3 Kommentare: Super Film, super Musik DARR muß man einfach gesehen haben!! Hollywood kann so einen Film nie und nimmer drehen, dazu fehlt das ganze drum rum und natürlich SRK und Juhi Chawla!
Wobei der Film nichts für schwache Nerven ist, aber eher zum Schluß denn recht wild wird.
Das interessante an dem Film ist aber, dass SRK und Sunny Deol, die sich hier ja ein Gefecht der ersten Klasse geben, hinter denn Kulissen auch ein Gefecht gaben, da eigentlich Deol der Gute sein sollte, SRK aber durch sein hervorragendes Spiel zum Guten fürs indische Publikum wurde, und deshalb Deol recht sauer war!
Ha, dass hätte ich gerne gesehen, weil ich der gleichen Meinung bin!!!!
Tolle Leistung des jungen Shah Rukh als wahnsinnig Liebender Darr (Angst) - ein sehenswerter Film (1993) um eine wahnsinnige Liebe: spannend, einiges witzig und anrührend, zum Schluss schwer dramatisch. - Der einsame Rahul (Shah Rukh Khan) lebt seit dem frühen Tod der Mutter in seiner eigenen Welt. Seit der College-Zeit liebt er Kiran (Juhi Chawla), hat es ihr aber nie gestanden. Als Kiran sich dann mit Elitesoldat Sunil (Sunny Deol) verlobt, dreht Rahul durch, will den Konkurrenten ausschalten und verfolgt das Pärchen bis in die Schweiz.
Eigentlich hatte ich die DVD nur "der Vollständigkeit halber" bestellt. Aber Shah Rukh in einer sogenannten "Bösewicht"-Rolle hat mich voll ergriffen. Der besessen verliebte Rahul passt gut zu ihm und er hat hier eindeutige Begabungen. - Mr. Khan mit Babyface und der heldenhafte Sunny Deol mit behaarter Brust - was soll das werden, denkt man am Anfang. Dazwischen die großartige Juhi Chawla, die für tolle Tanz- und Liebesszenen sorgt. Erwähnenswert heiter noch Anupam Kher als Cricket-Fan.
Der Film bietet schöne und temperamentvolle Musik, aber auch Action und Gewalt. Ich liebe das eindringliche Lied "Jaadu Teri Nazar", das sich mit seinem "Meri Kiran" besitzergreifend durch die Handlung zieht. - Anfangs wird die Spannung ein bisschen B-Movie-mäßig aufgebaut. Das Holi-Fest mit dem bedrohlichen Trommler bringt dann die Wende. Klasse die Langstrecken-Verfolgungsläufe. - Juhi Chawla und Sunny Deol bilden ein ganz schönes Liebespaar. Von Shah Rukh, voll der Theaterschauspieler, gibt es beeindruckende Szenen der Sehnsucht und des Wahnsinns. Und spätestens bei seinem Tanz mit Juhi auf einem schneebedeckten Berg, der die Einsamkeit Rahuls zeigen soll, lösen sich Bösewicht-Schubladen auf, ähnlich wie in "Baazigar" oder "Josh".
Die Tragik in der Rolle des Rahul berührt einen. Niemand darf jedoch den unberechenbaren Rahul und den steigerungsfähigen Shah Rukh Khan unterschätzen. Sogar der beinahe unerträgliche Schluss ist wegen des tollen Schauspiels absolut sehenswert. Bei mir kommen Trauer und tiefes Mitgefühl hoch.
Wie aus dem Interview mit Yash Chopra hervorgeht (Extras), hat Aamir Khan die Rolle des Rahul abgelehnt, weil er Angst um seine Karriere hatte. Und Sunny Deol soll sauer gewesen sein, dass der damals noch kleine "King Khan" ihm die Show gestohlen hat (siehe Anupama Chopras "King of Bollywood"). - Übrigens gibt es schöne Postkarten als Beilage. Und: die deutsche Synchronisation ist o.k., aber ohne Originalstimme Shah Rukhs keine Garantie für Berührung durch Sehnsucht und Wahnsinn!
Darr- ein toller Film !! Darr ist jetzt nach Baazigar und Anjaam mein dritter Film in dem Shahrukh eine negative Rolle spielt.Der Bewertung nach,ich gebe Baazigar 5Punkte und Anjaam 3Punkte,liegt Darr in der Mitte. Das liegt sicher nicht daran das Darr schlechter ist als Baazigar,aber Baazigar ist mein absoluter Lieblingsfilm. Shahrukh spielt in beiden unglaublich,er schafft es in beiden Filmen den Wahnsinn durch seine Augen rüber zu bringen,er schafft es das man in seine Augen guckt und man bekommt Gänsehaut.
Darr ist absolut Shahrukhs Film auch wenn er hier nicht der Held ist.Aber seine tragische Geschichte, er verliert sehr jung seine Mutter bei einem Autounfall und sein Vater ist wahrscheinlich zu autoritär um seinen Sohn die Liebe zu geben die er bräuchte.Der Verlust seiner Mutter hat ihn wahsinnig gemacht,er lebt in seiner eigenen Welt in der er mit seiner Mutter telefoniert und ihr alles erzählt was in bedrückt,z.B. das er in Kiran(Juhi) verliebt ist,sich aber nie getraut hat es ihr zu sagen. Als er erfährt das Kiran heiraten will dreht er durch und versucht alles um das zu verhindern, als das nich klappt reist er dem Paar nach.
Es kommt wie es kommen muss,er fliegt auf und es kommt zum Showdown! Ich muss denjenigen Recht geben die sagen das man wirklich Mitleid mit Ihm bekommt,spätestens dann als Kiran schreit "Kill Him,Kill Him" und er mit traurigen Augen zur ihr rüber schaut, da habe ich wirklich gedacht, der arme Kerl.
Das ist es was Shahrukh in solchen Rollen ausmacht, er kann absolut böse, gemein oder wahnsinnig sein,an irgendeinem Punkt hat man Mitleid mit ihm, das schafft er nur durch einen Blick.Einfach grosse Klasse.
Also für Fans die ihn in solchen Rollen gerne mal sehen,absolutes Muss!
5 Kommentare: DARR- ANGST Also ich muss sagen, am Anfang hatte ich gedacht, dass dieser Film schlecht ist, weil es alt ist und nicht so viele bekannte Schauspieler spielen. Dieser Film hat mich positiv überrascht. Es ist wirklich ein guter PSYCHO-THRILLER.
Klasse Schauspieler NOTE 2: SHAHRUKH KHAN , JUHI CHAWLA ( beide in DUPLICATE, RAM JAANE, One 2 Ka 4 usw.)
Ordentlich Musik NOTE 2-3: Beste Songs "JAADU TERI NAZAR" und "TU MERE SAMNE"
HANDLUNG NOTE 1: Das Thema ist wirklich gut .
Ich empfehle diesen FIlm an jeden, aber lieber erst ausleihen und wenns euch gefällt dann KAUFEN :D
Ich liebe dich, K-K-K-Kiran! Shah Rukh Khan mal als Bösewicht?
Warum nicht, dachte ich mir, nachdem ich ihn in unzähligen Filmen als den Helden bewundert hatte.
Also schnappte ich mir "Darr", einen Meilenstein seiner Karriere, wie es auf der DVD heißt.
Und wie nicht anders zu erwarten, spielte Shah Rukh Khan mal wieder alle an die Wand und sich mitten in die Herzen der Zuschauer hinein! Darin liegt jedoch eines der Probleme des Filmes, auf die ich später zurückkommen werde.
Seit Rahul (Shah Rukh Khan) Kiran (Juhi Chawla) auf dem College kennengelernt hat, verzehrt er sich vor Liebe und Sehnsucht nach ihr. Doch Kiran ist bereits mit Elitesoldat Sunil (Sunny Deol) verlobt und Rahul beginnt mit seinem krankhaften Verlangen nach ihr, einen Plan zu entwerfen, um sie zu erobern und sie vor ihrem "Verderben" zu bewahren. Als seine Drohungen jedoch nichts nützen und die beiden heiraten, sieht er nur noch eine Chance Kiran für sich zu gewinnen: Mord!
Kiran und Sunil fliehen in die Schweiz, doch Rahul ist ihnen auf der Spur und kennt keine Gnade mehr...
Zunächst einmal zum Positiven:
Einige Szenen sind wirklich ganz spannend und die Darstellung von Rahul ist sehr gut gelungen, da er nicht "böse" ist, sondern durch den Tod seiner Mutter zu einem Psychopathen geworden ist. Er ist daher nicht so einseitig dargestellt wie in anderen Filmen.
Aber ganz ehrlich, das Beste am gesamten Film ist und bleibt Shah Rukh Khan! Er spielt den besessenen Mann einfach grandios und mit so viel Herz und Charisma, dass man ihn einfach mögen muss, obwohl er plant Sunil umzubringen, Kiran verfolgt und einige Menschen auf seinem Weg zu ihr getötet hat. Rahul tut einem einfach total leid, da er ja nichts für seine Geisteskrankheit kann.
Gleichzeitig ist dies aber auch der Punkt, an dem der Film absolut scheitert. Durch Shah Rukh Khans einzigartige und liebenswerte Ausstrahlung ist man praktisch auf Rahuls Seite und kann Sunny Deols sehr langweilige und unsymphatische Figur Sunil kaum etwas abgewinnen. Dabei sollte es doch gerade umgekehrt sein, damit überhaupt Spannung aufkommen kann!
Ich habe jedenfalls überhaupt nicht verstanden, warum sich die süße Kiran in so einen Grobian verlieben konnte! Noch nicht einmal sein Gesicht sieht richtig nett aus!
Sunny Deol hätte auf jeden Fall besser zu einer Bösewichtrolle gepasst, als zur Rolle des besorgten Ehemannes. In einigen Szenen wirkt er einfach nur lächerlich z.B. in der Anfangsszene, in der er im Alleingang und etlichen Toten ein Mädchen aus der Gewalt von Terroristen befreit. Einfach nur lächerlich!
Wenn Yash Chopra Shah Rukh Khan die Rolle eines Psychopathen gibt, hätte er ihm wenigstens einen in Ansätzen symphatischen und gutaussehenden Gegner geben können, der nicht vollkommen in Shah Rukhs Schatten steht!
Diesem Fehler in der Besetzung fällt der gesamte Film zum Opfer, da man einfach auf der falschen Seite steht.
Davon eimal abgesehen, ist das Ende, der absolute Albtraum! Es ist unrealistisch, unnötig brutal, gewaltverherrlichend und gleicht einer Hinrichtung!!
Die sinnlose Gewalt hat mich richtig schockiert und in diesem Moment habe ich die Altersfreigabe total verstanden! Auch wenn es einem als Happy-End verkauft wird, es ist keins! Es ist nur eines: absolut unmenschlich und strahlt so voller Hass und Brutalität, dass mir ganz anders geworden ist. Was sollte das?
Hat nicht jeder das Recht darauf zu leben und wie können sich einzelne Menschen als Richter fühlen? Ich musste vor Wut fast weinen, weil Rahul mir so leid tat und ich Sunil in diesem Moment echt gehasst habe!
Kirans Verhalten war für mich ebenfalls überhaupt nicht nachvollziehbar und passt null zu der Rolle.
Sunil wird für mich gegen Ende zum wahren Monster des Films und nicht Rahul, wie es am Ende heißt!
Die Brutalität und Unmenschlichkeit machen "Darr" zu einem absolut unempfehlenswerten Film, den man sich wenn überhaupt nur wegen Shah Rukh Khan antun sollte, aber den Rest kann man bis auf ein paar spannende Momente vergessen.
Immer wenn ein wenig Spannung aufkommt, wird ein schnulziges und langweiliges Liebeslied gespielt und wieder ist es Shah Rukh, der die einzig beiden schönen Lieder singen darf: "Jaadu Teri Nazar" und "Tu Mere Saamne". Die anderen Lieder sind nicht der Rede wert!
Fazit: Ein toller Shah Rukh Khan, in einem brutalen Thriller, der nur durch ihn noch knapp zwei Sterne bekommen hat!
Das ist der beste "böse-Bube"-Thriller von SRK Dieser Film ist ein ganz klarer muss Film für wahre SRK-Fans und er liefert einen guten Einblick wozu SRK außerhalb seiner Standard-Rollen Fähig ist.
Auch wenn er ein Meilenstein in SRKs Karriere bedeutet hat. Genau wie in Anjaam spielt er den psychisch Kranken mit einem Perfektionismus. Der Unterschied zwischen den Filmen ist ganz klar, hat man in Anjaam keinerlei Mitleid mit dem "Bösen" in Darr schon,
SRK schafft es wie kein andere seine Gefühle durch seine Augen zu vermitteln: Ist es nun Zorn, Besessenheit oder auch grenzenloses Leid!!!
Durch den letzteren hat er es geschafft dass das Publikum dem Bösewicht des Films am Ende seine Sympathie schenkt und nicht Sunny Deol dem Helden des Films.
Darr ist ganz klar der beste von SRK "böse-Bube".
Nur für Hardcorefans Na sagen wir mal so: Die Aussenaufnahmen (Schweiz) waren wirklich gut! SRK spielt natürlich allen an die Wand. Wirklich nur für Fans.
Darr - Einer der besten SRK-Filme Ich habe diesen Film schon auf Hindi zuhause und kann nur sagen, das es einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist. Nun ist er auch aufbearbeitet und mit einer wieder immer perfekten REM-Synchro auf deutsch zu erhalten.
Mit diesem frühen Werk bestätigt sich Shahrukhs Superstar Status wieder einmal, denn man sieht hier sein ganzes Potential als Schauspieler. Bollywood zeigt mit diesem Film auch, das es eben nicht nur Liebesfilme dreht, sondern auch richtige Thriller, wie diesen hier.
Man darf sich vom Alter des Films oder der Story als Shahrukh-Fan keinesfalls abschrecken lassen, denn es ist wirklich ein mitreißender, hochspanndender und intensiver Film. Shahrukh spielt den besessenen Liebhaber einfach großartig und kann selbst als Psychopath noch alle Symphatien auf seine Seite ziehen. 3 Stunden Hochspannung sind garantiert und der Soundtrack, einer der besten und bekanntesten in der Bollyxwood Geschichte. Positiv ist auch zu bemerken, das man im Gegenteil zu Baazigar, Darr sein Alter kaum ansieht.
Negativ sind nur der übertrieben gewalttätige Showdown am Ende, ähnlich wie bei Bazigaar, den man sich vielleicht sparen könnte. Denn alles davor ist schließlich top.
5 Kommentare: Baazigar Film Dieser Film ist auch klasse!! Die Lieder und die Story sind sehr gut!! Der Fim ist im allgemeinen sehr spannend und unterhaltsahm!! Kann diesen Film auch nur weiterempfehlen!! Er gehört auch zu meinen Favoriten in meiner Bollywoodsammlung!!
Toller Shah Rukh in einem Rache-Drama "Baazigar" (1993) - der Spieler - ein spannender, aber auch brutaler Film mit dem jungen Shah Rukh Khan. Dennoch gibt es witzige und romantische Szenen und sogar schöne Musik und Tänze - witzig und sinnlich zugleich. "Baazigar O Baazigar", "Aye Mere Humsafar" und "Yeh Kaali Kaali Aankhen" sind einfach klasse gemacht. - Die Story beginnt undurchsichtig - warum macht sich Ajay Sharma (Shah Rukh Khan), der sich zu Hause liebevoll um seine verwirrte Mutter (Rakhee Gulzar) kümmert, gleichzeitig an die Schwestern Seema und Priya Chopra heran? Im Rückblick wird seine schwere Kindheit erzählt, was die Handlung nachvollziehbarer macht.
Die Beziehung zu Seema (Shilpa Shetty) erscheint wie eine neckische Collegeliebe. Zwischen Priya (Kajol) und Ajay "funkt es" - und die Macher scheuen sich nicht, in einer Traumsequenz Shah Rukh sogar zu Pferde mit Zorro-Maske zu zeigen. Dann passieren mehrere Morde - und damit steigt die Brutalität des Films - und ich finde einige Gewaltszenen schon sehr direkt.
Das Schauspiel kann sich sehen lassen. Rakhee berührt als Ajays Mutter, Shilpa Shetty geht so und die temperamentvolle Kajol haut einen vom Hocker. Die Leistung der sehr jungen Frau ist herausragend, samt ihren Augenaufschlägen: mal Bambi, mal Vamp. Und ich schätze die natürlich gehaltenen Szenen ohne großes Make up. Shah Rukh Khan spielt absolut vielseitig: zärtlich, brutal, feige, heldenhaft. Wegen all dieser Aspekte hole ich den Film immer wieder hervor. Ich weiss gar nicht, warum es oft so dargestellt wird, als wäre Shah Rukh hier lediglich ein "Bösewicht". Er zeigt eindeutig auch Liebhaber- und sogar Heldenqualitäten - und Kajol schmachtet ihn hingebungsvoll an. Ganz tolle Paarung. - Die Geschichten um den vergesslichen Hausbediensteten (Johny Lever) geraten ein bisschen grenzwertig. Vieles spule ich inzwischen einfach weiter. Aber ich mag noch den süßen, schwer in Priya verliebten, Polizisten Karan.
Das Ende: archaisches Schauspiel, tragisch und brutal. Für Sensible empfiehlt sich öfter "Augen zu". Eigentlich kann man nur Rakhee als Mutter Achtung zollen - und natürlich dem wildgewordenen Shah Rukh (Originalstimme Pflicht!). Bei Hollywood-Filmen hab ich mir das nie angetan. Hier wurde es meine endgültige Einweihung in Hindi-Filme - und jedesmal wieder muss ich heulen. Schmerzgrenzen-Check: unerträglich - unverzichtbar. - Wer Shah Rukh nur in freundlichen Rollen mag, könnte sich erschrecken, die anderen wundern sich, wozu der als Charmeur bekannte Star fähig ist und können seine Vielseitigkeit studieren.
Etwas gewöhnugsbedürftig Ich habe mir den Film gekauft, da Shah Rukh Khan und Kajol das absolute Bollywood Traumpaar sind und dieser Film der Grundstein dafür ist.
Ich war begeistert von ihren Rollen in In guten wie in schweren Tagen - Sometimes Happy, Sometimes Sad (Einzel-DVD), Dilwale Dulhania Le Jayenge - Wer zuerst kommt, kriegt die Braut (Einzel-DVD) sowie mein Favorit Kuch Kuch Hota Hai - Und ganz plötzlich ist es Liebe (Einzel-DVD).
Das erste was mir aufgefallen ist, Dank der neuen FSK Logos, der Film hat eine Freigabe ab 16 Jahren. Das ganze hat auch seine Gründe. Hier spielt SRK auch mal einen gewöhnungsbedürftigen Bösewicht. Er macht auf mich den Eindruck man wolle Jackie Chan auf indisch imitieren. Etwas zu brutal für meinen Geschmack und somit unglaubwürdig. Die Gegner in den Schlägereien haben dann auch noch einen sogenannten Volltrottelblick wie in Bud Spencer und Terence Hill Filmen. Das ganze ist somit ein billiger Versuch etwas Großes erreichen zu wollen. Das Gesinge und Getanze reicht auch noch nicht ganz an die harmonische Qualität moderner Bollywood Streifen heran. Man singt zwar sehr lieblich, doch das Wort Liebe ist sehr rar in den Texten, die nur schwach untertitelt werden.
Der ganze Film wirkt, dafür das er im Jahr 1993 gedreht wurde, doch eher an billiges Kino Anfach der Achtziger.
Baazigar auf deutsch der Spieler konnte mich nun wirklich nicht vom Hocker reißen. Sicherlich gute schauspielerische Leistung, die es zu bewundern gibt, aber eindeutig zu wenig Taschentucheinsatz.
Ich kann es aber jedem empfehlen die mehr auf Action ala Bollywood stehen.
Das Bild ist in 2,35:1 (16:9) und erinnert mit seinem Farbkontrast stark an eine einfache Produktion aus den 80igern. Der Ton ist allerdings in deutsch in DD 5.1 und hindi 2.0 was bemerkenswert ist, wirkt aber dennoch eher blaß und schwach. Als Bonus bibt es alle Songs als Karaoke.
Alles in allem nette Unterhaltung, die mir nach 3 Stunden kein besonderes Erlebnis verschaffte.
Baazigar- der absolute Hit !! Ich habe mir den Film gerade auf Hindi mit engl. UT angesehen und muss sagen ich bin begeistert. Shahrukh in solch einer Rolle zu sehen ist einfach der Hammer, ausserdem war es sein erster Film mit Kajol und man sieht hier schon das die beiden gut miteinander harmonieren auch wenn sie hier kein Traumpaar sind. Bis jetzt kannte ich Shahrukh nur als soften Liebhaber oder Helden.Ich habe Koyla gesehen und da war er auch nicht zimperlich was Gewalt angeht, aber da war er der Gute und hat die Bösen getötet. Hier ist er der Böse und schreckt auch nicht zurück Unschuldige zu töten. Und trotzdem trotz all der Gewalt und Bösartigkeit, man ist auf seiner Seite. Egal was er tut wenn man weiss warum und dann in seine Augen sieht verzeiht man ihm. Das ist verrückt, aber vielleicht gerade das tolle an dem Film.
Wer SRK- Fan ist sollte sich den Film nicht entgehen lassen. Wer ihn allerdings nicht in einer solchen brutalen Rolle sehen möchte und ihn lieber nur in Filmen wie K3G sieht für den ist der Film nichts.
Ich bin jedenfalls begeistert und hoffe auf eine gute Synchro, glaube REM bringt den Film raus da ist die gute Synchro sicher. Wer Shahrukh also mal anders erleben möchte, das ist der richtige Film dafür.Spannung garantiert.
schwachsinn ohhhhhhhh mein Gott !!Ich habe mir den Film vor kurzem gekauft und ich füllte mich nach der ersten Std. wie in einem Film der aus sämmtlichen Hollywood-Horror-Classicern zusammengeschnitten wurde.
Zudem kommt auch noch das die Story mehr als durchschaubar war. In dem Moment als er den Abschiedsbrief von IHR nicht zerrissen hat, wie seinen, war mir sein Plan völlig klar.
Und eine halbe Stunde später war mir auch klar wie der Film endet denn es gab gar keine andere möglichkeit den Film enden zu lassen.
Die Musik haut mich auch nicht wirklich um zudem gefällt mir die Version von *Aya Meri* überhaupt nicht, Anu Malik hat die selbe Melodie später in *Ishq* (Aamir Khan ,Kajolo,Ajay Devgan,Juhi Chawla 5 sterne) noch mal verwendet in dem Song *ishq Hua* dieser gefällt mir wesendlich besser.
Also ich persönlich empfand den Film als eine Qual. 2 std hab ich mich gezwungen den Film durchweg anzusehn allerdings wurde ich in der letzden std schwach und habe dan einige Kapitel übersprungen.
Dieser Film bekommt keine Empfehlung von mir denn er hat eine durschaubare Story, schlechte Musik und übertriebende Charaktere.
BAAZIGAR FÜR MICH , DER ABSULUTE FLOPP
2 Kommentare: Fataler Lebensabschnitt. Der Polizist Matthew stellt sich einem Verhör und berichtet seiner Anwältin die Vorfälle der vergangenen Wochen. Bei der Konfrontation mit dem Gangsterpärchen Billy und Barbara wurde Matthews Kollege William getötet. Matthew wird suspendiert. Anschließend töten Barbara und Billy auch noch Matthew's Frau. Matthew ist verzweifelt und fährt aufs Land zu seinem narzisstischen Vater. Es kommt zu einem wegweisenden Vater und Sohn Gespräch. Matthew kehrt in die Stadt zurück und rächt sich an Billy und Barbara.
Die skurrile Geschichte wird im Stile von Film Noir erzählt. Der Protagonist mutiert vom Opfer zum Täter, bleibt aber letztendlich ein Antiheld. Der geschickte Wechsel zwischen Dialogen und Gewalttaten sorgt für einen flüssigen Handlungsfortgang. Die schrägen Figuren mit ihren beschädigten Charakteren werden sehr gut in Szene gesetzt. Gut gewählte Szenarien mit ausreichend Accessoires sorgen für Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
Sin City trifft auf NBK Westbrick ist eine Stadt, in der das Leben nicht leicht ist. Das gilt auch für den jungen Polizisten Matthew und seine Frau. Just in dem Moment, in dem die Serienkiller Billy und Barbara mit einer beispiellosen Mordserie beginnen, um so zu Berühmtheiten zu gelangen, trifft Matthew zusammen mit seinem neuen Partner William auf das Killerrächen. Es tötet William und klagt ihn des Mordes an. Dem jungen Mann ist klar, dass ihm das System keine Gerechtigkeit gewähren wird. Darum sinnt er auf Vergeltung. Er will Billy und Barbara töten und begibt sich auf einen dunklen Pfad, der ihn zu dem werden lässt, was er am meisten hasst ...
"Sin City" meets "Natural Born Killers"
Mit diesem Vergleich kann man wohl am treffendsten den Film von Regie-Neuling Shaun Rana bezeichnen, der hier allerdings nicht nur auf dem Regie-Stuhl gesessen hat, sondern gleichzeitig auch für Drehbuch, Kamera und die Musik verantwortlich zeichnet. Im Gegensatz zu "Sin City", der ein geschätztes Budget von gut 40.000.000 $ hatte, wirkt das vorliegende Werk mit seinen eher bescheidenen 3.000.000 $ zwar vielmehr wie ein billiger Ableger, doch hat man im Verhältnis gesehen mit dem bescheidenen Budget doch eine ganze Menge bewerkstelligt. So besticht der Film insbesondere durch seine sehr düstere Optik, die doch starke Erinnerungen an das geniale Werk von Miller und Rodriguez in einem wecken, wohingegen doch die Thematik und die teils hektischen Bild-Schnitte in die Richtung von Oliver Stones Meisterwerk tendiesren. Gerade diese Mischung ist es, die "Westbrick Murders" vor allem für Fans des Genres so besonders interessant macht, jedoch bei vielen Leuten ganz sicher auch auf Ablehnung stößt, da bestimmt nicht Jeder mit der Machart dieses Filmes zurechtkommt. Dafür werden in erster Linie schon einmal die erwähnten hektischen Bild-Schnitte sorgen, die phasenweise schon für etwas Verwirrung sorgen können und nicht immer für ein gradliniges Film-Vergnügen sorgen.
Wer allerdings zu den Menschen gehört, die die vorhandene Genialität von "NBK" erkannt haben, der dürfte an vorliegender Geschichte seine helle Freude haben, denn auch hier dreht sich alles um ein psychophatisches Killer-Päärchen, das nichts anderes im Sinn hat, so vielen Menschen wie möglich das Leben zu nehmen. Das sie dabei allerdings auf den Falschen (Matthew) treffen, wird ihnen erst viel zu spät bewust, so das sich ihre eigenen Methoden im Endeffekt gegen sie richten und die Sache für alle beteiligten kein gutes Ende nimmt. Shaun Rana hat also eine typische Gewalt-und Rache-Story kreiert, die zwar inhaltlich nicht besonders viel zu bieten hat, dafür aber hauptsächlich durch ihre ungewöhnliche Umsetzung das Interesse der Fans wecken wird. Denn auch hier ist es die comicartige Gestaltung des Geschehens, die sofort ins Auge fällt, die aber auch mit echten Comic-Passagen angereichert wurde.
Dabei ist es in erster Linie die düstere-und Schwarz/Weiß ähnliche Optik, die eine extrem dreckige Grundstimmung erzeugt und dem Geschehen eine äusserst bedrohlich anmutende Note verleiht. Einsetzender Dauerregen tut sein Übriges dazu, um das richtige Feeling aufkommen zu lassen, so das beim Zuschauer ein seltsam bedrückendes-und teils schwermütiges Gefühl aufkommt, dessen man sich den ganzen Film über nicht entledigen kann. So sind also im Prinzip alle Grundvorraussetzungen für ein tolles Film-Erlebnis vorhanden und dennoch bin ich persönlich nicht so richtig mit dem Film warm geworden, denn mir fehlte irgendwie die richtige Spannung. Diese kommt aber leider nie so wirklich auf, da das Geschehen doch ziemlich vorhersehbar erscheint. Vielleicht waren aber auch nur meine Erwartungen zu hoch, denn einen echten Spannungsbogen braucht ein Film dieser Art eigentlich nicht, in dem doch hauptsächlich die Härte und die Optik im Vordergrand steht. Aber gerade im Bezug auf die Härte hätte es durchaus etwas mehr sein können, denn bis auf einige Ausnahmen bewegt sich der Härtegrad in einem doch recht überschaubaren Rahmen, was aber keinesfalls bedeuten soll, das es hier seicht zur Sache geht.
Im darstellerischen bereich bekommt man äusserst solide Leistungen geboten, wobei man Vergleiche zu "Sin City" und "NBK" besser vermeiden sollte, da es den hier agierenden und eher unbekannten Schauspielern ganz einfach an Ausstrahlung und Ausdruckskraft fehlt, um es mit Leuten aufzunehmen, die in den beiden oben genannten Filmen den von ihnen gespielten Charakteren eine Seele eingehaucht haben. So bekommt man es mit einigen Abstrichen immer noch mit einem durchaus sehenswerten Genre-Beitrag zu tun, dessen offensichtliche Anlehnungen bei Genre-Kollegen unübersehbar sind. Kurzweilige Unterhaltung bekommt man auf jeden Fall geboten und visuell gesehen ist "Westbrick Murders" äusserst gut gelungen.
Fazit:
Mit seinem Regie-Debut hat Shaun Rana einen ordentlichen Beitrag abgeliefert, der zwar nicht durch eine besonders originelle Geschichte besticht, aber optisch einen absoluten leckerbissen darstellt. Action Freunde werden auf ihre Kosten kommen und ihre Freude an diesem Film haben, der zwar in vielen Dingen gnadenlos bei anderen Genre-Vertretern geklaut hat, aber ein visuell teilweise berauschendes Film-Erlebnis bietet.
2 Kommentare: Fataler Lebensabschnitt. Der Polizist Matthew stellt sich einem Verhör und berichtet seiner Anwältin die Vorfälle der vergangenen Wochen. Bei der Konfrontation mit dem Gangsterpärchen Billy und Barbara wurde Matthews Kollege William getötet. Matthew wird suspendiert. Anschließend töten Barbara und Billy auch noch Matthew's Frau. Matthew ist verzweifelt und fährt aufs Land zu seinem narzisstischen Vater. Es kommt zu einem wegweisenden Vater und Sohn Gespräch. Matthew kehrt in die Stadt zurück und rächt sich an Billy und Barbara.
Die skurrile Geschichte wird im Stile von Film Noir erzählt. Der Protagonist mutiert vom Opfer zum Täter, bleibt aber letztendlich ein Antiheld. Der geschickte Wechsel zwischen Dialogen und Gewalttaten sorgt für einen flüssigen Handlungsfortgang. Die schrägen Figuren mit ihren beschädigten Charakteren werden sehr gut in Szene gesetzt. Gut gewählte Szenarien mit ausreichend Accessoires sorgen für Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
Sin City trifft auf NBK Westbrick ist eine Stadt, in der das Leben nicht leicht ist. Das gilt auch für den jungen Polizisten Matthew und seine Frau. Just in dem Moment, in dem die Serienkiller Billy und Barbara mit einer beispiellosen Mordserie beginnen, um so zu Berühmtheiten zu gelangen, trifft Matthew zusammen mit seinem neuen Partner William auf das Killerrächen. Es tötet William und klagt ihn des Mordes an. Dem jungen Mann ist klar, dass ihm das System keine Gerechtigkeit gewähren wird. Darum sinnt er auf Vergeltung. Er will Billy und Barbara töten und begibt sich auf einen dunklen Pfad, der ihn zu dem werden lässt, was er am meisten hasst ...
"Sin City" meets "Natural Born Killers"
Mit diesem Vergleich kann man wohl am treffendsten den Film von Regie-Neuling Shaun Rana bezeichnen, der hier allerdings nicht nur auf dem Regie-Stuhl gesessen hat, sondern gleichzeitig auch für Drehbuch, Kamera und die Musik verantwortlich zeichnet. Im Gegensatz zu "Sin City", der ein geschätztes Budget von gut 40.000.000 $ hatte, wirkt das vorliegende Werk mit seinen eher bescheidenen 3.000.000 $ zwar vielmehr wie ein billiger Ableger, doch hat man im Verhältnis gesehen mit dem bescheidenen Budget doch eine ganze Menge bewerkstelligt. So besticht der Film insbesondere durch seine sehr düstere Optik, die doch starke Erinnerungen an das geniale Werk von Miller und Rodriguez in einem wecken, wohingegen doch die Thematik und die teils hektischen Bild-Schnitte in die Richtung von Oliver Stones Meisterwerk tendiesren. Gerade diese Mischung ist es, die "Westbrick Murders" vor allem für Fans des Genres so besonders interessant macht, jedoch bei vielen Leuten ganz sicher auch auf Ablehnung stößt, da bestimmt nicht Jeder mit der Machart dieses Filmes zurechtkommt. Dafür werden in erster Linie schon einmal die erwähnten hektischen Bild-Schnitte sorgen, die phasenweise schon für etwas Verwirrung sorgen können und nicht immer für ein gradliniges Film-Vergnügen sorgen.
Wer allerdings zu den Menschen gehört, die die vorhandene Genialität von "NBK" erkannt haben, der dürfte an vorliegender Geschichte seine helle Freude haben, denn auch hier dreht sich alles um ein psychophatisches Killer-Päärchen, das nichts anderes im Sinn hat, so vielen Menschen wie möglich das Leben zu nehmen. Das sie dabei allerdings auf den Falschen (Matthew) treffen, wird ihnen erst viel zu spät bewust, so das sich ihre eigenen Methoden im Endeffekt gegen sie richten und die Sache für alle beteiligten kein gutes Ende nimmt. Shaun Rana hat also eine typische Gewalt-und Rache-Story kreiert, die zwar inhaltlich nicht besonders viel zu bieten hat, dafür aber hauptsächlich durch ihre ungewöhnliche Umsetzung das Interesse der Fans wecken wird. Denn auch hier ist es die comicartige Gestaltung des Geschehens, die sofort ins Auge fällt, die aber auch mit echten Comic-Passagen angereichert wurde.
Dabei ist es in erster Linie die düstere-und Schwarz/Weiß ähnliche Optik, die eine extrem dreckige Grundstimmung erzeugt und dem Geschehen eine äusserst bedrohlich anmutende Note verleiht. Einsetzender Dauerregen tut sein Übriges dazu, um das richtige Feeling aufkommen zu lassen, so das beim Zuschauer ein seltsam bedrückendes-und teils schwermütiges Gefühl aufkommt, dessen man sich den ganzen Film über nicht entledigen kann. So sind also im Prinzip alle Grundvorraussetzungen für ein tolles Film-Erlebnis vorhanden und dennoch bin ich persönlich nicht so richtig mit dem Film warm geworden, denn mir fehlte irgendwie die richtige Spannung. Diese kommt aber leider nie so wirklich auf, da das Geschehen doch ziemlich vorhersehbar erscheint. Vielleicht waren aber auch nur meine Erwartungen zu hoch, denn einen echten Spannungsbogen braucht ein Film dieser Art eigentlich nicht, in dem doch hauptsächlich die Härte und die Optik im Vordergrand steht. Aber gerade im Bezug auf die Härte hätte es durchaus etwas mehr sein können, denn bis auf einige Ausnahmen bewegt sich der Härtegrad in einem doch recht überschaubaren Rahmen, was aber keinesfalls bedeuten soll, das es hier seicht zur Sache geht.
Im darstellerischen bereich bekommt man äusserst solide Leistungen geboten, wobei man Vergleiche zu "Sin City" und "NBK" besser vermeiden sollte, da es den hier agierenden und eher unbekannten Schauspielern ganz einfach an Ausstrahlung und Ausdruckskraft fehlt, um es mit Leuten aufzunehmen, die in den beiden oben genannten Filmen den von ihnen gespielten Charakteren eine Seele eingehaucht haben. So bekommt man es mit einigen Abstrichen immer noch mit einem durchaus sehenswerten Genre-Beitrag zu tun, dessen offensichtliche Anlehnungen bei Genre-Kollegen unübersehbar sind. Kurzweilige Unterhaltung bekommt man auf jeden Fall geboten und visuell gesehen ist "Westbrick Murders" äusserst gut gelungen.
Fazit:
Mit seinem Regie-Debut hat Shaun Rana einen ordentlichen Beitrag abgeliefert, der zwar nicht durch eine besonders originelle Geschichte besticht, aber optisch einen absoluten leckerbissen darstellt. Action Freunde werden auf ihre Kosten kommen und ihre Freude an diesem Film haben, der zwar in vielen Dingen gnadenlos bei anderen Genre-Vertretern geklaut hat, aber ein visuell teilweise berauschendes Film-Erlebnis bietet.
3 Kommentare: selbst für TV-Thriller billig Dieser eher mäßige Action-Film mit Fernsehformat, der auch einige Anklänge an einen Polit-Thriller zeigt, kann zumindest teilweise mit sehenswerten Darstellern aufwarten. Einer ist Bill Shatner, der andere Chris Lemmon in einer Nebenrolle. Der eigentliche Hauptdarsteller, Jeff Speakman, ist, genau wie alle anderen (leider inklusive Shatner) nicht sonderlich überzeugend. Die Rückseite der DVD verspricht eine Menge. Unglücklicherweise hält das Drehbuch davon kaum etwas. Mal ganz abgesehen davon, daß schon die Voraussetzung schwachsinnig ist - keine noch so große Privatarmee könnte in den USA, dem Land mit dem größten Militärbudget, einen Putschversuch überstehen - zeigt die Geschichte auch anderweitig riesige Lücken. Während Carvell fremdenfeindliche Platitüden rülpst, klaut Jennings zwar die Dateien, sieht sie sich aber gar nicht an, sondern übergibt sie, verschlüsselt wie er sie kopiert hat, dem FBI. Was sollte er denn da vor Gericht groß aussagen? ?Ich weiß gar nichts. Ein alter Kumpel hat mich angestiftet. Ich habe illegal Dateien kopiert und ihm gegeben. Jetzt ist er tot." Das scheint dem Drehbuchautor auch aufgegangen zu sein, denn er zeigt nicht eine Szene der Verhandlungen. Um so mehr fragt sich der Zuschauer, warum Carvell, der ja freigesprochen wurde (und zwar zwei Mal!), überhaupt versucht Jennings umzubringen, womit er doch erst recht die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Um Euch den Spaß nicht ganz zu verderben, werde ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, außer, daß sich die Action nahezu auf drei etwas zu lang geratene und selbst für einen Fernsehfilm schlecht inszenierte Verfolgungsjagden beschränkt, wobei Jennings bei der letzen sogar versucht mit einem großen gelben Schulbus zu entkommen...
Der Film wurde vermutlich sehr billig produziert und das sieht man ihm auch an. Das Budget muß so klein gewesen sein, daß es nicht mal jemanden für das Make up gab (ich habe den Abspann wirklich aufmerksam angesehen und keinen gefunden), was dazu führt, daß vor allem das von Shatner, der wohl im Gesicht etwas brauner geschminkt werden sollte, extrem mies ist. Er sieht nicht sonnengebräunt aus, sondern dreckig. Die Regieanweisungen, besonders beim Showdown zwischen Jennings und Carvell, sind so bescheuert, daß es schon lächerlich wirkt.
So billig wie der Film erscheint, kommt auch die DVD daher: Bildformat 4:3, Tonformat Dolby Digital 2.0 (Stereo), Sprache nur Deutsch, Szenenauswahl und eine Trailershow mit noch schlechteren Filmen, FSK 16, Laufzeit 87 min.
Guter Film, der misshandelt wurde Es ist eigentlich ein sehr guter Actiongeladener Film den man sich schon mal anschauen kann. Doch die FSK16 Fassung ist der reinste Witz. In fast allen Stunt- und Kampfszenen geschnitten.
Sowas ist wirklich nicht mehr zu empfehlen. Daher nur 2Sterne statt 4.
Guter Action-Film mit einem großartigen William Shatner. Ein routiniert inszenierter und insgesamt recht spannender Actionfilm mit einem überzeugenden Hauptdarsteller (Jeff Speakman), aber einem noch besseren Bösewicht (William Shatner), der trotz einiger logischer Lücken in der Handlung durchaus zu überzeugen versteht. Insbesondere für STAR TREK-Fans ist es sicherlich ein Erlebnis, den ansonsten als "Captain Kirk" bekannten William Shatner einmal in der Rolle eines korrupten und mordlustigen Politikers zu sehen. Fazit: Zwar kein absolutes Must-See, aber beste Freitagabend-Unterhaltung.