5 Kommentare: Beachtliches Kriegsdrama! Eine Liebesgeschichte die tief unter die Haut geht, verköpern hier Sandra Bullock als Krankenschwester Agnes und Chris O`Donell als Ernest Hemingway.
Der wahrlich junge Draufgänger Ernest wird schwer verletzt in ein Feldlazarett von der älteren Krankenschwester Agnes gesund gepflegt. Zwischen den beiden entfacht sich eine liebevolle Romanze mit tiefer Leidenschaft und ganz viel Herzschmerz. Doch der Krieg geht unbarmherzig weiter und schon bald müssen die Zwei mehr als nur eine harte Entscheidung treffen.
Ich will nicht zuviel verraten, denn das Ende dieses Films ist sehr ergreifend und nachdenklich. Wie verletzt doch manchmal eine Seele sein kann! Für mich ganz großes Kino und bis Heute einer meiner Lieblingsfilme!!!
Gute Liebesschnulze, aber mehr nicht... Vorweg-der Film ist ganz nett, auch wenn er im Mittelteil einige Längen hat. Es handelt sich hier um eine Liebesschnulze, die sehr lose an das Buch "In einem anderen Land" von Ernest Hemmingway anlehnt ist. Ich denke zwar, dass ein Vergleich Film/Buch nicht zulässig ist, da es sich eben um unterschiedliche Medien handelt, ich möchte aber dennoch jeden warnen zunächst das Buch zu lesen und mit dieser Erwartung sodann den Film zu schauen. Alles was das Buch als grandios! ausmacht, kommt im Film nämlich schlichtweg nicht vor. Die Schrecken des Krieges werden im Film nur skizziert und banalisiert, die Fronterlebnisse und die eigentlich dramatischen Elemente in der Liebesbeziehung zwischen Agnes und dem Protagonisten, die ich hier auch nicht verraten möchte, fehlen auch völlig. Also liebe Damen, die Ihr den Film so traurig gefunden habt: Lest mal das Buch und schmeisst Konsalik, Froehlich und co. mal in die Ecke. Ich verspreche Euch, dass da kein Auge trocken bleiben wird.
Sehr schöner Film ?In Love and War" beschreibt einen Lebensabschnitt des berühmten Ernest Hemingway. In Zeiten des Krieges verliebt sich der junge, ungestüme und manchmal auch hitzköpfige Ernest in die Krankenschwester Agnes (Sandra Bullock). Sie ist zwar älter als er, doch trotzdem lässt sie sich nach einiger Zeit von ihm betören und gesteht sich selbst ihre Liebe zu ihm ein. Doch bald ziehen Schatten auf - die beiden sind über einen längeren Zeitraum getrennt und Agnes verbringt immer mehr Zeit mit einem anderen Mann, der sogar um ihre Hand anhält. In einem Brief erklärt sie Ernest, dass ihre Beziehung keine Zukunft hätte. Für Ernest bricht eine Welt zusammen.
In erster Linie hat mich an diesem Film die attraktive Besetzung neugierig gemacht, das gebe ich zu. Doch nachdem ich den Film dann gesehen hatte, war ich auch von der Geschichte sehr angetan. Es ist natürlich nichts anderes als eine Liebesgeschichte im Krieg, was man in ?In Love and War" bestimmt nicht zum ersten Mal sieht. Trotzdem wird es nicht langweilig, da es sich 1) um Ernest Hemingway handelt, 2) die Schauspieler spitze sind und 3) diese Liebe eigentlich von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Letzteres jedoch nicht aufgrund von äußeren Einflüssen, nein, diesmal liegt es einzig und allein an den Betroffenen selbst. Hauptsächlich an Agnes, die ihrer Liebe zu Ernest nie wirklich eine große Chance gegeben hat. Und das ist auch das, was den Zuschauer besonders frustrieren könnte - es hätte durchaus klappen können mit den beiden, hier steht sich einfach Agnes selbst im Weg. Durch ihren ?Korb" wird Ernest sehr verbittert, und bei der letzten Begegnung der beiden ist nichts mehr von der Liebe zu spüren, sondern nur noch Gram, verletzter Stolz und Kälte. Ich persönlich finde diese Geschichte besonders tragisch, da es so nicht hätte sein müssen. Wenn es jedoch ein Happy End gäbe, wäre ?In Love and War" nur eine weitere kitschige Schnulze, die schnell in der Bedeutungslosigkeit versinken würde. Und noch dazu darf man ja den wahren Hintergrund der Geschichte nicht vergessen.
Fazit: ein herrlicher, bildgewaltiger Film, der durch teils wunderschöne Kulissen begeistern kann. Alle Schauspieler haben nicht weniger als ihr Bestes gegeben. Ständig liegt das Knistern zwischen den Hauptfiguren in der Luft, was sich schnell auf den Zuschauer überträgt, und so das Interesse an der Geschichte stetig aufrechterhalten kann. Auf jeden Fall sehenswert! Auch für Männer ;-)
zehr scheun gemacht van Sir. Atterbourgh; Der DVD ist SUPER!. Sir Attenbourgh lasst Hemingway gewinnen?, t'ja gewinnen ist dass wort nicht. Abar als einer psychologe habe ich Hemingway för ünd hintenaus gelezen, aber dass end ist im der echter Hemingway Story NICHT GESCHEHEN. Aber Sandra schpielt hier zehr güt, auch der junger Chris o Donell. Wass zo scheun an der docu-film ist: DASS IST WAS ÜBERAL GESCHEHEN KANN? UND SCHADE DASS ES GESCHET. Mann tragt zeiner ECHTER liebe dass ganser leben mit zich (im 1961 haddet Hemingway zelbstmort gemacht, forherh haddet er noch der literaturpreis ünd der nobelpreis gewonnen. Zein liebe die niemals verarbeited ist (leze mahl dass buch und wie Hemingway um die tzaten dreht. Aber einer grosser mann.
Eine verlorene Liebe kann manchmal das ganze Leben verändern Der Film ist wunderbar. Vor allem wunderbar traurig. Die Szenen gehen einem einfach unter die Haut. Ich mag den Film als einen autographischen Moment im Leben von Ernest Hemingway. Das Traurigste daran ist jedoch, eine wirkliche und echte Liebe zu sehen, zu hoffen, und gleichzeitig zu wissen, dass diese Liebe keine Zukunft haben wird. Die Liebe zu verlieren hat das genze Leben dieses großartigen Autors verändert und hat sicher einen gewaltigen Einfluß auf seine späteren Werke ausgeübt - wer weiß, wie sich seine künstlerische Tätigkeit entwickelt hätte, wenn alles anders gekommen wäre. Ich finde die Schauspieler überzeugen mit ihrem Spiel, man fühlt und leidet mit ihnen. Ich würde den Film nur weiter empfehlen, auch jemandem, der sich nicht mit Hemingway auskennt - allerdings würde den jenigen das Ende dann sehr überraschen.
5 Kommentare: bin überwältigt. wow, was für eine miniserie.
fast die komplette geschichte des c.i.a. wurde in diesem filmischen kleinod erfasst, zumindest die gravierensten ereignisse von 1952-1993.
mit dem jungen company-mitarbeiter jack mccauliffe werden alle wichtigen stationen des kalten krieges aufgearbeitet. die spionage-gegenspionage aktionen der russen und der u.s.a., die ungarische revolution, die kuba krise, das massaker in der schweinebucht, die jagt auf den berühmten maulwurf, die perestroika und das ende des kalten krieges.
er ist direkt oder indirekt in alle vorkommnisse verwickelt und dient als fixpunkt aller ereignisse. sein aufstieg, rückschläge und triumphe stellen den roten faden da.
dies ist dermassen fazinierend und spannend erzählt das man schon nach kurzer zeit nicht mehr abschalten kann. ich hatte eigentlich vor, mir die 3 dvd's an 3 tagen anzuschauen, habe es aber nicht geschafft.
ich habe alle hintereinander gesehen.
die darsteller machen ihre sache hervorragend. bis in die kleinste nebenrolle wirken alle schauspieler authentisch. hervorheben möchte ich alfred molina, michael keaton und eben chris o'donnell.
die dialoge sind aller erste klasse. die storylines sind spannend, komplex und interessant. der soundtrack ist sehr gut und trägt zur atmosphäre bei.
schade das diese geniale miniserie nur knapp 280min. läuft.
in diesem fall hätte es um einiges länger gehen können, den ob story oder actionszenen.....es wird einfach nicht langweilig.
10 sterne für the company!!
..sehenswert So überschwenglich wie meine Mitrezensenten kann ich mich über diese Mini-Serie nicht äußern. Auf jeden Fall spannend, interessant, die Umsetzung top mit großer Liebe zu Detail (echte T34-Panzer in Teil 2 ?, MIG 15 Kampfflugzeuge ?). Sehr aufwendig gemacht und tatsächlich klasse Schauspielerleistung ... Soweit durchaus und uneingeschränkt empfehlenswert. Meine Kritik bezieht sich auf den Inhalt: hat die CIA tatsächlich so eine liebenswerte, unschuldige Rolle gespielt, wie im Film vor allem im Unfeld des Ungarn-Aufstandes 1956 gezeigt wird ? Kaum vorstellbar. Die CIA-Agenten sind immer die "Guten", mit kleinen Fehlern zwar, aber ... Wieder mal die bösen bösen Russen mit den für sie arbeitenden Verrätern. Bemerkenswert für einen amerikanischen Film: es wird die Masche der Amerikaner aufgezeigt (und eigentlich auch kritisiert), Menschen für eine Sache/Idee zu begeistern, sie aufzufordern, sich gegen ihre Machthaber zu erheben unter der Vorspiegelung baldiger amerikanischer Hilfe - um sie dann gnadenlos im Stich zu lassen ... auch wenn es dann tausenden das Leben kostet. Das war 1956 in Ungarn so, 1960 in Kuba und welch Zufall 1990 auch im Irak.
Auf jeden Fall aber sehenswert und gut gemacht.
Perfekt gespielt, makellos inszeniert! Ich bin begeistert. Ein komplexes aber trotzdem sehr unterhaltsames und spektakuläres Werk. Michael Keaton legt die beste Leistung seiner Karierre hin. Er spielt extrem cool. Auch die anderen Darsteller sind extrem kompetent und glaubwürdig.
toll umgesetzt Ich hatte vorher das Buch gelesen und mir dann den Film angesehen! Großartig umgesetzt, tolle Schauspieler!!
Grandios Ich sage dazu nur: Ein wahrer Hochgenuss ! Gute Schauspieler bis in die kleinsten Nebenrollen, Super Musik, sehr abwechslungsreiche Locations, geniale Story.
Die Atmosphäre ist von der ersten bis zur letzten Minute einfach grandios.
Ich kann diese Mini-Serie nur empfehlen wer auf CIA,-Agenten Filme steht, und ich finde auch das Thema "Kalter Krieg, Kuba-Krise" ist hervorragend umgesetzt und inszeniert.
5 Kommentare: Eine Schlagzeile und ihre Folgen, gute Komödie!!! Eine recht nette Komödie von 1999 mit einem sehr hübschen Chris O'Donnell u. der nicht minder süßen Renée....in Nebenrollen die zynische Brooke Shields u. das Film-Debüt von US-Sängerin MARIAH CAREY, sowie in einer Nebenrolle Sir Peter Ustinov. Zugegeben, es gibt viel bessere Kommödien, aber den netten Schauspielern zuzusehen macht Spaß u. Massenszenen mit den vielen Bräuten in der Kirche u. auf den Straßen war schon recht lustig. Dazu gibt es gute Musik von Madness, Bob Marley, Ray Charles u.a., die ebenfalls zur guten Stimmung mit beiträgt. EXTRAS: Trailer, 11 Starinfos mit Filmografien zum Lesen über die Schauspieler und den Regisseur.
einfach nur langweilig!! Wenn man (oder besser gesagt frau;-)) genau so ein Riesenfan von "Schokolade zum Frühstück" und Renee Zellweger als Bridget Jones ist wie ich, braucht man keine Zeit für diesen Film zu verschwenden! Es ist einfach nur enttäuschend! Ich hab kein einziges Mal gelacht. Und bei den Extras ist auch absolut nichts Sehenswertes dabei.
Gute cKomödie Mir hat der Film richtig gut gefallen...und in einigen Szenen musste ich herzlich lachen...die Schauspieler machen ihre Sache gutllso eine Komödie die man immer gerne wieder anschaut:
Eine romantische Liebeskomödie mit Starbesetzung! ?Der Junggeselle" ist eine lustige Liebeskomödie die nicht zuletzt durch die Braut-Massenszenen am Ende überzeugt. Jede Frau, so auch ich, schmachtete sicherlich während des ganzen Films den attraktiven Chris O'Donnell an. Jede hätte ihm bei ?Du hast gewonnen" eine geknallt, weil er den ?Heiratsantrag" so wenig überzeugend gemacht hat. Lusig fand ich auch, dass Jimmy jeder, außer der langweiligen Monique, einen Antrag gemacht hat und am Ende doch merkte, dass Anne die Richtige für ihn ist. Einfach zuckersüß! Wer möchte Chris O'Donnell nicht heiraten?
nee, wirklich nicht Da wollte ich mir mit meiner Frau einen "netten Abend" mit einem vergnüglichen Video a la "Schokolade zum Frühstück" mit der in dieser Rolle hinreissenden Renee Zellweger machen und kaufe auf Grund der Amazon-LeserRezensionen den "Junggesellen" dazu.. Grosses Gähnen, warten auf die angekündigten Gags, statt dessen unverständliche überzogene Reaktionen einer Braut die sich nicht traut, amerikanisch-typischer Handlungsaufbau durch "NichtmiteinanderReden" wo doch klärende Worte unter den Hauptdarstellern den Film auf wohltuende 20 min hätten verkürzen können, dann ein lächerlicher (aber nicht komischer) Massenauflauf von Bräuten die noch einmal alle Klischees amerikanischen Lifestyles durchhecheln ... Der einzige kurze Lichtblick ist eine toll zynische Brooke Shields, die aber selbst für 50 mio $ keine Kinder von einem Hauptdarsteller haben möchte der mich die ganze Zeit (aber dafür kann er natürlich nix) an einen "SuperStar" namens Alexander erinnerte ...
5 Kommentare: Wo ist mein Adrenalin? Der routinierte Kinogänger stellt sich vor dem Besuch einer Videospielverwurstung immer die beinahe tautologische Frage: Tappsen jetzt Angelina Jolie oder Milla Jovovich in einer 1:1-Übersetzung ihres Vorbilds durch die mir bereits bekannte Geschichte oder wird das Spiel, wie in Silent Hill, nur als Vorlage verwendet, um etwas neues zu erzählen? Regiesseur John Moore hätte ähnlich wie bei Der Flug des Phoenix Max Payne neu erfinden können, blieb dann aber lieber doch bei bewährtem und griff sich eine gute Handvoll aus der Story des ersten, hierzulande indizierten Max Payne-Spiels ab und garnierte das ganze mit ein paar netten Special Effects, die Film Noir-Feeling verbreiten sollen. Obwohl die Story des Spiels sehr cineastisch erzählt wurde und sich deshalb für eine entsprechende Leinwandportierung anbot, war es nicht ganz so einfach aus scheinbar gut miteinander kombinierbaren Elementen ein stimmiges Endprodukt auszuliefern. Und dasselbe gilt auch für den Film. Die Story von Cop gegen den großen Unbekannten wirkte schon damals abgegriffen und konnte nur durch ihre innovative Erzählweise punkten (Film Noir in Comic-Stil, in Videospielen ein Novum!), der Rest wurde unterlegt mit revolutionären Actionsequenzen, in denen sich der Spieler in Zeitlupe um die Ecken wirft und im Vorbeiflug Blei auf New Yorks Unterwelt verschießt. Was die Verfilmung angelangt, so versucht diese Film Noir-Feeling mit einigen schön angelegten Effekten zu erzeugen, vergisst aber, dass CGI noch keinen Film Noir macht. Und so wirkt es eher unbeholfen und peinlich, wenn die Tricktechniker das Budget nach Gutdünken herausballern. Herausballern ist ein gutes Stichwort, denn geschossen wird entgegen aller Erwartungen recht wenig. Die Durst nach Zeitlupenaction in ästhetischer Perfektion bleibt leider Gottes über weite Strecken unbefriedigt. Zwar gibt es den ein oder anderen Shootout, der sich aber nicht mit den Erwartungen des Zuschauers messen kann. Wenn dann nach knapp 100 Minuten der Abspann mit Explosionen, herumfliegenden Projektilen und tosender Rockmusik eröffnet wird, fragt man sich, ob der Vorführer da nicht eine falsche Rolle eingesetzt hat. Von der erhöhten Adrenalinausschüttung während des Spiels ist jedenfalls nichts zu spüren. Auch der Spannungsbogen lässt den Zuschauer kalt. Desweiteren hat man auf den stimmigen Offtalk von Payne verzichtet. Allerdings hat sich Moore nicht nur dazu entschlossen Payne schweigen zu lassen, sondern auch gleich alle anderen. Die wenigsten Rollen haben was zu sagen. Darunter leidet vor allem die interessante Beziehung zwischen Mona Sax (Fans müssen lachen, wenn sie mit der pummelig wirkenden Mila Kunis Bekanntschaft machen) und Payne. Diese verkommt zu einer reinen schießen wir uns zusammen den Weg frei-Allianz. Das schauspielerische Ensemble ist vertretbar, auch wenn Mark Wahlberg alles andere als die Idealbesetzung ist. Max Payne ist eine sehr kantige, dunkle Figur mit 3 Tage Bart und eher abstoßendem Äußeren. Wahlberg interpretiert ihn ansaatzweise neu, als völlige Umkehr des einst strahlenden Familienvaters und Saubermanns. Was abgebildet werden soll ist Paranoia und eine tiefgreifende Psychose, die aber nicht so recht passen mag, denn Payne bleibt durchgängig ein moralisch handelnder Mann, was nicht so sehr in das Bild eines fallen Cops passen mag. Alles in allem eine hinnehmbare Umsetzung, bei der die Würze zwar nicht stimmt, aber sich das Vorbild auch nicht entehrt fühlen muss (siehe Tomb Raider und die späteren Resident Evil-Verfilmungen). Der zweite Teil dann aber bitte mit wem anderes als Max Payne, mehr Monologen und jemand,d er von Film Noir etwas versteht. David Fincher, sie sind gefragt.
Sehr gutes Bild - schlechter Film Der film würde von mir keine 3 Sterne bekommen, da die Handlung zu schwach ist und zu keiner Weise eine gewisse Stimmung rübergebracht wird. Aber die Qualität ist hervorragend. Der Film zeigt was mit Bluray möglich ist. Ein fast perfektes Bild mit vielen Details. Daran kann man sich gut ergötzen wenn einen der Film schon längst nicht mehr fesselt...
Potential verschenkt (schon wieder) Als großer Fan der PC-Spiel-Vorlage habe ich mich auf den Film gefreut, den Trailer fand ich vielversprechend, nicht zuletzt aufgrund der ausgezeichnet passenden Hintergrundmusik (Marilyn Manson, wenn ich mich nicht irre). Wie so oft versprach der Trailer mehr, als der Film halten konnte.
Mittlerweile hat man sich schon daran gewöhnt, dass sich die Filmemacher in Namen der künstlerischen Freiheit selbige herausnehmen und Teile der Story verdrehen, Charaktere einfügen, die in der Vorlage nicht vorkommen, Twists einfügen, etc. Gut, wenn der Plan aufgeht; bei Max Payne ist das eher nicht der Fall.
Die Charaktere agieren unlogisch, die Dialoge sind platt und wenn Max Payne drauf steht, sollte Action drin sein, doch leider Fehlanzeige. Wobei, Action gibt es schon, allerdings nicht mit dem damals in der Videospielszene einzigartigen Slow-Motion-Effekt, mal abgesehen von einer einzigen maximal dreißig Sekunden dauernden Szene, die allerdings dafür umso spektakulärer ausfällt, das muss man schon anmerken; eine weitere Szene am Schluss wirkt zu unspektakulär und unscheinbar. Optisch hat mir der Film eigentlich recht gut gefallen, der Stil kommt an die Vorlage heran, die Atmosphäre passt im Großen und Ganzen, die Dämonen und Wahnvorstellungen, die von der Droge Valkyr hervorgerufen werden, fand ich sehr ansprechend und kreativ umgesetzt.
Mark Wahlberg stellt in meinen Augen eine glatte Fehlbesetzung dar, besonders, wenn man die Vorlage vor Augen hat - Wahlberg wirkt einfach zu jugendlich, zu klein und unscheinbar, da bringen auch seine zahlreichen Muskeln wenig. Mila Kunis Mona Sax kann dem Original ebenfalls nicht das Wasser reichen, auch für sie gilt, dass sie einfach zu kindlich wirkt, zudem wurde die Rolle schlampig implementiert, ein optischer Aufputz, mehr nicht. Auch der Rest des Ensembles kann wenig bis gar nicht überzeugen, Beau Bridges (der im Film witzigerweise einen Charakter namens BB spielt) wirkt fehl am Platz, O Donnell und Ludacris sind bestenfalls in Ordnung. Einzig Amaury Nolasco kann überzeugen, er spielt Jack Lupino, wie man ihn sich nur wünschen kann, überdreht, unheimlich, besessen, auch an seiner Optik gibt es nicht zu kritisieren, es passt einfach alles.
Ich denke, dass ich mich (vielleicht) zu sehr an der Vorlage orientiere, das mag sein. Dennoch strahlte es trotz aller Action eine gewisse düstere Ruhe aus, der Film wirkt irgendwie zu hektisch, teilweise auch etwas planlos. Er funktioniert, wenn man ihn als eine Detective-Story mit Mystery-Elementen sieht, für Fans des Spiels nur bedingt empfehlenswert. Nun, ich hoffe auf eine stark verbesserte Fortsetzung.
Machs noch einmal Max! So sehr wie ich zuletzt von der Verfilmung von Hitman auf DVD enttäuscht war, so überzeugt hat mich die BluRay von Max Payne. Als begeisterter Spieler der PC-Games mit Max Payne in der Hauptrolle war der Film ein Pflichtkauf, einer der sich gelohnt hat. Der Film bringt perfekt die düstere, die beklemmende und die von Hass und dem Durst nach Rache getränkte Atmosphäre der Spiele auf die Leinwand. Selbst der Bullet-Mode, für den Max Payne auf dem PC bekannt wurde, wird im Film verwendet. Mark Wahlberg (Shooter) macht sich perfekt in der Rolle des Rächers, der sich auf die Jagd nach denjenigen macht, die seine kleine Tochter und seine Frau auf brutale Weise ermordet haben. Und je weiter er in den Sumpf des Verbrechens vordringt, umso unfassbarer wird, was dahinter steckt.
Max Payne bietet geballte und schnelle Action, die Luft ist bleihaltig, es geht ordentlich zur Sache. Die Charaktere wissen zu überzeugen, die Story ist gelungen, spannend und an den entscheidenden Stellen auch überraschend. Auch technisch gibt es nichts zu meckern, das Bild sieht auf meinem FullHD TV mit 100MHz super aus, der Ton kommt satt aus den Boxen, wobei die englische Spur mit HD Master noch einen Tick besser ist, als die deutsche Spur in DD5.1. Das Bonusmaterial ist umfangreich, neben den klassischen Audiokommentaren und einem MakingOf gibt es einen animierten Comic-Roman und ein weiteres Special zum Thema vom Spiel zum Film.
Für einen Abend mit gelungener Action-Unterhaltung ist Max Payne bestens geeignet - hoffen wir, dass der nächste Teil der PC-Reihe das hier gebotene noch einmal toppt!
Guter Action-Thriller - aber nicht eine 1:1 Umsetzung! Die Story des Films ist schnell erzählt: Detektiv Max Payne versucht krampfhaft den letzten noch flüchtigen Mörder seiner Familie zu finden. In seinen Ermittlungen gerät er immer tiefer in einen Komplott....
Ich muss direkt alle Käufer warnen, die erschreckt von den schlechten Rezessionen sind: Dieser Film ist nicht schlecht, im Gegenteil! Das einzige Problem besteht darin, dass er sich nicht am Spiel orientiert, was ich für sehr wichtig halte. Eine Videospiel-Story ist nie so sehr ausgefeilt wie eine Filmstory. Der Plot in einem Film ist viel komplexer, jeder der sich mit Filmen beschäftigt sollte das wissen!
Die Action des Films ist überzeugend, und was erwartet man von einem Action-Film denn sonst? Natürlich ist der Plot nicht hochkompliziert, jedoch ist die düstere Verarbeitung des Films gut gelungen. Außerdem blitzen geniale Einfälle im Film durch - Max' Monologe, die als Anspielung an den Betrachter genutzt werden!
Mark Wahlberg ist eine sehr gute Wahl für Max Payne, denn er ist das Paradebeispiel für einen Schauspieler, der solche Rollen spielt. Ich denke jedoch, dass den Nebenrollen etwas mehr Beachtung hätte geschenkt werden sollen.
Fazit: Sie suchen einen Action-Film, bei dem man abschalten kann, jedoch bestens unterhalten wird? Dann sind sie hier richtig!
Ein Tipp: Schauen sie sich den Film auf Englisch an!
?The Company? nach dem Bestseller von Robert Littell handelt von der Geschichte der CIA während des Kalten Kriegs. Dieser TV-Dreiteiler zeigt die Geschichte von Agenten, die sowohl mit einem amoralischen, schwer faßbaren und brillanten Gegner, als auch mit ihrem Doppelleben und den bisweilen tödlichen Auseinander-setzungen innerhalb der Firma zu kämpfen haben. Liebe, Politik und Verrat und Loyalität werden täglich auf eine harte Probe gestellt.
Produziert von den als Kinoregisseure bekannte Brüder Ridley Scott (?Gladiator?) und Tony Scott (?Der Staatsfeind Nr.1?) sowie John Calley (?The DaVinci Code?). Autor ist Ken Nolan (?Black Hawk Down?). Regie führt Mikael Salomon (?Hard Rain?).
Im Krieg der Agenten gibt es keine Regeln. Wo Verrat und Mord herrschen, haben Freundschaft und Liebe keine Chance ...
Der CIA-Kämpfer Harvey ?Sorcerer? Torriti (Alfred Molina) und sein Assistent Jack McCauliffe (Chris O?Donnell) sind schockiert, als ein ostdeutscher Überläufer und Jacks Geliebte Lili (Alexandra Maria Lara) dem sowjetischen KGB in die Hände fallen. Schnell ist den Agenten der ?Company? klar, dass ein Maulwurf ihre Geheimnisse an den Feind verrät. Gemeinsam mit ihrem Abwehrchef James Angleton (Michael Keaton) begeben sie sich auf die gnadenlose Jagd nach dem Verräter. Doch der KGB hat längst einen Ersatzmann in die Schaltzentrale der CIA geschleust, der dabei helfen soll, die gesamte US-Wirtschaft in den Ruin zu treiben.
Die Macher von Gladiator und The Da Vinci Code präsentieren ein mitreißendes Film-Event mit Topbesetzung und explosiven Actionszenen, das beweist: Nichts ist heißer als ein Kalter Krieg!
5 Kommentare: bin überwältigt. wow, was für eine miniserie.
fast die komplette geschichte des c.i.a. wurde in diesem filmischen kleinod erfasst, zumindest die gravierensten ereignisse von 1952-1993.
mit dem jungen company-mitarbeiter jack mccauliffe werden alle wichtigen stationen des kalten krieges aufgearbeitet. die spionage-gegenspionage aktionen der russen und der u.s.a., die ungarische revolution, die kuba krise, das massaker in der schweinebucht, die jagt auf den berühmten maulwurf, die perestroika und das ende des kalten krieges.
er ist direkt oder indirekt in alle vorkommnisse verwickelt und dient als fixpunkt aller ereignisse. sein aufstieg, rückschläge und triumphe stellen den roten faden da.
dies ist dermassen fazinierend und spannend erzählt das man schon nach kurzer zeit nicht mehr abschalten kann. ich hatte eigentlich vor, mir die 3 dvd's an 3 tagen anzuschauen, habe es aber nicht geschafft.
ich habe alle hintereinander gesehen.
die darsteller machen ihre sache hervorragend. bis in die kleinste nebenrolle wirken alle schauspieler authentisch. hervorheben möchte ich alfred molina, michael keaton und eben chris o'donnell.
die dialoge sind aller erste klasse. die storylines sind spannend, komplex und interessant. der soundtrack ist sehr gut und trägt zur atmosphäre bei.
schade das diese geniale miniserie nur knapp 280min. läuft.
in diesem fall hätte es um einiges länger gehen können, den ob story oder actionszenen.....es wird einfach nicht langweilig.
10 sterne für the company!!
..sehenswert So überschwenglich wie meine Mitrezensenten kann ich mich über diese Mini-Serie nicht äußern. Auf jeden Fall spannend, interessant, die Umsetzung top mit großer Liebe zu Detail (echte T34-Panzer in Teil 2 ?, MIG 15 Kampfflugzeuge ?). Sehr aufwendig gemacht und tatsächlich klasse Schauspielerleistung ... Soweit durchaus und uneingeschränkt empfehlenswert. Meine Kritik bezieht sich auf den Inhalt: hat die CIA tatsächlich so eine liebenswerte, unschuldige Rolle gespielt, wie im Film vor allem im Unfeld des Ungarn-Aufstandes 1956 gezeigt wird ? Kaum vorstellbar. Die CIA-Agenten sind immer die "Guten", mit kleinen Fehlern zwar, aber ... Wieder mal die bösen bösen Russen mit den für sie arbeitenden Verrätern. Bemerkenswert für einen amerikanischen Film: es wird die Masche der Amerikaner aufgezeigt (und eigentlich auch kritisiert), Menschen für eine Sache/Idee zu begeistern, sie aufzufordern, sich gegen ihre Machthaber zu erheben unter der Vorspiegelung baldiger amerikanischer Hilfe - um sie dann gnadenlos im Stich zu lassen ... auch wenn es dann tausenden das Leben kostet. Das war 1956 in Ungarn so, 1960 in Kuba und welch Zufall 1990 auch im Irak.
Auf jeden Fall aber sehenswert und gut gemacht.
Perfekt gespielt, makellos inszeniert! Ich bin begeistert. Ein komplexes aber trotzdem sehr unterhaltsames und spektakuläres Werk. Michael Keaton legt die beste Leistung seiner Karierre hin. Er spielt extrem cool. Auch die anderen Darsteller sind extrem kompetent und glaubwürdig.
toll umgesetzt Ich hatte vorher das Buch gelesen und mir dann den Film angesehen! Großartig umgesetzt, tolle Schauspieler!!
Grandios Ich sage dazu nur: Ein wahrer Hochgenuss ! Gute Schauspieler bis in die kleinsten Nebenrollen, Super Musik, sehr abwechslungsreiche Locations, geniale Story.
Die Atmosphäre ist von der ersten bis zur letzten Minute einfach grandios.
Ich kann diese Mini-Serie nur empfehlen wer auf CIA,-Agenten Filme steht, und ich finde auch das Thema "Kalter Krieg, Kuba-Krise" ist hervorragend umgesetzt und inszeniert.
4 Kommentare: Potential zum Klassiker Es ist schon etwas länger her, dass ich den Film hier gesehen habe, aber ich kann mich noch erinnern,
dass er mir super gefallen hat und ich dachte: Den kann man schon fast zu Klassikern wie "Der kleine Lord" und "Kevin allein zu haus" in sein Regal stellen.
Die Kinder haben glaubwürdige Charaktere, sie sind mutig, aber nicht zu mutig und sie zeigen auch mal
Trauer, bleiben aber trotzdem optimistisch und halten zusammen. Das ist für mich eine schöne Mischung.
Außerdem macht die Haupdarstellerin Abigail Breslin ihre Sache super.
Der Lebensraum und der Alltag der Kinder sind schön beschrieben, man kann sich super hineinversetzen und
den Verlauf des Filmes genießen.
Der Film fesselt schon nach kurzer Zeit, nicht unbedingt wegen der Handlung, sondern wegen der Atmosphäre
und den Charakteren, mit denen man mitfiebert.
Am Ende des Films fühlt man sich irgendwie gelassen, zufrieden und glücklich.
Das einzige Makel sind die typischen Kinderfilm-Verbrecher, wie man sie in fast jedem Kinderfilm findet: tollpatschig, naiv-hinterhältig und den Kindern unterlegen.
Aber zu angsteinflösend dürfen sie wohl einfach nicht sein, schließlich ist der Film für Kinder und es
soll Spaß machen ihn anzuschauen, man soll sich nicht gruseln.
Alles in allem lohnt es sich den Film zu kaufen, schade dass ihn nur so wenige kennen.
Lovely family movie We loved this film for all ages. It takes place during a recession and shows how a family coped during this difficult time. It has good family values and some humour. I had seen it before on a flight and couldn't wait to watch it again, this time with my family.
Liebenswürdiger Film für die ganze Familie Gerade in Zeiten wie diesen zeigt dieser Film, alles ist in der einen oder anderen Form schon einmal dagewesen. Aus der Sicht der neunjährigen Kit Kittredge (Besetzt durch die wunderbare Abigail Breslin) wird mit viel Charme und Einfühlungsvermögen eine auch für Kinder verständliche Geschichte über Zusammenhalt und Hoffnung in schwierigen Zeiten erzählt.
Das rührende daran ist mit wieviel Sympathie hier allen Charakteren, guten wie auch "bösen", Raum gegeben wird sich zu entfalten und positive wie auch negative Seiten eines jeden aufzuzeigen.
Die Handlung der Geschichte rückt dadurch am Anfang des Films eher in den Hintergrund und plätschert dann vor sich hin, bis sie beginnt die zweite Hälfte des Films zu dominieren um dann in einer etwas absurden Verwicklung ihren Höhepunkt zu finden. Wie der Inhaltsbeschreibung schon zu entnehmen ist dient die Geschichte hier aber lediglich als Mittel zum Zweck, da sie lediglich für Kinder spannend sein dürfte und sich nicht allzu ernst nimmt. Ein tränenreiches Happy-End beendet die liebevoll erzählte Geschichte.
Was mir sehr gefallen hat an diesem Film ist die Gelassenehit und Langsamkeit die er ausstrahlt, ohne dabei aufgesetzt oder langweilig zu wirken. Das mag sicherlich auch ein wenig daran liegen das er im Cincinnati der 30er Jahre spielt, ganz klar auch an der entspannenden "Jazzmusik" (-> Witziger Soundtrack). Auf jeden Fall liefert jede noch so kleine Rolle eine überzeugende Vorstellung ab. Bei dieser Vielzahl an Charakteren macht es einfach nur Spaß zuzugucken.
Ohne jeden Zeigefinger versucht der Film klarzumachen, auch in aussichtslosen Zeiten uns unsere Menschlichkeit zu bewahren, uns für Werte einzusetzen und niemals die Hoffnung zu verlieren.
netter Familienfilm Der Film behandelt das Leben der Menschen während der Wirtschaftskrise. Leute werden arbeitslos und müssen andere Mittel finden um über die Runden zu kommen wie z. B. Kleider aus Säcken herstellen, Eier verkaufen usw. Es geht aber auch um Vorurteile gegenüber andere, die sehr viel Pech im Leben hatten und Landstreicher wurden. Die Schauspieler allen voran Abigail Breslin sind einfach großartig und schaffen es die Story weitestgehend ohne Kitsch rüberzubringen, nur bei der Rettung des Familienbesitzes , wird es für mich etwas albern.
1 Kommentare: Just Because You're Accepted Doesn't Mean You Belong. Brendan Fraiser (Mummy 1&2) , Matt Damon (Good Will Hunting) , Ben Affleck (Armageddon) & Chris O'Donnell are united for the first time. 1950 the story of a jewish boy who tries to compete with the best , in the end beeing denied from a anti-semit world.
5 Kommentare: hervorragender thriller. diese verfilmung eines grisham romans ist eine der besten. ohne unnötiges brimborium versetzt einen diser thriller in die story und packt einen bis zum schluss.
die darsteller, allen voran gene hackman, machen ihre sache hervorragend. auch faye dunaway habe ich selten besser spielen sehen. die story ist mitreissend und spannend. die dialoge sind 1 a und fesseln ebenfalls. die filmmusik tut ihr übriges.
alles in allem ein gelungner thriller der genrefans begeistern dürfte.
Tod durch Gas Der Hinrichtungszeitpunkt steht fest. Ein Anwalt kommt, setzt die Maschinerie der amerikanischen Rechtsprechung in Gang und versucht den Todgeweihten zu retten. An diesem amerikanischen Erfolgsschema konnte der Anwalt und Bestseller-Autor Grisham nicht vorbeigehen. Es vereint nicht nur den Wettlauf gegen die Zeit und die beliebten Gerichtsdramen, sondern bietet auch Platz für den Kampf gegen die Todesstrafe.
Das Buch allerdings ist in diesem Fall spannender als der Film, der im Wesentlichen nur von der Darstellungskunst des Gene Hackman lebt.
Hackman spielt den Todgeweihten Cayhall, der in letzter Sekunde von seinem Anwalts-Enkel Hall gerettet werden soll. Cayhall ist ein Mörder, doch für den Mord am schwarzen Jugendfreund von Halls Vater, sitzt er nicht in der Todeszelle. Hier ist er "Soldat" des Ku Klux Klan und schützt den eigentlichen Täter eines anderen Mordes.
Mit der Familiengeschichte der Cayhalls, die wir mehr oder weniger schleppend erzählt bekommen, werden uns die auch Ansätze für die psychologische Erklärung eines uns fremden Verhaltens mitgeliefert. Aber wirklich überzeugend ist das alles nicht, denn die Charaktere der Hauptfiguren sind nicht sehr tief gezeichnet.
Was mir wirklich in Erinnerung bleiben wird, sind die Szenen in der Gaskammer.
Fazit. Dies ist ein eher durchschnittlich inszenierter Film, der weder Krimi noch Thriller und auch nicht besonders spannend ist. Von den Darstellern überzeugt allein der grantige Hackman. Dennoch ist wenigstens bei mir ein Stück amerikanischer Wirklichkeit hängen geblieben, das nachdenklich macht. Der Film ist unterhaltend, aber eben nicht so, dass er begeistert.
Hauptsächlich etwas für Fans von Gene Hackman Der Film ist weniger beeindruckend als das Buch. Dennoch eine vertretbar gute Umsetzung. Keine typische Grisham-Verfilmung, kein Thriller, sondern die für US-amerikanische Verhältnisse sehr mutige Umsetzung von problematischen Themen (Klan, Rassismus, Hakenkreuzfahnen, Gaskammer); das, was andere Grisham-Verfilmungen auszeichnet, nämlich ein wirklicher Spannungsbogen, fehlt hier.
Schauspieler: Bis auf Gene Hackman, der auch hier wirklich erstklassig mit Stern ist, durchweg 2. bis 3. Garde - einschließlich Faye Dunaway, die besser sein kann. Chris O'Donnell ist eine Enttäuschung: Durchweg ohne Profil, mit dem unübersehbaren Bestreben, es Tom Cruise gleichzutun (einschließlich des leicht geöffneten Mundes, wenn eine innere Regung mimisch umgesetzt werden soll).
Insgesamt ein mittelklassiger Film nach einem erstklassigen Buch, mit einem einzigen hervorragenden Schauspieler (Hackman). Daher drei Sterne.
Faszinierend Die Todeskammer, namensgebend für diesen Film, als Aussicht für den Tod zu haben, wird für niemanden sehr angenehm sein. Als Zuschauer wird man gezwungen, über die Todesstrafe nachzudenken. Ähnlich wie bei "The Green Mile" wird man in die Situation des Allwissenden versetzt, der erkennen mag, ob der betreffende Todekandidat wirklich den Tod verdient. In beiden Filmen ist dies nicht der Fall, weshalb man noch stärker auf die Seite der Hinrichtungsgegner gezogen wird. Einziger negativer Punkt dieses Films: Die Spannung entsteht leider erst am Ende, vorher gibt es deshalb teilweise langwierige Passagen.
Fazit: Lehrreicher Thriller mit Anti-Hinrichtung-Tendenz.
Film-Buch Also, ich habe das Buch gelesen, und war überwältigt von den Gefühlen, die in diesem Buch zum Ausdruck kamen. Als ich erfuhr, das das Buch verfilmt und auf DVD erschienen ist, habe ich sie voller Vorfreude gekauft. Mein 1. Eindruck war: Was für ein Hammerfilm. Ich kann jeden Grisham-Fan nur sagen, das dieser Film eine Granate ist. Dieser Film its quasi ein Muss in jeder Filmsammlung. Natürlich ist, wie bei jeder anderen verfilmung auch, der Film nicht so umfangreich wie das Buch, deswegen sollte man zuerst das Buch lesen und dann den Film sehen. Ich würde mich freuen, wenn auch weiterhin solch tolle bücher von John Grisham verfilmt werden.