3 Kommentare: Glück und Glas, wie leicht bricht das. Das Rentnerehepaar Vidyadhar und Sumitra lebt seit viele Jahren glücklich zusammen. Ihr ganzes Lebensglück ist ihr Sohn Amar, der in London tätig ist. Als Amar nach Hause zu Besuch kommt und seine Freundin Jenny mitbringt ist kein Gefäß so groß, dieses Glück fassen zu können. Jenny und Amar heiraten. Doch dann geschieht ein schweres Unrecht und stürzt die ganze Familie in Verzweiflung.
Die zweigeteilte Geschichte generiert ambivalente Gefühle beim Betrachter. Nach Friede, Freude, Eierkuchen kommt es zur überraschenden Wendung, die die Protagonisten zu erdrücken scheint. Beistand im engsten Kreis der Familie, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft helfen das Leid zu lindern. Ein Film über ein großes Unrecht und die Folgen, die es nach sich zieht. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit und erschufen einen unterhaltsamen Film.
Ein toller Film - auch für Nicht-Bollywoodfans! Zur Story: Vidyadhar Patwardhan (Amitabh Bachchan) und seine Frau Sumitra (Sharmila Tagore) genießen in Indien ihr Rentendasein als Ehepaar mit Mittelklasseeinkommen. Er arbeitete früher bei einer Fluggesellschaft, sie war 15 Jahre lang Direktorin an einer Schule. Das bekommt Vidya auch oft gehörig zu spüren, denn zu gerne zeigt ihm Sumi, wer die Hosen im Haus anhat.
Eigentlich leben die Beiden ein sehr ruhiges Leben, bis der Lebensmittelhändler von Gegenüber beschließt, seinen Laden aufzugeben. Kurze Zeit später zieht dort Ali (Sanjay Dutt) mit seiner Truppe ein und eröffnet eine Autowerkstatt. Das sorgt bei Vidya für mächtig Frust, denn von nun ab kann er sich keinen Mittagsschlaf mehr gönnen, die Mechaniker sind in ihrer Arbeit einfach zu laut.
Als er ihn versucht, darauf anzusprechen, reagiert Ali mit Spott auf die Beschwerde des "alten Mannes" und macht sich fortan lustig über Vidya. Erst die strenge Hand Sumi's kann Ali Einhalt gebieten und fortan werden er und Vidya richtig gute Freunde.
Dann kündigt sich Besuch an: der einzige Sohn des Paares, Amar (John Abraham) kehrt nach seinem Studium nach Hause zurück. Und er hat eine Überraschung für seine Eltern, denn in London hat er Jenny kennengelernt, die er heiraten möchte. Kurze Zeit später heiraten die Beiden und alles scheint perfekt zu sein, denn sogar die Tatsache, dass Jenny keine Inderin ist, macht dem Elternpaar nichts aus.
Als Jenny und Amar's Eltern eine Überraschungsparty organisieren wollen, schicken sie Amar auf eine Junggesellenabschiedsparty, um ungestört alles vorbereiten zu können. Dann geschieht das Unfassbare: als Amar beobachtet, wie der Sohn eines Ministers vor seinen Augen eine Tänzerin erschießt, greift Amar mutig ein - und wird ebenfalls erschossen.
Doch nicht nur die Trauer reißt sowohl Jenny als auch Sumi und Vidya in eine große Krise. Denn es soll noch schlimmer kommen; die Tat soll verschleiert werden, da das Image des Ministers rein bleiben soll. Bei einer Hausdurchsuchung wird dann in Amar's Tasche Kokain "gefunden", Jenny und Amar gelten plötzlich als Drahtzieher eines Drogenhändlerrings. Und die Mörder von Amar sind plötzlich Drogenbosse, die selbst bei der Verhaftung von der Polizei erschossen werden.
Nun gilt für Vidya nur noch eins: die Unschuld seines Sohnes zu beweisen und seinen Ruf zu rehabilitieren. Und der wahre Mörder soll für seine Tat bestraft werden. Aber immer wieder scheint sich das Schicksal gegen sie zu stellen...
Mehr sei nicht verraten, aber diesen Film kann ich uneingeschränkt jedem Filmliebhaber empfehlen - und ich sage bewusst Filmliebhaber, nicht nur Fans von indischem Kino! Mahesh Manjrekar hat es mit seinem Film geschafft eine Geschichte zunächst sehr humorvoll, dann nach dem Bruch ins Dramatische wunderbar herzzerreißend zu inszenieren. Das Ganze allerdings ohne zuviel auf die Tränendrüse zu drücken.
Natürlich ist es vor allem auch der Besetzung zu verdanken, dass "Viruddh" so gut gelungen ist. So ist das Spiel zwischen Amitabh Bachchan und Sharmlia Tagore wunderbar, John Abraham und Sanjay Dutt übernehmen in dem Film zwar recht kleine, aber sehr ausgefeilte Nebenrollen.
Einen Soundtrack, wie in Bollywood Filmen sonst üblich, gibt es hier nicht, stattdessen ist die Musik als Hintergrund eingebaut. Und auch das tut dem Film gut, da er sich dadurch viel mehr auf die Story als auf Effekthaschereien mit Songinszenierungen konzentriert.
Fazit: "Viruddh" muss man gesehen haben - zumindest als Fan von gut gemachten, mitreißenden Dramen. Denn das ist der Film - erstklassiges Kino, das einfach zu Herzen geht. :-)
Viruddh- ein beeindruckender Film ! Ich habe mir den Film gerade angesehen und muss sagen, er hat mich gefesselt.Es gab keine Sekunde die ich langweilig,keine Szene die ich langatmig fand.Es passiert selten das man einen Film durchweg gut findet.Und dieser Bollywoodfilm kommt gänzlich ohne Gesang und Tanz aus.Was wie ich finde völlig ok ist,es würde einfach nicht passen.
Der Film zeigt in der ersten Hälfte ein älteres Ehepaar,ihren Alltag,die kleinen Zankereien, die Fürsorge und Sorge umeinander.Ich finde Sharmila Tagore und Amitabh Bachchan machen das grossartig.
In der zweiten Hälfte sehen wir zwei hilflose alte Menschen denen vom Schicksal übel mitgespielt wurde und die trotzdem versuchen nicht aufzugeben.Sie kämpfen gegen das System,gegen Wut,Trauer und Verzweiflung.Und warum- weil sie das einzige in ihrem Leben verloren haben das ihnen mehr bedeutet hat als ihr eigenes Leben,ihr einziger Sohn Amar.Er musste sterben, weil er couragiert eingriff als auf eine junge Frau geschossen wird.Doch weil der Mörder einflussreich ist steht bald Amar als Verbrecher da und der Mörder scheint seiner gerechten Strafe zu entkommen.
Amar wird gespielt von John Abraham.Was ich toll fand die Geschichte erzählt er.Vom Anfang bis zum Ende,und es kam mir nie komisch oder albern vor.Ich fand es eine tolle Idee das er erzählt wie es zu alldem kam.
Ich habe gweint und gelacht als ich diesen Film gesehen habe und er hat mich berührt.
Jedem sei dieser tolle Film ans Herz gelegt, vorallem Fans von Amitabh, den er spielt grossartig. Zur Synchro muss ich sagen ich fand sie nicht schlecht.AsianFilm hat dazu gelernt.Und das Original mit UT gibt es auch.Denn seien wir mal ehrlich,keine Synchronstimme wird der von Amitabh gerecht. Viel Spass beim Anschauen!!
5 Kommentare: Eine traurige Geschichte Normalerweise schaue ich keine Bollywoodfilme, aber meine Mutter wollte diesen Film unbedingt. Nach 2 Tagen war er da und gleich mal reingeschissen. Baghban heißt Gärtner und diesen stellt der Vater der Familie dar, der seine Familie pflegt. Das ältere Paar hat 3 leibliche Söhne und einen adoptieten, der unbedingt etwas in seinem Leben erreichen möchte und deshalb Schuhe putzt um bücher kaufen zu können. Die Eltern haben ihren Kindern immer viel Liebe gegeben und alles Geld für sie ausgegeben. Als es dann darum geht bei wem die Eltern leben sollen will sie keiner der drei Söhne, weil sie sie als Last ansehen. Also trennen sie ihre Eltern obwohl sie wissen wie sehr sie sich lieben. In den zwei Familien werden sie immer angeschrien und beschimpft.. von den eigenen Kindern!... Der Vater beginnt eine Art Tagebuch zu schreiben, was ein Freund einem Verläger gibt und er daraus ein Buch macht. Somit ist das Paar reich und die drei Söhne überlegen gleich, wer das Geld nimmt... Die Eltern treffen den adoptivsohn, der ein erfolgreicher Geschäftsmann ist und die Eltern über alles liebt und will, dass diese bei ihm in seiner Villa leben. zum Schluss nennt der Vater seinen einzigen sohn... der adoptierte und verstößt seine leiblichen söhne, weil sie ihn von seiner frau getrennt haben. Das einzige, was mich an dem Film und auch an allen Bollywoodfilmen stört ist das Singen. Alle 15min wird für 10min gesungen (übertrieben)
Baghan - Und am Abend wartet das Glück Dieser Film ist sehr schön, aber auch sehr traurig. Besetzt mit guten Schauspielern. Familienmenschen werden diesen Film gern sehen, aber andere werden diesen als kitschig beurteilen.
Baghban Hallo liebe amazon Freunde,
auch dieser Film ist empfehlenswert, denn es geht um Familie und Respekt gegenüber seinen Eltern.
Für die, die meinen das ihre Eltern nur dafür da sind um die Wünsche der Kinder zu erfüllen.
Auch hier die Tempos bereit haltenBaghban - Und am Abend wartet das Glück
wirklich ergreifend ich kann mich den positiven Rezesionen nur anschließen der Film ist traumhaft schön.
Er spiegelt das wieder was viele Kinder im Alter vergessen.
Die Eltern haben dafür gesorgt das die Kinder da hinkommen wo sie sind.
Was wären die Kinder ohne die Liebe und ohne die Opferbereitschaft der Eltern ob es um materielle Dinge wie Geld etz geht oder nur um das Herz.
Es ist so schmerzlich anzusehen wie die eigenen vier Kinder ihre Eltern auseinanderreißen und dabei nur an sich denken.
Wie andere Menschen wie Nachbarn,Freunde oder sogar Fremde mehr Liebe zeigen als die eigenen Kinder.
Wirklich erschreckend und furchtbar nachdenklich und jedes Kind was einmal in die Situation kommen sollte und diesen Film sah der denke daran was er/sie seinen Eltern evtl antut.
Einzig allein das Adoptivkind hier gespielt von Salman Khan begegnet seinen Eltern noch mit soviel Liebe das es für die ganzen vier Kinder zusammen reicht.
Big B beweist mit diesem Film wieder das er immer noch der Mann am Bollywood Himmel ist und bleibt.
Die Kinder zeigen leider nur geringfügig eine gute Leistung, aber die Rollen müssen ja auch nicht so schwierig gespielt werden da sie ja eh keinen Gefühle ausdrücken müssen.
Die Songs sind zwar keine die unbedingt im Ohr bleiben, aber sie sind trotzdem recht nett und passend zum Film.
Die Rede von Big B zum Schluss ist wirklich ergreifend und gibt dem ganzen Film ein rundes Ende, aber ich hätte Salman Khan gerne stärker in der Geschichte gesehen er hängt seinem Können bisschen hinterher.
Von mir klare Empfehlung der Film ist sehr schön traurig und so nah an der Realität gebaut. Jeder der diesen Film schaut muss dann sicherlich auch an seine eigenen Eltern denken und das was sie für einen getan und geopfert haben.
Ein Film über die Suche nach der Liebe der Familie und dem Finden neuer Freunde So, also ich hab den Film heute auch endlich mal gesehen und muß sagen, ich bin echt begeistert!
Big B ist fantastisch, ebenso, wie alle anderen Schauspieler! Auch, wenn es die vermeintlich bösen Rollen sind, muß man ihne Respekt zollen!
Ok, zwischendurch zieht es sich ein bißchen, aber das fand ich nicht so schlimm. Die Geschichte an sich hat mich sehr berührt (hab mal wieder Rotz und Wasser geheult) und das Ende war genauso, wie ich es erhofft hatte!!!
Fazit: Wer, so wie ich, ein echter Bollywood-Fan ist, wird mit 100%iger Sicherheit Gefallen an dem Film finden. Und wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich unbedingt ne Familienpackung Taschentücher zurechtlegen. *grins*
5 Kommentare: absolut Empfehlenswert! Und das meine ich in doppelter Hinsicht.
1. liebe ich diesen Film und er ist unter meinen Favoriten gleich hinter K3G zu finden.
2. Tolle Story - großartige Darsteller - fetzige Songs
2. war ich über die Aufmachung der dt. Ausgabe wirklich überrascht.
Ich sage das wirklich nicht oft, da mein Augenmerk in der Vergangenheit meist REM galt, aber Splendid hat hier wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Ich vermisse zwar das herum zappen vom englischen ins deutsche (leider muss man dafür ins Menü gehen) aber damit kann ich leben.
Einen extra Punkt gibt es für die einblendbaren UT.
Wie immer bin ich auch hier jemand der den Film gerne im Original schaut und von den Ut's abhängig ist. ;)
Zum Inhalt werde ich mich jetzt nicht äussern da das ja bereits von meinen Vorrednern erledigt wurde.
Ich kann euch diese DVD aber ruhigen Gewissens empfehlen den sie ist ihr Geld wert. Und das will schon etwas heißen wenn man bedenkt was uns BW Fans in den vergangenen Monaten zugemutet wurde.
Gute Bollywood-Unterhaltung Also zum Beginn folgende erste Einschätzung; - der Film hat mich sehr bewegt! Das hätte ich anfangs in diesem Maße so nicht gedacht. Der Film, der auch unter dem englischen Titel "WAQT" läuft, ist sehr gut fotografiert, unterhaltend und mit einer schönen und interessanten, wenn auch "moralisch verpackten" Geschichte versehen (reicher Sohn wird mit allen Mitteln zur Verantwortung als Familienvater und Erbe erzogen). Die Musik ist völlig in Ordnung und spannend, die Tänze auf hohem Niveau und damit "sehr ansprechend". Teilweise geringfügige Ungereimtheiten in der Geschichte haben den Gesamteindruck anfangs leicht geschmälert. Aber zum Ende hat er mich dann doch so überzeugt, dass er speziell für Bollywoodfans die 5 Sterne noch völlig verdient hat. Im Mittelpunkt des Films überzeugt der "alte Meister" Amitabh Bachchan als Spielzeugfabrikant "Thakur", der es aus eigener Kraft zum Millionär geschafft hat. Er wie auch seine Frau Sumutra (Shefali Shetty) spielen absolut überzeugend. Ihr Sohn Aditya (Akshay Kumar) ist derjenige, der im Film lernen muss die Verantwortung für seine schöne Frau und das noch ungeborene Kind zu übernehmen, auch ohne die Unterstützung durch den reichen Vater. Nebenbei und das ist auch ein Bindungsglied im Film, verheimlicht der Vater noch ein Geheimnis gegenüber seinem einzigen Sohn. Priyanka Chopra (spielt "Pooja" und war Miss World 2000) gefällt hier in einer Nebenrolle, aber wie ich meine, sehr hübsch anzusehen. Der Film sollte bei den Zuschauern eine Chance verdient haben. Es ist gute Bollywood-Unterhaltung.
Top Film! Meine Nr.2 ! Hallo zusammen,
dank des DVD Verleih Dienst von Amazon, kann ich meinen Indisches Fieber nun öfters stillen als es das Fernsehen sonst erlaubt.
What ever so stellte ich meine Ausleih liste zusammen und lies mir anfangs diesen Film zukommen...
Am Anfang dachte ich noch, ach schon wieder halt dieselbe Story mäßig und dachte ok schauste dir an und dann warst das, doch getäuscht!!
Dieser Film hat genauso Qualität wie "In guten wie in schweren Tagen" deswegen meine Nr 2 auf der Liste der Indischen Filme!
Ich kanns nur weiterempfehlen! *TRÄNEN GARANTIE!!!
Amitabh Bachchan in Glanzleistung Der Film ist einer der traurigsten Bollywoodfilme die ich je gesehen habe. Ich mußte mir 10 Minuten nach dem Film noch die Tränen weg wischen. Ich finde das bei dem Film einfach alles passt,die Musik,die Handlung und natürlich Akshay Kumar und Amitabh Bachchan. Das die Chemie zwischen Akshay Kumar und Priyanka Chopra nicht ganz so stimmt muss ich ,wie auch schon vor mir gesagt wurde,zugeben. Aber da kann man drüber weg sehen ,weil das Verhältnis zwischen Vater und Sohn sehr viel wichtiger ist und auch sehr gut dargestellt wird. Ich finde das der Film für jeden Bollywoodfan ein MUSS ist!
Amitabh Bachchan spielt alle in Grund und Boden! Habe diesen Film gerade eben gesehen und muss mir gleich erstmal die Tränen aus dem Gesicht waschen! Eine absolute Glanzleistung von Amitabh Bachchan... Der Schmerz, den der Vater wegen seines Sohnes empfindet, ist nur allzu gut nachvollziehbar. Und doch kann er sich nicht anders verhalten, wenn er seinen Sohn in der kurzen, ihm noch verbleibenden Zeit auf den rechten Weg führen will! Am Ende des Films werden dann alle Schleusen geöffnet: Der sterbende Vater, das neugeborene Kind... die Taufe, die gleichzeitig ein Abschied ist.
Ich habe nur kurz überflogen, dass hier auf den "Clown vom Dienst" hingewiesen wurde. Ja, das stimmt! Den einfach ALLES hinterfragenden Hausdiener kann man wirklich nicht anders beschreiben, doch ist es gerade er, der am Schluss die bewegende Frage stellt: "Wann kommst du wieder?" Absolut herzzereißend!!!!
Die Musik ist mitreißend, die Handlung beginnt erst fröhlich und lustig, um sich dann sehr dramatisch zu entwickeln. Das Ende ist irgendwie traurig und glücklich zu gleich und ich würde sagen: Auch etwas für Bollywood-Neulinge! :-)
5 Kommentare: Immer wieder gerne Ich habe den Film gekauft, da er mir spannend erschien, ich wurde nicht enttäuscht.
Ein wundersamer Thriller, in dem der Grund verständlich ist.
Liebe macht eben Blind Ich würde mir ihn immer wieder gerne ansehen
aetbaar das beste am film ist bachchan-senior. ich kann mir nicht helfen, der j.abraham ist wirklich eine augenweide und man nimmt ihm auch den bösewicht optisch glaubhaft ab, aber der mann kann einfach nicht schauspielern, anderer schauspieler - sehenswerter film- so ist dieser film aus meiner sicht verschwendetes geld. der inhalt des films, hm- vater rettet seine absolut (in jeder hinsicht)vielversprechende tochter vor der katastrophe(j. abraham)
Tödliche Liebe Spannender Thriller, in dem ein Vater seine Tochter vor einem in seinen AUgen falschen Umgang zu schützen. Hochspannung bis zur letzten Minute.
Nicht schlecht, aber es gibt bessere Thriller Als ich die Story las, dachte ich das der Film sicherlich echt klasse ist. Aus diesem Grund hatte ich mir das gute Stück dann zugelegt. Jedenfalls ist die Umsetzung recht pasabel, aber an manchen Stellen zieht sich der Film dann doch ganz schön hin.
John Abraham spielt seine Rolle genial. Ihm steht diese Psycho-Rolle echt gut. Vorallem sein Blick kann echt Gänsehut bereiten.
Amitabh Bachchan hat eine riesen presenz, aber leider kann er sein Können nicht so unter Beweis stellen, wie ich es mir erhofft hatte. Nicht das er schlecht ist, er spielt klasse aber ich habe ihn schon viel besser gesehen.
Bibasha Basu ist so lala... Eine andere Besetzung wäre mir lieber gewesen, denn das arme und hilflose Mädel kann ich ihr nicht wirklich abkaufen. Das liegt sicherlich daran, das man sie aus ganz anderen Rollen kennt. Eine Priyanka Chopra oder gar Rani Mukherjee hätte hier viel besser gepasst.
Die Songs sind nicht so der Bringer, jedenfalls ist mir keiner in Erinnerung geblieben.
Alles in Allem ist das ein Film den mann sich mal ansehen kann, wenn nichts besseres im TV läuft. An Filme wie Darr oder Anjaam kommt er lange nicht ran.
Coooollllll... Sorry an alle Kritiker dieses Films, aber ich finde ihn klasse. Ja, er ist wie "Fear", aber meiner Meinung nach besser als das "Original". Wer Bollywood-Filme kennt weiss, dass hier öfters aus anderen Filmen "geklaut" wird, z.B. auch in Chori Chori Chupke Chupke, Zwei Herzen für Rani, Judwaa, Krrish und, und, und. Wenn es gut geklaut ist, stört es mich allerdings nicht im Geringsten. Hier ist das der Fall.
Die Geschichte dreht sich um die Liebe eines Psychopathen/ Aryan zu einer jungen Frau/ Ria. Der Vater des Mädchens bemerkt schnell, dass sein potenzieller Schwiegersohn gefährlich ist und versucht, seine Tochter dazu zu bringen, den Mann zu verlassen. Doch Ria will die Wahrheit nicht sehen, ist sie doch regelrecht blind vor Liebe, obwohl seine Brutalität offensichtlich zu erkennen ist. Als sie endlich begreift, mit wem sie es hier zu tun hat, ist es zu spät. Denn niemand verlässt Aryan...
Im Gegensatz zu "Fear", kann ich hier verstehen, wie man sich in einen Psychopathen verlieben kann. John Abraham ist der Hammer und seine Ausstrahlung hat mich auf jeden Fall aus dem Sessel gehauen. Amitabh Bachchan als Rias Vater ist grandios und absolut glaubwürdig. So einen Vater würde sich wohl jeder wünschen.Rias Mutter ist etwas unscheinbar und Bipasha Basu als Ria vielleicht etwas zu sexy und selbstbewusst für diese Rolle. Ihr Vorteil ist hier jedoch, dass sie zum Zeitpunkt des Filmdrehs ziemlich zugelegt hatte und deshalb nicht so extrem als Sexsymbol rüberkommt.
Im Gegensatz zu "Fear" überzeugen mich die männlichen Hauptdarsteller mehr, die Story ist nicht so klischeebeladen und es gibt noch einige überraschende Wendungen mehr. Ausserdem ist die Musik bei "Fear" bei weitem nicht so gut (ist ja auch nicht Bollywood...).
Warum nur 4 und nicht 5 Sterne? Weil Bipasha Basu nicht so sehr als Unschuldslamm und Naivchen überzeugt, weil der letzte Song von Amitabh nicht in die Situation passt und weil das Finale leider unnütze, unlogische Szenen enthält, um mehr Action reinzubringen.
Highlight für mich: Beim Finale wird Hollywood durch den Kakao gezogen, indem eine typisch amerikanische Schlußszene doch nicht so endet, wie man es erwartet. Verraten wird aber nichts...
1 Kommentare: Bollywood-Saga vom Feinsten Dies ist ein Film mit typischen Bollywood-Übertreibungen, obwohl es sich nicht um einen typischen Bollywood-Film handelt (es fehlen z.B. die Dance-Songs und die comic-relief Szenen). Da ich ein Fan von gut gemachten Sagas bin (z. B. Iwan, der Schreckliche, Teil I & II (2 DVDs), Akira Kurosawa: Das Schloss im Spinnwebwald - The throne of blood (DigiPack), Asoka [UK IMPORT]), gefällt mir dieser Film sehr gut.
Obwohl es nur einigen der beteiligten Schauspieler (Vidya Balan und Jackie Shroff) bisher gelang mich zu beeindrucken, hier ist es fast allen gelungen: Amithabh Bachchan in der Titelrolle als erblindender Getreuer des Königshauses überzeugte mich zum ersten Mal, Sanjay Dutt als arrivierter Dalit ebenfals, und Saif Ali Khan, dessen Spiel mich normalerweise eher nervt, gefiel mir hier.
Das Lob hierfür gebührt sicherlich Regisseur Vidhu Vinod Chopra, dessen Mission Kashmir - Der blutige Weg der Freiheit ich dagegen wenig überzeugend fand. Für mich mit das Beste des Films "Eklavya (2007)" ist die Nutzung der prunkvollen Festung zur Darstellung des emotionalen Hintergrundes, wodurch die Eingeschlossenheit der Charaktere und die Ausweglosigkeit der Konflikte visualisiert wird. Der Kamera-Mann Nataraja Subramanian, der auch Parineeta - Das Mädchen aus Nachbars Garten und Jab we met - Als ich Dich traf gekonnt ins Bild gesetzt hat, zeigt zwar nicht die Genialität von Santosh Sivan (z. B. Asoka [UK IMPORT] oder Dil Se - Von ganzem Herzen (OmU)) aber gehört für mich auf jeden Fall zu den besten Kamera-Leuten Indiens.
Die durch antike Ehren-Kodexe erzeugte Ausweglosigkeit der Schicksale der Mitglieder des königlichen Haushaltes wird erst zum Ende hin aufgeweicht durch den steigenden Einfluss der Moderne vermittelt durch die jüngeren Protagonisten und die wachsenden Möglichkeiten der Einflussnahme der aufstrebenden indischen Unterschicht. Dadurch ist "Eklavya (2007)" nicht nur produktionstechnisch fortschrittlicher als der Film Kshatriya [UK IMPORT], der in ähnlicher Weise das Motiv der Blutrache ausspinnt, sondern auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht. Während in "Kshatriya (1995)" die gesamte Problemstellung und -lösung innerhalb der Oberschicht stattfindet, ist hier in "Eklavya (2007)" der "Bedienstete" Eklavya nicht nur der Brennpunkt des Dramas sondern sogar der Hauptakteur.
Der Film beginnt mit einer Episode aus dem Mahabharata, in der "Dharma" exemplarisch dargestellt wird als das Lebensziel, jederzeit seine Pflicht zu erfüllen, egal unter welchen Kosten. Nach einer Darstellung der durch diesen Ehrenkodex entstehenden Konflikte endet der Film (meiner Ansicht nach etwas unpassend und übertrieben süßlich) mit Entscheidungen, die den im indischen National-Epos Mahabharata proklamierten Ehrenkodex durch persönliche Emotionen, beruhend auf dem Geflecht menschlicher Beziehungen, überwinden.
Alles in allem, trotz meiner Mäkeleien, für mich ein wunderschöner Film, der mich auch bei wiederholtem Ansehen mit seinen Bildern und seiner Story beeindruckt. In einigen Szenen gibt es bewegende Schauspielleistungen. Besonders beeindruckend finde ich die Szenen, die den Wächter Eklavya in der dunklen Höhle seiner Behausung zeigen sowie die Vater-Sohn-Auseinandersetzungen.
Die Qualität der DVD ist gut, die Synchronisation ebenfalls, auch wenn ich die Hindi-Fassung mit den deutschen Untertiteln bevorzuge. Es gibt ein Making-Of, das aber mehr eine Plauderei des Regisseurs mit einigen seiner Darsteller (Amitab Bachchan, Saif Ali Khan und Sanjay Dutt) ist als eine eingehende Darstellung der Filmherstellung.
2 Kommentare: Pulp Ficition à la Bollywood Masala Amitabh Bachchan, Superstar des kommerziellen Hindi-Kinos auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, als eiskaltester Gangster ever ... und als verpeilter Straßensänger mit goldenem Bengalenherzen, der das Imperium des "Don" ausspionieren muss. Alles eingepackt in wirrste 70er Jahre Farbgewitter und Psychodiscofunk. Fast noch coolere Co-Heldinnen, wunderbar verrückte Songs und authentische Straßenszenen sorgen für anhaltenden Spaß trotz Trash bis zum geht nicht mehr, haarsträubenden Storywindungen und filmischen Nachlässigkeiten. Eben Kult.
geniale Genreverquickung Ein einfältiger Straßenmusikant gleicht dem größten Gangster-Paten Don bis aufs Haar. Als eben dieser Don unbemerkt von allen anderen im Auto des Polizisten D'Silva stirbt, kommt der Cop natürlich auf die Idee, daß der Musikant sich als Don ausgeben solle, damit er die Gang infiltrieren und der Polizei Informationen zukommen lassen kann. Natürlich weiß nur eben dieser Polizist, daß dieser neue Don nicht der wirkliche Don ist.
Es kommt natürlich alles wie es kommen muß - die äußerst vorhersehbare und haarsträubende Story ist aber auch nicht der Clou dieses Machwerks, deren Schöpfer nämlich auf die nicht minder haarsträubende Idee gekommen sind, Bollywood mit Blaxploitation zu mischen.
Herausgekommen ist ein Streifen, mit fiebriger, drogenvernebelter 70ies-Attitüde, schreienden Farben, magenverrenkenden Kostümen und Ausstattungen, grottigen schauspielerischen Leistungen, katastrophalen Dialogen, üblichem Singsang, goovy Soundtrack, unglaublich schlechten Verfolgungsjagden und Studiokulissen und dem Gott des indischen Kinos - Amitabh Bachchan.
Ein Film, schreiend schlecht, aber gerade deswegen so unterhaltsam - und wann wird man schon mal Zeuge solch merkwürdiger Genreverquickung?
1 Kommentare: Intensiv, spannend und mitreißend Die Tagline von Deewaar lässt keinen Zweifel an der Gesinnung des Filmes: Let's bring our heroes home. Wieder einmal werden die Klischees "gute und tapfere indische Soldaten gegen grausame und herzlose Pakistani" bedient, was so gar nicht zu den versöhnlicheren Tönen passt, die die indische Filmindustrie seit einiger Zeit gegenüber dem nördlichen Nachbarn bevorzugt anschlug. Immerhin wurden die Pakistani nicht pauschal zu den Buhmännern abqualifiziert; so erweist z.B. der pakistanische Major Qureshi dem indischen Gefangenen Major Kaul stets aufrichtigen Respekt, und Kauls Sohn Gaurav findet bei den muslimischen Freunden Khans Helfer für seine Befreiungsaktion, während auf der anderen Seite die indische Regierung ihre tapferen Soldaten tatenlos im Stich lässt. Insofern kann man mit dem Ergebnis dann doch leben, zumal sich auch die patriotischen Phrasen in erträglichen Grenzen halten.
Das ist natürlich vor allem Amitabh Bachchan zu verdanken, der den unbeugsamen Major Kaul mit einer Intensität spielt, die einem den Atem nimmt. Man wünscht ihm den ganzen Film über nichts mehr als eine erfolgreiche Flucht und die ersehnte Heimkehr nach Indien und zu seiner Frau und seinem Sohn, und man fiebert entsprechend mit ihm und seinen Kameraden mit. Akshaye Khanna als sein Sohn Gaurav ist in solchen eher aktiv-aggressiven Rollen entschieden besser aufgehoben als bei den Liebhabern, wobei er sich auch in Deewaar verlieben darf: in Rhadika, die Tochter seines Gastgebers, die von Amrita Rao bezaubernd und mit viel Charme gestaltet wird. Aber letztlich ist sie ebenso unwichtig wie Tanuja als Kauls Ehefrau, auch wenn diese in ihren wenigen Szenen stark rüberkommt. Deewaar gehört ganz und gar den Männern, die sich gegenseitig entweder unterstützen oder bekämpfen; die indischen Gefangenen sind ebenso gut besetzt wie die Pakistani mit dem verkrüppelten und sadistischen Lagerkommandanten Sohail (eine sehr gute Leistung von K.K. Menon) an der Spitze. Doch es ist ohne Frage Amitabh, der den Film trägt, unterstützt von Sanjay Dutt, der Amitabh in punkto brillante Rollengestaltung in nichts nachsteht.
Obwohl seine Rolle kleiner ist als die von Amitabh, macht Sanjay sie zu einer gefühlten Hauptrolle. Er greift zwar erst nach etwa einer Stunde ins Geschehen ein, doch danach ist er aus dem Film nicht mehr wegzudenken, zumal sein Part als "Allahs Stolz" Khan für den Ausgang der Handlung entscheidend ist. Er muss als Gefangener noch mehr einstecken als Amitabh, verliert dabei jedoch nie sein Selbstbewusstsein und seinen diabolischen Humor. Sanjay ist in Deewaar, man verzeihe mir den Ausdruck, einfach saugut und sieht noch dazu verboten attraktiv aus. Wenn er in der flotten "Marhaba"-Nummer mit einer in hellen Flammen stehenden Hand tanzt, dann bleibt einem nur noch die Luft weg. Den Star Screen Awards war diese tolle Leistung immerhin eine Nominierung als bester Nebendarsteller wert.
Amitabh und Sanjay machen Deewaar auf jeden Fall zu einem Erlebnis. Auch wer mit solchen patriotischen Themen eher weniger anfangen kann, kann sich auf eine spannend inszenierte Story freuen mit zwei Hauptdarstellern, die durch ihr intensiv-mitreißendes Spiel und ihr Charisma einmal mehr unter Beweis stellen, dass sie zur unbestrittenen Top-Liga der indischen Schauspieler zählen.