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Voll gepunktet
mit Erika Christensen, Chris Evans, Bryan Greenberg, Regie: Brian Robbins
DVD bei Amazon: EUR 7,49 EUR 7,99
(24 gebraucht ab EUR 0,01)
Erscheinungsdatum: Dezember 2004
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
Pop-Quiz Wie kannst du ein Superprüfungsergebnis für die Hochschulzulassung erreichen? Für eine Gruppe gestresster junger Teens gibt es nur einen Weg ... die Antworten zu klauen. Scarlett Johansson Lost in Translation, Erika Christensen Traffic - Macht des Kartells, Chris Evans Nicht noch ein Teenie-Film und NBA-Star Darius Miles verkörpern in dieser hippen Komödie über das Erwachsenwerden sechs Studenten, die versuchen, ins Prüfungszentrum einzubrechen, um die Antworten für die Examensfragen zu klauen. Die Klassenkameraden sind total verschieden, aber sie teilen ein gemeinsames Ziel - sie wollen verhindern, dass der standardisierte Test unfairerweise über ihr weiteres Lebens bestimmt. Als sie den absurden Raub planen, der ihre Zukunft sichert - oder zerstört -, wachsen die Studenten zusammen und finden schließlich die Antworten ... in sich selbst
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3 Kommentare:
Scarlett ist klasse
Den Film kann man sich wohl anschauen. Er ist natürlich sehr holzschnittartig gemacht, wie schon in einer Rezension auf dieser Seite bemerkt, und er dekliniert alles durch, was man an moralischen Entscheidungsschwierigkeiten, Freundschaftsbeweisen, etc. schon in anderen Filmen gesehen hat. Und das auch noch auf einem niedrigeren Niveau und ein bisschen banal und naiv dargestellt. Trotzdem gefiel mir der Film. Das lag hauptsächlich an einigen gut dargestellten Charakteren, und an vielen witzigen Dialogen und augenzwinkernden Szenen. Man kann einige Male lachen.
Und wen das alles noch nicht überzeugt, der sollte sich den Film wegen einer wirklich überragenden Scarlett Johansson anschauen. Sie ist eine Wucht.
Fazit: witziger Film, der auch für Leute, die dem Teeni-Alter schon lange entwachsen sind, geeignet ist, mit zum Teil sehr guter Besetzung.


Noch Klischeehafter gings wohl nicht?!
MTV Films presents...spätestens ab diesem Zeitpunkt müsste dem Zuschauer eigentlich bewusst sein, auf was er sich da einlässt.
Doch..wie sollte es auch anders sein...es kam noch viel schlimmer, als zuerst gedacht!

Sechs Jugendliche verfolgen alle das selbe Ziel: Auf ein gutes und angesehens College zu kommen. Das ist aber nur möglich wenn beim sogenannten S.A.T, einem standartisiertem Test eine bestimmte Punktzahl erreicht wird.
Alle sind sich einig: Das System ist unfair und muss von unseren Möchtegern-Revoluzern natürlich gehörig auf den Kopf gestellt werden.
Wer jedoch jetzt einen einfallsreichen und fantasievollen Plan erwartet wird (wie noch öfters bei diesem Film) gehörig enttäuscht.
Unseren pupertierenden "Helden" fällt nichts besseres ein, als mit Hilfe eines, scheinbar bei einer Tequila-Session ausgetüfftelten Planes die Testergebnisse zu stehlen.

Um dieses Gerüst herum, versucht der Regiseur Brian Robbins eine halbwegs Unterhaltsame Teenie-Klamotte zu fabrizieren, was jedoch gehörig in die Hose ging.
Ein Klischee jagt das nächste, immer haarsträubender werden die Ideen unserer Charaktere.
Hier finden sich der gutaussende, glatte Anführertyp, der gute Kumpel-Freund der schlussendlich über sich hinaus wächst, das arme-reiche-verführerische Lolita-Mädchen, das keiner so richtig lieb haben will, die Streber-Tusse die schlussendlich DAS Abenteuer ihres Lebens erleben will (hätte sie sich doch einen anderen Film ausgesucht!!), der super Sportler, der jedoch scheinbar schon zuviele Bälle auf den Kopf bekommen hat und der kiffende (was auch sonst!?!) Computerfreak.
Muss ich noch mehr sagen?!?
Spätestens nach dem 10ten abgedroschenem Klischee hält einen nur noch die Hoffnung auf wenigsten einen witzigem Moment vor der Glotze (und natürlich werden wir auch hier wieder enttäuscht!)
Nicht einmal die absolut fantastische Scarlett Johannson kann das ganze noch zum gutem Wenden und nur die (zugegebenerweise meist dämmlichen) Witze unsers ständigem high-em Computerfreaks retten die DVD vor dem Tot durch den Schredder!!

FAZIT:
Muss wirklich nicht sein!!

Anmerkung:
Ich gehöre mit meinem Alter normalerweise übrigens auch zum "MTV-Publikum", doch DIESER STUSS ist sogar mir zu blöd!

Sechs Schüler zwischen Top oder Flop!
In "The Perfect Score - Voll Gepunktet" geht es um sechs Schüler, die vor dem Zulassungs-Test zur Aufnahme aufs Collage stehen. Jeder hat so seine Zweifel, ob der Test durch bloßes Büffeln zu bestehen ist. So entsteht der Plan, die Testergebnisse zu stehlen. Besteht der Trupp Anfangs nur aus den beiden Freunden Kyle (Chris Evans) und Matty (Brian Greenberg), wächst die Gruppe recht schnell auf ein halbes Dutzend heran. Ein bunter Haufen Teenager entwickelt einen gewagten Plan. Ein jeder hat seine eigenen Gründe, sich an diesem halsbrecherischen Wagnis zu beteiligen.
Dieser Coming-of-age-Film hebt sich erfrischend von abgedroschenen Teenie-Klamotten a-la "American Pie" ab, und kommt auch ohne Slapstick-Einlagen und unsäglichem Fäkal-Humor aus. Was nicht heißen soll, dass dieser Film nicht witzig ist. Der Humor drückt sich aber eben nicht auf einer oberflächlichen Plattform aus, sondern steckt in den verschiedenen Charakteren und deren individuellen Eigenarten. Der Zuschauer soll einerseits unterhalten werden, auf der Anderen Seite soll auch zum Nachdenken angeregt werden.
Sicherlich kein Film für alle Altersklassen, aber jüngere Menschen, die vielleicht schon vor ähnlichen Entscheidungen und Situationen standen, sei "Voll Gepunktet" wärmstens empfohlen. Erstaunlich, in wie vielen Situationen man sich selber wiederfindet und erkennt.
Fazit: Spannende Komödie mit toller Besetzung und unvorhersehbarem Finale!

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Push (inkl. Wendecover)
mit Dakota Fanning, Chris Evans, Camilla Belle, Regie: Paul McGuigan
DVD bei Amazon: EUR 14,99 EUR 10,49
(24 gebraucht ab EUR 1,90)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
wieder mal bei weitem nicht das Potential ausgereizt ...
ok, der Film ist nicht schlecht.
Unterhaltsam.

ABER, wenn schon Blu-Ray und geniale Loacations wie HongKong,
warum dann bitte Szenen zwischendurch, die so körnig sind, das sie vermutlich absichtlich, als "künstlerisches" Element eingesetzt werden sollen - soo aber keiner sehen will !
Wenn ich schon eine Blu-Ray mit der Location HongKong habe, ERWARTE ich GENIAL GUTE Bilder von dieser traumhaft guten Kulisse !!

Und warum dann wieder die schwachsinnigen Handkameras ohne Stabilisator und Steadycam ??
Sowas will auch keiner mehr sehen !!

Außerdem mag bei weitem nicht jeder HEKTISCHE Schnitte - das ist vielleicht im Musikvideo oder bei reinen Aktion-Szenen akzeptabel.

Ok, vielleicht ist der Film doch nicht ganz so gut.
Die "Bluter" nerven, sind zu laut, und zu "unsympatisch", sind ja auch die Bösen.
Das zersplitternde Glas sieht in HD ganz nett aus, aber wieso müssen die Schwachköpfe dabei so schreien ...?
Und was soll die Umwandlung der Augen in Alien- oder Tieraugen ??

Zumindest habe ich mir gleich 2 HongKong Reise-DVDs bestellt.
Mal sehen, was ich bei meinem nächsten Besuch HD-mäßig mitbringen werde ...

Warum muß es bei der "Heilerin" auch wieder nur mit Lärm und Schreierei funktionieren?

Eine Bitte an all die Möchtegern-Regisseure: es muß nicht immer billige, laute Aktion sein - das wirkt dann eher peinlich !!

Ist dann wieder ein wenig spannend ...

Läßt aber tatsächlich am Ende sehr viele Fragen offen!


Gute Blu-ray-Version des Films
INHALT (3/5):
Die Grundidee und das stimmige Setting retten den Film vor der Durschnittlichkeit, da die Dramaturgie in diesem Streifen sehr zu wünschen übrig lässt.

BILD (4/5):
- satte Schwarztöne
- gute Farbintensität
- stimmiger Grundfarbton
- gelegentliche Qualitätsschwankungen während des Films

TON (4/5):
- gute Bässe
- saubere Abmischung der Dialoge
- Sound bricht bei voller Action ein und wird insgesamt unsauberer

EXTRAS (3/5):
Lediglich die Basics sind beinhaltet, hätte bei eine Film wie diesem aber gerne mehr sein dürfen.

FAZIT (3/5):
Im Prinzip eine actionreiche, "dreckige" Filmversion der US-Serie "Heroes" respektive eine realistischere Variante der X-Men. Insgesamt videospielgleiches Popcornkino das wirklich Spaß macht - mehr aber auch nicht.

Ich war gepushed...
und zwar ziemlich stark von diesem Film. Sicherlich hat die Story viele Vorbilder aber ein wirklicher Abklatsch ist sie nicht. Ich fand den Film wirklich richtig gut und hab ihn schon zwei mal angesehen. Freunde von mir fanden ihn allerdings nicht so klasse. Muss man also offensichtlich mögen und ich tus. Die Geschichte hat mich fasziniert und es ist nicht eine der üblichen drögen Comicverfilmungen. Ich finde Dakota Fanning klasse und Chris Evans ist auch nicht ohne. Die Farbe des Films gefällt mir und der Drehort Hong Kong war perfekt gewählt. Allein Djimon Hounsou nehme ich die Schauspielerei nicht so richtig ab. Einen zweiten Teil wird es wohl tatsächlich eher nicht geben, schade, ich hätte ihn mir gern angesehen.

Ich habe einen Fehler gemacht...und jetzt muss ich leiden.
Vor ein paar Wochen habe ich mir anlässlich der Schliessung eines Elektro-Marktes nen dicken Batzen DVDs für Kleines abgegriffen. Und jetzt kämpfe ich mich dadurch. Irgendwie manifestiert sich nach der Ansicht von ca. 10 DVDs aus dem Stapel (Frozen, Horsemen, Pulse, Liga der ungewöhnlichen Gentlemen u.a.) das Bild: Filme mit bekannten Schauspielern, die man niemals wahrgenommen hat, sind einfach Vollmüll. Push lässt sich in einem Satz zusammen fassen: "Eine mies gelaunte Dakota Fanning (ganz auf Lolita-Sex getrimmt) und Chris Evans (den ich sooo gerne sehe) laufen sinnlos durch Hongkong und suchen nach einer Spritze." Ach ja, Fanning malt dabei ständig die Zukunft, damit sie nicht schauspielern muss, und Evans kriegt ständig auf die Fresse. Dann tauchen plötzlich Psycho-Asiaten auf und gehen einem noch mehr auf den Geist, als der Film sowieso schon. Dieser Film ist UNFASSBAR schlecht. Man versteht eigentlich überhaupt nicht, wie wer wo was macht und vor allem warum. Sah für mich wie der Pilotfilm einer kommenden Serie aus, von der wir verschont bleiben. Ähnlich grotesker, aufgeblasener Blödsinn wie WANTED. Wie ein verfilmter Manga...oder sagt man verfilmtes? Auch egal...wieder 2 Stunden Lebenszeit in den Gulli.

Wieder ein Film, den die Welt nicht braucht
Der Film ist ein absoluter Abklatsch von vielen vielen anderen Filmen (X-Men etc..). Hat kein eigenes Flair zu bieten, und versagt für einen Filmfan wie mich auf ganzer Linie. Wer an Schlafstörungen leidet sollte ihn sich als Heilmittel kaufen. Jedem anderen würde ich abraten.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Sunshine
mit Rose Byrne, Cliff Curtis, Chris Evans, Cillian Murphy, Regie: Danny Boyle
DVD bei Amazon: EUR 10,99 EUR 9,99
(43 gebraucht ab EUR 1,65)
Erscheinungsdatum: März 2008
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Sunshine auf Blu-ray
Für mich war es etwas schwer den Film genau zu Folgen. Also meiner Meinung nach ist er etwas Verwirrend. Was mich aber doch arg gestört hat ist eine Figur die so ziemlich fast am Ende des Films auftaucht und versucht die restlichen Überlebenden umzubringen. Mann sieht diese Person immer nur verschwommen was mich ziemlich gestört hat. Der Film selbst war ganz in Ordnung aber als guten Film würde ich ihn nicht bezeichen. Kann mann einmal anschauen.
Die Blu-ray würde ich in Sachen Bild und Ton als Reference bezeichnen. Das Bild ist sehr gestochen scharf und sehr flüssig. Das Tonformat hab den Film in deutsch gesehen dts 5.1
Hier weiss mann wieder wieso Blu-ray sein Geld wert ist. Vergebe 3 Sterne für den Film den er war Ok aber ich hab schon viel bessere Sci-Fi Filme gesehen.

Horror!!! anstatt Science Fiction
Ich hab mir diesen Film gekauft, da ich den Trailer ganz gut fand. Allerdings musste ich leider feststellen, dass der Film eine einzige Katastrophe ist! 1/3 des Films ist ein einziger Horrorstreifen!!! Mag der Anfang ja noch interessant sein, so wird im Laufe der Geschichte die Crew von einem Psychopaten abgeschlachtet und das im wahrsten Sinne des Wortes! Haut- und Fleischfetzen werden im Laufe eines Kampfes vom Arm des Psychopaten abgezogen, dessen Körper von zu viel Sonne schon total entstellt und verbrannt ist... Die Kameraführung erhöht noch den Horroreffekt, da man entweder die verschrobene "Welt" aus der Sicht vom Psychopathen sieht oder das Geschehen von außen sieht. Davon abgesehen überzeugen die Charaktere in keinster Art und Weise ("zu flach").
Ganz zu schweigen, das dieser Film nie und nimmer für Kinder ab 12 geeignet ist!!!...
Am liebsten würde ich dem Film null Sterne geben, aber das ist leider nicht möglich! Ich würde jedem vom Kauf dieser DVD abraten! Das ist die reinste Geld- und Zeitverschwenderei!



oh mein gott....
Gleich vorweg: Das ist kein Film für Leute mit schwachen Nerven!
Genre mäsig würd ich Sunshine in die Sparten
Thriller
Horror/Psycho
und Sci-fi einordnen.
aller erster klasse der film..
Thriller weil:
- relativ Gute Story (machnmal etwas schwer zu erkennen das geb ich zu ^^)
- sehr spannend gestaltet

Horror/Psycho weil:

Man sieht deutlich was aus einer Raumschiffscrew wird wenn ein/mehrere Manschaftsmitglied/-er stirbt/-en und das macht diesen film mit unter zu einem der besten seiner art

Sci-fy: muss ich denk ich nicht weiter erläutern.
Einen Stern in einem Stern erzeugen... klingt doch aufregend und lebensmüde oder?


Aber es ist ein absolut klasse streifen den ich ohne umschweife empfehlen kann.
ABER:
Wenn ich diesen Film anguggen möchte, sollten keine Kinder der Altersklasse 12 dabei sein... FSK meint zwar 12 aber das is doch mal echt n witz oder? Aber da ich hier nicht der bestimmende bin würd ich folgendes RATEN: Geniest diesen Streifen erst mal alone ohne Kids und wenn ihr der meinung seid das eure kinder diesen "psychisch vertragen" dann könnt ihr denn film gerne mit euren kindern ansehen...

MfG.: Christian K. (16)



Grandios inszenierter Flug ins Unvorhersagbare
"Sunshine" handelt von der Rettung der Menschheit, als die Sonne zu erlöschen droht und eine Raumschiffmission zur Sonne startet, um sie mit einer Nuklearexplosion wieder zu entzünden. Bildgewaltige Szenerien, atmosphärische Musik, menschlich-ethische Höhen und Tiefen, ständiger Wechsel von Hässlichkeit und Schönheit, Dramatik und Stille, interpretationsoffene Symbolismen sowie unerwartete Handlungswendungen machen den Film für meinen Geschmack zu einem hypnotischen Meisterwerk.

Danny Boyles "Sunshine" spaltet aber auch die Gemüter. Es beginnt mit der abwegig erscheinenden Filmidee, nach der die Sonne in absehbarer Zeit erlischt und Menschen sie mithilfe einer Nuklearexplosion wieder entzünden könnten. Dies geschieht im Film in 50 Jahren, obwohl man in der Astronomie von etwa fünf Milliarden Jahren ausgeht. Ich vermute, das sind die fünf Milliarden geteilt durch die hundert Millionen Grad der Kernfusionshitze, so dass sich als Ergebnis die 50 Jahre einstellen. Dass die Explosion tatsächlich etwas bewirken könne, ist für die Filmfiguren auch nur Theorie.

Ich denke aber, abseits von der naturwissenschaftlichen Korrektheit geht es Boyle um eine letzte Verzweiflungstat angesichts des Endes allen Lebens auf der Erde und wie die Menschen sich in einer solchen Situation verhalten würden. Solche Gedankenspiele, in denen die Menschlichkeit in (apokalyptischen) Grenzsituationen auf die Probe gestellt wird, sind für Boyle typisch, wie ein großes Publikum es spätestens seit seinen 28er-Filmen wissen sollte.

Die über 150 Millionen Kilometer lange Reise zur Sonne geht an den acht Astronauten nicht spurlos vorbei. Der Film beginnt, nachdem diese schon Monate unterwegs sind, und sich erste deutliche psychische Verwirrungen zeigen. Wohl kaum zufällig ist es der eigentlich für Gesundheit und Heilung zuständige Arzt Searle (Cliff Curtis, der FBI-Direktor in "Stirb langsam 4.0"), der einem rauschhaft-religiösen Sonnenwahn frönt, und damit also gleich vorneweg für die Aufrechterhaltung psychischer Stabilität an Bord flachfällt. Der Navigator Trey ist der nächste, der zeigt, dass ungeachtet ihrer Profession letztlich alle nur Menschen sind. Der Kapitän Kaneda, gespielt von Hiroyuki Sanada (japanische Filmlegende, uns u.a. aus "Der letzte Samurai" bekannt), gibt sich dann, um wieder eine andere menschliche Seite zu zeigen, als Held.

Darin folgen ihm auf ihre Weise auch die meisten anderen Crewmitglieder: Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon") als Biologin Corazon hat eine leider etwas blasse Rolle, scheint wohl als Symbolfigur für die Liebe zur Natur da zu sein, weil sie sich um den Sauerstoff-Garten des Raumschiffs kümmert. Chris Evans ("Die fantastischen Vier") ist eher der Draufgänger, beizeiten eiskalt, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Das Eis begleitet ihn von seiner ersten bis zur letzten Szene - und das in einem Film so nah an der Sonne! Wenn das nicht "ironisch" ist, was dann?

Rose Byrne, die Pilotin Cassie, und der Hauptdarsteller Cillian Murphy, der den Physiker Capa spielt, sind alte Bekannte aus "28 days later" bzw. "28 weeks later". Die schöne Cassie, obwohl zart und verletzlich wirkend, hat doch mehrmals wenn nötig ihre starken Momente, der unscheinbare Capa ist der Erfinder der Sonnenbombe, der sich vor unzählige unerfreuliche und fachfremde Aufgaben gestellt sieht, die er unter Aufbringung all seiner Kräfte dennoch lösen muss ... (seit "28 days later" weiß man, zu was Cillian Murphy letztlich doch imstande ist, hehe ...).

Der Ab-12-Jahren-Film ist meiner Meinung nach eigentlich ein Ab-16er. Viele Kritiker halten die verzerrten Horrorschockereinlagen für völlig daneben. Aber ich denke, es hat einen Sinn - und zwar mehr als nur den, dass Boyle in seinen Filmen gern Blut fließen lässt. Damit wird das extremste menschliche Element ins Spiel gebracht, so extrem, dass es kaum mehr als menschlich erkennbar ist, und so verzerrt, wie die prognostischen Berechnungen Capas zur Endphase ihres Unternehmens, wo schon im ersten Filmdrittel die Computersimulation wegen der Unvorhersagbarkeit der Ereignisse zu flackern beginnt. Ebenso unbestimmbar flackert der Slasher auf seiner Mordtour durchs Schiff, und nicht weniger flackert die Sonnenbombe auf ihrem Flug hinab zur Sonne.

Die Quintessenz: Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, nicht physikalisch, und schon gar nicht, wenn menschliche Unsicherheitsfaktoren mit ins Spiel kommen. Wie so oft in der großen Science Fiction enthüllt auch hier der Flug weg von der Erde doch nur das Menschlich, Allzumenschliche.

Zum Abschluss will ich unbedingt die fantastische Filmmusik von John Murphy und Underworld würdigen! Bereits die 28er-Filme lebten ja zu einem guten Teil von ihren großen Soundtracks. Das ist in "Sunshine" nicht weniger der Fall. Die hypnotische Mischung aus Brit-Rock und Synthesizer lässt mich auch Tage nach dem Filmgenuss nicht los. Den Soundtrack habe ich mir auch gleich gekauft (nicht auf CD erschienen, aber in dem Apfel-Fachgeschäft mit dem kleinen "i" zu haben) und höre ihn ständig rauf und runter. Stücke wie "Kanada's Death, Pt. 2 (Adagio In D Minor)" oder "Sunshine (Adagio In D Minor)" sind einfach der absolute Hammer! Wohl dem, der einen satten Sound bei großer Lautstärke erzeugen kann!


Genial
Wer etwas wie Armageddon, Deep Impact oder The Core erwartet, ist definitiv an der falschen Adresse. Sunshine befasst sich mit der Psychologie und den verschiedenenen moralischen Einstellungen von Menschen in außergewöhnlichen Umständen und wie diese kollidieren und entscheiden müssen, ob das Bewahren der Menschlichkeit den Untergang der Menschheit rechtfertigen kann. Sinngemäß schließt dieser Film an 28 days later an, in dem es darum ging, auf wie viele Arten Menschen zu Monstern werden können. Ein MUSS für jeden Freund tiefer Charaktere und fantastischer Bilder!!!

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Final Call
mit Kim Basinger, Chris Evans, Jason Statham, Regie: David R. Ellis
DVD bei Amazon: EUR 10,49 EUR 7,99
(27 gebraucht ab EUR 1,90)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Amazon.de-Verkaufsrang 5291
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
Surfer Ryan, seines Zeichens nicht gerade der offizielle Erfinder des Verantwortungsbewusstseins, htte eigentlich genug damit zu tun, seine entnervte Ex-Freundin Chloe zurck zu erobern. Stattdessen jagt er wie ein Verrckter - so jedenfalls sieht es fr die anderen aus - durch L.A., um einer vllig fremden Dame namens Jessica beizustehen, die das Opfer von brutalen Entfhrern wurde und nun per Mobilfunk allein zu Ryan Kontakt knpfen konnte.
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5 Kommentare:
Hallo hier spricht dem Entführer sein Nachbar...
Der Film ist handwerklich okay und sehr kurzweilig, dabei jedoch voller Product-Placement und zu standardmäßig, gefällig schnell geschnitten, damit Teenager nicht das nervöse Beinzappeln bekommen.. Vor Allem stört aber daß der Film es einfach zu sehr übertreibt mit unlogischen bis schwachsinnigen und äusserst unwahrscheinlichen Zufällen bwz. Handlungen. Klischee folgt auf Klischee. Dabei gehöre ich nicht zu Denjenigen die bei jedem Film schreien daß dies und das unrealistisch ist. Das findet man in fast allen Hollywoodstreifen. Nein - Final Call definiert eine neue Qualität dieser Unsinnigkeiten, und das liegt wohl am schlechten Script.
Schade ist es allenfalls um die gute Besetzung mit William H. Macy (Boogie Nights/Magnolia), Kim Basinger (L.A. Confidential/Batman) und Jason Statham (Snatch/Bank Job) oder Chris Klein (Fantastic Four). Die können den Film aber leider allein nicht retten.
Dann doch lieber nochmal "Nicht Auflegen" schauen, der ist nämlich um Welten besser!

Final Call von Kim Basinger
Ein Film, der von der ersten bis zur letzten MinuteFinal Call Hochspannung bietet. Einfach toll.

Spannend und mit versteckter Gesellschaftskritik
Der Film ist sehr spannend und in allen Rollen hervorragend besetzt. Man wird ihn sich sicherlich nicht sehr häufig ansehen, aber beim ersten Anschauen ist er packend.

Zum Inhalt: Ein Wohnungsmakler filmt gerade ein Gebäude, als nicht weit von ihm korrupte Polizisten einen Menschen liquidieren. Entsetzt hält er die Kamera darauf, was die Polizisten jedoch mitgekommen. Nun wollen sie unbedingt an den Film herankommen. Sie entführen zunächst die Ehefrau (eine Lehrerin) des Maklers, welcher jedoch aus ihrem Versteck heraus der Telefonkontakt zu einem Santa-Monica-Schönling gelingt. Dieser will sie zwar zunächst abwimmeln, lässt sich von ihr dann aber dennoch davon überzeugen, dass es Sinn machen könnte, einmal 10 Minuten für die nicht überprüfbare Behauptung, entführt worden zu sein, zu investieren und das Handy der Polizei zu überbringen: Wenn Sie auflegen, dann bin ich tot. Aus den 10 Minuten werden Stunden.

Was mir neben der Spannung besonders gut gefallen hat, war die versteckte Gesellschaftskritik des Filmes, die sich auch in den bereits erwähnten "10 Minuten Zeit investieren" ausdrückt. Immer wieder werden Menschen als völlig respektlos und auf sich selbst bezogen dargestellt, sodass es selbst in einer schwersten Notlage kaum mehr möglich zu sein scheint, die Aufmerksamkeit anderer zu erreichen.

Vermisst habe ich eine untermalende Liebesgeschichte mit Happy End. Dafür gab es dann einen Punkt Abzug.

knapp überdurschnittlich...
Wer einen durchaus spannenden, allerdings über weite Strecken auch höchst unrealistischen Thriller sehen möchte, ist hier richtig. Im Gegensatz zu manch anderen Filmen in ihrer Laufbahn (v.a. L.A. Confidential) fand ich die schauspielerische Leistung von Kim Basinger in diesem Streifen nicht gerade berauschend, die übrigen Hauptdarsteller sind aber ganz o.k.
Die Action ist absolut sehenswert (mit dem Auto am Highway gegen die Einbahn, rückwärts durch einen Tunnel, ...) und Chris Evans als smarter und lebensrettender Sonnyboy wird wohl vor allem bei der Damenwelt gut ankommen...
Alles in allem ein spannender und knapp überdurchschnittlicher Actionthriller zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Top Film- Super Extras
Von dem Film war ich ziemlich begeistert, besonders von der Doku über Handys die in den Extras ist war ich positiv überrascht, sie ist zwar von der Technik her nicht mehr aktuell, aber der Inhalt ist gut.

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London - Liebe des Lebens?
mit Jessica Biel, Jason Statham, Ned Bellamy, Regie: Hunter Richards
DVD bei Amazon: EUR 10,99 EUR 10,99
(4 gebraucht ab EUR 3,93)
Erscheinungsdatum: März 2006
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
Sony Pictures London - Liebe des Lebens?, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 21.03.06
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Empfehlenswert!
Der Film überzeugt durch die persönlichen Geschichten und Gefühle der einzelnen Personen. Es scheint in USA doch noch Leute zu geben, die es schaffen ohne viel Special-Effekts und ähnlichem Schnick-Schnack eine interessante und fesselnde Story zu erzählen.

Weckt Emotionen
Dieser Film ist einmal ganz etwas anderes. Zumindest gehört er nicht zu dem Action- Krimi- Horror- Teenie- Alltagseinerlei.
Alleine deshalb kann man ihn sich schon ansehen.
Ich kam zu dem Film, da ich zufällig "The Crystal Method", bestehend aus 2 ElektronicDJs aus Amerika, entdeckt hatte. Es fand sich auch das Soundtrackalbum zu diesem Film und ich riskierte, ihn mir zu kaufen.
Sehr sehr gute Entscheidung!!

Auch wenn im Titel "Liebe Deines Lebens" steht, es ist nicht ein "Teenie will seine Ex zurück und baut Mist am laufenden Band", die Handlung des Filmes ist in dieses Szenario eingebettet.
Wie schon meine Vorredner gesagt haben, die meiste Zeit des Filmes spielt im Bad auf der Abschiedsparty von London, der Exfreundin von Syd, der dazu nicht einmal eingeladen war. Er ist am selben Tag von einem Freund angerufen ud auf die Party hingewiesen worden. Später trifft er sich mit nem Kerl (Jason Statham), der zwar KEIN DEALER ist, ihm jedoch einen "Gefallen" tut. Er nimmt ihn spontan auf die Party mit.

Eine handvoll Akteure sind im Badezimmer anzutreffen, reden über Gott und die Welt, jedoch kein Gefasel und "Alle Welt Weißheiten", sondern ein par ganz konkrete Dinge herausgenommen, und immer wieder diese Rückblenden aus der Zeit, wo die beiden noch zusammen waren und wegen irgendetwas wieder gestritten hatten. Wirklich hoch interessant!
Normlerweise interessieren mich andere Leute und ihre Probleme nicht, aber dieser Film, so wie er gemacht ist, was einem da als Inhalt serviert wird, ich würde fast sagen in dieser Form einamlig!
Obwohl der Film wirklich zu 95% aus diesen Gesprächen besteht, ist er alles andere als Langweilig. Als ich mir den Film das erste Mal angesehen habe, hab ich inzwischen auf die Uhr gesehen (hatte noch etwas dringendes zu erledigen) und stellte überrascht fest, dass schon 45min vorbei wahren, wobei nichts wirklich nennenswertes "passiert" ist.
In den Gesprächen kommt oft "fu**" usw vor, ohne das dies störend wirkt. Wie im echten Leben, nichts ist "sauber", jeder hat so seine kleinen Abgründe, selbst im täglichem Leben.
Statham treibt das dann in die Höhe (er und Syd koksen die ganze Zeit im Bad und trinken etwas) und dann passiert etwas ganz unerwartetes: Statham spricht sich einaml wirklich aus. Er wird von Syd dazu angestachelt, obwohl er bis dahin immer wieder sagt, dass er auf dieses Gespräch keine Lust hat. (Es beginnt alles mit der Frage, ob Gott existiert. Dann sind 2 unterscheidliche Mädchen (von der Party) im Bad, und jede hat ihre Meinung und ein verrücktes Beispiel/Erklärungsversuch dazu auf Lager, Syd ist jedoch skeptisch. Es folgt wieder eine Rückblendung usw.)
Das was er sagt, ist wie ein Schlag ins Gesicht. Es tut beim zusehen(hören) weh, es ist wie ein Knick im Film. Vorher alles lässig und cool, und dann plötzlich die menschliche Schwäche.
Auch die schauspielerische Leistung ist hervorragend, wirklich wirklich gut, Statham taugt also zm auch teilweise als Charakterschauspieler.

Das alles ist so hervoragend gemacht, wer den Film nicht sieht, der verpasst vielleicht etwas. Kann ich jedenfalls jedem empfehlen!

Kann man sich mal anschaun...
Der Film ist nicht wirklich was zum mitdenken sondern eher leichte Kost.
Jason Statham wie immer der Beste und leicht durchgeknallt!
Ende wurde bissel offen gelassen.Fatal für das weibliche Geschlecht;-)
Kurz und knapp, kann man sich mal anschaun!

Szenen wie aus dem Leben gegriffen
Als einen absoluten Geheimtipp könnte man "London - Liebe des Lebens"
bezeichnen.
Sowohl von der Story her als auch von den Darstellern gefällt
der Film von Anfang bis Ende.

"Das beste Gespräch seines Lebens führt man mit einem Fremden",
diese Aussage könnte den Inhalt des gesamten Filmes beschreiben.
Die Dialoge zwischen den beiden Hauptdarstellern Chris Evans und
Jason Statham sind so tiefgehend und abwechslungsreich, dass es
unglaublich Spaß macht in die beiden Charaktere und deren Probleme
einzutauchen.

Im großen und ganzen geht es in dem Film nur um dieses Gespräch auf
einer Toilette mit viel Alkohol, Drogen und zwei Charakteren,
die unterschiedlicher nicht sein können jedoch trotzdem ihr
gemeinsames Problem, nämlich Beziehung, finden.

Wer hierbei mit einem Actionreichen Film rechnet da "Transporter" und
"Crank"-Star Jason Statham mitspielt liegt falsch.
Statham beweist hier erneut, dass er mehr kann als nur den Actionstar
zu mimen.
Erkennen wird man ihn auch nicht sofort, getarnt mit Perrücke und
gekleidet als Geschäftsmann sticht er erst nach genauerem Betrachten
ins Auge.

Insgesamt ist "London - Liebe des Lebens" ein Film der eine Geschichte
thematisiert die jeder Mensch schonmal erlebt hat und sich somit
mit den Darstellern absolut identifizieren kann.
Dazu kommt noch das, dass Ganze einfach traumhaft inszeniert ist und
die Darsteller untereinander perfekt harmonieren.



Ja nicht übel.....
Der Film ist ziemlich gut. Gute Schauspieler allen voran Chris Evans den man aus Fantastic 4 kennt.
Die meiste Zeit spielt der Film im Bad mit wechselnden Akteuren.
Syd (der Hauptdarsteller) versucht seine Ex zurück zu bekommen. Man sieht in Rückblenden(die mir persönlich am besten gefallen!) wie seine Beziehung mit London war.
Was ich etwas schade fand, war das Jessica Biel nicht ganz so oft zu sehen war, wie ich es mir gewünscht hätte. Sie ist nämlich wirklich gut! Sieht toll aus und kann schauspielern.
Am allerbesten gefallen mir die Szenen zwischen den beiden. Total süß und intensiv. Ich kann den Film empfehlen.
Ich geb zwar "nur" 4 Sterne aber einfach aus dem Grund weil ich 5 nicht so oft gebe und nur den SUPER Filmen.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
The Nanny Diaries [UK Import]
mit Laura Linney, Chris Evans, Paul Giamatti, Scarlett Johansson, Alicia Keys, Regie: Robert Pulcini, Shari Springer Berman
DVD bei Amazon: EUR 19,82 EUR 17,99
(4 gebraucht ab EUR 3,29)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 Punkten
3 Kommentare:
Ganz süß
Ein schöner Film für zwischendurch oder für einen trüben Wintertag. Amüsant und warmherzig, mit einer Priese Liebe. Manchmal treibt der Film etwas zu sehr ins Kitschige ab (der Mary Poppins Schirm wäre nun wirklich nicht nötig gewesen), aber auf der anderen Seite gibt es auch ein paar witzige Lacher (ich sage nur "Unterhose"). Alles in allem ein niedlicher Film, den man nicht zu ernst nehmen sollte.

Naja
Ich lese derzeit das Buch bereits das 2. Mal und habe mir gerade den Trailer angesehen. Ich war ehrlich gesagt total enttäuscht. Ich kenne jetzt nur Ausschnitte, werde mir zwar den Film ansehen, jedoch ist das Buch wesentlich unterhaltsamer.

Auch ich war mal ein AuPair in NYC - aus diesem Blickwinkel betrachtet ist der Film natürlich auch zu überzogen. Wie gesagt, NAJA ... .

ganz nett
wenn man, so wie ich, jemals als Au Pair gearbeitet hat, kann man sich ungefähr ausmalen, dass das sich vorgestellte, schildernde Leben als Kindermädchen in Realität dann doch etwas anders aussieht.
Scarlett Johansson spielt Annie, frisch vom College und ohne einen Plan für die Zukunft. Durch Zufall wird sie als Nanny einer reichen New Yorker Familie eingestellt und das Abenteuer kann beginnen...
Ich finde den Film unterhaltsam für alle, die auch gelitten haben ;) und als kleinen Vorgeschmack für solche, die es noch vor sich haben.
Ansonsten solide Leistung der Darsteller, aber für mich kein Film, der einem länger im Gedächnis bleibt..

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Street Kings [Blu-ray] [UK IMPORT]
mit Jay Mohr, John Corbett, Hugh Laurie, Forest Whitaker, Terry Crews, Regie: David Ayer
DVD bei Amazon: EUR 34,75 EUR 27,99
(10 gebraucht ab EUR 5,99)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Durchschnittliche Bewertung: 4.5 von 5 Punkten
Keanu Reeves, Forest Whitaker, Hugh Laurie, John Corbett, Terry CrewsDirector: David Ayer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
5 Kommentare:
Böser Cop, Guter Cop mit tollen Bild & Ton
Ich hatte mir die UK Bluray bestellt, die ja auch DT Ton drauf hat, und muss erstmal sagen Bild unt Ton sind erste Sahne, kann man wirklich nicht meckern.
Zum Film man merkt schon das es von den machern von Training Day kommt, denn beim Anfang sieht man schon so kleine Ähnlichkeiten, Film fängt auch Morgend in der Früh an u.s.w. ;) Story ist wirklich gut gemacht und auch schauspielerisch kommt er sehr gut. Die Geschichte ansich wurde nicht neu erfunden mit Böser Cop und Guter Cop aber sie wurde hier einfach toll erzählt!

street kings, ein guter HD film
Der Film ist für mich ein Meisterwerk. Ich mag die Filme David Ayer's einfach. Nach Training Day & Harsh Times hat er sich hier selbst übertroffen. Ob Keanu Reeves, der den Cop Ludlow spielt oder Dr. House Darsteller Hugh Laurie, alle ergänzen sich perfekt und geben dem Film die richtige Stimmung. Bildmäßig war ich nicht enttäuscht, aber bei einem 2008er Film hätt ich mir etwas mehr erhofft. Aber vielleicht ist man mittlerweile nur schon zu verwöhnt! ;-)
Der Film verfügt nur über eine dt. DTS 5.1 Tonspur, welche aber dennoch super einzuheizen weiß. Auch an Extras hat die Disc genug zu bieten (Kommentar, entfernte Szenen, etc.), dass man sich nicht beschweren kann.

BILD 8von10
TON 8von10
EXTRAS 10von10

Die BluRay hat ein Deutsche Tonspur
Zum Film kann ich nur wenig sagen da ich ihn erst jetzt bekommen habe. Aber der UK-Import hat eine deutsche Tonspur, wer nicht warten will bis sie in Deutschland erscheint, und einen BluRay Player oder eine PlayStation 3 hat kann diese nehmen. nur 4 Sterne da ich nur gutes gehört habe aber ihn noch nicht gesehen habe.

Eine Story von miesen & noch mieseren Cops, Krähen & Augen!!
Ich habe selten so einen perfekten Mix aus Action, Drama und Thriller gesehen!Von der ersten bis zur letzten Minute hat mich der Film komplett in seinen Bann gezogen.
Und dieser Bann ist düster, zynisch, knallhart, abgründig und bitterböse.

Zur Story:
Captain Wander(Forest Whitaker), Chef eines Polizeireviers aus LA, dirigiert seine Spezialeinheit mit äußerst fragwürdigen Methoden.Detective Tom Ludlow (Keanu Reeves)ist dabei das ausführende Werkzeug.Als Ludlow in das Visier von Polizei-Ermittlern gerät, kommt ein Stein ins Rollen, der jede Menge Staub & Schmutz aufwühlt..

Als ich hörte, dass Keanu Reeves die Hauptrolle spielt, dachte ich: Naja- das sieht nach Fortsetzung seines Saubermann-Images aus.
Aber da lag ich völlig daneben!
Er spielt einen depressiven und alkoholkranken Zyniker.Und das spielt er erschreckend gut!Der Antiheld schlechthin.
Antihelden scheinen auch all die anderen Cops zu sein.Schwarz & weiß, gut & böse wurden so gekonnt gemischt, dass außer einem Grauton mit bitterem Beigeschmack nichts übrig bleibt.
Besonders hervorzuheben ist auch F. Whitaker als korrupter Captain, der seine Rolle mit Bravour mimt.Vergleichbar mit der in "Der letzte König von Schottland".
Ansonsten kann ich noch den absolut einprägsamen Soundtrack, die einmalige Kamera und etliche Nebendarsteller loben.

Mein Fazit:Dieser Abgesang auf Anstand, Helden & Gerechtigkeit dürfte jedem gefallen, der schon an "Copland" seine Freude hatte.



Fiebriger, knallharter Cop-Thriller mit perfekt eingespieltem Star-Ensemble
Tom Ludlow ist die Ein-Mann-Armee im eingeschworenen Ermittlerteam unter Führung des charismatischen Captain Wander. Mit welchen oft zweifelhaften und gewalttätigen Mitteln die Aufklärungsquote des Departments hoch gehalten werden kann, ist dem ehrgeizig auf das Amt des Polizeichefs zielenden Wander egal, auch wenn er sich fortwährend den Anfeindungen des internen Ermittlers Biggs ausgesetzt sieht. Zu dessen Zielscheibe wird Ludlow an dem Tag, an dem sein aufrechter Ex-Partner Washington, der just davor stand, Tom ans Messer zu liefern, während eines vermeintlichen Supermarktüberfalls erschossen wird. Beim verzweifelten Bemühen, sich vom Verdacht des Polizistenmordes reinzuwaschen, gerät Ludlow immer tiefer in den Strudel eines ausgeklügelten, von höchsten Polizeikreisen ausgehenden Komplotts.

Das Film-Subgenre "Korrupte Cops in L.A." wird fast ausschließlich von James Ellroy bedient. Der mit Krimiautor nur unzureichend charakterisierte Autor hat mit seinen Buchvorlagen in den vergangenen Jahren zu solch cineastischen Highlights wie L.A. CONFIDENTIAL, THE BLACK DAHLIA und nicht zuletzt DARK BLUE beigetragen. In letzterem, sträflich unter Wert verkauften Streifen hatte Kurt Russell die Rolle inne, die nun Keanu Reeves ausfüllt. Im direkten Vergleich schneidet sowohl schauspielerisch - was den Hauptprotagonisten angeht - wie auch storyseitig DARK BLUE einen Hauch besser ab. Dennoch liefert Reeves gerade mit seinem - in der MATRIX-Trilogie häufig kritisierten - stoischen Spiel eine seiner packendsten Leistungen ab. Die Wandlung vom leicht reizbaren, in Gewaltausbrüchen explodierenden Einzelgänger zum desillusionierten Kämpfer für die eigene Definition von Gerechtigkeit gelingt ihm durchweg glaubwürdig.

Flankiert wird Reeves von Schwergewicht und Oscar-Preisträger Forest Whitaker (DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND), über dessen erneut mühelos unter Beweis gestellte Wandlungsfähigkeit keine großen Worte verloren werden müssen. Seinen Widerpart Captain Biggs gibt Hugh Laurie als rasierte, unverkrüppelte Variante des zynischen Dr. House. Beide liefern sich in einem ausnehmend heftigen Aufeinandertreffen eine mit pointiertem Dialog gespickte, urkomische Szene. Trotz kleiner, nichtsdestotrotz sehr wichtiger Rolle verdient Chris Evans (DIE FANTASTISCHEN VIER, FINAL CALL) als aufstrebender Detective Paul "Disco" Diskant besondere Erwähnung. Als Partner wider Willen des verdächtigen Ludlow fungiert er dank intensiver und sympathischer Performance als sehnsüchtig willkommene Identifikationsfigur des Zuschauers, der es angesichts des anscheinend durch und durch korrupten Polizeiapparates schwer hat, seine Gunst einem der zwielichtigen Protagonisten zu schenken.

Nach dem leider eher als Geheimtipp kursierenden HARSH TIMES bedient die zweite Regiearbeit des als Drehbuchautor erfolgreichen David Ayer (TRAINING DAY, DARK BLUE, S.W.A.T.) gleich zwei Zielgruppen: 1. Das mehr actionorientierte Publikum, das sich an einer Handvoll exzessiver und graphischer Shoot-outs erfreuen darf. 2. Die Freunde sorgfältig entwickelter, mit nachvollziehbaren Handlungstwists versehener Storylines. Eingefangen ist die permanent gewalttätig aufgeladene Atmosphäre des nächtlichen Los Angeles von der dynamischen Kamera Gabriel Beristains (S.W.A.T., THE SENTINEL - WEM KANNST DU TRAUEN?), und untermalt wird das Geschehen vom treibenden Score Graeme Revells (TOMB RAIDER, SIN CITY). Fertig ist das ohne Abstriche perfekt gelungene Werk - kein Tipp für Feingeister und Sittenwächter, ein Must-see für Anhänger schonungslos realistischer Actionthriller.

Zur Blu-ray: Die UK-Version incl. Deutscher Tonspur und für alle Extras deutsche Untertitel ist uneingeschränkt empfehlenswert. Das knackige, mit sattem Schwarzwert (wichtig bei den zahlreichen Nachtaufnahmen) versehene Bild erfüllt alle High-Def-Ansprüche, die man an eine aktuelle Produktion stellt.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Push [Blu-ray] [UK Import]
mit Chris Evans, Dakota Fanning, Camilla Belle, Djimon Hounsou, Regie: Paul McGuigan
DVD bei Amazon: EUR 29,96 EUR 27,99
(2 gebraucht ab EUR 12,99)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
wieder mal bei weitem nicht das Potential ausgereizt ...
ok, der Film ist nicht schlecht.
Unterhaltsam.

ABER, wenn schon Blu-Ray und geniale Loacations wie HongKong,
warum dann bitte Szenen zwischendurch, die so körnig sind, das sie vermutlich absichtlich, als "künstlerisches" Element eingesetzt werden sollen - soo aber keiner sehen will !
Wenn ich schon eine Blu-Ray mit der Location HongKong habe, ERWARTE ich GENIAL GUTE Bilder von dieser traumhaft guten Kulisse !!

Und warum dann wieder die schwachsinnigen Handkameras ohne Stabilisator und Steadycam ??
Sowas will auch keiner mehr sehen !!

Außerdem mag bei weitem nicht jeder HEKTISCHE Schnitte - das ist vielleicht im Musikvideo oder bei reinen Aktion-Szenen akzeptabel.

Ok, vielleicht ist der Film doch nicht ganz so gut.
Die "Bluter" nerven, sind zu laut, und zu "unsympatisch", sind ja auch die Bösen.
Das zersplitternde Glas sieht in HD ganz nett aus, aber wieso müssen die Schwachköpfe dabei so schreien ...?
Und was soll die Umwandlung der Augen in Alien- oder Tieraugen ??

Zumindest habe ich mir gleich 2 HongKong Reise-DVDs bestellt.
Mal sehen, was ich bei meinem nächsten Besuch HD-mäßig mitbringen werde ...

Warum muß es bei der "Heilerin" auch wieder nur mit Lärm und Schreierei funktionieren?

Eine Bitte an all die Möchtegern-Regisseure: es muß nicht immer billige, laute Aktion sein - das wirkt dann eher peinlich !!

Ist dann wieder ein wenig spannend ...

Läßt aber tatsächlich am Ende sehr viele Fragen offen!


Gute Blu-ray-Version des Films
INHALT (3/5):
Die Grundidee und das stimmige Setting retten den Film vor der Durschnittlichkeit, da die Dramaturgie in diesem Streifen sehr zu wünschen übrig lässt.

BILD (4/5):
- satte Schwarztöne
- gute Farbintensität
- stimmiger Grundfarbton
- gelegentliche Qualitätsschwankungen während des Films

TON (4/5):
- gute Bässe
- saubere Abmischung der Dialoge
- Sound bricht bei voller Action ein und wird insgesamt unsauberer

EXTRAS (3/5):
Lediglich die Basics sind beinhaltet, hätte bei eine Film wie diesem aber gerne mehr sein dürfen.

FAZIT (3/5):
Im Prinzip eine actionreiche, "dreckige" Filmversion der US-Serie "Heroes" respektive eine realistischere Variante der X-Men. Insgesamt videospielgleiches Popcornkino das wirklich Spaß macht - mehr aber auch nicht.

Ich war gepushed...
und zwar ziemlich stark von diesem Film. Sicherlich hat die Story viele Vorbilder aber ein wirklicher Abklatsch ist sie nicht. Ich fand den Film wirklich richtig gut und hab ihn schon zwei mal angesehen. Freunde von mir fanden ihn allerdings nicht so klasse. Muss man also offensichtlich mögen und ich tus. Die Geschichte hat mich fasziniert und es ist nicht eine der üblichen drögen Comicverfilmungen. Ich finde Dakota Fanning klasse und Chris Evans ist auch nicht ohne. Die Farbe des Films gefällt mir und der Drehort Hong Kong war perfekt gewählt. Allein Djimon Hounsou nehme ich die Schauspielerei nicht so richtig ab. Einen zweiten Teil wird es wohl tatsächlich eher nicht geben, schade, ich hätte ihn mir gern angesehen.

Ich habe einen Fehler gemacht...und jetzt muss ich leiden.
Vor ein paar Wochen habe ich mir anlässlich der Schliessung eines Elektro-Marktes nen dicken Batzen DVDs für Kleines abgegriffen. Und jetzt kämpfe ich mich dadurch. Irgendwie manifestiert sich nach der Ansicht von ca. 10 DVDs aus dem Stapel (Frozen, Horsemen, Pulse, Liga der ungewöhnlichen Gentlemen u.a.) das Bild: Filme mit bekannten Schauspielern, die man niemals wahrgenommen hat, sind einfach Vollmüll. Push lässt sich in einem Satz zusammen fassen: "Eine mies gelaunte Dakota Fanning (ganz auf Lolita-Sex getrimmt) und Chris Evans (den ich sooo gerne sehe) laufen sinnlos durch Hongkong und suchen nach einer Spritze." Ach ja, Fanning malt dabei ständig die Zukunft, damit sie nicht schauspielern muss, und Evans kriegt ständig auf die Fresse. Dann tauchen plötzlich Psycho-Asiaten auf und gehen einem noch mehr auf den Geist, als der Film sowieso schon. Dieser Film ist UNFASSBAR schlecht. Man versteht eigentlich überhaupt nicht, wie wer wo was macht und vor allem warum. Sah für mich wie der Pilotfilm einer kommenden Serie aus, von der wir verschont bleiben. Ähnlich grotesker, aufgeblasener Blödsinn wie WANTED. Wie ein verfilmter Manga...oder sagt man verfilmtes? Auch egal...wieder 2 Stunden Lebenszeit in den Gulli.

Wieder ein Film, den die Welt nicht braucht
Der Film ist ein absoluter Abklatsch von vielen vielen anderen Filmen (X-Men etc..). Hat kein eigenes Flair zu bieten, und versagt für einen Filmfan wie mich auf ganzer Linie. Wer an Schlafstörungen leidet sollte ihn sich als Heilmittel kaufen. Jedem anderen würde ich abraten.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Sunshine [Blu-ray] [UK Import]
mit Rose Byrne, Cliff Curtis, Chris Evans, Troy Garity, Michelle Yeoh, Regie: Danny Boyle
DVD bei Amazon: EUR 28,16 EUR 21,99
(2 gebraucht ab EUR 12,99)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 Punkten
5 Kommentare:
Sunshine auf Blu-ray
Für mich war es etwas schwer den Film genau zu Folgen. Also meiner Meinung nach ist er etwas Verwirrend. Was mich aber doch arg gestört hat ist eine Figur die so ziemlich fast am Ende des Films auftaucht und versucht die restlichen Überlebenden umzubringen. Mann sieht diese Person immer nur verschwommen was mich ziemlich gestört hat. Der Film selbst war ganz in Ordnung aber als guten Film würde ich ihn nicht bezeichen. Kann mann einmal anschauen.
Die Blu-ray würde ich in Sachen Bild und Ton als Reference bezeichnen. Das Bild ist sehr gestochen scharf und sehr flüssig. Das Tonformat hab den Film in deutsch gesehen dts 5.1
Hier weiss mann wieder wieso Blu-ray sein Geld wert ist. Vergebe 3 Sterne für den Film den er war Ok aber ich hab schon viel bessere Sci-Fi Filme gesehen.

Horror!!! anstatt Science Fiction
Ich hab mir diesen Film gekauft, da ich den Trailer ganz gut fand. Allerdings musste ich leider feststellen, dass der Film eine einzige Katastrophe ist! 1/3 des Films ist ein einziger Horrorstreifen!!! Mag der Anfang ja noch interessant sein, so wird im Laufe der Geschichte die Crew von einem Psychopaten abgeschlachtet und das im wahrsten Sinne des Wortes! Haut- und Fleischfetzen werden im Laufe eines Kampfes vom Arm des Psychopaten abgezogen, dessen Körper von zu viel Sonne schon total entstellt und verbrannt ist... Die Kameraführung erhöht noch den Horroreffekt, da man entweder die verschrobene "Welt" aus der Sicht vom Psychopathen sieht oder das Geschehen von außen sieht. Davon abgesehen überzeugen die Charaktere in keinster Art und Weise ("zu flach").
Ganz zu schweigen, das dieser Film nie und nimmer für Kinder ab 12 geeignet ist!!!...
Am liebsten würde ich dem Film null Sterne geben, aber das ist leider nicht möglich! Ich würde jedem vom Kauf dieser DVD abraten! Das ist die reinste Geld- und Zeitverschwenderei!



oh mein gott....
Gleich vorweg: Das ist kein Film für Leute mit schwachen Nerven!
Genre mäsig würd ich Sunshine in die Sparten
Thriller
Horror/Psycho
und Sci-fi einordnen.
aller erster klasse der film..
Thriller weil:
- relativ Gute Story (machnmal etwas schwer zu erkennen das geb ich zu ^^)
- sehr spannend gestaltet

Horror/Psycho weil:

Man sieht deutlich was aus einer Raumschiffscrew wird wenn ein/mehrere Manschaftsmitglied/-er stirbt/-en und das macht diesen film mit unter zu einem der besten seiner art

Sci-fy: muss ich denk ich nicht weiter erläutern.
Einen Stern in einem Stern erzeugen... klingt doch aufregend und lebensmüde oder?


Aber es ist ein absolut klasse streifen den ich ohne umschweife empfehlen kann.
ABER:
Wenn ich diesen Film anguggen möchte, sollten keine Kinder der Altersklasse 12 dabei sein... FSK meint zwar 12 aber das is doch mal echt n witz oder? Aber da ich hier nicht der bestimmende bin würd ich folgendes RATEN: Geniest diesen Streifen erst mal alone ohne Kids und wenn ihr der meinung seid das eure kinder diesen "psychisch vertragen" dann könnt ihr denn film gerne mit euren kindern ansehen...

MfG.: Christian K. (16)



Grandios inszenierter Flug ins Unvorhersagbare
"Sunshine" handelt von der Rettung der Menschheit, als die Sonne zu erlöschen droht und eine Raumschiffmission zur Sonne startet, um sie mit einer Nuklearexplosion wieder zu entzünden. Bildgewaltige Szenerien, atmosphärische Musik, menschlich-ethische Höhen und Tiefen, ständiger Wechsel von Hässlichkeit und Schönheit, Dramatik und Stille, interpretationsoffene Symbolismen sowie unerwartete Handlungswendungen machen den Film für meinen Geschmack zu einem hypnotischen Meisterwerk.

Danny Boyles "Sunshine" spaltet aber auch die Gemüter. Es beginnt mit der abwegig erscheinenden Filmidee, nach der die Sonne in absehbarer Zeit erlischt und Menschen sie mithilfe einer Nuklearexplosion wieder entzünden könnten. Dies geschieht im Film in 50 Jahren, obwohl man in der Astronomie von etwa fünf Milliarden Jahren ausgeht. Ich vermute, das sind die fünf Milliarden geteilt durch die hundert Millionen Grad der Kernfusionshitze, so dass sich als Ergebnis die 50 Jahre einstellen. Dass die Explosion tatsächlich etwas bewirken könne, ist für die Filmfiguren auch nur Theorie.

Ich denke aber, abseits von der naturwissenschaftlichen Korrektheit geht es Boyle um eine letzte Verzweiflungstat angesichts des Endes allen Lebens auf der Erde und wie die Menschen sich in einer solchen Situation verhalten würden. Solche Gedankenspiele, in denen die Menschlichkeit in (apokalyptischen) Grenzsituationen auf die Probe gestellt wird, sind für Boyle typisch, wie ein großes Publikum es spätestens seit seinen 28er-Filmen wissen sollte.

Die über 150 Millionen Kilometer lange Reise zur Sonne geht an den acht Astronauten nicht spurlos vorbei. Der Film beginnt, nachdem diese schon Monate unterwegs sind, und sich erste deutliche psychische Verwirrungen zeigen. Wohl kaum zufällig ist es der eigentlich für Gesundheit und Heilung zuständige Arzt Searle (Cliff Curtis, der FBI-Direktor in "Stirb langsam 4.0"), der einem rauschhaft-religiösen Sonnenwahn frönt, und damit also gleich vorneweg für die Aufrechterhaltung psychischer Stabilität an Bord flachfällt. Der Navigator Trey ist der nächste, der zeigt, dass ungeachtet ihrer Profession letztlich alle nur Menschen sind. Der Kapitän Kaneda, gespielt von Hiroyuki Sanada (japanische Filmlegende, uns u.a. aus "Der letzte Samurai" bekannt), gibt sich dann, um wieder eine andere menschliche Seite zu zeigen, als Held.

Darin folgen ihm auf ihre Weise auch die meisten anderen Crewmitglieder: Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon") als Biologin Corazon hat eine leider etwas blasse Rolle, scheint wohl als Symbolfigur für die Liebe zur Natur da zu sein, weil sie sich um den Sauerstoff-Garten des Raumschiffs kümmert. Chris Evans ("Die fantastischen Vier") ist eher der Draufgänger, beizeiten eiskalt, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Das Eis begleitet ihn von seiner ersten bis zur letzten Szene - und das in einem Film so nah an der Sonne! Wenn das nicht "ironisch" ist, was dann?

Rose Byrne, die Pilotin Cassie, und der Hauptdarsteller Cillian Murphy, der den Physiker Capa spielt, sind alte Bekannte aus "28 days later" bzw. "28 weeks later". Die schöne Cassie, obwohl zart und verletzlich wirkend, hat doch mehrmals wenn nötig ihre starken Momente, der unscheinbare Capa ist der Erfinder der Sonnenbombe, der sich vor unzählige unerfreuliche und fachfremde Aufgaben gestellt sieht, die er unter Aufbringung all seiner Kräfte dennoch lösen muss ... (seit "28 days later" weiß man, zu was Cillian Murphy letztlich doch imstande ist, hehe ...).

Der Ab-12-Jahren-Film ist meiner Meinung nach eigentlich ein Ab-16er. Viele Kritiker halten die verzerrten Horrorschockereinlagen für völlig daneben. Aber ich denke, es hat einen Sinn - und zwar mehr als nur den, dass Boyle in seinen Filmen gern Blut fließen lässt. Damit wird das extremste menschliche Element ins Spiel gebracht, so extrem, dass es kaum mehr als menschlich erkennbar ist, und so verzerrt, wie die prognostischen Berechnungen Capas zur Endphase ihres Unternehmens, wo schon im ersten Filmdrittel die Computersimulation wegen der Unvorhersagbarkeit der Ereignisse zu flackern beginnt. Ebenso unbestimmbar flackert der Slasher auf seiner Mordtour durchs Schiff, und nicht weniger flackert die Sonnenbombe auf ihrem Flug hinab zur Sonne.

Die Quintessenz: Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, nicht physikalisch, und schon gar nicht, wenn menschliche Unsicherheitsfaktoren mit ins Spiel kommen. Wie so oft in der großen Science Fiction enthüllt auch hier der Flug weg von der Erde doch nur das Menschlich, Allzumenschliche.

Zum Abschluss will ich unbedingt die fantastische Filmmusik von John Murphy und Underworld würdigen! Bereits die 28er-Filme lebten ja zu einem guten Teil von ihren großen Soundtracks. Das ist in "Sunshine" nicht weniger der Fall. Die hypnotische Mischung aus Brit-Rock und Synthesizer lässt mich auch Tage nach dem Filmgenuss nicht los. Den Soundtrack habe ich mir auch gleich gekauft (nicht auf CD erschienen, aber in dem Apfel-Fachgeschäft mit dem kleinen "i" zu haben) und höre ihn ständig rauf und runter. Stücke wie "Kanada's Death, Pt. 2 (Adagio In D Minor)" oder "Sunshine (Adagio In D Minor)" sind einfach der absolute Hammer! Wohl dem, der einen satten Sound bei großer Lautstärke erzeugen kann!


Genial
Wer etwas wie Armageddon, Deep Impact oder The Core erwartet, ist definitiv an der falschen Adresse. Sunshine befasst sich mit der Psychologie und den verschiedenenen moralischen Einstellungen von Menschen in außergewöhnlichen Umständen und wie diese kollidieren und entscheiden müssen, ob das Bewahren der Menschlichkeit den Untergang der Menschheit rechtfertigen kann. Sinngemäß schließt dieser Film an 28 days later an, in dem es darum ging, auf wie viele Arten Menschen zu Monstern werden können. Ein MUSS für jeden Freund tiefer Charaktere und fantastischer Bilder!!!

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