundern.
grauenhaft Otto Premingers Verfilmung von einem der vielleicht besten amerikanischen Romane ist so misslungen wie die deutsche Version von "Eve of destruction" (die einst Juliane Werding sang und die den Titel trug): "ein toter Baum trägt keine guten Früchte..." Genauso peinlich (und verlogen) verwurstete Hollywood 1956 Algrens existenzialistisches Meisterwerk "Der Mann mit dem goldenen Arm", für das er den Pulitzer-Preis bekam: aus dem Tod der Hauptfigur (und der Gefängnis- strafe für seine Helferin, die ihn versteckte) machte Preminger allen Ernstes ein HAPPY END, aus einem "schwarzen" Roman ein rosa Rührstück über Drogen und böse Dealer, bei dem am Ende alles gut wird. Im Buch findet sich nichts davon: dabei ist Algrens Meisterwerk ein Rausch an Bildern und bizarren Dialogen, das vermutlich schon Hunderte Künstler inspirierte. Leonard Cohen schrieb eigens einen Song über "den Fremden", über die vielleicht einzige amerikanische Romanfigur, die an europäische Vorbilder heranreicht. Nichts davon ist im Film zu spüren: man hört nur Jazz oder muß Frank Sinatra zusehen, wie er versucht, einen anständigen Süchtigen zu spielen. Kim Novak als Molly ist noch schlimmer, ein Albtraum und die Nebenfiguren (die im Buch genauso liebevoll dargestellt werden wie die zwei Hauptfiguren) sind nur ein grotesker Witz. Wenn es einen Film gibt, der einen Hollywood verachten läßt, dann ist es dieser hier.
2 Kommentare: Klassiker Es ist nicht nur gelungen, aus einem unverfilmbaren Buch ein filmisches Werk von Dauer zu schaffen - sondern das Drehbuch ermöglichte Frank Sinatra einer seiner intensivsten dramatischen Rollen, gut zwei Jahre nach seinem Oscar für "From Here To Eternity". Für die Dreharbeiten, die im Herbst 1955 begannen, studierte Sinatra über längere Zeit das Dasein Drogenabhängiger in Kliniken und Asylen. Das zahlte sich aus, auch wenn uns die Postmoderne längst schon mit viel drastischeren (deswegen aber nicht automatisch besseren) Bildern zugeschüttet hat, so haben einige von Sinatras Entzug-Szenen nichts an ihrer Intensität verloren. Daß der fällige Oscar diesmal ausblieb, mag noch heute verwundern.
grauenhaft Otto Premingers Verfilmung von einem der vielleicht besten amerikanischen Romane ist so misslungen wie die deutsche Version von "Eve of destruction" (die einst Juliane Werding sang und die den Titel trug): "ein toter Baum trägt keine guten Früchte..." Genauso peinlich (und verlogen) verwurstete Hollywood 1956 Algrens existenzialistisches Meisterwerk "Der Mann mit dem goldenen Arm", für das er den Pulitzer-Preis bekam: aus dem Tod der Hauptfigur (und der Gefängnis- strafe für seine Helferin, die ihn versteckte) machte Preminger allen Ernstes ein HAPPY END, aus einem "schwarzen" Roman ein rosa Rührstück über Drogen und böse Dealer, bei dem am Ende alles gut wird. Im Buch findet sich nichts davon: dabei ist Algrens Meisterwerk ein Rausch an Bildern und bizarren Dialogen, das vermutlich schon Hunderte Künstler inspirierte. Leonard Cohen schrieb eigens einen Song über "den Fremden", über die vielleicht einzige amerikanische Romanfigur, die an europäische Vorbilder heranreicht. Nichts davon ist im Film zu spüren: man hört nur Jazz oder muß Frank Sinatra zusehen, wie er versucht, einen anständigen Süchtigen zu spielen. Kim Novak als Molly ist noch schlimmer, ein Albtraum und die Nebenfiguren (die im Buch genauso liebevoll dargestellt werden wie die zwei Hauptfiguren) sind nur ein grotesker Witz. Wenn es einen Film gibt, der einen Hollywood verachten läßt, dann ist es dieser hier.
2 Kommentare: Klassiker Es ist nicht nur gelungen, aus einem unverfilmbaren Buch ein filmisches Werk von Dauer zu schaffen - sondern das Drehbuch ermöglichte Frank Sinatra einer seiner intensivsten dramatischen Rollen, gut zwei Jahre nach seinem Oscar für "From Here To Eternity". Für die Dreharbeiten, die im Herbst 1955 begannen, studierte Sinatra über längere Zeit das Dasein Drogenabhängiger in Kliniken und Asylen. Das zahlte sich aus, auch wenn uns die Postmoderne längst schon mit viel drastischeren (deswegen aber nicht automatisch besseren) Bildern zugeschüttet hat, so haben einige von Sinatras Entzug-Szenen nichts an ihrer Intensität verloren. Daß der fällige Oscar diesmal ausblieb, mag noch heute verwundern.
grauenhaft Otto Premingers Verfilmung von einem der vielleicht besten amerikanischen Romane ist so misslungen wie die deutsche Version von "Eve of destruction" (die einst Juliane Werding sang und die den Titel trug): "ein toter Baum trägt keine guten Früchte..." Genauso peinlich (und verlogen) verwurstete Hollywood 1956 Algrens existenzialistisches Meisterwerk "Der Mann mit dem goldenen Arm", für das er den Pulitzer-Preis bekam: aus dem Tod der Hauptfigur (und der Gefängnis- strafe für seine Helferin, die ihn versteckte) machte Preminger allen Ernstes ein HAPPY END, aus einem "schwarzen" Roman ein rosa Rührstück über Drogen und böse Dealer, bei dem am Ende alles gut wird. Im Buch findet sich nichts davon: dabei ist Algrens Meisterwerk ein Rausch an Bildern und bizarren Dialogen, das vermutlich schon Hunderte Künstler inspirierte. Leonard Cohen schrieb eigens einen Song über "den Fremden", über die vielleicht einzige amerikanische Romanfigur, die an europäische Vorbilder heranreicht. Nichts davon ist im Film zu spüren: man hört nur Jazz oder muß Frank Sinatra zusehen, wie er versucht, einen anständigen Süchtigen zu spielen. Kim Novak als Molly ist noch schlimmer, ein Albtraum und die Nebenfiguren (die im Buch genauso liebevoll dargestellt werden wie die zwei Hauptfiguren) sind nur ein grotesker Witz. Wenn es einen Film gibt, der einen Hollywood verachten läßt, dann ist es dieser hier.