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Sunshine [Blu-ray] [UK Import]
mit Rose Byrne, Cliff Curtis, Chris Evans, Troy Garity, Michelle Yeoh, Regie: Danny Boyle
DVD bei Amazon: EUR 28,16 EUR 21,99
(2 gebraucht ab EUR 12,99)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Sunshine auf Blu-ray
Für mich war es etwas schwer den Film genau zu Folgen. Also meiner Meinung nach ist er etwas Verwirrend. Was mich aber doch arg gestört hat ist eine Figur die so ziemlich fast am Ende des Films auftaucht und versucht die restlichen Überlebenden umzubringen. Mann sieht diese Person immer nur verschwommen was mich ziemlich gestört hat. Der Film selbst war ganz in Ordnung aber als guten Film würde ich ihn nicht bezeichen. Kann mann einmal anschauen.
Die Blu-ray würde ich in Sachen Bild und Ton als Reference bezeichnen. Das Bild ist sehr gestochen scharf und sehr flüssig. Das Tonformat hab den Film in deutsch gesehen dts 5.1
Hier weiss mann wieder wieso Blu-ray sein Geld wert ist. Vergebe 3 Sterne für den Film den er war Ok aber ich hab schon viel bessere Sci-Fi Filme gesehen.

Horror!!! anstatt Science Fiction
Ich hab mir diesen Film gekauft, da ich den Trailer ganz gut fand. Allerdings musste ich leider feststellen, dass der Film eine einzige Katastrophe ist! 1/3 des Films ist ein einziger Horrorstreifen!!! Mag der Anfang ja noch interessant sein, so wird im Laufe der Geschichte die Crew von einem Psychopaten abgeschlachtet und das im wahrsten Sinne des Wortes! Haut- und Fleischfetzen werden im Laufe eines Kampfes vom Arm des Psychopaten abgezogen, dessen Körper von zu viel Sonne schon total entstellt und verbrannt ist... Die Kameraführung erhöht noch den Horroreffekt, da man entweder die verschrobene "Welt" aus der Sicht vom Psychopathen sieht oder das Geschehen von außen sieht. Davon abgesehen überzeugen die Charaktere in keinster Art und Weise ("zu flach").
Ganz zu schweigen, das dieser Film nie und nimmer für Kinder ab 12 geeignet ist!!!...
Am liebsten würde ich dem Film null Sterne geben, aber das ist leider nicht möglich! Ich würde jedem vom Kauf dieser DVD abraten! Das ist die reinste Geld- und Zeitverschwenderei!



oh mein gott....
Gleich vorweg: Das ist kein Film für Leute mit schwachen Nerven!
Genre mäsig würd ich Sunshine in die Sparten
Thriller
Horror/Psycho
und Sci-fi einordnen.
aller erster klasse der film..
Thriller weil:
- relativ Gute Story (machnmal etwas schwer zu erkennen das geb ich zu ^^)
- sehr spannend gestaltet

Horror/Psycho weil:

Man sieht deutlich was aus einer Raumschiffscrew wird wenn ein/mehrere Manschaftsmitglied/-er stirbt/-en und das macht diesen film mit unter zu einem der besten seiner art

Sci-fy: muss ich denk ich nicht weiter erläutern.
Einen Stern in einem Stern erzeugen... klingt doch aufregend und lebensmüde oder?


Aber es ist ein absolut klasse streifen den ich ohne umschweife empfehlen kann.
ABER:
Wenn ich diesen Film anguggen möchte, sollten keine Kinder der Altersklasse 12 dabei sein... FSK meint zwar 12 aber das is doch mal echt n witz oder? Aber da ich hier nicht der bestimmende bin würd ich folgendes RATEN: Geniest diesen Streifen erst mal alone ohne Kids und wenn ihr der meinung seid das eure kinder diesen "psychisch vertragen" dann könnt ihr denn film gerne mit euren kindern ansehen...

MfG.: Christian K. (16)



Grandios inszenierter Flug ins Unvorhersagbare
"Sunshine" handelt von der Rettung der Menschheit, als die Sonne zu erlöschen droht und eine Raumschiffmission zur Sonne startet, um sie mit einer Nuklearexplosion wieder zu entzünden. Bildgewaltige Szenerien, atmosphärische Musik, menschlich-ethische Höhen und Tiefen, ständiger Wechsel von Hässlichkeit und Schönheit, Dramatik und Stille, interpretationsoffene Symbolismen sowie unerwartete Handlungswendungen machen den Film für meinen Geschmack zu einem hypnotischen Meisterwerk.

Danny Boyles "Sunshine" spaltet aber auch die Gemüter. Es beginnt mit der abwegig erscheinenden Filmidee, nach der die Sonne in absehbarer Zeit erlischt und Menschen sie mithilfe einer Nuklearexplosion wieder entzünden könnten. Dies geschieht im Film in 50 Jahren, obwohl man in der Astronomie von etwa fünf Milliarden Jahren ausgeht. Ich vermute, das sind die fünf Milliarden geteilt durch die hundert Millionen Grad der Kernfusionshitze, so dass sich als Ergebnis die 50 Jahre einstellen. Dass die Explosion tatsächlich etwas bewirken könne, ist für die Filmfiguren auch nur Theorie.

Ich denke aber, abseits von der naturwissenschaftlichen Korrektheit geht es Boyle um eine letzte Verzweiflungstat angesichts des Endes allen Lebens auf der Erde und wie die Menschen sich in einer solchen Situation verhalten würden. Solche Gedankenspiele, in denen die Menschlichkeit in (apokalyptischen) Grenzsituationen auf die Probe gestellt wird, sind für Boyle typisch, wie ein großes Publikum es spätestens seit seinen 28er-Filmen wissen sollte.

Die über 150 Millionen Kilometer lange Reise zur Sonne geht an den acht Astronauten nicht spurlos vorbei. Der Film beginnt, nachdem diese schon Monate unterwegs sind, und sich erste deutliche psychische Verwirrungen zeigen. Wohl kaum zufällig ist es der eigentlich für Gesundheit und Heilung zuständige Arzt Searle (Cliff Curtis, der FBI-Direktor in "Stirb langsam 4.0"), der einem rauschhaft-religiösen Sonnenwahn frönt, und damit also gleich vorneweg für die Aufrechterhaltung psychischer Stabilität an Bord flachfällt. Der Navigator Trey ist der nächste, der zeigt, dass ungeachtet ihrer Profession letztlich alle nur Menschen sind. Der Kapitän Kaneda, gespielt von Hiroyuki Sanada (japanische Filmlegende, uns u.a. aus "Der letzte Samurai" bekannt), gibt sich dann, um wieder eine andere menschliche Seite zu zeigen, als Held.

Darin folgen ihm auf ihre Weise auch die meisten anderen Crewmitglieder: Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon") als Biologin Corazon hat eine leider etwas blasse Rolle, scheint wohl als Symbolfigur für die Liebe zur Natur da zu sein, weil sie sich um den Sauerstoff-Garten des Raumschiffs kümmert. Chris Evans ("Die fantastischen Vier") ist eher der Draufgänger, beizeiten eiskalt, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Das Eis begleitet ihn von seiner ersten bis zur letzten Szene - und das in einem Film so nah an der Sonne! Wenn das nicht "ironisch" ist, was dann?

Rose Byrne, die Pilotin Cassie, und der Hauptdarsteller Cillian Murphy, der den Physiker Capa spielt, sind alte Bekannte aus "28 days later" bzw. "28 weeks later". Die schöne Cassie, obwohl zart und verletzlich wirkend, hat doch mehrmals wenn nötig ihre starken Momente, der unscheinbare Capa ist der Erfinder der Sonnenbombe, der sich vor unzählige unerfreuliche und fachfremde Aufgaben gestellt sieht, die er unter Aufbringung all seiner Kräfte dennoch lösen muss ... (seit "28 days later" weiß man, zu was Cillian Murphy letztlich doch imstande ist, hehe ...).

Der Ab-12-Jahren-Film ist meiner Meinung nach eigentlich ein Ab-16er. Viele Kritiker halten die verzerrten Horrorschockereinlagen für völlig daneben. Aber ich denke, es hat einen Sinn - und zwar mehr als nur den, dass Boyle in seinen Filmen gern Blut fließen lässt. Damit wird das extremste menschliche Element ins Spiel gebracht, so extrem, dass es kaum mehr als menschlich erkennbar ist, und so verzerrt, wie die prognostischen Berechnungen Capas zur Endphase ihres Unternehmens, wo schon im ersten Filmdrittel die Computersimulation wegen der Unvorhersagbarkeit der Ereignisse zu flackern beginnt. Ebenso unbestimmbar flackert der Slasher auf seiner Mordtour durchs Schiff, und nicht weniger flackert die Sonnenbombe auf ihrem Flug hinab zur Sonne.

Die Quintessenz: Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, nicht physikalisch, und schon gar nicht, wenn menschliche Unsicherheitsfaktoren mit ins Spiel kommen. Wie so oft in der großen Science Fiction enthüllt auch hier der Flug weg von der Erde doch nur das Menschlich, Allzumenschliche.

Zum Abschluss will ich unbedingt die fantastische Filmmusik von John Murphy und Underworld würdigen! Bereits die 28er-Filme lebten ja zu einem guten Teil von ihren großen Soundtracks. Das ist in "Sunshine" nicht weniger der Fall. Die hypnotische Mischung aus Brit-Rock und Synthesizer lässt mich auch Tage nach dem Filmgenuss nicht los. Den Soundtrack habe ich mir auch gleich gekauft (nicht auf CD erschienen, aber in dem Apfel-Fachgeschäft mit dem kleinen "i" zu haben) und höre ihn ständig rauf und runter. Stücke wie "Kanada's Death, Pt. 2 (Adagio In D Minor)" oder "Sunshine (Adagio In D Minor)" sind einfach der absolute Hammer! Wohl dem, der einen satten Sound bei großer Lautstärke erzeugen kann!


Genial
Wer etwas wie Armageddon, Deep Impact oder The Core erwartet, ist definitiv an der falschen Adresse. Sunshine befasst sich mit der Psychologie und den verschiedenenen moralischen Einstellungen von Menschen in außergewöhnlichen Umständen und wie diese kollidieren und entscheiden müssen, ob das Bewahren der Menschlichkeit den Untergang der Menschheit rechtfertigen kann. Sinngemäß schließt dieser Film an 28 days later an, in dem es darum ging, auf wie viele Arten Menschen zu Monstern werden können. Ein MUSS für jeden Freund tiefer Charaktere und fantastischer Bilder!!!

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Jubilee [UK Import]
mit Cliff Curtis, Theresa Healey, Regie: Michael Hurst
DVD bei Amazon: EUR 15,56 EUR 18,99
(5 gebraucht ab EUR 2,30)
Erscheinungsdatum: August 2003
Crossing Over [Blu-ray]
mit Harrison Ford, Ray Liotta, Ashley Judd, Jim Sturgess, Cliff Curtis, Regie: Wayne Kramer
DVD bei Amazon: EUR 28,99 EUR 20,97
(2 gebraucht ab EUR 8,48)
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Amazon.de-Verkaufsrang 356
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten

Crossing Over

Harrison Ford ist Max Brogan, Spezialgent der US-Einwanderungsbehörde. Er spürt illegale Immigranten in Los Angeles auf und schickt sie zurück in ihre Heimatländer. Wie nahe Hoffnung und Verzweiflung auf dem Weg zur amerikanischen Staatsbürgerschaft beieinander liegen, führen ihm die Schicksale vor Augen, auf die er täglich stößt: Eine Schülerin aus Bangladesch, die ins Visier der Heimatschutzbehörde gerät, eine junge Iranerin mit gefährlich westlichem Lebensstil, ein koreanischer Teenager in Gang-Schwierigkeiten und ein australisches Starlet, das Sex gegen Greencard tauscht. Kein Job, der spurlos an Brogan vorbeigeht, aber Mitleid hat in seinem Alltag keinen Platz. Doch als er versucht, zwischen Pflicht und Gesetz seine Menschlichkeit zu wahren und gerät in Schwierigkeiten?

Regisseur Wayne Kramer (The Cooler, Running Scared) und Ausnahmeproduzent Frank Marshall (Indiana Jones, Der seltsame Fall des Benjamin Button, Die Bourne-Trilogie) gelang gemeinsam mit ihrem herausragenden Darsteller-Ensemble ein spannender, mitreißender wie berührender Film über den amerikanischen Traum und dessen Schattenseiten.

Crossing OverCrossing Over

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
3 Kommentare:
Gefühlvoller Film über Einwandererschicksale
Crossing over ist anders als der typische Action-Reißer, den man aus Hollywood im Moment geboten bekommt.
Wayne Kramer zeichnet einen einfühlsamen, emotionalen Film über Einwanderer und dabei beleuchtet er nicht nur die Schicksale derjenigen, die einwandern wollen, sondern auch der Personen, die damit zu tun haben.

Am Anfang noch kommt einem der Film ein wenig wie ein Episodenfilm vor, in dem unterschiedliche Schicksale gezeigt werden, doch nach und nach laufen die Handlungsstränge aufeinander zu, bis sie sich am Ende dann treffen. Dadurch ist der Film in jeder Minute spannend und abwechslungsreich.

Kramer zeigt dabei einen sehr gefühlvollen Umgang mit den einzelnen Personen, seien es die Einwanderer selbst oder aber die Agenten der Einwanderungsbehörde, die verzweifelt bemüht sind sich ihre Menschlichkeit zu bewahren. Dabei bleibt er immer distanziert genug um kritisch zu bleiben und kein Urteil zu fällen und doch dicht genug dran, damit sich dem Zuschauer jede Handlung und jede Entscheidung erschließt.
Dies gelingt nicht nur durch die gute Inszenierung sondern vor allem durch die handverlesenen, exzellenten Darsteller, die hier die Möglichkeit haben ihr Können abzurufen.

Ich kann den Film jedem empfehlen, der einen ruhigen, gefühlvollen Film zu schätzen weiß und den das Thema ansatzweise interessieren könnte.


Genial!
Super Film mit einer packenden Story! Ich zähle ihn inzwischen zu meinen Lieblingsfilmen!
Das Bild der Blu-ray ist super, zwar keine Referenz aber dennoch auf sehr hohem Niveau! Kann den Film jedem empfehlen, der gerne Dramen/Thriller guckt! Einfach super!

Film mit Tiefgang und Melancholie
Wayne Kramer serviert hier mit "Crossing Over" schon den dritten sehr guten Film hintereinander nach "The Cooler" und dem furiosen "Running Scared".

Alle drei Filme sind völlig unterschiedlich und hervorragend inszeniert.
Es besteht nicht der Hauch eines Zweifels: Der Mann kann was.

"Crossing Over" handelt von Einwandererschicksalen in den USA, geht durchaus kritisch mit den USA um und vereinigt diverse bekannte und gut agierende Schauspieler, allen voran Harrison Ford und Ray Liotta.
Auch Ashley Judd ist endlich wieder einmal zu sehen.

Von Langeweile kann keine Rede sein, aber natürlich haben wir hier auch keinen Actionfilm, sondern ein eher ruhiges, aber packendes und bewegendes Drama.

Der ganze Film ist sehr schwermütig und die tolle Musik passt dazu bestens.
Der Subwoofer liefert immer wieder mal abgrundtiefe Frequenzen, das Bild ist o.k.

Für Freunde etwas anspruchsvollerer Kost mit emotionaler Komponente ist dieser Film genau das richtige.
Leute, die Harrison Ford in einem Thriller oder Actioner sehen wollen, sind hier falsch.

Bewegend.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Traffic - Die Miniserie
mit Cliff Curtis, Martin Donovan, Balthazar Getty, Regie: Eric Bross, Stephen Hopkins
DVD bei Amazon: EUR 8,99 EUR 10,99
(18 gebraucht ab EUR 1,87)
Erscheinungsdatum: Januar 2005
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
Universal Traffic (TV Mini-Serie), USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 06.01.05
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
3 Kommentare:
Ganz ok, aber nicht weltbewegend
Nette Miniserie für einen wirklich guten Preis, reicht aber nicht an vergleichbare serien wie 24 an.

sehr gute mini-serie zum superpreis.
wie man der dvd-hülle bereits entnehmen kann ist die serie von den machern vo 24 produziert wurden. wer 24 kennt und wie ich liebt wird einige charakteristika sofort wiedererkennen. kameraführung, lichttechnik, etc. wirken sehr natürlich und markieren zumindest nach meinem empfinden einen deutlichen aber realsitischer wirkenden unterschied zum kinofilm. die idee die geschichte aus der sicht von 3 höhst unterschiedlichen personen zu erzählen, finde ich gut, da es der ganzen serie tiefe gibt und die spannung erhalten werden kann, so das mann die beinahe 4,5 stunden eigentlich am stück durchsehen möchte.
sonstige extras gibt es keine, lediglich zwischen 5.1 in deutsch, englisch und französisch kann gewählt werden. dies tut jedoch, auch angesichts des preises der dvd keinen abbruch. jedem der 24 mag und sich für leicht politisch motivierte filme interessiert kann ich die serie für gerade einmal 9euro mit 5sternen empfehlen.

ps: ich habe die serie nicht im fernsehen gesehen und kann leider nicht sagen ob sich diese version unterscheidet.

Tolle Serie - aber...
Diese dreiteilige Serie gefiel mir eigentlich recht gut, zumal sie technisch nicht auf dem üblichem TV-Niveau liegt, sondern sich stylistisch und von der Erzählweise her eng an den Kinofilm hält (obwohl die Handlung und Charakter mit dem Film nichts zu tun haben).
Ich frage jetzt nur, ob diese DVD die amerikanische "Director's Cut"-Version enthält oder die Version, die letztes Jahr im Fernsehen gezeigt wurde?

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
10.000 BC (exklusiv bei Amazon im hochwertigen Steelbook) [Blu-ray]
mit Cliff Curtis, Camille Belle, Steven Strait, Joel Virgel, Ben Badra, Regie: Roland Emmerich
DVD bei Amazon: EUR 32,99
(5 gebraucht ab EUR 14,98)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Durchschnittliche Bewertung: 2.5 von 5 Punkten
Nach Independence Day und The Day After Tomorrow inszeniert Roland Emmerich ein neues überwältigendes Abenteuer ? diesmal aus der Zeit, als Mammuts die Erde erbeben ließen und mystische Geister das Schicksal der Menschen bestimmten.

Dieses mit grandiosen Effekten inszenierte Spektakel berichtet in fantastischen Bildpanoramen vom allerersten Helden (Steven Strait), der eine kühne Reise wagt, um seine entführte Geliebte (Camilla Belle) zu befreien und die ihm vorhergesagte Prophezeiung zu erfüllen. Er muss gegen Säbelzahntiger und prähistorische Raubtiere kämpfen, unerforschte Wüsten durchqueren, ein mächtiges Heer vereinen und eine hoch entwickelte Zivilisation entdecken. Im Schatten gigantischer Bauwerke steigt er zum Führer im Freiheitskampf der Unterdrückten auf ? unauslöschlich prägt er eine Ära, die zum Stoff für Legenden wurde.


© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Entertaiment pur
sehr guter Film, schön gemacht mit viel Detail. Sehr gute Computeranimationen.

Top und das zu einen unschlagbaren Preis hier bei Amazon. Muss jeder zu Hause haben.

LAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANGWEILIG
JA, ich habe mit Popkornkino gerechnet, NEIN, ich habe kein tiefgründiges Werk erwartet, NEIN, mir war klar, dass hier keine historisch akkurate Story erzählt werden soll. Schlicht: bevor ich die DVD eingeschoben hatte war mir bewußt, dass es sich um einen Emmerich-Film handelt. Und dennoch: trotz Popkorn, trotz Softgetränk und trotz guter Laune ohne großen Erwartungen war der Unterhaltungswert an diesem Abend gelinde gesagt ... unterirdisch schlecht!

Woran lag das? An den bereits stark heruntergeschraubten Erwartungen sicher nicht. Am Geschmack vielleicht, über den sich bekanntlich streiten lässt? Ich bin auch weiterhin der Ansicht, dass es selbst für einen reinen Popkorn-Film mit bloßem Unterhaltungsanspruch durchaus gewisse objektive Kriterien gibt, die es erlauben, ihn zumindest grob als guten oder schlechten Vertreter seines Genres zu Bewerten.

Da wäre zum einen die Story, oder genauer: die Art und Weise, wie diese erzählt wird, denn die Story an sich, sprich deren Inhalt ist für ein erfolgreiches Popkorn-Spektakel eher zweitrangig. Das Dorf wird angegriffen, die Geliebte entführt und der Held muss in die Ferne um sie aus den Fängen des Bösen zu befreien. Das reicht für einen Unterhaltungsabend. Jetzt erst kommt die eigentliche Arbeit des Regiseurs: schafft er es diese zwar simple Geschichte dennoch Spannend rüberzubringen? Schafft er es einen Spannungsbogen aufzubauen, beginnend bei der (moglichst dramatisch dargestellten) Entführung der Geliebten über die beschwerliche und gefährliche Reise bis zum (möglichst fulminanten) Finale? Schafft er es die Charaktere an den Zuschauern heranzuführen, so dass diese mit ihnen leiden, fiebern und sich am Ende mit ihnen freuen? Schafft er es die schwere Bürde, die der Held zu schultern und die übermenschliche Aufgabe die dieser zu meistern hat dem Zuschauer auch so zu vermitteln? In 10000bc ist nichts davon gelungen. Allzu schnelle Schnitte, allzu kurze und seichte Dialoge verhindern eine Identifikation mit den Figuren. Die lange und beschwerliche Reise aus dem eisigen Norden bis in die Wüste Afrikas erscheint nach 104 Minuten, schnellen Tag-Nacht Wechseln und abrupten Landschaftsänderungen wie ein Kurztripp. Und das, was den Helden erst zum Helden macht, sein Gegenpart nämlich, das Böse, die "dunkle Seite", ist ein Witz. Die beiden Sklaventreiber wirken eher lächerlich als beängstigend und die übermächtige Gottheit im Finale ist auch nur ein Speerwurf weit entfernt.

Aber dieser Aspekt war nie Emmerichs stärke, die lag eher bei den Bildern: gewaltige Raumschiffe, riesige Monster, beeindruckende Naturkatastrophen. Nur kann er damit in 10000bc nicht punkten. Obschon die Landschaft an sich den Drehort bildet, wirkt alles irgendwie Studiohaft. Die Landschaft im Hintergrund wirk wie aufgemahlt, selbst die Wüsten wirken überschaubar und vermitteln nicht den Eindruck von Weite. Pyramiden, Mammuts, Säbelzahntiger ... alles wirkt wie aus dem Computer, unrealistisch, kulissenhaft. Zu diesem unrealistischen Eindruck trägt auch die Maske der Protagonisten bei. Weiße in Rasta-Look die gepflegter aussehen als ein Promi nach drei Tagen im Dschungel-Camp? Versetzt mich das, zumindest illusorisch, in die Zeit 10000 Jahre vor unserer Zeitrechnung?

Natürlich lässt sich über Geschmack streiten, natürlich gibt es auch solche, die 10000bc gut finden, und ich respektiere das. Aber dennoch glaube ich, dass man 10000bc aus durchaus objektiven Gründen als wenig gelungen bezeichnen kann, er ist schlicht und einfach HANDWERKLICH SCHLECHT GEMACHT.

Emmerich wird sich mal wieder damit trösten, dass 10000bc wie viele seiner Vorgängerfilme, zwar an den Kinokassen durchfiel, dafür aber als DVD kommerziell erfolgreich sein wird. Hoffentlich ist ihm auch klar, weshalb und wie lange dieses von Hollywood gehypte Emmerich-System noch funktioniert.

Was war denn bitte das ?
Also ich hab den Film zum Glück nur im Fernseher gesehen.Alles andere wäre nur ärgerlich für mich gewesen !

Ich hab ja eigentlich nicht so viel erwartet,aber dann so was.
Uninterresante Geschichte ,schlechte Darsteller und vorallen einfach nur langweilig...

Also einfach nicht zu empfehlen !

Gewaltige Bilder, gute Unterhaltung und spannende Action
Emmerichs Film 10000BC wollte ich schon lange mal sehen, aber viele Kritiken haben mich von ein Kinobesuch und kauf abgehalten. Was aus dem Film schließlich geworden ist habe ich erst vor kurzen erfahren.
Das Problem ist wahrscheinlich, dass viele einen recherchierten historischen Film erwartet haben. Dies ist nicht so, da Szenen wie Mammuts in der Wüste, Narben gleichen einem Sternenbild, eine bedankender Säbelzahntiger und ein unglaubwürdiger Herrscher vorkommen. Das der Film bei so vielen Menschen gut ankommt, liegt wahrscheinlich nicht an der unanspruchsvollen konstruierten Handlung, sondern das Geheimnis sind wohl die wunderschönen Landschaftsaufnahmen von Neuseeland, Südafrika und Namibia.

Die Handlung:
Evolet, die Geliebte vom Jäger D'leh und viele andere seines Stammes werden von Sklavenhändlern verschleppt. D'leh verfolgt die Gruppe mit zwei anderen Bewohnern des Dorfes. Bei der Verfolgung gelangt noch einer seiner Begleiter in die Fänge der Sklavenhändler. Zu zweit reisen sie weiter und während ihres langen Weges schließen sich immer mehr Stämme den beiden an.

Es wurde auf Veränderungen der Gesichter verzichtet, weshalb die Charaktere im Film wie heutige Menschen aussehen. Alle Schauspieler sind gut ausgewählt worden und vor allem Dingen Steven Strait, der D'leh spielt, fand ich sehr überzeugend. Emmerich hat sich bei der Namensgebung von D'leh für Held nur rückwärts gelesen entschieden.
Durch fehlende Informationen dieser Zeit musste der Regisseur vieles erfinden. Emmerich lässt die Pyramiden 10.000 v. Chr. Bauen und macht einige Anspielungen auf Atlantis.

Fazit:
Emmerichs 10000BC ist kein historischer Film, bietet aber gute Unterhaltung voller Abenteuer, Spannung und hat einen sehr interessanter Geschichte.


Geht so!
Also ich fand ihn jetzt nicht sooooo schlecht, aber auch nicht so gut.
Er ist teilweise total unrealistisch und blödsinnig, aber er unterhält ganz nett.
Die Leistung der Schauspieler ist sehr naja, aber teilweise ganz gute Effekte.

Fazit:
Schwachsinn, der ganz gut unterhält!

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Sunshine [UK Import]
mit Rose Byrne, Cliff Curtis, Chris Evans, Troy Garity, Michelle Yeoh, Regie: Danny Boyle
DVD bei Amazon: EUR 23,96 EUR 24,99
(8 gebraucht ab EUR 0,41)
Erscheinungsdatum: August 2007
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
In fünfzig Jahren stirbt die Sonne ? und mit ihr stirbt auch die Menschheit. Unsere letzte Hoffnung: ein Raumschiff, die Icarus II, mit einer internationalen Crew von acht Frauen und Männern. Unter Führung von Kapitän Kaneda soll das Team eine Sprengladung zur Sonne bringen, mit der sie den lebenswichtigen Stern wieder entzünden wollen. Es ist die letzte Chance der Menschheit zu überleben. Im Verlauf der Mission, der Funkkontakt zur Erde ist bereits abgebrochen, wird die Mannschaft auf eine harte Probe gestellt: Das Team empfängt ein Notsignal der Icarus I, des Raumschiffs, das vor sieben Jahren spurlos verschwand, und alle geraten durch einen folgenschweren Fehler in tödliche Gefahr. Über Nacht kämpft die Mannschaft plötzlich um Leben und Verstand, wohl wissend, dass die Zukunft des blauen Planeten in ihren Händen liegt?
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Sunshine auf Blu-ray
Für mich war es etwas schwer den Film genau zu Folgen. Also meiner Meinung nach ist er etwas Verwirrend. Was mich aber doch arg gestört hat ist eine Figur die so ziemlich fast am Ende des Films auftaucht und versucht die restlichen Überlebenden umzubringen. Mann sieht diese Person immer nur verschwommen was mich ziemlich gestört hat. Der Film selbst war ganz in Ordnung aber als guten Film würde ich ihn nicht bezeichen. Kann mann einmal anschauen.
Die Blu-ray würde ich in Sachen Bild und Ton als Reference bezeichnen. Das Bild ist sehr gestochen scharf und sehr flüssig. Das Tonformat hab den Film in deutsch gesehen dts 5.1
Hier weiss mann wieder wieso Blu-ray sein Geld wert ist. Vergebe 3 Sterne für den Film den er war Ok aber ich hab schon viel bessere Sci-Fi Filme gesehen.

Horror!!! anstatt Science Fiction
Ich hab mir diesen Film gekauft, da ich den Trailer ganz gut fand. Allerdings musste ich leider feststellen, dass der Film eine einzige Katastrophe ist! 1/3 des Films ist ein einziger Horrorstreifen!!! Mag der Anfang ja noch interessant sein, so wird im Laufe der Geschichte die Crew von einem Psychopaten abgeschlachtet und das im wahrsten Sinne des Wortes! Haut- und Fleischfetzen werden im Laufe eines Kampfes vom Arm des Psychopaten abgezogen, dessen Körper von zu viel Sonne schon total entstellt und verbrannt ist... Die Kameraführung erhöht noch den Horroreffekt, da man entweder die verschrobene "Welt" aus der Sicht vom Psychopathen sieht oder das Geschehen von außen sieht. Davon abgesehen überzeugen die Charaktere in keinster Art und Weise ("zu flach").
Ganz zu schweigen, das dieser Film nie und nimmer für Kinder ab 12 geeignet ist!!!...
Am liebsten würde ich dem Film null Sterne geben, aber das ist leider nicht möglich! Ich würde jedem vom Kauf dieser DVD abraten! Das ist die reinste Geld- und Zeitverschwenderei!



oh mein gott....
Gleich vorweg: Das ist kein Film für Leute mit schwachen Nerven!
Genre mäsig würd ich Sunshine in die Sparten
Thriller
Horror/Psycho
und Sci-fi einordnen.
aller erster klasse der film..
Thriller weil:
- relativ Gute Story (machnmal etwas schwer zu erkennen das geb ich zu ^^)
- sehr spannend gestaltet

Horror/Psycho weil:

Man sieht deutlich was aus einer Raumschiffscrew wird wenn ein/mehrere Manschaftsmitglied/-er stirbt/-en und das macht diesen film mit unter zu einem der besten seiner art

Sci-fy: muss ich denk ich nicht weiter erläutern.
Einen Stern in einem Stern erzeugen... klingt doch aufregend und lebensmüde oder?


Aber es ist ein absolut klasse streifen den ich ohne umschweife empfehlen kann.
ABER:
Wenn ich diesen Film anguggen möchte, sollten keine Kinder der Altersklasse 12 dabei sein... FSK meint zwar 12 aber das is doch mal echt n witz oder? Aber da ich hier nicht der bestimmende bin würd ich folgendes RATEN: Geniest diesen Streifen erst mal alone ohne Kids und wenn ihr der meinung seid das eure kinder diesen "psychisch vertragen" dann könnt ihr denn film gerne mit euren kindern ansehen...

MfG.: Christian K. (16)



Grandios inszenierter Flug ins Unvorhersagbare
"Sunshine" handelt von der Rettung der Menschheit, als die Sonne zu erlöschen droht und eine Raumschiffmission zur Sonne startet, um sie mit einer Nuklearexplosion wieder zu entzünden. Bildgewaltige Szenerien, atmosphärische Musik, menschlich-ethische Höhen und Tiefen, ständiger Wechsel von Hässlichkeit und Schönheit, Dramatik und Stille, interpretationsoffene Symbolismen sowie unerwartete Handlungswendungen machen den Film für meinen Geschmack zu einem hypnotischen Meisterwerk.

Danny Boyles "Sunshine" spaltet aber auch die Gemüter. Es beginnt mit der abwegig erscheinenden Filmidee, nach der die Sonne in absehbarer Zeit erlischt und Menschen sie mithilfe einer Nuklearexplosion wieder entzünden könnten. Dies geschieht im Film in 50 Jahren, obwohl man in der Astronomie von etwa fünf Milliarden Jahren ausgeht. Ich vermute, das sind die fünf Milliarden geteilt durch die hundert Millionen Grad der Kernfusionshitze, so dass sich als Ergebnis die 50 Jahre einstellen. Dass die Explosion tatsächlich etwas bewirken könne, ist für die Filmfiguren auch nur Theorie.

Ich denke aber, abseits von der naturwissenschaftlichen Korrektheit geht es Boyle um eine letzte Verzweiflungstat angesichts des Endes allen Lebens auf der Erde und wie die Menschen sich in einer solchen Situation verhalten würden. Solche Gedankenspiele, in denen die Menschlichkeit in (apokalyptischen) Grenzsituationen auf die Probe gestellt wird, sind für Boyle typisch, wie ein großes Publikum es spätestens seit seinen 28er-Filmen wissen sollte.

Die über 150 Millionen Kilometer lange Reise zur Sonne geht an den acht Astronauten nicht spurlos vorbei. Der Film beginnt, nachdem diese schon Monate unterwegs sind, und sich erste deutliche psychische Verwirrungen zeigen. Wohl kaum zufällig ist es der eigentlich für Gesundheit und Heilung zuständige Arzt Searle (Cliff Curtis, der FBI-Direktor in "Stirb langsam 4.0"), der einem rauschhaft-religiösen Sonnenwahn frönt, und damit also gleich vorneweg für die Aufrechterhaltung psychischer Stabilität an Bord flachfällt. Der Navigator Trey ist der nächste, der zeigt, dass ungeachtet ihrer Profession letztlich alle nur Menschen sind. Der Kapitän Kaneda, gespielt von Hiroyuki Sanada (japanische Filmlegende, uns u.a. aus "Der letzte Samurai" bekannt), gibt sich dann, um wieder eine andere menschliche Seite zu zeigen, als Held.

Darin folgen ihm auf ihre Weise auch die meisten anderen Crewmitglieder: Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon") als Biologin Corazon hat eine leider etwas blasse Rolle, scheint wohl als Symbolfigur für die Liebe zur Natur da zu sein, weil sie sich um den Sauerstoff-Garten des Raumschiffs kümmert. Chris Evans ("Die fantastischen Vier") ist eher der Draufgänger, beizeiten eiskalt, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Das Eis begleitet ihn von seiner ersten bis zur letzten Szene - und das in einem Film so nah an der Sonne! Wenn das nicht "ironisch" ist, was dann?

Rose Byrne, die Pilotin Cassie, und der Hauptdarsteller Cillian Murphy, der den Physiker Capa spielt, sind alte Bekannte aus "28 days later" bzw. "28 weeks later". Die schöne Cassie, obwohl zart und verletzlich wirkend, hat doch mehrmals wenn nötig ihre starken Momente, der unscheinbare Capa ist der Erfinder der Sonnenbombe, der sich vor unzählige unerfreuliche und fachfremde Aufgaben gestellt sieht, die er unter Aufbringung all seiner Kräfte dennoch lösen muss ... (seit "28 days later" weiß man, zu was Cillian Murphy letztlich doch imstande ist, hehe ...).

Der Ab-12-Jahren-Film ist meiner Meinung nach eigentlich ein Ab-16er. Viele Kritiker halten die verzerrten Horrorschockereinlagen für völlig daneben. Aber ich denke, es hat einen Sinn - und zwar mehr als nur den, dass Boyle in seinen Filmen gern Blut fließen lässt. Damit wird das extremste menschliche Element ins Spiel gebracht, so extrem, dass es kaum mehr als menschlich erkennbar ist, und so verzerrt, wie die prognostischen Berechnungen Capas zur Endphase ihres Unternehmens, wo schon im ersten Filmdrittel die Computersimulation wegen der Unvorhersagbarkeit der Ereignisse zu flackern beginnt. Ebenso unbestimmbar flackert der Slasher auf seiner Mordtour durchs Schiff, und nicht weniger flackert die Sonnenbombe auf ihrem Flug hinab zur Sonne.

Die Quintessenz: Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, nicht physikalisch, und schon gar nicht, wenn menschliche Unsicherheitsfaktoren mit ins Spiel kommen. Wie so oft in der großen Science Fiction enthüllt auch hier der Flug weg von der Erde doch nur das Menschlich, Allzumenschliche.

Zum Abschluss will ich unbedingt die fantastische Filmmusik von John Murphy und Underworld würdigen! Bereits die 28er-Filme lebten ja zu einem guten Teil von ihren großen Soundtracks. Das ist in "Sunshine" nicht weniger der Fall. Die hypnotische Mischung aus Brit-Rock und Synthesizer lässt mich auch Tage nach dem Filmgenuss nicht los. Den Soundtrack habe ich mir auch gleich gekauft (nicht auf CD erschienen, aber in dem Apfel-Fachgeschäft mit dem kleinen "i" zu haben) und höre ihn ständig rauf und runter. Stücke wie "Kanada's Death, Pt. 2 (Adagio In D Minor)" oder "Sunshine (Adagio In D Minor)" sind einfach der absolute Hammer! Wohl dem, der einen satten Sound bei großer Lautstärke erzeugen kann!


Genial
Wer etwas wie Armageddon, Deep Impact oder The Core erwartet, ist definitiv an der falschen Adresse. Sunshine befasst sich mit der Psychologie und den verschiedenenen moralischen Einstellungen von Menschen in außergewöhnlichen Umständen und wie diese kollidieren und entscheiden müssen, ob das Bewahren der Menschlichkeit den Untergang der Menschheit rechtfertigen kann. Sinngemäß schließt dieser Film an 28 days later an, in dem es darum ging, auf wie viele Arten Menschen zu Monstern werden können. Ein MUSS für jeden Freund tiefer Charaktere und fantastischer Bilder!!!

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Sunshine [UMD Universal Media Disc] [UK Import]
mit Rose Byrne, Cliff Curtis, Chris Evans, Troy Garity, Michelle Yeoh, Regie: Danny Boyle
DVD bei Amazon: EUR 6,92 EUR 9,99
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
In fünfzig Jahren stirbt die Sonne ? und mit ihr stirbt auch die Menschheit. Unsere letzte Hoffnung: ein Raumschiff, die Icarus II, mit einer internationalen Crew von acht Frauen und Männern. Unter Führung von Kapitän Kaneda soll das Team eine Sprengladung zur Sonne bringen, mit der sie den lebenswichtigen Stern wieder entzünden wollen. Es ist die letzte Chance der Menschheit zu überleben. Im Verlauf der Mission, der Funkkontakt zur Erde ist bereits abgebrochen, wird die Mannschaft auf eine harte Probe gestellt: Das Team empfängt ein Notsignal der Icarus I, des Raumschiffs, das vor sieben Jahren spurlos verschwand, und alle geraten durch einen folgenschweren Fehler in tödliche Gefahr. Über Nacht kämpft die Mannschaft plötzlich um Leben und Verstand, wohl wissend, dass die Zukunft des blauen Planeten in ihren Händen liegt?
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5 Kommentare:
Sunshine auf Blu-ray
Für mich war es etwas schwer den Film genau zu Folgen. Also meiner Meinung nach ist er etwas Verwirrend. Was mich aber doch arg gestört hat ist eine Figur die so ziemlich fast am Ende des Films auftaucht und versucht die restlichen Überlebenden umzubringen. Mann sieht diese Person immer nur verschwommen was mich ziemlich gestört hat. Der Film selbst war ganz in Ordnung aber als guten Film würde ich ihn nicht bezeichen. Kann mann einmal anschauen.
Die Blu-ray würde ich in Sachen Bild und Ton als Reference bezeichnen. Das Bild ist sehr gestochen scharf und sehr flüssig. Das Tonformat hab den Film in deutsch gesehen dts 5.1
Hier weiss mann wieder wieso Blu-ray sein Geld wert ist. Vergebe 3 Sterne für den Film den er war Ok aber ich hab schon viel bessere Sci-Fi Filme gesehen.

Horror!!! anstatt Science Fiction
Ich hab mir diesen Film gekauft, da ich den Trailer ganz gut fand. Allerdings musste ich leider feststellen, dass der Film eine einzige Katastrophe ist! 1/3 des Films ist ein einziger Horrorstreifen!!! Mag der Anfang ja noch interessant sein, so wird im Laufe der Geschichte die Crew von einem Psychopaten abgeschlachtet und das im wahrsten Sinne des Wortes! Haut- und Fleischfetzen werden im Laufe eines Kampfes vom Arm des Psychopaten abgezogen, dessen Körper von zu viel Sonne schon total entstellt und verbrannt ist... Die Kameraführung erhöht noch den Horroreffekt, da man entweder die verschrobene "Welt" aus der Sicht vom Psychopathen sieht oder das Geschehen von außen sieht. Davon abgesehen überzeugen die Charaktere in keinster Art und Weise ("zu flach").
Ganz zu schweigen, das dieser Film nie und nimmer für Kinder ab 12 geeignet ist!!!...
Am liebsten würde ich dem Film null Sterne geben, aber das ist leider nicht möglich! Ich würde jedem vom Kauf dieser DVD abraten! Das ist die reinste Geld- und Zeitverschwenderei!



oh mein gott....
Gleich vorweg: Das ist kein Film für Leute mit schwachen Nerven!
Genre mäsig würd ich Sunshine in die Sparten
Thriller
Horror/Psycho
und Sci-fi einordnen.
aller erster klasse der film..
Thriller weil:
- relativ Gute Story (machnmal etwas schwer zu erkennen das geb ich zu ^^)
- sehr spannend gestaltet

Horror/Psycho weil:

Man sieht deutlich was aus einer Raumschiffscrew wird wenn ein/mehrere Manschaftsmitglied/-er stirbt/-en und das macht diesen film mit unter zu einem der besten seiner art

Sci-fy: muss ich denk ich nicht weiter erläutern.
Einen Stern in einem Stern erzeugen... klingt doch aufregend und lebensmüde oder?


Aber es ist ein absolut klasse streifen den ich ohne umschweife empfehlen kann.
ABER:
Wenn ich diesen Film anguggen möchte, sollten keine Kinder der Altersklasse 12 dabei sein... FSK meint zwar 12 aber das is doch mal echt n witz oder? Aber da ich hier nicht der bestimmende bin würd ich folgendes RATEN: Geniest diesen Streifen erst mal alone ohne Kids und wenn ihr der meinung seid das eure kinder diesen "psychisch vertragen" dann könnt ihr denn film gerne mit euren kindern ansehen...

MfG.: Christian K. (16)



Grandios inszenierter Flug ins Unvorhersagbare
"Sunshine" handelt von der Rettung der Menschheit, als die Sonne zu erlöschen droht und eine Raumschiffmission zur Sonne startet, um sie mit einer Nuklearexplosion wieder zu entzünden. Bildgewaltige Szenerien, atmosphärische Musik, menschlich-ethische Höhen und Tiefen, ständiger Wechsel von Hässlichkeit und Schönheit, Dramatik und Stille, interpretationsoffene Symbolismen sowie unerwartete Handlungswendungen machen den Film für meinen Geschmack zu einem hypnotischen Meisterwerk.

Danny Boyles "Sunshine" spaltet aber auch die Gemüter. Es beginnt mit der abwegig erscheinenden Filmidee, nach der die Sonne in absehbarer Zeit erlischt und Menschen sie mithilfe einer Nuklearexplosion wieder entzünden könnten. Dies geschieht im Film in 50 Jahren, obwohl man in der Astronomie von etwa fünf Milliarden Jahren ausgeht. Ich vermute, das sind die fünf Milliarden geteilt durch die hundert Millionen Grad der Kernfusionshitze, so dass sich als Ergebnis die 50 Jahre einstellen. Dass die Explosion tatsächlich etwas bewirken könne, ist für die Filmfiguren auch nur Theorie.

Ich denke aber, abseits von der naturwissenschaftlichen Korrektheit geht es Boyle um eine letzte Verzweiflungstat angesichts des Endes allen Lebens auf der Erde und wie die Menschen sich in einer solchen Situation verhalten würden. Solche Gedankenspiele, in denen die Menschlichkeit in (apokalyptischen) Grenzsituationen auf die Probe gestellt wird, sind für Boyle typisch, wie ein großes Publikum es spätestens seit seinen 28er-Filmen wissen sollte.

Die über 150 Millionen Kilometer lange Reise zur Sonne geht an den acht Astronauten nicht spurlos vorbei. Der Film beginnt, nachdem diese schon Monate unterwegs sind, und sich erste deutliche psychische Verwirrungen zeigen. Wohl kaum zufällig ist es der eigentlich für Gesundheit und Heilung zuständige Arzt Searle (Cliff Curtis, der FBI-Direktor in "Stirb langsam 4.0"), der einem rauschhaft-religiösen Sonnenwahn frönt, und damit also gleich vorneweg für die Aufrechterhaltung psychischer Stabilität an Bord flachfällt. Der Navigator Trey ist der nächste, der zeigt, dass ungeachtet ihrer Profession letztlich alle nur Menschen sind. Der Kapitän Kaneda, gespielt von Hiroyuki Sanada (japanische Filmlegende, uns u.a. aus "Der letzte Samurai" bekannt), gibt sich dann, um wieder eine andere menschliche Seite zu zeigen, als Held.

Darin folgen ihm auf ihre Weise auch die meisten anderen Crewmitglieder: Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon") als Biologin Corazon hat eine leider etwas blasse Rolle, scheint wohl als Symbolfigur für die Liebe zur Natur da zu sein, weil sie sich um den Sauerstoff-Garten des Raumschiffs kümmert. Chris Evans ("Die fantastischen Vier") ist eher der Draufgänger, beizeiten eiskalt, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Das Eis begleitet ihn von seiner ersten bis zur letzten Szene - und das in einem Film so nah an der Sonne! Wenn das nicht "ironisch" ist, was dann?

Rose Byrne, die Pilotin Cassie, und der Hauptdarsteller Cillian Murphy, der den Physiker Capa spielt, sind alte Bekannte aus "28 days later" bzw. "28 weeks later". Die schöne Cassie, obwohl zart und verletzlich wirkend, hat doch mehrmals wenn nötig ihre starken Momente, der unscheinbare Capa ist der Erfinder der Sonnenbombe, der sich vor unzählige unerfreuliche und fachfremde Aufgaben gestellt sieht, die er unter Aufbringung all seiner Kräfte dennoch lösen muss ... (seit "28 days later" weiß man, zu was Cillian Murphy letztlich doch imstande ist, hehe ...).

Der Ab-12-Jahren-Film ist meiner Meinung nach eigentlich ein Ab-16er. Viele Kritiker halten die verzerrten Horrorschockereinlagen für völlig daneben. Aber ich denke, es hat einen Sinn - und zwar mehr als nur den, dass Boyle in seinen Filmen gern Blut fließen lässt. Damit wird das extremste menschliche Element ins Spiel gebracht, so extrem, dass es kaum mehr als menschlich erkennbar ist, und so verzerrt, wie die prognostischen Berechnungen Capas zur Endphase ihres Unternehmens, wo schon im ersten Filmdrittel die Computersimulation wegen der Unvorhersagbarkeit der Ereignisse zu flackern beginnt. Ebenso unbestimmbar flackert der Slasher auf seiner Mordtour durchs Schiff, und nicht weniger flackert die Sonnenbombe auf ihrem Flug hinab zur Sonne.

Die Quintessenz: Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, nicht physikalisch, und schon gar nicht, wenn menschliche Unsicherheitsfaktoren mit ins Spiel kommen. Wie so oft in der großen Science Fiction enthüllt auch hier der Flug weg von der Erde doch nur das Menschlich, Allzumenschliche.

Zum Abschluss will ich unbedingt die fantastische Filmmusik von John Murphy und Underworld würdigen! Bereits die 28er-Filme lebten ja zu einem guten Teil von ihren großen Soundtracks. Das ist in "Sunshine" nicht weniger der Fall. Die hypnotische Mischung aus Brit-Rock und Synthesizer lässt mich auch Tage nach dem Filmgenuss nicht los. Den Soundtrack habe ich mir auch gleich gekauft (nicht auf CD erschienen, aber in dem Apfel-Fachgeschäft mit dem kleinen "i" zu haben) und höre ihn ständig rauf und runter. Stücke wie "Kanada's Death, Pt. 2 (Adagio In D Minor)" oder "Sunshine (Adagio In D Minor)" sind einfach der absolute Hammer! Wohl dem, der einen satten Sound bei großer Lautstärke erzeugen kann!


Genial
Wer etwas wie Armageddon, Deep Impact oder The Core erwartet, ist definitiv an der falschen Adresse. Sunshine befasst sich mit der Psychologie und den verschiedenenen moralischen Einstellungen von Menschen in außergewöhnlichen Umständen und wie diese kollidieren und entscheiden müssen, ob das Bewahren der Menschlichkeit den Untergang der Menschheit rechtfertigen kann. Sinngemäß schließt dieser Film an 28 days later an, in dem es darum ging, auf wie viele Arten Menschen zu Monstern werden können. Ein MUSS für jeden Freund tiefer Charaktere und fantastischer Bilder!!!

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Collateral Damage [Blu-ray]
mit Arnold Schwarzenegger, Francesca Neri, John Leguizamo, Cliff Curtis, Elias Koteas, Regie: Andrew Davis
DVD bei Amazon: EUR 21,99 EUR 18,99
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
Arnold Schwarzeneggers loyale Fans werden von diesem handwerklich solide gemachten, aufregenden Thriller nicht enttäuscht. Diesmal muss der alternde Action-Star gegen einen kolumbianischen Guerillaterroristen antreten. Schwarzenegger spielt einen Feuerwehrmann, der den Tod seiner Frau und seines Sohnes bei einem terroristischen Bombenanschlag mitten in L.A. mitansehen muss. Trotz intensiver Untersuchungen des FBI und der CIA, entscheidet sich Arnie, das abgelegene Terroristenlager im Dschungel zu infiltrieren. Er bedient sich dabei der Hilfe der vertrauenswürdigen Frau (Francesca Neri) seines Gegenspielers und kann die Pläne zu einem weiteren Bombenanschlag, diesmal auf Washington D.C., durchkreuzen.

Regisseur Andrew Davis (The Fugitive) schafft es, die Geschichte immer plausibel wirken zu lassen, auch wenn Schwarzeneggers Unversehrtheit zeitweise absurd unwahrscheinlich anmutet. Die lebendigen Rollen von John Turturro und John Leguizamo sorgen für zusätzlichen Sprengstoff in diesem explosiven Film, der ohnehin durch sein Waffenarsenal beeindruckendes. Trotz der vorhersehbaren Handlung und Arnolds fortgeschrittenem Alters ist Collateral Damage wieder einmal Unterhaltung pur. --Jeff Shannon
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5 Kommentare:
guter Schwarzenegger trotz seines Alters
die Handlung ist zwar nicht neu aber trotzdem wurde die in diesem Film gut umgesetzt. Der Film bleibt stets durchgehend Spannend und hat am Ende sogar eine ganz Interessante Wendung. Beim Arnie gehts nie ohne Action so auch hier, es gibt reichlich Explosionen und Schießereien. Mit 55 ist Arnold nicht mehr der Jüngste, trotzdem gibt er alles um so zu sein wie wir ihn kennen. Mit seinen älteren Filmen wie Predator, Runing Man oder True Lies kann dieser Streifen nicht mithalten trotzden gehört er zu den Besten von Schwarzenegger.
Die DVD hat gute Bild und Tonqualität. Am Bonusmaterial wurde ordentlich gespart, für einen Punktabzug reicht es aber nicht.
Jeder Film ist reiner Geschmackssache, den Arnold Fans wirds sicherlich gefallen.

Unterirdisch schlecht!
Gordy Brewer ist Feuerwehrmann. Er versucht seinen anstrengenden Job, den er mit Leib und Seele ausübt, in Einklang zu bringen mit seiner Familie. Immer hat er das Gefühl, zu wenig Zeit für seine Frau und seine Tochter zu haben. Als er eines Morgens zum Treffen mit Frau und Kind eilt, sieht er beide glücklich auf ihn warten. Er winkt und geht auf sie zu. In diesem Augenblick explodiert eine Bombe inmitten der Menschen, die auf der Terrasse des Restaurants sitzen und den Sonnenschein genießen. Seine Frau und seine Tochter kommen ums Leben. Doch die Behörden verhalten sich seltsam zurückhaltend. Die Ermittlungen scheinen im Sande zu verlaufen und niemand will ihm zuhören.
Brewer kommt dahinter, dass Polizei und FBI die Ermittlungen einstellen wollen, weil sie die Suche nach einem gefährlichen Terroristen nicht gefährden wollen. Die Toten im Café werden als "Kollateralschaden" abgehakt.
Brewer gibt sich damit nicht zufrieden. Er beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Er findet heraus, dass der gesuchte Terrorist in Kolumbien, mitten im Dschungel, seinen Stützpunkt hat. Brewer beschließt Rache zu nehmen an dem Mann. Er plant minutiös, wie er nach Kolumbien, ins Lager des Terroristen, gelangen und wie er sich dessen Vertrauen erschleichen kann.
Alles scheint nach Plan abzulaufen, wäre da nicht die Geliebte des Terroristen. Sie vermittelt Brewer ein ganz anderes Bild des Gesuchten. In ihren Augen ist er ein Freiheitskämpfer, ein Held, und die wahren Verbrecher sind die USA und ihre Verbündeten.

Im Jahr 2002 versuchte sich Schwarzenegger erneut an einem Actionstreifen. Im Stile von "Eraser", "Terminator" und "Predator" mimt er eine Ein-Mann-Armee, die scharenweise Gegner niedermäht, der Polizei und dem FBI meilenweit voraus ist und unbesiegbar scheint. Auffällig ist die völlige Humorlosigkeit dieses Films. Kein Lächeln, keine Scherze, kein platter Witz à la "Hasta la vista, baby" finden sich in diesem selten ernsten, grausamen und leider auch völlig unlogischen Abenteuer.
Neben den üblichen Action-Sequenzen, die in diesem Film leider selten zünden und nur Mittel zum Zweck zu sein scheinen, ist es die kalte Rache, die Schwarzenegger antreibt. Leider nimmt man ihm diese Rolle nicht ab. Als einfacher Feuerwehrmann wirkt er lächerlich, als Familienvater fehl am Platz und als Held, der ohne Vorkenntnisse im kolumbianischen Dschungel den von den USA meistgesuchten Terroristen nicht nur findet, sondern sogar dessen Vertrauen erlangt, völlig absurd.
Man möchte meinen, dass ein Terrorist, der sein Land vom Joch der Unterdrückung befreien will, nicht gar so dumm ist, einem solchen Schrank von Mann, der völlig unbekannt und augenscheinlich hochtrainiert in seinem Lager auftaucht und kein Wort spanisch spricht, zu vertrauen.
Auch wenn das Finale wirklich eine positive Überraschung ist und manches erträglich macht, rettet es doch keinesfalls diesen stupiden Film.
Weder Action noch Tragik, weder Gefühl noch Logik, einfach nichts stimmt an diesem Dschungelabenteuer.
Sämtliche Rollen sind besetzt von Schauspielern, die der schlechten Leistung von Schwarzenegger nacheifern. Nicht einer fällt positiv auf oder kann gar überzeugen.
Bei solch einem Drehbuch, solch einer schwachen Regieleistung und einer derart unpassenden Filmmusik ist das aber auch kein Wunder.

Fazit: Dieser Film enttäuscht auf der ganzen Linie. In keiner einzigen Kategorie erreicht er ein annehmbares Niveau. Auch und gerade nach den Anschlägen auf das World Trade Center 2001 muss ein solcher Film, der Selbstjustiz und Rache als legitim ansieht, sie sogar als einzige Lösung propagiert, nicht sein.

Die Extras sind leider miserabel (wer will Arnie wirklich bei einem Truppenbesuch beobachten), das Bild durch sein 2,35:1 - Abbildungsverhältnis auf normalen TV-Geräten mit extremen schwarzen Balken versehen.


Nettes Action Vehikel
Im Gegensatz zu anderen älteren Actionstars hat es Schwarzenegger immer geschafft gute Actioner hinzulegen, die sich immer aus der Masse heraushebten und so ist es auch bei diesem Actionfilm aus der Schmiede von Andrew Davis. Hier nimmt Schwarzenegger Rache für den Mord an seiner Familie und geht dafür bis an seine Grenzen. Man selbst muss sich eingestehen die Action ist hier wirklich große Klasse und Schwarzenegger wohl in Bestform, doch das alter macht sich auch hier langsam bemerkbar.

Klassischer Spät-Schwarzenegger
Die Story ist so klassisch wie Sie dünn ist: Der Protagonist verliert durch einen Anschlag der Anderen gegolten hat seine Familie, wird von der eigenen Regierung im Stich gelassen und als der Attentäter den Tod seiner Frau und seines Kindes auch noch als "Collateral Damage" bezeichnet, rastet er völlig aus und beschließt den Terroristen selbst mal kräftig in den Allerwertesten zu treten. Wie wir das von Arnie eben so kennen. Es gibt eine Menge Action, es fliegt eine Menge Blei durch die Luft und noch mehr geht im wahrsten Sinne des Wortes gleich ganz in die Luft - und natürlich ist es zwischenzeitlich auch immer wieder mal so spannend wie es in einem Film spannend sein kann bei dem der Sieg der Guten am Ende obligatorisch ist. Collateral Damage ist sicher keiner von Schwarzeneggers Highlights und hat auch nicht das Zeug zum Klassiker wie Running Man oder Terminator, doch werden hier immerhin fast zwei Stunden ordentliche Action geboten, die mich als langjährigen Schwarzenegger Fan durchaus überzeugen. Die Bildqualität ist gut der Ton Deutsch oder Englisch in DD5.1. Das Bonusmaterial bietet mit 45 Minuten mehr als viele andere DVDs (auch wenn es inhaltlich keine Überraschungen birgt).

Arnold...
Der Film handelt so zu sagen nur um pure Rache, ist nicht grad der beste Streifen von unserem Arnold aber ich konnte mich für den Film interessieren. Was ich gut finde ist am Ende die überraschende Wende, ich möchte jetzt nichts verraten, schauts euch selbst an.

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