Evil Breed - The Legend of Samhain
mit
Bobbie Phillips,
Howard Rosenstein,
Ginger Lynn Allen, Regie:
Christian VielDVD bei Amazon: EUR 11,99(7 gebraucht ab EUR 3,89)
Erscheinungsdatum: März 2007
Durchschnittliche Bewertung:

Splendid Evil Breed, USK/FSK: KJ VÃ--Datum: 30.03.07
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Gore-Hounds werden an dem Film ihre helle Freude haben Dem Film wurde bereits vor seiner Veröffentlichung durch diverse Foren und Internetseiten ein gewisser Kultstatus zugesprochen. Dies mag eventuell daran liegen, dass in "Evil Breed" mit Jenna Jameson, Chasey Lain und Ginger Lynn-Allen drei ehemalige Porno-Darstellerinnen, zu sehen sind. Den "Kult"-Status kann der Film jedoch nicht ganz erreichen, obwohl diversen Szenen für das ein oder andere Schmunzeln sorgen könnten.
"Evil Breed" beginnt sehr ansehnlich und es geht in Sachen Splatter-FX ordentlich zur Sache.
HAMMERHART! Die weiblichen Akteure sind allesamt bekannte Pornoaktricen von Rang und Namen und der Goregehalt ist für heutige Verhältnisse immens! Wohlbemerkt ist SAMHAIN kein BRAINDEAD und man kann die wenigen Splattereinlagen an allen 10 Fingerlein abzählen. Doch wenn es Gore gibt, dann gibt es ihn HAMMERHART! Und vor allen Dingen sind die Splattereinlagen erste Sahne! Hier wurde augenscheinlich Monsignore Fulci gehuldigt. Und das mit viel Liebe am blutigen Detail. Somit is SAMHAIN für jeden Splatterfan absoluter Pflichtstoff! Wer z.B. WRONG TURN, die guten alten FREITAG DER 13.-Parts und 80er Slasher a la HELL NIGHT mag, der wird auch hier gut unterhalten werden.
...im Unterschied zu den bekannten, früheren Slasherfilm(ch)en... ...also mal vornehmlich denen der später 70er und zu Anfang der 80er Jahre
gedrehten gibt es hier (a) dann oftmals reichlich Silikon in Form von eben
einfach völlig unatürlich aussehenden wie eben einmal mehr untalentierten
Darstellern zu sehen,-was man aber genauso gut ohne die "nahmenhaften" Ex-
Porno Starlets und/oder Serienstars -Richard Grieco- in Nebenrollen hätte
erreichen können sowie (b), als wenn dies allein noch nicht zum "daneben"
inszenieren reichen sollte, auch eine absolut unmögliche TV-Atmossphäre in
diesem völlig zu Recht kritisch betrachtet sehr übel "verrissenen" Film.
(ein geradezu "klassisches" Beispiel dafür, wie man es schaffen kann, ein
nun ohnehin schon reichlich "abgenudeltes" Thema extrem besch*** filmisch
umzusetzen, hier langt schon allein bereits der Vergleich mit anderen sehr
mißglückten Machwerken dieser Art aus, um auch jedem "ungesehenen" davon
nur abraten zu können, selbst die Idee mit HC-Stars war nicht gerade neu.)
Normalerweise schaue ich mir auch trotz dieser nun wieder bereits häufig
vorkommenden Defizite sowas komplett bis zum Schluß an und finde meißtens
dabei auch noch irgendetwas, das wenigstens positiv angegeben werden kann,
aber hier wurde lieber nach ca. 1 Stunde vorzeitig abgeschaltet,-daher ist
es auch nicht möglich, diesen Murks wenigstens noch (selbst mit Vorbehalt)
als AUSLEIHTIP zu empfehlen... und wenn, dann nur mit der Durchspultaste.
Jenna Jameson werden die Silikoneinlagen rausgeschnitten!!! Regisseur, Autor und Produzent Christian Viel zeigt hier, dass auch grüne irische Hügel blutige Augen haben und lässt eine Breitseite an derben Effekten vom Stapel. Von Eingeweide-Strangulation über Brustkorb-Ausweidung bis Silikon-Entfernung reicht die Palette der "netten" Special-Effects-Sauereien, so dass Blut- und Beuschel-Fans doch auf ihre Kosten kommen. Gut möglich, dass diese mit Porno-Starlets aufgepimpte Splatter-Groteske eines Tages als Kultfilm gehandelt wird.
Eine Splattergranate mit dekorativ in Szene gesetzten Pornostars - kann man diesen unterirdischen Heuler NICHT nennen Einen Grund muss es doch haben, dachte sich der Rezensent, dass dieser mittlerweile bejahrte Horrorstreifen im hübschen DVD-Metallschuber auf den Markt gebracht wird. Allein auf die Zugkraft der - nur Kennern der Erotikbranche geläufigen - effektheischerisch angepriesenen Pornoqueens wird man sich wohl nicht verlassen haben. Weit gefehlt.
Natürlich erwartet man heutzutage mit jedem Erscheinen eines SAW-, HOSTEL- oder HILLS HAVE EYES-Ablegers nicht mehr die Neuerfindung des Genres. Aber wenn in den ersten Filmminuten bereits das unglaublich ausgelutschte Motiv des im Wald campenden und kopulierenden Trekking-Pärchens - aus dem lustvollen Spiel gerissen und graphisch gemeuchelt - bemüht wird, ahnt der arglose Konsument bereits, nicht die Perle des Splatterfilms erwischt zu haben. Und das trotz Richard Grieco am Spieß - soweit kann man das Ende der Pretitle-Sequenz verraten, ohne den Spaß (?) zu verderben.
Die danach folgenden 50 (gefühlte 90) Minuten muss man gesehen haben, um es zu glauben. Abgesehen von der nett anzusehenden Erzieherin taugt nämlich keine bzw. keiner der Studenten als Sympathieträger, vielmehr stellt sich unweigerlich die Frage, welcher Universität oder eher Baumschule die unsäglich albernen und präpubertierenden Twens entsprungen sein sollen. Abgesehen von dieser spannenden Fragestellung erschöpft sich der Spannungsaufbau dann in der xten Wiederholung des sich anschleichenden und Buh! rufenden Pseudo-Klassenclowns. Wer sich veranlasst fühlt, bis ca. Minute 60 genervt den schnellen Vorlauf zu betätigen, versäumt absolut nichts. Nada.
Anscheinend stand nach Dreh des eben geschilderten Füllmaterials endlich die Finanzierung des C-Films, und die Effektspezialisten konnten sich so richtig austoben. Ob die im letzten Drittel absolvierten Ausweidungen, die einem Lucio Fulci oder Romero in nichts nachstehen, sowie die kurz ins Licht gerückten Vorzüge der Erotikaktricen für die qualvollere Langeweile zuvor entschädigen, muss jeder Gorehound - übrigens die einzig angesprochene Zielgruppe dieses Machwerkes, Feingeister seien also vorgewarnt - für sich entscheiden. Dass laut einschlägigen Foren sogar eine exzessivere Fassung existieren soll, kann ich angesichts der genüsslich lange gezeigten Unappetitlichkeiten kaum glauben. Nur am Rande: ein echter Brüller ist auch der unvermeidliche Hinweis auf die hoffentlich vermeidbare Fortsetzung - unbelievable!
Fazit: Schade um Zeit und Geld, ansehbar nur für Komplettisten und Allesgucker.
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