5 Kommentare: Pizza, Pizza, Pizza. Hol' du noch die CornFlakes! Letztlich kann man darüber streiten, ob der Film den Oscarssegen gerecht wird.
Und der Vergleich zu AVATAR, der vielen 1-2 Sternerezensenten, ist schlichtweg genauso banal, als wenn man Fassbenders ANGST ESSEN SEELE AUF mit der MONSTER AG vergleicht (ich fand beide toll). Nur weil beide Filmemacher einst ein Paar waren, sollte man als Hobbykritiker nicht einer absoluten Hollywoodverschwörungsorgie verfallen.
Die Aussage des Films, der vielmehr eine geschauspielte Dokumentation darstellt, steht für sich und wird für den Seher erst in den letzten Minuten verständlich.
Menschen die unter ständiger Bedrohung/Todesangst stehen (Soldaten, Geiseln, Gefolterte, etc.) verlieren ihre Kindheit. Diese schützende Naivität (die wir uns alle behalten sollten, um die Hürden des Lebens zu meistern; vielen Menschen auch oder erst allmählich durchs Alt werden und Schicksalsschlägen abhanden kommt) wird hier in kürzester Zeit brutal ausradiert. Es entsteht zum "normalen" Leben in unserer westlich geprägten Kultur, in dem meist individuelle Probleme vom Individuum losgetreten oder gelöst werden müssen/sollten, ein höchst ambivalentes Verhältnis. Die Alltagsprobleme führen ins ad absurdum der eigenen Sinnfrage, da die gesellschaftliche/individuelle Sicherheit doch grundlegend in einer Konsumgesellschaft vorhanden ist.
Daher sind die letzten Sätze in Film grandioses Sinnkino: "Pizza, Pizza, Pizza. Hol' du doch noch die CornFlakes!"
Die Zerrüttung einer verschlissenen Seele, hervorgerufen von der täglichen Todesangst eines Soldatenlebens (ebenso könnte es auch ein Arzt/Angehöriger einer Hilfsorganisation sein, der in tödlichen Krisengebiet wirkt) scheint daher verständlich. Umso mehr, wenn es sich -wie im Film gezeigt- wohl um eine Person handelt, die aus dem bürgerlichen Milieu kommend keine Chance sieht, oder ergreift bzw. nicht ergreifen kann, sich evtl. durch eine qualifizierte Aufgabe von seine Ängsten befreien (flüchten) kann.
Sein Leben/Beruf als bombenentschärfender Armeeangehöriger, in einer anarchistischen Welt geworfen, erscheint also hilfreicher, als zwischen Tellerwaschen und Müslipackungen noch Sinn bzw. Lebensfreude zu entdecken.
Da erscheint dann die mitschwingende Todessehnsucht, mit der Rückkehr zum vermeintlichen sinnvollem Einsatz (Lebensaufgabe), als Erlösung für die geschundene Seele verständlich; für uns im Wohlstand und in befriedeten Ländern Lebende jedoch suspekt.
Tolle Qualität Also abgesehen das ich den Film echt toll finde, ist die Qualität der totale Hammer. Die Zeitlupenaufnahmen sind total genial.
Guter Film Wer Black Hawk Down möchte sollte sich auch diesen Film über Bombenexperten im Irak anschauen. Wirklich gut gemacht.
interessanter Film mit Länge Ein aufrüttelnder Film an Kriegsschauplätzen, außergewöhnlich von einer Frau inszeniert. "The hurt Locker" hat 6 Oscars abgeräumt, vielleicht wurde er da ein wenig überschätzt, aber ich möchte seinen Erfolg nicht schmälern, denn die Geschichte des Bombenexperten und -entschärfer James wird sehr gut erzählt. Schöne Aufnahmen und Kameraführung, schlüssige Story, vielleicht wurde mir ein wenig langweilig, weil der Film versucht immerzu spannend zu sein, ..., vielleicht bin ich aber auch kein großer Experte in disem Genre; daher nur meine ganz persönliche Empfindung.
Spannendes und packendes Machwerk! Eine Gruppe von Elitekämpfern der US-Armee, ein Munitionsräumdienst, befindet sich mitten im Krisengebiet des Irak. Als ihr Vorgesetzter (Guy Pearce) bei einer Entschärfungsaktion ums Leben kommt, erhalten die verbliebenen Gruppenmitglieder Sergeant Sanborn (Anthony Mackie) und Spezialist Eldridge (Brian Geraghty) mit dem risikofreudigen Staff Sergeant William James (Jeremey Renner) einen neuen Teamleiter. Dieser bringt schon bald nicht nur sich, sondern auch seine Männer in Gefahr...
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" könnte auf der einen Seite ein typischer Film über die US-Armee im Irak sein. Mit pathetischen Heldenmomenten, wo das Auge hinsieht und stets dem Sternenbanner im Nacken. Kathryns Bigelow verzichtet auf solche überbordenden Filmmomente im Großteil. Eher im Gegenteil - "The Hurt Locker" wirkt auf mich wie ein sehr reifer, authentischer Film. Über die scheinbar tagtäglichen Geschehnisse im Irak und der alltägliche Kampf dieser Spezialeinheit gegen Aufständische, die auf zahlreiche perfide Arten ihren Bombenterror über das Land, die Bevölkerung und die dortigen US-Truppen bringen.
Inhaltlich liefert der Film eine packende und sehr authentische Inszenierung ab. Die eher unbekannten Hauptdarsteller liefern eine überzeugende und zum Teil sehr intensive Performance ab. Vor allem Jeremy Renner, als offensichtlich Suchender nach dem absoluten "Kick" ist eine wirkliche Entdeckung.
Auch von technischer Seite her ist "The Hurt Locker" mehr als gelungen, über die gesamte Laufzeit hängt eine enorme Intensität über den Film, immer wieder garniert mit dem Wandeln zwischen menschlichen Abgründen und der Aussichtlosigkeit ihres Einsatzes. Der im Grunde nur eine Gewissheit bietet, der Tod ist ihr ständiger Begleiter und irgendwann kann es einen erwischen/ wird es einen wohlmöglich erwischen. Der Film liefert somit zahlreiche Szenen, die man so schnell nicht vergisst. Auch der martialische Sound der einen oder anderen Bombenexplosionen schwebt mir noch heute in den Ohren - ganz starkes Kino ohne übertriebenen Pathos und zu Recht mit dem Oskar prämiert - 5 Sterne.
Als wäre der Job der Bombenexperten im Irak nicht schon gefährlich genug, müssen Sanborn und Eldridge, beides Soldaten einer kleinen Elite-Einheit, feststellen, dass ihr neuer Sergeant lebensgefährliche Alleingänge unternimmt und den Tod herauszufordern scheint. Wenn sie den Krieg überleben wollen, müssen sie ihn schnellstmöglich unter Kontrolle bringen.
5 Kommentare: Pizza, Pizza, Pizza. Hol' du noch die CornFlakes! Letztlich kann man darüber streiten, ob der Film den Oscarssegen gerecht wird.
Und der Vergleich zu AVATAR, der vielen 1-2 Sternerezensenten, ist schlichtweg genauso banal, als wenn man Fassbenders ANGST ESSEN SEELE AUF mit der MONSTER AG vergleicht (ich fand beide toll). Nur weil beide Filmemacher einst ein Paar waren, sollte man als Hobbykritiker nicht einer absoluten Hollywoodverschwörungsorgie verfallen.
Die Aussage des Films, der vielmehr eine geschauspielte Dokumentation darstellt, steht für sich und wird für den Seher erst in den letzten Minuten verständlich.
Menschen die unter ständiger Bedrohung/Todesangst stehen (Soldaten, Geiseln, Gefolterte, etc.) verlieren ihre Kindheit. Diese schützende Naivität (die wir uns alle behalten sollten, um die Hürden des Lebens zu meistern; vielen Menschen auch oder erst allmählich durchs Alt werden und Schicksalsschlägen abhanden kommt) wird hier in kürzester Zeit brutal ausradiert. Es entsteht zum "normalen" Leben in unserer westlich geprägten Kultur, in dem meist individuelle Probleme vom Individuum losgetreten oder gelöst werden müssen/sollten, ein höchst ambivalentes Verhältnis. Die Alltagsprobleme führen ins ad absurdum der eigenen Sinnfrage, da die gesellschaftliche/individuelle Sicherheit doch grundlegend in einer Konsumgesellschaft vorhanden ist.
Daher sind die letzten Sätze in Film grandioses Sinnkino: "Pizza, Pizza, Pizza. Hol' du doch noch die CornFlakes!"
Die Zerrüttung einer verschlissenen Seele, hervorgerufen von der täglichen Todesangst eines Soldatenlebens (ebenso könnte es auch ein Arzt/Angehöriger einer Hilfsorganisation sein, der in tödlichen Krisengebiet wirkt) scheint daher verständlich. Umso mehr, wenn es sich -wie im Film gezeigt- wohl um eine Person handelt, die aus dem bürgerlichen Milieu kommend keine Chance sieht, oder ergreift bzw. nicht ergreifen kann, sich evtl. durch eine qualifizierte Aufgabe von seine Ängsten befreien (flüchten) kann.
Sein Leben/Beruf als bombenentschärfender Armeeangehöriger, in einer anarchistischen Welt geworfen, erscheint also hilfreicher, als zwischen Tellerwaschen und Müslipackungen noch Sinn bzw. Lebensfreude zu entdecken.
Da erscheint dann die mitschwingende Todessehnsucht, mit der Rückkehr zum vermeintlichen sinnvollem Einsatz (Lebensaufgabe), als Erlösung für die geschundene Seele verständlich; für uns im Wohlstand und in befriedeten Ländern Lebende jedoch suspekt.
Tolle Qualität Also abgesehen das ich den Film echt toll finde, ist die Qualität der totale Hammer. Die Zeitlupenaufnahmen sind total genial.
Guter Film Wer Black Hawk Down möchte sollte sich auch diesen Film über Bombenexperten im Irak anschauen. Wirklich gut gemacht.
interessanter Film mit Länge Ein aufrüttelnder Film an Kriegsschauplätzen, außergewöhnlich von einer Frau inszeniert. "The hurt Locker" hat 6 Oscars abgeräumt, vielleicht wurde er da ein wenig überschätzt, aber ich möchte seinen Erfolg nicht schmälern, denn die Geschichte des Bombenexperten und -entschärfer James wird sehr gut erzählt. Schöne Aufnahmen und Kameraführung, schlüssige Story, vielleicht wurde mir ein wenig langweilig, weil der Film versucht immerzu spannend zu sein, ..., vielleicht bin ich aber auch kein großer Experte in disem Genre; daher nur meine ganz persönliche Empfindung.
Spannendes und packendes Machwerk! Eine Gruppe von Elitekämpfern der US-Armee, ein Munitionsräumdienst, befindet sich mitten im Krisengebiet des Irak. Als ihr Vorgesetzter (Guy Pearce) bei einer Entschärfungsaktion ums Leben kommt, erhalten die verbliebenen Gruppenmitglieder Sergeant Sanborn (Anthony Mackie) und Spezialist Eldridge (Brian Geraghty) mit dem risikofreudigen Staff Sergeant William James (Jeremey Renner) einen neuen Teamleiter. Dieser bringt schon bald nicht nur sich, sondern auch seine Männer in Gefahr...
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" könnte auf der einen Seite ein typischer Film über die US-Armee im Irak sein. Mit pathetischen Heldenmomenten, wo das Auge hinsieht und stets dem Sternenbanner im Nacken. Kathryns Bigelow verzichtet auf solche überbordenden Filmmomente im Großteil. Eher im Gegenteil - "The Hurt Locker" wirkt auf mich wie ein sehr reifer, authentischer Film. Über die scheinbar tagtäglichen Geschehnisse im Irak und der alltägliche Kampf dieser Spezialeinheit gegen Aufständische, die auf zahlreiche perfide Arten ihren Bombenterror über das Land, die Bevölkerung und die dortigen US-Truppen bringen.
Inhaltlich liefert der Film eine packende und sehr authentische Inszenierung ab. Die eher unbekannten Hauptdarsteller liefern eine überzeugende und zum Teil sehr intensive Performance ab. Vor allem Jeremy Renner, als offensichtlich Suchender nach dem absoluten "Kick" ist eine wirkliche Entdeckung.
Auch von technischer Seite her ist "The Hurt Locker" mehr als gelungen, über die gesamte Laufzeit hängt eine enorme Intensität über den Film, immer wieder garniert mit dem Wandeln zwischen menschlichen Abgründen und der Aussichtlosigkeit ihres Einsatzes. Der im Grunde nur eine Gewissheit bietet, der Tod ist ihr ständiger Begleiter und irgendwann kann es einen erwischen/ wird es einen wohlmöglich erwischen. Der Film liefert somit zahlreiche Szenen, die man so schnell nicht vergisst. Auch der martialische Sound der einen oder anderen Bombenexplosionen schwebt mir noch heute in den Ohren - ganz starkes Kino ohne übertriebenen Pathos und zu Recht mit dem Oskar prämiert - 5 Sterne.
Als wäre der Job der Bombenexperten im Irak nicht schon gefährlich genug, müssen Sanborn und Eldridge, beides Soldaten einer kleinen Elite-Einheit, feststellen, dass ihr neuer Sergeant lebensgefährliche Alleingänge unternimmt und den Tod herauszufordern scheint. Wenn sie den Krieg überleben wollen, müssen sie ihn schnellstmöglich unter Kontrolle bringen.
5 Kommentare: Pizza, Pizza, Pizza. Hol' du noch die CornFlakes! Letztlich kann man darüber streiten, ob der Film den Oscarssegen gerecht wird.
Und der Vergleich zu AVATAR, der vielen 1-2 Sternerezensenten, ist schlichtweg genauso banal, als wenn man Fassbenders ANGST ESSEN SEELE AUF mit der MONSTER AG vergleicht (ich fand beide toll). Nur weil beide Filmemacher einst ein Paar waren, sollte man als Hobbykritiker nicht einer absoluten Hollywoodverschwörungsorgie verfallen.
Die Aussage des Films, der vielmehr eine geschauspielte Dokumentation darstellt, steht für sich und wird für den Seher erst in den letzten Minuten verständlich.
Menschen die unter ständiger Bedrohung/Todesangst stehen (Soldaten, Geiseln, Gefolterte, etc.) verlieren ihre Kindheit. Diese schützende Naivität (die wir uns alle behalten sollten, um die Hürden des Lebens zu meistern; vielen Menschen auch oder erst allmählich durchs Alt werden und Schicksalsschlägen abhanden kommt) wird hier in kürzester Zeit brutal ausradiert. Es entsteht zum "normalen" Leben in unserer westlich geprägten Kultur, in dem meist individuelle Probleme vom Individuum losgetreten oder gelöst werden müssen/sollten, ein höchst ambivalentes Verhältnis. Die Alltagsprobleme führen ins ad absurdum der eigenen Sinnfrage, da die gesellschaftliche/individuelle Sicherheit doch grundlegend in einer Konsumgesellschaft vorhanden ist.
Daher sind die letzten Sätze in Film grandioses Sinnkino: "Pizza, Pizza, Pizza. Hol' du doch noch die CornFlakes!"
Die Zerrüttung einer verschlissenen Seele, hervorgerufen von der täglichen Todesangst eines Soldatenlebens (ebenso könnte es auch ein Arzt/Angehöriger einer Hilfsorganisation sein, der in tödlichen Krisengebiet wirkt) scheint daher verständlich. Umso mehr, wenn es sich -wie im Film gezeigt- wohl um eine Person handelt, die aus dem bürgerlichen Milieu kommend keine Chance sieht, oder ergreift bzw. nicht ergreifen kann, sich evtl. durch eine qualifizierte Aufgabe von seine Ängsten befreien (flüchten) kann.
Sein Leben/Beruf als bombenentschärfender Armeeangehöriger, in einer anarchistischen Welt geworfen, erscheint also hilfreicher, als zwischen Tellerwaschen und Müslipackungen noch Sinn bzw. Lebensfreude zu entdecken.
Da erscheint dann die mitschwingende Todessehnsucht, mit der Rückkehr zum vermeintlichen sinnvollem Einsatz (Lebensaufgabe), als Erlösung für die geschundene Seele verständlich; für uns im Wohlstand und in befriedeten Ländern Lebende jedoch suspekt.
Tolle Qualität Also abgesehen das ich den Film echt toll finde, ist die Qualität der totale Hammer. Die Zeitlupenaufnahmen sind total genial.
Guter Film Wer Black Hawk Down möchte sollte sich auch diesen Film über Bombenexperten im Irak anschauen. Wirklich gut gemacht.
interessanter Film mit Länge Ein aufrüttelnder Film an Kriegsschauplätzen, außergewöhnlich von einer Frau inszeniert. "The hurt Locker" hat 6 Oscars abgeräumt, vielleicht wurde er da ein wenig überschätzt, aber ich möchte seinen Erfolg nicht schmälern, denn die Geschichte des Bombenexperten und -entschärfer James wird sehr gut erzählt. Schöne Aufnahmen und Kameraführung, schlüssige Story, vielleicht wurde mir ein wenig langweilig, weil der Film versucht immerzu spannend zu sein, ..., vielleicht bin ich aber auch kein großer Experte in disem Genre; daher nur meine ganz persönliche Empfindung.
Spannendes und packendes Machwerk! Eine Gruppe von Elitekämpfern der US-Armee, ein Munitionsräumdienst, befindet sich mitten im Krisengebiet des Irak. Als ihr Vorgesetzter (Guy Pearce) bei einer Entschärfungsaktion ums Leben kommt, erhalten die verbliebenen Gruppenmitglieder Sergeant Sanborn (Anthony Mackie) und Spezialist Eldridge (Brian Geraghty) mit dem risikofreudigen Staff Sergeant William James (Jeremey Renner) einen neuen Teamleiter. Dieser bringt schon bald nicht nur sich, sondern auch seine Männer in Gefahr...
"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" könnte auf der einen Seite ein typischer Film über die US-Armee im Irak sein. Mit pathetischen Heldenmomenten, wo das Auge hinsieht und stets dem Sternenbanner im Nacken. Kathryns Bigelow verzichtet auf solche überbordenden Filmmomente im Großteil. Eher im Gegenteil - "The Hurt Locker" wirkt auf mich wie ein sehr reifer, authentischer Film. Über die scheinbar tagtäglichen Geschehnisse im Irak und der alltägliche Kampf dieser Spezialeinheit gegen Aufständische, die auf zahlreiche perfide Arten ihren Bombenterror über das Land, die Bevölkerung und die dortigen US-Truppen bringen.
Inhaltlich liefert der Film eine packende und sehr authentische Inszenierung ab. Die eher unbekannten Hauptdarsteller liefern eine überzeugende und zum Teil sehr intensive Performance ab. Vor allem Jeremy Renner, als offensichtlich Suchender nach dem absoluten "Kick" ist eine wirkliche Entdeckung.
Auch von technischer Seite her ist "The Hurt Locker" mehr als gelungen, über die gesamte Laufzeit hängt eine enorme Intensität über den Film, immer wieder garniert mit dem Wandeln zwischen menschlichen Abgründen und der Aussichtlosigkeit ihres Einsatzes. Der im Grunde nur eine Gewissheit bietet, der Tod ist ihr ständiger Begleiter und irgendwann kann es einen erwischen/ wird es einen wohlmöglich erwischen. Der Film liefert somit zahlreiche Szenen, die man so schnell nicht vergisst. Auch der martialische Sound der einen oder anderen Bombenexplosionen schwebt mir noch heute in den Ohren - ganz starkes Kino ohne übertriebenen Pathos und zu Recht mit dem Oskar prämiert - 5 Sterne.
3 Kommentare: "Moskau, wir haben ein Problem!" Ein sehr spannend erzählter, perfekt gefilmter U-Boot-Thriller von Regisseurin Kathryn Bigelow, den man locker auf eine Stufe mit den Referenz-Streifen ?Jagd Auf Roter Oktober" und ?Das Boot" stellen kann. Besonders bemerkenswert: Der Film kommt völlig ohne Schurken aus, der Feind der Seeleute des ersten, russischen Atom-U-Boots ?K-19" ist die Zeit und ein Leck im Nuklear-Reaktor, der nicht nur zum Tod der gesamten Besatzung, sondern auch zum 3. Weltkrieg führen könnte. Das Boot befindet sich nämlich auf seiner Jungfernfahrt, die es auf Wunsch der russischen Militärführung provozierend nah an die amerikanische Küste geführt hat. Bei Explosion des Reaktors wäre ganz New England strahlenverseucht und die US-Regierung würde diese Attacke zweifellos umgehend mit eigenen Atomraketen beantworten. Unter schwersten Bedingungen kämpft die Besatzung darum, die Katastrophe zu verhindern, während sich gleichzeitig zwischen dem regierungsgetreuen Kommandanten Vostrikov und dem degradierten Kapitän Polenin ein Machtkampf um die Schiffsführung abspielt.
Liam Neeson überzeugt (wie immer) als eigensinniger Kapitän, dem das Wohl seiner Mannschaft am Herzen liegt, während Harrison Ford zur Abwechslung mal den nicht so sympathischen Part des gestrengen Kommandanten übernimmt, den er grimmig, aber durchaus menschlich verkörpert. Auch die Jungschauspieler, die den Großteil der noch recht jugendlichen Marine-Soldaten mimen, machen ihre Sache hervorragend, allen voran Peter Skaarsgard als überforderter Jung-Ingenieur. Man leidet mit, wenn die verzweifelten Matrosen trotz fehlender Schutzkleidung versuchen, den Reaktor-Schaden zu reparieren. Die Kamerafahrten durch die perfekt nachgebauten Innereien des U-Boots sind faszinierend und beängstigend zugleich, vermitteln sie doch ein Gefühl für die Enge, in der sich das Drama abspielt. Noch beängstigender ist aber der Umstand, dass die gesamte Geschichte auf wahren Ereignissen basiert, die die Welt 1961 an den Rand eines Nuklearkriegs brachten...
Wer statt unglaubwürdiger Popcorn-Action mit massenweise Explosionen lieber einen erstklassig inszenierten und glaubwürdigen Thriller mit realistischen, menschlichen Hauptfiguren sehen will, sollte dem Film eine Chance geben.
Oje, Chance vertan Was erwartet man von einem russischen U-Boot? Richtig, nichts funktioniert. Genau so geschieht es der K-19. Das russische Atom-U-Boot ist (natürlich) von vorne bis hinten ein Schrotthaufen, der langsam der Katastophe entgegenschippert. Hinzu kommt es noch zu Spannungen zwischen dem Kapitän und seinen ersten Offizier. Um diese Geschichte zu erzählen benötigt es nicht die zwei Stunden, die der Film läuft. Das ist dann auch der große Schwachpunkt: Die Geschichte dümpelt nur so vor sich hin und ist so spannungsarm, daß lediglich der hervorragende Sound den Zuschauer wachhält. Hinzu kommen noch einige Brüche im Drehbuch, die die (wahre) Geschichte in sich unlogisch erscheinen lassen(ich sage nur Meuterei). Die Hauptdarsteller geben ihr Bestes, doch es reicht einfach nicht, K19 mehr als nur Durchschnitt werden zu lassen.
Im Kino zurecht gefloppt, für einen gemütlichen DVD-Abend aber annehmbar.
Hier strahlt nur die Mannschaft.... Trotz wahrer Geschichte und guter Schauspieler, wie Harrison Ford und Liam Neeson kann der Film nicht so recht überzeugen. Zu langsam und viel zu offensichtlich Beginnt die Tragödie um das Paradestück der Sowjetischen U-Bootflotte. Erst die letzte dreiviertel Stunde vermag den Zuschauer zu berühren, doch bis dahin hat einen die über weite Strecken doch eintönige Erzählweise und höhepunktslose Betrachtung der Geschichte schon längst in den Schlaf gelullt. Ebenfalls sind die Charaktere viel zu gering und zu grob herausgearbeitet, obwohl das bei einer Laufzeit von zwei Stunden doch schon möglich sein sollte. Blickt man allerdings darüber hinweg, und hat es geschafft die zwei Stunden wach zu bleiben, dann kann man sich durchaus in das Dilemma des Kapitäns hineinversetzen und die Schwierigkeit seiner Entscheidungen verstehen.
Allerdings ist man wohl mit einem Film wie ?Jagd auf roter Oktober" besser aufgehoben, da die Spannungskurve hier kaum abflaut und auch die Charaktere besser herausgearbeitet wurden.
Beschreibung: Das Ghettoviertel von Brooklyn ist keine schöne Gegend für einen jungen Mann wie Anton. Denn Anton ist kein gewöhnlicher Mann: obwohl er geistig zurückgeblieben ist, gehört seine Liebe dem Singen - und hier vor allem den italienischen Opernarien. Aber nicht jeder teilt Antons Liebe zur Musik: als er von einem Drogendealer angegriffen wird, verbietet Antons Mutter ihrem Sohn das Singen. Für den jungen Mann ein unvorstellbarer Gedanke, also flieht er in die Straßen von New York. Und was ihm dort widerfährt, grenzt schon fast an ein Wunder...
1 Kommentare: Wunderschöner Film!! Anton ist 28 Jahre alt, lebt bei seiner Tante in Brooklyn und arbeitet in einer Wäscherei und ist ein sehr naiver und gutgläubiger Zeitgenosse.Aber er hat ein Talent und das ist seine wunderschöne Stimme, die er heimlich übt. Anton träumt davon eines tages in Italien Opern zu singen. Als seine Tante ihm das Singen verbietet, läuft Anton von Zuhause weg. Auf der Strasse trifft er auf einen Strassenmusikanten und einen obdachlosen kleinen Gauner, die seine Freunde werden und sein Talent unterstützen.
dieser Film ist wirklich schön. Hervorragende Darsteller eine gute Handlung, schöne Musik und Witz mache Destiny zu einem kleinen Juwel.Absolut Empfehlenswert.
Destiny - Einmal ganz oben stehen [Verleihversion] [VHS] Listenpreis: EUR 100,00 Preis bei Amazon.de: Keine Angabe Bei Amazon.de 5 gebraucht ab EUR 0,68
5 Kommentare: Ganz nett Der Film ist ganz nett. Ich würde es als schräges Popcorn-Movie bezeichnen, was nicht unbedingt das Zeug zum Klassiker hat, aber recht sehenswert ist.
ganz ok aber nich so umwerfend schlecht ist der film nicht unbedingt. er ist spannend, nette schauspieler ... an diestory erinnere ich mich grad garnicht mehr ... kann man sich mal gut anschauen, aber ist eben jezt nicht so der umwerfende film (selbst wenn man voll bock auf dieses szenario hat).
die dvd selbst ist etwas mau: keine besonderen inhalte :(
Mittelmässig - Einmal gesehen reicht Dieser Film kann sich irgendwie nicht entscheiden ob er am Boden bleiben möchte oder doch eher zur Satire mutiert. Das Zeug hätte er zu beidem gehabt, jedoch geht er weder in dem einen noch im anderen Bereich auf. Die Story beinhaltet einige Logikfehler. Was man locker hinnehmen könnte, sofern der Film mehr auf schräger Ebene aus sich herausgekommen wäre. Ich habe überhaupt kein Problem damit wenn ein Film keine klaren Linien hat, aber so wie es hier der Fall ist kann ich nicht viel damit anfangen. Die Musikalische Untermahlung ist weder gelungen noch schief gegangen. Ich Spreche diesen Punkt an da die Musikauswahl, die hier getroffen wurde, keineswegs dem entspricht was sich der routinierte Zuschauer erwarten würde. Im ersten 3/4 des Films ist sie sehr modern und passt eigentlich gar nicht zu den Bildern des 18 Jahrhunderts. Was aber irgendwie Spaß macht muss ich zugeben. Gegen Ende wird sie dann eher dramatischer und Heldenhafter, was man mit Filmmusik aus Braveheart vergleichen könnte. Dieser Mix harmoniert nicht wirklich miteinander. Die Handlung wird aber bis auf ihre Logikfehler gut und recht spannend erzählt. Ich wollte während des Zuschauens auf jedenfall wissen wie es ausgehen wird. Aber wie schon der Titel meiner Rezension sagt: Einmal gesehen reicht.
Fazit:
+ Tolle Kulissen/Kostüme (1A)
+ Gute Schauspieler
- Handlung hat logische Ungereimtheiten - Musikalische Untermalung in Summe betrachtet nichts Besonderes - Weder Satire noch realistisch
Kein muss für die eigene DVD-Sammlung, aber durchaus einmal sehenswert!
Kurzweilig und Spassig Dieser Film stellt selbstverständlich keine snderlich hohen intellektuellen ansprüche. aber durch seine kurzweiligkeit und rasanten ahndlungsabluaf ist er einfach ein film den man sich gern immer und immer wieder ansieht. deshalb 5 sterne.
Selten kruder Genre-Mix. Schade! Nach all den positiven Kritiken war ich schon sehr gespannt auf diesen Film - umso größer dann die Enttäuschung. Was in "Ritter aus Leidenschaft" noch sehr gut funktioniert hat - Rockmusik im Mittelalter -, geht hier völlig in die Hose: Zu einem Tanz des 16. (?) Jahrhunderts werden moderne Beats eingespielt. Könnte funktionieren, tut es aber nicht. Und dieser gewollte Stilbruch zieht sich durch den gesamten Film. Tja, dieser Streifen ist völlig zu Recht untergegangen.